B11/B15 in Landshut Kupfereck-Sanierung: Bauphase zwei beginnt

Am Montag beginnt die zweite Bauphase der Sanierung des Kupferecks. Die B11 ist dann ebenso vollständig gesperrt wie der Isarsteg Foto: Tobias Nagler/Staatliches Bauamt Landshut

In den vergangenen Tagen gingen erste Arbeiten über die Bühne, nun startet mit Bauphase 2 die Sanierung des Kupferecks (B11/B15) durch das Staatliche Bauamt Landshut in enger Abstimmung mit der Stadt Landshut richtig. Aus diesem Grund ist ab Sonntag, 3. April bis Mitte Juni die B11 zwischen Kupfereck und Tiefenbach vollständig gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet, teilt das Bauamt mit.

Nachdem im ersten Arbeitsschritt die Inseln in den Einmündungsbereichen des Knotenpunkts und in der Inneren Münchener Straße zurückgebaut und provisorisch befestigt wurden, wird nun der Bereich der B11 saniert. Sie erhält unter anderem einen neuen Straßenaufbau, zudem werden die Geh- und Radwege in diesem Bereich erneuert.

Hierfür muss die Verkehrsführung angepasst werden. Am Sonntag kommt es dadurch zu wechselnden Verkehrsführungen im gesamten Knotenpunktsbereich bis die Vollsperrung aktiviert werden kann.

Die Verkehrsführung in Bauphase 2:

  • Der Schwerverkehr nimmt stadteinwärts wie bisher auf der B15 die großräumige Umleitung Richtung Landshut ab Taufkirchen über Vilsbiburg (B388/B299).
  • Die B11 ist in beide Richtungen vollständig gesperrt. Verkehrsteilnehmer fahren die Umleitung ab Tiefenbach über Ast und Hachelstuhl (LA17/LA27/B15). Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt analog.

  • Der Isarsteg ist für Kfz in beide Richtungen ebenso vollständig gesperrt. Fußgänger und Fahrradfahrer können den Isarsteg jedoch weiterhin in beide Richtungen nutzen. Auch die Roßbachunterführung unter der B11 ist für Fußgänger und Radler mit Einschränkungen weiterhin nutzbar.

  • Die Innere Münchener Straße ist zwischen der Neuen Bergstraße und dem Grätzberg stadteinwärts eine Einbahnstraße. Der Verkehr stadtauswärts nimmt deshalb die Umleitung über den Krätzberg.

  • Die Äußere Münchener Straße ist gesperrt – Ausnahmen gelten ausschließlich für Anlieger, Radfahrer sowie den ÖPNV und hier insbesondere Schulbusse. Das Staatliche Bauamt appelliert eindringlich an alle anderen Verkehrsteilnehmer, diesen Schleichweg nicht zu benutzen.

  • Zum Schutz der Radfahrer gilt in der Äußeren Münchener Straße vom Wendehammer bis zur Einmündung in die Innere Münchener Straße/Kupfereck ein Parkverbot.

  • Die Dirnitzstraße und anliegende Parkplätze sind nur über die Äußere Münchener Straße zu erreichen.

  • Die Bachstraße ist für Kfz ab der Ruffinstraße/Rödlstraße in Fahrtrichtung Äußere Münchener Straße eine Einbahnstraße. Radfahrer dürfen jedoch auch entgegen der Einbahnstraße fahren.

Die von den Baumaßnahmen betroffenen Stadtbus-Linien der Stadtwerke Landshut fahren wie folgt:

  • Linie 7: Obere Altstadt – Grätzberg – Wittstraße – Grieserwiese – Neue Bergstraße – Innere Stelze und weiter unverändert über Hofberg – Altstadt bis Mitterwöhr. Rückfahrt unverändert. Die Haltestelle „Grätzberg“ kann in Richtung Hofberg/Mitterwöhr nicht bedient werden. Es wird eine Ersatzhaltestelle auf Höhe der ehemaligen JVA eingerichtet. 
  • Linien X10, 10, 110, 526 und 573: Metzental bis Haltestelle Goldinger Straße unverändert, dann weiter über Äußere Münchener Straße – Innere Münchener Straße – Grätzberg zum Ländtorplatz (Linie 526 weiter über Josef-Deimer-Tunnel bis Am Lurzenhof). Rückfahrt bis Grieserwiese unverändert, weiter über Äußere Münchener Straße zur Haltestelle „Goldinger - 3 - Straße“ und weiter unverändert bis Metzental. Für die Haltestelle „Goldinger Straße“ (stadteinwärts) wird in der Äußeren Münchner Straße (bei Hausnummer 79a) eine Ersatzhaltestelle aufgestellt. Die Haltestelle „Grieserwiese“ kann von den genannten Linien in Richtung Ländtorplatz nicht bedient werden.

Unter www.stbala.bayern.de ist ein Baustellenticker eingerichtet, der den Baufortschritt mit aktuellen Informationen und Fotos begleitet. Gut zu wissen: Aktuelle Verkehrsmeldungen zu allen Maßnahmen finden sich auch auf www.bayerninfo.de.

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