Covid-19 Corona-Entwicklungen 1. bis 7. Juni

Sonntag, 7. Juni, 18.04 Uhr: Aktuelle Zahlen im Landkreis Straubing-Bogen

Am Wochenende (Samstag und Sonntag) wurde keine weiteren Neuinfizierungen im Landkreis Straubing-Bogen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet, womit der erfreuliche Trend der letzten Wochen auch weiterhin anhält. Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt mit Stand Sonntag, 7. Juni, 10 Uhr, bei 6,95. Neue Zahlen über aus der Quarantäne entlassene Infizierte gibt es erst wieder am Montag. Verstorben sind bisher 29 Personen aus dem Landkreis.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 4 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, keiner davon intensiv-medizinisch (Stand 7. Juni, 9 Uhr).

Sonntag, 7. Juni, 18.03 Uhr: Aktuelle Zahlen in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurde heute keine neue Infektion mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing weiterhin auf 418 (im Landkreis Straubing-Bogen auf 499). Erneut weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die aktuell infizierten Personen handelt. Zahlen zu genesenen sowie zu den stationär im Klinikum behandelten Personen werden uns erst wieder nach dem Wochenende gemeldet.

Sonntag, 7. Juni, 15 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach wurden im Freistaat bislang 47.360 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, von denen Stand heute etwa 43.620 als genesen zählen. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.500, wobei hier gleichermaßen Personen gezählt werden, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind.

Sonntag, 7. Juni, 10.21 Uhr: Keine neuen Infektionen in der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurde am Samstag keine neue Infektion mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing weiterhin auf 418 (im Landkreis Straubing-Bogen auf 499). Erneut wird aber darauf hingewiesen, dass es sich bei den genannten Zahlen um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die aktuell infizierten Personen handelt.

Samstag, 6. Juni, 17.48 Uhr: Zehn Neuinfektionen in einer Regensburger Asylunterkunft

Die Ergebnisse der Reihentestung am Mittwoch in der Gemeinschaftsunterkunft in der Dieselstraße in Regensburg liegen vor. Von 149 der freiwillig getesteten Personen sind zehn Personen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Lesen Sie hierzu mehr: "Zehn Neuinfektionen in einer Regensburger Asylunterkunft"

Samstag, 6. Juni, 17.41 Uhr: Rund 50 Demonstrationen gegen Corona-Regeln

Am Samstag haben in Bayern wieder zahlreiche Menschen gegen die Corona-Einschränkungen der Regierung demonstriert. 50 Veranstaltungen waren dem Innenministerium zufolge für das Wochenende angemeldet, die meisten davon waren für Samstag geplant.

In München zählte die Polizei 200 Demonstranten, in Nürnberg 450 und in Augsburg 200. In allen drei Städten blieb es friedlich. Die Abstandsregeln und Hygienevorschriften seien eingehalten worden. Anders als in den Wochen zuvor gab es in München keine Kundgebung auf der Münchner Theresienwiese - die Veranstalter sagten sie dem Innenministerium zufolge kurzfristig ab.

Bereits am vergangenen Wochenende waren in mehreren bayerischen Städten Tausende Menschen gegen die Corona-Beschränkungen auf die Straßen gegangen. Die Zahl der Teilnehmer war in den vergangenen Wochen aber immer weiter zurückgegangen.

Samstag, 6. Juni, 14.22 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach wurden im Freistaat bislang 47.350 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, von denen Stand heute etwa 43.540 als genesen zählen. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.486, wobei hier gleichermaßen Personen gezählt werden, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind.

Samstag, 6. Juni, 8.23 Uhr: Prof. Bernhard Graf über die Lehren aus der Covid-19-Welle

Mit den Fallzahlen von Sars-CoV-2 sinkt die Zahl der Menschen, die wegen Covid-19 auf der Intensivstation liegen. Am Klinikum der Universität Regensburg (UKR) ging es in der Corona-Zeit neben der Patientenversorgung auch darum, Erkenntnisse über die neue Krankheit zu gewinnen.

Prof. Dr. Bernhard Graf ist der stellvertretende ärztliche Leiter des UKR. Im Interview mit idowa erklärt er, warum die Erfahrungswerte aus der ersten Covid-19-Welle ihn mit Zuversicht in die Zukunft blicken lassen – und wie man Krankenhäuser für eine neue Krankheitswelle rüsten kann.

