Bargeld, Drogen und Waffen Großangelegte Razzien in Landshut und Passau

Insgesamt zwölf mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremen Terrorzelle waren am Freitag bei Razzien verhaftet worden. (Symbolbild) Foto: Marcel Kusch/dpa

Am gestrigen Mittwoch hat die niederbayerische Polizei in Landshut mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt und dabei Drogen, große Mengen Bargeld sowie verschiedene Messer sichergestellt. Ein gesuchter Verdächtiger wurde dabei von Spezialkräften verhaftet.

Wie aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Niederbayern hervorgeht, laufen die Ermittungen gegen mehrere Verdächtige, denen Drogenhandel im großen Stil vorgeworfen wird, schon seit längerem. Gestern traten zahlreiche niederbayerische Polizeibeamte und ein Spezialkommando aus München dann in Aktion.

Das Ziel der Einsatzkräfte: Einen per Haftbefehl gesuchten 20-jährigen Landshuter in seiner Wohnung dingfest machen sowie vier weitere Wohnungen in Landshut und eine in Passau auf illegale Waren durchsuchen. Der 20-Jährige konnte prompt verhaftet werden, in seiner Wohnung fanden die Spezialkräfte aus München zudem 20 Gramm "Gras" und Utensilien für den Drogenhandel. Er wurde noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt und "eingekastelt". 

Messer, Drogen und tausende Euro

Bei einer weiteren Wohnungsdurchsuchung in Landshut fanden die Beamten ein Butterfly-Messer sowie ganze 8.000 Euro in bar, die ein 22-Jähriger in diversen Verstecken deponiert hatte. Bei fünf weiteren Verdächtigen im Alter zwischen 19 und 44 Jahren konnten mehrere Messer sowie einige Gramm Marihuana und Kokain beschlagnahmt werden. 

Bei der Razzia in Passau nahm die Polizei einem 20-jährigen Syrer ein verbotenes Einhandmesser, ein klein wenig Marihuana und ein Gramm weißes Pulver ab – vermutlich Kokain. Außer dem gesuchten 20-jährigen Landshuter, der direkt in die JVA überstellt wurde, wurden sämtliche Beschuldigte nach Durchführung kriminalpolizeilicher Maßnahmen wieder entlassen.

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