Auslandsblog Eintrag 8: Homecoming (8. August 2019)

Denkt man an Homecoming in den USA, kommen einem sofortformelle Kleider in den schönsten und elegantesten Farben und Schnittensowie feine Anzüge in den Sinn. Man denkt an eine große Turnhalle, die mit Lichterketten beleuchtet wird, und köstliches Essen, welches man während des Tanzens isst.

Das mit dem Essen mag bei meinem Homecoming-Ball vielleicht noch gestimmt haben, aber der Rest war eine komplett andere Geschichte. Kommen wir zuerst zum Motto unseres Homecomings. Homecoming bezieht sich ja meistens nicht nur auf einen Tag, sondern auf eine Woche. So hatten wir an den Tagen bis zum eigentlichen Tag verschiedene Kleidungsmottos, nach denen wir in die Schule gegangen sind. Das waren zum Beispiel „Ein Tag am Strand“, oder „Kleide dich wie dein/e Lieblingssänger/in“. Das größte Motto ist natürlich für den eigentlichen Ball gedacht. Oder bei uns wohl eher für eine Art Festival. Da unsere Schule so nah am Strand ist, hatten wir das Motto „Baychella“ – angelehnt an das Coachella-Festival.

Alle zogen sich deshalb an, als würden sie auf ein Musikfestival gehen. Wir hatten drei Bühnen, zwei davon draußen und auf allen dreien wurde von DJs oder Bands moderne, rhythmische Musik gespielt. Dazu gab es anstelle eines Menüs Foodtrucks, die verteilt über das Schulgelände standen. Fotomöglichkeiten gab es durch die vielen Dekorationen, die an ein eben solches Musikfestival erinnerten. Auch eine Wasserrutsche war dabei.

Zum Homecoming bin ich mit einer Gruppe von Freunden gegangen, die mir im Laufe des Jahres unglaublich wichtig geworden sind. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass wir den größten Spaß auf unserem Homecoming-Musikfestival hatten. Es wurde getanzt, gelacht, gesungen, gegessen, gelacht, und noch mehr gelacht und getanzt. Eigentlich genau das, was man von einem Homecoming-Ball in den USA erwartet.

 

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