Covid-19 Corona-Entwicklungen vom 7. bis 13. September

Sonntag, 13. September, 18.41 Uhr: Mit Corona-Symptomen in Mehrbettzimmern

Obwohl zwei Patienten Corona-Symptome hatten, sind sie im Krankenhaus Vilshofen in Mehrbettzimmern untergebracht worden. Erst nachdem Tests eine Infektion nachwiesen, habe man beide Patienten isoliert, hieß es in einer Mitteilung des Krankenhauses am Sonntag. Infiziert habe sich bisher niemand. Mehr dazu lesen Sie in Vorfall im Vilshofener Krankenhaus: Patienten mit Corona-Symptomen in Mehrbettzimmern

Sonntag, 13. September, 18.16 Uhr: Nach Corona-Infektion: Realschule in Schöllnach macht vorerst dicht 

Nach der Corona-Infektion einer Schülerin wird die Realschule in Schöllnach im Kreis Deggendorf vorübergehend geschlossen. Das teilte das Landratsamt am Sonntagabend mit.

Sonntag, 13. September, 15.53 Uhr: Schulkind positiv getestet: Feldkirchener Klasse in Quarantäne

Nach den positiven Coronatests bei einem Kindergartenkind in einem Bogener Kindergarten sowie einem Schulkind der Mittelschule Schwarzach ist am Sonntag noch ein weiterer Corona-Fall an der Grundschule Feldkirchen bekannt geworden. Betroffen ist die zweite Klasse.

Sonntag, 13. September, 15.33 Uhr: Herrmann fordert Konsequenzen für Superspreaderin 

Nach einem heftigen Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen fordert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Konsequenzen für die mutmaßliche Verursacherin.

"Sollte sich bestätigen, dass die Frau bewusst trotz eindeutiger Corona-Symptome die Quarantäne ignoriert hat, muss sie mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen", sagte Herrmann. "Gegen so eine Rücksichtslosigkeit sollte ein klares Signal und ein mahnendes Beispiel gesetzt werden, dass jeder mit empfindlichen Sanktionen rechnen muss, der in dieser besonderen Situation der Pandemie gegen die Regeln verstößt und andere vorsätzlich in Gefahr bringt."

Das Landratsamt geht davon aus, dass der Ausbruch auf eine sogenannte Superspreaderin zurückzuführen ist. Die 26-Jährige soll durch verschiedene Kneipen in der Marktgemeinde am Fuße der Zugspitze gezogen sein und dabei mehrere Menschen angesteckt haben. Nach Angaben der Behörde hat sie auf der Kneipentour schon Symptome gehabt und auf die Ergebnisse ihres Corona-Tests gewartet. In Bayern kann bei Verstößen gegen Quarantäne-Auflagen ein Bußgeld von 2.000 Euro verhängt werden.

Sonntag, 13. September, 14.42 Uhr: Ab Frühjahr sollen alle sieben TUI-Schiffe wieder fahren 

Der Kreuzfahrtanbieter TUI Cruises will nach dem langsamen Wiederbeginn ab dem Frühjahr wieder Fahrten auf allen Schiffe seiner Flotte anbieten. "Wir hoffen, spätestens im Frühjahr 2021 wieder mit allen sieben Schiffen unterwegs zu sein, mit etwas weniger Auslastung und den passenden Gesundheitskonzepten", sagte Unternehmenschefin Wybcke Meier der Zeitung "Welt am Sonntag".

Sonntag, 13. September, 13.05 Uhr: Positive Corona-Tests bei Kindergarten- und Schulkind

Im Landkreis Straubing-Bogen sind beim Gesundheitsamt zwei positive Corona-Tests bei einem Kindergarten- und bei einem Schulkind bekannt geworden. Die Kinder sowie ihre Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.   Wie das Landratsamt am Sonntag berichtet, traten in einem Kindergarten der Stadt Bogen bei einem Kind Erkrankungssymptome auf, der Test auf Covid-19 war positiv. Noch ohne Erkrankungssymptome, aber in der mutmaßlich infektiösen Zeit, besuchte das Kind noch die Kindertageseinrichtung. Die betroffene Gruppe und die betroffenen Erzieher befinden sich in Quarantäne.   Ebenso wurde ein positiver Corona-Fall in der 6. Klasse der Mittelschule in Schwarzach gemeldet. Das Kind wurde asymptomatisch getestet, war aber im infektiösen Zeitraum an der Schule. Die Mitschüler sowie die Lehrkraft der Klasse müssen sich gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts in häusliche Quarantäne begeben.

Sonntag, 13. September, 12.18 Uhr: Ergebnisse der zweiten Reihentestung in Freisinger Asylbewerberheim

Auch die zweite Reihentestung in der Asylbewerberunterkunft an der Katharina-Mair-Straße in Freising hat ausschließlich negative Corona-Testergebnisse ergeben. Die erneute Abstrichnahme erfolgte am Mittwoch, 9. September. Am Samstag, 12. September, waren alle Ergebnisse durch das Labor übermittelt worden und die Unterkunft stand somit nicht länger unter Quarantäne. Auch wenn einige Befunde bereits am Vortag vorlagen, konnte die Quarantäne nicht für Einzelpersonen aufgehoben werden, da unklar war, in welchem Kontakt die Bewohner innerhalb der Unterkunft zueinander stehen.

Sonntag, 13. September, 12 Uhr: Österreich erlebt „Beginn der zweiten Welle“

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz erwartet einen weiteren starken Anstieg der Corona-Zahlen in Österreich und vor allem in Wien. "Was wir gerade erleben, ist der Beginn der zweiten Welle", erklärte der Regierungschef der österreichischen Nachrichtenagentur APA. "Waren es vor zwei Wochen noch rund 350 Ansteckungen pro Tag, lagen wir gestern bereits bei über 850." Bald werde man die Marke von 1.000 neuen Fälle pro Tag erreichen. Als "besonders dramatisch" beschrieb Kurz die Lage in Wien, wo mehr als die Hälfte aller registrierten Neuinfektionen in Österreich verzeichnet werden.

