Covid-19 Die Meldungen zum Coronavirus im Februar

Samstag, 29. Februar, 18.48 Uhr: Drei neue Coronavirus-Fälle in Bayern

In Bayern gibt es drei weitere Coronavirus-Fälle. Es handele sich um Patienten aus Oberbayern, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Samstagabend mit. Details zu den Fällen würden am Sonntag bekannt gegeben. 

Samstag, 29. Februar, 18.40 Uhr: Schüler aus Risikogebieten sollen am Montag daheim bleiben

Schüler, die in den vergangenen beiden Wochen in einem der ausgewiesenen Risikogebiete waren, sollen auch ohne Symptome am Montag, dem ersten Schultag, möglichst zu Hause bleiben. Die Schule sei dann darüber zu informieren, teilte das Kultusministerium mit. "In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt", hieß es. Als Risikogebiet gelten in Italien unter anderem die Lombardei sowie verschiedene Regionen in China, Südkorea und dem Iran. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Samstag, 29. Februar, 11.22 Uhr: Coronavirus-Angst sorgt für erste Hamsterkäufe

Zahlreiche Handelsketten berichteten am Freitag bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur von teilweise deutlich erhöhten Verkaufszahlen bei Produkten wie Konserven oder Desinfektionsmitteln. Kurzfristig sei es in einigen Läden dadurch auch zu Engpässen gekommen. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Coronavirus-Angst sorgt für erste Hamsterkäufe"

Samstag, 29. Februar, 10.26 Uhr: Ministerium: Italien-Rückkehrer sollten auf Symptome achten

Bayerns Gesundheitsministerium hat aus Anlass des Endes der Faschingsferien im Freistaat Italienurlauber zu besonderer Vorsicht wegen der Coronavirus-Erkrankungen aufgefordert. Feriengäste, die nach ihrem Urlaub einen begründeten Verdacht auf eine Infektion hätten, sollten sich telefonisch an ihren Hausarzt wenden, teilte das Ministerium am Samstag mit.

Ein begründeter Verdachtsfall bestehe bei Menschen, die Symptome haben und sich vorher in einem Risikogebiet aufgehalten haben. "Wer in Italien mit einem Coronavirus-Erkrankten persönlichen Kontakt hatte, sollte sich umgehend an sein Gesundheitsamt wenden", betonte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU).

Die meisten Sars-CoV-2-Infizierten haben nur eine leichte Erkältungssymptomatik mit Frösteln und Halsschmerzen oder gar keine Symptome. 15 von 100 Infizierten erkranken laut Robert Koch-Institut schwer. Sie bekommen etwa Atemprobleme oder eine Lungenentzündung. Nach bisherigen Zahlen sterben ein bis zwei Prozent der Infizierten, weit mehr als bei der Grippe.

Freitag, 28. Februar, 19.47 Uhr: Hygienetipps vom Ministerium

Freitag, 28. Februar, 18.31 Uhr: Bayern plant Zukunft mit Coronavirus

Trotz deutschlandweit steigender Zahlen von Coronavirus-Erkrankungen und eines neuen Falls in Bayern sind im Freistaat derzeit keine größeren Einschränkungen geplant. "Wir sehen noch nicht die Notwendigkeit, Schulen zu schließen", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München. Auch werde es derzeit keine prophylaktische Absage von Großveranstaltungen wie etwa in der Schweiz geben. Ferien-Rückkehrer sollen in Zügen, Flugzeugen und auf der Autobahn mit Info-Materialien sensibilisiert werden. Um schnell und zielgerichtet auf die Virus-Ausbreitung reagieren zu können, arbeiten Vertreter des Gesundheits- und des Innenministeriums ab sofort auch in einem Krisenstab zusammen. Mehr dazu lesen Sie auch hier: Bayern plant Zukunft mit Coronavirus

