Ausstellung A Letter from the Front: Videos ukrainischer Künstler

Das Haus der Kunst in München widmet Film- und Videokünstlern aus der Ukraine eine Ausstellung. "A Letter from the Front" zeigt seit Mittwoch 19 Arbeiten, die in den vergangenen 15 Jahren in dem Land entstanden sind, etwa von Yaroslav Futymsky, Dana Kavelina oder Lesia Khomenkо. Das Projekt sei ein Bekenntnis gegen die gewaltsame Invasion in die Ukraine und ein Bekenntnis zu den Künstlerinnen und Künstlern des Landes, berichtete das Haus der Kunst in München zum Start der Schau, die in Kooperation mit dem Castello di Rivoli Museo d'Arte Contemporanea bis zum 5. April in München zu sehen ist.

Die Filme zeugten von der Arbeit, die die teilnehmenden Künstler geleistet hätten, um den Konflikt zu verhindern, heißt es in der Ankündigung. "Diese Werke können als Vorahnung einer offensichtlichen und unvermeidlichen Katastrophe gesehen werden, die in der Geschichte der Ukraine zu oft greifbar war."

Unter den ukrainischen Künstlern sind einige, die nach Angaben des Ausstellungshauses in belagerten Städten eingeschlossen oder geflüchtet sind. Einige hätten vor dem Verlassen ihrer Häuser und Ateliers ihre Festplatten nicht retten können. Daher könnten die Kunstwerke nur in der Form gezeigt werden, wie sie digital auf Servern, Clouds und Webplattformen gespeichert worden seien.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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