Sonntag, 13. September, 11 Uhr: Superspreaderin auf Kneipentour

Eine junge Frau hat möglicherweise ziemlich im Alleingang das Nachtleben im oberbayerischen Garmisch-Partenkichen lahmgelegt. Sie soll zahlreiche Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Dabei hätte sie womöglich nur ein wenig Geduld gebraucht.

Der heftige Corona-Ausbruch im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen geht nach Behördenangaben wohl zu einem großen Teil auf das Konto einer feierfreudigen jungen Frau. Davon ist zumindest das zuständige Landratsamt überzeugt. Die 26-Jährige soll an verschiedenen Tagen durch mehrere Kneipen in der Marktgemeinde am Fuße der Zugspitze gezogen sein und dabei zahlreiche Menschen angesteckt haben. Eine Superspreaderin. Nach Angaben der Behörde soll sie auf ihrer Kneipentour schon Symptome gehabt und auf die Ergebnisse ihres Corona-Tests gewartet haben.

Sonntag, 13. September, 8.31 Uhr: Nicht nur auf Ansteckungszahlen schauen

Nicht nur auf die reinen Ansteckungszahlen schauen: Die Zahl der positiv getesteten Menschen in Deutschland und Europa steige zwar an, doch gleichzeitig würden kaum mehr Menschen sterben. Der Virologe Hendrik Streeck plädiert für einen Strategiewechsel. Der Virologe Hendrik Streeck regt eine Debatte über Umfang und Dauer der staatlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie an. "Ich plädiere für einen Strategiewechsel", sagte der Direktor des Institutes für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn der "Welt am Sonntag".

Sonntag, 13. September, 8..05 Uhr: Mehrere Festnahmen nach Corona-Demo

Bei der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in München sind mehrere Menschen festgenommen worden. "Die Zahl der Festnahmen lag im unteren zweistelligen Bereich", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Sonntag. Ob es sich dabei um Teilnehmer der rund 10.000 Menschen zählenden Kundgebung auf der Theresienwiese oder des vorhergehenden Demonstrationszuges handelte - oder um Gegendemonstranten, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Mehr als 120 Anzeigen nahm die Polizei zudem auf. In rund 100 Fällen sei es dabei um Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen gegangen, weil Menschen keinen Abstand hielten oder sich weigerten, Mund und Nase zu bedecken. Mehr als 20 weitere Menschen wurden wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz angezeigt. 

Sonntag, 13. September, 7 Uhr: Corona-Schutz im Unterricht

Dr. Michael Barczok (66) ist Facharzt im Lungenzentrum Ulm und Sprecher des Bundesverbands der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner. Im Gespräch mit idowa erläutert er, weshalb aus seiner Sicht ein Mund-Nasen-Schutz auch im Unterricht unverzichtbar ist, und spricht über die Vergabe von Attesten.

Samstag, 12. September, 16.41 Uhr: Tausende demonstrieren gegen Corona-Regeln

Tausende Menschen haben in mehreren deutschen Städten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen demonstriert. An einem Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt nahmen nach Polizeiangaben deutlich mehr Menschen teil als zugelassen waren.

"Es waren in der Spitze 3.000 Teilnehmer", sagte ein Sprecher der Polizei - genehmigt waren 500. Auch in Hannover und Wiesbaden gingen etliche Menschen auf die Straße. Die Demonstrationen verliefen zunächst friedlich. Doch die Polizei war vorbereitet.

Weil die Zahl in München so deutlich überschritten wurde und viele Teilnehmer keine Maske trugen, stoppte die Polizei den Zug. Kurz darauf brachen die Veranstalter der Initiative "Querdenken 089" den Zug ab und baten die Teilnehmer, sich zur Hauptkundgebung auf der Theresienwiese zu versammeln. Alle verfügbaren Einsatzkräfte der Polizei wurden dorthin verlagert, wie ein Sprecher sagte. Zwischenfälle oder Festnahmen gab es zunächst nicht.

Samstag, 12. September, 14.08 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus Bayern

Im Freistaat ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen auf insgesamt 61.689 angestiegen. Das sind 345 Personen mehr als noch am Vortag (Stand: 8 Uhr). Die Zahl der Todesopfer, die mit Sars-Covid-2 in Verbindung stehen, stieg um eines auf 2.643. 54.210 Menschen gelten inzwischen als genesen.

Samstag, 12. September, 12.35 Uhr: US-amerikanische Touristin als Superspreaderin in Garmisch

Der heftige Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen soll auf eine US-amerikanische Touristin zurückgehen. Die junge Frau soll in mehreren Lokalitäten unterwegs gewesen sein, obwohl sie Symptome hatte, wie der Sprecher des Landratsamtes, Stephan Scharf, am Samstag sagte. Sie wäre damit eine sogenannte Superspreaderin. Die 26-Jährige reiste nach Angaben des Landratsamtes "Anfang September oder Ende August" nach Deutschland ein und soll mehrere Tage im Nachtleben vom Garmisch-Partenkirchen unterwegs gewesen sein. Ob sie das Virus aus den USA mitbrachte und möglicherweise Quarantäne-Regeln missachtete, ist noch unklar.

