B15n stundenlang gesperrt Stroh-Inferno löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

, aktualisiert am 10.10.2019 - 07:50 Uhr
Strohballen in Flammen - und mit ihnen der gesamte Anhänger eines Lastwagens. Stundenlang kämpften die örtlichen Feuerwehren am Mittwoch am Autobahndreieck Saalhaupt gegen die Flammen. Foto: Alexander Auer

Blaulichtgewitter am späten Mittwochnachmittag am Autobahndreieck Saalhaupt. Etliche Feuerwehren mussten zu einer Einsatzstelle an der B15n ausrücken. Dort brannte ein Lkw-Anhänger samt Ladung lichterloh. 

Laut Polizei ging der Notruf bei der Integrierten Leitstelle (ILS) gegen 16.15 Uhr ein. Unmittelbar bei der Auffahrt zur Bundesstraße B15n am Dreieck Saalhaupt stand ein Lkw-Anhänger in Flammen. Der Anhänger hatte tonnenweise Stroh geladen. Innerhalb weniger Minuten zogen dicke Rauchschwaden über die B15n. Sofort wurde die Bundesstraße in Fahrtrichtung Landshut komplett gesperrt.

Der Lkw-Fahrer hatte die Zugmaschine retten können, indem er sie abhängte und aus der Gefahrenzone fuhr. Atemschutzträger warfen das zogen und warfen die brennenden Strohballen mit Einreißhaken und Mistgabeln auf die Straße und löschten sie einzeln. Im weiteren Einsatzverlauf kamen noch ein Radlader und ein Traktor zum Einsatz, um den Anhänger zu entladen. Die gelöschten Strohballen wurden in Wechselcontainer umgeladen.

Die Container wurden dann nach Teugn transportiert und dort wurde das Stroh endgültig abgelöscht. Die eingesetzten Feuerwehren brauchten extrem viel Löschwasser. Mehrere Löschfahrzeuge stellten im Pendelverkehr die Wasserversorgung sicher. Die B15neu war in Fahrtrichtung Schierling während der kompletten Einsatzdauer komplett gesperrt.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist aktuell noch unklar. "Vorausgegangen war dem Ganzen offenbar eine Fahrzeugpanne. Kurz darauf brannte der Anhänger", berichtet ein Polizeisprecher gegenüber idowa. Erst gegen 22 Uhr war der Einsatz beendet und die Feuerwehren konnten abrücken.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Teugn, Langquaid, Hausen, Bad Abbach, Kelheim und Saalhaupt. Insgesamt waren acht Fahrzeuge an dem Einsatz beteiligt.

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