Freitag, 28. Februar, 17.39 Uhr: Nürnberger an Coronavirus erkrankt

Ein Mann aus Nürnberg ist während einer Geschäftsreise nach Baden-Württemberg positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Der 36-Jährige werde in einem Krankenhaus in Karlsruhe isoliert behandelt, teilten das Gesundheitsministerium in Stuttgart sowie die Stadt Nürnberg am Freitag mit. Auch seine Familie habe Symptome gezeigt, hieß es. Die Ehefrau, zwei Kinder, sowie die Schwiegermutter des Mannes befänden sich in einer Nürnberger Isolierstation zur Abklärung, hieß es. Mit den Testergebnissen werde frühestens am Samstag gerechnet. 

Freitag, 28. Februar, 16.14 Uhr: Virologe: Sars-CoV-2 bleibt wohl wie Influenza dauerhaft

Das neue Coronavirus breitet sich aus. Die Schweiz ergreift drastische Maßnahmen. In Deutschland decken sich Menschen mit Vorräten ein. Experten gehen von einem Verbleib des Virus aus. Der Virologe Christian Drosten erwartet in Deutschland eine der höchsten Fallzahlen Europas, "weil unsere Bevölkerung sehr reisefreudig ist", wie der Experte von der Berliner Charité am Donnerstagabend im ZDF sagte. Lesen Sie hierzu auch Virologe: Sars-CoV-2 bleibt wohl wie Influenza dauerhaft

Freitag, 28. Februar, 15.39 Uhr: Wegen Corona würde in Bayern keine Ortschaften abgeriegelt

Die Abriegelung ganzer Ortschaften wegen des Coronavirus wie etwa in Italien steht in Bayern nach Angaben der Staatsregierung nicht zur Diskussion. "Ein ganzes Dorf abzuriegeln, steht definitiv nicht zur Debatte", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag in München nach einer Sitzung des Kabinetts zur Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und Bayern. Der Freistaat sehe die Strategie vor, Personen die krank sind oder bei denen ein Verdacht bestehe, zu isolieren und unter Quarantäne zu stellen.

Freitag, 28. Februar, 15.36 Uhr: Klinikum Deggendorf ist vorbereitet

Das Corona-Virus breitet sich im ganzen Land aus. Auch am Donau-Isar-Klinikum in Deggendorf werden entsprechende Vorkehrungen getroffen. Wie diese im Detail aussehen, wollte der Donau-Anzeiger von Klinikumssprecher Jürgen Stern wissen. Das Interview lesen Sie hier.

Freitag, 28. Februar, 14.40 Uhr: Bayerns Ärzte klagen über Mangel an Corona-Schutzkleidung

Viele Mediziner in Bayern klagen über Probleme bei der Beschaffung von geeigneter Schutzkleidung für die Behandlung von Patienten mit dem Coronavirus. Dies sagte am Freitag Landesgesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts zum Umgang mit der Krankheit. Die Staatsregierung sei diesbezüglich in Gesprächen mit Herstellern der Kassenärztlichen Vereinigung, der Ärzteschaft und der Bundesregierung. Derzeit werde auch diskutiert, ob die Tests auf eine Infektion "materialschonender" an einem zentralen Ort erfolgen könnten. So seien weniger Schutzanzüge notwendig.

Huml betonte aber auch, dass jeder Arzt auch selbst dafür verantwortlich sei, sich mit Schutzkleidung zu versorgen, um Tests bei potenziell Erkrankten durchzuführen.

Freitag, 28. Februar, 13.50 Uhr: 1.200 Untersuchungen auf Coronavirus pro Tag in Bayern

In Bayern werden nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) derzeit täglich 1200 Proben auf das neuartige Coronavirus untersucht. "Das wird schon noch mehr werden", sagte LGL-Leiter Andreas Zapf am Freitag in München nach einer Sitzung mit Mitgliedern des Kabinetts. Die aktuelle Zahl beruhige ihn aber schonmal. Seit Januar werde die Laborkapazität erhöht, noch seien nicht alle Einrichtungen in Bayern damit befasst.