Samstag, 12. September, 10.44 Uhr: Garmisch-Partenkirchen erhöht Maßnahmen

 Weil die Zahl der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine kritische Marke überstiegen hat, sind die Sicherheitsmaßnahmen für das Gemeindegebiet des Marktes für sieben Tage erhöht worden. Wie das Landratsamt am Freitag weiter mitteilte, werden Menschen, die am Dienstagabend bestimmte Bars besucht haben, aufgerufen, sich zu melden und testen zu lassen. Seit diesem Freitag müssen alle Gaststätten täglich um 22.00 Uhr schließen, wie es weiter hieß. Nur noch maximal fünf Personen dürfen sich im öffentlichen Raum gemeinsam treffen - das gilt auch für alle Gastronomiebetriebe. Für Privatveranstaltungen wird die Teilnehmerzahl auf höchstens 50 Personen in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Personen unter freiem Himmel beschränkt. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus überstieg am Freitag die kritische Marke von 50 Personen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Samstag, 12. September, 8.15 Uhr: Münchner Corona-Demo muss angepasst werden

Die für Samstag in München geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen darf nicht so stattfinden wie von den Veranstaltern geplant. Das entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am frühen Samstagmorgen - und bestätigte damit in Teilen das erstinstanzliche Urteil und die Vorgaben der Stadt. Allerdings wurde ein bislang verbotener Aufzug mit bis zu 500 Teilnehmern vom Odeonsplatz zur Theresienwiese erlaubt. Im Übrigen wurde die Beschwerde der Organisatoren aber zurückgewiesen.

Samstag, 12. September, 7.45 Uhr: Viele Beschwerden gegen Erfassung von Gästedaten

Die bayerischen Datenschutzbehörden haben weit mehr als 100 Beschwerden gegen die Erfassung der Gästedaten in der Gastronomie wegen der Corona-Krise erhalten. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht in Ansbach hat nach Angaben eines Sprechers rund 100 Beschwerden erhalten. Dem Datenschutz-Landesbeauftragten Thomas Petri in München liegen zudem nach eigenen Angaben weitere Beschwerden im mittleren zweistelligen Bereich vor.

Samstag, 12. September, 7.05 Uhr: Kein Nachtleben in der neuen Normalität?

Am kommenden Wochenende startet Bayern zum ersten Mal seit März wieder ins Nachtleben: Kneipen und Bars dürfen wieder aufmachen. Nicht dabei sind die Diskotheken und Tanzcafés. Bei vielen Diskothekenbetreibern mischen sich Wut und Verzweiflung – denn auch sie haben eigentlich Hygienekonzepte für die Öffnung vorgelegt. Mehr dazu lesen Sie hier: Diskothekenbetreiber auf Barrikaden

Freitag, 11. September, 21.50 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden im Zeitraum 5. bis 11. September 2020 acht neue Infektion mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 482. Erneut weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um diKein Nachtleben in der neuen Normalität?e insgesamt bisher festgestellten Infektionen handelt. Das Gesundheitsamt hat zudem mitgeteilt, dass im oben genannten Zeitraum 15 Personen aus der Quarantäne entlassen wurden. Derzeit gelten somit noch 16 Personen im Stadtgebiet aktuell als infiziert.

Freitag, 11. September, 14.25: Aktuelle Zahlen aus dem Freistaat

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Bayern insgesamt 61.344 Menschen infiziert. Das sind 358 Neuinfektionen seit Donnerstag (Stand 8 Uhr). Insgesamt sind 2.642 Menschen gestorben, die mit dem Virus infiziert waren. 53.950 Personen gelten als genesen.

Freitag, 11. September, 11.44 Uhr: 17 Fälle im Kreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 17. Es gibt 1.241 Kontaktpersonen, davon sind 639 positive Fälle (zwei mehr im Vergleich zum Vortag) registriert. 588 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 10.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Freitag, 11. September, 11.30 Uhr: Aktuell 83 Infektionen in der Region Landshut

Rund ein halbes Jahr nach der ersten festgestellten Infektion mit dem Corona-Virus in der Region Landshut liegt die Zahl der Indexfälle, also aller labortechnisch nachgewiesener Ansteckung, bei insgesamt nun 1.233, wobei 1.110 davon bereits wieder als „genesen“ gelten und die häusliche Quarantäne wieder verlassen konnten. Die 40 (seit Monaten ist diese Zahl unverändert) Verstorbenen abgezogen, bei denen ein Zusammenhang mit Covid19 möglich ist, sind derzeit 83 laufende Infektionen in Stadt und Landkreis Landshut gemeldet. Ein großer Teil davon entfällt auf das Stadtgebiet Landshut, wobei der Infektionsherd zumeist hier immer noch auf vorherige Auslandsreisen zurückzuführen ist. Doch auch in Rottenburg, Ergolding, Ergoldsbach, Altdorf, Bruckberg, Eching, Neufahrn, Hohenthann, Vilsbiburg und Geisenhausen sind Fälle bekannt. Die Zahl der Hospitalisierungen im Zusammenhang mit Covid19 sind in der Region weiterhin auf sehr niedrigem Niveau – neben mehreren Verdachtsfällen (die sich in der Regel nicht bestätigten) befindet sich derzeit ein bestätigter Patient in intensivmedizinischer Betreuung, einer auf Normalstation. (Stand: 11.09.2020, 10.00 Uhr).

Freitag, 11. September, 10.49 Uhr: Hunderte Lehrer und Schüler bayernweit in Corona-Quarantäne

Wenige Tage nach dem Schulstart in Bayern sind schon 44 Lehrer und 66 Schüler im Freistaat positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Folge: Zahlreiche weitere Lehrkräfte und Schüler wurden in Quarantäne geschickt. Das Kultusministerium teilte am Freitag in München mit, dass 227 Lehrer und 1.066 Schüler wegen der Fälle in Quarantäne geschickt wurden – wies aber darauf hin, dass es sich um eine Momentaufnahme mit Stand Donnerstagabend handle, die nicht unbedingt tagesaktuell sei. Erst am Dienstag hatte die Schule in Bayern wieder begonnen. Weitere 7 Beschäftigte in Schulen, die nicht zu den Lehrkräften gehören, wurden positiv getestet, 33 in Quarantäne geschickt.

