Ausstellung "Typisch Franken?": Landesausstellung beleuchtet Franken

Bierflaschen und ein Schild mit der Aufschrift „Frei statt Bayern - Franken“. Foto: Nicolas Armer/dpa

Bratwurst, Wein, Bier und Dialekt - was macht Franken aus? Dieser Frage geht die diesjährige bayerische Landesausstellung nach, die vom 25. Mai bis 6. November in der Orangerie in Ansbach zu sehen ist. Unter dem Titel "Typisch Franken?" spielt diese auch mit Klischees, Befindlichkeiten und Verklärungen und hinterfragt diese.

"Je nachdem, woher man kommt, wird man das Typische anders sehen", sagte Ausstellungsleiter Rainhard Riepertinger vom Haus der Bayerischen Geschichte. In der Schau sollen die Besucherinnen und Besucher deshalb vor allem die Vielfalt Frankens kennenlernen und dann am Ende selbst entscheiden, was sie mit der Region im Norden Bayerns verbinden.

Gegliedert ist die Schau in neun Teile, jeweils drei Regionen aus den Regierungsbezirken Unterfranken, Oberfranken und Mittelfranken werden vorgestellt. Die Ausstellung sei wie eine Wanderung kreuz und quer durch Franken angelegt, erläuterte Riepertinger. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Zeit zwischen dem Mittelalter und 1800, es gebe aber auch immer wieder Bezüge zur Gegenwart.

In jedem Teil greift die Ausstellung typische und vermeintliche Charakteristika Frankens heraus. So erhält man viele Fakten zum Weinland Franken, zum fränkischen Bier, zur Konfession, zur Tracht und natürlich zur Bratwurst, lernt aber auch etwas über die Vorurteile.

Das Haus der Bayerischen Geschichte organisiert jedes Jahr eine neue Landesausstellung. Im vergangenen Jahr beschäftigte sich diese mit dem Niedergang europäischer Königshäuser zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im kommenden Jahr soll es in Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Tschechien um Bayern und Böhmen in der Barockzeit gehen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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