Samstag, 6. Juni, 8.10 Uhr: Erneut Demonstrationen gegen Corona-Regeln in Bayern geplant

Auch an diesem Wochenende wollen in mehreren bayerischen Städten Menschen gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung demonstrieren. 50 Veranstaltungen seien für das Wochenende angemeldet, teilte das Innenministerium am Freitag in München mit. Mit 46 geplanten Veranstaltungen liegt der Schwerpunkt der Demonstrationen erneut auf dem heutigen Samstag. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Erneut Demonstrationen gegen Corona-Regeln in Bayern geplant"

Samstag, 6. Juni, 7.10 Uhr: Umfrage: Corona könnte stärker spalten als Flüchtlingskrise

Eine Mehrheit der Deutschen glaubt laut einer neuen Studie, die Corona-Pandemie könne das Land stärker spalten als die Flüchtlingskrise. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die "Augsburger Allgemeine" hervor. Demnach gaben knapp 60 Prozent der Befragten an, sie glaubten, die Corona-Krise könne zur stärksten Polarisierung der Gesellschaft in den vergangenen zehn Jahren führen. Nur rund 27 Prozent glaubten das nicht oder eher nicht, gut 13 Prozent waren in der Frage unentschieden.

Samstag, 6. Juni, 7 Uhr: Corona-Hilfe für Reha-Einrichtungen und Privatkliniken

Um Mehrbelastungen durch die Behandlung von Corona-Patienten in Reha-Einrichtungen und Krankenhäusern abzufedern, nimmt der Freistaat 138 Millionen Euro in die Hand. Über drei Hilfsprogramme sollen stationäre Einrichtungen unterstützt werden, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie bereitstehen, aber keine oder nicht ausreichende Ausgleichszahlungen vom Bund erhalten. Das betrifft nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag Reha-Einrichtungen oder reine Privatkliniken. Zudem sollen die Leistungen aller Einrichtungen bei der Versorgung von Covid-19-Erkrankten mit einer Sonderzahlung gewürdigt werden.

"In Bayern leisten auch Reha-Einrichtungen und reine Privatkliniken einen wesentlichen Beitrag bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie", sagte Ministerin Melanie Huml (CSU) laut Mitteilung. "Durch dieses Engagement erleiden die Einrichtungen erhebliche finanzielle Nachteile, die in Einzelfällen liquiditäts- und existenzgefährdend sein können." Ferner sei für alle Kliniken die Behandlung der Covid-19-Patienten mit Mehraufwand verbunden, zu dem sich die Krankenhäuser bereiterklärt hätten.

Freitag, 5. Juni, 18.35 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Raum Straubing

Im Landkreis Straubing-Bogen wurde heute erneut keine Neuinfizierung mit dem Coronavirus gemeldet. Die Anzahl der Fälle bleibt bei 499. In Straubing wurde ein neuer Fall bekannt, hier sind es nun 418 bekannt gewordene Infektionen. Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt im Landkreis aktuell bei 7,95.

Freitag, 5. Juni, 16.10 Uhr: Erdinger Therme bleibt vorerst zu

Ab kommenden Montag, den 8. Juni, dürfen Freibäder und Außenanlagen von Thermalbädern unter Einschränkungen wieder öffnen. Die Therme Erding wird sich hier allerdings nicht anschließen. Die Betreiber wollen abwarten, bis die Therme wieder komplett öffnen kann. Mehr dazu lesen Sie hier: Therme Erding bleibt weiter zu

Freitag, 5. Juni, 14.10 Uhr: Mehr Amateur-Gipfelstürmer, mehr Bergwacht-Einsätze

Die bayerischen Berge sind als Ferien- und Freizeitressort seit geraumer Zeit im Trend. Der Corona-Lockdown hat dem Bergtourismus allerdings offenbar einen weiteren Schub gegeben – mit Auswirkungen auf die Einsatzlage für die Retter in luftiger Höhe. Denn oft wird das Wandern am Berg unterschätzt. Mehr dazu lesen Sie hier: Mehr Amateur-Gipfelstürmer, mehr Bergwacht-Einsätze

Freitag, 5. Juni, 13.12 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle im Landkreis Cham liegt zum Stand heute, 12.20 Uhr, wie am Vortag bei 430. Ebenso unverändert ist die Zahl der als genesen aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle, diese beträgt 394. Derzeit ist kein Patient in stationärer Behandlung. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nach den Berechnungen des LGL 0,00.

Freitag, 5. Juni, 12.30 Uhr: Landshuter Gesundsheitsamt sucht weiter nach Kontakt-Personen

