Covid-19 Corona-Entwicklungen 24. bis 30. August

Sonntag, 30. August, 19.19 Uhr: Fasching in Landshut fällt weitestgehend flach

Landshuter Faschings-Fans müssen jetzt ganz tapfer sein. Wie die Narrhalla bekanntgab, werde man kommende Saison "nichts machen". Mehr dazu lesen Sie hier: Der Fasching fällt so gut wie flach

Sonntag, 30. August, 12.05 Uhr: Höhere Infektionszahlen, wenig Kranke: Was steckt dahinter?

In Deutschland bekommen wieder mehr Menschen einen positiven Coronatest-Befund. Doch die Kliniken bekommen das - bisher zumindest - kaum zu spüren. Das könnte mehrere Gründe haben. Zuletzt gestiegene Infektionszahlen machen Politiker und manche Experten nervös. Die Lage in den Kliniken ist aber nach wie vor vergleichsweise entspannt. Es werden weiterhin nur wenige Corona-Infizierte behandelt, Tote gibt es kaum noch. Wie passt das mit der gestiegenen Zahl von Nachweisen zusammen? Klar ist, dass die Situation heute anders bewertet werden muss als noch vor einigen Monaten. Mehr dazu in unserem Überblick.

Sonntag, 30. August, 11.05 Uhr: Hopfenpflanzer fürchten Verspätung

Die Hopfenernte in der Hallertau ist bereits im Gang, doch den Pflanzern stellten sich hinsichtlich der ausländischen Saisonarbeitskräfte wiederum schwerwiegende Probleme in den Weg. Dies wurde beim Ernte-Pressegespräch des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer in Wolnzach deutlich. In Schwierigkeiten brachte die Betriebe nach Auskunft von Präsident Adolf Schapfl die sehr kurzfristigen Vorgaben und Änderungen, die schwer bzw. teilweise unmöglich in der Praxis umzusetzen sind. Streitpunkte sind beispielsweise die Meldung der Arbeitskräfte 14 Tage im Voraus und die exakte Definition der Saisonarbeitskräfte sowie die unterschiedliche Auffassung der Gesundheitsämter.

Sonntag, 30. August, 11.01 Uhr: Seit Corona hat sich Polizeiarbeit gewandelt

Das Coronavirus, das nunmehr seit knapp einem halben Jahr das gesellschaftliche Leben gewaltig verändert hat, hat auch Auswirkungen auf die Arbeit der Mainburger Polizei. Dienststellenleiter Johann Stanglmair und sein Stellvertreter Heribert König berichten in einem Gespräch über die Arbeit der Polizei in Pandemie-Zeiten.

Sonntag, 30. August, 10.44 Uhr: Keine Masken, kein Abstand: Polizei beendet Barbetrieb

Die Polizei hat am Samstagabend den Betrieb in einer Bar in Abensberg im Landkreis Kelheim beendet, nachdem es dort zu mehreren Verstößen gegen die geltenden Corona-Bestimmungen kam.

Gleich mehrere Menschen beschwerten sich am Samstagabend bei der Polizei in Kelheim über eine Bar in Abensberg. Als die Polizei dort hinfuhr, stellte sie fest, dass die Kneipe in der Innenstadt vollkommen überfüllt war. Es hielten sich nach den Corona-Bestimmungen demnach deutlich zu viele Leute in der Bar auf. Außerdem trug laut Polizei fast niemand eine Maske oder hielt Sicherheitsabstände ein. Die Dokumentation zur Verfolgung möglicher Infektionsketten sei laut Angaben der Polizei ebenfalls mangelhaft gewesen.

Die Polizei beendete den Abend in der Bar. Die Gäste verhielten sich friedlich und verließen die Kneipe. Es erfolgt eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

Sonntag, 30. August, 9.04 Uhr: Polizei löst "Instagram-Party" in Passau auf

Die Polizei hat am Samstagabend eine "Instagram-Party" in Passau aufgelöst, die nicht angemeldet war und bei der sich die Teilnehmer nicht an den Infektionsschutz hielten. Über 80 Personen erhielten eine Anzeige. Gegen 20.30 Uhr entdeckte die Polizei in der Tiefgarage bei der Berufsschule eine Instagram-Party, bei der sich etwa 150 Menschen mit etwa 100 zum Teil getunten Fahrzeugen getroffen hatten. Sie konnten weder ein Hygienekonzept vorweisen noch hielten sie sich an die Abstandsregeln. Auch eine Anmeldung für die Veranstaltung lag nicht vor. Die Polizei löste die Party mit Lautsprecherdurchsagen auf. Doch nur wenig später entdeckten die Beamten die Fahrzeuge auf dem Parkplatz des Media Marktes. Sie sperrten den Platz ab und nahmen die Personalien der Partybesucher auf. Insgesamt wurden 82 Personen angezeigt. Tuningverstöße wurden nicht festgestellt. Aufgerufen zu dieser Party wurde über Instagram und Facebook. Wer der oder die Veranstalter sind muss noch ermittelt werden.

Samstag, 29. August, 16.30 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat Bayern

Bis zum heutigen Tag (Stand: 29.08., 8 Uhr) haben sich in Bayern insgesamt 57.044 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon starben 2.636 Menschen in Zusammenhang mit der Erkrankung. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 50.270 als genesen. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert.

Freitag, 28. August, 17.28 Uhr: Studie in Straubing: Ab Montag werden Einladungen des RKI versendet

Am 8. September startet das Robert-Koch-Institut nach Kupferzell in Baden-Württemberg und Bad Feilnbach im Landkreis Rosenheim in Straubing eine Antikörperstudie. Ab Montag werden dazu per Zufallsverfahren ausgewählte Bürger eingeladen.

Freitag, 28. August, 17.15 Uhr: Orchester bitten Söder um Anpassung der Zuschauerzahlen

In einem gemeinsamen Brief haben zwei große Münchner Orchester Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) darum gebeten, die erlaubte Zuschauerzahl für Kulturveranstaltungen an die Saalgröße anzupassen. Die Orchestervorstände der Münchner Philharmoniker und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks forderten in dem Brief, die aktuell geltende, pauschale Deckelung aufzuheben.

