Covid-19 Coronavirus in Bayern - News, Infos, Hinweise

Das Coronavirus beschäftigt die Menschen weltweit. Folgen Sie dem Link zur Karte, die die aktuellen Fallzahlen in Deutschland zeigt. (Hier geht es zur Karte). Alle aktuellen Entwicklungen in Bayern finden Sie unten im Newsblog. Sollten Sie die aktuellen Zahlen Ihres Landkreises abfragen wollen, dann klicken Sie bitte auf den Link unten. 

Corona-Tabelle

Donnerstag, 28. Januar, 12.35 Uhr: Viele bayerische Handwerker überstehen die Corona-Krise gut

Viele Handwerker in Bayern sind gut durch die Corona-Krise gekommen, doch längst nicht alle. Derzeit schätzen immer noch über drei Viertel der Handwerksbetriebe ihre Lage als gut oder zumindest befriedigend ein, wie der Bayerische Handwerkstag am Donnerstag in München berichtete.

Dessen ungeachtet beeinträchtigen die derzeitigen Einschränkungen nach den Worten von Verbandspräsident Franz Xaver Peteranderl 90.000 der über 200.000 Handwerksbetriebe in Bayern - sei es, dass die Betriebe ganz oder teilweise geschlossen sind oder mittelbar betroffen, weil Kundenaufträge fehlen. Zu ihnen zählen Friseure ebenso wie Goldschmiede, Bäcker und Metzger, die Hotels und Gastronomie belieferten.

Mehr dazu lesen Sie unter Viele Handwerker kommen gut durch die Corona-Zeit.

Donnerstag, 28. Januar, 10.39 Uhr: Seehofer bestätigt Pläne für Reiseverbot aus Mutationsgebieten

Die Bundesregierung will sich nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer bis zu diesem Freitag auf ein weitgehendes Einreiseverbot aus Ländern mit hoher Verbreitung neuer Corona-Varianten verständigen. Anschließend stehe in Aussicht, dass dies dann im sogenannten Umlaufverfahren - also ohne ein Treffen des Kabinetts - entschieden werde, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Von einer Lösung auf EU-Ebene nimmt Deutschland erstmal Abstand.

Bei den angedachten Reisebeschränkungen konzentriere man sich auf Mutationsgebiete wie derzeit Portugal, Großbritannien, Südafrika und Brasilien. Aus diesen Staaten solle die Einreise verboten werden. Derzeit werde geklärt, welche Ausnahmen zugelassen werden. "Da will ich jetzt nicht spekulieren", sagte Seehofer. Es gehe "um das große Ziel", den Eintrag eines hochinfektiösen Virus nach Deutschland einzudämmen und zu verhindern.

Seehofer sagte ausdrücklich, dass Deutschland mit dieser Entscheidung nicht auf einen EU-weiten Ansatz warte. Nach den bisherigen Informationen sei nicht damit zu rechnen, dass es in absehbarer Zeit zu einer europäischen Lösung komme, die den deutschen Vorstellungen entspreche. "Deshalb bereiten wir das jetzt national vor."

Donnerstag, 28. Januar, 10.35 Uhr: Piazolo hofft ab Mitte Februar auf möglichst viel Wechselunterricht

Ab Mitte Februar hofft Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) auf die Rückkehr von "möglichst vielen Schülern" in den Wechselunterricht. "Es ist das Ziel, ab 15. Februar wieder deutlich mehr Schüler in die Klassenzimmer zu bringen", sagte er am Donnerstag in München. Im Fokus stünden dabei die jüngeren Schüler, bei denen die Betreuung zu Hause besonders intensiv sei. Er wisse aus vielen Gesprächen, dass sich die Schulfamilie nach einer belastbaren Perspektive, nach Planungssicherheit sehne. Leider lasse das Infektionsgeschehen derzeit keinen Präsenzunterricht für alle zu.

"Aber wir wollen rasch, möglichst schon ab Mitte Februar, möglichst viele der übrigen Schülerinnen und Schüler zumindest für einen Wechselunterricht wieder in die Schulen holen", sagte Piazolo. Er verwies darauf, dass es zuvor noch einen Bildungsgipfel mit allen Beteiligten geben werde. So gut der Distanzunterricht auch sein mag, er könne Präsenzunterricht nie gleichwertig ersetzen, da es auch um soziale Kontakte der Kinder gehe. Diese seien "wahnsinnig wichtig".

Donnerstag, 28. Januar, 10.31 Uhr: Unionsfraktionsvize dämpft Hoffnungen auf Öffnung

Die stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Nadine Schön warnt vor voreiligen Öffnungsdebatten in der Corona-Pandemie. "Wir dürfen nicht zu viele Versprechungen machen, dass es zu einer Öffnung kommt", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Man wisse einfach nicht, wie sich die Infektionszahlen in der nächsten Zeit entwickelten. "Deshalb wäre es völlig fahrlässig als Politiker jetzt zu sagen, ab sofort geht es nur noch nach oben", sagte Schön.

Trotz wachsender Sorgen wegen neuer Varianten des Corona-Erregers nimmt die Debatte um Lockerungen der Lockdown-Maßnahmen Fahrt auf. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte am Mittwoch im Landtag in Schwerin entsprechende Schritte in Aussicht gestellt. In Schleswig-Holstein sieht ein neuer Stufenplan Öffnungsschritte in vier Etappen ab Mitte Februar vor.

Donnerstag, 28. Januar, 10.24 Uhr: Passagierzahl an deutschen Flughäfen um drei Viertel eingebrochen

Corona hat die Zahl der Passagiere an den deutschen Flughäfen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gedrückt. Von Januar bis Dezember 2020 wurden bundesweit 63 Millionen Fluggäste gezählt, wie aus Branchendaten für die 21 Verkehrsflughäfen hervorgeht. Das ist nur ein Viertel der Zahl von 2019. Die Luftfahrtbranche spricht von der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Am Donnerstag (12.30 Uhr) will der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft Bilanz ziehen.

Im März hatten Reisebeschränkungen wegen der Pandemie den Luftverkehr zusammenbrechen lassen. Während im Sommer wieder etwas mehr Menschen in Flugzeuge stiegen, herrscht seit dem Herbst wieder häufig Leere in den Terminals. Die Hälfte der Passagiere des gesamten Jahres 2020 wurden im Januar und Februar abgefertigt - vor den ersten Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die Flughäfen schreiben Verluste in Milliardenhöhe.

Donnerstag, 28. Januar, 10.16 Uhr: Spahn bereit zu "Impfgipfel" und für Verhandlungslösung mit Astrazeneca

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich offen gezeigt für einen sogenannten Impfgipfel, wie er etwa von SPD-Politikern gefordert wird. Im Radiosender NDR Info schlug er am Donnerstag ein gesondertes Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder vor, an dem auch Vertreter der Pharmahersteller teilnehmen sollten. Inhaltlich muss es nach seinen Worten darum gehen, wie das weitere Vorgehen gegen die Pandemie aussehen kann.

Mehrere SPD-Politiker und auch die FDP hatten angesichts des Impfstoffmangels und der schleppend anlaufenden Impfkampagne wiederholt ein solches Treffen gefordert, darunter die Regierungschefs von Rheinland-Pfalz, und Brandenburg, Malu Dreyer und Dietmar Woidke (beide SPD). SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir brauchen einen klaren Plan, wie wir das Impfen in Deutschland schneller hinbekommen." Und: "Dafür ist es wichtig, dass alle Ebenen jetzt zusammenkommen."

Der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie hatte sich vor Wochen eher ablehnend zu einem Gipfel geäußert. "Die akuten Fragestellungen sind nicht politischer, sondern regulatorischer und technologischer Natur. Diese Fragen können nicht auf einem Gipfel mit der Politik beantwortet werden", hatte Verbandschef Hans-Georg Feldmeier der dpa gesagt.

Im Streit der EU-Kommission mit dem Pharmakonzern Astrazeneca um seine Impfstofflieferungen setzt Spahn auf eine Verhandlungslösung. Eine lange juristische Auseinandersetzung über die Offenlegung von Lieferverträgen helfe in der jetzigen Lage nicht weiter. "Das ist das Letzte, was wir brauchen", sagte Spahn NDR Info. Stattdessen müsse es um eine faire Verteilung des Impfstoffs gehen. Er setze auf ein einvernehmliches Ergebnis. "Das ist sicher der bessere Weg."

Donnerstag, 28. Januar, 10.16 Uhr: WHO-Experten beginnen in Wuhan Suche nach Virus-Ursprung

Das internationale Team von Experten, das im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China nach dem Ursprung des Coronavirus forschen soll, nimmt seine konkrete Arbeit auf. Die 14-tägige Quarantäne in einem Hotel in der zentralchinesischen Metropole Wuhan endete am Donnerstag. Das Team werde am Freitag seine Ermittlungen aufnehmen, berichtete das chinesische Staatsfernsehen.

Die 13 Experten wollen herausfinden, wo das neue Sars-CoV-2-Virus erstmals aufgetreten ist und wo es herkommt. Wegen genetischer Ähnlichkeiten wird vermutet, dass es ursprünglich von Fledermäusen stammt und möglicherweise über ein anderes Tier als Zwischenwirt auf den Menschen übergesprungen ist. Es gab aber auch Spekulationen, ob das Virus aus einem Labor entwichen ist. Diese hat China zurückgewiesen.

Das WHO-Team will Interviews machen und Krankenhäuser sowie den Markt besuchen, wo Anfang Dezember 2019 weltweit zum ersten Mal Infektionen entdeckt worden waren. Spuren des Virus wurden besonders bei den Ständen der Wildtierhändler gefunden. Allerdings gab es auch Ansteckungen, die nicht auf den Markt zurückgeführt werden konnten.

Donnerstag, 28. Januar, 10.11 Uhr: Bundesregierung tut laut Altmaier alles für Auszahlung der Corona-Hilfen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat betroffenen Firmen zugesichert, alles dafür zu tun, dass Corona-Hilfen so schnell wie möglich ankommen. Der CDU-Politiker sagte am Donnerstag im Bundestag bei einer Debatte über den Jahreswirtschaftsbericht: "Ich kann allen Betroffenen, die auf diese Hilfen warten, versichern von dieser Stelle aus, dass wir alles tun, damit es so schnell wie möglich und so wirksam wie möglich bei den Menschen ankommt."

Altmaier verwies außerdem auf Pläne der schwarz-roten Koalition, die Insolvenzantragspflicht für diejenigen Unternehmen weiter auszusetzen, die noch keine Hilfen bekommen haben. "Das ist die klare Botschaft: Niemand, der 8 oder 14 Tage länger auf seine Hilfszahlungen warten muss, muss deshalb Insolvenz anmelden." Damit sollten Unternehmen geschützt werden. "Und das ist das Mindeste, was wir für sie tun können. "

Der Wirtschaftsminister steht seit längerem in der Kritik von Verbänden. Sie werfen ihm eine schleppende Umsetzung der staatlichen Milliardenhilfen für Unternehmen und zu viel Bürokratie vor. Die Bundesregierung hatte Nachbesserungen angekündigt.

Altmaier sagte, er verstehe die Unzufriedenheit der Betroffenen. "Wir sind allerdings auch dem Steuerzahler verpflichtet." Missbräuche müssten nach Möglichkeit vermieden werden. Von den beantragten Novemberhilfen sei rund die Hälfte ausgezahlt worden.

Donnerstag, 28. Januar, 10.05 Uhr: SPD-Vize fordert Impfstoff-Gipfel auf europäischer Ebene

Angesichts der akuten Knappheit an Corona-Impfstoffen hat SPD-Bundesvize Serpil Midyatli einen europäischen Impfstoff-Gipfel gefordert. "Es müssen alle Hersteller und Zulieferer an einen Tisch mit der Europäischen Kommission, um schnellstmöglich zu klären, wer noch welche Kapazitäten hat und wer schnell Produktionsstätten, Logistik und andere Dinge zur Verfügung stellen kann", sagte Midyatli der Deutschen Presse-Agentur. Die "Impfstoffkrise" lasse sich nur im Schulterschluss bewältigen.

"Dieses Hickhack um Verträge und wer woran Schuld ist, bringt niemanden weiter", sagte Midyatli. Sie zeigte Verständnis für die Hersteller, die zunächst hauptsächlich Länder beliefern, die viele Monate vor der EU Impfstoffe bestellt und auch einen viel höheren Preis bezahlt hätten. "Zusätzliche Produktionsstätten errichtet man nun mal nicht von heute auf morgen." Die teilweise sehr kurzfristigen Ankündigungen einiger Hersteller seien aber kein Ausweis großer Zuverlässigkeit.

"Zweifellos handelt es sich um die größte globale Krise seit Jahrzehnten", sagte Midyatli. Sie begrüße Ankündigungen des Sanofi-Konzerns, trotz Konkurrenz zu anderen Firmen Kapazitäten bereitzustellen. "Aufgabe der Politik ist es, diejenigen, die ihre Ressourcen zur Verfügung stellen, von finanziellen Schäden beispielsweise bei der Verzögerung eigener Produkte frei zu halten."

Donnerstag, 28. Januar, 9.57 Uhr: Laut Studie wenig Hoffnung auf Reisebeginn vor Pfingsten

Die Corona-Krise hat die deutsche Reisebranche weiter fest im Griff. Das Geschäft mit Pauschalreisen im Winter ist wegen der Lockdowns in vielen Ländern praktisch verloren. Der Umsatz mit Vorausbuchungen für die diesjährige Sommersaison lag Ende Dezember zusammengerechnet um 68 Prozent unter dem noch von der Corona-Pandemie unbeeinflussten Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA) hervor, die Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Mit Buchungen für die Osterferien Ende März/Anfang April hielten sich die Menschen den Angaben zufolge zurück. Nur wenige glaubten im Dezember, dass Reisen zu diesem Zeitpunkt wieder möglich sein werden, erklärte das Analysehaus. Erst für die Zeit ab Pfingsten steigt die Nachfrage in Reisebüros und bei klassischen Online-Reiseportalen. Gebucht wurden vor allem Sommerurlaube in der Ferienzeit Juli und August 2021. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala standen Griechenland und die Kanaren.

Werden die bis Ende Dezember 2019 gebuchten Sommerreisen berücksichtigt, die im Laufe des vergangenen Jahres coronabedingt abgesagt werden mussten, weist das aktuelle Geschäft ein Umsatzplus von 25 Prozent aus. Umbuchungen aus dem Vorjahr sind dabei enthalten.

Der Umsatz für die laufende Wintersaison von November bis April brach einschließlich der Stornierungen um 86 Prozent ein. Das Minus werde sich in den kommenden Monaten weiter vergrößern, da Urlaubsreisen während des Lockdowns kaum stattfinden, erläuterte das Analysehaus.

Donnerstag, 28. Januar, 9.51 Uhr: Inzidenzwert erstmals seit Langem unter 100

Erstmals seit Ende Oktober liegt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz laut Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) unter der Schwelle von 100. So wurden in Deutschland binnen einer Woche 98 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an die Gesundheitsämter übermittelt, wie das RKI am Donnerstagmorgen meldete. Damit hat sich die Zahl der innerhalb von 7 Tagen gemeldeten Neuinfektionen seit dem Höchststand kurz vor Weihnachten - die 7-Tage-Inzidenz lag am 22. Dezember bei 197,6 - in etwa halbiert. Das politische Ziel ist eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50.

Donnerstag, 28. Januar, 9.38 Uhr: Philologenverband warnt vor Corona-Folgen für Nachwuchslehrer

Der Deutsche Philologenverband warnt vor negativen Auswirkungen der Schulschließungen auf die Lehrerausbildung. Die Situation für Referendare verschlechtere sich durch den Wegfall unterrichtspraktischer Erfahrungen, sagte die Vorsitzende des Verbands, Susanne Lin-Klitzing, der Deutschen Presse-Agentur. Der Lockdown bleibe für Nachwuchslehrkräfte nicht folgenlos. "Verunsicherung, Frustration und Unverständnis über die aktuelle Ausbildungssituation sind groß", fügte der Vorsitzende der Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband, Georg C. Hoffmann, hinzu.

Im Referendariat oder dem sogenannten Vorbereitungsdienst absolvieren angehende Lehrer nach abgeschlossenem Studium ihre Praxisausbildung an der Schule und beginnen damit, Klassen zu unterrichten. Wegen der coronabedingten Schließungen forderte der Philologenverband, der die Lehrer an Gymnasien vertritt, "eine unbürokratische Verlängerungsmöglichkeit des Vorbereitungsdienstes" von mindestens drei Monaten unter Fortzahlung der Bezüge.

Donnerstag, 28. Januar, 9.26 Uhr: Zahl der Corona-Toten in Bayern steigt auf über 10.000

In Bayern sind seit Beginn der Pandemie mehr als 10.000 Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag berichtete, stieg die Zahl der Todesopfer auf 10.116. Am Mittwoch hatte die Bundesbehörde noch 9.943 Covid-19-Todesfälle gemeldet. Nach Angaben des RKI stieg die Zahl der im Freistaat positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getesteten Personen um 2869. Die Gesamtzahl der Infizierten in Bayern wuchs damit auf 396 600.

Donnerstag, 28. Januar, 8.02 Uhr: Bayern verlangt Corona-Aufschlag für Hartz-IV-Bezieher

In der Diskussion um einen finanziellen Pandemie-Ausgleich für die Bezieher von Hartz IV verlangt auch Bayern zusätzliche Hilfen. Hartz-IV-Empfänger und sozialschwache Bevölkerungsgruppen bräuchten in der Corona-Krise zum Schutz bessere Masken und mehr Desinfektionsmittel, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). "Das alles kostet Geld, daher halten wir eine finanzielle Kompensation für Bedürftige für geboten." Dies helfe auch, die Ausbreitung von hochansteckenden Virus-Mutanten einzudämmen.

Holetschek forderte zusammen mit der bayerischen Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) in einem Schreiben von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), Bedürftigen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für die gestiegenen Lebenshaltungskosten zukommen zu lassen. "Die Regelbedarfssätze für die Gesundheitspflege sehen gerade einmal einen Betrag von 16,60 Euro monatlich vor", sagte Trautner der Zeitung. Dies reiche nicht, die zusätzlichen Belastungen aufzufangen.

Zuletzt hatte auch der CDU-Sozialflügel einen Corona-Zuschlag von 100 Euro pro Monat für Bezieher von Hartz IV verlangt, um die Mehrkosten durch die Verschärfung der Maskenpflicht auszugleichen. Bund und Länder hatten beschlossen, dass in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften die besser schützenden FFP2-Masken oder OP-Masken getragen werden müssen. In Bayern sind ausschließlich die teureren FFP2-Masken im Nahverkehr und im Einzelhandel zugelassen.

Mittwoch, 27. Januar, 19.43 Uhr: 13 Neuinfektionen im Kreis Straubing-Bogen

13 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Mittwoch im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Mittwoch, 0 Uhr) bei 129,5. Auf den Intensivstationen der Kreisklinken werden vier Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt (Stand Mittwochvormittag). Gemeldet wurde auch ein weiterer Todesfall an beziehungsweise mit Covid-19 im Landkreis. Am Dienstag wurden weitere 150 Personen im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis geimpft, so dass die Zahl der Erstimpfungen in Stadt und Landkreis mittlerweile bei rund 3.900 (Stand Dienstagabend) liegt.

Mittwoch, 27. Januar, 19.12 Uhr: Weitere Verdachtsfälle auf Corona-Mutation im Bayreuther Klinikum

Im Bayreuther Klinikum gibt es weitere Verdachtsfälle auf die hochansteckende Corona-Mutation aus Großbritannien. Wie das Krankenhaus am Mittwoch berichtete, seien bei einer Reihentestung von knapp 3000 Klinikmitarbeitern 21 neue Infektionen festgestellt worden. "Bei zwölf dieser Personen besteht der Verdacht, dass sie sich mit der sogenannten englischen Mutation des Virus infiziert haben", berichtete das Klinikum. Die Gesamtzahl der Verdachtsfälle auf die B.1.1.7-Mutation habe sich damit auf 23 erhöht. Die Verdachtsfälle müssen allerdings noch endgültig bestätigt werden, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Mittwoch, 27. Januar, 18.02 Uhr: Angeln boomt in Niederbayern

Im Corona-Jahr ist in Bayern mehr geangelt worden. Die Freizeitbeschäftigung liegt klar im Trend, wie der Landesfischereiverband Bayern (LFV) beobachtet. In Bayern gab es demnach 2020 deutlich mehr Anmeldungen für Vorbereitungskurse zur Fischerprüfung. "Die Kurse waren oft überbucht", sagt Sebastian Hanfland, Geschäftsführer des LFV. Das neu entfachte Interesse liegt dem Verband zufolge vor allem daran, dass viele andere Freizeitbeschäftigungen im vergangenen Jahr nicht möglich waren. "Die Menschen konnten weniger in den Urlaub fahren. Sie haben einfach viel mehr Zeit", sagt Hanfland.

Mittwoch, 27. Januar, 16.57 Uhr: Corona-Mutationen in Oberbayern, Niederbayern und Oberfranken

Die wohl hochansteckenden Corona-Mutationen sind in Oberbayern, Niederbayern und Oberfranken nachgewiesen worden. Acht Fälle der britischen Variante seien bislang in München, Erding, Bayreuth, Passau sowie in den Landkreisen Landsberg am Lech und Dingolfing bekannt, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Die Mutation aus Südafrika sei bei einer Probe aus dem Landkreis Rosenheim festgestellt worden.

Mittwoch, 27. Januar, 16.38 Uhr: Gema vergibt weitere 19 Corona-Millionen an Clubs und Festivals

Clubs, Festivals und Musikaufführungsstätten können neue Corona-Hilfen erwarten. Der Musikrechteverwerter Gema kündigte am Mittwoch in München weitere 19 Millionen Euro aus dem Kulturpaket der Bundesregierung an. Zuvor waren bereits 30 Millionen Euro an die Gema für die Antragssteller geflossen. "Bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte sich die Gema für eine Aufstockung der Fördersumme eingesetzt, um 280 offene Anträge bewilligen zu können", hieß es in einer Mitteilung. "Rund fünf Millionen Euro konnten bereits ausgezahlt werden, der Rest folgt in den nächsten Wochen." Spätestens Ende Februar sollten Vergabe und Auszahlung der nun 49 Millionen Euro abgeschlossen sein.

Mittwoch, 27. Januar, 15.58 Uhr: Ab Donnerstag Corona-Impfung für 60 zuhause lebende Senioren

Einen Monat nach Beginn der bundesweiten Impfkampagne gegen das Coronavirus SARS-Cov-2 können am Donnerstag im Impfzentrum der Stadt Landshut erstmals 60 Bürgerinnen und Bürger der höchsten Priorisierungsstufe, die nicht in einer Senioren- oder Pflegeeinrichtung wohnen, geimpft werden. Lesen Sie hierzu Ab Donnerstag Corona-Impfung für 60 zuhause lebende Senioren

Mittwoch, 27. Januar, 16.05 Uhr: Infektionsfälle in der Kita-Notbetreuung

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle ist folgende Einrichtung laut Landratsamt Regensburg von Quarantänemaßnahmen zum Stand heute neu betroffen: Johanniter-Kindergarten „Abenteuerland“, Wenzenbach: zwei Gruppen Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Mittwoch, 27. Januar, 16.03 Uhr: Landshuts Inzidenzwert sinkt unter 100

Ungeachtet der nur langsamen Impffortschritte hat sich das Infektionsgeschehen in der Stadt Landshut in den vergangenen Tagen spürbar entspannt. Die 7-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch nach Angaben des Robert-Koch-Instituts noch bei 94,0 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und fiel damit sogar unter die 100er-Marke. „Die strikten Maßnahmen und schmerzhaften Einschränkungen, die wir uns seit Wochen zumuten müssen, scheinen also endlich die erhoffte Wirkung zu zeigen“, stellt OB Putz fest. Der positive Trend werde mit Blick auf die Zahlen der Vorwoche besonders deutlich: „Damals waren wir mit einem Inzidenzwert von rund 207 noch einer der bayerischen Corona-Hotspot, jetzt liegen wir unter dem in dieser Zeit ebenfalls gesunkenen Bundes- und Landesdurchschnitt. Dieser Erfolg ist ein Verdienst aller Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer übergroßen Mehrheit sehr diszipliniert an die Corona-Regeln halten. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken.“

Mittwoch, 27. Januar, 15.55 Uhr: Ermittlungen gegen Zahnarzt nach umstrittener Impfaktion

Nach einer Impfaktion für seine Mitarbeiter wird gegen einen Zahnarzt aus dem nördlichen Oberbayern wegen Nötigung ermittelt. Ein entsprechendes Verfahren gegen den Mann sei eingeleitet worden, sagte die Ingolstädter Oberstaatsanwältin Andrea Grape am Mittwoch. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Der Zahnarzt hatte für sein gesamtes Praxisteam am zweiten Januarwochenende einen Impftermin organisiert und die Belegschaft zur Teilnahme gedrängt.

Mittwoch, 27. Januar, 15.25 Uhr: Supermärkte dürfen wieder gesamtes Sortiment verkaufen

Große Supermärkte und Drogerien dürfen in Bayern wieder ihr gesamtes Sortiment verkaufen. Nachdem das Augsburger Verwaltungsgericht mehrere Verkaufsverbote für Teilsortimente gekippt hatte, hat auch das bayerische Gesundheitsministerium seine Vollzugshinweise zu den Corona-Regeln angepasst. Das bestätigte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag. 

Mittwoch, 27. Januar, 14.34 Uhr: Bundesregierung gerät beim Impfen unter Druck

Die Bundesregierung gerät angesichts der schleppend angelaufenen Impfungen gegen das Coronavirus und die Gefahr durch Virusmutationen zunehmend unter Handlungsdruck. Insbesondere auch die bayerische CSU mahnte zu mehr Tempo beim Impfen.

Mehr dazu lesen Sie hier: Bundesregierung beim Impfen gegen Coronavirus unter Druck.

Mittwoch, 27. Januar, 14.28 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen für Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben seine Fallzahlen für Bayern aktualisiert. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt im Freistaat bei 394.180. Davon gelten 343.880 Personen wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 9.963.

Mittwoch, 27. Januar, 13.56 Uhr: Bayerns Lockdown kostet pro Woche bis zu 900 Millionen Euro

Der aktuelle Lockdown führt in Bayern nach Angaben von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) pro Woche zu finanziellen Einbußen von 700 bis 900 Millionen Euro. Jeder Tag, an dem Handel und Dienstleistungen geschlossen blieben, bedeutet also große Kosten für den Steuerzahler, sagte er am Mittwoch in der Fragestunde des Parlaments zur Corona-Krise. Der Landtag will in der Sitzung den Lockdown bis Mitte Februar verlängern. Grundlage dafür ist ein Beschluss von Bund und Ländern, dem in der vergangenen Woche auch das bayerische Kabinett bereits zugestimmt hatte.

Mittwoch, 27. Januar, 13.38 Uhr: Astrazeneca will nach Absage doch an EU-Krisensitzung teilnehmen

Der Impfstoffhersteller Astrazeneca hat nach EU-Angaben die Absage eines Krisentreffens zurückgezogen und will nun doch an dem für Mittwochabend geplanten Gespräch teilnehmen. Dies habe die Presseabteilung des Konzerns der EU-Kommission bestätigt, hieß es am Mittwochmittag in Brüssel. Zuvor habe das Management des Unternehmens per Mail abgesagt und erklärt, ein Treffen habe derzeit wegen der vielen offenen Fragen keinen Sinn. Man sei erfreut über die neue Entwicklung, hieß es aus Kommissionskreisen.

Ein Astrazeneca-Sprecher erklärte auf Anfrage: "Wir können bestätigen, dass wir uns nicht aus den Gesprächen mit der EU-Kommission zurückgezogen haben, die für heute geplant sind."

Die Kommission und die 27 Staaten hatten das Treffen mit Astrazeneca auf Expertenebene für den Abend (18.30 Uhr) einberufen. Hintergrund ist der Streit mit dem britisch-schwedischen Hersteller über Lieferkürzungen. Statt erwarteter 80 Millionen Impfdosen im ersten Quartal sollen nach EU-Angaben nur 31 Millionen ankommen. Den angegebenen Grund - Probleme in der Lieferkette - will die EU nicht gelten lassen.

Mittwoch, 27. Januar, 13.20 Uhr: Wie funktioniert Notengebung in Corona-Zeiten?

Was in einem regulären Jahr integraler Bestandteil des schulischen Alltags ist, scheint seit Ausbruch der Pandemie in den Hintergrund gerückt: die Notengebung. Nun haben Elternvertreter gefordert, eine Versetzung nicht von den Noten abhängig zu machen. Eine klare Position zu dieser Forderung gibt es seitens des Kultusministeriums dazu nicht.

Lesen Sie weiter unter Schule in Corona-Zeiten – Wie geht es mit der Notengebung weiter?

Mittwoch, 27. Januar, 13.14 Uhr: Bayerns Friseure dürfen keine Hausbesuche machen

Bremens Friseure haben ein Schlupfloch in der Corona-Verordnung der Hansestadt entdeckt - doch ihre bayerischen Berufskollegen können sich keine Hoffnung machen, dass ihnen das Haareschneiden bei Hausbesuchen erlaubt wäre. Grund ist, dass die bayerische Corona-Verordnung weitreichender formuliert ist als die Bremens.

Die Friseurinnung der Hansestadt hat ihre Mitglieder informiert, dass Hausbesuche nach der dortigen Corona-Verordnung nicht verboten sind. Die Bremer Verordnung verfügt an einer Stelle die Schließung aller Betriebe der nichtmedizinischen Körperpflege. Es geht um "Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios und Nagelstudios". An anderer Stelle werden allgemein Handwerks- und Dienstleistungen für zulässig erklärt, selbst wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Voraussetzung seien geeignete Hygienemaßnahmen. In anderen Ländern wie Niedersachsen oder Bayern ist mobiles Arbeiten für Friseure untersagt.

In der bayerischen Verordnung dagegen sind nicht die Betriebe geschlossen, sondern die betreffenden Dienstleistungen als solche verboten, unabhängig vom Ort des Geschehens: "Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, wie zum Beispiel Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios oder ähnliche Betriebe sind untersagt", heißt es in der derzeit gültigen Fassung der bayerischen Corona-Verordnung.

Mittwoch, 27. Januar, 12.54 Uhr: Bundesregierung will Pflege-Azubis bei Tests einbinden

Wegen der angespannten Corona-Lage in Pflegeheimen appelliert die Bundesregierung an die Betreiber von Pflegeeinrichtungen, verstärkt auch Azubis als Helfer einzusetzen. "Bereits im ersten Ausbildungsjahr können sie in der derzeitigen Situation zur Entlastung des Pflegepersonals, etwa nach entsprechender Einweisung bei der Durchführung von Testungen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörigen oder bei den Vorkehrungen der Hygiene- und Schutzmaßnahmen, beitragen", heißt es in einem gemeinsamen Schreiben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Familienministerin Franziska Giffey (SPD) an Verbände und Akteure im Pflegebereich, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die dynamische Pandemielage erfordere ein hohes Maß an Flexibilität und Einsatzbereitschaft. "Wir möchten Sie daher eindringlich bitten zu prüfen, ob ggf. auch Auszubildende noch stärker zur Unterstützung und Entlastung des Pflegepersonals in den Einrichtungen eingesetzt werden können", heißt es weiter. Die Minister schlagen dafür vor, schulische Ausbildungsabschnitte zu verschieben oder die Reihenfolge der praktischen Ausbildungsabschnitte bei Azubis umzuplanen.

Das Schreiben von Giffey und Spahn ging unter anderem an den Verband Deutsche Alten- und Behindertenhilfe, den Deutschen Pflegerat, an Wohlfahrtsverbände und den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste. Dessen Präsident Bernd Meurer nannte die Vorschläge "so vernünftig wie selbstverständlich". "Auszubildende können die Beschäftigten entlasten. Nach einer entsprechenden Einweisung ist auch ein Einsatz als Testhelfer möglich", sagte er der dpa.

Mittwoch, 27. Januar, 12.38 Uhr: Bill Gates warnt vor neuen Pandemien

Microsoft-Gründer Bill Gates hat angemahnt, dass sich die Welt auf weitere Pandemien vorbereiten muss. Pandemien gehörten zur neuen Normalität, "in der gleichen Weise, wie die Erde bebt, Tornados kommen oder sich das Klima wandelt", sagte Gates in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Print Donnerstag/Online Mittwoch). "Wir müssen die Lektionen lernen", sagte der 65-Jährige, "wir sind auf die nächste Pandemie nicht vorbereitet". Eine künftige Pandemie könne zehnmal so schlimm sein.