Freitag, 11. September, 7 Uhr: Corona hinterlässt auch Spuren im Handwerk

Es ist noch nicht allzu lange her, da konnte sich das deutsche Handwerk kaum retten vor Aufträgen. Doch die Corona-Pandemie hat die Lage innerhalb kürzester Zeit verändert. Die Branche ächzt unter den Folgen der Virus-Krise. So verringerten sich die Erlöse im sogenannten zulassungspflichtigen Handwerk im abgelaufenenen zweiten Quartal binnen Jahresfrist um 7,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Donnerstag, 10. September, 17.20 Uhr: Sars-CoV-2 und die 7-Tage-Inzidenz

7-Tages-Inzidenz, Positivenrate, Krankheitsfälle – zur Risiko-Bewertung in Bezug auf Corona werden viele unterschiedliche Zahlen herangezogen. Wir erklären, was sie bedeuten, was aus ihnen herauszulesen ist – und was nicht. Was bedeuten also die Fallzahlen für die Infektionsgefahr?

Donnerstag, 10. September, 17.16 Uhr: Corona-Fälle in zwei Flüchtlingsheimen in Augsburg

Das Augsburger Gesundheitsamt hat die Bewohner zweier Flüchtlingsheime für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Nach Angaben der Stadt vom Donnerstag wurden insgesamt fünf Bewohner positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Wie viele Menschen insgesamt von der Quarantäne betroffen sind, wurde zunächst von der Stadtverwaltung nicht mitgeteilt.

Betroffen von der Maßnahme ist das sogenannte Anker-Zentrum für Schwaben. Die Staatsregierung hat in jedem Bezirk eine solche zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber geschaffen. Die Anker-Zentren können allerdings mehrere Ableger haben.

Donnerstag, 10. September, 16.43 Uhr: Wirtschaftsvertreter beunruhigt: Tschechische Corona-Zahlen

Wirtschaftsvertreter haben sich beunruhigt über die steigenden Corona-Infektionszahlen in Tschechien gezeigt. Diese Entwicklung sei "erneut eine Gefahr für die deutsch-tschechische Wirtschaft", teilte Bernard Bauer von der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) am Donnerstag mit. Er appellierte an die Regierung in Prag, jetzt alles zu tun, um die Lage zu stabilisieren. Viele Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze, die in ihrer Geschäftstätigkeit oft eng miteinander verflochten seien, könnten einen zweiten Lockdown nicht verkraften, betonte der 56-Jährige.

Das Auswärtige Amt in Berlin hatte die Hauptstadtregion Prag am Mittwochabend als Risikogebiet eingestuft und vor Reisen dorthin gewarnt. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen lag in ganz Tschechien den zweiten Tag in Folge über der 1.000er-Marke. Am Mittwoch kamen 1161 Fälle hinzu, wie das zuständige Gesundheitsministerium am Donnerstag bekanntgab. Die Zahl der aktiv Infizierten stieg damit auf 10 218. Bisher wurden im Nachbarland 444 Todesfälle mit einer Covid-19-Erkrankung in Verbindung gebracht.

Donnerstag, 10. September, 15.41 Uhr: Gesundheitsamt macht Mittelschule in Furth im Wald dicht

Drei Tage hat das Schuljahr an der Mittelschule in Furth im Wald gedauert - jetzt ist sie wieder dicht. "Der Unterrichtsbetrieb an der Mittelschule Furth im Wald wird bis einschließlich Freitag, 18. September, auf die Beschulung zu Hause umgestellt", meldet das Landratsamt Cham. Grund: Eine Lehrkraft ist Covid-19 positiv.

Donnerstag, 10. September, 15.30 Uhr: Massiver Einbruch bei Gewerbesteuer in Ostbayern

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Das Coronavirus wirkt sich massiv auf die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinden in Bayern aus, auch die Gesamtsteuersumme sinkt. In einigen Gemeinden Ostbayerns sieht es noch düsterer aus als im landesweiten Schnitt. Lesen Sie hierzu Massiver Einbruch bei Gewerbesteuer in Ostbayern

Donnerstag, 10. September, 14.45 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freitaat

Insgesamt gab es in Bayern bislang 60.986 Coronavirus-Infektionen. Das sind 534 Fälle mehr zum Vortag. 2.642 und damit eine Person mehr sind seit Beginn der Pandemie im Freistaat an oder mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 53.620 als genesen.

Donnerstag, 10. September, 14.04 Uhr: Maskenpflicht für Grundschüler ab Montag aufgehoben

Das Corona-Infektionsgeschehen in der Stadt Landshut hat sich etwas entspannt: Der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen ist wieder deutlich unter die kritische Marke von 50 gefallen und belief sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Donnerstagmorgen auf statistisch 38,7 Fälle pro 100.000 Einwohner. Stadt, Staatliches Gesundheitsamt und Staatliches Schulamt haben daher gemeinsam entschieden, die am vergangenen Montag für die gesamte laufende Woche auch für alle Landshuter Grundschulen beschlossene Maskenpflicht im Unterricht wie geplant am Freitag auslaufen zu lassen und nicht mehr zu verlängern.

Donnerstag, 10. September, 11.52 Uhr: Stand der Infektionszahlen im Landkreis Kelheim

Stand Donnerstagmorgen gibt es laut Gesundheitsamt Kelheim 19 aktive Coronavirus-Fälle im Landkreis. Man zählt 1.226 Kontaktpersonen, davon sind 637 positive Fälle – sechs mehr als noch am Mittwoch. 584 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Donnerstag, 10. September, 11.39 Uhr: Corona-Zahlen in Landshut sinken deutlich unter 50

Die Infektionszahlen in Landshut, das vor einigen Tagen noch eine der meistbetroffenen Städte Deutschlands war, sinken wieder. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt nur noch bei 38,7. Nach den jüngsten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (Stand 10. September, 0 Uhr) liegt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage bei 38,7 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Donnerstag, 10. September, 11.01 Uhr: In Tschechien gibt es wieder Maskenpflicht in Innenräumen

In Tschechien breitet sich das Coronavirus weiter rasant aus. Die Bundesregierung sprach am Mittwochabend eine Reisewarnung für die am stärksten betroffene Hauptstadt Prag aus und erklärte sie zum Risikogebiet. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich in Quarantäne begeben und testen lassen. Der tschechische Gesundheitsminister Adam Vojtech gab nun bekannt, dass vom Donnerstag an landesweit eine Maskenpflicht in allen Innenräumen außerhalb der eigenen Wohnung gelte. Betroffen davon sind auch Büros, nicht aber Klassenzimmer.

