Bayerisch Eisenstein Dachstuhlbrand in Asylunterkunft

In Bayerisch Eisenstein brennt ein Wohnhaus. Foto: Bietau

Brand in einer Asylunterkunft am Donnerstagabend im Grenzort Bayerisch Eisenstein. Dutzende Feuerwehren aus dem Umkreis rückten an, um den lichterloh brennenden Dachstuhl des Gebäudes zu löschen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht hinein an.

Aus dem Gebäude in der Hauptstraße schlugen am Donnerstag um kurz nach 18 Uhr die Flammen. Bewohnt wird das Mietshaus von 21 anerkannten Asylbewerber, hauptsächlich syrischer Abstammung.

Der Grund für den Brand, der in einem Abstellraum im Obergeschoß ausgebrochen ist, ist derzeit noch unklar. Es entstand im ganzen Haus erheblicher Brandschaden. Personen wurden zum Glück keine verletzt. Alle Bewohner wurden vorläufig im Ort Bayerisch Eisenstein untergebracht.

Durch die Löscharbeiten war der Verkehr auf der B11 bis in die Nacht hinein beeinträchtigt.

Die Brandstelle kann aus Sicherheitsgründen immer noch nicht betreten werden. Brandermittler der Kriminalpolizei Deggendorf sind vor Ort und führen die Ermittlungen.

Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung konnten bislang vor Ort nicht gewonnen werden.

Ersten Schätzungen zufolge liegt der Brandschaden im sechsstelligen Eurobereich. „Es wird wohl nicht mehr bewohnbar sein“, erklärte ein Feuerwehrmann über den Zustand des Hauses.

 

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