Auszeichnung Gar nicht gewöhnlich: Film-Förderpreis für "The Ordinaries"

Die Preisträgerinnen in der Kategorie Produktion, Laura Klippel (l) und Britta Strampe, halten ihren Preis für "The Ordinaries". Foto: Felix Hörhager/dpa

Die Science-Fiction-Satire "The Ordinaries" ist beim Förderpreis Neues Deutsches Kino auf dem Filmfest München als große Siegerin hervorgegangen. Die Regisseurin Sophie Linnenbaum wurde am Freitagabend mit dem Nachwuchspreis für die beste Regie geehrt, Britta Strampe und Laura Klippel für die Produktion. "Man reibt sich verwundert die Augen: Das soll der Abschlussfilm einer Hochschule sein? "The Ordinaries" hat ein gefühltes Multimillionen-Budget", befand die Jury, darunter der Filmemacher Sönke Wortmann.

Die Idee des Films ist reizvoll, spielt die Geschichte doch in einer fiktiven Filmwelt, in der es Haupt- und Nebenfiguren gibt und in der Charaktere mit Filmfehlern fürchten, herausgeschnitten zu werden. Paula ist derzeit noch Nebenfigur und will nun die Prüfung zur Hauptfigur bestehen - wenn sie den richtigen Soundtrack findet.

Linnenbaum, die in Nürnberg geboren wurde, beendet mit dem Film ihr Studium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Dafür holte sie unter anderem Jule Böwe, Denise M’Baye und Pasquale Aleardi vor die Kamera. Die Förderpreis-Jury traut ihr eine große Zukunft zu und verwies auf ihre "unzähligen brillanten Regie-Einfällen".

Der Förderpreis fürs beste Drehbuch ging an Florian Plumeyer und Katharina Woll für "Alle wollen geliebt werden". In der Kategorie Schauspiel siegte Lena Schmidtke für ihren Auftritt in "Wut auf Kuba".

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