Gleichzeitig lobte er die wissenschaftlichen Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung. "Es ist ein Wunder: Wäre die Pandemie vor fünf Jahren ausgebrochen, hätte die Welt nach dieser kurzen Zeit keinen Impfstoff gehabt." In diesem Zusammenhang warnte er vor Impfnationalismus und forderte die Staats- und Regierungschefs auf, den Impfstoff gerecht zu verteilen. Kein Land könne bei der Pandemie-Bekämpfung alleine bestehen, sagte Gates.

In einem Gastbeitrag für die Online-Plattform Xing (Mittwoch) machten Bill und seine Frau Melinda Gates zugleich Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie. "Da momentan noch so viele Menschen an Covid-19 leiden, kann man sich das Ende der Pandemie nur schwer vorstellen, aber kommen wird es."

Mittwoch, 27. Januar, 11.32 Uhr: 44 Prozent wollen laut Umfrage Corona-Entscheidungen durch den Bundestag

Fast jeder zweite Deutsche ist einer Umfrage zufolge dafür, dass der Bundestag über neue Corona-Regeln final entscheidet. 44,3 Prozent der Befragten einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für das Magazin "Business Insider" wünschten sich dies. 17,5 Prozent der Befragten gaben derweil an, dass alleine Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über neue Corona-Schutzmaßnahmen entscheiden sollte. 15,9 Prozent der Befragten sind für Corona-Entscheidungen durch die Ministerpräsidentenkonferenz, also die Beratungsrunden der Länder mit dem Bund (15,9 Prozent).

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten hatten in der vergangenen Woche beschlossen, den Lockdown bis zum 14. Februar zu verlängern. Die Länder müssen die Beschlüsse der Bund/Länder-Runde selbst umsetzen, zum Teil werden sie dabei angepasst.

Mittwoch, 27. Januar, 11.23 Uhr: Drogerien und Supermärkte dürfen wieder gesamtes Sortiment verkaufen

Große Supermärkte und Drogerien dürfen in Bayern wieder ihr gesamtes Sortiment verkaufen. Nachdem das Augsburger Verwaltungsgericht mehrere Verkaufsverbote für Teilsortimente gekippt hatte, hat auch das bayerische Gesundheitsministerium seine Vollzugshinweise zu den Corona-Regeln angepasst. Das bestätigte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag. Zunächst hatte der "Donaukurier" über die Änderung berichtet.

Zuvor hatten große Supermärkte und Einzelhändler in mehreren bayerischen Städten Regale mit Artikeln wie Spielwaren, Sportkleidung oder Haushaltswaren absperren müssen. Bei den Verkaufsverboten hatten sich die Kommunen auf Vollzugshinweise des Gesundheitsministeriums zu den Corona-Regeln berufen.

Nach dem ersten Beschluss des Augsburger Verwaltungsgerichts bat die Stadt Kempten das Gesundheitsministerium daher, seine Erläuterungen zu prüfen und gegebenenfalls bei der Verordnung nachzubessern. Das Ministerium änderte stattdessen seine Vollzugshinweise, auf deren Grundlage die Stadt Kempten das Verkaufsverbot erlassen hatte.

Damit dürfen Mischbetriebe wie große Supermärkte und Drogerien in Bayern alles anbieten, was nicht über ihr übliches Sortiment hinausgeht. Geschäfte, die im Schwerpunkt Waren anbieten, die nicht zum täglichen Bedarf gehören, bleiben nach Angaben des Gesundheitsministeriums aber weiter geschlossen.

Mittwoch, 27. Januar, 11.02 Uhr: Geschlossene öffentliche Toiletten in Straubing sorgen für Unmut

Die Corona-Pandemie macht auch vor den menschlichen Bedürfnissen nicht Halt. Nicht nur war im ersten Lockdown das Klopapier vielerorts ausverkauft, es gibt auch noch ein weiteres, weniger bekanntes Problem: Die meisten öffentlichen Toiletten sind ebenfalls zu. Einige Berufsgruppen sind jedoch darauf angewiesen, auch unterwegs aufs Klo gehen zu können.

Lesen Sie weiter mit idowa.plus: Viele öffentliche Toiletten sind wegen Corona geschlossen.

Mittwoch, 27. Januar, 10.35 Uhr: Produktion von Fertiggerichten in Corona-Krise deutlich gestiegen

Verbraucher haben in der Corona-Krise vermehrt zu Fertiggerichten gegriffen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis September 2020 in Deutschland rund 1,1 Millionen Tonnen Fertiggerichte hergestellt, knapp 50.300 Tonnen oder 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ein Jahr zuvor hatte die Herstellung noch nahezu stagniert (plus 0,1 Prozent). Homeoffice, Homeschooling sowie zeitweise geschlossene Restaurants und Kantinen trieben die Produktion in den ersten neun Monaten 2020 an.

Den größten Zuwachs gab es in dem Zeitraum bei Gemüse-Fertiggerichten, etwa Gemüseeintöpfen, wie die Wiesbadener Behörde am Mittwoch mitteilte. Mit knapp 150.000 Tonnen wurden davon 7,4 Prozent mehr hergestellt als im Vorjahreszeitraum. Gefragt waren auch Produkte wie Tiefkühl-Pizzen oder -Baguettes (plus 5,4 Prozent auf rund 480.000 Tonnen). Die Produktion von Fertiggerichten aus Teigwaren stieg um 4,6 Prozent auf 263.000 Tonnen. Bei Fleisch-Fertiggerichten wie Gulasch, Hamburgern oder Geflügelgerichten wurde ein Plus von 2,4 Prozent auf rund 171.000 Tonnen verzeichnet. Die Menge der produzierten Fisch-Fertiggerichte, zu denen beispielsweise Fisch-Nuggets oder Sushi zählen, sank hingegen um 1,2 Prozent.

Mittwoch, 27. Januar, 10.21 Uhr: Landtag befasst sich mit Lockdown-Verlängerung

Knapp eine Woche nach den jüngsten Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern muss nun auch der bayerische Landtag den verlängerten Lockdown bis Mitte Februar beschließen. Bislang gelten die Maßnahmen zur Eindämmung von weiteren Infektionen nur bis Ende Januar, die Verlängerung am Mittwoch ist aber aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Parlament eine reine Formsache.

Mehr dazu lesen Sie hier: Landtag will harten Lockdown bis Mitte Februar verlängern.

Mittwoch, 27. Januar, 10.04 Uhr: Warum haben Politiker und Fußballer "die Haare schön"?

Die Friseursalons haben geschlossen, die Haare der Menschen wachsen und wachsen. Eigentlich müssten auch Politiker und Fußballer von den geschlossenen Salons betroffen sein - oder etwa nicht?

Mehr hierzu lesen Sie unter Top gestylt trotz Lockdown: Ärgerlich oder Haarspalterei?

Mittwoch, 27. Januar, 9.12 Uhr: Ostbayerns Behörden mit wenig Vorbildfunktion beim Homeoffice

Ab diesem Mittwoch muss jeder Arbeitgeber seinen Mitarbeitern bis zum 15. März Homeoffice ermöglichen. Zumindest dort, wo es möglich ist. Das haben die Ministerpräsidenten vergangene Woche beschlossen. Einer der größten Arbeitgeber ist der Staat selbst. Die Homeofficequote in ostbayerischen Behörden dient dabei nur selten als gutes Vorbild.

Lesen Sie weiter mit idowa.plus: Ostbayerns Behörden mühen sich ins Homeoffice.

Dienstag, 26. Januar, 18.34 Uhr: Landtag will harten Lockdown bis Mitte Februar verlängern

Knapp eine Woche nach den jüngsten Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern muss nun auch der bayerische Landtag den verlängerten Lockdown bis Mitte Februar beschließen. Bislang gelten die Maßnahmen zur Eindämmung von weiteren Infektionen nur bis Ende Januar, die Verlängerung am Mittwoch ist aber aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Parlament eine reine Formsache. Bereits in der vergangenen Woche hatte die von CSU und Freien Wählern getragene Staatsregierung die Beschlüsse im Kabinett bestätigt.

Dienstag, 26. Januar, 17.48 Uhr: Söders Anti-Corona-Politik im Kreuzfeuer

Markus Söder muss an vielen Fronten gleichzeitig kämpfen: in Berlin und München, in der eigenen Koalition, gegen die Opposition, und nun hat er schon wieder eine Schlappe vor Gericht kassiert. Und über allem steht der Kampf gegen Corona - und Sorge vor der Virusmutation.

Dienstag, 26. Januar, 17.34 Uhr: 26 neue positive SARS-CoV-2-Tests am Dienstag gemeldet

26 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Dienstag im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. In den vergangenen Tagen gab es eine gehäufte Anzahl von positiven Fällen, die das Kloster Mallersdorf betreffen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Dienstag 0 Uhr) bei 129,5.

Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken werden wegen einer Covid-Erkrankung derzeit vier Personen (Stand Dienstagvormittag) behandelt.

Am Montag wurden im gemeinsamen Impfzentrum von Landkreis und Stadt Straubing 120 Erstimpfungen vorgenommen. Insgesamt liegt die Zahl der Erstimpfungen damit bei gut 3.700.

Dienstag, 26. Januar, 17.30 Uhr: Corona-Mutationen breiten sich in Bayern aus

Die wohl hochansteckenden Corona-Mutationen breiten sich in Bayern weiter aus. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind acht Fälle des Mutanten aus Großbritannien und ein Fall des Mutanten aus Südafrika bestätigt. Im Klinikum Bayreuth gebe es außerdem elf Verdachtsfälle des Virustyps aus Großbritannien.

Dienstag, 26. Januar, 17.05 Uhr: FFP2-Masken für pflegende Angehörige

Für Pflegebedürftige mit Wohnsitz in Straubing, die keinen Pflegdienst beauftragt haben und von Angehörigen betreut werden, liegen die Schutzmasken in der Woche von Montag, 25.01.2021 bis Freitag, 29.01.2021, in dem rechten Gebäudeteil der alten Führerscheinstelle, Am Hagen (neben der früheren Kfz-Schilderausgabestelle), zur Abholung bereit.

Ausgabezeiten sind: Mittwoch 27.01., 12 – 16 Uhr, Donnerstag, 28.01., 12 – 16 Uhr, Freitag, 29.01., 9 – 12 Uhr. Der Abholende muss ein Schreiben der jeweiligen Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades des Pflegebedürftigen als Nachweis der Bezugsberechtigung vorlegen.

Die Hauptpflegeperson eines Pflegebedürftigen, unabhängig von der Pflegegradeinstufung, erhält diese drei Schutzmasken kostenlos. Die zusätzliche Verteilung von FFP2-Schutzmasken an einkommensschwache Bedürftige erfolgt über einen Versand per Post. Weiterhin versenden die Krankenkassen an diejenigen Mitglieder, die älter als 60 Jahre alt sind, derzeit Schutzmasken-Coupons.

Dienstag, 26. Januar, 16.51 Uhr: Entspannte Lage an den Corona-Teststationen an den Grenzübergängen

Am Montag wurden in den Corona-Schnelltest-Stationen des Landkreises Cham an den Grenzübergängen Waldmünchen-Höll und Furth im Wald-Schafberg insgesamt 1.481 Grenzgänger aus Tschechien getestet. Am Dienstag (26.01.2021) wurden bis gegen 16 Uhr rund 600 Grenzgänger in den Schnelltest-Stationen sowie rund 250 im stationären Testzentrum in Cham getestet. Die Tests sind geordnet und ohne größere Wartezeiten und Staus abgelaufen.

Dienstag, 26. Januar, 16.40 Uhr: 14.000 Anmeldungen zur Corona-Impfung

Auch im Impfzentrum des Landkreises Landshut in Kumhausen-Preisenberg hat die zweite „Impfrunde“ begonnen – drei Wochen nach der ersten Behandlung sind nun auch die zweiten Impfungen in vollem Gange. Sie sind nötig, damit das Vakzin seine Schutzwirkung entfalten kann. Neben den Zweitimpfungen werden auch, im Rahmen der Verfügbarkeit des Impfstoffs, Bürgerinnen und Bürger der höchsten Priorisierungsgruppe ein erstes Mal mit dem Impfstoff gegen das Corona-Virus behandelt.

Rund 14.000 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Landshut haben sich bis jetzt für eine Impfung gegen das Corona-Virus angemeldet – quer verteilt über alle Altersschichten (außer Kinder und Jugendliche). Eine konkrete Terminvergabe ist erst möglich, wenn genug Impfstoff verfügbar ist. Mittel- und gar längerfristige Planungen hierzu gestalten sich aber schwierig, da von Seiten des Freistaats und des Bundes – die die zentrale Beschaffung und Verteilung des Impfstoffes verantworten – keine Lieferzusagen über mehrere Wochen tätigen können. Das Landratsamt appelliert aber an alle Impfwilligen, sich bereits jetzt anzumelden, auch wenn noch kein genauer Termin für ihre Immunisierung absehbar ist. Die Impfungen werden weiter nach Zugehörigkeit zu priorisierten Gruppen vorgenommen.

Dienstag, 26. Januar, 16.23 Uhr: Testangebot auch am Samstag - In Bayerisch Eisenstein wird in der Arberlandhalle eine Teststation aufgebaut

Regen. Der Landkreis Regen wird auch am Samstag ein Testangebot in der Arberlandhalle in Bayerisch Eisenstein anbieten. "Von 10 Uhr bis 17 Uhr können sich Pendler und Einheimische auf eine SARS-CoV-2-Infektion testen lassen", sagt Landkreispressesprecher Heiko Langer. Die Tests seien kostenlos, getestet wird mit dem PCR-Test. Vor allem für Pendler soll das Testangebot eine Hilfe sein, denn dadurch sei eine Einreise am Montag möglich. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Zudem bietet der Landkreis in Kooperation mit dem Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes immer montags und mittwochs Schnelltests in der Arberlandhalle in Bayerisch Eisenstein an. Dort wird dann bereits ab 5 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 15 Uhr getestet. Auch hier bedarf es keiner vorherigen Anmeldung.

Des Weiteren hat der Landkreis in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen IMS das Testangebot in Regen und Viechtach ausgebaut. In Regen werden sind zudem Tests am Samstag und Sonntag möglich. In Regen und in Viechtach ist eine Voranmeldung notwendig. Die Terminreservierung ist online möglich und auf den Seiten www.ims-rettungsdienst.de/regen und www.ims-rettungsdienst.de/viechtach zu finden.

Dienstag, 26. Januar, 15.32 Uhr: Elternverband fordert Grundschulöffnungen in Eigenregie

Der Bayerische Elternverband fordert, dass Grundschulen in Eigenregie über Wechsel- oder Präsenzunterricht entscheiden sollen. Das soll gelten, sofern innerhalb der jeweiligen Schule keine Infektionen auftreten. "Lange Schulschließungen können die Kinder in ihrer Entwicklung beeinträchtigen", argumentierten die Eltern am Dienstag.

Dienstag, 26. Januar, 15.20 Uhr: FFP2-Maskenpflicht bleibt bestehen

Die Menschen in Bayern müssen in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften weiter FFP2-Masken tragen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof wies am Dienstag einen entsprechenden Eilantrag einer Privatperson aus dem Regierungsbezirk Schwaben zurück und bestätigte somit die bayernweite FFP2-Maskenpflicht vorläufig.

Dienstag, 26. Januar, 15.12 Uhr: Verwaltungsrichter kippen 15-Kilometer-Regel vorläufig

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die 15-Kilometer-Regel für Bewohner von sogenannten Corona-Hotspots vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Gericht gab damit am Dienstag einem Eilantrag aus Passau statt. Die Befugnis der von hohen Infektionszahlen betroffenen Kommunen, eine Einreisesperre für touristische Tagesausflüge anzuordnen, bleibt aber dem Beschluss zufolge bestehen. 

Dienstag, 26. Januar, 14.46 Uhr: Aufnahmestopp am Klinikum Bayreuth wegen Verdacht auf Corona-Mutation

Wegen des Verdachts des Ausbruchs einer hochansteckenden Corona-Mutation hat das Klinikum Bayreuth seine Häuser vorerst geschlossen.

Patienten werden nur noch in absoluten Notfällen aufgenommen, wie das Klinikum am Dienstag mitteilte. Alle geplanten Eingriffe sollen abgesagt und Patienten erst nach zwei negativen Testergebnissen entlassen werden. "Aktuell ist die Lage in dem Bayreuther Großkrankenhaus angespannt, aber unter Kontrolle", betonte das Klinikum.

Lesen Sie weiter unter Aufnahmestopp im Klinikum Bayreuth.

Dienstag, 26. Januar, 14.35 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen für Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben seine Fallzahlen für Bayern aktualisiert. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt im Freistaat bei 391.974. Davon gelten 340.580 Personen wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 9.842.

Dienstag, 26. Januar, 14.15 Uhr: 15 Prozent der Corona-Patienten an Münchner Klinik gestorben

Am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München sind binnen eines Jahres rund 1.000 Corona-Patienten behandelt worden, davon knapp ein Viertel auf Intensivstationen. Nahezu 15 Prozent aller Covid-19-Patienten am LMU-Klinikum seien an oder mit der Viruserkrankung gestorben, teilte das Klinikum am Dienstag mit.

Vor allem nach den Weihnachtsfeiertagen habe es einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen auf den Intensivstationen gegeben, berichtete Bernhard Zwißler, Direktor der Klinik für Anaesthesiologie. "Mittlerweile sind die Zahlen wieder langsam rückläufig."

Die Ärzte am LMU-Klinikum legen ein besonderes Augenmerk auf die Langzeitfolgen. "Etwa zehn bis 15 Prozent leiden nach derzeitigem Forschungsstand auch mehr als drei Monate nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion noch unter Symptomen wie körperlicher Abgeschlagenheit, Luftnot, Kopfschmerzen und Beeinträchtigung des Geruchsinns", sagt Elham Khatamzas, Funktionsoberärztin für Infektiologie am LMU Klinikum. Die betreffe Patienten mit leichten und schweren Verläufen sowie alle Altersgruppen.

Dienstag, 26. Januar, 14.13 Uhr: WHO-Experten empfehlen Moderna-Impfung innerhalb von 28 Tagen

Der Corona-Impfstoff der US-Firma Moderna soll nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in zwei Dosen mit einem Intervall von 28 Tagen verabreicht werden. Nur im Notfall sei eine Ausweitung auf bis zu 42 Tagen möglich. Das geht aus den Empfehlungen des Expertenrats zu Impfungen (Sage) hervor, die die WHO am Dienstag veröffentlichte. Der Moderna mRNA-1273-Impfstoff ist wie der Wirkstoff von Biontech und Pfizer in der EU und mehreren anderen Ländern zugelassen worden. Für Biontech/Pfizer hatte die WHO eine zweite Impfung nach 21 bis 28 Tagen empfohlen.

Angesichts der Engpässe bei Impfstoffen sprach sich der Rat dagegen aus, Reisende bevorzugt zu impfen. Es gebe noch keine Nachweise, dass die Impfung das Risiko mindere, andere anzustecken. Schwangere und stillende Mütter sollten nur geimpft werden, wenn das Risiko einer Ansteckung, etwa, weil sie im Gesundheitssektor arbeiten, hoch sei. Vorläufige Daten legten nahe, dass die Impfung bei ihnen im Prinzip kein Problem sei, aber es fehlten dazu noch ausführlichere Studien.

Die WHO hat selbst bislang nur dem Impfstoff von Biontech und Pfizer eine Notfallzulassung erteilt. Das ist die Voraussetzung für den Ankauf und Einsatz von Impfstoffen durch UN-Organisationen. Die WHO sei in regem Austausch mit Moderna und der Zulassungsprozess für deren Produkt sei im Gange, sagte Kate O'Brian, Direktorin der Impfabteilung der WHO. Auch der Impfstoff von Astrazeneca wird bei der WHO bereits geprüft. Für viele Länder, die keine Kapazitäten zur Beurteilung von Impfstoffen haben, ist eine WHO-Notfallzulassung Grundlage für ihren eigenen Regulierungsprozess.

Dienstag, 26. Januar, 14.10 Uhr: Söder kritisiert schleppenden Impfverlauf in Deutschland

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den schleppenden Verlauf der Corona-Impfungen in Deutschland erneut massiv kritisiert. "Es führt zu Verdruss, wenn in anderen Ländern der Welt die Enkel geimpft werden, wenn bei uns aber die Großeltern auf die Impfung warten", sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Er appellierte an Bund und EU, zu klären, dass die Impfstofflieferungen besser werde. Ziel müsse es sein, nicht hilflos, sondern engagiert zu wirken.

"Aber die Wahrheit ist auch, das Impfen entwickelt sich zunehmend zu einem echten Problem, weil der Impfstoff einfach fehlt", betonte Söder. Es entstehe große Verärgerung und es sei auch ein psychologisches Problem, wenn der Impfstoff nicht in ausreichendem Maße vorhanden sei. Letztlich entscheide die Impfung nicht nur über Leben, sondern auch über die Rückkehr zur Normalität, zu Freiheit und sei auch wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung. Für ein Land wie Deutschland könne nicht akzeptiert werden, dass die Impfungen so langsam verliefen.

Bayernweit seien inzwischen 86 Prozent der Alten- und Pflegeheime in der Erstimpfung durch, sagte Söder. Auch bei den über 80-Jährigen habe die Impfung begonnen. "Es wird versucht alles zu tun, was geht", sagte Söder. In Bayern habe es bisher noch keinen Impfstopp gegeben.

"Wir verspielen Vertrauen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Bayern sei hier aber abhängig von den Lieferungen.

Dienstag, 26. Januar, 14 Uhr: Wegen Corona erstmals seit 2003 weniger Erwerbstätige in Bayern

Die Corona-Pandemie hat den Aufwärtstrend am bayerischen Arbeitsmarkt nach fast zwei Jahrzehnten gestoppt. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Erwerbstätigen im Freistaat erstmals seit 2003 zurückgegangen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Demnach gingen Ende 2020 7,65 Millionen Menschen in Bayern einer Arbeit nach, 78.800 weniger als ein Jahr zuvor. Weiter aufwärts ging es nur im Baugewerbe, das einen Zuwachs der Beschäftigten von 1,0 Prozent meldete.

Unter dem Begriff "erwerbstätig" fassen die Statistischen Ämter reguläre Arbeitnehmer, Selbstständige sowie Minijobber und andere geringfügig Beschäftigte zusammen. Im Langzeitvergleich hat auch die Corona-Krise nichts daran geändert, dass es heute sehr viel mehr Arbeitsplätze in Bayern gibt als in der Vergangenheit. 2003 hatte das Statistische Landesamt 6,4 Millionen Erwerbstätige gezählt, 2010 knapp 6,8 Millionen.

Dienstag, 26. Januar, 13.58 Uhr: Tschechien hofft auf Einlenken Bayerns in der Pendlerfrage

In den tschechischen Grenzregionen hofft man weiter auf ein Einlenken Bayerns bei der Corona-Testpflicht für Berufspendler, die in Deutschland arbeiten. Seit der Einstufung Tschechiens als Hochrisikogebiet müssen sich tägliche Grenzgänger alle 48 Stunden testen lassen. "Das wird aus meiner Sicht langfristig nicht aufrechtzuerhalten sein", sagte der Präsident der Verwaltungsregion Karlsbad (Karlovy Vary), Petr Kulhanek, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Eine Frequenz von zweimal die Woche wie in Sachsen halte er eher für praktikabel.

Der konservative Politiker geht von 15.000 bis 20.000 Pendlern allein aus seiner Region aus. Es sei für ihn eine Priorität, den Pendlern so gut wie möglich zu helfen. Doch er warnte: "Unsere Möglichkeiten sind nicht unbegrenzt." Man könne das Testniveau kurzfristig hochfahren, nicht aber über Wochen aufrechterhalten.

"Es ist für uns eine Belastung, wenn wir Gesundheits- und anderes Personal für andere Aktivitäten als die Betreuung der Covid-19-Patienten einsetzen müssen", kritisierte Kulhanek. Die Region hat die Hilfe der Armee angefordert. Soldaten sollen nach den Plänen die Teststelle am Übergang Pomezi nad Ohri-Schirnding besetzen.

Nach dem Andrang von Sonntag und Montag blieb die Lage an den Grenzen am Dienstag zunächst ruhig. Die Behörden in Tschechien meldeten landesweit 6.910 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Todesfälle seit Pandemiebeginn stieg auf 15.618. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

Dienstag, 26. Januar, 13.27 Uhr: Ergebnisse der Corona-Beratung des Kabinetts

Das bayerische Kabinett hat sich am Dienstagvormittag wie jede Woche über die Corona-Krise - wie üblich per Video. Die Ergebnisse im Überblick. Lesen Sie hierzu Ergebnisse der Corona-Beratung des Kabinetts

Dienstag, 26. Januar, 13.24 Uhr: Gebühren für Kita und Mittagsbetreuung werden erstattet

Eltern, die ihre Kinder derzeit gar nicht oder nur an wenigen Tagen in die Notbetreuung in den Kitas geben, sollen finanziell entlastet werden. Lesen Sie hierzu Gebühren für Kita und Mittagsbetreuung werden erstattet

Dienstag, 26. Januar, 13.13 Uhr: Von der Leyen ermahnt Impfstoff-Hersteller

Im Streit über knappe Corona-Impfstoffe ermahnt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die Hersteller, ihre vertraglichen Lieferpflichten zu erfüllen.

Die EU habe Milliarden in die Entwicklung von Impfstoffen gegen Covid-19 und in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert. "Jetzt müssen die Firmen liefern", sagte von der Leyen am Dienstag beim Online-Treffen des Weltwirtschaftsforums.

Lesen Sie weiter unter Von der Leyen: Impfstoff-Hersteller müssen liefern.

Dienstag, 26. Januar, 12.58 Uhr: H&M will hunderte Stellen in Deutschland streichen

Sparmaßnahmen beim schwedischen Modehändler H&M - in Deutschland plant das Unternehmen mehrere hundert Stellen zu streichen.

Mehr dazu lesen Sie hier: H&M will in Deutschland 800 Stellen streichen.

Dienstag, 26. Januar, 12.26 Uhr: Laut Bild ist der Bundesregierung "das Ding entglitten"

Eingeständnis oder Kritik? Bei einer internen Runde soll die Bundeskanzlerin deutliche Worte zur Corona-Situation im Lande gefunden - und deutlich striktere Einschränkungen gefordert haben. "Uns ist das Ding entglitten", soll Merkel gesagt haben.

Mehr dazu lesen Sie unter Merkel laut "Bild": Uns ist das Ding entglitten.

Dienstag, 26. Januar, 11.49 Uhr: Erstmals seit Langem keine Neuinfektionen im Landkreis Regen

Erstmals seit Ende Oktober konnte das Regener Landratsamt null Neuinfektionen im Landkreis vermelden. Mehr zu den Zahlen aus der Region lesen Sie unter Keine Neuinfektionen am Montag festgestellt.

Dienstag, 26. Januar, 11.43 Uhr: Lindner schlägt Stufenplan für Corona-Lockerungen vor

FDP-Chef Christian Lindner hat in der Diskussion um Lockerungen des Corona-Lockdowns einen Stufenplan vorgeschlagen. "Mit Hygienekonzepten, Maskenpflicht, Luftreinigern, Schulunterricht im Kinosaal, der Ausdehnung der Schnelltests oder der Digitalisierung der Gesundheitsämter sind schrittweise Öffnungen verantwortbar", sagte Lindner dem "Handelsblatt" in einem gemeinsamen Interview mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Daneben sprach sich der FDP-Politiker für eine Stärkung der Rolle des Bundestags in der Pandemiebekämpfung aus. "Die Bundeskanzlerin geht lieber in die Bundespressekonferenz, als sich einer Debatte im Bundestag zu stellen", kritisierte Lindner. Altmaier widersprach, der Bundestag könne jederzeit über alle Aspekte der Pandemie debattieren.

Dienstag, 26. Januar, 11.25 Uhr: Söder widerspricht Braun bei der Schuldenbremse

CSU-Chef Markus Söder sieht einen Vorstoß von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sehr skeptisch, die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse auch in den kommenden Jahren auszusetzen. "Das wäre ein falsches Signal", sagte der bayerische Ministerpräsident am Dienstag. "Wir können die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nicht auf Dauer mit höheren Schulden oder hohen Steuern lösen." Söder betonte deshalb: "Wir sehen ein dauerhaftes Aussetzen der Schuldenbremse sehr skeptisch." Es brauche vielmehr ein schlüssiges wirtschaftspolitisches Konzept. "Deutschland steht für finanzielle Seriosität, dabei sollten wir auch bleiben", mahnte der CSU-Chef.

Die Schuldenbremse sieht vor, dass die Haushalte von Bund und Ländern grundsätzlich ohne Einnahmen aus Krediten auszugleichen sind.

Die Regel kann nach Einschätzung Brauns auch in den kommenden Jahren nicht eingehalten werden. Es sei sinnvoll, eine Erholungsstrategie für die Wirtschaft in Deutschland mit einer Grundgesetzänderung zu verbinden, die begrenzt für die kommenden Jahre einen "verlässlichen degressiven Korridor" für die Neuverschuldung vorsehe und ein klares Datum für die Rückkehr zur Einhaltung der Schuldenregel vorschreibe, schrieb der CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Dienstag).

Dienstag, 26. Januar, 11.15 Uhr: SPD-Chef Walter-Borjans bezweifelt "Impfung für alle" bis zum Sommer

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans ist skeptisch, ob tatsächlich bis zum Sommer jedem Bürger ein Impftermin angeboten werden kann. "Dass es Ende des Sommers wird oder auch darüber hinaus, kann bei solchen Hiobsbotschaften dieser Unternehmen sicher niemand garantieren", sagte Walter-Borjans den Sendern RTL und n-tv. Der britische Konzern Astrazeneca hatte mitgeteilt zunächst weniger Impfstoff als geplant an die EU liefern zu können. In der vergangenen Woche war es bereits zu einem Lieferengpass des Herstellers Biontech/Pfizer gekommen.

Angesichts der Verzögerungen äußerte der SPD-Chef Kritik an den Impfstoffherstellern. "Das sind schon Verhaltensweisen und Verfahren von Unternehmen, in einer so ernsten Lage, die man auch mal hinterfragen muss - und die man nicht der Politik ankreiden kann." Er verlangte, die Wirtschaft müsse zu ihren Lieferversprechen stehen.

Weil Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei seiner Impfstrategie auf Astrazeneca setze, sei auch er nun im Fokus, sagte Walter-Borjans. "Jens Spahn trägt für diesen Bereich Verantwortung. Und wenn wir jetzt an diesem Punkt Probleme haben, muss gefragt werden, ob man sie hätte vermeiden können - und vor allem, wie man jetzt weitere Desaster vermeidet, die uns möglicherweise bevorstehen."

Dienstag, 26. Januar, 10.33 Uhr: Neue Version der Corona-Warn-App zeigt Kennzahlen an

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird künftig auch Statistiken enthalten, die einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen zum aktuellen Infektionsgeschehen in Deutschland geben. Das kündigte eine Sprecherin des Softwarekonzerns SAP in einem Blogeintrag an. Das Informationsangebot ist Teil der neuen Version 1.11, die noch in dieser Woche in den App Stores von Google und Apple zur Verfügung stehen soll.

Die Nutzerinnen und Nutzer könnten dann in der App stets auf die aktuellen Zahlen zu den Neuinfektionen, der Sieben-Tage-Inzidenz und dem Sieben-Tage-R-Wert zugreifen. "Außerdem können sie direkt in der App einsehen, wie viele Nutzer ihr Testergebnis geteilt haben. Ziel ist es, noch mehr positiv getestete Nutzer dazu anzuregen, ihr Testergebnis zu teilen und Kontaktpersonen zu warnen." Des Weiteren hätten die Entwickler die Nutzerfreundlichkeit verbessert und einige kleinere Fehler beseitigt.

Dienstag, 26. Januar, 10.18 Uhr: Corona sorgt laut Studie für Unsicherheit bei der Urlaubsplanung

Die Menschen in Deutschland haben die Lust aufs Reisen trotz Corona-Pandemie nicht verloren - einer neuen Studie zufolge gibt es aber viel Unsicherheit und viele Bedenken. So planen laut der "Reiseanalyse 2021" lediglich 16 Prozent im Frühjahr oder Sommer definitiv keine Urlaubsreise. Feste Absichten und schon ein klares Ziel vor Augen haben aber auch nur 22 Prozent, heißt es in der am Dienstag zum Auftakt der Stuttgarter Reisemesse CMT vorgestellten Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen. Der Rest schwankt noch, ob er wirklich verreisen soll - oder will es zwar, weiß aber nicht, wohin.

Besonders wichtig bei der Urlaubsbuchung ist laut Studie derzeit eine möglichst große Flexibilität, gefolgt von den Anforderungen an die Hygiene am Urlaubsziel. Bei den Reisezielen bleibt Deutschland die Nummer eins, Flug- und Fernreisen dagegen sinken in der Gunst der Urlauber.