Freitag, 28. Februar, 13.42 Uhr: Hotline

Das Bundesgesundheitministerium hat eine Hotline für Fragen eingerichtet.

Freitag, 28. Februar, 13.38 Uhr: Bayern testet alle ankommenden Flüchtlinge auf Coronavirus

Bayern testet alle neu ankommenden Flüchtlinge und Asylbewerber schon bei der Ankunft auf das neuartige Coronavirus. Das sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag nach einer Sitzung des Kabinettsausschusses in München. Bislang sei kein positiver Fall dabei gewesen. Wenn es aber mal soweit ist, solle der Betroffene sofort in Quarantäne kommen, sagte Herrmann weiter.

Freitag, 28. Februar, 13.34 Uhr: Bayerische Messeveranstalter sollen Aussteller aus Risikogebieten ausladen

Wegen des Ausbruchs des Coronavirus bittet die Staatsregierung Messeveranstalter in Bayern, Aussteller aus Risikogebieten auszuladen. Sollte das nicht möglich sein, müsse überdacht werden, ob die komplette Messe abgesagt wird, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag nach einer Sitzung des Kabinettsausschusses in München. Es gehe um Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern.

Es sollten nicht alle Großveranstaltungen abgesagt werden, betonte die Ministerin. Die Veranstalter im Freistaat sollten aber alle in naher Zukunft geplanten Events den Gesundheitsbehörden melden. Dann solle gemeinsam entschieden werden, wie man damit umgeht, sagte Huml.

Freitag, 28. Februar, 13.32 Uhr: Bayern richtet Krisenstab zum Coronavirus ein

Bayern richtet einen Krisenstab zum Coronavirus ein. Das kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag nach einer Sitzung des Kabinettsausschusses in München an. Darin sei vor allem das Innenministerium einbezogen. Bislang hatte eine Arbeitsgruppe des Gesundheitsministeriums rund 25 Mal getagt, sagte Huml. Diese sei zuletzt schon mit Vertretern anderer Ministerien verstärkt worden.

Freitag, 28. Februar, 7.58 Uhr: Großer Ansturm auf Kinderarztpraxen

Wer momentan mit seinem Kind zum Kinderarzt geht, braucht Geduld. Die Telefone sind dauerbelegt und in vielen Praxen stehen die Patienten Schlange an der Anmeldung. Der Grund ist aber nicht in erster Linie die Angst vor dem Coronavirus - sondern die Grippewelle. Dieses Jahr ist es mit der Influenza besonders schlimm. Mehr dazu lesen Sie im Artikel: Großer Ansturm auf Kinderarztpraxen in Bayern

Donnerstag, 27. Februar, 21.40 Uhr: Neuer Coronavirus-Fall in Bayern

In Bayern gibt es einen neuen Coronavirus-Fall. Es handele sich um einen Mann aus Mittelfranken, der in Deutschland Kontakt mit einem infizierten Italiener hatte, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Donnerstagabend mit. Der Italiener sei erst nach seiner Rückkehr nach Italien positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Neuer Coronavirus-Fall in Bayern bekannt"

Donnerstag, 27. Februar, 17.25 Uhr: Letzter Coronavirus-Patient in Bayern entlassen

Der letzte Coronavirus-Patient in Bayern ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Einzelheiten zu der Person teilte das Gesundheitsministerium in München am Donnerstag wegen des Persönlichkeitsschutzes nicht mit. Im Freistaat gab es 14 positiv getestete Covid-19-Patienten. Alle standen im Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf. Dort war im Januar eine Mitarbeiterin aus China zu Besuch, die das Virus in sich trug. Kollegen und teils deren Angehörige infizierten sich. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gab es in Bayern bis Donnerstagnachmittag (15 Uhr) keine weiteren Fälle.