Donnerstag, 10. September, 8.49 Uhr: Neue Fälle im Landkreis Regen

Zwei neue positive Coronatestergebnisse meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Beide Personen waren kürzlich im Ausland, aber nicht in Risikogebieten. Keiner zeigt bislang COVID-19-typische Symptome. Eine Person wurde im Testzentrum des Landkreises Regen getestet, eine Person in einer Hausarztpraxis. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 29 bestätigte Fälle und insgesamt 225 bestätigte. Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Donnerstag, 10. September, 7.52 Uhr: Huml für Verlängerung des Corona-Pflege-Schutzschirms

Der Corona-Pflege-Schutzschirm des Bundes muss nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) bis zum 31. März 2021 verlängert werden. Eine Verlängerung dieses erfolgreichen Hilfsprogramms nur bis Ende des Jahres wäre ein fatales Signal, sagte sie mit Blick auf entsprechende Überlegungen auf Bundesebene. "Die Pandemie geht weiter - und sie wird uns auch im Winter noch vor große Herausforderungen stellen." Ziel sei es, die Einrichtungen, die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen vor finanzieller Überlastung zu schützen und ihnen Sicherheit zu geben.

Donnerstag, 10. September, 7 Uhr:  Auf Steuerausfälle in Milliardenhöhe einstellen

Die Kommunen in Bayern müssen in den nächsten Jahren wegen der Corona-Krise mit Steuerausfällen in Milliardenhöhe rechnen. Für das kommende Jahr geht das bayerische Finanzministerium von rund 1,488 Milliarden Euro weniger Einnahmen aus der Gewerbe- und Einkommensteuer aus, wie die "Augsburger Allgemeine" (Donnerstag) unter Berufung auf eine Antwort des Ministeriums an den Grünen-Landtagsabgeordneten Tim Pargent berichtete. Das Papier lag auch der Deutschen Presse-Agentur vor. Für das Jahr 2022 rechnet das Ministerium mit 1,788 Milliarden Euro, für 2023 mit 1,724 Milliarden Euro Ausfällen bei den kommunalen Steuereinnahmen.

Mittwoch, 9. September, 18.51 Uhr: Zwei Schulklassen in Quarantäne

Das Schuljahr fängt ja schon mal gut an: Nachdem ein Fünftklässler positiv auf Corona getestet wurde und ein weiterer Schüler das Virus haben könnte, müssen zwei Schulklassen am Gymnasium Lappersdorf in Quarantäne - einen Tag nach Schulbeginn. Das hat das Regensburger Landratsamt am Mittwoch mitgeteilt.

Mittwoch, 9. September, 17.47 Uhr: Mögliche Szenarien für den Herzogstadtlauf 2021

Herzogstadtlauf oder "Schlaflos" 2021 sind bereits in Planung. "Das muss mit einem Vorlauf von einem Jahr gemacht werden", sagt Stadtmarketing-Leiter Matthias Reisinger. Ob die Veranstaltungen stattfinden, bleibt fraglich. Aktuell sieht Reisinger dem nächsten Jahr pessimistisch entgegen: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass nächstes Jahr anders ist als dieses."

Mittwoch, 9. September, 15.58 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Landshut

Mittlerweile ist in der Region Landshut die Zahl der Indexfälle, also aller festgestellten Corona-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie, auf 1.215 angestiegen. Davon gelten 1.094 bereits als „genesen“, konnten also die häusliche Quarantäne bereits wieder verlassen. Somit sind derzeit 81 aktuelle Infektionen in der Region Landshut registriert – davon entfallen etwa 50 auf das Stadtgebiet Landshut. Auch aus Altdorf, Bruckberg, Geisenhausen, Rottenburg, Vilsbiburg, Eching, Velden, Obersüßbach, Pfeffenhausen, Ergolding und Neufahrn sind Infektionen bekannt. Aber auch wenn laufend vereinzelte Fälle hinzukommen, steigt die Zahl der „Genesenen“ weiter an.

Aufgrund dieser umfassenden Nachverfolgung steigt auch die Zahl der Kontaktpersonen schnell an – weit über 3.400 wurden bislang registriert. Mit weiterhin 40 Personen gibt es seit Monaten keine Veränderung bei den Verstorbenen, bei denen ein Zusammenhang mit Covid19 möglich ist. Auch befinden sich kaum Patienten mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion in den regionalen Kliniken – Verdachtsfälle bestätigen sich in aller Regel nicht.

Mittwoch, 9. September, 14.54 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen aus der Stadt Landshut

Die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Landshut liegt Stand 9. September, 0 Uhr, bei 52,5 Fällen pro 100.000 Einwohnern (Vortag 53,9). Im Landkreis Landshut liegt der 7-Tage-Inzidenzwert bei 13,2 (Vortag 15,1). Die 7-Tage-Inzidenz im Freistaat Bayern (Stand 9. September, 0 Uhr) liegt bei 16,3 Fälle pro 100.000 Einwohnern (Vortag: 16,2).

Die Lage in den Krankenhäusern ist seit Wochen stabil und entspannt. Das Klinikum Landshut meldet folgende Zahlen: zwei Covid-19-Patienten auf Normalstation, ein Covid-19-Patient auf Intensivstation, dazu drei Corona-Verdachtsfälle auf Normalstation. Im Krankenhaus Achdorf befindet sich kein Patient mit Covid 19-Erkrankung. Die Intensivbetten-Belegung in Bayern stellt sich insgesamt wie folgt dar: 33 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, 21 davon invasiv beatmet (Quelle: DIVI-Intensivregister; Stand: 9. September 2020, 9 Uhr).

Mittwoch, 9. September, 14.18 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Bis zum heutigen Tag (Stand: 9. September, 8 Uhr) gab es in Bayern insgesamt 60.452 bestätigte Corona-Infektionen. 2.641 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 53.220 als genesen. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert.

