Bauhauptgewerbe im September 2020 In Ostbayern wird trotz Corona deutlich mehr gebaut

Im Corona-Krisenjahr 2020 leiden viele Wirtschaftszweige in Ostbayern massiv unter den Folgen des Virus. Im Bauhauptgewerbe sieht es dagegen besser aus.

Das Bauhauptgewerbe in Bayern kam laut Bayerischen Landesamt für Statistik (LfStat) Ende September 2020 auf einen Auftragsbestand von rund 12 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von etwa zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei legten vier von sieben bayerischen Regierungsbezirken verglichen mit dem Vorjahresmonat bei den Aufträgen zu. 

Wohnungsbau in Niederbayern boomt

Für den Regierungsbezirk Niederbayern zeigt die Statistik im September diesen Jahres einen Auftragsbestand von knapp 1,9 Milliarden Euro, wobei 600 Millionen davon auf den Wohnungsbau entfielen, mehr als 500 Millionen auf den Hochbau und etwa 145 Millionen auf den Tiefbau. Insgesamt stieg das Auftragsvolumen hier verglichen mit September 2019 um knapp sieben Prozent.

In der Oberpfalz betrug der Auftragsbestand im Baugewerbe im September 2020 rund 2,3 Milliarden Euro. Der Hochbau machte davon rund 830 Millionen, der Tiefbau knapp 513 Millionen aus. Auf den Wohnungsbau entfiel ein Volumen von etwa 343 Millionen Euro. Der Auftragsbestand verglichen mit dem Vorjahresmonat wuchs damit um mehr als elf Prozent. 

In Bayerns größtem Regierungsbezirk Oberbayern verzeichneten die Betriebe im Bauhauptgewerbe mit rund 3,6 Milliarden Euro auch das größte Auftragsvolumen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist hier allerdings der größte Rückgang der Auftragsbestände zu verzeichnen. Er liegt etwa im gewerblichen Hochbau bei rund 18 Prozent, auch die weiteren Bausparten sind teils stark rückläufig.

 

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