Nicht der achtjährige Bub, der vor 4.300 Jahren bestattet wurde, war das Aufregende für die Archäologen, sondern ein leeres Grab. Ein leeres Hügelgrab, mit so vielen und so qualitativ hohen Grabbeigaben, wie sie noch nie zuvor für diese Kultur gefunden wurden. Das Landesamt für Denkmalpflege hat am Dienstag die Funde des "Grabes von Köfering" (Landkreis Regensburg) in Regensburg präsentiert.

Das Grab stammt aus der sogenannten Glockenbecherkultur, die auf 2500 bis 2100 vor Christus datiert wird.