Donnerstag, 27. Februar, 16.18 Uhr: Bayern verspricht von Corona betroffenen Betrieben Hilfe

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) stellt von den Auswirkungen des neuartigen Coronavirus betroffenen Betrieben finanzielle Hilfe in Aussicht. "Wir lassen unsere Unternehmen nicht im Stich, sollten sie wegen des Coronavirus in Schieflage geraten", sagte er am Donnerstag in München. Komme es zu Liquiditätsproblemen, beispielsweise durch unterbrochene Lieferketten, könnten Betriebe Kredite und Bürgschaften durch die LfA Förderbank Bayern erhalten, sofern sie über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell verfügten. Aiwanger sagte, er hoffe, dass es zu keiner dramatischen Zuspitzung der Situation kommen werde, "aber wir sind vorbereitet". Sollte die Situation "über die bayerischen Möglichkeiten hinaus eskalieren", erwarte er Unterstützung vom Bund. Künftig soll es jeweils Montagvormittag einen runden Tisch mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft und der Messen sowie der LfA Förderbank Bayern im Ministerium geben.

Donnerstag, 27. Februar, 13.42 Uhr: Sterblichkeit bei Männern wohl höher 

 

Wie hoch die Gefahr ist, bei einer Infektion mit dem Coronavirus zu sterben, hängt offenbar von bestimmten Umständen ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des chinesischen Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten in Peking.

Montag, 24. Februar, 21.09 Uhr: Bayern rüstet sich nach Ausbruch in Italien

Wegen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus in Italien rüstet sich Bayern für mögliche Infektionen von Reisenden, die in den Freistaat zurückkehren. "Wer in Italien mit einem Coronavirus-Fall persönlichen Kontakt hatte, sollte sich umgehend an sein Gesundheitsamt wenden", teilte das Gesundheitsministerium in München am Montag mit.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) habe darüber hinaus mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) telefoniert. "Wir beobachten die Entwicklung in Italien sehr genau. Dabei ist natürlich auch wichtig, wie das Robert Koch-Institut (RKI) und das Auswärtige Amt die Lage einschätzen", sagte sie laut Mitteilung anschließend. Lesen Sie auch: "Coronavirus-Aufklärung für Italien-Reisende aus Bayern" und "Verbote, Kontrollen, Quarantäne. Was darf der Staat?"

Montag, 24. Februar, 8.53 Uhr: Kaum Schutzmasken mehr auf Lager

Wegen des neuartigen Coronavirus sind in vielen Apotheken Schutzmasken seit Wochen ausverkauft - und sie bekommen kaum Nachschub.

"Es gibt wirklich erhebliche und umfängliche Lieferengpässe", sagte Thomas Porstner, Geschäftsführer beim Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (PHAGRO). Die verstärkte Nachfrage in letzter Zeit sei auf das Coronavirus zurückzuführen, so ein Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

Konkrete Zahlen liegen beiden Verbänden zwar nicht vor. Es gebe momentan aber nur noch "Kleinstmengen", sagte Porstner. Viele Großhändler könnten keine Ware mehr nachbestellen. Wann die Hersteller ausreichend Masken nachproduzieren können, sei unklar.

Doch ein Grund zur Panik sei das nicht, versicherte der ABDA-Sprecher. "Gesunde Menschen, die in Deutschland unterwegs sind, brauchen keine Maske." Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz, wie ihn Pfleger und Ärzte bei Eingriffen tragen, schütze sowieso nicht vor einer Ansteckung mit dem neuen Virus Sars-CoV-2. "Das ist mehr eine Frage der Rücksicht auf andere. Sie sollen mit der Maske vor den eigenen Keimen geschützt werden."

