Auto IG Metall Bayern sieht Verbrennerverbot skeptisch

Ein Teilnehmer eines Warnstreicks schwenkt eine Fahne mit dem Logo der IG Metall. Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild

Der bayerische IG-Metall-Chef Johann Horn sieht das vom EU-Parlament geforderte Verbot neuer Verbrenner-Autos ab 2035 skeptisch. Für die Umsetzung dieses sehr ambitionierten Ziels müssten eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein, sagte Horn am Donnerstag der dpa: "Wir brauchen einen europaweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur und der erneuerbaren Energien, die Lösung diverser Lieferketten- und Rohstoffprobleme der Elektromobilität sowie vor allem eine umfangreiche politische Unterstützung beim Umbau der Industrie sowie beim Aufbau neuer Wertschöpfung und Beschäftigung. All das ist bisher nicht im ausreichenden Maße sichtbar."

Die Entscheidung des EU-Parlamentes sei daher eine Selbstverpflichtung der Politik. Die Umsetzung dieser Rahmenbedingungen muss jetzt mit Hochdruck angegangen werden.

Dass Vorstöße zur Verschärfung von Zwischenzielen bis 2030 keine Mehrheit fanden, begrüßt die IG Metall. "Das hätte mühsam ausgefeilte und ausgehandelte Planungen bereits sehr kurzfristig gefährdet und unmittelbar massive Auswirkungen auf Standorte und Beschäftigung gehabt", sagte Horn.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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