Bäche gehen über Dauerregen lässt Pegel im Landkreis Landshut steigen

Der Dauerregen hat im Landkreis Landshut kleinere Bäche übergehen lassen. Auch Wiesen sind vollgelaufen. Foto: Michael Faaß

Seit gefühlt mehreren Tagen Dauerregen – auch die Temperaturen sind nicht gerade eines August würdig. Vor allem in der Nacht auf Montag regnete es im Landkreis Landshut ohne Unterlass. Die großen Regenmengen ließen in den Morgenstunden des Montags kleine Bäche über die Ufer treten. Auch wurden Wiesen und Äcker überschwemmt.

Der Pegel der Kleinen Vils bei Dietelskirchen zeigte gegen Mittag einen Wasserstand von 1,66 Meter an – was einem Hochwasser der Meldestufe 2 entspricht. Normalerweise hat die Kleine Vils an dieser Stelle einen Wasserstand von knapp einem halben Meter. Die Große Vils in Vilsbiburg kratzte mit rund 1,43 Meter an der Meldestufe 1. Beide Pegel sollen aber in den Nachmittagsstunden wieder zurückgehen.

Die Pfettrach bei Altdorf stand bei gut einem Meter in den Mittagsstunden – normal sind hier rund 30 Zentimeter. Die Isar im zentralen Landkreis Landshut zeigte auch steigende Werte – allerdings weit unterhalb der Meldestufen.

Am Dienstag sollen die Niederschläge nachlassen und es soll am Nachmittag auch wieder die Sonne scheinen. Richtung Wochenende sollen die Temperaturen wieder auf rund 24 Grad steigen.

Aktuelle Pegelstände gibt es unter https://www.hnd.bayern.de/.

Lesen Sie dazu auch: Alle Entwicklungen zum Hochwasser in Ostbayern im Liveblog

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