Samstag, 22. Februar, 10.59 Uhr: Coronavirus-Gefahr in Bayern noch nicht gebannt

Obwohl fast alle der 14 Coronavirus-Patienten in Bayern die Kliniken verlassen haben und es seit mehr als einer Woche keine neue bestätigte Infektion gab, bleibt die Gefahr nach Einschätzung von Gesundheitsministerin Melanie Huml bestehen. "Es gibt noch keinen Grund zur Entwarnung - deshalb hat für uns der Schutz der Bevölkerung weiterhin oberste Priorität", sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München.

Eine chinesische Mitarbeiterin des Autozulieferers Webasto war im Januar zu einer Schulung in der Firmenzentrale in Gauting. Mit dabei hatte sie - unwissend - das neue Coronavirus. 14 Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 zählte das Ministerium seither. Allesamt sind Webasto-Mitarbeiter oder deren Angehörige.

"Ich freue mich auch sehr darüber, dass fast alle der insgesamt 14 Patienten das Krankenhaus wieder verlassen konnten", sagte Huml. Für die meisten der mehr als 200 Kontaktpersonen sei zudem die Quarantäne aufgehoben worden. "Aber solange das Coronavirus nicht weltweit unter Kontrolle ist, können wir neue Fälle nicht ausschließen."

Freitag, 21. Februar, 14.17 Uhr: Noch zwei Patienten im Krankenhaus

In Bayern werden nur noch zwei von ursprünglich 14 mit dem Coronavirus infizierten Patienten im Krankenhaus behandelt. Ein weiterer Patient sei mittlerweile aus der München Klinik Schwabing entlassen worden, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Mittwoch, 19. Februar, 15.03 Uhr: Nur noch drei Patienten in Bayern in Klinik

Von den 14 Coronavirus-Patienten in Bayern sind nur noch drei im Krankenhaus. Ein weiterer Fall aus der München Klinik Schwabing sei entlassen worden, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. In dem Krankenhaus befinden sich die drei mit dem neuen Virus Sars-CoV-2 Infizierten.

Montag, 17. Februar, 17.53 Uhr: Hälfte aller bayerischen Quarantäne-Patienten entlassen

In Bayern sind inzwischen sieben der insgesamt 14 Menschen, die sich seit Ende Januar mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten, wieder zuhause. Unter ihnen ist eine Familie aus dem Landkreis Traunstein, wie die Leitung der Kliniken Südostbayern am Montag mitteilte. Die Eltern mit ihren Kindern hätten das Krankenhaus in Trostberg schon am Freitag verlassen, alle seien geheilt und nicht mehr ansteckend. Vor allem für die Kinder war die Quarantäne demnach psychisch stark belastend. Zu den Voraussetzungen für eine Entlassung zählen mehrere negative Tests auf das Virus.

Donnerstag, 13. Februar, 14.19 Uhr: Erster Coronavirus-Patient aus Klinik entlassen

Der erste von 14 Coronavirus-Patienten in Bayern ist aus der Klinik entlassen worden. Die Person sei wieder vollständig gesund und nicht mehr ansteckend, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Mittwoch, 12. Februar, 15.45 Uhr: Webasto-Zentrale hat wieder geöffnet

Der Autozulieferer Webasto hat nach zweiwöchiger Schließung wegen mehrerer Corona-Infektionen am Mittwoch seine Unternehmenszentrale in Gautinger Ortsteil Stockdorf wieder eröffnet. Am Morgen strömten die Mitarbeiter wieder in das zuvor von einer Spezialfirma gereinigte und desinfizierte Gebäude. Eine chinesische Webasto-Mitarbeiterin hatte den Erreger bei einer Dienstreise eingeschleppt.

Mittwoch, 12. Februar, 11 Uhr: Coronavirus jetzt auch in Niederbayern?

Im Klinikum Passau wurden am Dienstag, 11. Februar, zwei Patienten auf das Virus getestet. Sie befanden sich in Isolation.Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch gegenüber idowa mitteilte, sind die Testergebnisse in beiden Fällen negativ. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Hat das Coronavirus jetzt auch Niederbayern erreicht?"