Dienstag, 26. Januar, 08.25 Uhr: Krankenhäuser fordern freie Hand bei Tests auf Corona-Mutation

Patienten und Personal in den deutschen Krankenhäusern sollten aus Sicht der Träger häufiger auf Mutationen des Coronavirus getestet werden. "Wir müssen, vielleicht auch mit Hilfe des Robert Koch-Instituts, die Teststrategie in den Krankenhäusern offensiver gestalten, weiter aufmachen", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, am Dienstag im Inforadio vom RBB.

Eine Schließung von Krankenhäusern wie im Fall des Berliner Humboldt-Klinikums müsse die Ausnahme bleiben. Sonst breche die medizinische Versorgung zusammen, warnte Baum. Deshalb müsse die Prävention durch Tests gestärkt werden.

"Wir hören immer wieder aus den Krankenhäusern: Wenn die Krankenhäuser das zwei, drei Mal bei einem Patienten machen, gibt es dann gleich Schwierigkeiten mit der Bereitschaft der Kassen, die Rechnungen zu übernehmen." Beim Personal sei die Testung nur auf Anweisung der Gesundheitsämter möglich. Sobald eine Mutation auch nur vermutet werde, müsse den Krankenhäusern stattdessen freigestellt werden, wie häufig getestet wird.

Im Humboldt-Krankenhaus in Berlin-Reinickendorf gilt seit Samstag ein Aufnahmestopp, weil dort eine Mutation des Coronavirus festgestellt wurde. Für die Behandlung von Covid-19-Patienten in Berlin sei das Haus eine zentrale Station, sagte Baum. Die Schließung eines zweiten oder dritten Hauses dürfe in Berlin nicht dazukommen.

Dienstag, 26. Januar, 08.14 Uhr: Rückblick nach über einem Jahr Corona in Bayern

Läden dicht, Schulen geschlossen, Ausgangssperre: Als vor einem Jahr die ersten Fälle in Deutschland gemeldet wurden, lag das außerhalb jeder Vorstellung. Inzwischen hat Corona das Leben weltweit radikal verändert.

Mit ihren Laptops unter dem Arm und ein paar persönlichen Dingen verließen die Menschen frühmorgens eilig das Gebäude: Homeoffice. Die rund 1200 Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto in Stockdorf bei München folgten vor einem Jahr dem dringlichen Aufruf der Firmenleitung. Spätnachts am 27. Januar 2020 hatte das bayerische Gesundheitsministerium den bundesweit ersten Corona-Fall gemeldet - ein Webasto-Mitarbeiter.

Lesen Sie weiter unter Ein Jahr Corona: "Niemand glaubte an Pandemie dieses Ausmaßes".

Dienstag, 26. Januar, 08.04 Uhr: Verschärfte Corona-Maßnahmen in Straubings Partnerstadt Wels

Die Stadt Wels kann in der Corona-Krise auf ein finanzielles Polster zurückgreifen. Die Verantwortlichen haben keine Projekte zurückgestellt, auch in den vergangenen Monaten viel investiert. "Investitionen beleben die Wirtschaft und genau das braucht unsere Stadt jetzt ganz besonders", sagt Bürgermeister Dr. Andreas Rabl.

Lesen Sie weiter mit idowa.plus: Verschärfte Coronamaßnahmen gegen mutierten Virus.

Dienstag, 26. Januar, 08.01 Uhr: Gemischtes Fazit nach einer Woche FFP2-Maskenpflicht in Bayern

Seit einer Woche gilt die verschärfte Maskenpflicht in bayerischen Supermärkten, seit Montag werden Verstöße dagegen mit Bußgeld geahndet. Die Umsetzung klappt laut Angaben der großen Supermarktketten weitgehend problemlos - aber es gibt Ausnahmen.

Mehr dazu lesen Sie unter Erste Woche mit FFP2-Masken in bayerischen Supermärkten.

Dienstag, 26. Januar, 07.59 Uhr: Straubinger in Irland berichtet über Corona-Lage

Einmal die Woche geht Willi Kiefel in den Supermarkt, die anderen Tage versorgt ihn ein kleines Lebensmittelgeschäft. "Wenn Sie gegenwärtige Infektionszahlen und Krankenhaussituationen in Irland verfolgen, dann können Sie sicher verstehen, warum wir das machen?" Für alle Bürger der Republik Irland gilt ein Bewegungsradius von fünf Kilometern, sagt Kiefel. Nur mit Mund-Nasen-Maske, einem Mindestabstand von zwei Metern und Handdesinfektion ist Einkaufen möglich. Doch Willi Kiefel hat sich freiwillig eingeschränkt, denn die ältere Generation sei nach wie vor sehr besorgt über die Entwicklungen.

Lesen Sie weiter mit idowa.plus: Willi Kiefel über die verschäfte Corona-Lage in Irland.

Dienstag, 26. Januar, 07.55 Uhr: Migrationsorganisation sieht verstärkten Migrationsdruck durch Corona

Als Folge der Corona-Pandemie wird die Zahl der Flüchtlinge in Europa in diesem Jahr nach Einschätzung der Migrationsorganisation ICMPD steigen. Die Verfügbarkeit von Impfstoffen und die Versorgung von Patienten sorgten nach Einschätzung des in Wien ansässigen ICMPD (International Centre for Migration Policy Development) mit dafür, dass mehr Migranten nach Europa wollten. "Die gute Gesundheitsversorgung in Europa ist ein Anziehungspunkt für illegale Immigranten", sagte ICMPD-Chef Michael Spindelegger dem "Handelsblatt". "In der EU wird man gratis geimpft. Das ist sehr attraktiv für Flüchtlinge aus Afrika, Lateinamerika und Asien. Deshalb erwarten wir eine Zunahme der illegalen Immigration", so der frühere österreichische Vizekanzler und Außenminister weiter.

Die ICMPD-Experten beobachten, dass sich die illegale Einwanderung nach Europa neue Routen erschließe. Als Beispiele nennt das ICMPD die Fluchtrouten vom Libanon ins EU-Land Zypern oder von Mauretanien auf die Kanarischen Inseln. Dort sei die Zahl der Migranten um 900 Prozent gestiegen. In der zentralen Mittelmeerroute über Tunesien legte ihre Zahl im vergangenen Jahr demnach um 155 Prozent zu.

Das ICMPD (International Centre for Migration Policy Development) wurde 1993 auf Initiative Österreichs und der Schweiz gegründet. Der Organisation mit rund 380 Mitarbeitern gehören 18 europäische Staaten an - seit dem vergangenen Jahr auch Deutschland.

Dienstag, 26. Januar, 07.55 Uhr: Grüne kritisieren Missachtung des Parlaments in der Corona-Krise

Die Grünen werfen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut vor, den Bundestag unzureichend in die Bekämpfung der Corona-Pandemie einzubinden. "Es ist eine Unverschämtheit, dass die Bundeskanzlerin diese Woche nicht dem Plenum Rede und Antwort steht", sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur. "Darin setzt sich die Missachtung der Regierung gegenüber dem Parlament in der Corona-Krisenbekämpfung fort."

Die Grünen hatten vergeblich verlangt, dass Merkel eine Woche nach der Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns eine Regierungserklärung im Bundestag abgibt. Die Kanzlerin hatte zuletzt am 16. Dezember in einer Regierungsbefragung ihren Kurs im Kampf gegen Corona erläutert. Die letzte Regierungserklärung dazu mit anschließender Debatte gab sie am 26. November ab.

Hofreiter kritisierte auch, dass der Bundestag weder über die Prioritäten bei den Impfungen noch über einen Stufenplan zur Bekämpfung der Pandemie entscheiden konnte. "So wichtig die Arbeit und Zusammenarbeit der Exekutive in einer Krisensituation ist, die zentralen Debatten und Entscheidungen gehören ins Parlament."

Dienstag, 26. Januar, 07.55 Uhr: Jüdische Verbände warnen vor Antisemitismus in der Pandemie

Wenn in den sozialen Medien über die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gestritten wird, sind die Argumente nicht immer rational. Auch antisemitische Verschwörungstheorien sind immer wieder zu hören und zu lesen. Für jüdische Verbände und Organisationen ist das zunehmend ein Grund zur Sorge.

"Corona hat das alles verschlimmert, die Hemmschwellen sinken immer weiter, es wird versucht, Geschichte umzuschreiben und zu verharmlosen", sagte Pinchas Goldschmidt, Präsident der Europäischen Konferenz der Rabbiner, der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist keine Frage, in diesem Klima fühlen sich Juden zunehmend unsicher, trauen sich nicht mehr auf die Straße und isolieren sich. Das ist absolut inakzeptabel."

Antisemitische, holocaustrelativierende Handlungen müssten konsequent verfolgt werden, betonte auch Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland. Die Organisation vertritt die Ansprüche von Holocaust-Überlebenden. Die Überlebenden müssten erleben, "wie Holocaust-Leugnung und -Verzerrung sowie antisemitische Ausfälle im Zuge der Pandemie verstärkt um sich greifen", beklagte Mahlo im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Dienstag, 26. Januar, 07.54 Uhr: Die aktuellen bundesweiten Zahlen

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 6.408 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 903 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Vergangenen Dienstag hatte das RKI 11.369 Neuinfektionen und 989 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Allerdings enthielten die beiden Werte Nachmeldungen aus Rheinland-Pfalz.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Dienstagmorgen bei 107,6. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.148.077 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 26.01., 00.00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 52.990. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.844.000 an.

Dienstag, 26. Januar, 07.49 Uhr: Kabinett berät heute über Corona-Mutation

Das bayerische Kabinett berät am heute ab 10  Uhr wie jede Woche über die Corona-Krise - wie üblich per Video. Diesmal sollen auch mehrere Experten zugeschaltet werden, darunter der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner. Im Zentrum steht derzeit unter anderem die Sorge vor einer Ausbreitung der britischen Mutation des Coronavirus, die inzwischen als deutlich ansteckender gilt.

Über die Ergebnisse der Beratungen wollen Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Sozialministerin Carolina Trautner (alle CSU) informieren. Möglicherweise könnte dabei auch die Erstattung von Kita-Gebühren thematisiert werden, wenn Eltern ihre Kinder wegen des Corona-Lockdowns nicht betreuen lassen.

Dienstag, 26. Januar, 07.48 Uhr: Allgäuer Liftbetreiber will trotz Verbots in Bayern öffnen

Ein Skilift-Betreiber im Allgäu will entgegen des wegen Corona geltenden Liftverbots seinen Betrieb wieder aufnehmen. Er habe ein Rechtsgutachten erstellen lassen, das zum Schluss komme, dass man ihm den Liftbetrieb nicht verbieten dürfe, sagt Rudi Holzberger, Betreiber des Skilifts Gohrersberg im Kreuzthal (Landkreis Oberallgäu). Das Gutachten hat er demnach ans bayerische Gesundheitsministerium geschickt, das bislang ein Verbot für Skilifte ausgegeben hat.

Skilifte gelten in Bayern als Seilbahnen und deren Betrieb ist nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung untersagt, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage klarstellte. Auch bei Nutzung nur durch einen Hausstand erfolge der Liftbetrieb wohl zum Skifahren und Rodeln - und damit zum Zwecke der Freizeitaktivitäten, eventuell auch zu touristischen Zwecken. Freizeitaktivitäten dürften derzeit gewerblich auch unter freiem Himmel nicht angeboten werden. Bei Verstößen sind Geldbußen bis zu 25.000 Euro möglich.

Der Allgäuer möchte seine Piste und die Fahrten mit dem Schlepplift in den kommenden Tagen dennoch wieder stündlich an Familien vermieten. Das hat Holzberger demnach bereits zuvor getan, doch der Landkreis Oberallgäu habe ihm das unterbunden. Sein Hang im Kreuzthal, direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg, sei klar abgetrennt für die Rodler auf der einen Seite und für Skifahrer auf der anderen. Ein Kontakt sei nicht möglich, fahren dürfe immer nur ein Haushalt sowie eine weitere Person. Alles sei im Rahmen der geltenden Corona-Regeln gehalten.

Dienstag, 26. Januar, 07.47 Uhr: Kunstmuseen in Bayern schreiben Brief an Kultusminister

Die Kunstmuseen in Deutschland wollen schneller raus aus dem Lockdown. Mit einem Brief an die Kulturverantwortlichen von Bund und Ländern haben sich die Leitungen führender Häuser für eine Öffnung der Museen stark gemacht. "Unsere Sorge gilt der Eindämmung der Pandemie, zugleich aber auch einer dem jeweiligen Verlauf von Corona angepassten Wiedereröffnung der Museen", heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Schreiben an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sowie ihre Länderkolleginnen und -kollegen.

"Die Museen haben schon nach der Phase des ersten Lockdowns ihre Häuser mit großer Sorgfalt der neuen Situation angepasst", schreiben die Verantwortlichen. Museen seien sichere Orte, in denen Hygienemaßnahmen strikt befolgt und "wie an keinem anderen öffentlichen Ort" überwacht würden. Die meisten Museen verfügten über eine ausgefeilte Klimatechnik und Raumkapazitäten, die Bewegungsabläufe nach Distanzgebot steuern und entzerren könnten.

Dienstag, 26. Januar, 07.46 Uhr: Fünf Landkreise in Bayern über Inzidenzwert von 200

Die bayerischen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 760 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem gab es 102 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Fünf Landkreise im Freistaat lagen über dem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Bayerischer Spitzenreiter war der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge mit einer Inzidenz von 294,5, gefolgt von den Landkreisen Tischenreuth und Passau. Am Montag hatten sieben Landkreise und Städte die 200er-Marke überschritten. In Bayern sind seit Beginn der Pandemie 391.863 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 und 9.773 Corona-Tote gemeldet worden.

Für Kommunen mit einem Inzidenzwert über 200 gilt die 15-Kilometer-Regel. Danach dürfen deren Bewohner Ausflüge nur noch in einem Umkreis von höchstens 15 Kilometern unternehmen. Sie tritt automatisch erstmals in Kraft, sobald das RKI in kreisfreien Städten oder Landkreisen mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche meldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Bayern lag laut RKI bei 104, eine Woche zuvor lag sie noch bei 136,1. Bundesweit registrierte die Behörde eine Inzidenz von 107,6 (Stand: 26.1., 00.00 Uhr).

Montag, 25. Januar, 19.49 Uhr: Zahlen aus dem Kreis Straubing-Bogen

Vier neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Montag im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Das teilte das Landratsamt Straubing-Bogen mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Montag 0 Uhr) bei 131,5. Auf den Intensivstationen der Kreisklinken werden vier Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt (Stand Montagvormittag).

Montag, 25. Januar, 19.35 Uhr: Erste Woche mit FFP2-Masken in bayerischen Supermärkten

Seit einer Woche gilt die verschärfte Maskenpflicht in bayerischen Supermärkten, seit Montag werden Verstöße dagegen mit Bußgeld geahndet. Die Umsetzung klappt laut Angaben der großen Supermarktketten weitgehend problemlos - aber es gibt Ausnahmen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel über die Bilanz zur ersten Woche mit FFP2-Masken.

Montag, 25. Januar, 19.01 Uhr: Bad Kissingen versorgt alle Haushalte mit FFP2-Masken

Die unterfränkische Kreisstadt Bad Kissingen hat an alle 14.000 Haushalte FFP2-Masken verteilen lassen. Wie die Kommune am Montag berichtete, seien am vergangenen Wochenende bei jeder Wohnung zwei Masken eingeworfen worden. Der Stadtrat hatte das Geld für die 28.000 Masken zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter der Stadt hatten die Masken dann in Umschläge verpackt.

"Wenn man flächendeckend das Tragen beim Einkaufen anordnet, muss man aus meiner Sicht auch flächendeckend zum Start Hilfe anbieten, damit jeder die Chance hat, die Vorgabe einzuhalten", sagte Oberbürgermeister Dirk Vogel (SPD). Zwar seien zwei Masken pro Haushalt keine dauerhafte Versorgung, aber die Erfüllung der Auflagen werde den Bürgern so einfacher gemacht.

Montag, 25. Januar, 17.30 Uhr: Kabinett berät mit Experten über Corona-Mutation

Das bayerische Kabinett berät am Dienstag (10 Uhr) wie jede Woche über die Corona-Krise - wie üblich per Video. Diesmal sollen auch mehrere Experten zugeschaltet werden, darunter der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner. Im Zentrum steht derzeit unter anderem die Sorge vor einer Ausbreitung der britischen Mutation des Coronavirus, die inzwischen als deutlich ansteckender gilt.

Über die Ergebnisse der Beratungen wollen Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Sozialministerin Carolina Trautner (alle CSU) informieren. Möglicherweise könnte dabei auch die Erstattung von Kita-Gebühren thematisiert werden, wenn Eltern ihre Kinder wegen des Corona-Lockdowns nicht betreuen lassen.

Montag, 25. Januar, 17.12 Uhr: Besuchsverbot in der Kreisklinik Wörth a.d. Donau

Aufgrund der aktuellen Behandlungssituation mit COVID-Patienten und der damit einhergehenden hohen Arbeitsbelastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zur Prävention gegenüber Patienten und Mitarbeitern gilt in der Kreisklinik Wörth a.d.Donau ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Aus palliativmedizinischen Gründen können nach vorheriger Absprache mit der Station im Einzelfall Ausnahmen vom Besuchsverbot zugelassen werden. Ambulante Termine in den Sprechstunden können nach wie vor wahrgenommen werden.

Montag, 25. Januar, 16.59 Uhr: Landtags-SPD fordert: Absage der Faschingsferien zurücknehmen

Die Landtags-SPD hat die Staatsregierung aufgefordert, die kurzfristige Absage der diesjährigen Faschingsferien zurückzunehmen. Vor allem in Zeiten des Distanzunterrichts brauchten Familien dringend Erholungspausen. "Gerade jetzt sind die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und Eltern durch das anstrengende Distanzlernen besonders gefordert und belastet. Alle haben Erholung dringend nötig", sagte die bildungspolitische Sprecherin Margit Wild am Montag.

Montag, 25. Januar, 16.25 Uhr: Klinik: Corona-Patienten im Schnitt zwei Wochen auf Intensivstation

Schwer kranke Covid-19-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, bleiben laut München Klinik im Schnitt mehr als zwei Wochen auf der Intensivstation. Die Verweildauer dort betrug laut Mitteilung vom Montag im Schnitt 15,5 Tage. Bei anderen Patienten liege diese Zeit bei vier Tagen. Das zeige, wie aufwendig die intensivmedizinische Versorgung von Covid-19-Patienten im Vergleich zu anderen Krankheitsbildern sei. An dem bundesweit zweitgrößten kommunalen Klinikum waren vor einem Jahr die ersten Corona-Patienten Deutschlands behandelt worden.

Seitdem wurden an der München Klinik rund 2.000 Covid-19-Patienten versorgt, davon rund 450 auf der Intensivstation. Schwerste Fälle blieben bis zu 60 Tage oder länger in der Klinik.

Montag, 25. Januar, 15.46 Uhr: Zwei Polizisten bei Corona-Demo in Unterfranken verletzt

Bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen im unterfränkischen Miltenberg soll ein Mann zwei Polizisten angegriffen und leicht verletzt haben. Nach dem Ende der Kundgebung hätten Beamte die Personalien von zwei Teilnehmern aufgenommen, die gegen die Infektionsschutzbestimmungen verstoßen hätten, teilte die Polizei am Montag mit.

Einer der beiden Männer trug bei der Demo am Sonntagnachmittag nach Polizeiangaben keine ausreichende Mund-Nase-Bedeckung. Der 65-Jährige habe einem Beamten ein Bein gestellt und einer Polizistin in den Bauch und gegen das Handgelenk getreten. Außerdem hatte er den Angaben nach verbotenerweise ein Klappmesser, ein Taschenmesser und ein Pfefferspray dabei. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Montag, 25. Januar, 14.59 Uhr: Gesundheitsministerium will Kauf von Heimtests ermöglichen

In der Corona-Krise sollen die Bürger bald Zugang zu Heimtests bekommen. Das Bundesgesundheitsministerium plant eine Änderung der "Medizinprodukte-Abgabeverordnung", wonach Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung künftig privat erworben werden können. Der Entwurf zur Änderung der Verordnung liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuerst hatten die "Rheinische Post" und das Nachrichtenportal "The Pioneer" darüber berichtet. Im Moment dürfen Schnelltests nur an Ärzte, medizinische oder Pflegeeinrichtungen abgegeben werden, auch Bildungseinrichtungen gehören seit Dezember zu den möglichen Empfängern.

Montag, 25. Januar, 14.45 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Freistaat

Insgesamt hat das Gesundheitsministerium seit Beginn der Pandemie 391.173 Corona-Fälle gemeldet, das sind 844 neue Fälle seit der letzten Aktualisierung. 338.110 gelten als genesen. Insgesamt gab es 9.674 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt für Bayern aktuell bei 107,77. In Niederbayern liegt der Wert bei 147,01 und in der Oberpfalz bei 96,48.

Montag, 25. Januar, 14.36 Uhr: Diese Regeln gelten in Bayern seit Montag

Mit der neuen Woche ist die Kulanz-Zeit der verschärften Maskenregeln ohne Bußgeld vorbei. Seit Montag kann es teuer werden für alle, die etwa in Supermärkten ohne standardkonforme Masken unterwegs sind. Welche Maßnahmen außerdem seit dieser Woche gelten, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Montag, 25. Januar, 14.32 Uhr: Söder telefoniert mit Babis und beharrt auf Corona-Testpflicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist in einem Telefonat mit dem tschechischen Regierungschef Andrej Babis am Montag nicht von der Corona-Testpflicht für Einreisende abgerückt. Es sei ein konstruktiver Austausch gewesen, sagte ein bayerischer Regierungssprecher anschließend. Söder habe aber zum Ausdruck gebracht, dass der Freistaat auf der Testpflicht bei der Einreise nach Bayern bestehe. Gleichwohl sei man zuversichtlich, dass sich die Lage an der Grenze, wo es zum Start der Testpflicht lange Staus gab, normalisiere.

Weil Tschechien als Hochrisikogebiet gilt, dürfen Grenzgänger inzwischen nur noch mit einem höchsten 48 Stunden alten negativen Corona-Test einreisen. Das führte zum Beginn der Neuregelung zu langen Staus vor den Teststationen - und zu großem Ärger bei Berufspendlern aus Tschechien.

Montag, 25. Januar, 13.42 Uhr: Verschärfte Testpflicht für Grenzgänger führt zu Stau in Oberpfalz

Wegen der verschärfen Einreiseregeln für Berufspendler aus Tschechien haben sich am frühen Montagmorgen bereits Fahrzeuge an den Grenzübergängen in der Oberpfalz gestaut, in Oberfranken lief es zunächst ruhig ab. Ein Polizeisprecher aus Oberfranken berichtete von einem ruhigen Start an der Station Schirnding (Landkreis Wunsiedel). Die Station sei seit 5 Uhr in Betrieb und es habe zunächst keine Verkehrsbehinderungen gegeben. "Ich gehe davon aus, dass sich die meisten Pendler bereits am Wochenende haben testen lassen und demnach kein Problem haben", sagte der Sprecher. Die Berufspendler dürfen mit einem höchsten 48 Stunden alten, negativen Test einreisen.

Anders sah es am Morgen an den Stationen in der Oberpfalz aus: In Waldmünchen (Landkreis Cham) standen etwa 300 Fahrzeuge, in Furth im Wald (Landkreis Cham) um die 400, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Anzahl der Fahrzeuge und damit der Stau "baut sich gerade erst auf", so der Sprecher am Morgen. Der Rückstau reichte am frühen Morgen bereits bis nach Tschechien hinein.

Montag, 25. Januar, 11.40 Uhr: Ausflugsverbot im Landkreis Miesbach aufgehoben

Im oberbayerischen Landkreis Miesbach sind von Dienstag an touristische Ausflüge für Besucher aus anderen Gegenden wieder erlaubt. Angesichts der weiter niedrigen Corona-Zahlen werde die entsprechende Allgemeinverfügung aufgehoben, teilte das Landratsamt am Montag mit. Die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 70. Der Landkreis mit Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee zählt zu den beliebten Naherholungszielen unter anderem der Münchner. Aber auch aus anderen Gegenden kommen Besucher gerne.

Montag, 25. Januar, 11.30 Uhr: Caritas fordert schnellere Impfung von Kita-Beschäftigten

Die Caritas München und Oberbayern fordert eine möglichst rasche Impfung von Beschäftigten in Kindertagesstätten. Momentan seien sie in der Impfreihenfolge der Priorisierungsstufe 3 zugeordnet, kritisierte Gabriele Stark-Angermeier, Vorständin des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising am Montag in München. Kinderpfleger und -pflegerinnen würden überhaupt nicht gelistet, obwohl sie genauso eng mit Kindern arbeiteten. "Wir sehen eine Anhebung dieser Berufsgruppen in die Prioritätsgruppe 2 als dringend geboten an", verlangte die Expertin. Laut Caritas geht aus den Statistiken von Krankenkassen hervor, dass das Kita-Personal besonders von Krankschreibungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus betroffen ist.

Montag, 25. Januar, 9.10 Uhr: Trotz Corona Party gegenüber von Polizeiinspektion

Ihren 28. Geburtstag hat eine Frau in Oberfranken trotz der geltenden Corona-Regeln mit mehreren Gästen gefeiert - direkt gegenüber der Polizeiinspektion. Die Veranstalterin der Party in Forchheim und ihre acht Gäste erwarte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten wurden am Sonntagabend durch die Beschwerde einer Nachbarin auf die Feier aufmerksam. Gefeiert wurde in der Wohnung der 28-Jährigen, die in einem Mehrfamilienhaus lebt.

Montag, 25. Januar, 9.03 Uhr: Wird die Corona-Mutation auch in Deutschland zur dominanten Form?

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) geht davon aus, dass die bislang vor allem in Großbritannien verbreitete Mutation des Coronavirus auch in Deutschland zur dominanten Form werden wird. "Wir sehen ja momentan, dass wir jetzt in mehreren Krankenhäusern auch schon mit der Mutante zu tun haben. Das heißt, das ist bei uns im Land angekommen, und deshalb wird sie irgendwann so wie in anderen Ländern auch dann die Führung übernehmen und wird Probleme machen", sagte Braun in der ARD-Talkshow "Anne Will". Umso wichtiger sei es nun, die Infektionszahlen "sehr stark" zu senken und damit eine weiteren Verbreitung der Mutation die Grundlage zu entziehen. Mehr dazu lesen Sie hier: Kanzleramtschef: Mutation wird dominante Form werden

Montag, 25. Januar, 7.46 Uhr: Maskenpflicht ab heute mit Bußgeld

Am heutigen Montag ist die Kulanzwoche bei der FFP2-Maskenpflicht vorbei. Von da an drohen in öffentlichem Nahverkehr und Geschäften in Bayern 250 Euro Bußgeld, wenn Fahrgäste oder Kunden nicht eine solche oder mindestens gleichwertige Maske aufsetzen. Mehr dazu lesen Sie hier: FFP-Maskenpflicht ab Montag mit Bußgeld

Sonntag, 24. Januar, 21.32 Uhr: Corona-Demo in München trotz Ausgangssperre

Mehrere Hundert Anhänger der "Querdenken"-Bewegung haben am Sonntagabend in der Münchner Innenstadt vor dem Gebäude des Verwaltungsgerichtshofs demonstriert. Die Polizei zählte nach Angaben eines Sprechers rund 300 Teilnehmer und war mit rund 500 Beamten im Einsatz. Der Veranstalter war zunächst nicht erreichbar. Lesen Sie Hunderte "Querdenker" demonstrieren in München gegen Corona-Maßnahmen

Sonntag, 24. Januar, 17.28 Uhr: Drei weitere Todesfälle in Stadt und Landkreis Straubing-Bogen

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurden am Sonntag zwei neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Bedauerlicherweise gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Für die Stadt Straubing wird vom Landesamt für Gesundheit ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 71,14 (Stand Sonntag, 24.01.2021, 08.00 Uhr) ausgewiesen.

Im Landkreis Straubing-Bogen wurden am Wochenende 25 neue Positiv-Tests auf SARS-CoV-2 gemeldet, wie das Landratsamt am Sonntagabend mitteilte. 19 Positiv-Tests waren es demnach am Samstag, sechs am Sonntag. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Sonntag, 24.01.2021, 0.00 Uhr) bei 136,5. Auch gab es im Landkreis am Wochenende zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Bis Samstagabend wurden im Landkreis knapp 3.600 Erstimpfungen und rund 540 Zweitimpfungen durchgeführt.

Sonntag, 24. Januar, 15.26 Uhr: Ansturm auf Teststationen an tschechischer Grenze

Wegen der strengeren Einreiseregeln für Menschen aus Tschechien nach Deutschland hat es an manchen Grenzübergängen in Bayern teils lange Schlangen an den Teststationen gegeben. So ließen sich etwa bis Sonntagmittag mehr als 1.200 Grenzgänger im oberfränkischen Schirnding (Landkreis Wunsiedel) testen. Die Teststelle war für einen solchen Ansturm gar nicht vorbereitet. Im Landkreis Cham sollen die Schnelltest-Stationen ab Montag 5 Uhr einsatzbereit sein. Lesen Sie Ansturm auf Teststationen an tschechischer Grenze.

Sonntag, 24. Januar, 14.22 Uhr: Corona-Zahlen für Bayern und nach Regierungsbezirken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben seine Fallzahlen für Bayern aktualisiert. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt im Freistaat bei 389.985. Davon gelten 336.180 Menschen wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 9.640 (+ 221 im Vergleich zum Vortag).

In den Regierungsbezirken haben sich die Corona-Fallzahlen laut LGL so verändert (zum Vortag in Klammern): Oberbayern 147.739 (+ 508), Niederbayern 43.788 (+ 291), Oberpfalz 30.871 (+ 143), Oberfranken 29.904 (+ 261), Mittelfranken 54.181 (+ 319), Unterfranken 31.272 (+ 283), Schwaben 52.230 (+ 237).

Sonntag, 24. Januar, 13.41 Uhr: Maskenverweigerer greifen in Bayern mehrere Menschen an

Maskenverweigerer haben am Wochenende mehrere Menschen angegriffen, die sie aufgefordert haben, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In einer Münchner S-Bahn soll eine 22 Jahre alte Frau einen Mann bei einem Streit um die fehlende Mund-Nasen-Bedeckung verletzt haben. Das 28 Jahre alte Opfer hatte die Frau angesprochen und sie gebeten, eine Maske zu tragen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Daraufhin habe die Frau ihn beleidigt und ihm in den Bauch getreten. Zudem habe der Mann Abschürfungen an der Hand erlitten. Lesen Sie Maskenverweigerer greifen in Bayern mehrere Menschen an

Sonntag, 24. Januar, 12.52 Uhr: "Corona-Partys" in Bayern aufgelöst: Verletzte und Anzeigen

Die Polizei hat am Wochenende mehrere "Corona-Partys" in Bayern aufgelöst: Neben Anzeigen gab es auch Verletzte. Im schwäbischen Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) verletzten sich zwei Menschen, die versuchten, vor der Polizei zu flüchten. Zuvor hatte eine Streife in einer Wohnung eine Feier mit 13 Teilnehmern aus unterschiedlichen Haushalten vorgefunden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Lesen Sie "Corona-Partys" in Bayern aufgelöst: Verletzte und Anzeigen

Sonntag, 24. Januar, 12.50 Uhr: Bayern: Bundespolizei kontrolliert strengere Einreiseregeln

Angesichts der strengeren Einreiseregeln für mehr als 20 Länder mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen hat die Bundespolizei in Bayern ihre Maßnahmen verschärft. Es gebe intensivere Kontrollen und Fahndungen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag in München. Details nannte er nicht. Am Münchner Flughafen habe die Bundespolizei einem Sprecher zufolge die Passagiere von etwa 15 Flugzeugen im Blick, die im Laufe des Sonntags landen sollen. Lesen Sie Bayern: Bundespolizei kontrolliert strengere Einreiseregeln

Sonntag, 24. Januar, 12.48 Uhr: 21 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldete am Samstag 21 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. Zwölf davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.642 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 126 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 39 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 231,2 Fällen pro 100.000 Einwohner, heute liegt die Inzidenz bei 223,5. Im Landkreis Regen wurden mittlerweile 1.485 Corona-Erstimpfungen und 613 Zweitimpfungen durchgeführt.

Sonntag, 24. Januar, 11.31 Uhr: Sechs Kreise und Städte in Bayern über Inzidenzwert von 200

Das Robert Koch-Institut zählt in Bayern noch in sechs Landkreisen und kreisfreien Städten eine Zahl von mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche. Das geht aus Zahlen vom Sonntag mit Stand Mitternacht hervor. Vor zehn Tagen waren es noch 30 Landkreise und kreisfreie Städte mit solchen Werten. Lesen Sie Sechs Kreise und Städte in Bayern über Inzidenzwert von 200

Sonntag, 24. Januar, 11.28 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Die Anzahl der positiven Testungen im Landkreis Kelheim nach Gemeinden gestaltet sich aktuell so: Abensberg 5, Langquaid 6, Aiglsbach 3, Mainburg 10, Neustadt/ Do. 23, Bad Abbach 30, Painten 4, Elsendorf 48, Rohr i. NB 24, Saal a.d. Donau 1, Hausen 5, Siegenburg 2, Train 1, Kelheim 7, Volkenschwand 4, Kirchdorf 1, Wildenberg 3.

