Ausstellung Paul Holz wühlte sich in die Gesichter hinein

Paul Holz' "Schlafender Schlächter" Foto: Lukas und Zink, Fotografen

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg würdigt den 80. Todestag des Zeichners.

"Schlachter des guten Gewissens": Dieser Ausstellungstitel liegt mehrfach in der Biografie des Zeichners Paul Holz (1883 - 1938) begründet. Zum einen hat der Künstlerkollege Paul Reissert Holz' Erscheinung mit der eines Fleischers verglichen, was bei einem Mann seiner Statur mit dem kahlen Schädel so abwegig nicht war. Zum anderen war ein Schwager des Künstlers von Beruf Schlachtermeister und hat ihn zu Szenen aus dem Betrieb angeregt.

In einem Brief an den Verleger Piper hat sich Holz zudem selbst, wohl mit einem Augenzwinkern, als Schlachter bezeichnet. Es ging um den Tausch von Zeichnungen gegen Bücher und Holz' vergebliches Bemühen, Illustrationen für Romane schaffen zu dürfen. Seine Zeichnungen erschienen wenig verkaufsfördernd, zu drastisch und zu wahr. So blieb der Schlachter an ihm hängen, wiewohl man nach Betrachten dieser ungemein fesselnden Werke zu dem Vergleich nicht greifen möchte.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. Oktober 2018.

 

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