Ausstellung in München Schöner Schauder: Wie Caravaggio inspirierte

Gerard van Honthorst: "Die Kupplerin" (1625) Foto: © Centraal Museum, Utrecht / Tom Haartsen

Eine dichte Schau in der Alten Pinakothek zeigt, wie drei junge Maler aus Utrecht zu umwerfenden Bildern angestachelt wurden.

Reihenweise rollen die Köpfe. Mal sind es gewaltige Schädel mit schmerzverzerrter Miene, mal wächserne Fratzen, denen Lider und Lippen schon schlaff nach unten hängen. Hollywoods Zombie-Experten könnten hier noch ein paar Ideen einholen, so grausig schaut es aus, wenn biblische Helden wie Judith und David im Namen des Herrn unterwegs sind. Zumindest im frühen 17. Jahrhundert in Rom, wo plötzlich jede Drastik möglich scheint und die Künstler vor keiner bluttriefenden Szene zurückschrecken. Ihr Idol ist der schillernde Superstar Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio. Seine "wunderlichen Dinge", so empfiehlt es 1604 Karel van Mander, sollen die jungen Maler studieren und kopieren und am besten noch übertreffen.

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