Covid-19 Die Meldungen zum Coronavirus im Januar 

Freitag, 31. Januar, 20.47 Uhr: Siebter Coronavirus-Fall in Bayern

In Bayern ist ein weiterer Mensch nachweislich an dem neuartigen Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der Betroffenen im Freistaat auf sieben. Bei dem neuen Infizierten handele es sich um einen Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, teilte das bayerische Gesundheitsministerium in München mit. Auch er arbeite beim Autozulieferer Webasto aus dem oberbayerischen Gauting-Stockdorf

Freitag, 31. Januar, 17.24 Uhr: Krankenkassen zahlen Tests auf Coronavirus

Tests auf das Coronavirus in Deutschland werden nun von den Krankenkassen bezahlt. Darauf haben sich Kassen und Ärzte geeinigt, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Die Kostenübernahme gilt ab morgen. Auch Ärzte, die sich testen lassen, müssen die Kosten nicht selbst tragen. Ab morgen greift demnach auch eine bereits angekündigte neue Meldepflicht für Ärzte, Krankenhäuser und Labore. Sie müssen nun schon begründete Verdachtsfälle auf das Coronavirus an das Gesundheitsamt melden und nicht wie bisher nur bestätigte Fälle.

Freitag, 31. Januar, 14.49 Uhr: Kind in Bayern an neuem Coronavirus erkrankt

In Bayern hat sich ein Kind nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Es handelt sich um das Kind eines infizierten Mannes aus dem Landkreis Traunstein, wie das bayerische Gesundheitsministerium in München mitteilte. Somit ist zum ersten Mal in Deutschland ein Familienmitglied eines Infizierten erkrankt. Details wie das Alter des Kindes waren zunächst unklar. Insgesamt gibt es in Deutschland nun sechs bestätigte Coronavirus-Fälle. Bis auf das Kind sind alle Mitarbeiter des oberbayerischen Autozulieferers Webasto.

Freitag, 31. Januar, 14.17 Uhr: 122 Tests auf Coronavirus bei Webasto negativ

Dies teilte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums am Freitagabend unter Verweis auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Danach seien insgesamt 122 Tests von Mitarbeitern der Firma Webasto negativ ausgefallen. Testergebnisse von weiteren untersuchten Menschen sollen demnächst folgen.

Donnerstag, 30. Januar, 20.55 Uhr: Zahl der Coronavirus-Fälle in Bayern steigt auf fünf

In Bayern hat sich ein weiterer Patient mit dem neuartigen Coronavirus aus China infiziert. Es handelt sich um einen Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die vier bislang bekannten Fälle beschäftigt sind, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstagabend in München mitteilte. Der fünfte nun bestätigte Patient wohnt den Angaben zufolge im Landkreis Traunstein. Weitere Informationen wollte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilen.

Donnerstag, 30. Januar, 16.24 Uhr: Bayerns Ärzte bereiten sich auf weitere Fälle vor

Das Ministerium hat die Krankenhäuser im Freistaat gebeten, sich auf die Aufnahme von begründeten Verdachtsfällen vorzubereiten. In einem Schreiben an die Bayerische Krankenhausgesellschaft, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, müssten in einem solchen Falle Hygienemaßnahmen eingehalten werden, um eine Übertragung durch Tröpfchen zu verhindern. So sollten möglicherweise mit dem Virus infizierte Patienten einen mehrlagigen Mund-Nasen-Schutz tragen und in einem Isolierzimmer möglichst mit Vorraum oder Schleuse untergebracht werden.

Wenn das nicht möglich ist, sollte es zumindest ein Einzelzimmer mit eigener Nasszelle sein. Das Personal müsse Schutzkleidung, Schutzbrille, Handschuhe und spezielle Atemmasken tragen, heißt es in dem Schreiben weiter. Sobald ein Labor eine Infektion mit dem Virus 2019-nCoV bestätigt, soll der Patient in ein Isolierzimmer mit Vorraum/Schleusenfunktion gebracht werden. "Sofern in den Patientenräumen eine raumlufttechnische Anlage betrieben wird, über die eine Verbreitung von Luft auf andere Räume möglich ist, ist diese abzustellen." Für Hausärzte gelten ähnliche Vorgaben.