Sonntag, 24. Januar, 9.29 Uhr: Maskenpflicht bei Sitzungen? Gemeinderäte dürfen entscheiden

Für Gemeinderäte und Mitglieder kommunalpolitischer Gremien gilt in Bayern keine allgemeine Maskenpflicht. Nach Angaben des Innenministeriums sind Sitzungen gesetzlich vorgeschriebener Gremien "als Teil der staatlichen Exekutive" grundsätzlich von den entsprechenden Regeln zum Infektionsschutz ausgenommen. Lesen Sie Maskenpflicht bei Sitzungen? Gemeinderäte dürfen entscheiden

Sonntag, 24. Januar, 9.27 Uhr: Eltern können auf Rückerstattung von Kita-Gebühr hoffen

Wie im Frühjahr 2020 könnten die Eltern von Krippen-, Kindergarten- und Hortkindern in Bayern ihre Beiträge für die Zeit des erneuten Corona-Lockdowns schon bald zurückbekommen. Lesen Sie Eltern können auf Rückerstattung von Kita-Gebühr hoffen

Samstag, 23. Januar, 19 Uhr: Schulen rasch öffnen: Frauen-Union erhöht Druck auf Söder

Die Frauen-Union in Bayern fordert von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine rasche Öffnung der Schulen - für Präsenzunterricht aller Abschlussklassen, aber auch für Wechselunterricht aller anderen Jahrgangsstufen. Damit erhöht sich der Druck auf den CSU-Chef, der die anhaltenden Schulschließungen in Bayern wegen der großen Sorge vor dem mutierten Coronavirus zuletzt verteidigt hatte. Lesen Sie Schulen rasch öffnen: Frauen-Union erhöht Druck auf Söder

Samstag, 23. Januar, 18.58 Uhr: Bartkulanz wegen FFP2-Maske in Oberammergau

Die Corona-Krise beeinträchtigt auch den Haarwuchs in Oberammergau. Von Aschermittwoch an sind ein Jahr vor den Passionsspielen traditionell Schere und Rasiermesser für alle Mitspieler tabu, dann gilt der Haar- und Barterlass. Doch dieses Jahr gibt es bei den Bärten aus Infektionsschutzgründen Kulanz. "Die FFP2-Maske sollte richtig sitzen, ob Bart getragen wird, muss jeder für sich selbst entscheiden", sagte eine Sprecherin der Passionsspiele der Deutschen Presse-Agentur. Lesen Sie Bartkulanz wegen FFP2-Maske in Oberammergau

Samstag, 23. Januar, 15.01 Uhr: Corona-Zahlen nach Regierungsbezirken

Laut LGL haben sich die Corona-Zahlen in den Regierungsbezirken so verändert (zum Vortag in Klammern): Oberbayern 147.231 (+ 672), Niederbayern 43.497 (+ 326), Oberpfalz 30.728 (+ 178), Oberfranken 29.643 (+ 175), Mittelfranken 53.862 (+ 232), Unterfranken 30.989 (+ 237), Schwaben 51.993 (+ 254).

Samstag, 23. Januar, 12.42 Uhr: Drei verletzte Polizisten bei Demo gegen Corona-Maßnahmen

Bei einer Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen sind in Lauf an der Pegnitz (Landkreis Nürnberger Land) drei Polizisten verletzt worden. Wie Kollegen von ihnen in der Nacht auf Samstag mitteilten, hatte es am Freitag Rangeleien zwischen rund 25 Demonstranten und Dutzenden Polizisten gegeben.

Samstag, 23. Januar, 11.08 Uhr: Zwei Männer bei Corona-Demo von Auto angefahren und verletzt

Zwei Männer sind am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Würzburg von einem Auto angefahren und leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei vom Samstag waren die beiden gerade dabei, auf der Straße eine Lautsprecherbox zu reparieren. Ein Autofahrer habe dies zu spät gesehen und habe die Männer im Alter von 34 und 52 Jahren mit seinem Wagen erfasst. Die Demonstration war laut Polizei genehmigt und wurde von Beamten abgesichert. Allerdings hätten sich die angefahrenen Männer von der Demonstration entfernt.

Samstag, 23. Januar, 10.59 Uhr: Reihentestung nach Nachweis von Corona-Mutation in Bayreuth

Nach dem Nachweis einer hoch ansteckenden Corona-Mutation in Bayreuth soll am Samstag mit Reihentestungen am dortigen Klinikum begonnen werden. "Wir wollen bis Montagabend möglichst alle Mitarbeiter testen", sagte ein Sprecher des Klinikums. "Wir haben dafür extra drei Teststraßen aufgebaut und ein eigenes Buchungssystem entwickelt." Lesen Sie Reihentestung nach Nachweis von Corona-Mutation in Bayreuth

Samstag, 23. Januar, 10.14 Uhr: FFP2-Maskenpflicht gut angelaufen: Kulanzwoche endet

Die FFP2-Maskenpflicht in Bayern ist gut angelaufen. Zum Ende der Kulanzwoche hin, in der Verstöße noch ungeahndet blieben, ziehen Handel und Nahverkehr eine positive Bilanz. Der bereits zu Beginn hohe Anteil an Menschen mit FFP2-Maske ist weiter gestiegen. Auch die Versorgung mit den Masken ist insgesamt weiter gesichert. Ab Montag drohen 250 Euro Bußgeld, wenn man ohne FFP2-Maske einkaufen geht oder den öffentlichen Nahverkehr nutzt. Lesen Sie FFP2-Maskenpflicht gut angelaufen: Kulanzwoche endet

Samstag, 23. Januar, 10.18 Uhr: Schnelltests am Montag in Bayerisch Eisenstein

Nachdem am Montag jeder Grenzpendler bei jedem Grenzübertritt aus einem Hochinzidenzgebiet mit einen maximal 48 Stunden alten SARS-CoV-2-Test belegen muss, dass er nicht Träger des Coronavirus ist, richtet der Landkreis Regen in Zusammenarbeit mit dem BRK Kreisverband am Montag für Grenzpendler eine Schnellteststation in der Arberlandhalle in Bayerisch Eisenstein ein. „Ab 5 Uhr bis mindestens 9 Uhr können sich dort Grenzpendler ohne Voranmeldung testen lassen“, sagt Landkreispressesprecher Heiko Langer. Das Nachbarland Tschechien ist angesichts von hohen Zahlen zum Hochinzidenzgebiet erklärt worden. Die Teststation soll vorerst nur am Montag bestehen, den Pendlern wird empfohlen, bereits jetzt für die restliche Woche Termine in den Teststationen in Regen und Viechtach zu vereinbaren.

Samstag, 23. Januar, 10.13 Uhr: Corona-Lage im Landkreis Kelheim

Die Anzahl der positiv Getesteten nach Gemeinden zum Stand Freitag: Abensberg 8, Langquaid 9, Aiglsbach 3, Mainburg 11, Neustadt/ Do. 22, Bad Abbach 37, Painten 4, Elsendorf 49, Rohr i. NB 24, Saal a.d. Donau 1, Hausen 2, Siegenburg 3, Train 1, Kelheim 10, Volkenschwand 4, Kirchdorf 1, Wildenberg 2.

Samstag, 23. Januar, 9.44 Uhr: Corona-Gegnerin schleicht mehrfach auf A7

Eine Gegnerin staatlicher Coronamaßnahmen ist trotz Belehrungen durch die Polizei am Freitag fahnenschwenkend langsam auf der Autobahn A7 entlang gefahren - mehrfach. Nach dem dritten Mal sei der Fahrzeugschlüssel der Frau vorübergehend einbehalten worden, teilte die Polizei Unterfranken mit. Corona-Maßnahmen-Gegner hatten für Freitagnachmittag im Internet und auf Flugblättern Kundgebungen im Bereich der Autobahnen angekündigt. Die Polizei habe daher starke Präsenz in ganz Unterfranken gezeigt. Lesen Sie Corona-Gegnerin schleicht mehrfach auf A7

Samstag, 23. Januar, 8.53 Uhr: Vier Todesfälle, 20 neue Positivtests im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldete am Freitag vier Todesfälle und 20 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. Acht davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.642 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 126 an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 38 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 246,7 Fällen pro 100.000 Einwohner. Im Landkreis Regen wurden mittlerweile 1.473 Corona-Erstimpfungen und 535 Zweitimpfungen durchgeführt.

Freitag, 22. Januar, 19.07 Uhr: Keine Neuinfektionen in der Stadt Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts sind am Freitag keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus in der Stadt Straubing gemeldet worden. Nach Angaben der Stadt gab es aber einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. In der Stadt Straubing liegt der Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner am Freitag bei 66,96 (Quelle: LGL, Stand 22.01.2021, 08.00 Uhr). Bisher wurden in Stadt und Landkreis Straubing-Bogen rund 3.300 Erst- sowie etwa 420 Zweitimpfungen durchgeführt (Stand 21.01.2021).

Freitag, 22. Januar, 18.02 Uhr: Webseite informiert zu 15-Kilometer-Radius

Das bayerische Innenministerium hat eine Webseite freigeschaltet, auf der Bürger sich über bestimmte Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie wie den 15-Kilometer-Radius um Hotspots informieren können. Auf der Seite sind die Landkreise und kreisfreien Städte aufgelistet, in denen aktuell die 15-Kilometer-Regel gilt, weil ihre Sieben-Tage-Inzidenz an einem der vergangenen sieben Tage über der Grenze von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gelegen hatte. Über eine interaktive Karte kann sich jeder den 15-Kilometer-Radius von seinem Wohnort aus anzeigen lassen. Lesen Sie Webseite informiert zu 15-Kilometer-Radius

Freitag, 22. Januar, 17.18 Uhr: Landkreis Altötting: Erster digitaler Impfpass vergeben

Während in der EU über einen möglichen digitalen Impfpass und zu erfassende Daten diskutiert wird, hat der Landkreis Altötting eine erste digitale Impfkarte vergeben. Ein 71-jähriger Kinder- und Jugendmediziner, der noch praktiziert, bekam am Freitagnachmittag seine zweite Corona-Impfung sowie die Impfkarte mit QR-Code, wie ein Sprecher des Landratsamtes erläuterte. Lesen Sie Landkreis Altötting: Erster digitaler Impfpass vergeben

Freitag, 22. Januar, 16.43 Uhr: Aiwanger fordert Öffnung der Hotels und Skilifte

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert, die Hotels und Skilifte im Februar wieder zu öffnen. Gemeinsam sollten die Wirtschaftsminister "auch auf Bundesebene diese Öffnungsschritte einfordern" und nicht "wieder wie Kaninchen vor der Schlange warten, was von Frau Merkel und der Ministerpräsidentenkonferenz aus Berlin kommt", sagte Aiwanger am Freitag in München. Lesen Sie Aiwanger fordert Öffnung der Hotels und Skilifte

Freitag, 22. Januar, 16.03 Uhr: Landkreise erhöhen Schnelltest-Kapazitäten für Grenzgänger

Seit Montag gilt im Freistaat wieder eine Corona-Testpflicht für Grenzgänger. Die könnte an der Grenze zu Tschechien ab Sonntag verschärft werden - sofern der Nachbarstaat vom Robert Koch-Institut als Hochinzidenzgebiet eingestuft wird. Der Landkreis Cham und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Regensburg gehen wegen der hohen Infektionszahlen in Tschechien von dieser Maßnahme aus. Lesen Sie Landkreise erhöhen Schnelltest-Kapazitäten für Grenzgänger

Freitag, 22. Januar, 15.01 Uhr: Corona fügt Nürnberg Messe schwere Schäden zu

Die Folgen der Corona-Pandemie haben der zuvor hochprofitablen Messegesellschaft NürnbergMesse schwere wirtschaftliche Verluste zugefügt. Nach einem Gewinn von 28 Millionen Euro im Vergleichsjahr 2018 sei im Corona-Jahr 2020 ein Verlust in Höhe von 50 bis 60 Millionen Euro angefallen, sagten die beiden Messe-Geschäftsführer Roland Fleck und Peter Ottmann am Freitag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Das laufende Jahr werde noch herausfordernder. "Der Vorjahresverlust dürfte die Untergrenze dessen bilden, was wir in diesem Jahr erwarten", sagte Fleck. Fleck und Ottmann erwarten für 2021 kaum noch größere stationäre Messe-Ereignisse, bis Juni sei dies wegen Vorlaufplanungen ohnehin praktisch ausgeschlossen.

Freitag, 22. Januar, 14.49 Uhr: Länder fordern stärkere Finanzhilfen für Skilift-Betreiber

Die Betreiber von Skiliften können auf mehr Staatshilfen hoffen als bisher vorgesehen. In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich die Wirtschaftsminister der Bundesländer dafür aus, als Bezugsgröße für staatliche Finanzspritzen nicht den Vorjahreszeitraum zu nehmen, sondern die vergangenen drei Jahre. Im vergangenen Winter gab es relativ wenig Schnee, entsprechend gering waren die Einnahmen der Skilift-Betreiber. In den Jahren davor war es besser. In diesem Jahr gibt es viel Schnee, die Lifte müssen aber pandemiebedingt geschlossen bleiben. Die Bitte der Länderminister richtet sich an die Bundesregierung, die entscheiden soll. Die Hilfen würden im Rahmen der Überbrückungshilfe III erfolgen.

Freitag, 22. Januar, 14.30 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen für Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben seine Fallzahlen für Bayern aktualisiert. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt im Freistaat bei 385.869. Davon gelten 330.610 Personen wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 9.419.

Freitag, 22. Januar, 14.15 Uhr: Beschränkungen ab Samstag im Landkreis Cham aufgehoben

Die 15-Kilometer-Begrenzung fällt am Samstag weg. Das teilte das Landratsamt Cham am Freitag mit. Es gilt außerdem: Touristische Tagesausflüge innerhalb des Landkreises und in den Landkreis Cham sind auch außerhalb eines 15-Kilometer-Umkreises wieder möglich. Lesen Sie hierzu Beschränkungen ab Samstag im Landkreis Cham aufgehoben

Freitag, 22. Januar, 12.20 Uhr: Wo es beim Distanzunterricht hakt

Viel Engagement, hohe Arbeitsbelastung und unklare Rechtssicherheit im Distanzunterricht – das sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage unter fast 2.000 Lehrkräften aus Gymnasien und Beruflichen Oberschulen, die der Bayerischen Philologenverband (bpv) durchgeführt und am Freitag in einer Online-Pressekonferenz vorgestellt hat.

94 Prozent der befragten Lehrkräfte nutzen private Hardware, 79 Prozent haben sich für den Distanzunterricht zusätzlich privat Hardware oder Software angeschafft. 97 Prozent haben sich seit Pandemiebeginn in digitalen Themen fortgebildet, jeder Befragte nutzt im Schnitt drei verschiedene digitale Anwendungen im Distanzunterricht. Das ergab die am Freitag vorgestellte Umfrage des bpv.

Freitag, 22. Januar, 11.53 Uhr: Aiwanger: Öffnung von Hotels und Skiliften im Februar

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert, die Hotels und Skilifte im Februar wieder zu öffnen. Gemeinsam sollten die Wirtschaftsminister "auch auf Bundesebene diese Öffnungsschitte einfordern" und nicht "wieder wie Kaninchen vor der Schlange warten, was von Frau Merkel und der Ministerpräsidentenkonferenz aus Berlin kommt", sagte Aiwanger am Freitag in München.

Freitag, 22. Januar, 11.20 Uhr: Sportvereine können finanzielle Schäden beim Verband melden

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) will vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie erneut die finanziellen Schäden für Sportvereine und Sportfachverbände ermitteln. Dafür hat der BLSV wie schon während des ersten Lockdowns im März vergangenen Jahres ein entsprechendes Online-Portal freigeschaltet. Der Verband will "die aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise auf den Sport in Bayern einschätzen und sich faktenbasiert bei der Politik für weitere Hilfsmaßnahmen einsetzen" können. Wie der BLSV am Freitag berichtete, wurden im vergangenen Jahr finanzielle Einbußen von mehr als 200 Millionen Euro gemeldet.

Freitag, 22. Januar, 11.01 Uhr: FFP2-Maskenpflicht im Kreis Regen

Auch im Landratsamt Regen und in der Kfz-Zulassung Viechtach gilt ab Montag, 25. Januar, für Besucher die Pflicht eine FFP2-Maske oder einen vergleichbaren Mund-Nasen-Schutz wie KN95 zu tragen. Auch die Mitarbeiter werden bei Kundenkontakt eine entsprechende Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Zudem werden die Bürger gebeten möglichst auf persönliche Vorsprachen zu verzichten. Mit Ausnahme der Kfz-Zulassung sind in allen Sachgebieten persönliche Vorsprachen in der Regel nur nach einer Terminvereinbarung möglich. Viele Anliegen könnten telefonisch oder auf elektronischen Wege besprochen und behandelt werden, betont der Sprecher der Verwaltung und so könnten sich Bürger oftmals durch einen Anruf weite Wege und Wartezeiten ersparen.

Freitag, 22. Januar, 10.02 Uhr: Testzentrum in Kelheim

Das Landratsamt Kelheim möchte darauf hinweisen, dass sich das Corona-Testzentrum im Gebäude Hemauer Straße 48a, 93309 Kelheim befindet. Um - aus hygienischen Gründen - größere Menschenansammlungen zu vermeiden, ist die Testung ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Anmeldung kann elektronisch über die Homepage unter www.corona-keh.de oder telefonisch unter Tel.Nr. 09441/207-7211 erfolgen. Das Telefon ist werktags mindestens von 9 bis 16 Uhr erreichbar. Eine Testung kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung und Terminbestätigung stattfinden.

Freitag, 22. Januar, 9.05 Uhr: 28 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Donnerstag, 21. Januar, einen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 und 28 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. 15 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Nachdem im Jahr 2020 3.052 Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 589 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2.986 Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen.

Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.642 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 122 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 43 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Donnerstag bei 255,8 Fällen pro 100.000 Einwohner, heute (Freitag) liegt die Inzidenz bei 246,7. Im Landkreis Regen wurden mittlerweile 1.378 Corona-Erstimpfungen und 535 Zweitimpfungen durchgeführt.

Freitag, 22. Januar, 8.54 Uhr: Sieben Kreise und Städte in Bayern über Inzidenzwert von 200

Das Robert Koch-Institut zählt in Bayern noch in sieben Landkreisen und kreisfreien Städten eine Zahl von mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Das geht aus Zahlen vom Freitag mit Stand Mitternacht hervor. Vor rund einer Woche waren es noch 30 Landkreise und kreisfreie Städte.

Die höchsten Werte weist das Institut dabei für die Stadt Ansbach mit 289,5 und die Landkreise Wunsiedel mit 262,9 und Regen mit 246,7 aus - gefolgt von den Landkreisen Berchtesgadener Land (224,7), Tirschenreuth (220,7), Passau (204,5) sowie der Stadt Coburg mit 202,1.

Freitag, 22. Januar, 8.52 Uhr: Politischer Aschermittwoch der CSU dieses Jahr digital

Die traditionelle Kundgebung der CSU zum politischen Aschermittwoch soll in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie digital stattfinden. Traditionell liefern sich die Parteien am Aschermittwoch einen politischen Schlagabtausch, zu dem unter normalen Umständen auch viel Politprominenz aus Berlin nach Bayern reist. Die Veranstaltung der CSU in der Passauer Dreiländerhalle gilt als größtes Treffen. Aschermittwoch fällt dieses Jahr auf den 17. Februar. Schon im Dezember hatte die CSU mitgeteilt, dass der politische Aschermittwoch - je nach Corona-Lage - zumindest teilweise ins Internet verlegt werden soll.

Freitag, 22. Januar, 8.25 Uhr: Giffey: Corona-Tests auch in der Kinderbetreuung ausweiten

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) plädiert für eine Ausweitung von Corona-Tests auch in der Kinderbetreuung. Lesen Sie hierzu Giffey: Corona-Tests auch in der Kinderbetreuung ausweiten

Freitag, 22. Januar, 7.32 Uhr: Mehr als 50.000 Corona-Tote in Deutschland

In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 859 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle auf 50.642. Vor genau einer Woche waren 1.113 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Der Höchststand von 1.244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden.

Als Covid-19-Todesfall zählt das RKI nachweislich infizierte Menschen, die direkt an Corona gestorben sind und solche mit Vorerkrankungen, bei denen sich die Todesursache nicht abschließend klären lässt. Es liegt am Ermessen des Gesundheitsamtes, ob es einen Fall als verstorben "an" oder "mit" Covid-19 an das RKI übermittelt. Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Covid-19-Todesfälle ohne die Corona-Einschränkungen um ein Vielfaches höher läge.

Freitag, 22. Januar, 4 Uhr: Corona-Maßnahmen reduzieren andere Krankheiten

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie halten auch andere Infektionskrankheiten in Schach. Hygienekonzepte, Abstandsregeln, Kontaktbeschränkungen und Homeoffice hätten auch die Übertragung anderer Erreger eingedämmt, erläuterte die Leiterin der DAK Bayern, Sophie Schwab. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Die von Zecken übertragene Hirn- oder Hirnhautentzündung FSME erlebte im vergangenen Jahr in Bayern einen Anstieg um 44 Prozent. "Durch die Einschränkungen waren Spaziergänge, Sport und Bewegung im Freien für viele Menschen beliebte Alternativen", erklärte Schwab.

Bei anderen meldepflichtigen Infektionskrankheiten und Erregern war die Tendenz jedoch deutlich positiv: So sank die Zahl von Norovirusinfektionen von rund 15.400 im Jahr 2019 auf knapp 6.000 im Jahr 2020, wie eine Auswertung der Daten des Robert Kochs-Instituts durch die Krankenkasse ergab. Bei den Windpocken halbierte sich die Zahl von 5.200 auf 2.600. Tuberkulose, Salmonellen und das Hantavirus nahmen im Freistaat ebenfalls deutlich ab.

Freitag, 22. Januar, 7.08 Uhr: Münchner Infektiologe: Auch vierte und fünfte Welle möglich

Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner hält in der Corona-Pandemie nicht nur eine dritte, sondern auch eine vierte und fünfte Welle für möglich. Lesen Sie hierzu Münchner Infektiologe: Auch vierte und fünfte Welle möglich

Donnerstag, 21. Januar, 18.50 Uhr: 100. Corona-Toter im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet

14 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Donnerstag im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung bekanntgab. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach offiziellen Zahlen des RKI bei 129,5. In den Kreiskliniken befinden sich vier Personen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen.

Zudem wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet – es ist der 100. im Landkreis seit Beginn der Pandemie.

In den letzten Tagen wurden beim Personal der Kliniken im Landkreis weitere rund 200 Impfungen durchgeführt. Die Gesamtzahl der Erstimpfungen in Stadt und Landkreis lag damit Stand Mittwochabend bei gut 3.200. Dazu kommen bisher knapp 350 Zweitimpfungen.

Donnerstag, 21. Januar, 17.45 Uhr: Coronavirus-Variante keine neue Mutation

Die am Klinikum in Garmisch-Partenkirchen entdeckte Variante des Coronavirus ist keine neue Mutation. Lesen Sie Coronavirus-Variante keine neue Mutation

Donnerstag, 21. Januar, 17.30 Uhr: Scholz und Arnold optimistisch im Anti-Corona-Kampf

Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und Bayerns SPD-Landtagsfraktionschef Horst Arnold sehen ihre Partei geeint und zuversichtlich im weiteren Kampf gegen das Coronavirus. Arnold forderte die Staatsregierung aber zu Kurskorrekturen auf. Lesen Sie Scholz und Arnold optimistisch im Anti-Corona-Kampf

Donnerstag, 21. Januar, 17.16 Uhr: Scholz: Milliarden an Corona-Hilfen nach Bayern geflossen

Zur Bewältigung der Corona-Krise sind nach Worten von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) viele Milliarden Euro an Hilfen und Unterstützung nach Bayern geflossen. Scholz nannte diese Zahlen am Donnerstag zum Abschluss einer SPD-Landtagsfraktionsklausur - auch wenn es nur ungefähre und nicht die abschließenden Zahlen seien. Lesen Sie Scholz: Milliarden an Corona-Hilfen nach Bayern geflossen

Donnerstag, 21. Januar, 17.14 Uhr: Miesbach will Ausflugsverbot aufheben: Nur für eigene Bürger

Der oberbayerische Landkreis Miesbach will das Ausflugsverbot für die eigenen Bürger bald aufheben. Menschen aus anderen Kreisen sollen aber vorläufig weiter nicht zu touristischen Zwecken einreisen dürfen. Lesen Sie Miesbach will Ausflugsverbot aufheben: Nur für eigene Bürger

Donnerstag, 21. Januar, 16.03 Uhr: Corona-Schutzmasken aus dem Zigarettenautomaten

Geld rein, Maske raus: Neben Zigaretten fallen aus den Automaten eines unterfränkischen Tabakwarenhändlers nun auch Corona-Schutzmasken. "Unsere Idee war, unseren Kunden einfach und bequem 24 Stunden, 7 Tage die Woche, Masken anzubieten", sagte Geschäftsleiter Menas Wolf von Wolf Tabakwaren in Gerolzhofen am Donnerstag. Lesen Sie Corona-Schutzmasken aus dem Zigarettenautomaten

Donnerstag, 21. Januar, 15.30 Uhr: Wenige Neuinfektionen im Landkreis Kelheim

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Kelheim liegt laut RKI (Stand 21. Januar, 0 Uhr) bei 104,8 und ist damit gegenüber dem Vortag deutlich gesunken. Das Landratsamt meldete gestern 2.938 (+13) positiv Getestete bei 6.990 (+26) Kontakten.

Lesen Sie weiter mit idowa.plus: Nur 13 Neuinfektionen im Landkreis Kelheim.

Donnerstag, 21. Januar, 14.25 Uhr: Covid-19: Aktuelle Belegung der Intensivbetten in Ostbayern

Wie viele Intensivbetten sind bereits belegt, wie viele sind noch frei? Die Daten hierzu sind in Corona-Zeiten ein wichtiger Indikator für die Stresslage im Gesundheitswesen und die Situation in den Krankenhäusern. Immer wieder kann es vorkommen, dass in einzelnen Landkreisen die Anzahl an freien Intensivbetten schwindet. Hier erfahren Sie, wie viele entsprechende Behandlungsplätze in Ostbayern belegt sind und wie viele Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung sind. Lesen Sie hierzu Covid-19: Belegung der Intensivbetten in Ostbayern

Donnerstag, 21. Januar, 14.23 Uhr: Die aktuelle Infektionslage in Bayern

Stand heute Morgen hat es in Bayern seit Beginn der Pandemie laut Zahlen des Landesamts für Gesundheit 383.262 Corona-Fälle gegeben. 327.200 davon gelten inzwischen als genesen, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 verstorbenen stieg um 143 auf jetzt 9.283 seit Beginn der Pandemie. 

Genau Informationen zur Todesursache bei gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen liegen bei etwa 91 Prozent der Fälle vor, von denen wiederum etwa 88 Prozent an Covid-19 und 12 Prozent mit einer bestätigten Infektion, aber an einer anderen Ursache verstorben sind.

Donnerstag, 21. Januar, 13.57 Uhr: Verlängerter Lockdown gefährdet noch nicht Saison der Amateure

Der verlängerte Lockdown gefährdet für Bayerns Fußball-Amateure noch nicht die Beendigung der laufenden Spielzeit. "Es bleibt dabei: Wir haben mit der Fortsetzungs-Entscheidung Zeit gewonnen, stehen noch nicht unter Druck. Aber natürlich wächst mit jedem Tag, den wir später loslegen können, auch die Herausforderung – für die Vereine und für unsere Spielleiter. Aber wir sind vorbereitet und profitieren jetzt davon, die Saison nicht abgebrochen zu haben", sagte Verbandsspielleiter Josef Janker (64) in einem Interview auf der Internetseite des Bayerische Fußball-Verbandes.

Donnerstag, 21. Januar, 12.20 Uhr: Debatte im Bildungsausschuss: "Versuch, alles schönzureden"

Teils harsche Kritik hat sich Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtags anhören müssen. "Es läuft einfach nicht so gut, wie Sie es darstellen", sagte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Simone Strohmayr. "Es ist so offensichtlich, dass man hier versucht, alles schönzureden!" Piazolo räumte ein, dass nicht alles perfekt laufe, verwahrte sich aber gegen den Vorwurf des Schönredens. Man könne immer nur mit den Ressourcen arbeiten, die man habe, und sowohl die Lehrkräfte als auch die Mitarbeiter im Ministerium arbeiteten am Limit.

Donnerstag, 21. Januar, 12.11 Uhr: Lage im Landkreis Kelheim

In den letzten sieben Tagen gab es insgesamt 129 Fälle im ganzen Landkreis Kelheim, wie das RKI meldet. Der Inzidenzwert liegt bei 104,8.

Donnerstag, 21. Januar, 12 Uhr: FFP2-Masken für pflegende Angehörige in Freising

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege stellt speziell pflegenden Angehörigen insgesamt eine Million FFP2-Schutzmasken kostenfrei zur Verfügung, die über die Kommunen an die berechtigten Personen verteilt werden. Die Abgabe richtet sich nach dem Wohnort der pflegebedürftigen Person; die jeweilige Hauptpflegeperson erhält drei FFP2-Schutzmasken; als Nachweis für die Bezugsberechtigung dient eine Feststellung des Pflegegrades der pflegebedürftigen Person.

Um Kontakte zu vermeiden, werden die Schutzmasken für pflegende Angehörige von pflegebedürftigen Personen aus dem Stadtgebiet Freising auf telefonische oder digitale Anforderung unverzüglich postalisch übersandt. Neben den Personalien und der Anschrift der Hauptpflegeperson sind dabei auch die Personalien der pflegebedürftigen Person und die Pflegestufe anzugeben. Die Masken können ab Montag, 25. Januar 2021, bei der Stadtverwaltung Freising angefordert werden (Tel. 54-4 33 14, E-Mail: buergerbuero@freising.de). Ein Nachweis über die Feststellung des Pflegegrades, also der Bezugsberechtigung, kann im Einzelfall nachträglich verlangt werden.

Donnerstag, 21. Januar, 10.43 Uhr: Erstimpfung von 1.400 Personen in Regensburg abgesagt

Die Stadt Regensburg hat am Donnerstag darüber informiert, dass aufgrund der Knappheit des Impfstoffes alle Termine zur Erstimpfung bis zum 9. März abgesagt werden müssen. Der jetzt zur Verfügung stehende Impfstoff dürfe laut Landesregierung bis auf Weiteres nur noch für Zweitimpfungen oder für Impfungen in Senioreneinrichtungen verwendet werden. 

Donnerstag, 21. Januar, 9.13 Uhr: Wird jetzt das Telefonieren im öffentlichen Nahverkehr verboten?

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) wäre zur weiteren Bekämpfung der Pandemie in Deutschland offen für ein Telefonierverbot im öffentlichen Nahverkehr. Lesen Sie hierzu Wird jetzt das Telefonieren im öffentlichen Nahverkehr verboten?

Donnerstag, 21. Januar, 8.35 Uhr: 25 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Mittwoch, 20. Januar, einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus und 25 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. Acht davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Nachdem im Jahr 2020 3.052 Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 561 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2.943 Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen.

Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.614 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 121 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 46 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt.

Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 306,2 Fällen pro 100.000 Einwohner, heute (Donnerstag) lag die Inzidenz bei 255,8. Im Landkreis Regen wurden mittlerweile 1.374 Corona-Erstimpfungen und 344 Zweitimpfungen durchgeführt.

