Bad Kötzting Pfingstbräutetreffen im Hotel zur Post

Die ehemaligen Pfingstbräute und die aktuelle Pfingstbraut Ramona Seiderer (2. v. l. vorne) vor dem ehemaligen Amtsgericht in der Herrenstraße. Foto: Fischer

Im Gasthof zur Post fanden sich am Freitagabend wieder zahlreiche ehemalige Pfingstbräute zusammen. Sie standen - wie die jeweiligen Pfingstbräutigame und deren Begleiter - einst im Rampenlicht des Bad Kötztinger Pfingstfestgeschehens.

Es war heuer das 21. Treffen in Folge. 1999 aus der Taufe gehoben, ist dieses Zusammentreffen kurz vor Pfingsten zu einem festen Bestandteil in der Bad Kötztinger Traditionspflege geworden.

Claudia Pinzinger, geborene Casaretto (Pfingstbraut 1988), hatte heuer wieder die Fäden der Organisation gezogen. "Pfingstfreud' ist ins Land gezogen. Man möchte meinen, wir haben uns erst getroffen, dabei ist schon wieder ein Jahr vorbei. Aber es ist einfach schön", meinte sie bei ihrer Begrüßung. Es hatten sich 45 Ehemalige zusammengefunden.

Einige mussten sich wegen Unpässlichkeit entschuldigen lassen, ließen aber ihre Grüße bestellen. Das waren unter anderem Traudl Kroher, die vor 65 Jahren Pfingstbraut war, und Tina Brunhofer, geb. Tremml, die in Kürze ein Kind erwartet. Sie war vor 20 Jahren die Pfingstbraut. Zugegen waren die Jubelbräute Anneliese Sperl, geborene Bielmeier (vor 50 Jahren), Evi Frey, geborene Januel (vor 40 Jahren), Nicki Singer, geborene Traurig (vor 25 Jahren) und Anna Kybelksties, geborene Schötz (vor zehn Jahren). Die Vorjahrespfingstbraut Mirjam Zelzer und die aktuelle Pfingstbraut Ramona Seiderer waren natürlich auch präsent.

Bevor man den Abend im Hotel zur Post fortsetzte, trafen sich alle Pfingstbräute zusammen mit Kaplan Florian Rein in der Kirchenburg beim Gedenkbrett für die verstorbenen Pfingstakteure. Dort wurde ein Gesteck durch die Vorjahrespfingstbraut Mirjam Zelzer niedergelegt. Zusammen sprach man ein "Vater unser".

Bürgermeister Markus Hofmann schaute auch im Gasthof zur Post vorbei, dankte, dass sie sich ins Pfingstgeschehen eingebracht haben, und übergab an die Jubelbräute noch die Anstecker.

 

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