In Bayern sind unabhängig von der Größe des Veranstaltungsortes momentan nur maximal 200 Zuschauer erlaubt. "Berlin, Hamburg und Köln planen mit etwa 600-1000 Zuschauerinnen und Zuschauern, auch in anderen Bundesländern sind ähnliche Zahlen wieder möglich", argumentierten die Vorstände in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur im Wortlaut vorlag. Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.

Eine größere Öffnung könne durch die Einhaltung hygienischer Maßnahmen und einer obligatorischen Maskenpflicht möglich gemacht werden, hieß es mit Verweis auf eine Empfehlung der Berliner Charité. "Die Kulturbranche ist ein Zweig des gesellschaftlichen Lebens mit einer höheren Besucherzahl insgesamt als Fußballspiele der Bundesliga und gerade in München ist sie ein eminent wichtiger Bestandteil der Lebensqualität", betonten die beiden Vorstände.

Freitag, 28. August, 16.29 Uhr: Pfatter: Gesundheitsamt meldet 14 bestätigte Corona-Fälle

Das Corona-Geschehen in Pfatter zieht weiter Kreise: In dem Donaudorf hatten sich zehn junge Leute im Alter von 18 bis 20 Jahren mit dem Virus infiziert; geschehen ist das bei privaten Zusammenkünften. Das Gesundheitsamt ermittelte die Kontaktpersonen dieser Infizierten, veranlasste weitere Testungen - und wurde fündig. Ermittelt wurden vier weitere Infizierte, die mit dem Infektionsgeschehen in der Gemeinde Pfatter in Verbindung zu bringen sind. Lesen Sie hierzu Pfatter: Gesundheitsamt meldet 14 bestätigte Corona-Fälle

Freitag, 28. August, 15.45 Uhr: Corona-Zahlen steigen: München verhängt Alkoholverbot

Nüchtern bleiben heißt es ab sofort abends auf Münchens Straßen und Plätzen: Nach einem weiteren Anstieg der Coronazahlen gilt seit Freitag ein nächtliches Alkoholverbot für den öffentlichen Raum. Der Warnwert von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen war nach Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Freitag überschritten und lag bei 35,27. "Damit tritt die Allgemeinverfügung in Kraft, die wir erlassen haben", sagte ein Sprecher der Stadt. Die Regelung gilt zunächst für eine Woche.

Freitag, 28. August, 15.32 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden im Zeitraum 22. bis 28. August 2020 14 neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Bei den betroffenen Personen handelt es sich wie in der letzten Woche ausnahmslos um Reiserückkehrer (überwiegend aus den Balkanstaaten).

Damit beläuft sich die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 466. Erneut weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass es sich bei dieser Zahl um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen handelt. Als aktuell infiziert gelten 23 Personen im Stadtgebiet.

Freitag, 28. August, 14.42 Uhr: Nach Corona-Ausbruch in Mamming: Interview mit Landrat Bumeder

Die letzten Wochen wurde der Name Landrat Werner Bumeder nur mit einem Thema in Verbindung gebracht: "Corona in Mamming". Der Dingolfinger Anzeiger war zum Interview im Landratsamt zu Gast. Lesen Sie hierzu das Interview mit Landrat Werner Bumeder: "Ich habe viel gelernt"

Freitag, 28. August, 14.38 Uhr: Vier neue Fälle im Kreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gab es in den vergangenen sieben Tagen vier neue bestätigte Positiv-Tests auf SARS-CoV2 (Stand 28. August, 10 Uhr). Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt laut den offiziellen Daten des Landesamtes für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) bei 3,97. Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es damit laut den offiziellen LGL-Zahlen 580 Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen.

Zwei der vier Neuinfizierten waren Reiserückkehrer. Als aktuell infiziert gelten insgesamt neun Personen im Landkreis.

Freitag, 28. August, 14.26 Uhr: Die Fallzahlen im Freistaat

Insgesamt wurden inzwischen 56.764 Coronafälle in Bayern gemeldet (Stand 8 Uhr). Das sind 432 mehr als am Vortag. 2.636 Menschen sind an oder mit einer Coronavirus-Erkrankung bisher gestorben. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 50.030 als genesen.

Freitag, 28. August, 13.17 Uhr: Die aktuelle Lage im Landkreis Dingolfing-Landau

Aktuell hat der Landkreis Dingolfing-Landau 15 aktive Corona-Fälle, also Personen, die sich nach einem positiven Testergebnis noch in Quarantäne befinden (Stand 28.08.2020). Landrat Werner Bumeder freut sich über die niedrige Zahl, mahnt aber: „Es handelt sich nur um eine Momentaufnahme. Wir müssen wachsam bleiben und Verhaltensregeln beachten.“

Mit Blick auf die stetig gesunkene 7-Tage-Inzidenz erklärt Landrat Werner Bumeder: „Wir freuen uns über die positive Entwicklung der letzten Tage. Diese Zahlen stellen allerdings nur eine Momentaufnahme dar. Durch viele Reiserückkehrer und Familienheimkehrer sowie den bevorstehenden Schulanfang, könnten die Zahlen auch schnell wieder steigen. Wir sind weiter wachsam, vor allem in Hinblick auf den nahenden Schulanfang, der uns nochmal auf eine harte Probe stellen könnte.“

Entsprechend den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung bleibt im Landkreis Dingolfing-Landau auch das Angebot der Teststation – zumindest bis Jahresende – bestehen, allerdings ab Dienstag, den 1. September nur noch in Dingolfing.

Die Teststation in Dingolfing (Industriestraße, städtischer Lkw-Parkplatz) hat bis einschließlich 31.08.2020 noch wie folgt geöffnet: Werktags von 10 bis 18 Uhr; samstags von 10 bis 16 Uhr; sonntags geschlossen. Ab 01.09.2020 ist die Teststation Montag - Freitag von 12 bis 19 Uhr geöffnet, am Wochenende bleibt sie geschlossen.

Die Teststation in Mamming (Verkehrsübungsplatz) wird nur noch bis einschließlich Montag, den 31.08.2020 zu den gewohnten Öffnungszeiten von 9 bis 20 Uhr betrieben. Die Befunde können weiterhin digital abgerufen werden. Es bleibt aber auch eine Anforderung per E-Mail möglich (testung@landkreis-dingolfing-landau.de).