Seit Beginn der Erkrankungs-Welle Anfang März 2020 haben sich 950 Personen mit dem Virus SARS-CoV2 infiziert, die ihren Erstwohnsitz in Stadt oder Landkreis Landshut haben. In den vergangenen sieben Tagen sind nach den derzeit gemeldeten Zahlen von Indexfällen (Infizierten) elf neu infizierte Personen hinzugekommen. Das Staatliche Gesundheitsamt Landshut hat unterdessen rund 2800 Kontaktpersonen ersten Grades ermittelt. Bei dem dynamischen Geschehen, das die Feststellung von Kontakten darstellt, kommen praktisch täglich weitere Kontaktpersonen hinzu. Die Nachverfolgung von Kontakten infizierter Personen nimmt weiter einen enormen Teil der Arbeit des Gesundheitsamts ein. Die Regelung, dass bei Gaststätten-Besuchen Listen auszufüllen sind, damit man bei Corona-Fällen Kontaktpersonen leichter feststellen kann, ist in einem Fall am vergangenen Wochenende zum Tragen gekommen: In einem Lokal in Landshut ist am letzten Wochenende eine infizierte Person zu Gast gewesen. Die Gaststätte hat nach Bekanntwerden des Falls unverzüglich und freiwillig ihren Betrieb eingestellt, wie der Leiter des Gesundheitsamts Landshut, Privatdozent Dr. Heribert Stich, anerkennend betont. Für den Gastwirt sei das bedauerlich, umso höher sei seine verantwortungsvolle Handlungsweise zu würdigen

Freitag, 5. Juni, 12.11 Uhr: Pflegebonus soll bis Ende August ausgezahlt werden

Alle Mitarbeiter von Pflege- und Rettungsdiensten sollen den Pflegebonus der Staatsregierung von mehreren Hundert Euro während der Corona-Zeit bis Ende August ausbezahlt bekommen - sofern sie ihn beantragt haben. "Wir machen das schnellstmöglich", sagte der Präsident des Landesamtes für Pflege, Markus Schick, "Antenne Bayern" (Freitag). "Bis Ende August ist unser Ziel, und das werden wir auch schaffen." Dem Bericht zufolge hatten mehrere Pflegekräfte sich bei dem Radiosender gemeldet, weil sie noch kein Geld bekommen haben.

Bis Ende des Monats kann der bayerische Corona-Pflegebonus beantragt werden. Die Einmalzahlung beträgt bei Beschäftigten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden 500 Euro, ansonsten 300 Euro. Berechtigt sind unter anderem Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Senioren-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten, aber auch Rettungssanitäter und -assistenten, Notfallsanitäter und nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst. Einen weiteren Pflegebonus gibt es von Seiten des Bundes.

"Stand heute haben wir über 320 000 Anträge erhalten", sagte Schick weiter. Anfang nächster Woche solle der 100 000. Bescheid rausgehen. "Es geht voran, wir arbeiten fleißig und auch am Wochenende."

Freitag, 5. Juni, 9.13 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 450 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 04.06.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 416 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März 2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das bedeutet, dass circa 92 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund sind. Aktuell gelten damit alle Personen im Landkreis Kelheim, die positiv auf das Virus SarsCov2 getestet wurden, aufgrund ihrer Entlassung aus der Quarantäne als genesen.

Freitag, 5. Juni, 9.11 Uhr: Tschechien öffnet Grenze für Deutsche ab Freitagmittag

Die Entscheidung tritt bereits ab Freitagmittag um 12 Uhr in Kraft, wie das Kabinett am Freitagmorgen auf einer Sondersitzung in Prag beschloss. Ein negativer Corona-Test muss nicht mehr vorgelegt werden. "Wir müssen zur Normalität zurückkehren", sagte Regierungschef Andrej Babis im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es sei gut, wenn Touristen aus diesen Ländern wieder Geld in Tschechien ausgäben. Lesen Sie hierzu mehr: "Tschechien öffnet Grenze für Deutsche ab Freitagmittag"

Freitag, 8.44 Uhr: Gloria von Thurn und Taxis: Frauen würden zu Hause bleiben

"Ich meine, wenn das Geld reichen würde, würden sicher viele Frauen gerne zu Hause bleiben und sich zu Hause kümmern. Da sind ja viele Sachen zu tun", sagte die 60-Jährige dem ARD-Politikmagazin "Kontraste". "Die Frau zu Hause sitzt nicht rum und macht langweilige Dinge - sondern auch die Wäsche gut zu sortieren, bedeutet weniger Konsum. Das bedeutet, dass man nicht ununterbrochen neue Klamotten kaufen muss, wenn die Klamotten gut gepflegt werden", erklärte die strenge Katholikin und Chefin des Regensburger Fürstenhauses. Mehr dazu lesen Sie hier: "Gloria von Thurn und Taxis: Frauen würden zu Hause bleiben"

Freitag, 7.29 Uhr: Im bayerischen Einzelhandel drohen Tausende Schließungen

Seit einigen Wochen läuft der Einzelhandel in Bayern wieder und die Einkaufsstraßen werden langsam voller - doch viele Geschäfte kämpfen weiter ums Überleben. Auch wenn die Kundenfrequenzen langsam steigen, ist die Branche noch "Lichtjahre vom Normalmodus entfernt", wie der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, sagt. Voraussichtlich würden durch die Corona-Krise mindestens 6,4 Milliarden Euro an Umsätzen wegbrechen. Viele Unternehmen seien von der Pleite bedroht: "Im schlimmsten Fall rechnen wir mit mehr als 5.000 Geschäftsschließungen bis zum Jahresende." Lesen Sie hierzu mehr: "Im bayerischen Einzelhandel drohen Tausende Schließungen"

