Ausstellung Digitale Verwandlung

Raoul Kaufers Bilderserie "Cortex" (hinten) basiert auf jeweils einer einzigen Fotografie, vorne die Installation "Die Unendlichkeit hat immer und überall Appetit auf mehr" Foto: Kohl

Im Foyer der Städtischen Galerie im Cordonhaus in Cham haben drei Künstler ihre Visitenkarte abgegeben. Aus Wien grüßen Markus Hanakam und Roswitha Schuller mit Porträtfotos, die bereits einen Hinweis auf ihre künstlerische Arbeit geben. Beide halten "Dinge" vor ihr Gesicht, die sie schlicht "devices" nennen, Vorrichtungen, Geräte, um irgendetwas in die Tat umzusetzen. Raoul Kaufer zeigt im Entrée Beispiele aus der Serie "frax".

Seit 2004 arbeitet das Duo Hanakam & Schuller gemeinschaftlich. Drei Prunkschlitten - ein Rückgriff auf die barocke Konvention der skulpturalen Allegorie - dominieren als attraktiver Blickfang den Raum. Mit Bezug auf Giuseppe Arcimboldos prachtvolle Entwürfe für höfische Feste werden hier die Elemente "Luft" und "Wasser" durch verschiedene allegorische Objekte mit LCD dargestellt und mit der "Ernte" in Zusammenhang gebracht, die ohne Luft und Wasser nicht möglich wäre. Die schlanken, reduzierten Schlitten aus Bugholz dienen als Träger für die Monitore, die einstmals skulpturale Dekoration der Schlitten wandelt sich zur bewegten Bilderzählung - eine zeitgemäß abstrahierte Interpretation des barocken Begriffs.

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