Freitag, 28. August, 11.50 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 596 positive Fälle (+ 4 im Vergleich zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 27. August, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 512 Personen (+ 1 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das hießt circa. 86 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 50 (Stand 27. August)

Freitag, 28. August, 11.14 Uhr: Bewerbungsfrist für Kulturfonds Bayern 2021

Die Bewerbungsfrist für den Kulturfonds 2021 läuft noch bis 1. Oktober 2020. Kunstminister Bernd Sibler ermuntert alle Kunst- und Kulturschaffenden im Freistaat, sich für die Förderrunde 2021 des Kulturfonds Bayern im Bereich Kunst zu bewerben: „Corona hat Kunst und Kultur vor große Herausforderungen gestellt. Deshalb müssen wir sie nach Kräften unterstützen. Mit dem Kulturfonds Bayern haben wir die großartige Möglichkeit, Kunst- und Kulturprojekte direkt und unmittelbar bei den Menschen vor Ort in den Regierungsbezirken zu fördern.“ 2020 förderte der Freistaat 135 kulturelle Projekte in ganz Bayern mit rund 5,3 Millionen Euro. Unterstützt werden kulturelle Investitionen und Projekte nichtstaatlicher Träger, die von überörtlicher bzw. überregionaler Bedeutung sind. Die Mittel kommen beispielsweise Theatern, nichtstaatlichen Museen, zeitgenössischer Kunst, der Musikpflege und Laienmusik, Archiven und Bibliotheken, der Literatur, dem internationalen Ideenaustausch oder auch spartenübergreifenden Projekten zugute. Anträge für Projekte im Jahr 2021 können vor Projektbeginn bis 1. Oktober 2020 bei den Regierungen eingereicht werden. Nicht förderfähig sind Projekte in den Städten München und Nürnberg.

Freitag, 28. August, 9.31 Uhr: Lehrkräfte sollten das freiwillige Testangebot nutzen

Das Kultusministerium hat Ende Juli darauf hingewiesen, dass zwischen 24. August und 18. September für Lehrkräfte, Verwaltungsangestellte und Ganztagskräfte der staatlichen, kommunalen und privaten Schulen die Möglichkeit zur kostenlosen Reihentestung auf COVID-19 besteht. Die Ergebnisse sollen damit möglichst frühzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres vorliegen und den getesteten Personen übermittelt sein. Ziel dieses im Rahmen der Bayerischen Teststrategie geschaffenen Testangebotes ist es, im neuen Schuljahr in den Präsenzunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern starten zu können. Das Gesundheitsamt Regensburg appelliert an die Schulen wie an die Lehrkräfte, dieses Testangebot jetzt in Anspruch zu nehmen, damit die Ergebnisse im besten Fall bereits zum Schuljahresbeginn vorliegen können.

Die Organisation der Reihentestung erfolgt grundsätzlich durch die Träger der Schulen beziehungsweise durch die Schulleitungen vor Ort. Auch dem pädagogischen Personal der benachbarten Kindertageseinrichtungen sollte bei Bedarf die Teilnahme an den Reihentestungen ermöglicht werden.

Freitag, 28. August, 7.50 Uhr: Ostbayerns Teststationen öffnen wieder

Laut der Staatsregierung rollt die zweite Corona-Welle. Ab 1. September muss deshalb jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt eine Teststation vorweisen können. Das hat das Kabinett vergangene Woche beschlossen. Vor allem der Zeitdruck hatte für Diskussionen gesorgt. Dennoch scheinen die Kreise und Kommunen gut vorbereitet, viele greifen auf bereits installierte Stationen zurück. Mehr dazu lesen Sie in unserem Überblick.

Freitag, 28. August, 7 Uhr: Staut es sich 2021 vor dem Altar?

Im Frühjahr lag die Hochzeitsbranche brach. Und selbst als wieder geheiratet werden durfte, wollten sich viele Paare nicht mit Maske und ohne die Oma, die zur Corona-Risikogruppe gehört, das Ja-Wort geben. Verschieben sich alle Zeremonien auf kommendes Jahr und es gibt eine doppelte Hochzeitssaison? Die Antworten fallen unterschiedlich aus.

Freitag, 28. August, 6.05 Uhr: Bayern mussten bis zu 17 Tage hinter Gitter

Wegen Verstößen gegen Ausgangsbeschränkungen in Bayern während des Lockdowns im Frühjahr hat die Polizei landesweit in 191 Fällen Personen in Präventivhaft genommen. Obwohl die meisten Betroffenen nach weniger als 24 Stunden wieder auf freiem Fuß waren, dauerten die Festnahmen in diversen andern Fällen deutlich länger - bis zu 17 Tage. Dies geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor.

Donnerstag, 27. August, 18.43 Uhr: Entscheidung über Fasching und Weihnachtsmärkte vertagt

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will erst später über die Zulassung von Karnevalsveranstaltungen und Weihnachtsmärkten in der Corona-Pandemie entscheiden. Das werde und müsse heute nicht entschieden werden", sagte Merkel am Donnerstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in ihren Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder über Maßnahmen gegen die steigenden Infektionszahlen mit dem Corona-Virus. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder habe ihr zugestimmt. Er sei nie für eine Totalabsage von Fasching oder Karneval gewesen, habe er erklärt.

Sachsen habe in der Runde auf die Zulassung von Weihnachtsmärkten gedrängt, hieß es weiter - offensichtlich vor dem Hintergrund von Befürchtungen, der berühmte Dresdner Weihnachtsmarkt müsse abgesagt werden.

Donnerstag, 27. August, 17.10 Uhr: Ende von Corona-Quarantäne durch Test am 5. Tag möglich

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen demnächst eine Corona-Quarantäne frühestens durch einen Test ab dem fünften Tag nach Rückkehr beenden können. Diese Regelung soll möglichst ab dem 1. Oktober 2020 gelten, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag erfuhr. Zudem soll geprüft werden, ob Reiserückkehrer aus Risikogebieten ihren Test selbst zahlen sollen.

Donnerstag, 27. August, 16.30 Uhr: Doch keine Einigung bei Feiern im Privatbereich

Bund und Länder haben sich bei den umstrittenen Feierlichkeiten im Familien- und Freundeskreis nicht auf bundesweit geltende Obergrenzen für Teilnehmerzahlen einigen können. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus der Beratungsrunde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. Die Bürger werden gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten nötig und vertretbar seien.