Donnerstag, 21. Januar, 7.59 Uhr: Turbo beim Impfen? EU-Staaten stimmen sich zu Corona ab

Überall in Europa sind die Corona-Zahlen hoch. Viele Regierungen fürchten die neuen ansteckenden Mutationen des Virus. Bei einem Videogipfel suchen die 27 EU-Staaten eine gemeinsame Strategie. Lesen Sie hierzu Turbo beim Impfen? EU-Staaten stimmen sich zu Corona ab

Donnerstag, 21. Januar, 7.55 Uhr: Debatte über Hilfen für lernschwache Schüler

Eine risikofreie "Ehrenrunde"? Oder automatische Versetzungen? Was kann Kindern und Jugendlichen helfen, die durch Lockdown und Fernunterricht immer stärker den Anschluss in der Schule verlieren? Lesen Sie hierzu Debatte über Hilfen für lernschwache Schüler

Donnerstag, 21. Januar, 7.40 Uhr: Acht Kreise und Städte in Bayern über Inzidenzwert von 200

Das Robert Koch-Institut zählt in Bayern noch in acht Landkreisen und kreisfreien Städten eine Zahl von mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche. Das geht aus Zahlen vom Donnerstag mit Stand Mitternacht hervor. Vor einer Woche waren es noch 30 Landkreise und kreisfreie Städte. Die höchsten Werte weist das Institut dabei für die Landkreise Regen mit 255,8 und Wunsiedel mit 254,6 aus, gefolgt von der Stadt Ansbach mit 253,6 und dem Landkreis Tirschenreuth mit 237,3. Lesen Sie hierzu Acht Kreise und Städte in Bayern über Inzidenzwert von 200

Donnerstag, 21. Januar, 7.12 Uhr: Bundeswehr-Forscher suchen nach weiteren Corona-Mutationen

Wissenschaftler der Bundeswehr beteiligen sich an der Suche nach Mutationen des Coronavirus. Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München leiste einen Beitrag zur Genomsequenzierung und werde damit intensiver in die wissenschaftliche und operative Arbeit bei der Bewältigung der Pandemie eingebunden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Lesen Sie hierzu Bundeswehr-Forscher suchen nach weiteren Corona-Mutationen

Donnerstag, 21. Januar, 5.18 Uhr: Söder offen für EU-Corona-Impfpass

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ist offen für einen EU-Impfpass für Personen, die gegen Corona geimpft sind. Lesen Sie hierzu Söder offen für EU-Corona-Impfpass

Mittwoch, 20. Januar, 20.37 Uhr: 21 neue Positiv-Tests im Landkreis Straubing-Bogen 

21 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Mittwoch im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet, wie das Landratsamt am Abend mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Dienstag 0 Uhr) bei 112,7. Allerdings wurden die am Dienstag gemeldeten Zahlen vom RKI nicht verarbeitet und fließen deshalb erst einen Tag später ein.

In den Kreiskliniken befinden sich vier Personen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen. Am Montag wurden 136 Erstimpfungen mit restlichen Impfdosen aus der Lieferung vom vergangenen Freitag in Stadt und Landkreis durchgeführt, 133 davon im Impfzentrum. Damit wurden bisher mehr als 3.000 Personen aus Stadt und Landkreis (Stand Dienstagabend) geimpft (Erstimpfung). Des Weiteren werden in dieser Woche die Zweitimpfungen in den Einrichtungen in Stadt und Landkreis fortgesetzt, am Dienstag waren es 112.

Mittwoch, 20. Januar, 16.44 Uhr: Verteilung von FFP2-Masken im Landkreis Regensburg startet

Heute beginnt laut einer Pressemitteilung des Landratsamt auch im Landkreis Regensburg der Versand von FFP2-Masken an bedürftige Personen. Das auf den Landkreis Regensburg entfallende Kontingent von 37.000 FFP2- Masken sei gestern im Landratsamt angekommen, nun würden die Masken Fünferpack per Post an die bedürftigen Personen verschickt, hieß es.

Bedürftig sind demnach die Empfänger von Grundsicherungsleistungen sowie Obdachlose und Nutzer von Tafeln. Einbezogen in die Versandaktion sind nicht nur Leistungsbezieher vom Sozialamt des Landkreises sondern auch Bezieher von „Hartz IV“ des Jobcenters Landkreis Regensburg. Die kostenlosen Masken bekommen alle Bedürftigen – soweit sie älter als 15 Jahre sind, weil nur dann die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Maske im ÖPNV und im Einzelhandel gilt.

Zudem wurden heute bereits 15.000 FFP2-Masken an die Gemeinden im Landkreis verteilt, die für Pflegende gedacht sind. Ab morgen können Betroffen bei den Gemeinden nach vorheriger Terminvereinbarung bis zu drei Masken kostenfrei abholen. Zum Nachweis der Bezugsberechtigung muss die Hauptpflegeperson ein Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades der pflegebedürftigen Person vorlegen.

Die Ausgabe der Masken erfolgt an der für den Wohnsitz der pflegebedürftigen Person zuständigen Gemeindeverwaltung beziehungsweise an einer anderen von der Gemeinde bestimmten Abholstelle.

Mittwoch, 20. Januar, 16.22 Uhr: FFP2-Masken für Pflegende und Bedürftige auch in Straubing

Das Gesundheitsministerium stellt auch in Straubing für pflegende Angehörige jeweils drei kostenfreie FFP2-Schutzmasken zur Verfügung. Pflegebedürftige, die in der Stadt Straubing wohnen und von einemStraubinger Pflegedienst (mit)-versorgt werden, erhalten die Schutzmasken zeitnah über den jeweiligen Pflegedienst. Für Pflegebedürftige mit Wohnsitz in Straubing, die keinen Pflegdienst beauftragt haben und von Angehörigen betreut werden, liegen die Schutzmasken ab Montag, den 25. Januar, bis Freitag, den 29. Januar, im rechten Gebäudeteil der alten Führerscheinstelle am Hagen zur Abholung bereit. Ausgabezeiten sind am Montag und Dienstag 9 bis 12 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag 12 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Der Abholende muss dabei laut Pressemitteilung der Stadt ein Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades des Pflegebedürftigen als Bezugsberechtigung vorlegen. Die Hauptpflegeperson eines Pflegebedürftigen, unabhängig von der Pflegegradeinstufung, erhält drei Schutzmasken kostenlos. Die zusätzliche Verteilung von FFP2-Schutzmasken an einkommensschwache Bedürftige erfolgt über einen Versand per Post.

Mittwoch, 20. Januar, 16.11 Uhr: Stadt Mainburg verschickt FFP2-Masken an Bedürftige

Die Stadt Mainburg wird im Auftrag des bayerischen Gesundheitsministeriums für pflegende Angehörige per Post FFP2-Schutzmasken zur Verfügung stellen, wie aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht. „Zur Vermeidung eines Infektionsrisikos aber auch, um eine faire Vergabe zu ermöglichen, werden die Masken ausschließlich zugestellt.“, so Bürgermeister Helmut Fichtner. Für den gesamten Freistaat Bayern werden eine Million FFP2-Schutzmasken durch das Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt. Über die Landratsämter werden diese an die Städte und Gemeinden verteilt.

Zu beachten ist dabei laut Pressemitteilung, dass die Masken nur nach Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades ausgegeben werden. Pro Nachweis werden nach Vorgabe des Gesundheitsministeriums drei Masken verteilt.  Der Nachweis kann per Post, per E-Mail an verwaltung@mainburg.de oder auch mittels Fax an 08751/704 – 35 bei der Stadt eingereicht werden. Die Masken werden nach Eingang des Nachweises zugestellt, bis das Kontingent von 1.100 Masken ausgeschöpft ist.

Mittwoch, 20. Januar, 14.35 Uhr: Änderung der Maskenpflicht am Universitätsklinikum Regensburg

Ab sofort dürfen Patienten, Besucher, Mitarbeiter und Begleitpersonen das Universitätsklinikum Regensburg nur noch betreten, wenn sie einen medizinischen Mund-Nase-Schutz oder eine FFP2-Maske tragen. Das Tragen von Stoffmasken ist nicht mehr gestattet.

Mittwoch, 20. Januar, 14.33 Uhr: Die aktuelle Infektionslage im Freistaat

Stand heute Morgen hat es in Bayern seit Beginn der Pandemie laut Zahlen des Landesamts für Gesundheit 380.591 Corona-Fälle gegeben. 323.410 davon gelten inzwischen als genesen, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 verstorbenen stieg um 162 auf jetzt 9.140 seit Beginn der Pandemie. 

Genau Informationen zur Todesursache bei gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen liegen bei etwa 91 Prozent der Fälle vor, von denen wiederum etwa 88 Prozent an Covid-19 und 12 Prozent mit einer bestätigten Infektion, aber an einer anderen Ursache verstorben sind.

Mittwoch, 20. Januar, 14.25 Uhr: Covid-19: Aktuelle Belegung der Intensivbetten in Ostbayern

Wie viele Intensivbetten sind bereits belegt, wie viele sind noch frei? Die Daten hierzu sind in Corona-Zeiten ein wichtiger Indikator für die Stresslage im Gesundheitswesen und die Situation in den Krankenhäusern. Immer wieder kann es vorkommen, dass in einzelnen Landkreisen die Anzahl an freien Intensivbetten schwindet. Hier erfahren Sie, wie viele entsprechende Behandlungsplätze in Ostbayern belegt sind und wie viele Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung sind. Lesen Sie hierzu Covid-19: Belegung der Intensivbetten in Ostbayern

Mittwoch, 20. Januar, 14.09 Uhr: Lage in Wörther Seniorenresidenz weiter angespannt

Nach einem größeren Coronavirus-Ausbruch in einer Seniorenresidenz in Wörth an der Donau bleibt die Lage angespannt: Inzwischen sind 13 Bewohner der Einrichtung im Landkreis Regensburg verstorben, die Infektion hat sich auf alle drei Wohnbereiche ausgebreitet.

Mehr dazu lesen Sie hier: Inzwischen 13 Seniorenresidenz-Bewohner verstorben.

Mittwoch, 20. Januar, 14.06 Uhr: Masken für Bedürftige im Landkreis Regen angekommen

Der Landkreis Regen hat am Dienstagnachmittag FFP2-Masken für sozialbedürftige Bürger und pflegende Angehörige erhalten. „Wir haben die Masken am Mittwochvormittag an die Gemeinden weitergereicht“, erklärt Heiko Langer, Pressesprecher des Landratsamts, in einer Pressemitteilung. Die Kommunen werden demnach die Verteilung der Masken übernehmen. Weil die Gemeindeverwaltungen derzeit nicht überall zu den üblichen Zeiten geöffnet sind, sollten sich bezugsberechtigte Bürger dort erkundigen, wann und wo der FFP2-Schutz abgeholt werden kann.

Die Mitarbeiter der Gemeinden dürfen an pflegende Angehörige drei Schutzmasken abgeben – allerdings nur an die Hauptpflegeperson. „Als Nachweis genügt die Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades beziehungsweise der Pflegebedürftigkeit“, so der Sprecher weiter. An Bedürftige werden zunächst fünf Masken an Personen ab 15 Jahre abgegeben. „Bedürftig sind grundsätzlich die Empfänger von Grundsicherungsleistungen sowie Obdachlose und Nutzer von Tafeln“, erklärt Langer und empfiehlt den Bürgern „die Mitnahme eines aktuellen Leistungsbescheides.“

Mittwoch, 20. Januar, 13.51 Uhr: Kommunen definieren künftig Plätze mit Alkoholverbot

Das allgemeine Alkoholverbot im öffentlichen Raum in Bayern wird präzisiert. Die Kommunen werden künftig die Plätze auf ihrem Gemeindegebiet definieren, auf denen der Alkoholkonsum verboten sein wird, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch nach einer Sitzung seines Kabinetts in München. "Wir wollen keine Party To Go", betonte Söder. Dies würde dem Grundsatz der Reduktion von Mobilität massiv widersprechen, sagte er.

Mittwoch, 20. Januar, 13 Uhr: Lockdown-Verlängerung in Bayern - Söder informiert

Aus großer Sorge vor der aggressiveren Mutation des Coronavirus wird in Bayern wie im übrigen Bundesgebiet der Lockdown bis mindestens Mitte Februar verlängert. Das Kabinett setzt damit am Mittwoch in einer Videokonferenz den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz um - obwohl sich die Infektionszahlen im Freistaat aktuell wieder nach unten bewegen.

Mittwoch, 20. Januar, 12.47 Uhr: Landtag diskutiert Lockdown erst nächste Woche

Die erneute Verlängerung des Corona-Lockdowns in Bayern wird erst in der kommenden Woche im Landtag diskutiert. "Durch die Entscheidungen beim gestrigen Bund-Länder-Treffen ergeben sich für Bayern keine Änderungen hinsichtlich der Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Mit der Verlängerung der bestehenden Maßnahmen ab Februar wird sich der Landtag in der kommenden Woche auseinandersetzen", sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch in München.

Mittwoch, 20. Januar, 9.42 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Dienstag, 19. Januar, sechs Todesfälle und 55 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. 22 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Nachdem im Jahr 2020 3.052* Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 536 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2.869* Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.589* Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 120* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 52 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 257,1 Fällen pro 100.000 Einwohner, heute (Mittwoch) lag die Inzidenz bei 306,2. Im Landkreis Regen wurden mittlerweile 1.369 Corona-Erstimpfungen und 199 Zweitimpfungen durchgeführt. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Mittwoch, 20. Januar, 8.53 Uhr: Land will Erbgut von Mutationen besser erforschen

Das mutierte Corona-Virus soll auch in Bayern besser erforscht werden. Gemeinsam mit den Universitätskliniken im Land arbeite das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit an einem entsprechenden Konzept zur Sequenzierung von mutierenden Viren, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München.

Mittwoch, 20. Januar, 7.35 Uhr: Gastwirte verzweifelt wegen Lockdown-Verlängerung

Gastwirte und Hoteliers in Bayern haben entsetzt auf die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar reagiert. "Wir versuchen nach wie vor mit aller Kraft die Pandemie zu überstehen und mit Zuversicht in das zweite Corona-Jahr zu schauen. Angesichts der erneuten Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar nimmt allerdings in weiten Teilen des Gastgewerbes die Verzweiflung überhand", sagte der Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Thomas Geppert, am Mittwoch in München. "Der Lockdown kann nicht ewig ohne eine echte Perspektive verlängert werden."

Mittwoch, 20. Januar, 3.30 Uhr: Kabinett verlängert Lockdown wohl ohne neue Verschärfungen

Aus großer Sorge vor der aggressiveren Mutation des Corona-Virus wird in Bayern wie im übrigen Bundesgebiet der Lockdown bis mindestens Mitte Februar verlängert. Das Kabinett will am Mittwoch (11 Uhr) in einer Videokonferenz den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz umsetzen - obwohl sich die Infektionszahlen im Freistaat aktuell wieder nach unten bewegen. Bislang war der Lockdown bundesweit bis Ende Januar befristet.

Das bedeutet in der Praxis nicht nur, dass weite Teile des Handels, der Hotellerie und der Gastronomie weiter geschlossen bleiben, auch die Schulen im Freistaat werden vorerst weiter keinen normalen Präsenzunterricht und die Kitas weiter nur Notbetreuung anbieten.

Dienstag, 19. Januar, 22.27 Uhr: Söder verteidigt Schulschließungen und warnt vor Stress

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die erneute Verlängerung des Lockdowns samt Schulschließungen wegen der großen Sorge vor dem mutierten Corona-Virus verteidigt. Die Gefahr, dass das Virus auch von Kindern weiter verbreitet werde und so die Pandemie weiter beschleunigt werde, werde von vielen Experten geteilt, sagte der CSU-Chef nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder am Dienstagabend in Berlin. Es sei wichtig, dass gehandelt werde, bevor sich das mutierte Virus in Deutschland weiter verbreite.

Söder sprach sich dafür aus, in dem wegen der Pandemie besonders belasteten Schuljahr keinen zusätzlichen Stress zu schaffen. Hier müsse überlegt werden, ob etwa Klausuren reduziert werden oder wie die Versetzungen stattfinden könnten. Es sei wichtig, ein Signal an die Schüler und ihre Eltern zu senden, dass die hohe Qualität der Bildung ohne zusätzlichen Leistungsdruck aufrechterhalten werde.

Dienstag, 19. Januar, 19.47 Uhr: Mehrere Tote in oberbayerischem Pflegeheim: Impfung kam zu spät 

Für etliche Bewohner eines Pflegeheims im Landkreis Miesbach ist nach Angaben des Landratsamtes die Impfung gegen das Coronavirus zu spät gekommen. In der Senioreneinrichtung seien 41 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wovon 34 geimpft waren. Sieben geimpfte Bewohner und ein weiterer seien inzwischen gestorben, teilte die Kreisbehörde am Dienstag mit.

Dienstag, 19. Januar, 18.56 Uhr: So ist die Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Laut Pressemitteilung des Landratsamts wurden heute 26 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI bei 126,6. Gemeldet wurden auch drei weitere Todesfälle im Landkreis an oder mit Covid-19.

Am Montag wurden zudem 101 Erstimpfungen mit restlichen Impfdosen aus der Lieferung vom vergangenen Freitag im Impfzentrum von Stadt und Landkreis durchgeführt. Damit haben bis Stand Montagabend rund 2.900 Bürger aus Stadt und Landkreis die erste Impfdosis erhalten.

Dienstag, 19. Januar, 17.09 Uhr: Kreativer Liftbetreiber scheitert mit Vermietungs-Idee

Ein Liftbetreiber im oberbayerischen Böbing im Landkreis Weilheim-Schongau ist mit einer findigen und grundsätzlich zunächst corona-konformen Idee gescheitert. Er hatte den Schlepplift stundenweise zur Miete angeboten - für jeweils nur eine Familie. Doch das bayerische Gesundheitsministerium machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Mehr dazu lesen Sie hier: Rent a Skilift: Idee eines Liftbetreibers bleibt verboten

Dienstag, 19. Januar, 17.06 Uhr: Handelsverband Bayern äußert sich zu FFP2-Masken

Die FFP2-Maskenpflicht ist in Bayern ohne größere Verwerfungen gestartet. Die allermeisten Menschen hielten sich am Montag an die neue Regelung und trugen beim Einkaufen Masken der Kategorie FFP2 oder höher, die einen deutlich höheren Schutz als Alltagsmasken bieten. Strikt durchgesetzt wurde die Pflicht allerdings noch nicht – für die erste Woche gilt eine Kulanzfrist.

Mehr dazu lesen Sie unter "FFP2-Masken sind nicht das neue Klopapier"

Dienstag, 19. Januar, 17.03 Uhr: Elternverband stellt fünf Forderungen an das Kultusministerium

Als Konsequenz auf die unterschiedlichen Voraussetzungen im Unterricht während der Corona-Pandemie hat der bayerische Elternverband (BEV) fünf grundlegende Forderungen an das Kultusministerium gestellt. Darunter: Ein "Freischuss" für alle Abschlussprüfungen und eine gemeinsame Entscheidung von Lehrern und Eltern statt Noten als Kriterium fürs Vorrücken und den Übertritt.

Unter den aktuellen Bedingungen hätten nicht alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Bildungschancen, betonte der BEV am Dienstag in München mit Blick auf technische Ausstattung, familiäre Unterstützung, Quarantänen und die unterschiedliche Dauer des Distanzunterrichts. "Unter solchen Unterschieden erhobene Leistungsnachweise und Noten sind in keiner Weise vergleichbar."

Lesen Sie weiter unter Elternverband erhebt Forderungen an Kultusministerium

Dienstag, 19. Januar, 17 Uhr: Lieferengpässe führen zu Terminproblemen bei Impfzentren

Wegen Lieferengpässen müssen in Bayern zahlreiche Termine zur Impfung gegen das Coronavirus wieder abgesagt werden. Allein im Münchner Impfzentrum waren für diese Woche rund 1.100 Termine zur Erstimpfung vereinbart, die nun erstmal ausfallen. In Stadt und Landkreis Bamberg fallen 600 Termine weg, im Landkreis Mühldorf am Inn Erstimpfungen in sechs Heimen.

Auch bei den Impfzentren in Augsburg, Schweinfurt, Stadt und Landkreis Würzburg sowie in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Kitzingen sind momentan nur noch die geplanten Impfungen mit der zweiten Dosis möglich. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, in Kempten und Immenstadt gibt es vorerst keine neuen Termine zur Impfung, wie die zuständigen Behörden mitteilten.

Mehr dazu lesen Sie hier: Probleme bei Terminen zur Corona-Impfung in Bayern

Dienstag, 19. Januar, 16.57 Uhr: Kostenlose FFP2-Masken für Pflegende im Landkreis Kelheim

Das bayerische Gesundheitsministerium stellt für pflegende Angehörige in Bayern eine Million FFP2-Masken zur Verfügung. Die Hauptpflegeperson erhält dabei jeweils drei kostenlose FFP2-Masken, die in der Stadt- oder Gemeindeverwaltung am Wohnort erhältlich sind. Die Ausgabe der Masken koordinieren die Stadt- und Gemeindeverwaltungen in Eigenregie.

Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Kelheim werden gebeten, sich an ihre örtliche Gemeinde zu wenden. Vorzulegen ist dabei ein Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades des Pflegebedürftigen als Nachweis der Bezugsberechtigung.

Dienstag, 19. Januar, 16.26 Uhr: Kitas und sozialpädagogische Einrichtung im Landkreis Regensburg von Quarantäne betroffen

Wegen neuer Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im Landkreis Regensburg laut Mitteilung des Landratsamts ab heute von Quarantäne-Maßnahmen betroffen:

  • Städtische Kindertagesstätte Landshuter Straße, Regensburg: Eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 25. Januar 2021
  • Sozialpädagogisches Zentrum St. Leonhard, Regensburg: Eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 25. Januar 2021
  • Johanniter-Kindertagesstätte Burgzwergerl, Donaustauf: Eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 27. Januar 2021

Das Gesundheitsamt Regensburg hat wie üblich jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Dienstag, 19. Januar, 16.22 Uhr: Guter Start für alternative Lernplattform im Landkreis Regensburg

Der coronabedingte Lockdown im Frühjahr 2020 stellte viele Eltern vor eine große Herausforderung. Die Betreuung der Kinder musste neu organisiert werden, erschwerend hinzu kam das Homeschooling - mit der häufig überlasteten Lernplattform Mebis. Der Landkreis Regensburg nahm das Thema "Unterricht digital" daher selbst in die Hand und entwickelte die alternative Lernplattform "BigBlueButton".

Inzwischen haben sich bereits circa 250 Lehrkräfte im Landkreis bei BigBlueButton registriert und rund 300 virtuelle Klassenräume angelegt. "Die ersten bisherigen Rückmeldungen sind durchwegs positiv", zieht die Landkreischefin eine erste Bilanz. Das vom Landkreis zur Verfügung gestellte System sei großzügig dimensioniert, so dass es noch lange nicht an seiner Kapazitätsgrenze angelangt sei – weitere Nutzer seien also willkommen. "Wir behalten die weitere Entwicklung im Auge", so Schweiger.

Dienstag, 19. Januar, 15.28 Uhr: Ministerium verteilt 2,5 Millionen FFP2-Masken an Bedürftige

Das bayerische Gesundheitsministerium hat mit der Verteilung von 2,5 Millionen FFP2-Masken an Bedürftige begonnen. "Wir gehen davon aus, dass spätestens Anfang kommender Woche die Bedürftigen ihre Masken haben dürften", kündigte Minister Klaus Holetschek (CDU) am Dienstag an. Eine Million weitere Masken für pflegende Angehörige sollen ab kommendem Montag ausgegeben werden.

Dienstag, 19. Januar, 14.32 Uhr: Die aktuelle Infektionslage in Bayern

378.135 Corona-Fälle hat es Stand heute Morgen laut LGL seit Beginn der Pandemie in Bayern gegeben. 319.890 davon gelten inzwischen als genesen, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 verstorbenen stieg um 206 auf jetzt 8.978 seit Beginn der Pandemie. 

Genau Informationen zur Todesursache bei gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen liegen bei etwa 91 Prozent der Fälle vor, von denen wiederum etwa 88 Prozent an Covid-19 und 12 Prozent mit einer bestätigten Infektion, aber an einer anderen Ursache verstorben sind.

Dienstag, 19. Januar, 13.26 Uhr: Gericht kippt bayernweites Alkoholverbot

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat das bayernweite Alkoholverbot im öffentlichen Raum vorläufig außer Vollzug gesetzt. Lesen Sie hierzu Gericht kippt bayernweites Alkoholverbot

Dienstag, 19. Januar, 12.09 Uhr: Lehrerverband BLLV klagt gegen Pflicht-Arbeitszeitkonten

Gegen die neuen Pflicht-Arbeitszeitkonten für Grundschullehrkräfte klagt eine Betroffene mit Unterstützung des Lehrerverbands BLLV. Der Freistaat nutze die durch die angeordnete Mehrarbeit entstehenden Kapazitäten, um Personalengpässe an den Mittel- und Förderschulen zu stopfen, argumentierte der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) am Dienstag in München. "Das ist unseres Erachtens rechtlich nicht zulässig. Dem Dienstherren ist es verboten, personalpolitische Ziele mit unlauteren Mitteln zu verfolgen", sagte der Anwalt der Klägerin, Michael Bihler. Lesen Sie hierzu Lehrerverband BLLV klagt gegen Pflicht-Arbeitszeitkonten

Dienstag, 19. Januar, 11.21 Uhr: Erlanger Oberbürgermeister: Bart ab-Challenge im Internet

Der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) hat seinen Bart deshalb abrasiert. Fotos davon postete er auf Facebook und forderte ein anderes Stadtratsmitglied auf, es ihm gleich zu tun. Denn: "Geteiltes Leid ist halbes Leid", schrieb der 40-Jährige. Der aufgeforderte Politiker rasierte daraufhin ebenfalls seinen Vollbart ab und nominierte den nächsten Bartträger aus dem Stadtrat. Lesen Sie hierzu Erlanger Oberbürgermeister: Bart ab-Challenge im Internet

Dienstag, 19. Januar, 11.45 Uhr: Apothekerverband rechnet mit steigenden Preisen für FFP2-Masken

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) rechnet mit steigenden Preisen für FFP2-Masken, sollten Bund und Länder eine flächendeckende Tragepflicht beschließen. "Eine denkbare FFP2-Maskenpflicht für alle Bundesbürgerinnen und -bürger würde eine stark erhöhte Nachfrage bedeuten, die im Markt zu erhöhten Preisen führen könnte", sagte die ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening, der "Rheinischen Post". Lesen Sie hierzu Apothekerverband rechnet mit steigenden Preisen für FFP2-Masken

Dienstag, 19. Januar, 11.20 Uhr: SPD-Länder stimmen nicht mit Beschlussvorlage überein

Kurz vor den neuen Corona-Beratungen von Bund und Ländern am Dienstagnachmittag gibt es erhebliche Unstimmigkeiten über schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Lesen Sie hierzu SPD-Länder stimmen nicht mit Beschlussvorlage überein

Dienstag, 19. Januar, 11.19 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Montag eine SARS-CoV-2-Neuinfektion von Landkreisbürgern. Nachdem im Jahr 2020 3.052 Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 481 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2.869 Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.534 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 114 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 54 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Montag bei 266,1 Fällen pro 100.000 Einwohner, heute (Dienstag) lag die Inzidenz bei 257,1.

Dienstag, 19. Januar, 10.09 Uhr: EU-Kommission: 70 Prozent Impfrate bis zum Sommer

Die EU-Kommission will heute ihr genaues Impfziel bekanntgeben. Außerdem steht ein EU-Impfpass und gegebenenfalls damit verbundene Privilegien zur Diskussion. Lesen Sie hierzu EU-Kommission: 70 Prozent Impfrate bis zum Sommer

Dienstag, 19. Januar, 9.47 Uhr: Die Folgen der Pandemie für Schüler

Schule ist für Kinder und Jugendliche Alltag. Morgens aufstehen - Unterricht. Das ist zwar nicht immer beliebt, aber ein hohes Gut. Wenn es wegfällt, hat das schwerwiegende Konsequenzen, gerade für die Jüngsten und die eh schon Benachteiligten. Lesen Sie hierzu Die Folgen der Pandemie für Schüler

Dienstag, 19. Januar, 8.37 Uhr: In diesen Regionen in Bayern gilt die 15-Kilometer-Regel

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit mehr als 200 Neuinfektionen binnen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner ist seit Montag, 11. Januar, der Aktionsradius der Menschen auf 15 Kilometer beschränkt. Diese Städte und Landkreise in Bayern sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell betroffen.

Dienstag, 19. Januar, 7.53 Uhr: 15 Landkreise und Städte über Inzidenzwert von 200

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Bayern binnen eines Tages um 2781 gestiegen. 15 Landkreise und kreisfreie Städte lagen nach den beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Zahlen am Dienstag über dem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. 232 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden wurden gemeldet. Die aktuellen Zahlen enthalten Nachmeldungen, da Daten aus Bayern am Montag unvollständig beim RKI eingegangen sind. Lesen Sie hierzu 15 Landkreise und Städte über Inzidenzwert von 200

Dienstag, 19. Januar, 7.30 Uhr: Lockdown wohl länger - Debatte um Verschärfungen

Dass der Lockdown noch einmal verlängert wird, gilt als ausgemacht. Doch werden Bund und Länder heute auch Verschärfungen der geltenden Regeln beschließen? Lesen Sie hierzu Lockdown wohl länger - Debatte um Verschärfungen

Montag, 18. Januar, 19.49 Uhr: Bis Mitte Februar weniger Biontech-Impfstoff in Bayern 

Der Impfstoff-Hersteller Biontech wird bei den vier bis zum 15. Februar anstehenden Lieferungen nach Bayern insgesamt 13 Prozent weniger Impfstoff liefern als geplant. Das teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Montag in München mit.

Montag, 18. Januar, 18.28 Uhr: Zweitimpfungen im Landkreis Straubing-Bogen gehen weiter

Die Impfungen gegen Covid-19 im Landkreis Straubing-Bogen wurden am Montag laut einer Pressemitteilung des Landratsamts mit den Zweitimpfungen in den bisher bereits geimpften Einrichtungen fortgesetzt. Dies werde auch am Dienstag so weitergehen, hieß es. 

Vier neue positive Tests auf SARS-CoV-2 und ein weiterer Todesfall wurden zudem heute im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI Stand Montag, 0 Uhr, bei 117,7.

Montag, 18. Januar, 17.05 Uhr: Die aktuelle Lage in Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurden heute drei neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Bedauerlicherweise gab es auch einen weiteren Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Näheres hierzu ist allerdings nicht bekannt.

Für die Stadt Straubing wird vom Landesamt für Gesundheit aktuell ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 66,96 (Stand Montag, 18. Januar, 8 Uhr) ausgewiesen.

Montag, 18. Januar, 16.44 Uhr: Söder plädiert für Lockdown-Verlängerung bis Mitte Februar

Vor den neuen Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Fortführung des Lockdowns bis Mitte Februar. "Wir müssen den Lockdown bis Mitte Februar verlängern", sagte Söder dem "Münchner Merkur" (Dienstag). Auch beim Distanzunterricht an den Schulen und geschlossenen Kitas soll es demnach bis Mitte Februar bleiben. "Wir bleiben bei der bisherigen Linie", sagte der CSU-Politiker.

Söder bekräftigte, dass er für Bayern derzeit keine Verschärfung der geltenden Maßnahmen plant. "Bayern hat jetzt schon eines der höchsten Schutzlevel in Deutschland", sagte er. "Wir sind das Land mit flächendeckender Ausgangssperre, mit einem strengen Radius für Tagesausflügler, haben Kitas geschlossen und alle Schulen im Distanzbetrieb. Seit heute gilt auch die bundesweit strengste FFP2-Maskenpflicht." Eine Verschärfung sei deshalb im Freistaat nicht geboten. "Bayern ist mit seinen derzeitigen Maßnahmen gut aufgestellt. Wir müssen immer auch die Akzeptanz der Bevölkerung im Blick behalten, und im Moment ist diese Grundakzeptanz relativ hoch."

Lesen Sie weiter unter Söder: Lockdown bis Mitte Februar verlängern.

Montag, 18. Januar, 16.08 Uhr: Bereits mehr als 6.000 Menschen laut RKI zweifach geimpft

Rund drei Wochen nach dem Covid-19-Impfstart in Deutschland haben mindestens 6.581 Menschen die nötige zweite Dosis erhalten. Das geht aus am Montag veröffentlichten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor, die auf den Meldungen der Länder von heute Vormittag basieren. Die erste Dosis haben demnach bislang insgesamt rund 1,1 Millionen Menschen gespritzt bekommen.

Die höchsten Quoten bezogen auf die erste Dosis weisen im Bundesländer-Vergleich Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein auf (je 2,3 Prozent), die niedrigste hat Baden-Württemberg (1 Prozent). Weil es bislang nur begrenzte Mengen an Impfstoff gibt, werden derzeit bevorzugt Pflegeheimbewohner sowie Berufsgruppen wie Mediziner und Pflegekräfte geimpft.

Montag, 18. Januar, 15.57 Uhr: 140 Impftermine im Kreis Regensburg müssen verschoben werden

Von den 490 am letzten Freitag vereinbarten Impfterminen müssen 140, die in dieser Woche am 20. und 21. hätten stattfinden sollen, nun definitiv abgesagt werden, teilte das Landratsamt Regensburg soeben mit. Grund sind die vorübergehenden Liefereinschränkungen des Konsortiums Biontech/Pfizer. Trotz intensiver Bemühungen des im Landratsamt eingerichteten Krisenstabes war es leider nicht möglich, die Termine beizubehalten. Die Betroffenen werden zeitnah telefonisch oder per E-Mail informiert. Aufgrund der derzeitigen Unklarheiten über die weiteren Liefermengen kann ein neuer Termin leider noch nicht vereinbart werden. Die 140 Termine werden aber verbindlich für die nächstmöglich verfügbaren Terminfenster eingetragen. Die BRK-Koordinierungsstelle wird sich dann telefonisch oder per E-Mail mit den 140 betroffenen Personen in Verbindung setzen und den neuen Termin mitteilen.