Mittwoch, 29. Januar, 17.47 Uhr: Webasto lässt 80 Mitarbeiter auf Coronavirus testen

Nach der Erkrankung von vier Mitarbeitern lässt der Autozulieferer Webasto rund 80 Kollegen auf das Coronavirus testen. Etwa 40 Kontaktpersonen des ersten Erkrankten seien am Mittwoch am Standort in Gauting Stockdorf untersucht worden, etwa ebensoviele Kontaktpersonen der anderen Erkrankten sollten am Donnerstag den Virentest absolvieren, sagte Vorstandschef Holger Engelmann am Mittwoch.

Die gute Nachricht sei: "Bis heute haben wir keinen weiteren positiv getesteten Fall." Die weitere gute Nachricht sei, dass es den vier erkrankten Kollegen bereits besser gehe.

Die Konzernzentrale in Gauting-Stockdorf samt Entwicklungs- und Testzentrum für Dächer in Stockdorf bei München bleibt wegen der Fälle bis Sonntag geschlossen. Das sei eine Vorsichtsmaßnahme, sagte Engelmann. Man wolle eine Struktur schaffen, um mit der Lage professionell umzugehen.

Mittwoch, 29. Januar, 16.15 Uhr: So reagieren ostbayerische Firmen

Die Sorge um das Coronavirus hat den Freistaat fest im Griff. Seit der ersten Infektion des neuartigen Virus in Oberbayern wappnen sich auch ostbayerische Firmen. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "So reagieren ostbayerische Firmen auf das Coronavirus"

Mittwoch, 29. Januar, 15.19 Uhr: Vier Coronavirus-Patienten sind symptomfrei

Die vier Coronavirus-Patienten in Deutschland befinden sich nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums in klinisch gutem Zustand. "Alle sind nach Angaben von Chefarzt Prof. Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie an der München Klinik Schwabing symptomfrei", teilte ein Sprecher auf dpa-Anfrage mit.

Mittwoch, 29. Januar, 15.17 Uhr: Nürnberger Spielzeugmesse spürt kaum Beeinträchtigungen durch Coronavirus

Auf der am Mittwoch gestarteten Spielwarenmesse in Nürnberg sind bisher kaum Beeinträchtigungen durch das Coronavirus zu spüren. Von 360 Ausstellern aus China seien lediglich 2 nicht gekommen, sagte Messechef Ernst Kick auf Anfrage. "Wir merken noch nicht sehr viel. Der erste Messetag ist ein Anlauftag. Wir haben Besucher aus 110 Ländern. Das zeigt den hohen Internationalisierungsgrad der Messe." Für eine Bilanz der Zahl der Besucher sei es noch zu früh.

Mittwoch, 29. Januar, 11.41 Uhr: Frau und Kind des ersten Corona-Patienten weiterhin gesund

Die Familienangehörigen des ersten Patienten mit Coronavirus in Deutschland sind weiterhin gesund. "Mutter und Kind haben nach wie vor keine Symptome", sagte der Pressesprecher des Landratsamts Landsberg am Lech, Wolfgang Müller, am Mittwoch unter Verweis auf aktuelle Informationen zum Gesundheitszustand der beiden. Deshalb sei auch die Kinderkrippe, in der das Kind normalerweise betreut wird, weiterhin geöffnet.

Mittwoch, 29. Januar, 9.05 Uhr: Spahn: Wachsame Gelassenheit" wegen Coronavirus

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angesichts des Coronavirus zu "wachsamer Gelassenheit" im Land aufgerufen. Man müsse die Dinge richtig einordnen, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". "Es war zu erwarten, dass es auch zu Infektionen hier in Deutschland kommt, eben durch Kontakt mit Reisenden aus China." Entscheidend sei, dass etwaige Patienten in Deutschland schnell identifiziert und isoliert werden.

