B299 bei Geisenhausen Sanierungsarbeiten trotz Wetterkapriolen im Zeitplan

Die Arbeiten am langen Pfingstwochenende auf der B299 bei Geisenhausen wurden termingerecht durchgeführt. Foto: Tobias Nagler/Staatliches Bauamt Landshut

Erst ordentliche Hitze, dann schwere Gewitter und Starkregen – das Wetter schlug am langen Pfingstwochenende ordentliche Kapriolen. Auswirkungen auf die umfangreichen Asphaltierungs- und Betonage-Arbeiten auf der B299 bei Geisenhausen hatte das jedoch nicht: Die Maßnahme des Staatlichen Bauamts Landshut konnte unter Vollsperrung der Bundesstraße plangemäß durchgeführt werden und liegt weiterhin voll im Zeitplan, heißt es in einer Mitteilung.

Ab Freitagnacht hatten mehrere Fräsmaschinen etwa 6.000 Tonnen alten Asphalt abgefräst, was rund 240 LKW-Ladungen entspricht. Im Anschluss war fast dieselbe Menge neu eingebaut worden. Zudem waren am Samstag die notwendigen Betonage-Arbeiten an der Fimbachbrücke durchgeführt worden, um dem Beton Zeit zu geben, über das Wochenende und den Feiertag auszuhärten.

Zeitweise waren trotz der Feiertage bis zu 100 Personen gleichzeitig auf der Baustelle im Einsatz, um die Arbeiten qualitativ hochwertig und termingerecht bis zum Dienstagfrüh fertigzustellen.

Insgesamt stehen noch vier weitere Vollsperrungen an – die nächste von Donnerstag, 16. Juni, bis Sonntag, 19. Juni. Dann wird die Fahrbahn von der Bäckerei Rauchensteiner bis zur Einmündung der Staatsstraße Richtung Eiselsdorf (St2054) erneuert. Zudem erhält die Brücke über die kleine Vils Betonage-Ausbesserungen. Alle Vollsperrungen werden rechtzeitig angekündigt, heißt es in der Mitteilung.

Mit der Baumaßnahme ertüchtigt das Staatliche Bauamt fünf Bauwerke – und zwar die Brücken über die kleine Vils, über die St2054 und über den Fimbach sowie die zwei Brücken über die B299 selbst (LA31/Lochhamer Straße und Salksdorfer Straße). Das Staatliche Bauamt nimmt hier Betoninstandsetzungen vor, zudem erhalten die Brücken unter anderem eine Bauwerksverstärkung, neue Abdichtungen und neue Kappen (Bereiche rechts und links der Fahrbahn) und werden so fit für die Zukunft gemacht.

Die umfangreichen Brückenarbeiten und die damit verbundene Sperrung der B299 nutzt das Staatliche Bauamt, um gleichzeitig die Bundesstraße in diesem Bereich an die heutigen Anforderungen anzupassen. Mit der Sanierung gehören die derzeitigen Verdrückungen und Ausbesserungen auf der Fahrbahn – deutliche Zeichen der täglichen Beanspruchung – der Vergangenheit an. Ein Augenmerk liegt dabei auch auf der Verkehrssicherheit: Um das Einfädeln auf die B299 insbesondere morgens zu erleichtern, erhält der Auffahrtsast der St2054 einen Beschleunigungsstreifen in Fahrtrichtung Landshut.

Aktuelle Verkehrsmeldungen zu allen Maßnahmen finden sich auch auf www.bayerninfo.de.

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