Donnerstag, 4. Juni, 18.51 Uhr: Landesgartenschau verschenkt Blumen

Schöne Geste: Weil die Landesgartenschau in Ingolstadt wegen Corona auf nächstes Jahr verschoben werden musste, verteilen die Veranstalter nun knapp 27.000 Sommerblumen kostenlos. Mehr dazu lesen Sie hier: Nach Absage: Landesgartenschau verschenkt 27.000 Blumen

Donnerstag, 4. Juni, 18.27 Uhr: Keine Neuinfektionen im Raum Straubing

In der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen wurden heute keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit bleibt die Anzahl der Fälle weiter bei 417 (Stadt) beziehungsweise 499 (Landkreis).

Donnerstag, 4. Juni, 17.45 Uhr: Kinos in Ostbayern bereit für den Neustart

Nach Wochen der staatlichen Zwangs-Stilllegung steht die Kino-Branche in Ostbayern mit dem Rücken zur Wand. Die Vorbereitungen für den 15. Juni laufen - doch ob der Neustart gelingt, hängt von vielen Faktoren ab. Mehr dazu lesen Sie hier: Kinos in Ostbayern bereit für den Neustart

Donnerstag, 4. Juni, 15.57 Uhr: Tschechien öffnet Grenzen früher

Tschechien öffnet seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn früher als geplant - voraussichtlich bereits ab Samstag. Das sagte Ministerpräsident Andrej Babis am Donnerstag der Agentur CTK am Rande eines Besuchs in der Nähe des Kurorts Marienbad (Marianske Lazne). Er habe das Kabinett für Freitagmorgen zu einer Sondersitzung in Prag einberufen, um darüber formal zu entscheiden. Ursprünglich sollte die Lockerung erst am 15. Juni in Kraft treten. Für Bürger der genannten Staaten sind dann weder ein negativer Corona-Test noch eine 14-tägige Quarantäne vorgeschrieben. Mehr dazu lesen Sie hier: Tschechien öffnet Grenze für Deutsche schon früher

Donnerstag, 4. Juni, 14.35 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag (Stand 4. Juni) im Freistaat Bayern 47.389 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Als davon genesen gelten 43.480 Fälle. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn kein Tod eingetreten ist und darüber hinaus der Erkrankungsbeginn, beziehungsweise das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt, gleichzeitig aber keine Unterbringung in einem Krankenhaus notwendig wurde.

Donnerstag, 4. Juni, 14 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Die Gesamtzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle im Landkreis Cham liegt mittlerweile bei 430 (Stand 4. Juni, 14 Uhr). Das teilte das Landratsamt Cham am Donnerstag mit. Die Zahl der als genesen geltenden und aus der Quarantäne entlassenen Menschen betrage demnach 394. Derzeit ist kein Patient in stationärer Behandlung. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nach den Berechnungen des LGL (Stand 4. Juni, 10 Uhr) 0,00.

Donnerstag, 4. Juni, 11.07 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 450 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 3. Juni, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 416 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt, circa 92 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Nach den derzeit gültigen Vorgaben werden alle stationären Patienten der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH vor oder bei Klinikaufnahme auf das Virus SarsCov2 getestet. Bestehen Covid-19 verdächtige Symptome, so erfolgt die Behandlung auf einer speziellen Isolierstation zumindest so lange, bis das Test Ergebnis vorliegt.

In der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg werden alle stationär geplanten Patienten vor ihrer Aufnahme auf das Virus SarsCov2 getestet. Zudem werden alle stationär aufgenommenen Patienten einer Gesundheitskontrolle unterzogen und bei Vorliegen von verdächtigen Symptomen getestet und auf einer speziellen Isolierstation behandelt, bis ein negativer Test vorliegt.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das heißt, die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Donnerstag, 4. Juni, 7.30 Uhr: Hohe Nachfrage nach Hund, Katze und Kaninchen in Tierheimen

Die Corona-Krise ließ offenbar viele Menschen ihr Herz für Tiere entdecken - jedenfalls verzeichneten zahlreiche Tierheime eine größere Nachfrage nach einem pelzigen Gesellen.