Montag, 18. Januar, 14.59 Uhr: Bundesinnenministerium schließt Grenzkontrollen nicht aus

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie schließt die Bundesregierung auch nationale Grenzkontrollen nicht aus. Lesen Sie hierzu Bundesinnenministerium schließt Grenzkontrollen nicht aus

Montag, 18. Januar, 14.34 Uhr: Aktuelle Zahlen im Freistaat

376.497 Corona-Fälle hat es laut LGL seit Beginn der Pandemie in Bayern gegeben. 316.800 Menschen gelten inzwischen als genesen. 79 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 sind seit gestern bayernweit gemeldet worden. Insgesamt liegt die Zahl der Toten bei 8.772.

Montag, 18. Januar, 14.13 Uhr: Landratsamt Kelheim informiert per Anschreiben

Die Impfungen gegen das Coronavirus haben auch im Landkreis Kelheim vor dem Jahreswechsel begonnen. Allerdings wird der Impfstoff anfangs noch nicht für alle Bürgerinnen und Bürger reichen. In der ersten Phase werden nur Personengruppen mit höchster Priorität geimpft. Dazu zählen unter anderem auch alle über 80-Jährigen.

Damit sich die Seniorinnen und Senioren umfassend über die Möglichkeit der kostenlosen Impfung informieren können, erhalten diese demnächst ein Schreiben des Landratsamtes Kelheim, unterzeichnet von Landrat Martin Neumeyer. Dem Brief sind desweiteren ein Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 sowie ein Präventionsschreiben der Niederbayerischen Polizei angefügt.

Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) erstellt und versendet das Dokument für den Landkreis Kelheim im Zeitraum von Mitte Januar bis Anfang Februar. Die Kosten hierfür trägt der Freistaat Bayern.

Montag, 18. Januar, 13.45 Uhr: Aktuelles aus dem Landkreis Cham

In den letzten sieben Tagen wurden dem Gesundheitsamt am Landratsamt Cham 176 bestätigte Covid-19-Fälle übermittelt. Die Gesamtzahl für den Landkreis Cham liegt damit bei 3.094. Acht Menschen sind in den vergangenen sieben Tagen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Das Alter der Menschen liegt zwischen 81 und 97 Jahren. Die Gesamtzahl der Todesfälle hat sich damit auf 80 erhöht.

Zum Montag hat das RKI für den Landkreis Cham eine 7-Tage-Inzidenz von 123,4 festgestellt. Damit liegt der Wert seit 14. Januar fünf Tage in Folge unter 200. Wenn der Inzidenzwert von 200 seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist, kann das Landratsamt Cham das Außerkrafttreten der 15-Kilometer-Regelung und der Einreiseuntersagung anordnen. Die Beschränkungen treten nicht automatisch außer Kraft. Sollte der Inzidenzwert auch weiterhin unter 200 liegen, wird das Landratsamt unter Berücksichtigung aller Umstände prüfen, ob und wann die Regelungen außer Kraft gesetzt werden. Die Entscheidung wird rechtzeitig veröffentlicht.

Montag, 18. Januar, 13 Uhr: Möglicherweise neue Coronavirus-Variante in Garmischer Klinikum

Am Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist eine möglicherweise neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Lesen Sie hierzu Möglicherweise neue Coronavirus-Variante in Garmischer Klinikum

Montag, 18. Januar, 12.59 Uhr: Rund 2.800 Erstimpfungen in Stadt und Landkreis Straubing-Bogen

Die Impfungen gegen das Corona-Virus laufen in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen nach Angaben des Landratsamtes planmäßig. Am gestrigen Sonntag wurde mit den ersten Zweitimpfungen durch die mobilen Impfteams in den Senioreneinrichtungen von Stadt und Landkreis begonnen. Bisher wurden in Stadt und Landkreis insgesamt rund 2.800 Erstimpfungen sowie circa 100 Zweitimpfungen durchgeführt. Diese verteilen sich auf rund 1.100 Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen, circa 1.250 auf Personal in Alten- und Seniorenpflegeheimen sowie Kliniken und rund 500 Personen der Priorisierungsgruppe 1 (Personen über 80 Jahre, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste) im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis. Eine große Herausforderung stelle für die Verantwortlichen die Impfplanung dar, da sich insbesondere wiederholt Änderungen bei den zentralen Impfstofflieferungen ergeben, hieß es seitens Landratsamt. Für diese Woche wird der Bedarf an Zweitimpfungen geliefert, die zunächst angekündigten Lieferungen für Erstimpfungen entfallen. Weitere Erstimpfungen sind in dieser Woche, wenn überhaupt, deshalb vermutlich nur in Einzelfällen möglich.

Montag, 18. Januar, 12.59 Uhr: Erzbischof: Bibliotheken zur Abholung von Büchern öffnen

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick unterstützt die Forderung, dass Bücher online bestellt und in Bibliotheken kontaktlos abgeholt werden können. "Click & Collect muss wieder in öffentlichen Büchereien möglich sein", betonte Schick am Montag. "Gerade jetzt im Lockdown, in dem Büchereien geschlossen sind, darf das Lesen von Büchern nicht vernachlässigt oder gar verlernt werden." Lesen Sie hierzu Erzbischof: Bibliotheken zur Abholung von Büchern öffnen

Montag, 18. Januar, 12.43 Uhr: Corona-Justizfall Ischgl: Erste Verhandlung vor Gericht

Im Justizstreit um Corona-Ansteckungen im Tiroler Skiort Ischgl ist für April vor einem Wiener Gericht die erste mündliche Verhandlung angesetzt. Lesen Sie hierzu Corona-Justizfall Ischgl: Erste Verhandlung vor Gericht

Montag, 18. Januar, 12.37 Uhr: Piazolo verschiebt Termine für Abschlussprüfungen

Wegen der Corona-Pandemie hat Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) mitgeteilt, dass der Terminplan für das zweite Schuljahr angepasst werden muss. An allen Schulen werden laut Kultusministerium die Abschlussprüfungen verschoben. Hintergrund sind unter anderem die Schulschließungen, die wegen des Infektionsgeschehens ausgeweitet werden mussten.

Montag, 18. Januar, 11.52 Uhr: Strengere Maskenpflicht in Bayern regt Nachbarn kaum auf

Kritik an unterschiedlichen Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt es immer wieder. In Bayern muss seit Montag beim Einkaufen oder in einem Bus FFP2-Maske getragen werden. Die Nachbarn in Hessen sehen das weitestgehend gelassen. Es gibt aber auch Unmut wegen der Masken, über die auch bei den anstehenden Beratungen von Bund und Ländern am Dienstag diskutiert werden könnte.

Montag, 18. Januar, 11.43 Uhr: Impfungen in Stadt und Landkreis Straubing-Bogen - aktueller Stand

Das Verabreichen der Impfungen gegen das Corona-Virus laufen in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen bisher planmäßig, wie die Stadt soeben mitteilte. Am Sonntag wurde demnach mit den ersten Zweitimpfungen durch die mobilen Impfteams in den Senioreneinrichtungen von Stadt und Landkreis begonnen.

Bisher wurden (Stand Sonntagabend) in Stadt und Landkreis insgesamt rund 2.800 Erst- sowie etwa 100 Zweitimpfungen durchgeführt. Die Erstimpfungen verteilen sich auf rund 1.100 Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen, etwa 1.250 auf Personal in Alten- und Seniorenpflegeheimen sowie Kliniken und ungefähr 450 weitere Personen der Priorisierungsgruppe 1 (Personen über 80 Jahre, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste) im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis.

Eine große Herausforderung für die Verantwortlichen stellt die Impfplanung dar, da sich insbesondere wiederholt Änderungen bei den zentralen Impfstofflieferungen ergeben. Für diese Woche wird der Bedarf an Zweitimpfungen geliefert, die zunächst angekündigten Lieferungen für Erstimpfungen entfallen. Weitere Erstimpfungen sind in dieser Woche deshalb - wenn überhaupt - vermutlich nur in Einzelfällen möglich.

Montag, 18. Januar, 11.27 Uhr: Hohe Quote an Menschen mit FFP2-Maske im Nahverkehr

Die FFP2-Maskenpflicht im Nahverkehr in Bayern wird gut angenommen. In den größten bayerischen Städten berichteten Sprecher der Verkehrsbetriebe am Montag unisono von einem problemlosen Start der neuen Regelung und einer großen Zahl von Maskenträgern. Noch wird die neue Regel nicht konsequent durchgesetzt - derzeit gilt eine Kulanzwoche.

In Nürnbergs Bussen und Bahnen lief der Start der FFP-2-Maskenpflicht problemlos, sagte eine Sprecherin des Verkehrsbetriebes VAG. 97 bis 98 Prozent der Fahrgäste hätten nach ersten Beobachtungen die vorgeschriebenen Masken getragen. Wer sie nicht trage, werde vom Servicepersonal angesprochen. Außerdem würden die Fahrgäste ständig per Durchsage über den neuen Standard informiert.

In Augsburg verwies man auf die Kulanzwoche. Die Masken müssten zwar getragen werden, "wir werden in dieser Woche aber noch niemanden des Fahrzeugs verweisen, der noch eine "normale" Maske auf hat", sagte ein Sprecher. "Dennoch tragen die allermeisten Fahrgäste bereits FFP2-Masken."

Bei den Münchner Verkehrsbetrieben hieß es, die U-Bahn-Wache berichte von einer Quote von mehr als 90 Prozent. "Die Nichtträger werden angesprochen", sagte ein Sprecher. "Bisher gibt es keine besonderen Vorkommnisse. In der Regel zeigen sich die Menschen verständig." Die Verkehrsbetriebe nutzten zudem verschiedene Möglichkeiten, vom U-Bahn-Fernsehen bis zu Tickern und sozialen Medien, um auf die Maskenpflicht hinzuweisen.

Montag, 18. Januar, 11.12 Uhr: 25 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Sonntag zwei Todesfälle und 25 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. 14 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Nachdem im Jahr 2020 3.052 Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 480 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2.831 Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.533 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 114 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 54 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Sonntag bei 259,7 Fällen pro 100.000 Einwohner, heute lag die Inzidenz bei 233,8.

Montag, 18. Januar, 9.14 Uhr: Spahn: Erste Erfolge bei Corona-Zahlen

Aus Sicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deuten die Corona-Infektionszahlen eine erste Entspannung an. "Wir haben jetzt erste Erfolge, die sichtbar scheinen in der Statistik, in der Entwicklung, bei den Infektionszahlen", sagte Spahn am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Die Intensivstationen seien um 10, 15 Prozent leerer geworden. "Aber wir sind lange noch nicht da, wo wir hinwollen, wo wir hin müssen, um es dauerhaft zu kontrollieren, damit es nicht gleich wieder hochflammt."

Montag, 18. Januar, 7.42 Uhr: FFP2-Maskenpflicht beginnt mit "Kulanzwoche"

In den bayerischen Bussen, den Trams, den U- und S-Bahnen sowie in allen Geschäften müssen die Menschen von Montag an FFP2-Schutzmasken tragen. Das bayerische Kabinett hatte in der vergangenen Woche beschlossen, dass die bisher üblichen Alltagsmasken wegen der Corona-Pandemie nicht mehr ausreichten und daher beim Einkaufen und im Nahverkehr nicht mehr getragen werden dürfen.

Montag, 18. Januar, 7.12 Uhr: 13 Landkreise und Städte über Inzidenzwert von 200

Die Behörden in Bayern haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 269 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. 13 Landkreise und kreisfreie Städte im Freistaat lagen nach den am Montag veröffentlichten Zahlen über dem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Außerdem wurden 7 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Montags sind die erfassten Fallzahlen meist geringer, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Bayerischer Spitzenreiter war die Stadt Bayreuth mit einer Inzidenz von 280,8. Am Sonntag hatten 17 Kreise und Städte die 200er-Marke überschritten, am Samstag 22, am Freitag 25. In Bayern sind seit Beginn der Pandemie 375.137 Infektionen und 8.697 Corona-Tote gemeldet worden.

Lesen Sie hier, welche Städte und Landkreise einen Inzidenzwert von über 200 haben.

Sonntag, 17. Januar, 20.45 Uhr: Zwei Corona-Ausbrüche in oberbayerischen Altenheimen

In einem Altenheim in Benediktbeuern hat es eine neue Corona-Masseninfektion gegeben. Sechzehn Bewohnerinnen und Bewohner haben sich mit dem Erreger angesteckt, weitere sieben Infektionen gibt es beim Personal, wie das Landratsamt von Bad Tölz und Wolfratshausen am Sonntag mitteilte. Drei Menschen waren so krank, dass sie stationär behandelt wurden. Die Behörden verhängten Besuchsverbot, neue Bewohner werden vorerst nicht aufgenommen. Zuvor hatte es schon im nahe gelegenen Geretsried einen ähnlichen Fall in einem Altenheim gebeben. Dort stieg die Zahl der Infektionen seit Freitag auf insgesamt 21 am Sonntag.

Sonntag, 17. Januar, 18.44 Uhr: Party trotz Pandemie - Frau flüchtet aufs Dach

Eine Teilnehmerin einer wegen Corona illegalen Party in München ist bei Eintreffen der Polizei aufs Dach geflüchtet und abgestürzt. Die 24-Jährige fiel aus etwa vier Metern Höhe auf ein Kiesbett, wo sie stehend aufkam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie war ansprechbar und wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei war in der Nacht auf Sonntag per Notruf 110 über eine laute Party mit mehreren Teilnehmern in einer Wohnung in der Maxvorstadt informiert worden. Mehrere Streifen fuhren hin - und trafen in der Wohnung zwei Frauen und zwei Männer an, die den Angaben zufolge 23 bis 25 Jahre alt sind. Die Beamten stellten zudem fest, dass ein Fenster offen stand. Sie bemerkten, dass sich auf dem Dach eines Rückgebäudes zwei weitere Personen befanden: eine 24-Jährige und ein 32-Jähriger. Diese wurden aufgefordert, über eine Feuerleiter das Dach zu verlassen. Die 24-Jährige habe aber versucht, in die Wohnung zurück zu klettern - und sei dabei abgestürzt, hieß es.

Sonntag, 17. Januar, 18.21 Uhr: Söder fordert einheitliches Vorgehen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat CSU-Chef Markus Söder ein einheitliches Vorgehen in Deutschland und in Europa gefordert. "Zu viele Differenzierungen und Unterschiede verwirren die Menschen und schwächen die Akzeptanz", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Online Sonntag/Print Montag). "Gerecht ist, was für alle gilt. Wir brauchen ein belastbares Konzept, das überall in Deutschland gilt." "Am besten wäre eine einheitliche europäische Strategie in der Corona-Bekämpfung. Sollte dies weiter nicht gelingen, wären Grenzkontrollen sinnvoll", meinte er. "Das hat schon im Frühjahr effektiv geholfen. Es dauert ja auch nicht ewig. Wenn mehr Impfstoff da ist, kann sich die Situation rasch verbessern."

Sonntag, 17. Januar, 18.09 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Straubing-Bogen

31 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden laut Mitteilung des Landratsamts am Wochenende im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI Stand Sonntag 0 Uhr bei 132,5.

Ein weiterer Todesfall an oder mit Covid-19 im Landkreis wurde am Wochenende gemeldet – es war der insgesamt 95. seit Beginn der Pandemie.

Sonntag, 17. Januar, 16.30 Uhr: Wirtschaftsministerium will Corona-Hilfen vereinfachen

Nach Kritik an schleppenden Hilfen für Unternehmen mit Einbußen durch Corona-Beschränkungen strebt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) einfachere Bedingungen an. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur schlägt sein Ministerium Änderungen bei der Überbrückungshilfe III vor. So sollen Firmen eine Förderung für jeden Monat erhalten können, in dem sie einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent nachweisen können - weitere Nachweise sollen entfallen. Mehr dazu lesen Sie hier: Wirtschaftsministerium will Corona-Hilfen vereinfachen

Sonntag, 17. Januar, 15.48 Uhr: Die Infektionslage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat seine Fallzahlen für Bayern aktualisiert. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt im Freistaat bei 375.052 – das sind rund 2.000 Infektionen mehr als gestern. Davon gelten314.710 Personen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt aktuell bei 8.693.

Sonntag, 17. Januar, 13.34 Uhr: Grüne werfen Söder Versäumnisse bei Impfkampagne vor

Die bayerischen Grünen werfen Ministerpräsident Markus Söder Versäumnisse bei der Corona-Impfkampagne im Freistaat vor. Im Sommer "wäre genug Zeit gewesen, den Impfstart vernünftig vorzubereiten", sagte Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). Und jetzt habe der CSU-Chef der Impfbereitschaft mit dem Ruf nach einer Impfpflicht für das Pflegepersonal einen "Bärendienst" erwiesen. Mehr dazu lesen Sie hier: Grüne werfen Söder Versäumnisse bei Impfkampagne vor

Sonntag, 17. Januar, 11.20 Uhr: Polizei stoppt Tagesausflügler am Arber

Bei bestem Winterwetter auf Tagesausflüge zu verzichten, fällt vielen Menschen offenbar schwer: Die Zwieseler Polizei musste am Wochenende etwa zwei Dutzend Ausflügler stoppen, die unerlaubt zum Arber gereist waren. Die Betroffenen erwartet nun ein Bußgeld. Mehr dazu lesen Sie hier: Polizei stoppt Tagesausflügler am Arber

Sonntag, 17. Januar, 10.18 Uhr: Maas will Geimpfte früher in Restaurants und Kinos lassen

Als erster Bundesminister fordert Außenamtschef Heiko Maas (SPD), Menschen mit Corona-Impfung früher als anderen den Besuch von Restaurants oder Kinos zu erlauben. "Geimpfte sollten wieder ihre Grundrechte ausüben dürfen", sagte Maas der "Bild am Sonntag". "Es ist noch nicht abschließend geklärt, inwiefern Geimpfte andere infizieren können. Was aber klar ist: Ein Geimpfter nimmt niemandem mehr ein Beatmungsgerät weg. Damit fällt mindestens ein zentraler Grund für die Einschränkung der Grundrechte weg." Mehr dazu lesen Sie hier: Maas: Geimpfte in Restaurants und Kinos lassen

Samstag, 16. Januar, 17.24 Uhr: Aktuell keine Impftermin-Buchung im Kreis Regensburg möglich

Wegen Lieferproblemen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer müssen im Landkreis Regensburg mehrere Terminvereinbarungen entfallen. Das teilte das Landratsamt Regensburg am Samstag mit. Demnach habe das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitagabend über Lieferschwierigkeiten in Zusammenhang mit dem Corona-Impfstoff informiert. Biontech/Pfizer könne wegen Umbauten im Werk Puurs (Belgien) die zugesagten Liefermengen für die nächsten drei bis vier Wochen nicht vollständig einhalten. Für den Landkreis Regensburg bedeutet das, dass die vier kommenden Terminbuchungs-Möglichkeiten am 18., 21., 25. und 28. Januar entfallen müssen. Wann wieder neue Online-Termine vergeben werden können, ist aktuell noch unklar. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Impfungen: Aktuell keine Terminbuchung möglich

Samstag, 16. Januar, 14.33 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen für Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben seine Fallzahlen für Bayern aktualisiert. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt im Freistaat bei 372.831. Davon gelten 311.950 Personen wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 8.642.

Samstag, 16. Januar, 12.53 Uhr: Bayern bestellt 2,1 Millionen zusätzliche Spritzen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat weitere 2,1 Millionen Spritzen für die Impfungen gegen Covid-19 bestellt. Für weitere 1,5 Millionen Spritzen laufe außerdem gerade "ein Bestellvorgang". Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern bestellt 2,1 Millionen zusätzliche Spritzen

Samstag, 16. Januar, 10.07 Uhr: Ausflüge am Wochenende reglementiert

Viele Bayern zieht es am Wochenende als Ausgleich für Homeoffice, Homeschooling und Kontaktbeschränkungen ins Freie. Jedoch: In vielen Landkreisen herrscht die 15-Kilometer-Regel und erstmals in einigen auch das "Einreiseverbot" für Ausflügler. Umso größeren Andrang von Erholungssuchenden erwarten daher andere Regionen. Mehr dazu lesen Sie hier: 15-Kilometer-Regel: Ausflüge am Wochenende reglementiert

Freitag, 15. Januar, 19.06 Uhr: Passauer dürfen wieder im Landkreis wandern

Die Bürger der Stadt Passau dürfen ab Samstag wieder das Gebiet des Landkreises Passau betreten. Stadt und Landkreis Passau gelten als gemeinsame Region, teilte das Landratsamt am Freitagabend mit. Stadt und Landkreis Passau untersagten touristische Tagesausflüge aus anderen Landkreisen, aber innerhalb des gemeinsamen Gebietes gelte für alle gleichermaßen die 15-Kilometer-Regel.

Landrat Raimund Kneidinger (CSU) hatte am Montag gemäß der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung touristische Tagesausflüge in den Landkreis Passau untersagt - auch für die Einwohner der Stadt Passau. Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) begrüßte, dass die Bürger fortan wieder "sowohl in der Stadt als auch im Landkreis ihre Freizeit im Freien genießen können". Auf den Wanderwegen solle es aber diszipliniert zugehen.

Freitag, 15. Januar, 19.03 Uhr: Evangelische Kirche empfiehlt FFP2-Masken: Keine Pflicht

Die evangelische Kirche empfiehlt ihren Gottesdienstbesuchern in Bayern das Tragen einer FFP2-Maske - eine Verpflichtung gibt es aber nicht. Die Regionalbischöfe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) hätten am Freitag die Kirchengemeinden entsprechend informiert, teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mit: "Es sollte eine dringende Empfehlung, jedoch keine Verpflichtung sein, denn die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste sitzen entsprechend den bestehenden Hygienekonzepten weit genug voneinander entfernt." Normale Mund-Nasen-Bedeckungen sollten wie bisher auch ausreichend sein. Lesen Sie Evangelische Kirche empfiehlt FFP2-Masken: Keine Pflicht

Freitag, 15. Januar, 19.01 Uhr: München kritisiert ausbleibende Impfstofflieferung: "Chaos"

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat "chaotische Zustände" bei der Impfstofflieferung kritisiert. Entgegen der Ankündigung des Freistaats, die lokalen Impfzentren regelmäßig jeden Dienstag und Freitag mit Corona-Impfstoff zu beliefern, habe die Stadt die für Freitag zugesagten 3500 Impfdosen nicht erhalten, teilte das Rathaus mit. Lesen Sie München kritisiert ausbleibende Impfstofflieferung: "Chaos"

Freitag, 15. Januar, 18.38 Uhr: Die Lage in Straubing

Laut Mitteilung des Landesamts für Gesundheit (Stand 15.01.2021, 8 Uhr) wurden gestern zwei neue Infektionen mit dem Corona-Virus für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. In den letzten sieben Tagen lag die Zahl der Neuinfektionen bei insgesamt 38. Für die Stadt Straubing wird ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 79,51 ausgewiesen. 

Für den heutigen Freitag hat das Gesundheitsamt weitere acht Neuinfektionen im Stadtgebiet mitgeteilt. Es gab einen weiteren Todesfall in der Stadt Straubing in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

In der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen wurden insgesamt mehr als 2.400 Personen geimpft. Gestern fanden insgesamt 173 Impfungen statt, davon 130 im Impfzentrum in der Messehalle Am Hagen. Am Sonntag beginnen die Zweitimpfungen durch die mobilen Impfteams in den Senioreneinrichtungen von Stadt und Landkreis.

Freitag, 15. Januar, 18.34 Uhr: FFP2-Maskenpflicht auch im Bayerischen Landtag

Auch im Bayerischen Landtag gilt vom kommenden Montag (18. Januar) an eine FFP2-Maskenpflicht. Das hat Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Freitag angeordnet, in Absprache mit dem Präsidium. Sie betonte: "Das ist angesichts der neuen, ansteckenderen Virusmutation und mit Blick auf die Situation in unseren Krankenhäusern eine unerlässliche Präventionsmaßnahme." Die Anordnung gilt laut Mitteilung für sämtliche Begegnungs- und Verkehrsflächen im Maximilianeum.

Freitag, 15. Januar, 17.56 Uhr: Ministerium verteidigt FFP2-Maskenpflicht gegen Kritik

Das bayerische Gesundheitsministerium hat die geplante Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Geschäften und dem Nahverkehr im Freistaat gegen Kritik verteidigt. Das von manchen Experten gesehene Risiko der Spezialmasken sieht das Ministerium nicht als so gravierend an, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht.

Zuletzt hatte der Mediziner Professor Andreas Podbielski die FFP2-Pflicht scharf abgelehnt. "Das hört sich für mich nach Aktionismus an", sagte der Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene der Uni Rostock der Münchner "Abendzeitung" (Freitag). FFP2-Masken gehören aus seiner Sicht nur in die medizinischen Berufe. Diese Masken seien belastend und brächten "haufenweise Risiken" mit sich. Nicht umsonst sei im Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben, nach zweistündigem Tragen eine Pause einzulegen, betonte er.

Die Kritik an dem Vorgehen Bayerns sei sachlich nicht nachvollziehbar, meinte hingegen Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

Freitag, 15. Januar, 17.41 Uhr: Gesundheitsministerium: Corona-Zweitimpfungen sind sichergestellt

Nach Meldungen über Lieferprobleme beim Corona-Impfstoff von Pfizer sind die geplanten Zweitimpfungen bei Menschen in Bayern laut Gesundheitsministerium nicht in Gefahr. Unklar war am Freitag, wie es mit den Erstimpfungen weitergeht.

Bayern verfüge aktuell über eine Reserve von rund 100.000 Corona-Impfstoffdosen, teilte ein Ministeriumssprecher mit. Zudem werde der Freistaat am 18. Januar mit weiteren rund 107.000 Impfdosen planmäßig beliefert. "Dadurch kann die Zweitimpfung bei allen bislang im Freistaat geimpften Menschen durchgeführt und ein ordnungsgemäßer Schutz gewährleistet werden." Die an diesem Wochenende vereinbarten Impftermine könnten bayernweit stattfinden.

Über die Fortsetzung der Erstimpfungen könne allerdings erst "nach weiteren Informationen des Bundes über die zuverlässige Belieferung der Länder entschieden werden", betonte der Ministeriumssprecher. "Zentral ist, dass der Bund und die EU-Kommission als Vertragspartner für eine verlässliche Gewährleistung der Impfstoffversorgung und eine schnellstmögliche Kompensation möglicher Lieferausfälle eintreten."

Freitag, 15. Januar, 17.30 Uhr: Sankt Englmar fürchtet Besucheransturm

Für das kommende Wochenende ist auf Basis der aktuellen Inzidenzen davon auszugehen, dass Sankt Englmar das einzige Wintersportzentrum im Bayerischen Wald ist, das von Tagesausflüglern aus den umliegenden Mittel- und Oberzentren (Regensburg, Passau, Landshut, Straubing) angefahren werden kann. Die Landkreise Regen, Freyung-Grafenau, Passau und Deggendorf haben von der Sonderregelung Gebrauch gemacht, ab einem Inzidenzwert ab 200 touristische Tagesausflüge in den Landkreis zu verbieten. Der Landkreis Straubing-Bogen, in dem Englmar liegt, weist schon länger Inzidenzen deutlich unter 200 auf, sodass hier die Sonderregelung nicht angewendet werden kann.

Freitag, 15. Januar, 16.59 Uhr: Neue Impftermine in Schierling

Ab nächster Woche können von erstpriorisierten Personen insgesamt 1.440 Termine für das Impfzentrum Schierling gebucht werden, und zwar ausschließlich online über die Landkreis-Homepage und zu folgenden Zeitpunkten:

18.01.2021, ab 18 Uhr

21.01.2021, ab 18 Uhr

25.01.2021, ab 18 Uhr

28.01.2021, ab 18 Uhr

Unabhängig von diesem Zusatz-Impfangebot des Landkreises können sich impfwillige erstpriorisierte Personen weiterhin unter https://impfzentren.bayern/ registrieren lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll diese Software ebenfalls auf die Landkreis-Internetseite überführt werden, so dass dann das gesamte Terminmanagement einheitlich nur noch über die Landkreis-Homepage erfolgt. Man braucht sich insgesamt nur einmal anmelden, so das Landratsamt.

Es wird um Verständnis gebeten, dass das Impfangebot von der Verfügbarkeit des Impfstoffes abhängt. Bei etwa 10.500 über 80-Jährigen im Landkreis sind gewisse Wartezeiten nicht zu vermeiden. Die am heutigen 15.01., ab 8.30 Uhr angebotenen 490 Termine waren bereits in kurzer Zeit vergeben.

Freitag, 15. Januar, 16.37 Uhr: 17 positive Tests und 173 Impfungen im Landkreis Straubing-Bogen

17 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Freitag im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI bei 178,0, auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befinden sich wegen einer Covid-Erkrankung derzeit sieben Personen. Gemeldet wurde auch ein weiterer Todesfall im Landkreis an oder mit Covid-19.

Am Donnerstag wurden weitere 173 Personen aus Stadt und Landkreis geimpft, davon 130 im Impfzentrum in der Messehalle Am Hagen. Damit wurden bisher im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing insgesamt mehr als 2.400 Personen mit der ersten Impfstoff-Dosis versorgt.

Freitag, 15. Januar, 15.43 Uhr: Terminverschiebungen beim Impfzentrum in Regensburg

Wegen der weiterhin unregelmäßigen Lieferungen des Corona-Schutzimpfstoffes kann es auch in den kommenden Wochen im Impfzentrum immer wieder dazu kommen, dass bereits vereinbarte Termine verschoben werden müssen. In diesen Fällen informiert die Stadt die Betroffenen telefonisch oder per E-Mail. Wer nicht kontaktiert wird, kann davon ausgehen, dass sein Termin wie vereinbart stattfindet. Es ist nicht nötig, sich selbst zu melden.

Regensburg zählt zu den wenigen Kommunen, in denen sich bereits seit dem 4. Januar 2021 auch Über-80-Jährige, die nicht in einer Senioren- oder Gesundheitseinrichtung leben, impfen lassen können. Rund 1.000 Seniorinnen und Senioren haben von diesem Angebot bereits Gebrauch gemacht und ihre Erstimpfung erhalten.

Freitag, 15. Januar, 14.52 Uhr: 2.529 Menschen im Landkreis gegen Corona geimpft

Im Landkreis Regensburg wurden mit Stand 15. Januar insgesamt 2.529 Menschen gegen das Corona Virus geimpft, davon 1.607 Bewohner und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegeeinrichtungen. Nächste Woche startet in vielen Einrichtungen bereits die Runde der Zweitimpfungen, ferner werden in den wegen Corona Ausbrüchen bisher noch nicht angefahrenen Heimen die Erstimpfungen komplettiert. Mitte Februar sind die impfwilligen Bewohner und Mitarbeiter der Alten- und Pflegeeinrichtungen dann voraussichtlich komplett durchgeimpft.

Freitag, 15. Januar, 14.40 Uhr: Übersicht der Coronavirus-Fälle in Bayern

In Bayern sind laut Landesamt Gesundheit aktuell 370.031 Corona-Fälle dokumentiert, 308.490 gelten als genesen. Die Fälle nach Regierungsbezirk (Veränderung zum Vortag in Klammern): Oberbayern 141.314 (+ 1.097), Niederbayern 41.341 (+ 470), Oberpfalz 29.392 (+ 240), Oberfranken 27.902 (+ 356), Mittelfranken 50.941 (+ 513), Unterfranken 29.267 (+ 323), Schwaben 49.874 (+ 330).

Freitag, 15. Januar, 14.13 Uhr: Handwerkskammer fordert echte Wirtschaftshilfen für Betriebe

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hat die Probleme bemängelt, die es bei der Auszahlung der Corona-Hilfen gebe. „Weder sind die Hilfen unbürokratisch, noch können sie schnell beantragt werden. Ganz zu schweigen von einer schnellen Auszahlung. Damit werden die mit der Einführung der Hilfen gemachten Versprechen definitiv nicht erfüllt“, wie Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, laut Pressemitteilung sagte. Die reguläre Auszahlung der Novemberhilfen habe erst am 12. Januar begonnen, hieß es seitens der Handwerkskammer. Das sei höchst problematisch vor allem für kleinere Betriebe. Außerdem seien die Hilfen nicht unbürokratisch und unkompliziert zu beantragen.