Donnerstag, 27. August, 14.12 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Die aktuellen Fallzahlen in Bayern Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag (Stand 27. August) im Freistaat Bayern 56.332 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Als davon genesen gelten 49.820 Fälle. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn über den Erkrankungsbeginn hinaus beziehungsweise das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt oder keine Unterbringung in einem Krankenhaus notwendig wurde. Die Zahl der Todesfälle liegt im Vergleich zum Vortag bei 2.633.

Donnerstag, 27. August, 11.54 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 592 positive Fälle (+ 9 im Vergleich zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 26. August, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

511 Personen (+ 8 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt, circa 86 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 47 (Stand 26. August).

Donnerstag, 27. August, 10.55 Uhr: Bundesliga drohen Geisterspiele bis Jahresende

Corona setzt dem deutschen Spitzensport weiter zu. Wegen der angespannten Pandemie-Lage in Deutschland drohen der Fußball-Bundesliga bis zum Jahresende Spiele vor leeren Zuschauerrängen. Auf Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sollen größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten bleiben. Das steht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag. Lesen Sie hierzu Bundesliga drohen Geisterspiele bis Jahresende

Donnerstag, 27. August, 10.06 Uhr: Für angeordnete Quarantäne kein Urlaub nötig

Reisende, die aus einem Corona-Risikogebiet zurückkehren und in Quarantäne müssen, müssen dafür keinen Urlaub nehmen und auch keinen Verdienstausfall befürchten. Das sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Mittwoch in Berlin. Unter Verweis auf das Infektionsschutzgesetz und die Quarantäneverordnungen der Länder sagte er: "Das heißt, der Arbeitnehmer muss aufgrund behördlicher Anordnung für den Zeitraum der Quarantäne zu Hause bleiben. Deshalb besteht für ihn weder die Pflicht, dafür Urlaub zu nehmen, noch muss er einen Verdienstausfall befürchten." Der Sprecher verwies bei einer Pressekonferenz auf Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes.

Donnerstag, 27. August, 10.03 Uhr: Die neuen Corona-Maßnahmen im Überblick

Wochenlang haben die Länder ihre eigenen Corona-Regeln gemacht. Nun steigen die Infektionszahlen wieder. Der Ruf nach einheitlichen Regeln wird lauter. Und wieder wird das Gespräch mit der Kanzlerin gesucht. Die ersten neuen Corona-Maßnahmen im Überblick.

Donnerstag, 27. August, 9.56 Uhr: Eltern bekommen zusätzlich fünf Tage bei krankem Kind

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will das Kinderkrankentagegeld so regeln, dass in diesem Jahr gesetzlich Versicherten pro Elternteil fünf zusätzliche Tage gewährt werden. Alleinerziehende sollen zehn zusätzliche Tage für die Betreuung eines kranken Kindes bekommen. Das geht aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag hervor.

Donnerstag, 27. August, 9.45 Uhr: Bund will Feiern im Privatbereich auf 25 Teilnehmer beschränken

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will Feiern im Privatbereich auf 25 Teilnehmer beschränken. Bevorzugt sollten diese Zusammenkünfte im Freien abgehalten werden. In der der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag heißt es zudem, bei privaten Veranstaltungen und Feiern außerhalb des Privatbereichs sollten künftig 50 Teilnehmer erlaubt sein.

Donnerstag, 27. August, 9.28 Uhr: Großveranstaltungen bis Ende des Jahres verbieten

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will, dass Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals oder Dorf-Schützenfeste bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten bleiben. Ausnahmen könne es in Regionen mit sehr geringen Infektionszahlen geben, wenn sichergestellt sei, dass die Teilnehmer ausschließlich aus dieser Region oder aus umliegenden Regionen mit entsprechenden Entwicklungen kommen, heißt es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag.

Donnerstag, 27. August, 9.15 Uhr: Ende kostenloser Corona-Tests aus Nicht-Risikogebieten

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will die kostenlosen Corona-Tests für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten am Ende der Sommerferien aller Bundesländer mit dem 15. September beenden. In dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussentwurf des Bundes wird darauf hingewiesen, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten in jedem Fall verpflichtet seien, sich unverzüglich für 14 Tage nach ihrer Einreise in Quarantäne zu begeben.

Donnerstag, 27. August, 8.57 Uhr: Gillamoos virtuell

Heute in einer Woche hätte der Gillamoos in Abensberg (Kreis Kelheim) begonnen. Doch daraus wird nichts. Wie das Volksfest fällt auch der politische Gillamoos dem Coronavirus zum Opfer. Wenigstens zum Teil, denn die CSU und die Freien Wähler haben sich entschieden, ihre Bierzeltreden trotzdem zu halten.

Donnerstag, 27. August, 8.11 Uhr: Ermittlungen nach Tod einer Erntehelferin

Die Staatsanwaltschaft Landshut hat Ermittlungen zum Tod einer Erntehelferin im Landkreis Dingolfing-Landau im Juli 2018 bestätigt. Allerdings sei dabei kein Hinweis auf ein Fremdverschulden gefunden worden. Die Behörde widerspricht in ihrer Mitteilung vom Mittwoch damit einem Bericht der Zeitung Taz. Diese hatte den Vorwurf erhoben, die Erntehelferin habe keine ausreichende medizinische Hilfe bekommen.

Donnerstag, 27. August, 7 Uhr: Auf der Rückreise fast 14 Stunden im Stau

Sieben Kilometer in 14 Stunden entspricht einer Geschwindigkeit von 0,5 Kilometern in der Stunde. Ein ungewöhnliches Tempo auf einer Autobahn. Ein Fußgänger schafft ungefähr vier. Grund: ein Stau. Grund für den Stau: Grenzkontrollen wegen Corona. 14 Stunden mittendrin: Sabine Meier aus Aholfing. Von Samstag auf Sonntag wollte Sabine Meier mit ihren beiden Söhnen, 14 und 17 Jahre alt, aus dem Kroatienurlaub nach Hause fahren. Soweit ihr Plan. Doch es kam etwas anders. Um 18 Uhr erreichen sie den Karawankentunnel an der slowenisch-österreichischen Grenze - nichts geht mehr, bis um 5.40 Uhr am Sonntagmorgen, als sie endlich den Tunnel passieren können.

