Auslandsblog Eintrag 9: New York, New York (15. August 2019)

New York. Die Stadt, die niemals schläft. Die Stadt, in der angeblich alle Träume wahr werden. Diese Stadt wollte ich von Anfang an während meines Auslandsjahres sehen. Zum Glück dachte meine Gastfamilie ebenso. Also packten wir unsere Koffer und flogen für ein verlängertes Wochenende in die Stadt. Für dieses Geschenk bin ich meiner Gastfamilie unendlich dankbar.

Angefangen hat unser Trip am frühen Morgen nach der ersten Nacht im Hotel mit dem typischen Winken nach einem Taxi. Denn – mal ehrlich – man war erst wirklich in der Großstadt, wenn man eines der gelben Fahrzeuge zu sich gerufen hat.

Ausgestiegen sind wir vor dem UN-Gebäude. Von dort unternahmen wir eine Tour durch die Stadt. Auch das Spazierengehen durch New York mit einem warmen Kaffee in der Hand war angenehm und richtig schön. Beim Schlendern sind wir am Empire State Building vorbeigekommen. Die Aussicht – auch wenn mir wegen starkem Wind andauernd Haare ins Gesicht geflogen sind – war atemberaubend. Ebenso beeindruckend war die Grand Central Station, das Schlittschuhlaufen im Rockefeller Center und Ellen’s Stardust Diner. Noch am selben Abend haben wir auch eine Broadway-Show angesehen: „On Wednesdays we wear pink!“, einen meiner Lieblingsfilme der „Mean Girls“.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zum World Trade Center. Dort besuchten wir das 9/11-Memorial und das Museum. Danach ging es nach Brooklyn – natürlich über die Brooklyn Bridge. Abendessen gab es danach in China Town, abends gingen wir zum Times Square und danach schauten wir uns darauf eine zweite Broadway-Show an. Unsere Nacht war zwar nicht arabisch, aber dafür haben uns die Sänger auf der Bühne definitiv in den Orient entführt. Genug Hinweise? Wir haben „Aladdin“ besucht und es war absolut fantastisch.

Am nächsten Morgen sind wir mit der Fähre nach Staten Island gefahren. Von der Fähre aus hatten wir eine gute Sicht auf die Statue of Liberty. Auf Staten Island leben die Eltern meines Gastvaters. Dort genossen wir die letzten Stunden in New York City.

Blicke ich auf das verlängerte Wochenende zurück, habe ich dort folgendes festgestellt: New-Yorker sind gar nicht so gemein, wie viele denken. Sie sind einfach nur immer im Stress, weil sie immer irgendwo hinmüssen. Und das bringt mich auch zu meinem nächsten Punkt: Der Grund, warum ich unbedingt nach New York wollte, war die Idee, die ich von der Großstadt hatte. Von all den Büchern, die ich gelesen, den Filmen, die ich gesehen, und den Bildern, die ich von der Stadt gesehen habe, habe ich mir New York als etwas ganz Besonderes vorgestellt. Ich konnte die unglaubliche Lebendigkeit der Stadt schon immer klar vor Augen sehen. Ich wollte sie nun auch erleben. Und dieser Wunsch wurde mir erfüllt.

 

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