Eine erst auf den zweiten Blick spektakuläre Baustelle haben die Straubinger Stadtwerke am Gscheiderbrückl am Laufen. Es werden Kabel verlegt, die sogar einen Teil des Strombedarfs des Gäubodenvolksfests aufbringen können.

Ausgehend von der Startgrube beim Zebrastreifen vor der Stadtbibliothek hat am Montag eine Spezialfirma damit begonnen, ein 91 Meter langes Loch unter der Brücke und den Moosgraben hindurch zur Zielgrube bei der Kreuzung vor dem Spitaltor zu bohren, berichtet Günter Winter, Bereichsleiter Stromnetzbetrieb der Stadtwerke. Das Loch wird für neue Strom- und Glasfaserkabel benötigt.

Die neuen 20-Kilovolt-Mittelspannungskabel seien notwendig, um den ständig steigenden Anforderungen an die vorhandenen Stromnetze gerecht zu werden, erklärt Winter. Über das neue Kabel könne rund 30 Prozent des Strombedarfs des Gäubodenvolksfests gedeckt werden.