In zahlreichen Tierheimen in Bayern stehen zurzeit Zwinger und Käfige leer. Seit Beginn der Corona-Krise habe es verstärkte Nachfrage nach Hunden, Katzen oder Kaninchen gegeben und zugleich seien weniger Tiere abgegeben worden, sagte Ilona Wojahn, Präsidentin des Landesverbandes Bayern des Deutschen Tierschutzbundes und Leiterin des Tierheimes Dingolfing. Sie habe Anfragen von anderen Tierheimen bekommen, ob sie ihr Hunde zum Vermitteln abnehmen könnten, weil diese Heime selbst keine Tiere mehr hatten. Lesen Sie hierzu mehr: "Hohe Nachfrage nach Hund, Katze und Kaninchen in Tierheimen"

Donnerstag, 4. Juni, 7 Uhr: Wiedereröffnung für viele Wirte in Bayern ein Verlustgeschäft

Auch nach den Lockerungen der vergangenen Wochen bleibt die Lage für die bayerischen Wirte prekär: Für viele ist es angesichts der Infektionsschutzregeln schwer, rentabel zu arbeiten. Einzelne Betriebe haben inzwischen sogar wieder ihre Türen geschlossen. Lesen Sie hierzu mehr: "Wiedereröffnung für viele Wirte in Bayern ein Verlustgeschäft"

Mittwoch, 3. Juni, 19.22 Uhr: Am Montag öffnen die Freibäder ... oder doch nicht?

Viele haben sehnsüchtig darauf gewartet, ab Montag ist es soweit: Die Freibäder dürfen in Bayern wieder öffnen. Doch wenige Tage davor macht sich Ernüchterung breit: Nicht alle Bäder in der Region starten am 8. Juni gleich in die Badesaison. Mehr dazu lesen Sie hier: Am Montag öffnen die Freibäder ... oder doch nicht?

Mittwoch, 3. Juni, 18.56 Uhr: Drei neue Fälle im Kreis Straubing-Bogen

Am Mittwoch wurden im Landkreis Straubing-Bogen drei Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gemeldet. Der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn der Pandemie im Landkreis liegt damit bei 499. Im Landkreis wurden bisher 350 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt damit bei 120, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. In der Stadt Straubing wurde heute erneut keine Neuinfektion gemeldet, die Zahl der Fälle liegt weiterhin bei 417.

Mittwoch, 3. Juni, 16.44 Uhr: Video-Kommentar zur Kita-Öffnung

Ab dem 1. Juli sollen alle angemeldeten Kinder in Bayern wieder in den Kindergarten gehen dürfen. Eine gute Nachricht! Aber warum erst jetzt? Die Öffnung hätte guten Gewissens schon früher früher erfolgen können, findet Markus Peherstorfer, Leiter der Politikredaktion unserer Mediengruppe. Hier sehen Sie unseren wöchentlichen Videokommentar: Kitas öffnen wieder - das wurde auch Zeit!

Mittwoch, 3. Juni, 16.14 Uhr: Fitnessstudios bereiten sich auf Öffnung vor

Runter vom Sofa, rauf auf den Stepper: Ab kommendem Montag dürfen die Fitnessstudios in Bayern wieder öffnen. Höchste Zeit, finden viele Clubbetreiber und Mitglieder. Denn für viele geht es beim Training nicht nur ums „Pumpen“, sondern um die körperliche Gesundheit und das wirtschaftliche Überleben. Mehr dazu lesen Sie hier: Fitnessstudios bereiten sich auf Öffnung vor

Mittwoch, 3. Juni, 15.58 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle im Landkreis Cham liegt Stand heute bei 430. Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle beträgt 393. Derzeit ist kein Patient in stationärer Behandlung. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nach den Berechnungen des LGL 0,78.

Mittwoch, 3. Juni, 14.40 Uhr: Landesamt: 47.345 Coronavirus-Fälle in Bayern - 2.479 Tote

In Bayern sind inzwischen 47.345 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2.479 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Mittwoch (Stand 10 Uhr) auf seiner Website mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 43.310 Menschen.

Mittwoch, 3. Juni, 11.54 Uhr: Ab Juli sollen wieder alle Kinder in Bayerns Kitas dürfen

Ab Juli sollen alle Kinder in Bayern wieder in Kindergärten und Krippen dürfen. "Kinder brauchen Kinder. Auch den Eltern wollen wir eine Perspektive geben. Daher steht nun die nächste Ausweitung der Notbetreuung bevor", sagte Sozial- und Familienministerin Carolina Trautner (CSU) am Mittwoch in München. Lesen Sie hierzu Ab Juli sollen wieder alle Kinder in Bayerns Kitas dürfen

Mittwoch, 3. Juni, 10.22 Uhr: Fast 50.000 Menschen ohne Job: Arbeitsmarkt unter Druck

Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2 bringen den Arbeitsmarkt in Ostbayern weiter in Bedrängnis. 47.878 Menschen in Niederbayern und der Oberpfalz waren im Mai ohne Job. Damit stieg die Zahl der Arbeitslosen um 43,9 beziehungsweise 36,5 Prozent im Vergleich zum Mai 2019. Lesen Sie hierzu Fast 50.000 Menschen ohne Job

Mittwoch, 3. Juni, 9.30 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 450 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 2. Juni, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 416 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt, circa 92 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das heißt, die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Mittwoch, 3. Juni, 7 Uhr: Immer weniger Corona-Patienten auf Intensivstationen