Mittwoch, 9. September, 11.52 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 15. Es gibt 1.217 Kontaktpersonen, davon sind 631 positive Fälle (vier mehr im Vergleich zum Vortag) registriert. 582 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 08.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Mittwoch, 9. September, 11.32 Uhr: 100 Millionen Euro Corona-Mittel für Unternehmen

Rund 250 Unternehmen aus der Region Landshut und Kelheim haben bisher Corona-Hilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von rund 100 Millionen Euro (Stand: 30. Juni 2020) erhalten. Der größte Anteil der Summe entfällt auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). "An 189 Betriebe wurden innerhalb kürzester Zeit knapp 69 Millionen Euro vergeben", so der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner. "Das hohe Volumen an Hilfskrediten, das in die Region gegangen ist, verdeutlicht den Handlungsbedarf und die Herausforderungen, vor denen Unternehmen seit Beginn der Pandemie standen und noch weiter stehen." Zugleich würden die Zahlen deutlich machen, dass die Mittel bei den Betrieben, die sie aktuell dringend benötigen, zügig ankommen.

Viele Unternehmen in der Region konnten bisher von der KfW-Corona-Hilfe unterstützt werden. 26 junge Betriebe beantragten den KfW-Schnellkredit 2020 und erhielten dafür eine Summe in Höhe von 9.225.000 Euro. Diese Gelder können für Anschaffungen und laufende Kosten, wie Betriebsmittel, verwendet werden. Im Rahmen des KfW-Unternehmerkredits wurden darüber hinaus 19,5 Millionen Euro an etablierte mittelständische und große Unternehmen ausgezahlt. Der größte Anteil mit nahezu 69 Millionen Euro geht an 189 kleine und mittlere Unternehmen.

Mittwoch, 9. September, 11.03 Uhr: Wird der Schulbus zur Corona-Schleuder?

Das Schuljahr in Ostbayern startet mit Abstand. Im Klassenzimmer. In der Mensa. In der Aula. Die Corona-Regeln sind allgegenwärtig. Auch im Schulbus? Während das Hygienekonzept an den Schulen der Region sich um die kleinsten Details des Schulalltags kümmert, mutet das Regelwerk für die Beförderung dünn an. Klappt das mit dem Infektionsschutz im Bus? Mehr zum Thema: Schulbusfahrt ins Ungewisse

Mittwoch, 9. September, 10.51 Uhr: Rekordanstieg bei Corona-Neuinfektionen in Tschechien

In Tschechien breitet sich das Coronavirus weiter rasant aus. Bei der Zahl der täglichen Neuinfektionen wurde ein Rekordwert erreicht: Am Dienstag kamen 1.164 Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Mittwoch bekanntgab. Der bisherige Höchstwert innerhalb von 24 Stunden hatte bei knapp 800 gelegen. Die Gesamtzahl der aktiven Fälle stieg damit auf rund 9.300. Es wurden bisher insgesamt 441 Todesfälle mit einer Covid-19-Erkrankung in Verbindung gebracht. Tschechien hat nur knapp 10,7 Millionen Einwohner. Am Dienstag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den jüngsten Anstieg als "besorgniserregend" bezeichnet.

Mittwoch, 9. September, 7.45 Uhr: In Corona-Krise Interesse an Natur gewachsen

Die Corona-Krise hatte auch positive Folgen - zumindest was das Interesse der Menschen an der Natur angeht. Dieses ist deutlich gestiegen, wie Naturschutzverbände in Bayern festgestellt haben. "Man hat gemerkt, dass die Leute sich mehr mit natürlichen Zusammenhängen und Wildtieren beschäftigt haben", sagte der Vorsitzende des Bund Naturschutz (BN), Richard Mergner, in Nürnberg. Auch beim Landesbund für Vogelschutz (LBV) gingen deutlich mehr Anfragen ein - vor allem zu Jungvögeln oder Insekten.

Mittwoch, 9. September, 7 Uhr: "Hysterie" auf ostbayerischem Immobilienmarkt

Ob Bauland, Häuser oder Wohnungen: In der Region wird alles teurer und schwerer zu ergattern. In manchen Orten steigen die Preise für viele ins Unermessliche. Die Suche begann vor acht Jahren und ist für Christian eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Bauplatz gefunden, Bauplatz nicht frei. Bauplatz gefunden, Behörde blockt. Bauplatz gefunden, Bauplatz zu teuer. Bauplatz gefunden, Bebauungsplan veraltet. So geht das für Christian seit Jahren. "Ein ständiges Auf und Ab", sagt er. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Krise verschärft Platzproblem

Dienstag, 8. September, 18.40 Uhr: Maskenpflicht im Landtag bis Jahresende verlängert

Die Maskenpflicht im Landtag gilt mindestens bis zum Jahresende. Das Landtagspräsidium verlängerte die entsprechende Anordnung, die auch für Abgeordnete gilt, am Dienstag bis Ende Dezember. Lesen Sie hierzu Maskenpflicht im Landtag bis Jahresende verlängert

Dienstag, 8. September, 18.35 Uhr: Das sind wichtige Corona-Indikatoren

 

Dienstag, 8. September, 17.52 Uhr: Lehrerin in Bodenmais positiv getestet

Nachdem am Dienstagmittag das positive Corona-Testergebnis einer Lehrerin der Grundschule Bischofsmais im Landkreis Regen bekannt wurde, müssen neben der Lehrkraft nun auch eine ganze Schulklasse und weitere Lehrer in Quarantäne. Das hat das Landratsamt Regen in einer Pressemitteilung mitgeteilt. „Die Lehrkraft war symptomfrei, zeigte keinerlei Krankheitserscheinungen und hatte die letzten Wochen nicht auf Reisen, sondern zuhause verbracht“, sagt Pressesprecher Heiko Langer. 