Freitag, 15. Januar, 13.57 Uhr: Softwareprobleme bei Datenübermittlung in Regensburg

Aus technischen Gründen traten am Gesundheitsamt Regensburg in den vergangenen Tagen vorübergehend Schwierigkeiten bei der Übermittlung der Fallzahlen an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf. Die Fehlermeldungen wurden vom Gesundheitsamt erkannt und manuell korrigiert. Der Grund laut Landratsamt: Durch Änderungen in der Übermittlung musste die Schnittstelle vom Softwarehersteller mehrmals mittels Updates angepasst werden. Zur Lösung der Softwareprobleme stehe man in engem Kontakt mit dem Softwarehersteller und dem Landesamt, zum Teil seien die Fehler bereits behoben.

Freitag, 15. Januar, 13.31 Uhr: Lehrerverbände: Winterferien verschieben statt streichen

Die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Lehrerverbände (abl) hat sich gegen die Streichung der Faschingsferien ausgesprochen und für eine Verschiebung plädiert. "Angesichts eines drohenden Mega-Lockdowns wird die Entscheidung, die Winterferien zu streichen, für die Vertreter aller Schularten immer fragwürdiger", teilten Realschullehrerverband, Philologenverband und Katholische Erziehergemeinschaft am Freitag gemeinsam mit. "Eine rechtliche Prüfung wird nicht ausgeschlossen."

Freitag, 15. Januar, 13.23 Uhr: Opposition fordert Hilfen und Perspektiven für Kulturbereich

Soloselbstständige Künstler brauchen umgehend finanzielle Hilfen, die gesamte Kunst- und Kulturwirtschaft dringend klare Öffnungsperspektiven - das fordern die Oppositionsfraktionen Grüne, SPD und FDP im Landtag. Nach dem Ende des Förderzeitraums für Soloselbständige im Kulturbereich hätten viele Künstler und Kreativschaffende seit Anfang des Jahres kein Einkommen mehr, betonten die kulturpolitischen Sprecher Sanne Kurz (Grüne), Volkmar Halbleib (SPD) und Wolfgang Heubisch (FDP) am Freitag in München.

Freitag, 15. Januar, 12.55 Uhr: Maske verweigert – Pilot bricht Startvorgang ab

Die Fernreise eines Niederländers endete nicht an der Südspitze Afrikas, sondern bei der Polizei am Münchner Flughafen. Lesen Sie Maske verweigert – Pilot bricht Startvorgang ab

Freitag, 15. Januar, 12.42 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Deggendorf

Im Landkreis Deggendorf haben sich bis 14. Januar insgesamt 3.515 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Leider sind Stand 15. Januar 87 Bürgerinnen und Bürger verstorben. Stand 14 Januar waren 582 Personen noch mit dem Virus infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt zum 15. Januar lag laut RKI bei 244,4. Im Landkreis Deggendorf sind in 7 Einrichtungen (Alters- und Pflegeheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung) sogenannte Einträge zu verzeichnen, das heißt es haben sich entweder Mitarbeiter oder Bewohner mit Corona infiziert. 

Der Freistaat Bayern stattet pflegenden Angehörige und bedürftige Menschen mit FFP2 Masken aus. Die Verteilung der Masken für die pflegenden Angehörigen erfolgt durch die Städte und Gemeinden. Diese erhalten die circa 9.100 Masken vom Landratsamt Deggendorf zugeteilt. Die Verteilung vor Ort organisiert die jeweilige Gemeinde. Die Verteilung der Masken an Grundsicherungsempfänger erfolgt durch das Jobcenter und das Landratsamt jeweils postalisch. Hier werden circa 15.000 Masken verteilt. Die Auslieferung ist für die kommende Woche geplant.

Die Bewohner und Mitarbeiter der Alten- und Pflegeheime wurden zwischenzeitlich von den mobilen Impfteams geimpft. Lediglich in zwei Einrichtungen erfolgt die Impfung erst in der kommenden Woche. Insgesamt wurden, Stand 15. Januar, 1.689 Landkreisbürger/innen geimpft.

Freitag, 15. Januar, 12.15 Uhr: Auch SPD-Landtagsabgeordnete klagen gegen 15-Kilometer-Regel

Auch drei SPD-Landtagsabgeordnete, darunter der Fraktionsvorsitzende Horst Arnold, klagen nun gegen die sogenannte 15-Kilometer-Regel. Man wolle die Regelung mit einem sogenannten Normenkontrollantrag beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof überprüfen lassen, teilten Arnold sowie die beiden Abgeordneten Inge Aures und Christian Flisek am Freitag in München mit. Lesen Sie Auch SPD-Landtagsabgeordnete klagen gegen 15-Kilometer-Regel

Freitag, 15. Januar, 12.09 Uhr: 34 Positiv-Tests im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Donnerstag, 14. Januar, drei Todesfälle und 34 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. 21 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Derzeit werden 53 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Donnerstag bei 236,4 Fällen pro 100.000 Einwohner, heute liegt dieser Wert bei 270.

Was Infos zur Impfung und Anmeldung angeht, so bekommen in den kommenden Tagen mehr als 5.000 Menschen im Alter von mindestens 80 Jahren Post vom Landratsamt.  

Freitag, 15. Januar, 11.23 Uhr: Beginn der Zweit-Impfungen im Landkreis Kelheim

Für einen wirksamen Schutz ist eine zweimalige Impfung im Abstand von 21 Tagen erforderlich. Diese Zweitimpfungen beginnen im Landkreis Kelheim an diesem Sonntag. Laut Impfzentrum des Landkreises Kelheim werden 110 Personen zum zweiten Mal geimpft. Es ist folgende Aufteilung geplant: Impfzentrum 40 Personen, Mobile Teams 60 Personen, Goldberg-Klinik 10 Personen. Impfwillige haben mehrere Möglichkeiten, sich registrieren zu lassen: · Impfzentrum Landratsamt Kelheim, Telefon 09441 207-6940, Mail impfregistrierung@iz-bayern.de, Patientenservice Telefon 116 117 und unter www.impfzentren.bayern.

Freitag, 15. Januar, 11.19 Uhr: Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg wird gut angenommen

Das kostenfreie Angebot, sich im Corona-Testzentrum des Landkreises in der Altmühlstraße testen zu lassen, wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen, wie das Landratsamt mitteilt. Insbesondere vor, zwischen und nach den Feiertagen um Weihnachten und den Jahreswechsel stieg die Nachfrage stark an. Insgesamt wurden in der Zeit von 18. Dezember 2020 bis einschließlich 6. Januar 2021 am Testzentrum 3.522 Testungen durchgeführt. In diesem Zeitraum gingen insgesamt 70 positive Testbefunde ein. Die Termine zu den regulären Zeiten waren und sind für Personen gedacht, die keine Krankheitssymptome zeigen. Darüber hinaus besteht bereits seit 4. November für alle leicht symptomischen Personen in einem täglichen Zeitkorridor von 12 bis 14 Uhr die Möglichkeit, sich in Anwesenheit einer Ärztin/eines Arztes testen zu lassen. In der Regel dauerte es zwischen 24 und 48 Stunden, bis die Testergebnisse mitgeteilt werden konnten. Die Kosten dafür werden vollständig vom Freistaat Bayern übernommen. Die Abrechnung von labordiagnostischen Leistungen und der Abstrichnahme erfolgt zwischen den Ärztinnen und Ärzten sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB).

Freitag, 15. Januar, 9.59 Uhr: Lehrerverbands-Präsident: Keine Not-Abschlüsse wegen Corona

Der Präsident des Lehrerverbands will in der Corona-Krise an den Abschlussprüfungen festhalten. "Wir sollten alles tun, um den Schülerinnen und Schülern den Makel eines Not-Abiturs oder eines Not-Realschulabschlusses zu ersparen", sagte Heinz-Peter Meidinger der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe).

Freitag, 15. Januar, 9.27 Uhr: Corona-Inzidenz in 25 Kreisen und Städten in Bayern über 200

In 25 bayerischen Landkreisen und Städten liegen die Corona-Infektionszahlen laut Robert Koch-Institut (RKI) über der wichtigen Grenze von 200 pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche. Den höchsten Wert im Freistaat erreichte am Freitag demnach die Stadt Bayreuth mit 323,6. Dahinter folgten die Landkreise Rottal-Inn (310,3), Kulmbach (286,4) und Regen (270,0). Lesen Sie Corona-Inzidenz in 25 Kreisen und Städten in Bayern über 200

Freitag, 15. Januar, 8.38 Uhr: FFP2-Masken auch auf Freisinger Wochenmarkt

Für einen bestmöglichen Infektionsschutz sind ab 18. Januar 2021 unter anderem in Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen von den Kundinnen und Kunden FFP2-Masken zu tragen. Erstmals am 20. Januar 2021 gilt diese Vorschrift bis auf weiteres vorsorglich auch mittwochs und samstags auf dem Freisinger Wochenmarkt in der Luitpoldanlage.

Freitag, 15. Januar, 8.30 Uhr: Coronafälle bei Patienten und Mitarbeitern in Klinikum

Im Bezirksklinikum Ansbach haben sich 33 Patienten und 29 Mitarbeiter nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Klinikum mit. Um das Ausbruchsgeschehen einzudämmen, werde derzeit gemeinsam mit dem Gesundheitsamt eine Reihentestung der Mitarbeiter und der Patienten der Psychiatrischen Klinik und der geriatrischen Rehabilitation organisiert.

Freitag, 15. Januar, 8.10 Uhr: Mediziner halten Söders FFP 2-Maskenpflicht nicht für sinnvoll

Aktionismus, Chaos, schlechte Umsetzung: Die Entscheidung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), ab Montag FFP 2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen zur Pflicht zu machen, hat ihm viel Kritik eingebracht. Lesen Sie Mediziner halten Söders FFP 2-Maskenpflicht nicht für sinnvoll

Freitag, 15. Januar, 8 Uhr: Freie Wähler fordern Perspektiven nach der Pandemie

Die Geduld der Bevölkerung dürfe nicht überstrapaziert werden mit immer noch mehr und strengeren Verordnungen in der Corona-Krise. Freie-Wähler-Chef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und sein Fraktionschef Florian Streibl forderten deshalb am Donnerstag zum Abschluss der zweitägigen Winterklausur der Freie-Wähler-Landtagsfraktion mehr Optimismus. Lesen Sie Freie Wähler fordern Perspektiven nach der Pandemie

Donnerstag, 14. Januar, 19.23 Uhr: So können Sie laut Forschern FFP2-Masken wiederverwenden

Eine Forschungsgruppe der FH Münster hat eine Anleitung zur Verwendung von FFP2-Masken im Privatgebrauch herausgegeben. Sehen Sie das Video zu So können Sie FFP2-Masken wiederverwenden

Donnerstag, 14. Januar, 18.39 Uhr: Belegung der Intensivbetten in Ostbayern

Wie viele Intensivbetten sind bereits belegt, wie viele sind noch frei? Die Daten hierzu sind in Corona-Zeiten ein wichtiger Indikator für die Stresslage im Gesundheitswesen und die Situation in den Krankenhäusern. Hier erfahren Sie, wie es um die Belegung der Intensivbetten in Ostbayern bestellt ist.

Donnerstag, 14. Januar, 17.18 Uhr: FDP will "Stufenplan aus dem Lockdown"

Die Landtags-FDP fordert einen "Stufenplan aus dem Lockdown" ab Februar. Und auch die Freien Wähler wollen Öffnungen von Kitas, Schulen und Handel forcieren, sobald dies irgendwie möglich ist. Das kündigten die jeweiligen Fraktionsspitzen am Donnerstag zum Abschluss ihrer Fraktionsklausuren in München an. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) bremst allerdings. Lesen Sie FDP will "Stufenplan aus dem Lockdown"

Donnerstag, 14. Januar, 17.13 Uhr: Bayern setzt nicht alle Einsatzkräfte zur Nachverfolgung ein

Trotz der seit Monaten extremen Arbeitsbelastung an den Gesundheitsämtern setzt Bayern noch nicht alle verfügbaren Zusatzkräfte zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten ein. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor. Demnach wurde das Hilfskräfte-Potenzial bislang noch nicht ausgeschöpft, weshalb es auch keine Notwendigkeit gebe, auf die Unterstützung weiterer externer Dienstleister zurückzugreifen. Lesen Sie Bayern setzt nicht alle Einsatzkräfte zur Nachverfolgung ein

Donnerstag, 14. Januar, 16.33 Uhr: Derzeit 51 Covid-Patienten am Donau-Isar-Klinikum

Die Corona-Pandemie lässt nicht locker. Nach wie vor gibt es im Landkreis hohe Fallzahlen, und dies zeigt sich auch im aktuellen Lagebild im Donau-Isar-Klinikum. In Deggendorf und Dingolfing werden zurzeit 51 Corona-Patienten behandelt, zwölf von ihnen liegen auf den Intensivstationen.

Lesen Sie hier mit idowa.plus weiter: Gut ausgelastet: Derzeit 51 Covid-Patienten in Behandlung.

Donnerstag, 14. Januar, 15.47 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage im Landkreis Erding

Zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding sind seit Mittwoch 21 neue Fälle (Altersspanne zwischen neun und 87 Jahren) hinzugekommen. Die Zahl der bestätigten Fälle steigt damit von 4.646 auf 4.667. Die neuen Fälle stammen aus folgenden Gemeinden: Berglern (1), Bockhorn (1), Dorfen (1), Erding (11), Forstern (1), Lengdorf (2), Neuching (1), Steinkirchen (1), Taufkirchen (2).

Lesen Sie hier mit idowa.plus weiter: Infektionsfall in Asylunterkunft - 184 Impfungen am Mittwoch.

Donnerstag, 14. Januar, 15.11 Uhr: RVV verschickt kostenlose FFP2-Masken an Abonnenten

Der Regensburger Verkehrsverbund (RVV) stattet Inhaber verschiedener Abo-Karten kurzfristig kostenlos mit FFP2-Masken aus. Nach dem Beschluss der bayerische Staatsregierung, ab 18. Januar das Tragen von FFP2-Masken in Bussen, Bahnen und an Haltestellen verpflichtend zu machen, habe man sich kurzfristig entschieden, ein Kontingent an Masken zu ordern und an Abonnenten zu verschicken, heißt es in einer Pressemitteilung des RVV. Inhaber eines Jahresabonnements, eines Öko-Abonnements oder eines Job-Tickets werden demnach in den kommenden Tagen ein Schreiben mit zwei kostenlosen FFP2-Schutzmasken erhalten. Mehr dazu lesen Sie hier: RVV verschickt kostenlose FFP2-Masken an Abonnenten

Donnerstag, 14. Januar, 14.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Freistaat aktuell bei 366.702 (Stand: 14. Januar, 8 Uhr). Davon gelten 304.400 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 8.407.

Donnerstag, 14. Januar, 13.11 Uhr: Papst Franziskus und emeritierter Papst Benedikt XVI. geimpft

Papst Franziskus und der emeritierte Papst Benedikt haben ihre erste Impfung gegen Covid-19 erhalten. Das teilte der Heilige Stuhl am Donnerstag mit. Die beiden seien im Vatikan geimpft worden, hieß es. Mehr dazu lesen Sie hier: Papst Franziskus und emeritierter Papst Benedikt XVI. geimpft

Donnerstag, 14. Januar, 12.35 Uhr: Bayern will zweite Biontech-Impfdosen nicht mehr zurücklegen

Bayern ändert sein Vorgehen, um bei der Corona-Impfung schneller vorwärts zu kommen. Künftig soll beim Biontech-Impfstoff - bis auf eine gewisse Reserve - nicht mehr für jeden Erstgeimpften die Dosis für die nötige zweite Impfung zurückgelegt werden. "Das Ziel ist, möglichst schnell möglichst viel zu impfen, und da wollen wir alle Chancen nutzen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern will zweite Biontech-Impfdosen nicht mehr zurücklegen

Donnerstag, 14. Januar, 11.35 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Kelheim

Die positiv Getesteten im Landkreis Kelheim verteilen sich so: Abensberg 15, Langquaid 2, Aiglsbach 2, Mainburg 20, Attenhofen 1, Neustadt/ Do. 34, Bad Abbach 65, Painten 1, Riedenburg 2, Elsendorf 20, Rohr i. NB 10, Saal a.d. Donau 8, Hausen 4, Siegenburg 6, Herrngiersdorf 1, Teugn 3, Ihrlerstein 5, Train 1, Kelheim 16, Kirchdorf 1.

Donnerstag, 14. Januar, 9.50 Uhr: Ein Todesfall und 67 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen hat am Mittwoch, 13. Januar, einen Todesfall und 67 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Das teilte der Sprecher des Landratsamts Heiko Langer soeben mit. Im Jahr 2020 wurden 3.052* Landkreisbürger infiziert. Seit Jahresbeginn sind es insgesamt 363 Neuinfektionen. Davon sind 2.773* Personen seit 1. Juli genesen beziehungsweise konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.416* Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 105* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 53 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut RKI lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 224,8 Fällen pro 100.000 Einwohner, heute liegt dieser Wert bei 236,4. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Donnerstag, 14. Januar, 8.02 Uhr: Corona-Inzidenz in 30 Landkreisen und Städten über 200 

In 30 bayerischen Landkreisen und Städten liegen die vom Robert Koch-Institut (RKI) ermittelten Corona-Infektionszahlen über der wichtigen Grenze von 200 pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Der höchste Wert im Freistaat wurde am Donnerstagmorgen mit 291,8 für den Landkreis Wunsiedel ausgewiesen. Dahinter folgten die Stadt Bayreuth (282,1), der Landkreis Kronach (275,7) und die Stadt Nürnberg mit 274,1 (Stand 14. Januar, Mitternacht). Ab 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern greifen strengere Maßnahmen gegen das Virus. Diese Städte und Landkreis in Bayern haben ebenfalls einen Inzidenzwert von über 200

Donnerstag, 14. Januar, 6.27 Uhr: Grünen-Chef Habeck kritisiert Söders Rolle in ersten Pandemie-Monaten 

In seinem neuen Buch kritisiert Grünen-Chef Robert Habeck Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für dessen Rolle in den ersten Monaten der Corona-Pandemie. "Vorsitz heißt, sich zurückzunehmen und zusammenzuführen", schreibt Habeck in seinem an diesem Donnerstag erscheinenden Buch "Von hier an anders. Eine politische Skizze". Bis zum 30. September hatte Bayern den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder inne.

Mittwoch, 13. Januar, 18.15 Uhr: Bayern setzt beim Homeoffice auf Steuer-Anreize statt Quote

Markus Söder will im Freistaat mehr Anreize für Homeoffice schaffen. Festgeschriebene Quoten hält der Ministerpräsident aber für den falschen Weg. Er will lieber steuerlich fördern und begünstigen. Lob kam dazu von der bayerischen Wirtschaft, Kritik von den Grünen. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern setzt auf Steuer-Anreize statt Quote

Mittwoch, 13. Januar, 18.05 Uhr: Alle Infos zu Ostbayerns Impfzentren

Seit Ende Dezember sind auch in Ostbayern die Impfzentren der Städte und Kreise einsatzbereit, erste Impfungen wurden fast überall durchgeführt. Je nach Impfstoff-Verfügbarkeit wird nun weitergemacht, beginnend mit älteren Menschen, Pflegekräften und Krankenhauspersonal. Hier finden Sie alle Informationen zum Impfzentrum in Ihrer Nähe.

Mittwoch, 13. Januar, 17.35 Uhr: BayernTrend: Drei Viertel wollen sich wahrscheinlich impfen lassen

Mehr als drei Viertel der Menschen in Bayern wollen sich wahrscheinlich oder sicher gegen das Coronavirus impfen lassen. Das geht aus einer Umfrage des Instituts infratest dimap für den BayernTrend des Politikmagazins "Kontrovers" des Bayerischen Rundfunks hervor. Dagegen wollen sich zehn Prozent wahrscheinlich nicht impfen lassen, elf Prozent auf keinen Fall. Den Menschen im Freistaat geht es beim Impfen insgesamt zu langsam. Mit 40 Prozent halten weniger als die Hälfte das Impftempo für angemessen. 51 Prozent finden, es gehe zu langsam voran.

Mittwoch, 13. Januar, 17.22 Uhr: Psychisch kranke Kinder: Psychologen bitten um Notbetreuung

Die bayerischen Kinder- und Jugendpsychiater haben die Staatsregierung in einem offenen Brief eindringlich gebeten, psychisch kranke und entwicklungsverzögerte Kinder bei der Notbetreuung in den Kitas und Schulen zu berücksichtigen. Auch für die Kinder psychisch kranker Eltern sei eine Betreuung am Vor- wie am Nachmittag wichtig, betonte der Landesverband Bayern des Berufsverbands für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Mittwoch in München.

Mittwoch, 13. Januar, 15.59 Uhr: Anmelde-Software macht Schwierigkeiten im Landkreis Regensburg

Reibungslos läuft es noch nicht. Seit Montag ist über die Internetseite www.impfzentren.bayern eine bayernweite Registrierung für die Corona-Schutzimpfung möglich. Aktuell werden aber fälschlicherweise alle Bürger des Landkreises Regensburg dem Impfzentrum in Schierling zugewiesen. Eine Registrierung für das Impfzentrum am Regensburger Landratsamt ist aktuell nicht möglich. Mehr dazu lesen Sie hier: Anmelde-Software macht Schwierigkeiten: Keine Impflinge zugeteilt

Mittwoch, 13. Januar, 15.23 Uhr: Söder: FFP2-Maskenpflicht gilt erst ab 15 Jahre

Die FFP2-Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und Geschäften in Bayern wird erst für Jugendliche ab 15 Jahren gelten. Kinder bis einschließlich 14 Jahre bleiben ausgenommen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München an. Lesen Sie Söder: FFP2-Maskenpflicht gilt erst ab 15 Jahre

Mittwoch, 13. Januar, 15.22 Uhr: Hohe Nachfrage nach FFP2-Masken: Lagerbestände gut

Nach der Bekanntgabe der FFP2-Maskenpflicht ist die Nachfrage in Bayern gestiegen. In manchen Geschäften waren die Masken am Mittwoch ausverkauft, ein grundsätzlicher Engpass zeichnete sich aber nicht ab. "Die Lagerbestände an FFP2-Masken sind gut", sagte ein Sprecher des Bayerischen Apothekerverbands. "Großhandlungen und Zulieferer haben den Apotheken bestätigt, dass Nachbestellungen in allen Größenordnungen zügig getätigt werden können." Lesen Sie Hohe Nachfrage nach FFP2-Masken: Lagerbestände gut

Mittwoch, 13. Januar, 15.13 Uhr: Corona-Intensivbetten in tschechischen Grenzregionen knapp

In den tschechischen Grenzregionen zu Deutschland bleibt die Lage in den Krankenhäusern äußerst angespannt. In der Verwaltungsregion Karlsbad (Karlovy Vary) war am Mittwoch nach Angaben des Gesundheitsministeriums nur noch ein einziges Bett für Covid-19-Intensivpatienten frei. In der Region um Liberec (Reichenberg) an der Grenze zu Sachsen waren noch zwei Betten verfügbar. Schwierig ist auch die Lage im Krankenhaus der Grenzstadt Cheb (Eger). Nachdem dort ein Arzt Alarm geschlagen hatte, wurde ein Teil der Patienten in andere Einrichtungen verlegt. Lesen Sie Corona-Intensivbetten in tschechischen Grenzregionen knapp

Mittwoch, 13. Januar, 14.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Freistaat aktuell bei 362.183 (Stand: 13. Januar, 8 Uhr). Davon gelten 299.760 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 8.257.

Mittwoch, 13. Januar, 13.37 Uhr: Bayern will FFP2-Masken an Bedürftige verteilen

Bedürftige sollen in Bayern kostenlos FFP2-Schutzmasken zur Verfügung gestellt bekommen. Insgesamt sollen voraussichtlich zwei Millionen Masken bereitgestellt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen. Damit will die Staatsregierung Härten abfedern, wenn vom kommenden Montag (18. Januar) an eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen gilt. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern will kostenlose FFP2-Masken an Bedürftige ausgeben

Mittwoch, 13. Januar, 11.36 Uhr: Landkreis Miesbach verbietet Ausflüge: Spitzinggebiet dicht

Nach anderen Gebieten verbietet auch der Landkreis Miesbach touristische Tagesausflüge in die Region. Die Regelung solle am Donnerstag in Kraft treten und zunächst bis zum 31. Januar gelten, teilte das Landratsamt Miesbach am Mittwoch mit. Betroffen sind beliebte Ausflugsziele wie Tegernsee, Schliersee und Spitzinggebiet. Lesen Sie Landkreis Miesbach verbietet Ausflüge: Spitzinggebiet dicht

Mittwoch, 13. Januar, 11.12 Uhr: Corona-Lage im Kreis Kelheim

Seit Beginn der Pandemie gab es laut RKI im Landkreis Kelheim 2.771 Corona-Fälle und 62 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Der 7-Tagesinzidenzwert liegt derzeit bei 132,5.

Mittwoch, 13. Januar, 11.07 Uhr: Experten: Vorsicht bei Antigen-Schnelltests

Die vielfach eingesetzten Corona-Schnelltests sind Studien zufolge häufig unzuverlässig. Die Empfindlichkeit der Antigen-Schnelltests ist demnach zum Teil erheblich geringer als von den Herstellern angegeben. Das betonen deutsche Wissenschaftler des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin zu Covid-19 in einem Positionspapier. Die Mediziner warnen dringend davor, die Hygieneregeln in Alten- und Pflegeheimen zu lockern, in denen Schnelltests häufig zum Einsatz kommen. Lesen Sie Experten: Vorsicht bei Antigen-Schnelltests

Mittwoch, 13. Januar, 9.50 Uhr: Infektiologe: "Kaum zusätzlicher Schutz" durch FFP2-Masken

Der Pandemiebeauftragte des Klinikums rechts der Isar in München hält die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für problematisch. "Die Nutzung von FFP2-Masken in der Öffentlichkeit sehe ich sehr kritisch, insbesondere weil sie einen erheblich erhöhten Atemwiderstand mit sich bringen und das Tragen ein entsprechendes Training erfordert", erklärte Christoph Spinner. Lesen Sie Infektiologe: "Kaum zusätzlicher Schutz" durch FFP2-Masken

Mittwoch, 13. Januar, 9.30 Uhr: Röttgen hält FFP2-Maskenpflicht für verfrüht

Norbert Röttgen, Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, hält eine bundesweite Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im Einzelhandel und Nahverkehr für verfrüht. Man müsse den Menschen erst erklären, warum FFP2-Masken wirksamer seien und wo der Unterschied zum normalen Mund-Nase-Schutz liege, sagte er in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Das muss zuerst gesagt werden, dann kann man über Kontrollen reden." Er sei dafür, dass man vor allen Dingen die Bevölkerung mitnehme und "dass wir ihr nicht unterstellen, dass die Bevölkerung das nicht einsieht und darum kommen Pflichten, Kontrolle und Zwang". Lesen Sie Röttgen hält FFP2-Maskenpflicht für verfrüht

Mittwoch, 13. Januar, 8.58 Uhr: Homeoffice: Söder, Arbeitgeber und Gewerkschaften beraten

Mehr Homeoffice-Möglichkeiten für Arbeitnehmer - das ist ein Ziel von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im aktuellen Kampf gegen Corona. Über konkrete Mittel und Wege dorthin will er heute zusammen mit Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern beraten. "Dass sich was bewegen muss bei Homeoffice, ist klar", sagte er vorab. Offen ist, ob dies über konkrete Zielvorgaben laufen soll, wie er sie am Montag ins Gespräch gebracht hatte, oder über Anreize und Begünstigungen. Lesen Sie hierzu Homeoffice: Söder, Arbeitgeber und Gewerkschaften beraten

Mittwoch, 13. Januar, 8.52 Uhr: Zwei Todesfälle und 13 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen hat am Dienstag zwei Todesfälle und 13 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Das teilte das Landratsamt soeben mit. Seit Jahresbeginn wurden demnach 296 Neuinfektionen gemeldet. Seit 1. Juli konnten davon 2.748* Personen genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen werden. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.349* Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 104* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 59 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 259,66 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Mittwoch, 13. Januar, 8.34 Uhr: Bayerische Start-ups: Corona-Krise bremst Investitionen kaum

Bayerische Start-ups wurden vergangenes Jahr trotz Corona-Krise reichlich mit Geld versorgt. Insgesamt fuhren sie 1,509 Milliarden Euro an Finanzierungen ein, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Das ist zwar ein Minus von 2,6 Prozent aber deutlich besser als der bundesweite Rückgang um mehr als 15 Prozent.

Mittwoch, 13. Januar, 8.33 Uhr: Zahl der Corona-Hotspots in Bayern sinkt leicht

Die Zahl der Corona-Hotspots in Bayern ist leicht gesunken. Am Mittwoch (Stand: 13. Januar, 00.00 Uhr) lagen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 24 Landkreise und kreisfreie Städte über dem kritischen Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am höchsten war der Wert im Landkreis Wunsiedel mit 298,7, gefolgt von der Stadt Coburg (289,7) und dem Landkreis Passau (281,8). Am Vortag lagen noch 26 Landkreise und Städte über der Schwelle. Lesen Sie Zahl der Corona-Hotspots in Bayern sinkt leicht

Mittwoch, 13. Januar, 7 Uhr: Impf-Anmeldung in Straubing: Verunsicherung wegen neuem Online-Portal

E-Mails der IMS Rettungsdienst GmbH, dem Betreiber des Impfzentrums, haben bei einigen Straubingern für Verunsicherung gesorgt. Darin hieß es, sie sollten per E-Mail übersandte Daten zur Impf-Vormerkung nochmals in das neue Online-Portal einpflegen. Was hat es damit auf sich? Der IMS-Geschäftsführer gibt Auskunft.

Lesen Sie hier weiter mit idowa.plus: Impf-Anmeldung in Straubing: Verunsicherung wegen neuem Online-Portal

Mittwoch, 13. Januar, 7 Uhr: Infektiologe Salzberger zu Corona-Impfung: "Für fast niemanden schädlich"

Das Impfen gegen das Coronavirus hat begonnen, doch noch immer gibt es offene Fragen. Werden auch jene geimpft, die eine Infektion durchgestanden haben? Und wie lange schützt mich die Immunität nach einer Impfung oder Infektion? Antworten gibt Professor Bernd Salzberger. Er ist Leiter der Abteilung Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg.

Lesen Sie hier weiter mit idowa.plus: Infektiologe Salzberger zu Corona-Impfung: "Für fast niemanden schädlich"

Mittwoch, 13. Januar, 5.16 Uhr: Virologe schätzt: Masken-Regelung in Bayern wohl weltweit einmalig 

In Bayern muss ab der kommenden Woche in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr eine FFP2-Maske getragen werden - eine solche Maßnahme ist dem Virologen Jonas Schmidt-Chanasit zufolge sehr wahrscheinlich bisher einmalig auf der Welt.

Mittwoch, 13. Januar, 5.14 Uhr: Wirtschaftsminister gegen verpflichtende Homeoffice-Regeln 

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wendet sich gegen verpflichtende Regelungen, um mehr Beschäftigte aus den Büros ins Homeoffice zu bekommen. "Wir brauchen flexible Lösungen, die mit den Unternehmen vereinbart werden", sagte der Freie-Wähler-Chef der "Augsburger Allgemeinen". An diesem Mittwoch berät die Staatsregierung mit Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern über das Thema. Aiwanger sagte, die Betriebe seien "kein Hotspot für Corona-Ansteckungen". Dennoch sei Homeoffice, wo es machbar ist, in der Pandemie eine vernünftige Maßnahme. "Eine allgemeine Pflicht wird aber der Wirtschaft nicht gerecht", betonte er.

Dienstag, 12. Januar, 18.52 Uhr: Stadt und Landkreis Passau streiten über 15-Kilometer-Regel

Stadt und Landkreis Passau verzeichnen seit Wochen immer wieder Höchstwerte bei Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die neuesten Schutzmaßnahmen sorgen nun für Zoff zwischen den Behörden, weil Passaus Bürger nicht mehr für Tagesausflüge in den Landkreis fahren dürfen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Dienstag zu vermitteln versucht. Mehr dazu lesen Sie hier: 15-Kilometer-Regel sorgt für Zoff zwischen Stadt und Landkreis Passau

Dienstag, 12. Januar, 18.49 Uhr: Verwaltungsgericht: Nächtliche Ausgangsbeschränkung bleibt

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung in Bayern bleibt: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat einen Eilantrag gegen diese Maßnahme zur Bekämpfung der Corona-Pandemie abgelehnt. Mehr dazu lesen Sie hier: Verwaltungsgericht: Nächtliche Ausgangsbeschränkung bleibt

Dienstag, 12. Januar, 17.51 Uhr: Verbände zuversichtlich bei FFP2-Masken-Vorrat

Ab Montag, den 18. Januar, sind im Einzelhandel und im ÖPNV durch den heutigen Kabinettsbeschluss FFP2-Masken verpflichtend. "Die Verfügbarkeit im Handel ist ausreichend gewährleistet, also es gibt keine Mangelware FFP2", sagte Söder im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag. Die Masken seien zum Teil sogar "deutlich im Überfluss vorhanden." Das sieht Thomas Metz, Sprecher des Bayerischen Apothekerverbands (BAV), ähnlich.