Die Intensivstationen deutscher Krankenhäuser behandeln immer weniger Patienten wegen der Lungenkrankheit Covid-19. Auch die Zahl der Neuinfektionen ist bundesweit relativ niedrig. Der R-Wert ist wieder unter den kritischen Wert gerutscht. Lesen Sie hierzu mehr: "Immer weniger Corona-Patienten auf Intensivstationen"

Dienstag, 2. Juni, 19.27 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Straubing-Bogen

Die Zahl der aktuell Infizierten mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 im Landkreis Straubing-Bogen sinkt weiter. Am Dienstag wurde keine Neuinfizierung gemeldet. Im Landkreis wurden bisher (Stand 29. Mai) 347 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt damit bei 120, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Auch in der Stadt Straubing wurde heute keine einzige Neuinfektion gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing weiterhin auf 417. Davon gelten 251 Personen bereits als genesen.

Dienstag, 2. Juni, 17.07 Uhr: Nach sechs Wochen Corona-Semester: Studieren im Trüben?

Gute sechs Wochen nach dem digitalen Vorlesungsstart an bayerischen Universitäten herrsche bei den Angehörigen der Universität Regensburg (UR) weiterhin große Unsicherheit, wie aus einer aktuellen Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hochschulgruppe Regensburg hervorgeht. „Für uns sind noch viele Fragen offen. Bis heute fehlt ein Zeitplan, wie die Universität eine schrittweise Rückkehr zu einem regulären Universitätsbetrieb bewerkstelligen will und dabei zugleich ausreichende Hygiene- und Schutzmaßnahmen gewährleistet“, sagt Matthias Ernst, Mitglied der GEW und studentische Vertretung im Senat der UR.

Ein Grund dafür liege in der undurchsichtigen Informationspolitik aufseiten des Wissenschaftsministeriums und der Regensburger Universitätsleitung, wie es in einer Mitteilung der Gewerkschaft heißt. Der letzte Corona-Krisenstab unter Einbezug der Studierendenvertretung liege immerhin einen Monat zurück. Die schrittweise Wiederöffnung der Regensburger Universitätsbibliothek hinke im landes- und bundesweiten Vergleich ebenfalls deutlich hinterher. In Anbetracht dessen ist auch das Festhalten des Wissenschaftsministeriums am Corona-Semester im Ausnahmezustand als regulär gezähltem Semester für die Hochschulgruppe der GEW Regensburg nicht nachvollziehbar.

„Ein rein digitales Semester stellt Studierende vor viele Hürden und Unsicherheiten. Die zusätzliche mentale Belastung, die fehlende Zeitperspektive einer schrittweisen Rückkehr zum Präsenzbetrieb sowie Finanzierungsschwierigkeiten wegen wegfallender Jobs wird bei vielen zu erheblichen Studienverzögerungen und im schlimmsten Fall auch zu Studienabbrüchen führen“, sagt Quirin Quansah, studentischer Sprecher der UR. Die erhöhte Arbeitsbelastung durch die Umstellung von Präsenzlehre auf digitale Lehre sowie fehlende Kinderbetreuung im Homeoffice schränke zudem die Forschungstätigkeit für Wissenschaftler stark ein, heißt es in der Mitteilung weiter. Besonders problematisch sei das für Nachwuchswissenschaftler auf befristeten Stellen. 

Dienstag, 2. Juni, 16.40 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle im Landkreis Cham liegt zum Stand heute, 14.30 Uhr, bei 430. Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle beträgt 392. Derzeit ist kein Patient in stationärer Behandlung.

Dienstag, 2. Juni, 16.38 Uhr: "Stabile Lage" im Landkreis Landshut

„Stabile Verhältnisse“: Auf diesen Nenner bringen die medizinischen Fachleute des Landkreises Landshut die Lage des Corona-Infektionsgeschehens in Stadt und Landkreis Landshut. Seit Beginn des Erkrankungs-Welle Anfang März 2020 ist das Virus SARS-CoV2 bei 935 Personen festgestellt worden, die ihren Erstwohnsitz in Stadt oder Landkreis Landshut gemeldet haben. Das Staatliche Gesundheitsamt Landshut hat 2.696 Kontaktpersonen ersten Grades ermittelt, 851 Betroffene haben die Infektion bereits überstanden. Bislang sind 37 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit COVID-19 möglich ist

Dienstag, 2. Juni, 15.09 Uhr: Kaum Corona-Verstöße am Pfingstwochenende

Das Pfingstwochenende in Niederbayern verlief aus polizeilicher Sicht ruhig. In mehreren Städten wurden am Wochenende Versammlungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie durchgeführt. Die Polizei war an den Versammlungsorten mit Einsatzkräften präsent und überwachte die Einhaltung der erlassenen Auflagen. Mehr dazu lesen Sie hier: Kaum Corona-Verstöße am Pfingstwochenende

