Immer mehr Deutsche sind gegen Ausländer. Fast folgerichtig will die Hälfte der Bevölkerung die muslimische Zuwanderung nach Deutschland untersagen. Diese Ausländerfeindlichkeit sei "die Einstiegsdroge in den Rechtsextremismus", warnen die Autoren der Leipziger Autoritarismus-Studie. Das ist alarmierend. Zwischen dieser Ablehnung und autoritären Einstellungen gibt es einen nachweisbaren Zusammenhang: Wer autoritär denkt, der ist schneller dabei, wenn es um die Abwertung von anderen geht.

Die Studie zeigt auch, dass die Vorbehalte ausgerechnet dort am größten sind, wo es die wenigsten Ausländer gibt. Die Forscher betonen zwar, dass auch soziale Aspekte eine Rolle spielen, aber dass der "Osten" anders tickt als der Westen, ist offensichtlich. Allerdings sagt die Studie nicht, woher diese Radikalisierung kommt. Im "Blut" liegt sie sicher nicht. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. November 2018.