Sie habe sich dennoch vorsichtshalber testen lassen. Die Kontaktpersonen, darunter alle Kinder, die sie am Dienstagvormittag unterrichtet hat, wurden von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes ermittelt und über die Quarantäne informiert.

Dienstag, 8. September, 14.14 Uhr: Mehr als 20.000 Corona-Tests bei Lehrern

Mehr als 20.000 Lehrer in Bayern haben sich zu Beginn des neuen Schuljahres bereits auf das Coronavirus testen lassen. Bei 22 Personen seien die Testergebnisse positiv ausgefallen, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag in München nach einer Kabinettssitzung. Weitere Tests sollen folgen. Rund 97 Prozent der Schulen planen nach Informationen des Kultusministeriums Reihentests von Lehrkräften. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dankte Lehrern, Schülern und Eltern für ihr Verständnis, auch gerade im Hinblick auf die Maskenpflicht, die an den weiterführenden Schulen in den ersten beiden Schulwochen gilt. Der Schulstart sei gut gelungen. "Aber es bleibt eine Bewährungsprobe", sagte Söder.

Dienstag, 8. September, 14.06 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat

In Bayern haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 59.937 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 2.642 sind an oder mit einer Infizierung gestorben. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 52.870 als genesen.

Dienstag, 8. September, 13.18 Uhr: "Winter is coming": Söder warnt vor Corona-Risiko in nächsten Wochen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor einem erhöhten Corona-Infektionsgeschehen in den nächsten Wochen gewarnt. "Winter is coming", sagte Söder am Dienstag mit Blick auf die bevorstehende kältere Jahreszeit. "Wir stehen vor einer Bewährungsprobe", sagte der Regierungschef nach einer Sitzung seines Kabinetts in München.

Söder erklärte, das erhöhte Ansteckungsrisiko durch Ferienaufenthalte und Heimaturlaube sei ein Rückschlag im Kampf gegen Corona gewesen. "Wir hatten die Sorge vor dem Urlaub - die war berechtigt", sagte Söder. Ein höherer Anteil der positiv Getesteten seien Rückkehrer aus Heimaturlauben in Ländern wie etwa Kroatien oder Albanien gewesen. Lesen Sie hierzu Die neuen Corona-Lockerungen im Überblick

Dienstag, 8. September, 13.13 Uhr: Bayern beschließt Maskenpflicht für größere Versammlungen im Freien

Bei größeren Versammlungen unter freiem Himmel gilt in Bayern ab diesem Mittwoch (9. September) regelmäßig eine Maskenpflicht. Die Pflicht greift "jedenfalls ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen" – das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Lesen Sie hierzu Die neuen Corona-Lockerungen im Überblick

Dienstag, 8. September, 13.10 Uhr: Bayern erlaubt Ligapartien im Amateur-Fußball und Breitensport-Events

Nach der Corona-Zwangspause dürfen in Bayern ab 19. September wieder Ligaspiele im Amateur-Fußball und andere Breitensportwettkämpfe ausgetragen werden. Das beschloss das Kabinett am Dienstag in München und erlaubte den Vereinen dabei zudem, ähnlich wie bei Kulturveranstaltungen eine begrenzte Anzahl von Fans zuzulassen. Ausgenommen davon bleiben aber vorläufig Profiligen, der DFB-Pokal und die Champions League. Lesen Sie hierzu Die neuen Corona-Lockerungen im Überblick

Dienstag, 8. September, 13.09 Uhr: Bars und Kneipen in Bayern dürfen nach Corona-Pause wieder öffnen

Nach monatelanger Corona-Zwangspause dürfen ab übernächstem Wochenende (19. September) auch Bars und Kneipen in Bayern wieder öffnen - unter Auflagen. Für Schankwirtschaften sollen nach einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag dann die gleichen Regeln gelten wie für Speisewirtschaften, zudem muss in geschlossenen Räumen die Bedienung am Tisch erfolgen. Lesen Sie hierzu Die neuen Corona-Lockerungen im Überblick

Dienstag, 8. September, 13.06 Uhr: Bayern schließt Corona-Testzentren an Autobahnen und auf Bahnhöfen

Nach dem Ende der Hauptreisezeit im Sommer stellt Bayern die Corona-Teststationen an den Autobahnen in Grenznähe sowie an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg bis zum 30. September ein. Die freiwerdenden Testkapazitäten sollen nach einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag stattdessen "bedarfsorientiert" etwa für die Testzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung stehen. Lediglich die Teststationen an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen bleiben. Lesen Sie hierzu Die neuen Corona-Lockerungen im Überblick

Dienstag, 8. September, 13.04 Uhr: Antikörper-Studie des Robert Koch-Instituts in Straubing gestartet

Das Robert Koch-Institut hat im niederbayerischen Straubing eine dritte Antikörper-Studie zum Coronavirus gestartet. Das RKI will bundesweit in vier stark betroffenen Gemeinden jeweils rund 2000 Menschen auf das Virus testen. Im oberbayerischen Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) und in Kupferzell (Hohenlohekreis) in Baden-Württemberg sind die Studien bereits durchgeführt worden. Die Ergebnisse für Straubing sollen in einigen Wochen vorliegen. Lesen Sie hierzu Antikörper-Studie des Robert Koch-Instituts in Straubing gestartet

Dienstag, 8. September, 11.52 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 14 (Verteilung auf die Gemeinden siehe Tabelle). Es gibt 1.212 Kontaktpersonen, davon sind 627 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 579 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 7. September 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Dienstag, 8. September, 9 Uhr: Kabinett berät über Konsequenzen für Corona-Teststrategie

Die seit Wochen immer wieder aus unterschiedlichen Gründen kritisierte bayerische Corona-Teststrategie soll weiterentwickelt werden. Die Ergebnisse stellen Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml um 13 Uhr in einer Pressekonferenz vor. Den Livestream gibt es wie gewohnt bei idowa zu sehen. Lesen Sie hierzu Kabinett berät über Konsequenzen für Corona-Teststrategie

Dienstag, 8. September, 6.07 Uhr: Masken, Lüften und Abstand halten: Das Schuljahr beginnt

