"Wir als Künstler und Handwerker hatten in unserem Bereich gar keine Märkte", sagt Keramikerin Michaela Zehentbauer-Hilmer. Nun müssen sie und 30 Aussteller auch auf den "Oh deer"-Wintermarkt verzichten. Als Organisatorin hatte Michaela Zehentbauer-Hilmer mit Christine Stadler schnell festgestellt, dass die Umsetzung in der Hubertushalle nicht machbar ist.

"Es ist zu eng und wir können kein passendes Hygiene- und Lüftungskonzept aufstellen", sagt Michaela Zehentbauer-Hilmer. "Wir hätten sicher keine Möglichkeit mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt gefunden, da die Abstände nicht eingehalten werden können." Trennwände und eine begrenzte Besucherzahl würden nicht in Relation zu den Einnahmen stehen. Man habe sich über Alternativen Gedanken gemacht. In der Winterzeit eigne sich jedoch ein Markt in einer Halle am besten. "Draußen ist es doch mehr Aufwand, alles zu organisieren", sagt Michaela Zehentbauer-Hilmer.