Dienstag, 11. Februar, 21.54 Uhr: Antibiotika-Engpässe möglich

Produktionsausfälle in China wegen des neuen Erregers könnten Pharmaexperten zufolge zu Antibiotika-Engpässen in Deutschland führen. Da die Herstellung von Wirkstoffen in der stark betroffenen Provinz Hubei stillstehe, schwänden die Lagervorräte für die Weiterverarbeitung, sagte Morris Hosseini, Pharmaexperte bei der Beratungsgesellschaft Roland Berger. Erschwerend komme hinzu, dass mit dem chinesischen Neujahrsfest die Produktion ohnehin ruhte. Kurzfristig reichten die Bestände noch aus, doch bei einem längerfristigen Stopp in den chinesischen Werken drohten Lieferengpässe.

Weltweit sei die Pharmabranche in der Wirkstoff-Produktion abhängig von China, sagte Hosseini. "Wenn sich die Situation in den chinesischen Produktionsstätten mittelfristig nicht entspannt, wird sich die Lage in Europa zuspitzen." Behörden sehen noch keinen Grund zur Sorge. Es lägen "bislang keine Hinweise vor, dass es aufgrund des Coronavirus zu kurzfristigen Liefer- oder Versorgungsengpässen kommen wird", teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn mit.

Dienstag, 11. Februar, 19.46 Uhr: Zwei neue Coronavirus-Fälle in Bayern - insgesamt 14 Fälle

In Bayern gibt es zwei neue bestätigte Coronavirus-Fälle. Damit ist ihre Zahl in Bayern auf 14 gestiegen. Die zwei Neuerkrankungen stehen im Zusammenhang mit dem Automobilzulieferer aus Stockdorf bei München, bei dem vor einigen Wochen ein erster Mitarbeiter positiv auf die neuartige Lungenkrankheit getestet worden war. Das berichtete das bayerische Gesundheitsministerium. Einzelheiten zu den neuen Fällen wollte das Ministerium morgen bekanntgeben.

Freitag, 7. Februar, 17.21 Uhr: Webasto rechnet mit spürbaren wirtschaftlichen Virus-Folgen

Der Autozulieferer Webasto rechnet mit spürbaren wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie. "Ich gehe davon aus, dass die Lage in China Auswirkungen auf unsere Geschäftszahlen haben wird", sagte Vorstandschef Holger Engelmann der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). Webasto erwirtschaftet mit Panorama-, Schiebe- und Cabrio-Dächern sowie Standheizungen rund 3,4 Milliarden Euro Jahresumsatz - fast die Hälfte davon in China.

Die elf Webasto-Standorte in China sind wegen der Seuche geschlossen, "ebenso wie die anderer Unternehmen", sagte Engelmann. In der am meisten betroffenen Provinz werde es "wohl länger dauern. Bis der Betrieb in China wieder einigermaßen läuft, könnte es bis Anfang März dauern."

Donnerstag, 6. Februar, 14.26 Uhr: Coronavirus bei Frau von Infiziertem in Bayern nachgewiesen

Mit einem weiteren Nachweis auf das Coronavirus ist die Gesamtzahl in Bayern auf zwölf gestiegen. Der Erreger wurde bei der Frau von einem am Coronavirus erkrankten Webasto-Mitarbeiter aus Bayern nachgewiesen, wie das bayerische Gesundheitsministerium mitteilte. In den vergangenen Tagen war bereits bekannt geworden, dass sich auch zwei Kinder des Paares angesteckt haben. Sie sind nach Ärzte-Angaben - ebenso wie die Mutter - symptomfrei. Auch der gesundheitliche Zustand des Vaters ist stabil. Die Familie ist in einem Krankenhaus.