Für knapp 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler beginnt an diesem Dienstag das neue Schuljahr. Zwar sollen nun alle Jahrgangsstufen wieder regulär nach Lehrplan unterrichtet werden, doch ist an Normalität noch immer nicht zu denken. Im Gegenteil: Erstmals in der Geschichte des Freistaats müssen alle Kinder und Jugendlichen ab der fünften Klasse mit Mundschutz im Unterricht sitzen. Vorerst zwar nur für die ersten neun Schultage - doch viele andere Regelungen zur Bekämpfung des Coronavirus gelten bis auf Weiteres. Lesen Sie hierzu Masken, Lüften und Abstand halten: Das Schuljahr beginnt

Montag, 7. September, 16.46 Uhr: Drei Städte in Bayern über Corona-Grenzwert

Drei bayerische Städte haben am Montag den Grenzwert für 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen teils deutlich überschritten. Spitzenreiter bei den Neuinfektionen ist das schwäbische Memmingen mit einer sogenannten 7-Tage-Inzidenz von 68,44. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit berichtete, liegt Landshut bei 55,25 Fällen und Rosenheim bei 52,11 Fällen hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. Lesen Sie hierzu Drei Städte in Bayern über Corona-Grenzwert

Montag, 7. September, 16.27 Uhr: Querdenken-Initiative möchte in München demonstrieren

Die Vereinigung Querdenken 089 hat für den kommenden Samstag eine Demonstration mit 5.000 Teilnehmern in München angemeldet. Die Versammlung unter dem Motto "Frieden, Freiheit und Gesundheit" soll auf dem Odeonsplatz in der Innenstadt stattfinden, teilte ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats am Montag mit. Zudem sei ein Demonstrationszug mit 500 Teilnehmern angemeldet worden.

Montag, 7. September, 16.04 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus Stadt und Landkreis Landshut

Trotz einer derzeit hohen 7-Tages-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen: Eine örtliche Häufung an Infizierten Personen ist weiter nicht erkennbar. So verteilen sich die aktuell 84 bekannten aktiven Corona-Infektionen auf das Landshuter Stadtgebiet und verschiedene Landkreis-Gemeinden: Altdorf, Bruckberg, Eching, Ergolding, Ergoldsbach, Essenbach, Geisenhausen, Neufahrn, Obersüßbach, Pfeffenhausen, Rottenburg, Velden und Vilsbiburg.

Dabei ist auffällig, dass es sich bei den Infizierten weiterhin überwiegend um Reiserückkehrer bzw. ihre Familienangehörigen handelt, die sich an den grenznahen Teststationen, am Flughafen oder von ihren Hausärzten positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet wurden.

So ist in der Region Landshut die Zahl der Indexfälle, also aller festgestellten Corona-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie, auf 1.203 angestiegen. Davon gelten 1.079 bereits als „genesen“, konnten also die häusliche Quarantäne bereits wieder verlassen. Die Zahl der Verstorbenen, bei denen ein Zusammenhang mit Covid19 möglich ist, liegt seit Monaten unverändert bei 40 Personen (Stand: 07.09.2020).

Montag, 7. September, 15.14 Uhr: Gericht lehnt Eilantrag gegen Maskenpflicht an Schulen ab

Die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen in Bayern bleibt bestehen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München lehnte am Montag einen Eilantrag ab, mit dem ein Gymnasiast die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des Unterrichts kippen wollte.

Montag, 7. September, 15 Uhr: 700 Menschen bei Teststation in Deggendorf

Die Corona-Teststation für den Landkreis am Deggendorfer Eisstadion an der Trat wird rege in Anspruch genommen: Seit der Eröffnung am 27. August ließen dort bisher insgesamt 692 Personen einen Abstrich machen, berichtet Landratsamts-Pressesprecher Oliver Menacher. Täglich kommen um die 100 Menschen. Mehr dazu lesen Sie hier: Teststation in Deggendorf

Montag, 7. September, 14.19 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat

In Bayern haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 59.534 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 2.640 sind an oder mit einer Infizierung gestorben. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 52.500 als genesen.

Montag, 7. September, 11.48 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 19. Es gibt 1.212 Kontaktpersonen, davon sind 626 positive Fälle (+ 6 im Vergleich zum Vortag) registriert. 573 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 6. September 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Montag, 7. September, 10.35 Uhr: Zahl der Infizierten im Landkreis Regen steigt weiter 

Die Gesundheitsabteilung des Landratsamtes Regen meldet sechs weitere Coronafälle im Landkreis Regen. Bei zwei Personen lagen COVID-19-typische Symptome vor. Alle sechs Personen wurden im Testzentrum des Landkreises Regen getestet. Somit sind im zweiten Halbjahr 26 bestätigte Fälle im Landkreis Regen aufgetreten. Insgesamt steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf 222. Zu allen Fällen wurden die Kontaktpersonen ermittelt. Allein am Wochenende wurden rund 180 Kontaktpersonen ermittelt, berichtet ein Sprecher des Landratsamtes.

Montag, 7. September, 7.28 Uhr: Bayerischer Schulstart unter Ausnahmebedingungen

Nun geht sie wieder los, die Schule. Das vergangene Schuljahr endete unter denkwürdigen Umständen, wochenlang mussten die Kinder und Jugendlichen zu Hause lernen. Auch das neue Schuljahr beginnt wegen Corona mit zahlreichen Auflagen - unter anderem einer Maskenpflicht. Lesen Sie hierzu Bayerischer Schulstart unter Ausnahmebedingungen

Montag, 7. September, 7.26 Uhr: Reisebeschränkungen: Deutsche Wirtschaft fordert Kurswechsel

Für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union gilt eine Reisewarnung. Die Wirtschaft schlägt nun Alarm und warnt: Das trifft nicht nur den Tourismus. Lesen Sie hierzu Reisebeschränkungen: Deutsche Wirtschaft fordert Kurswechsel

 

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