Dienstag, 28. Januar, 22.31 Uhr: Autozulieferer Webasto schließt Standort

Wegen vier mit dem neuen Coronavirus infizierten Mitarbeitern schließt der Automobilzulieferer Webasto seinen Stammsitz im oberbayerischen Gauting bis Sonntag. Bis dahin sollen Mitarbeiter der Firmenzentrale auch nicht an nationale und internationale Standorte reisen, teilte das Unternehmen mit. Für China gelte sogar eine Sperre für zwei Wochen.

Dienstag, 28. Januar, 21.24 Uhr: Drei weitere Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt

In Bayern sind drei weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden. Sie stünden in Zusammenhang mit dem ersten bestätigten Fall der neuen Lungenkrankheit in Deutschland, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München mit. Auch die drei neu angesteckten Patienten seien Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der der erste Betroffene beschäftigt ist. Auch diese Patienten würden in einer Klinik in München medizinisch überwacht und isoliert, teilte das Ministerium mit.

Dienstag, 28. Januar, 13.47 Uhr: Bayerische Unternehmen begrenzen Chinareisen

Wegen des Coronavirus treten bayerische Unternehmen bei Dienstreisen nach China auf die Bremse. BMW, Audi, und Siemens erklärten am Dienstag auf Nachfragen, dass nur noch zwingend notwendige Dienstreisen nach China angetreten werden. Die Allianz hat Geschäftsreisen aus Singapur, dem Sitz ihrer Holding für Asien und den Pazifikraum, nach China vorübergehend gestoppt. Zudem bittet der Konzern alle seine Mitarbeiter, Reisen nach China nach Möglichkeit auszusetzen.

Der Automobilzulieferer Webasto, bei dem ein Mitarbeiter in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert ist, stoppte Dienstreisen nach China und innerhalb Chinas komplett. Bei Schaeffler gilt bereits seit vergangener Woche ein Reiseverbot nach und aus China. Von Brose hieß es am Dienstag, man nehme "von Dienstreisen nach China Abstand", Einzelfälle würden geprüft.

"Wir empfehlen den Mitarbeitern, dringend zu überlegen, ob sie wirklich aktuell nach China reisen müssen, auf Telefonkonferenzen oder virtuelle Meetings zurückzugreifen oder die Reise zu verschieben", sagte eine Siemens-Sprecherin. Der Konzern hat in der betroffenen chinesischen Stadt Wuhan einen Standort mit rund 900 Mitarbeitern. Derzeit seien dort keine Erkrankungen bei Mitarbeitern bekannt. Auch bei Brose sind keine Erkrankungen in China bekannt, der Konzern hat in Wuhan ein Joint Venture mit rund 300 Mitarbeitern.

Dienstag, 28. Januar, 13.04 Uhr: Einzelne Apotheken melden Ausverkauf von Schutzmasken

Nach Bekanntwerden des ersten Coronavirus-Falls gibt es eine verstärkte Nachfrage nach Atemschutzmasken. In Bayern sind sie in einzelnen Apotheken bereits ausverkauft. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Schutzmasken in einzelnen Apotheken Bayerns ausverkauft". Lesen Sie auch "Was bringen Grippemittel und Atemmasken?" und "Coronavirus 2019-nCov - was man darüber weiß und was nicht"

Dienstag, 28. Januar, 11.44 Uhr: Behörden überprüfen 40 Kontaktpersonen

Nach dem ersten bestätigten Fall der neuartigen Lungenkrankheit in Deutschland überprüfen die bayerischen Behörden 40 Kontaktpersonen in der Firma und der Familie. Das sagte der Leiter der Taskforce Infektiologie, Martin Hoch, in München. "Die Zahl kann noch steigen." Lesen Sie hier: "Chronologie des ersten bayerischen Coronavirus-Falls"

Dienstag, 28. Januar, 11.32 Uhr: Arzt über Coronavirus-Patient: "Es geht ihm sehr gut"