Donnerstag, 6. Februar, 13.16 Uhr: Coronavirus-Patient auf Gomera stammt aus Bayern

Der deutsche Corona-Patient auf der spanischen Insel La Gomera stammt aus Bayern. Er habe Kontakt mit einem Mitarbeiter der Firma Webasto gehabt, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Donnerstag mit.

Die Süddeutsche Zeitung hatte zuerst darüber berichtet. Der positiv getestete Mann ist 26 Jahre alt und wohnt im Landkreis Landsberg am Lech. Er sei derzeit auf Gomera isoliert, hieß es. In Bayern selbst werden derzeit zehn Corona-Patienten behandelt. Sie alle standen in Kontakt mit dem Autozulieferer Webasto in Stockdorf im Landkreis Starnberg. Es handelt sich um acht Mitarbeiter sowie zwei Kinder eines der Erkrankten.

Donnerstag, 6. Februar, 7.03 Uhr: Arzt: "Corona auf keinen Fall gefährlicher als Influenza"

Die Ansteckungsgefahr und die Sterblichkeit sind beim Coronavirus nach Experteneinschätzung etwa gleich hoch wie bei der Influenza. "Corona ist auf keinen Fall gefährlicher als Influenza", sagte der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. Dort werden weiter sieben der zwölf Infizierten in Deutschland behandelt. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Februar, 16.24 Uhr: Zeitpunkt für Entlassung der Patienten offen

Ein Zeitpunkt für die Entlassung der Corona-Patienten aus den Kliniken in München und im Landkreis Traunstein ist vollkommen offen. Momentan seien alle Patienten noch Virus-Träger, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Man könne diese deshalb noch nicht "Richtung Entlassung bringen", sagte sie.

Dienstag, 4. Februar, 15.50 Uhr: Frau aus dem Landkreis Freising positiv auf Coronavirus getestet

Eine 45-jährige Bewohnerin des Landkreises Freising, die am 1. Februar aus der Region Wuhan in China ausgeflogen worden ist und nach ihrer Rückkehr zunächst in der Südpfalzkaserne untergebracht war, ist positiv auf das Coronavirus 2019-nCoV getestet worden. Das hat das Landratsamt am Dienstagnachmittag mitgeteilt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Frau (45) positiv auf Coronavirus getestet"

Montag, 3. Februar, 21.43 Uhr: Neue Infizierte in Bayern - insgesamt elf Fälle

In Bayern haben sich inzwischen elf Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Bei dem neuen Betroffenen im Freistaat handelt es sich um einen weiteren Mitarbeiter eines Automobilzulieferers in Stockdorf bei München, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Montagabend mitteilte. Kurz zuvor hatte das Ministerium die Infizierung eines zweiten Kindes im Freistaat bekanntgegeben.

Montag, 3. Februar, 11.44 Uhr: Webasto-Firmenzentrale bleibt weitere Woche geschlossen

Die zunächst bis zum Dienstag geplante Regelung werde bis zum 11. Februar verlängert, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Großteil der Mitarbeiter sei weiter gebeten, im Homeoffice zu arbeiten.

Sonntag, 2. Feburar, 15.29 Uhr: Alle acht Infizierten in guter Verfassung

Die bisher acht in Bayern mit dem Coronavirus infizierten Menschen befinden sich nach Auskunft des bayerischen Gesundheitsministeriums in guter Verfassung. Dies gelte auch für den achten Fall, der erst am Samstagabend bekannt geworden war.

Samstag, 1. Februar, 19.47 Uhr: Achter Coronavirus-Fall in Bayern nachgewiesen

Erneut ist in Bayern das Coronavirus bei einem Menschen nachgewiesen worden. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Samstagabend mit. Damit steigt die Gesamtzahl der Fälle in dem Bundesland - und damit auch in Deutschland - auf acht. Bei dem infizierten 33-jährigen Mann handele es sich erneut um einen Mitarbeiter der Firma Webasto in Stockdorf im Landkreis Starnberg, sagte der Sprecher. Der Mann sei wohnhaft in München.

 

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