Das Derby zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem 1. FC Nürnberg bot so ziemlich alles, was ein Derby braucht: Emotionen, hohe Intensität und viele Tore.

Einzig einen Sieger gab es im Duell zwischen den Oberpfälzern und den Franken nicht, das Spiel endete im Beisein von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und über 10.000 Zuschauern am Sonntagnachmittag mit 2:2. "Für mich war das Werbung pur für den Zweitliga-Fußball", schwärmte Regensburgs Trainer Mersad Selimbegovic.

Der Jahn startete gut und setzte angeführt von Jan-Niklas Beste (15. Spielminute) auf Rechtsaußen immer wieder Akzente in der Offensive. Beste war es auch, der das erste Mal gefährlich auf das Tor der Nürnberger schoss. FCN-Torhüter Christian Mathenia musste sich reichlich strecken, um den Ball noch abzuwehren. "Wir sind gut ins Spiel gestartet, konnten die Phase aber nicht zur Führung nutzen", sagte Selimbegovic über die Anfangsminuten.