Donnerstag, 27. August, 5.19 Uhr: Merkel und Ministerpräsidenten beraten über Corona-Strategie

Erstmals seit Juni beraten am heutigen Donnerstag die Ministerpräsidenten der Länder wieder mit Kanzlerin Angela Merkel über eine Neuausrichtung der Corona-Strategie. Grundsätzlich steht die Frage im Raum, ob man wieder zu einheitlichen Regeln gelangen kann, nachdem die Länder in den vergangenen Wochen je eigene Maßnahmen ergriffen hatten. Ein zentraler Streitpunkt dürfte dabei sein, wie man mit Corona-Tests für Reisende umgeht und ob man hier zu einer einheitlichen Linie findet. Bislang gibt es hier aber Streit.

Mittwoch, 26. August, 19.04 Uhr: Wie viel wird in der Region Landshut getestet?

Die Zahl der Infizierten steigt. 51 aktive Corona-Fälle waren es am Montag, bis Mittwoch wurde das Virus bei weiteren 13 Personen nachgewiesen.Doch wie stark die zweite Welle in den Landkreis schwappt, lässt sich daran kaum festmachen. Weil die Relation fehlt: Wie viele Tests in der Region gemacht wurden, kann keine Behörde sagen. Lesen Sie hierzu Corona-Wirrwarr im Landkreis Landshut: Wie viel wird in der Region getestet?

Mittwoch, 26. August, 18 Uhr: Teststation am Hagen in Straubing wird wieder aktiviert

Der Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing sind derzeit dabei, im Auftrag des Freistaats Bayern die Corona-Teststation am Hagen wieder in Betrieb zu nehmen.

Mittwoch, 26. August, 17.57 Uhr: Lage für Regensburger Hotels bleibt angespannt

Kroatien, Spanien, Teile von Frankreich: die Infektionszahlen nehmen wieder zu. Um nicht Gefahr zu laufen, nach dem Urlaub in Quarantäne zu müssen oder bei Grenzschließungen in einem fremden Land festzusitzen, schwenken viele auf "Urlaub im eigenen Land" um. Trotzdem bleibt die Lage für Hoteliers angespannt. Lesen Sie hierzu Lage für Regensburger Hotels bleibt angespannt

Mittwoch, 26. August, 14.08 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Insgesamt gab es bis jetzt (Stand: 26.8., 8 Uhr) 55.840 Infektionen mit Sars-CoV-2. 2.633 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 49.640 als genesen. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn kein Tod eingetreten ist.

Mittwoch, 26. August, 12.27 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 583 positive Fälle (+ 6 im Vergleich zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 25. August, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 503 Personen (+ 6 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt, circa. 86 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 46 (Stand 25. August)

Mittwoch, 26. August, 11.37 Uhr: Reisewarnung für mehr als 160 Länder bis 14. September verlängert

Vor gut fünf Monaten hat die Bundesregierung eine weltweite Reisewarnung für Touristen wegen Corona ausgesprochen. Für fast alle Länder außerhalb Europas gilt sie bis heute. Das wird auch erstmal so bleiben. Lesen Sie hierzu Reisewarnung für mehr als 160 Länder bis 14. September verlängert

Mittwoch, 26. August, 11.16 Uhr: Corona-Verstöße: Söder fordert höhere Strafen und Konsequenz

CSU-Chef Markus Söder hat sich vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise an diesem Donnerstag für höhere Strafen für Masken-Verweigerer und Quarantänebrecher ausgesprochen. Die Bußgelder müssten angehoben und Verstöße konsequent geahndet werden, forderte Söder am Mittwoch nach der Sitzung des Koalitionsausschusses vom Vorabend in Berlin. Lesen Sie hierzu Corona-Verstöße: Söder fordert höhere Strafen und Konsequenz

Mittwoch, 26. August, 11.19 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Cham

Die Zahl der im Landkreis Cham positiv auf Covid-19 getesteten Personen hat sich um fünf auf 460 erhöht. Dabei handelt es sich um vier jetzt positiv getestete Kontaktpersonen aus dem Umfeld eines stationär im Uniklinikum Regensburg aufgenommenen Patienten sowie um einen 32-jährigen Mann, der sich wegen mäßiger Beschwerden beim Hausarzt testen ließ. Auch die neu hinzugekommenen Kontaktpersonen werden ermittelt, in Quarantäne geschickt und getestet.

Das Gesundheitsamt am Landratsamt Cham bittet die Bürgerinnen und Bürger vor allem auch unter dem Eindruck steigender Infektionszahlen eindringlich, die Abstands- und Hygieneregeln, ob im Urlaub oder daheim, einzuhalten. Unter den neuen Fällen der letzten Wochen befinden sich nicht nur Reiserückkehrer, sondern auch Personen, die sich offensichtlich im Inland infiziert haben.

Mittwoch, 26. August, 9.50 Uhr: Zwei Drittel weniger Passagiere an bayerischen Flughäfen

Die Corona-Krise hat den Flugverkehr in Bayern zeitweise fast zum Erliegen gebracht: Von Januar bis Juni meldeten die Flughäfen zwei Drittel weniger Passagiere als im Vorjahr, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mit Sitz in Fürth am Mittwoch mitteilte. In München, Nürnberg und Memmingen starteten und landeten in dem Zeitraum demnach 95 290 Flugzeuge mit 8,7 Millionen Menschen. In München sank die Zahl der Fluggäste im ersten Halbjahr 2020 den Angaben nach um 65,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund 7,8 Millionen Menschen seien an Bord gewesen. Der Flughafen Nürnberg registrierte laut Landesamt in demselben Zeitraum nur 618.000 Passagiere, der Flughafen Memmingen 328.000. Nicht ganz so stark waren die Verluste demnach beim Fracht- und Postaufkommen: An den drei Flughäfen seien von Januar bis Juni 95.290 Flugzeuge gestartet oder gelandet, hieß es weiter. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspreche das einem Rückgang um 45,7 Prozent.