Dienstag, 2. Juni, 14.43 Uhr: Schreyer: Maskenpflicht im Nahverkehr wird gut eingehalten 

Die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr und in den Zügen in Bayern wird nach Aussage von Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) gut eingehalten. In Bussen und Bahnen seien es gut 99 Prozent der Fahrgäste, die sich daran hielten. Da klappe es gut, sagte Schreyer am Dienstag in München. "Wo es noch nicht gut geht, ist an Bahnsteigen und Bushaltestellen." Hier sei vielen Fahrgästen noch nicht bewusst, dass auch in den Wartebereichen und Bahnhöfen ein Mund-Nase-Schutz getragen werden müsse. Die Polizei kontrolliere engmaschig. Zudem sei zu bedenken, dass es Menschen gebe, die keine Maske tragen könnten, etwa Asthmatiker.

Dienstag, 2. Juni, 12.36 Uhr: Landesamt: 47.298 Coronavirus-Fälle in Bayern, 2.472 Tote

In Bayern sind inzwischen 47.298 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2.472 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Dienstag (Stand 10 Uhr) auf seiner Website mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 43.140 Menschen.

Dienstag, 2. Juni, 10.56 Uhr: Keine Hinweise auf mehr Suizide in Corona-Zeiten

Bayerns Behörden haben bislang keine Hinweise auf erhöhte Suizidraten in der Corona-Krise. Nach Angaben des Landeskriminalamtes sind die Zahlen sogar etwas niedriger als im vergangenen Jahr um diese Zeit. Zwischen Anfang März und dem 25. Mai nahmen sich 388 Menschen in Bayern das Leben. Im gleichen Zeitraum 2019 waren es 399. Auch die Zahl der Suizidversuche blieb in etwa konstant.

In den genannten knapp drei Monaten versuchten in diesem Jahr 461 Menschen, sich das Leben zu nehmen. 2019 waren es 457. Auch bei der Hotline des Krisendienstes Psychiatrie hat sich die Zahl der Anrufe nach einer kurzzeitigen Steigerung auf rund 180 Anrufe pro Tag zu Beginn der Krise wieder auf das Normalmaß von 140 pro Tag eingependelt, teilte die zuständige Regierung von Oberbayern auf Anfrage mit.

"Viele Menschen waren besorgt und verängstigt", sagte eine Sprecherin auf Anfrage. "Häufig genannte Problemfelder sind Ängste vor Ansteckung, Isolation, Überforderung mit der Situation vor allem für Familien mit Kindern und für Alleinlebende". Dazu kämen Zukunftssorgen, Angst um an Covid-19 erkrankte Angehörige oder um den Arbeitsplatz. Grundsätzlich sei die Situation für Menschen, die ohnehin schon an einer psychischen Erkrankung wie einer Depression leiden, besonders schwierig. "Wenn jemand vor der Coronakrise bereits seelisch unter Druck stand, kann die aktuelle Situation das berühmte Fass zum Überlaufen bringen", sagte die Sprecherin.

Dienstag, 2. Juni, 9.28 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 450 positive Fälle (keine Veränderung zum Freitag) registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 1. Juni, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 416 Personen (+2 im Vergleich zum Freitag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt circa 92 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das hießt, die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Montag, 1. Juni, 19.51 Uhr: Protest in Bad Birnbach

Bei einer Kundgebung im niederbayerischen Bad Birnbach haben heute mehrere Bürgermeister die schnelle und vollständige Öffnung der Thermalbäder in der Region gefordert. Nach Angaben der Kurverwaltung in Bad Birnbach kamen über 300 Teilnehmer zu der Veranstaltung und protestierten unter anderem gegen die Auflagen, die bei der Öffnung der Außenbereiche ab 8. Juni gelten sollen: Da innenliegende Bereiche wie Umkleiden und Duschen weiterhin erstmal geschlossen bleiben müssen, sei eine Nutzung der Therme in der Praxis quasi unmöglich, betonte die Kurverwaltung. Mehr dazu lesen Sie hier: Thermenbetreiber fordern Öffnung der Innenbereiche

Montag, 1. Juni, 16.45 Uhr: Keine Neu-Infektionen im Kreis Straubing-Bogen

Auch im Landkreis Straubing-Bogen wurde am Pfingstmontag keine weitere Neuinfizierung mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet, womit der erfreuliche Trend der letzten Wochen auch an Pfingsten weiterhin anhält. Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt mit Stand heute bei 11,92. Neue Zahlen über aus der Quarantäne entlassene Infizierte gibt es erst wieder am Dienstag. Verstorben sind bisher 29 Personen aus dem Landkreis.

