Pharma und Chemie Merck investiert 440 Millionen Euro in Irland

Das Darmstädter Chemie- und Pharmaunternehmen Merck investiert eine Summe von 440 Millionen Euro in zwei Projekte in Irland. Foto: Andreas Arnold/dpa

Mit der Belieferung von Impfstoffentwicklern weltweit kann das Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck aktuell auch von der Forschung an Corona-Impfstoffen profitieren.

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck erweitert seine Kapazitäten für die Herstellung von Membranen und Filtrationsprodukten am irischen Standort Cork. Der Konzern investiert rund 440 Millionen Euro über fünf Jahre in zwei Projekte, teilt das Dax-Unternehmen mit.

Für die Sparte mit Laborbedarf ("Life Science") von Merck sei es die bislang größte Investition an einem Einzelstandort, hieß es. Bis Ende 2027 sollen dadurch mehr als 370 Arbeitsplätze entstehen.

Merck profitiert von Forschung an Impfstoffen

"Mit dieser 440-Millionen-Euro-Erweiterung unseres Standorts in Cork können wir - zusammen mit anderen großen Investitionen weltweit - den Mehrwert für unsere Kunden bei der Entwicklung und Produktion ihrer Spezialmedikamente, Impfstoffe und Diagnostika weiter erhöhen", sagt Merck-Chefin Belén Garijo.

Merck hat in seiner stark wachsenden Laborsparte bereits eine Reihe von Investitionen bekannt gegeben, darunter in Wuxi (China), Carlsbad (USA) und Molsheim (Frankreich). Merck profitiert im Geschäft mit Produkten und Dienstleistungen rund um die Arzneiherstellung auch von der Forschung an Covid-Impfstoffen. Das Unternehmen beliefert zahlreiche Impfstoffentwickler weltweit, darunter Biontech aus Mainz.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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