Mittwoch, 26. August, 8.56 Uhr: Kurzarbeitergeld wird bis Dezember 2021 verlängert

Kurzarbeit hat in der Corona-Krise viele Jobs gerettet. Branchen wie Gastronomie, Tourismus oder Messen sind weiter betroffen. Nun will die Koalition den Arbeitnehmern und Unternehmen weiter helfen. Lesen Sie hierzu Kurzarbeitergeld wird bis Dezember 2021 verlängert

Mittwoch, 26. August, 8 Uhr: Versorgungsarzt mahnt zur Eigenverantwortung

Je mehr Menschen dieser Tage aus dem Urlaub nach Straubing zurückkommen, desto mehr Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt. Wir haben mit Dr. Wolfgang Schaaf, Vorsitzender des Ärztlichen Bezirksverbands Niederbayern, über diese Situation gesprochen, was ihm Sorgen bereitet und was er Bürgern rät. Das ausführliche Interview finden Sie hier: Versorgungsarzt mahnt wegen Corona zu Eigenverantwortung

Mittwoch, 26. August, 7.45 Uhr: Das große Impfstoff-Rennen

Noch ist kein Corona-Impfstoff in der westlichen Welt zugelassen, doch Staaten kaufen schon Dosen im großen Stil. Auch Deutschland rüstet sich. Für Pharmakonzerne geht es um Milliarden-Umsätze, die hohe finanzielle Risiken wert sind. Während Pharmakonzerne weltweit unter Hochdruck an Corona-Impfstoffen forschen, ist auch das finanzielle Rennen um das begehrte Mittel in vollem Gang: Staaten kaufen Hunderte Millionen Impfstoffdosen, um ihre Versorgung zu sichern, sobald ein Impfstoff zugelassen ist. Sie schließen massig Verträge mit Pharma- und Biotechfirmen - das erhöht die Wahrscheinlichkeit für die Länder, einen Treffer zu landen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist aktiv geworden. Die Zuversicht, dass ein Impfstoff bald kommt, wächst: Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, erwartet erste Zulassungen Ende dieses Jahres oder Anfang 2021.

Mittwoch, 26. August, 7.20 Uhr: Fußball kann ohne Fans nicht überleben

Für den SPD-Politiker Thomas Oppermann kann Fußball ohne Fans nur eine "Übergangserscheinung" sein. "Auf Dauer überlebt es der Fußball nicht, wenn die Fans dauerhaft ausgesperrt sind", sagte der Bundestagsvizepräsident (66) in einem Sky-Interview. Zwar könne auch ohne Fans weiter auf sehr hohem Niveau gespielt werden: "Auf Dauer aber braucht der Fußball die Leidenschaft, das Anfeuern der eigenen Mannschaft. Ich hoffe, dass wir bald wieder dahin zurück kommen können."

Mittwoch, 26. August, 5.53 Uhr: Erste Muster-Klagen zeichnen sich ab

Zur Rolle des österreichischen Touristenorts Ischgl bei der Verbreitung des Coronavirus zeichnen sich erste Muster-Prozesse ab. Er werde Ende September erste Klagen von Opfern auf Schadenersatz und Anerkennung von Folgeschäden beim Landgericht Wien einbringen, kündigte der österreichische Verbraucherschützer Peter Kolba an. Darunter seien auch Fälle von Deutschen, die entweder durch die Erkrankung gestorben seien oder wie im Fall eines Mannes aus dem Rheinland nach langem Aufenthalt auf der Intensivstation mit Folgeschäden zu kämpfen hätten.

Dienstag, 25. August, 17.04 Uhr: Abschaffung der Testpflicht wäre für Söder "ein Fehler"

"Corona ist gefährlich, die Infektionszahlen schnellen hoch, deshalb müssen wir testen", sagte der CSU-Chef am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Eine Abschaffung der Testpflicht wäre daher aus seiner Sicht "ein Fehler". Mehr dazu lesen Sie hier: Söder gegen Abschaffung der Corona-Testpflicht

Dienstag, 25. August, 17.02 Uhr: Stadt München beschließt Alkoholverbot im Freien

Bei steigenden Infektionszahlen hat die Stadt München ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum beschlossen.

Dienstag, 25. August, 14.30 Uhr: Fallzahlen aus Bayern

Im Freistaat wurden bis Dienstag, 8 Uhr, insgesamt 55.493 Fälle registriert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus beläuft sich auf insgesamt 2.632. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 49.460 als genesen.

Dienstag, 25. August, 14.13 Uhr: Kontaktpersonen nach Party mit Corona-Infiziertem ermittelt

Nach einer Party mit einem Corona-Infiziertem in einem Nürnberger Nachtclub haben die Behörden einige der Kontaktpersonen ermitteln können. Weil die Teilnehmerlisten zum Teil unleserlich, fehlerhaft oder unvollständig waren, konnten nicht alle der mehr als 80 Partygäste informiert werden. Deshalb hatte das zuständige Landratsamt Fürth über die Medien einen Aufruf gestartet. Zwölf Gäste hätten sich daraufhin gemeldet, sagte ein Sprecher am Dienstag. Neun habe man noch nicht ausfindig machen können.

Dienstag, 25. August, 14 Uhr: Die Lage im Kreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 577 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 24.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 497 Personen (fünf mehr im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 46 (Stand 24.08.2020). 13 davon kommen aus Abensberg, zehn aus Kelheim, je sieben aus Neustadt an der Donau und Mainburg. Aus Langenquaid und Train kommen je zwei Infizierte. Biburg, Kirchdorf, Rohr in Niederbayern, Siegenburg und Volkenschwand verzeichnen je eine Infizierung.

Dienstag, 25. August, 13.57 Uhr: Studie in Corona-Hotspot Bad Feilnbach

Auch an sogenannten Corona-Hotspots hat sich bisher der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht mit dem Virus infiziert. Im oberbayerischen Bad Feilnbach hatten 6,0 Prozent der Erwachsenen Antikörper gegen das Sars-CoV-2-Virus und demnach eine Infektion durchgemacht, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) ergab. Die Tests mit 2.153 Erwachsenen vom 23. Juni bis 4. Juli ergaben somit 2,6-mal mehr Infektionen als bisher bekannt. Der Großteil der Bevölkerung habe damit die Infektion nicht durchgemacht, sagte Studienleiterin Claudia Santos-Hövener.

Bad Feilnbach im Landkreis Rosenheim war die zweite stark von Corona betroffene Kommune nach Kupferzell in Baden-Württemberg, in der das RKI Einwohner auf das Virus testete. In Kupferzell waren bei 7,7 Prozent der Getesteten Antikörper gefunden worden. Weil bei nachweislich mit Corona infizierten Menschen allerdings häufig keine Antikörper nachweisbar sind, lag dort der tatsächliche Anteil der Menschen, die bereits mit Sars-CoV-2 infiziert waren, wohl merklich höher bei gut 10 Prozent. Auch in Bad Feilnbach liegt aus diesem Grund der geschätzte prozentuale Anteil der Infizierten höher bei hochgerechnet 8,6 Prozent, wie Santos-Hövener sagte.