Montag, 1. Juni, 15.20 Uhr: Keine Neu-Infektionen in der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurde heute keine neue Infektion mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing weiterhin auf 417 (im Landkreis Straubing-Bogen auf 496). Hinweis: bei den genannten Zahlen handelt es sich um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die aktuell infizierten Personen. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 01.06.2020, 9.30 Uhr) 6 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon 4 auf der Intensivstation. Zahlen zu genesenen Personen werden der Stadt erst am morgigen Dienstag wieder gemeldet.

Montag, 1. Juni, 14.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Freistaat

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach wurden im Freistaat bislang 47.269 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, von denen Stand heute etwa 43.000 als genesen zählen. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.468, wobei hier gleichermaßen Personen gezählt werden, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind.

Montag, 1. Juni, 13.55 Uhr: Die große Corona-Unbekannte: Aerosole

Bei der Erforschung von Corona-Infektionswegen nehmen Wissenschaftler zunehmend sogenannte Aerosole unter die Lupe. Damit wird ein Gemisch aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen - wie Partikel von Sars-CoV-2 - in der Luft bezeichnet. "Wir sind ziemlich sicher, dass Aerosole einer der Wege sind, über die sich Covid-19 verbreitet", sagte der frühere Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch, in Gemünden (Wohra) der Deutschen Presse-Agentur. Schmierinfektionen etwa spielten eine geringere Rolle. Es seien aber noch viele Fragen offen, so Scheuch - zum Beispiel, wie sich das Virus beim Sprechen verbreite oder welche Rolle die Temperatur spielt. Mehr dazu lesen Sie hier: Welche Rolle spielen Aerosole?

Montag, 1. Juni, 12.42 Uhr: Deggendorfer Autokino trifft voll ins Schwarze

Mit seiner Idee der Umsetzung eines Autokinos auf der Ackerloh hatte Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser vollen Erfolg. Bereits Freitagmittag waren die Veranstaltungen für Freitag- und Samstagabend ausverkauft, für Sonntag gab es online noch ein paar Plätze und auch die Plätze für die Kinovorstellung am Montagabend waren schon gut zur Hälfte weg. Den Anfang machte dann der Superheldenfilm "Spiderman: Far From Home". Mehr zu dem etwas anderen Kinoerlebnis lesen Sie hier: Erstes Autokino trifft voll ins Schwarze

Montag. 1. Juni, 10.37 Uhr: Corona-Pfingsten lässt Urlauber und Ausflügler zaudern

Corona-Pfingsten lässt Urlauber und Ausflügler in Bayern weiter zaudern. Nur sehr zögerlich zog es die Menschen am Wochenende und zum Start in die Pfingstferien an die Seen und in die Berge. Von einem Ansturm, der nach den wochenlangen Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise teilweise erwartet wurde, konnte nicht die Rede sein, obwohl sich der Wettergott nach einem kühlen Start im Verlauf des langen Wochenendes gnädig zeigte. Über weiten Teilen des Freistaates spannte sich spätestens am Montag ein weiß-blauer Himmel. Seit Samstag dürfen Hotels und andere Beherbergungsbetriebe in Bayern auch wieder touristische Übernachtungen anbieten, ebenso nahmen die Seenschifffahrt und die Seilbahnen ihren Betrieb wieder auf. Wie viel einigermaßen gutes Wetter ausmacht, zeigte sich schon am Sonntag. Während im Osten des Freistaats noch meist ein wolkenverhangener Himmel dominierte, lockerte es in Richtung Schwaben zügig auf. In Oberstdorf im Allgäu waren bei bestem Wanderwetter viele Parkplätze belegt. Einige Ausflügler wichen auf andere freie Flächen aus, die allerdings nicht zum Parken geeignet waren. Es hagelte Strafzettel.

Rund um den Chiemsee war von einem Ansturm nichts zu spüren. "Wir haben ja auch kein Badewetter", sagte ein Sprecher der dortigen Tourismusbranche. Besucher genossen zwar die Außengastronomie, ansonsten aber blieb es sehr ruhig. "Es war eben ein normaler Tag", sagte der Sprecher. Überschaubar auch das Besucheraufkommen im Berchtesgadener Land: Parkplätze waren zum Teil nicht mal halbvoll. Noch viel Luft nach oben sieht bei den Besucherzahlen auch die Bayerische Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen. Nach einem sehr mäßigen Beginn am Samstag trauten sich am Pfingstsonntag immerhin 700 Menschen auf Deutschlands höchsten Berg (2962 Meter). Bei leichtem Frost und Wolken war es dort nicht besonders gemütlich. "Der große Ansturm blieb aus", resümierte der Betreiber, der die Kapazität auch unter den Corona-Einschränkungen bei etwa 2.500 Besuchern pro Tag sieht. An einem guten Besuchertag - ohne Einschränkungen - zieht es fast 5.000 Menschen auf die Zugspitze.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

1 Kommentar

Kommentieren

null

loading