Bayern Auch Schweinfurt bewirbt sich um Intel-Chipfabrik

Das Firmenlogo von Intel ist an einem Intel-Fertigungscampus zu sehen. Foto: Susan Montoya Bryan/AP/dpa/Archivbild/dpa

Schweinfurt (dpa/lby) - Die Region Schweinfurt bewirbt sich als Standort für eine Chip-Fabrik, die der US-Halbleiterkonzern Intel in Europa aufbauen will. "Neben einigen anderen Vorschlägen aus Sachsen und Bayern sowie dem europäischen Ausland befindet sich auch das Areal der Conn Barracks in der Prüfung als Standort für diese milliardenschwere Investition", teilte der Zweckverband Interkommunaler Gewerbepark in Schweinfurt mit.

Die Region Schweinfurt habe Intel das Areal im April vorgeschlagen. "Die ersten Rückmeldungen zeigen, dass diese nordbayerische Bewerbung positiv aufgenommen wurde", teilte der Zweckverband mit. In ihm arbeiten der Landkreis Schweinfurt, die Gemeinden Geldersheim und Niedwerrn und die Stadt Schweinfurt zusammen.

Intel-Chef Pat Gelsinger sei auch in anderen Staaten unterwegs gewesen, aber Deutschland habe sich recht gut positioniert, sagte Frank Deubner, Leiter der Wirtschaftsförderung im Landkreis Schweinfurt, am Dienstag. Eine Entscheidung erwartet er frühestens im Lauf des zweiten Halbjahrs.

In Bayern bewirbt sich auch die Region Landsberg-Penzing als Standort, Sachsen sieht gute Chancen für Dresden. Bei dem Projekt steht eine Investitionssumme von 15 Milliarden Euro im Raum. Intel betreibt schon eine Chipfabrik in Irland. Für den weiteren Standort erwartet der Konzern mit Verweis auf die in Asien übliche Unterstützung eine Förderung in Milliardenhöhe.

© dpa-infocom, dpa:210622-99-95895/2

 

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