Dem mit dem neuen Coronavirus infizierten Mann in Bayern geht es nach Angaben seines behandelnden Arztes "sehr gut". "Er ist fieberfrei, hat auch derzeit keine Atemwegssymptomatik mehr", sagte Clemens Wendtner, Chefarzt im Klinikum Schwabing in München, am Dienstag. Der Mann werde nicht auf der Sonderisolierstation des Krankenhauses behandelt, sondern auf der normalen Isolierstation in einem Zimmer mit Schleuse. "Die Sonderisolierstation ist nicht aktiviert und wird für diesen Patienten auch nicht aktiviert", sagte Wendtner. Er betonte: "Es besteht keinerlei Gefahr für Mitpatienten." Enge Kontaktpersonen wie Familienmitglieder und Kollegen des 33-Jährigen sind aufgerufen, zu Hause zu bleiben.

Dienstag, 28. Januar, 11.12 Uhr: Art der Ansteckung im Coronavirus-Fall in Bayern "neu"

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Deutschland liefert nach Ansicht der bayerischen Gesundheitsbehörden neue Erkenntnisse über die Ansteckungswege der Lungenkrankheit. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in München mitteilte, hat sich der 33 Jahre alte Mann nach ersten Erkenntnissen bei einer Chinesin angesteckt, die zu dem Zeitpunkt noch keine Symptome der Krankheit zeigte.

Dienstag, 28. Januar, 10.32 Uhr: Normaler Betrieb bei Webasto nach Coronavirus-Fall

Nach der Coronavirus-Erkrankung eines Mitarbeiters beim Autozulieferer Webasto herrscht am Standort in Gauting-Stockdorf bei München normaler Betrieb.

Dienstag, 28. Januar, 10.29 Uhr: Bayern schaltet Coronavirus-Hotline

Bayern schaltet nach dem Bekanntwerden des ersten bestätigten Coronavirus-Falls in Deutschland eine Hotline für besorgte Bürger. Der Service ist unter der Telefonnummer 030/9028-2828 zwischen 8 und 22 Uhr erreichbar.

Dienstag, 28. Januar, 10.23 Uhr: Rotes Kreuz mit Sondereinheiten

Sollte sich das Coronavirus in Bayern verbreiten, stehen beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) zwölf Schnelleinsatzgruppen bereit. Diese Sondereinheiten seien auf die Behandlung, Betreuung und den fachgerechten Transport von beispielsweise hochinfektiösen Patienten spezialisiert, teilte das BRK am Dienstag mit.

Dienstag, 28. Januar, 10.06 Uhr: Coronavirus-Patient hat sich bei Gast aus China angesteckt

Der erste bestätigte Coronavirus-Patient in Deutschland hat sich bei einem chinesischen Gast seiner Firma angesteckt. Die Frau aus China sei zu einer Fortbildung bei der Firma Webasto im Landkreis Starnberg in Oberbayern gewesen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Kreisen der Gesundheitsbehörden. Der Infizierte liegt demnach im Münchner Klinikum Schwabing.

Dienstag, 28. Januar, 8.55 Uhr: Jens Spahn: "Sind gut vorbereitet"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht auch nach dem Bekanntwerden des ersten Coronavirus-Falls Deutschland gut gerüstet. Der Fall in Bayern zeige, dass man gut vorbereitet sei, erklärte der CDU-Politiker am Dienstag. "Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibt nach Einschätzung des RKI (Robert Koch-Instituts) weiterhin gering." Es sei zu erwarten gewesen, dass das Virus auch Deutschland erreiche.

Dienstag, 28. Januar, 0.25 Uhr: Erster Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt

In Bayern ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Ein 33-jähriger Webasto-Mitarbeiter aus dem Landkreis Starnberg habe sich infiziert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München mit. Der Patient befindet sich laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit klinisch in einem guten Zustand. Er werde medizinisch überwacht und sei isoliert. Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, wird von Experten derzeit als gering eingestuft.

 

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