Dienstag, 25. August, 11.06 Uhr: Corona-Infizierter geht in Nürnberg feiern

Unleserlich, lückenhaft, falsche Angaben - die Teilnehmerlisten einer Party in einem Nürnberger Nachtclub bereiten den Behörden Probleme. Auf der Feier vom 15. auf den 16. August war ein Gast, der positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden war. Die Person habe zu dem Zeitpunkt eigentlich unter häuslicher Quarantäne gestanden, teilte der Landkreis Fürth am Montag mit, zu dem das zuständige Gesundheitsamt gehört. Dieses versucht jetzt mit Hilfe der Polizei die Betroffenen zu ermitteln, konnte aber wegen der fehlerhaften und unvollständigen Teilnehmerlisten noch nicht alle kontaktieren. Deshalb ruft es alle Partygäste auf, sich testen zu lassen und vorerst isoliert zu Hause zu bleiben.

Dienstag, 25. August, 10.01 Uhr: Landrat Werner Bumeder spricht über Corona-Ausbruch in Mamming

Wochenlang war der Landkreis Dingolfing-Landau ein roter Fleck auf der Landkarte. Ein Corona-Hotspot. Es sei ein wahrer Kraftakt gewesen, diese Situation zu bewältigen, erklärte der Landrat Werner Bumeder. Auch wenn es keiner mehr hören kann: Covid19 ist das Thema im Jahr 2020. Und Dingolfing-Landau hatte es die letzten vier Wochen hart erwischt. Knapp 500 Fälle in zwei landwirtschaftlichen Betrieben. Das Unwort "Lockdown" machte oft die Runde. Mit einem Kraftakt wurde die Schließung von Betrieben verhindert. Dies sei durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, erläuterte Bumeder im Bauausschuss am Montagnachmittag.

Dienstag, 25. August, 9.47 Uhr: Kurzfilmfestival auf März verschoben

Bis vor kurzem hatten Birgit Horn und Michael Orth vom Dynamo Kurzfilm e. V. die Hoffnung, noch in diesem Jahr einen Ersatztermin für das 21. Landshuter Kurzfilmfestival zu finden. Doch die weiterhin geltenden Abstands- und Hygiene Regeln in den Kinos machten dies unmöglich, so Michael Orth in einer Mitteilung. Mehr dazu lesen Sie hier: Kurzfilmfestival auf März verschoben

Dienstag, 25. August, 8.22 Uhr: Corona-Krise reißt Löcher in Staatskasse

Die Steuereinnahmen brechen in der Corona-Krise weg. Die Ausgaben des Staates steigen dagegen kräftig. Das hinterlässt deutliche Spuren in den öffentlichen Kassen. Lesen Sie hierzu Corona-Krise reißt Löcher in Staatskasse

Dienstag, 25. August, 7.35 Uhr: Bayern ist gegen Ende der Corona-Testpflicht nach Sommersaison

Bayern ist gegen ein vorzeitiges Ende der Corona-Testpflicht für Urlaubsrückkehrer. "Die Diskussion zur Beendigung einer Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ist verfrüht", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montagabend in München. Die Auswertungen aktueller Ausbruchsschwerpunkte von Corona-Infektionen zeige klar die Bedeutung von infizierten Reiserückkehrern an diesen Infektionsketten. Lesen Sie hierzu Bayern ist gegen Ende der Corona-Testpflicht nach Sommersaison

Montag, 24. August, 17.12 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau

Seit Ausbruch des Corona-Virus wurden im Landkreis Dingolfing-Landau 848 Personen positiv auf das Virus getestet. Davon sind 808 Genesene und 10 Todesfälle zu verzeichnen. Derzeit sind also noch 30 Personen in Quarantäne, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Davon wiederum sind 16 Personen landwirtschaftlichen Betrieben und Erntehelfern zuzuordnen. Bei den restlichen 14 Fällen handelt es sich größtenteils um Reiserückkehrer.

Montag, 24. August, 15.51 Uhr: Neuinfektionen im Landkreis Regen

Im Landkreis Regen sind zwei weitere Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 zu beklagen. Die Zahl der bestätigten Fälle im Landkreis Regen seit Beginn der Pandemie beträgt damit insgesamt 207. Die betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Alle entsprechenden Kontaktpersonen wurden bereits durch das Gesundheitsamt Regen ermittelt.

Montag, 24. August, 14.34 Uhr: Abensberg reagiert auf steigende Infektionszahlen

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen im Landkreis Kelheim sieht sich die Stadtverwaltung Abensberg veranlasst, den Parteiverkehr wieder einzuschränken. Ab sofort sind Termine im Rathaus in der Münchener Straße und bei den Stadtwerken im Bad Gögginger Weg nur nach vorheriger telefonischer oder schriftlicher Absprache (per Email) möglich. Dies gilt auch für das Stadtmuseum, die Volkshochschule und das Büro von Ines Geltl im Aventinum in der Osterriedergasse. Das Rathaus in der Münchener Straße ist telefonisch unter 09443/ 910 30 erreichbar. Die Stadtwerke sind unter 09443/ 91 891 62 erreichbar. Die vhs unter Tel. 09443/ 910 377. Das Stadtmuseum (Leitung) unter 09443/ 910 315. 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl: „Nur so können wir vermeiden, dass neue Infektionsketten entstehen. Jetzt ist Weitsicht und Vorbeuge im Interesse der Bürger gefordert.“

Montag, 24. August, 14.17 Uhr: Die Infektionszahlen für Bayern

Das Landesamt für Gesundheit in Bayern hat am Montag gemeldet, dass die Zahl der Infektionen inzwischen auf insgesamt 55.156 gestiegen sind. Das sind über 300 Erkrankte mehr als noch am Samstag (Stand 8 Uhr). 2.632 Menschen sind mit oder an einer Coronavirus-Infektion gestorben - ein Todesfall mehr als noch am Samstag. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 49.270 als genesen.

