Vor über 10.000 Zuschauern erwartet der SSV Jahn Regensburg am Sonntag den 1. FC Nürnberg zum Derby.

Seit einer gefühlten Ewigkeit werden am Sonntag (13.30 Uhr) wieder einmal über 10.000 Zuschauer im Jahnstadion sein (genau 10.105), wenn die Regensburger den neunmaligen deutschen Meister zum Zweitliga-Schlager empfangen. "Endlich. Ich kann mir schon vorstellen, was da los sein kann", freut sich nicht nur SSV-Trainer Mersad Selimbegovic auf das oberpfälzisch-fränkische Duell mit adäquaten Rahmenbedingungen. "Immer vorausgesetzt, wir liefern. Falls wir allerdings nicht liefern, wird die Stimmung trotz doppelt so vielen Zuschauern nicht so gut sein wie beim Heimspiel gegen Schalke sein."

Mit "liefern" meine der 39jährige die Art und Weise, wie seiner Meinung nach die Mannen um Kapiän Benedikt Gimber gegen die Nürnberger auftreten sollten. "Wir müssen versuchen, den Gegner permanent zu stressen, was uns auf St. Pauli nicht gelungen ist." Andernfalls befürchtet der Jahn-Trainer, der Altmeister aus der Noris könnte seine spieltechnischen Vorzüge erfolgreich zum Tragen bringen.