Montag, 24. August, 12.26 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 577 positive Fälle (+ 19 im Vergleich zum 21. August) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 23. August, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

492 Personen (+ 9 im Vergleich zum 21. August) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt circa 85 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 51 (Stand 23. August)

Montag, 24. August, 11.51 Uhr: Stadt Rosenheim überschreitet Corona-Grenzwert - neue Beschränkungen

Die Stadt Rosenheim hat am Wochenende den 7-Tage-Grenzwert bei den Corona-Infektionen überschritten und reagiert mit Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der Wert habe am Wochenende bei 53,7 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gelegen, teilte die Stadt am Montag mit. Damit ist nicht nur der Frühwarnwert für Bayern von 35 Neuinfektionen überschritten, sondern auch die von Bund und Ländern vereinbarte Schwelle für verschärfte Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Lesen Sie hierzu Stadt Rosenheim überschreitet Corona-Grenzwert

Montag, 24. August, 11.50 Uhr: Coronavirus: Wird es Auflagen für private Feiern geben?

Nach Ansicht der Bundesregierung tragen zurzeit vor allem private Feiern sowie Rückkehrer aus Risikogebieten zur Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland bei. Sind deshalb strengere Regeln nötig? Lesen Sie hierzu Coronavirus: Wird es Auflagen für private Feiern geben?

Montag, 24. August, 11.04 Uhr: Wegen zu geringem Abstand: Mann schubst 75-Jährige

Ein 19-Jähriger hat am Sonntagabend in einem Aufzug im Ostbahnhof in München eine 75-Jährige gestoßen. Sie stürzte zu Boden und wurde leicht am Kopf verletzt. Hintergrund war zu geringer Abstand. Die 75-jährige Frau und der 19-jähriger Mann gerieten gegen 21.30 Uhr in der östlichen Unterführung am Ostbahnhof aneinander. Die Frau wollte zusammen mit dem Mann in den Fahrstuhl am Bahnsteig 7/8 einsteigen. Der 19-Jährige bat laut Angaben der Polizei um Abstand und hielt seine Hände schützend vor die Brust. Die 75-Jährige war jedoch uneinsichtig und drängte sich mit in den Fahrstuhl. Der Mann drückte die Frau daraufhin aus dem Aufzug und sie viel rückwärts, zunächst gegen das Treppengeländer, dann zu Boden. Die 75-Jährige klagte über Schmerzen im Kopf- und Rückenbereich sowie am Ellenbogen, verzichtete jedoch auf ärztliche Begutachtung. Eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit nahm sich zunächst am Bahnsteig der Sache an. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 19-Jährigen wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Montag, 24. August, 10.13 Uhr: Landkreispräsident: Maskenpflicht im Unterricht notwendig

Landkreispräsident Christian Bernreiter sieht keine Alternative zur Maskenpflicht im Unterricht. "Wir sind vorbereitet, aber der Vollbetrieb wird eine Herausforderung aufgrund der räumlichen Situation. An der Maskenpflicht im Unterricht wird deshalb kein Weg vorbeiführen", sagte der CSU-Politiker dem "Münchner Merkur". Bernreiter plädiert für bundesweit einheitliche Regelungen in der Corona-Krise. "In den vergangenen Wochen gab es ja eher einen Überbietungswettbewerb bei den Lockerungen", kritisierte er im Gespräch mit der Zeitung. "Wir müssen jetzt alle demokratischen Kräfte bündeln und nicht so einen Vorwahlkampf führen. Ein zweiter Lockdown wäre fatal für unser Land, das müssen wir unbedingt verhindern."

Montag, 24. August, 8.56 Uhr: Stehbier-Verbot in Bamberg wirkt

Nach der coronabedingten Absage der Bamberger Sandkerwa, eines der beliebtesten Volksfeste in Franken, hat es entgegen aller Befürchtungen keine Feierei in der Altstadt gegeben. "Wir hatten keinerlei wilde Sandkerwa, es war sogar relativ ruhig", sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. "Die Leute haben sich an die Allgemeinverfügung gehalten." Um Menschenansammlungen in der Corona-Krise zu vermeiden, erließ die Stadt Bamberg eine Allgemeinverfügung: Lokale dürfen demnach in weiten Teilen der Altstadt freitags und samstags ab 20 Uhr keinen Alkohol im Straßenverkauf anbieten. Das Stehbier-Verbot galt auch für die Tage der Sandkerwa, die eigentlich vom 20. bis 24. August stattfinden hätte sollen.

Montag, 24. August, 8.23 Uhr: Lehrer fordern Raumluftreiniger für Klassenzimmer

Der Bayerische Philologenverband (bpv) fordert mit Blick auf die kühlere Jahreszeit Raumluftreiniger für Klassenzimmer zum Schutz vor Coronaviren. An vielen Schulen gebe es keine Anlagen, die einen wiederholten Luftaustausch in den Räumen gewährleisten könnten, sagte ein bpv-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in München. In modernen Gebäuden könne man oft nicht mal schnell das Fenster aufreißen, um frische Luft reinzulassen. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Krise in Bayern

Montag, 24. August, 7.53 Uhr: AKK hält Maskenpflicht auch am Arbeitsplatz denkbar

Die Maske gehört beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen inzwischen zum Alltag. Da die Corona-Zahlen aber weiter steigen, könnten die Trageregeln noch einmal verschärft werden. Gedankenspiele dazu gibt es. Angesichts steigender Corona-Zahlen rücken mögliche strengere Maskenvorschriften etwa im Berufsleben und in Schulen in den Blickpunkt. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte der "Welt am Sonntag": Viele Unternehmen hätten die Maskenpflicht am Arbeitsplatz schon eingeführt. "Das könnte auf jeden Fall ein Schritt sein, der auch bundesweit verpflichtend wird, jedenfalls wenn damit die Schließung ganzer Branchen verhindert werden könnte." Das gelte auch für die Schulen. Mehr dazu lesen Sie hier: Debatte über schärfere Vorgaben

Montag, 24. August, 7.34 Uhr: So läuft der Dult-Ersatz in Landshut

Die Dult der langen Wege - so könnte man das in der Stadt verteilte Volksfest-Flair des Wochenendes beschreiben. Trotzdem sind sich Schausteller und Festwirte einig: Ein richtiges Volksfest ist das natürlich nicht. Firanten in der Altstadt, ein Biergartenfest mit Blaskapelle am Zollhaus, der Bürgerbiergarten an der Ringelstecherwiese und Fahrgeschäfte an der Grieserwiese: Wer am Wochenende das Dult-Gefühl vermisst hat, der musste zwar etwas weiter gehen, wurde aber fündig.

 

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