Lesen Sie weiter unter Gibt es genug FFP2-Masken in Bayern?

Dienstag, 12. Januar, 17.40 Uhr: Skischulen fordern Hilfe: Hoffen auf begrenzte Öffnung

Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) fordert in der Pandemie eine angemessene finanzielle Unterstützung für Ski- und Snowboardschulen sowie die Möglichkeit zu einem reduzierten Kursangebot. Die Suche nach "Schlupflöchern" in den Verordnungen für einzelne Branchen sei nicht der richtige Weg; die Infektionszahlen müssten zurückgehen, schrieb der Verband in einem am Dienstag veröffentlichten offenen Brief an die Politik. Mehr dazu lesen Sie hier: Skischulen fordern Hilfe: Hoffen auf begrenzte Öffnung

Dienstag, 12. Januar, 17.35 Uhr: Adler-Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung stattgegeben

as Amtsgericht Aschaffenburg hat dem Antrag der Adler Modemärkte AG auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung stattgegeben. Das teilte Adler am Dienstag mit. Das Verfahren solle dazu dienen, die 170 Adler-Filialen in Deutschland und Europa fortzuführen und die Gesellschaft über einen Insolvenzplan zu sanieren. Adler hatte am Sonntag überraschend einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt und Überschuldung als Insolvenzgrund angegeben. Die Umsätze seien im Corona-Lockdown eingebrochen, hieß es zur Begründung.

Mehr dazu lesen Sie hier: Adler-Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung stattgegeben

Dienstag, 12. Januar, 15.43 Uhr: Söder: Vorstoß für mögliche Impfpflicht für Pflegekräfte

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat seinen Vorstoß für eine möglich Impfpflicht für Pflegekräfte verteidigt. "Ich werbe da für eine konsequente und offene Diskussion", sagte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. "Es ist wie immer in solchen Dingen, es wird zunächst mal gesagt: Nein, geht gar nicht. Also entweder wollen wir jetzt Corona besiegen oder wir wollen es nicht besiegen." Deshalb müsse zumindest die Debatte sein. "Ob es dann kommt, muss der Bund entscheiden." Eine allgemeine Corona-Impfpflicht lehnte Söder erneut ausdrücklich ab. Lesen Sie Söder: Vorstoß für mögliche Impfpflicht für Pflegekräfte

Dienstag, 12. Januar, 15.29 Uhr: Verkehrsverbünde von FFP2-Maskenpflicht überrascht

Die bayerischen Verkehrsverbünde sind von der ab Montag geltenden Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr überrascht worden. "Alle bisherigen Studien haben nachgewiesen, dass der ÖPNV sicher ist", sagte Burkhard Hüttl vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen Bayern am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Von daher wird eine hohe Sicherheit jetzt noch weiter erhöht - dem verschließen wir uns natürlich nicht."

Dienstag, 12. Januar, 15.17 Uhr: Stau am Impfzentrum Deggendorf - Wollte jeder der Erste sein?

Eine lange Schlange bildete sich am Dienstag am Impfzentrum. Der Stau war aber nicht witterungsbedingt, sondern lag einzig und allein daran, dass sich die Impfwilligen nicht an die Termine gehalten haben, klärte Thomas Kindel, Leiter des Sachgebiets für Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt, auf. Lesen Sie Stau am Impfzentrum Deggendorf - Wollte jeder der Erste sein?

Dienstag, 12. Januar, 15.13 Uhr: Söder: Testpflicht für Pendler aus dem Ausland

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will in Kürze wieder eine wöchentliche Corona-Testpflicht für Berufspendler aus dem Ausland einführen. Mit einer neuen Einreise-Quarantäneverordnung des Bundes werde dafür voraussichtlich noch in dieser Woche die Möglichkeit geschaffen, sagte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Auf dieser Grundlage werde man das schon einmal praktizierte Modell wiederbeleben. Lesen Sie Söder: Testpflicht für Pendler aus dem Ausland

Dienstag, 12. Januar, 15.07 Uhr: Handel begrüßt FFP2-Maskenpflicht

Der bayerische Handel sieht die beschlossene Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Einzelhandel und Nahverkehr positiv. "Es ist ein logischer Schritt, denn die Fallzahlen gehen bisher nicht zurück", sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, am Dienstag. Lesen Sie Handel begrüßt FFP2-Maskenpflicht

Dienstag, 12. Januar, 14.38 Uhr: Können FFP2-Masken wiederverwendet werden?

Schutzmasken beschäftigen die Verbraucher im Rahmen der Pandemie-Eindämmung immer wieder. Neben der Community Maske, also einem einfachen Mund-Nasen-Schutz, gibt es auch sogenannte FFP2-Masken, die neben Fremd- auch Selbstschutz gewährleisten sollen. Doch kann man diese teureren Lösungen auch waschen? Lesen Sie hierzu Können FFP2-Masken wiederverwendet werden?

Dienstag, 12. Januar, 14.26 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat

Seit Beginn der Pandemie wurden dem LGL 358.967 Coronafälle und damit 1.740 seit gestern gemeldet. 295.380 Menschen sind seitdem wieder genesen. 8.079 Todesfälle wurden im Zusammenhang mit Corona insgesamt gemeldet - 162 neue Todesfälle wurden seit gestern gemeldet. Der 7-Tagesinzidenzwert liegt in Bayern bei 160,43. In Niederbayern gibt es 218,86 Fälle auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, in der Oberpfalz sind es 141,53.

Dienstag, 12. Januar, 13.37 Uhr: Bayern beschließt FFP2-Maskenpflicht für Nahverkehr und Einzelhandel

In Bayern gilt vom kommenden Montag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte, die "normalen Community-Masken" seien in der Corona-Pandemie zum Schutz der anderen. FFP2-Masken schützen auch den Träger selbst. Ziel sei, die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr und im Handel zu verbessern. Lesen Sie hierzu Bayern beschließt FFP2-Maskenpflicht für Nahverkehr und Einzelhandel

Dienstag, 12. Januar, 12.50 Uhr: Pressekonferenz: Söder informiert über Impfung und Schulbetrieb

Die Bayerische Staatsregierung hat sich am Vormittag getroffen, um wieder einmal über die Maßnahmen in der Corona-Pandemie zu diskutieren. Die Hauptthemen sind Impfung und Schulbetrieb. Die Ergebnisse sollen am Nachmittag um 13 Uhr präsentiert werden. Lesen Sie hierzu Pressekonferenz: Söder informiert über Impfung und Schulbetrieb

Dienstag, 12. Januar, 12.08 Uhr: Corona-Lage im Kreis Kelheim

Seit Beginn der Pandemie gab es laut RKI im Landkreis Kelheim 2.756 Corona-Fälle und 61 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Der 7-Tagesinzidenzwert liegt derzeit bei 138,1.

Dienstag, 12. Januar, 10.13 Uhr: Mobile Test Taskforce unterstützt bei Reihentestungen

Das Landratsamt Regensburg unterstützt Alten- und Pflegeheime seit Januar 2021 zusätzlich mit einer mobilen Test Taskforce. Das Team der Taskforce besteht aus entsprechend geschulten Medizinstudierenden, die am Freitagabend und am Wochenende PCR-Testungen in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis vornehmen, wenn nach einem Positiv-Fall Reihen-Testungen angeordnet werden. So können die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte an diesen Tagen entlastet werden. Den Kontakt zu den Test-Helfern stellt im Bedarfsfall das Landratsamt her. Diese eigens für den Landkreis Regensburg ins Leben gerufene Taskforce ergänzt die Einsatzgruppen der Regierung der Oberpfalz, die seit Anfang Januar vier mobile Testteams bereitstellt. Ziel ist es, frühzeitig Corona-Infizierte auszumachen und unerkannte Infektionsketten so schnell wie möglich aufzudecken und eine Weiterverbreitung zu verhindern.

Dienstag, 12. Januar, 9.59 Uhr: Das ist die aktuelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Montag, 11. Januar, neun SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. Nachdem im Jahr 2020 3052* Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 283 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2722* Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginnt 3336* Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 102* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 56 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Montag bei 255,78 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Dienstag, 12. Januar, 8.05 Uhr: Wo passieren die Corona-Ansteckungen?

Lockdown-Maßnahmen nun schon seit Anfang November - doch noch immer liegen die Corona-Fallzahlen auf hohem Niveau. Wo stecken sich die Menschen an? Lesen Sie hierzu Wo passieren die Corona-Ansteckungen?

Dienstag, 12. Januar, 7.37 Uhr: Corona-Krise lässt Eilanträge auf Rekordwert steigen

Keine normale Schule, kein normales Reisen, kein normales Leben - noch nie waren die Grundrechte so stark eingeschränkt wie in der Corona-Pandemie. Das spürt auch das Bundesverfassungsgericht. Lesen Sie hierzu Corona-Krise lässt Eilanträge auf Rekordwert steigen

Dienstag, 12. Januar, 7 Uhr: Politiker lehnen Vorstoß des Gemeindetages ab

Der Staat wird die Einhaltung der 15 Kilometerregeln zur Eindämmung des Corona-Virus nicht mittels Handyüberwachung kontrollieren. Einer entsprechenden Forderung des bayerischen Gemeindetages erteilte der bayerische Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) eine klare Absage: "Diesen Vorschlag werden wir nicht weiterverfolgen", sagte ein Ministeriumssprecher auf Nachfrage unserer Zeitung. Lesen Sie hierzu Politiker lehnen Vorstoß des Gemeindetages ab

Montag, 11. Januar, 19.51 Uhr: 18 positiv bei Reihentestung in Klinik Wartenberg

Bei der Reihentestung von Mitarbeitenden und Patienten der Klinik Wartenberg am Samstag sind 18 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Bei den meisten dieser Fälle handelt es sich um Mitarbeiter. Nach Angaben der Klinik wurden insgesamt 370 Abstriche genommen, davon circa 300 bei den Mitarbeitern und 70 bei Patienten.

Lesen Sie hier weiter mit idowa.plus: Drei Patienten und 15 Mitarbeiter positiv bei Corona-Reihentestung

Montag, 11. Januar, 19.27 Uhr: Wenige Seniorenheims-Mitarbeiter in Straubing wollen sich impfen lassen

Corona-Ausbrüche in Seniorenheimen sind gefürchtet. Deshalb haben Ständige Impfkommission (STIKO) und Bundesregierung entschieden, dass Bewohner und Pflegepersonal zu den ersten gehören, die sich gegen das Virus impfen lassen können. Doch nicht jeder will das, wie der Blick auf die Zahlen der Geimpften und Impfwilligen in der Region zeigt.

Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Nur ein Viertel des Personals will sich impfen lassen

Montag, 11. Januar, 19.20 Uhr: Söder bringt Impfpflicht ins Spiel

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beklagt, es gebe "unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung". Der deutsche Ethikrat solle deshalb Vorschläge machen, "ob und für welche Gruppen eine Impfpflicht denkbar wäre" sagte der CSU-Chef der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag). "Sich impfen zu lassen, sollte als Bürgerpflicht angesehen werden", sagte Söder. Eine staatliche Kampagne zur Förderung der Impfbereitschaft, "an der sich Vorbilder aus Kunst, Sport und Politik beteiligen", könne helfen.

Montag, 11. Januar, 18.31 Uhr: Lage in der Stadt Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurde heute eine neue Infektion mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Es gab einen weiteren Todesfall in der Stadt Straubing in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Näheres hierzu ist der Stadt nicht bekannt.

Für die Stadt Straubing wird vom Landesamt für Gesundheit ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 102,53 (Stand Montag, 11.01.2021, 8 Uhr) ausgewiesen

Montag, 11. Januar, 18.05 Uhr: Registrierungsportal für Impfungen

Seit Montag, 11. Januar 2021, gibt es für Bayern ein Online-Registrierungsportal für die Corona-Schutzimpfung. Das entsprechende Modul der Bayerischen Impfsoftware BayIMCO (Bayerisches Impfmanagement gegen Corona) wurde vom Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Auftrag gegeben.

Über die Registrierungsplattform des Bayerischen Impfportals www.impfzentren.bayern können die Bürgerinnen und Bürger mit Erstwohnsitz in Bayern von zu Hause aus wichtige Informationen bereitstellen, die im Rahmen der Impfung relevant werden. Auf Basis dieser Daten werden frühestens ab 20. Januar ausschließlich über die BayIMCO des Freistaates Impftermine für die örtlichen Impfzentren organisiert.

Montag, 11. Januar, 17.58 Uhr: Pelzhändler öffnet Laden trotz Verbot

Aus Protest gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen hat ein Pelzhändler aus Regensburg am Montag trotz Verbot sein Geschäft geöffnet und muss nun mit einem hohen Bußgeld rechnen. Der Mann habe sein Vorhaben zuvor über die Presse angekündigt, daher seien Mitarbeiter des Ordnungsamtes schnell vor Ort gewesen, sagte eine Stadtsprecherin. Nach knapp einer Stunde habe der Gewerbetreibende seinen Laden wieder zugemacht.

Montag, 11. Januar, 17.48 Uhr: Kabinett berät über Corona-Lage, Impfungen und Schulbetrieb

Das bayerische Kabinett kommt am Dienstag zu seiner zweiten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Im Mittelpunkt steht erneut die Corona-Krise - seit Montag gelten auch in Bayern nochmals verschärfte Regeln zur Bekämpfung der Pandemie. Insbesondere soll es um die begonnenen Impfungen gegen das Coronavirus und den neuerlichen Distanz-Schulbetrieb gehen.

Montag, 11. Januar, 17.33 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Straubing-Bogen

Drei neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Montag im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Aufgrund eines temporären Software-Problems waren die am Sonntag gemeldeten Zahlen nicht korrekt. Es waren im Landkreis 50 Fälle. Diese sind beim RKI bereits erfasst. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Montag 0 Uhr) daher bei 199,8 – damit aber weiterhin unter der Marke von 200. Am Montag wurde auch ein weiterer Todesfall im Landkreis an bzw. mit Covid-19 gemeldet. Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befinden sich wegen einer Covid-Erkrankung derzeit vier Personen (Stand Montagvormittag). Am Wochenende wurden 311 Personen (Bewohnerinnen und Personal) im Schwestern-Altenheim in Mallersdorf geimpft.

Montag, 11. Januar, 16.44 Uhr: Kultusministerium: Schulstart weitgehend störungsfrei

Nach viel Ärger um Bayerns digitale Lernplattform Mebis hat der digitale Schulstart nach den Weihnachtsferien laut Kultusministerium weitgehend störungsfrei funktioniert. Bei Mebis wurden demnach bis 16 Uhr 468.000 erfolgreiche Logins registriert. Erst nach dem regulären Unterrichtsschluss an den meisten Schularten habe es mittags kurzzeitig Verbindungsstörungen gegeben. Diese seien aber sofort identifiziert und innerhalb weniger Minuten behoben worden. Bei privaten Programmen hakte es ebenfalls zeitweise.

Montag, 11. Januar, 16.20 Uhr: Landkreis Deggendorf überschreitet Signalwert von 200

Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, liegt die 7-Tages-Inzidenz laut RKI inzwischen mit 290,6 über dem Grenzwert von 200. Demnach gilt auch für den Landkreis Deggendorf die 15-Kilometer-Regel. Außerdem will der Landkreis touristische Tagesausflüge derzeit untersagen, solange der Wert nicht dauerhaft unter 200 fällt. Grund dafür seien die vielen Ausflügler, die in der vergangenen Woche unter anderem an der Rusel unterwegs waren.

Montag, 11. Januar, 15.49 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Freistaat

357.227 Corona-Fälle sind in Bayern seit Beginn der Pandemie gemeldet worden. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 291.910 als genesen. 7.917 Todesfälle wurden im Zusammenhang mit Corona insgesamt gemeldet - 34 neue Todesfälle wurden seit gestern gemeldet. Die 7-Tagesinzidenz liegt bei 164.

Montag, 11. Januar, 15.40 Uhr: Corona-Inzidenzwert von 200 im Landkreis Cham überschritten

Das Robert Koch-Institut hat auf dem RKI-Dashboard zum Stand vom 11. Januar 2021, 0 Uhr für den Landkreis Cham einen Inzidenzwert von 233,6 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen festgestellt. Mit der Überschreitung des Inzidenzwerts von 200 gelten damit im Landkreis Cham zusätzliche Regelungen. So sind ab sofort touristische Tagesausflüge für Personen, die im Landkreis Cham wohnen, über einen Umkreis von 15 km um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt.

Montag, 11. Januar, 14.58 Uhr: Wegen Corona: In Karlovy Vary werden Intensivbetten knapp

In Tschechien ist eine Debatte über ein mögliches Hilfegesuch an Deutschland in der Corona-Krise entbrannt. Lesen Sie Wegen Corona: In Karlovy Vary werden Intensivbetten knapp

Montag, 11. Januar, 14.40 Uhr: Dehoga-Umfrage: Drei Viertel sehen Existenz gefährdet

Bei Bayerns Gastwirten und Hoteliers werden die Existenzängste immer größer: Mittlerweile fürchten knapp drei Viertel wegen der andauernden Corona-Beschränkungen um den Fortbestand ihrer Betriebe, wie der Branchenverband Dehoga am Montag in München mitteilte. Nahezu jeder Vierte denkt demnach bereits darüber nach, aufzugeben.

Montag, 11. Januar, 14.27 Uhr: Click & Collect jetzt auch in Bayern erlaubt – das müssen Sie wissen

Click & Collect war schon in anderen Bundesländern erlaubt. Bayern ermöglicht dem Einzelhandel nun auch seit Montag, 11. Januar, den Abholservice.

Lesen Sie Click & Collect jetzt auch in Bayern erlaubt

Montag, 11. Januar, 14.26 Uhr: Polizei: Verstärkt Kontrollen im Bayerischen Wald

Seit Montag, 11. Januar 2021, gelten bayernweit verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen. Die Polizei in Niederbayern führt deshalb verstärkt Kontrollen durch. Besonders die beliebten Ausflugsziele im Bayerischen Wald wollen die Beamten verstärkt im Auge behalten.

Montag, 11. Januar, 14.07 Uhr: 15-Kilometer-Regel auch in Landshut

Die 7-Tage-Inzidenz in der kreisfreien Stadt Landshut liegt auch am Montag, 11. Januar 2021, über der kritischen Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nochmals leicht auf nun 246,6 angestiegen. Neben den bekannten Infektionsfällen in Seniorenheimen sind laut Gesundheitsamt auch zahlreiche Ansteckungen im privaten, insbesondere im familiären Umfeld für die hohen Inzidenzwerte verantwortlich. Die Stadt Landshut gilt damit, wie 27 andere Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern, als „Corona- Hotspot“. Bürgerinnen und Bürger dürfen sich damit ab sofort gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ohne triftigen Grund nur noch maximal 15 Kilometer vom Stadtgebiet entfernen. Insbesondere tagestouristische Ausflüge – zum Beispiel zum Wandern oder zum Wintersport in den Bayerischen Wald oder in die Alpen – sind bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Die Regelung kann erst dann wieder aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert für mindestens sieben Tage in Folge unter die Marke von 200 sinkt.

Montag, 11. Januar, 13.51 Uhr: Fallzahlen aus dem Kreis Cham

Seit Beginn der Pandemie zählt das RKI insgesamt 2.889 Fälle im Landkreis Cham. 64 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 232,82.

Montag, 11. Januar, 13.44 Uhr: Empörung über Idee: 15-Kilometer-Regel mit Handy überwachen?

Zum Überwachen der 15-Kilometer-Regel in Corona-Hotspots kann sich Gemeindetagspräsident Uwe Brandl auch das Nutzen von Handydaten vorstellen - ein Vorschlag, der prompt breiten Widerstand auf politischer Ebene hervorgerufen hat. In der bayerischen Staatsregierung stieß der Vorstoß dem Vernehmen nach nur auf Kopfschütteln und Skepsis. Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte lehnt den Vorschlag strikt ab. Lesen Sie Empörung über Idee: 15-Kilometer-Regel mit Handy überwachen?

Montag, 11. Januar, 12.59 Uhr: Virologin zweifelt an Wirkung der 15-Kilometer-Regel

Virologen sehen die seit Montag geltende 15-Kilometer-Regel in Corona-Hotspots in Bayern zurückhaltend. "Eine 15-Kilometer-Grenze bringt infektiologisch gesehen zunächst keinen Vorteil", sagt Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie am Helmholtz Zentrum München und Leiterin des Instituts für Virologie der Technischen Universität München. "Natürlich erschrecken einen die Bilder von überfüllten Ausflugszielen zunächst", sagt Protzer. "Aber wenn man die Ansammlung von Menschen vermeiden will, ist es vielleicht doch effizienter, für einzelne Orte gezielt Zugangsbeschränkungen einzuführen, zum Beispiel wenn die Parkplätze sich füllen die Zugangsstraßen zu sperren, als generell den Bewegungsradius einzuschränken."

Montag, 11. Januar, 12.06 Uhr: Zahlreiche Landkreise und Städte wollen für Ausflügler absperren

Zahlreiche Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern wollen ihre Grenzen für Tagesausflügler schließen, darunter die Landkreise Berchtesgadener Land, Deggendorf, Freyung-Grafenau, Regen und Cham. Gleichzeitig sind insgesamt 28 kreisfreie Städte und Landkreise nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von einer Beschränkung der Bewegungsfreiheit betroffen: Bewohner entsprechender Regionen dürfen sich nur noch 15 Kilometer weit von ihrem Wohnort wegbewegen, wenn die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mehr als 200 beträgt. Betroffene Landkreise haben die Möglichkeit, Tagesreisen von außerhalb in ihre Region zu verbieten. Den höchsten Wert in Bayern verzeichnete am Montag der Landkreis Passau mit 341,5, gefolgt von den Landkreisen Berchtesgadener Land (338,0) und Wunsiedel im Fichtelgebirge (331,7).

Montag, 11. Januar, 10.55 Uhr: 19 Neuinfektionen im Kreis regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen hat am Sonntag, 10. Januar, 19 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet, wie das Landratsamt am Montag mitteilte. Im Jahr 2020 wurden demnach 3.052* Landkreisbürger infiziert, seit Jahresbeginn sind es bislang 274 Neuinfektionen. Davon sind 2.657* Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginnt 3.326* Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 101* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 58 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Sonntag bei 276,45 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Montag, 11. Januar, 10 Uhr: Corona-Lage im Kreis Kelheim

Seit Beginn der Pandemie gab es laut RKI im Landkreis Kelheim 2.738 Corona-Fälle und 57 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Der 7-Tagesinzidenzwert liegt derzeit bei 147,9.

Montag, 11. Januar, 9.47 Uhr: 28 Landkreise und Städte von 15-Kilometer-Regel betroffen 

28 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern sind nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von der Beschränkung der Bewegungsfreiheit betroffen. Nach der seit Montag geltenden Regelung dürfen Menschen sich nur noch 15 Kilometer weit von ihrem Wohnort wegbewegen, wenn die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mehr als 200 beträgt.

Den höchsten Wert in Bayern verzeichnete am Montag der Landkreis Passau mit 341,5, gefolgt von den Landkreisen Berchtesgadener Land (338,0) und Wunsiedel im Fichtelgebirge (331,7). Betroffen sind laut RKI auch die Kreise Kulmbach, Deggendorf, Coburg, Kronach, Rottal-Inn, Bayreuth, Regen, Roth, Donau-Ries, Cham, Tirschenreuth, Lichtenfels, Weißenburg-Gunzenhausen, Miesbach, Freyung-Grafenau, Dingolfing-Landau und Haßberge. Ebenfalls über einer 7-Tage-Inzidenz von 200 liegen demnach die Städte Coburg, Passau, Landshut, Hof, Fürth, Weiden in der Oberpfalz, Rosenheim sowie Ingolstadt.

Die bayerische Staatsregierung hatte die Einschränkung der Bewegungsfreiheit vergangene Woche beschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zurückzudrängen. Eine Entfernung von mehr als 15 Kilometer vom Wohnort ist in Hotspots dann nur noch erlaubt, wenn triftige Gründe vorliegen, etwa die Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen, nicht aber touristische Tagesausflüge.

Montag, 11. Januar, 9.31 Uhr: Kultusministerium: Lernplattform Mebis funktioniert derzeit 

Bayerns vielgescholtene Lernplattform Mebis hat nach Angaben des Kultusministeriums am Montag mit Beginn des Distanzunterrichts funktioniert. Minister Michael Piazolo (Freie Wähler) war vor den Weihnachtsferien wegen wiederholt aufgetretener Probleme bei Mebis massiv in die Kritik geraten. Nicht nur die Opposition forderte daraufhin seinen Rücktritt, auch aus den Reihen der CSU kam direkte Kritik.

Montag, 11. Januar, 8.11 Uhr: Gemeindetag: Handydaten für die 15-Kilometer-Regel nutzen

Zum Überwachen der 15-Kilometer-Regel in Corona-Hotspots kann sich Gemeindetagspräsident Uwe Brandl auch das Nutzen von Handydaten vorstellen. "Wir könnten heute Bewegungsprofile aus den Handys auslesen und auf diese Weise sehr treffsicher feststellen, wo sich die Menschen aufhalten. Wir müssen uns halt jetzt entscheiden, was wichtiger ist, der Gesundheitsschutz oder der Datenschutz", sagte er am Montagmorgen im Bayerischen Rundfunk.

Montag, 11. Januar, 7.32 Uhr: In diesen Regionen in Bayern gilt die 15-Kilometer-Regel

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit mehr als 200 Neuinfektionen binnen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner ist seit Montag, 11. Januar, der Aktionsradius der Menschen auf 15 Kilometer beschränkt. Diese Städte und Landkreise in Bayern sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell betroffen. 

Lesen Sie In diesen Regionen in Bayern gilt die 15-Kilometer-Regel

Montag, 11. Januar, 7 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten ab heute in Bayern

Die Infektionszahlen sind weiterhin hoch - nun verschärft Bayern die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie noch einmal. Wirtschaft und Gastronomie bleiben bis 31. Januar weitgehend geschlossen, Schulen und Kitas ebenso. Auch die privaten Kontakte und der Bewegungsradius in Hotspot-Regionen werden eingeschränkt. Diese Corona-Regeln gelten ab heute in Bayern.

Montag, 11. Januar, 5.14 Uhr: Heißmann und Rassau: "Wir vermissen unsere Bühne"

Die Kabarettisten Volker Heißmann und Martin Rassau hoffen, dass die diesjährige Aufzeichnung der Fernseh-Prunksitzung "Fastnacht in Franken" eine "Notlösung" bleibt. "Eine solche Show ohne Publikum und Politiker wird es hoffentlich nur ein einziges Mal geben", sagte das Duo - bekannt als "Waltraud & Mariechen" - der Deutschen Presse-Agentur. "Allein die Blicke vieler Protagonisten, die unter ihren Masken schwitzen und Angst haben vor dem nächsten Gag, sind nicht zu ersetzen."

Sonntag, 10. Januar, 18.59 Uhr: 39 neue positive SARS-CoV-2-Tests am Wochenende gemeldet

39 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Wochenende im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet (Samstag 24, Sonntag 15). Gemeldet wurde außerdem ein weiterer Todesfall im Landkreis an beziehungsweise mit Covid-19. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Sonntag 0 Uhr) bei 157,2. Damit gilt für Bürger/innen des Landkreises Straubing-Bogen ab Montag zunächst einmal nicht die ab 11. Januar gültige „Hotspot“-Regelung über 200 mit dem 15-km-Radius. Dieser ist aber ohnehin nur für touristische Ausflüge, nicht für Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen und zum Besuch von Verwandten oder Lebenspartnern, relevant

Sonntag, 10. Januar, 18.52 Uhr: Ansturm auf Nymphenburger Kanal in München

Der Nymphenburger Kanal in München ist wegen des Ansturms von Besuchern und der brüchigen Eisfläche am Sonntag geräumt worden. Ein Erwachsener und ein Kind seien ins Eis eingebrochen, seien dann aber unverletzt nach Hause gegangen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums München. Zuvor hatten die Beamten bereits an die Münchner appelliert, die beliebte Eisfläche vor dem Nymphenburger Schloss zu meiden. Grund waren die Massen an Menschen, die sich dort beim Schlittschuhfahren oder Eisstockschießen vergnügten und die wegen Corona gebotenen Abstände oft nicht einhielten. "Wir sind als Polizei vor Ort, aber jeder, den wir weiterscheuchen, taucht woanders wieder auf", erklärte der Sprecher. Am Nachmittag wurde die Eisfläche dann abgesperrt.

Sonntag, 10. Januar, 17.08 Uhr: Aktuelle Infos zum Thema Impfen im Kreis Regensburg

Ab 15. Januar kann für Landkreisbürger voraussichtlich wieder eine begrenzte Anzahl an Online-Terminen angeboten werden. Die Online-Terminvereinbarung auf der Homepage des Landkreises Regensburg wird am 15. um 8.30 Uhr freigeschaltet. Wer keine Möglichkeit hat, sich online anzumelden, kann ebenfalls ab 15.01., 8.30 Uhr, in der BRK-Koordinierungsstelle unter der 0941 4009 444 anrufen.

Um lange Wartezeiten bei einer telefonischen Anmeldung in der Koordinierungsstelle zu meiden, wird darum gebeten, dass nur diejenige diesen Service nutzen, die tatsächlich keine Möglichkeit haben, sich online zu registrieren.

Die online und telefonisch vereinbarten Impftermine am Impfzentrum Landratsamt werden voraussichtlich am 20. / 21. / 25. / 26. / 27. / 28. / 29. Januar stattfinden, und zwar jeweils durchgehend von 8 bis 16.30 Uhr.

Voraussichtlich ab 25. Januar startet die bayernweit einheitliche Registrierung und Terminvereinbarung über das Programm BayIMCO für die Landkreis-Impfzentren. Dann können online als auch telefonisch Impftermine vergeben werden, und zwar beginnend ab 8. Februar. Die Vergabe dieser Termine orientiert sich an der Zugehörigkeit zur ersten Priorisierungsgruppe.

Sonntag, 10. Januar, 16.08 Uhr: Holetschek: Über 111.000 Impfungen in Bayern

In Bayern sind nach Angaben des neuen bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek (CSU) bereits mehr als 111.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Der Schwerpunkt der Impfungen liege auf den Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen sowie auf dem Personal von Kliniken in Bereichen mit einem sehr hohen Risiko, wie Holetschek am Sonntag mitteilte. Rund die Hälfte der 111.897 Impfungen (Stand 9. Januar) seien bei Krankenhauspersonal sowie Mitarbeitern in Pflegeeinrichtungen erfolgt.

Bayern habe ein "gutes System mit 99 Impfzentren aufgebaut". Jede Impfdose, die Bayern vom Bund bekomme, werde sofort verabreicht. Am 8. Januar habe der Freistaat weitere 112.125 Impfdosen des Herstellers Biontech erhalten.

Sonntag, 10. Januar, 15.50 Uhr: Aiwanger: Bessere Finanzhilfen für Brauereigaststätten

Die Bundesregierung stellt nach Auskunft von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) bessere finanzielle Hilfen für Brauereigaststätten in Aussicht. Diese seien bislang wegen ihrer Bindung an die Brauereien schlechter gestellt gewesen als normale Lokale, sagte Aiwanger am Sonntag in München. Nun habe der Bund die Hürden für diese Hilfen gesenkt und die Voraussetzungen für Anträge auf Unterstützung für die Monate November und Dezember verbessert. "Unsere traditionsreichen Brauereigaststätten sind eine wichtige Stütze bayerischer Wirtshauskultur. Sie brauchen die Unterstützungsleistungen dringend", erklärte der Minister.

Sonntag, 10. Januar, 15.23 Uhr: Touristische Tagesausflüge in Kreis Regen werden untersagt

Der Landkreis Regen wird am Montag eine neue Allgemeinverfügung erlassen, dies gab Landrätin Rita Röhrl am Sonntag bekannt. In der Allgemeinverfügung wird der Kreis auch auf die neue geltende 15-Kilometer-Regelung eingehen. Wie die niederbayerischen Nachbarkreise werde der Landkreis Regen - der mit einer Inzidenz von über 200 Infizierten auf 100.000 Einwohner zu den betroffenen Landkreisen gehört - mit einer ergänzenden Regelung reagieren. „Touristische Tagesausflüge in den Landkreis Regen werden untersagt“, sagt Landrätin Rita Röhrl.

Es wäre den einheimischen Bürgern nicht zu vermitteln, dass Menschen aus Regionen wie Regensburg, Landshut oder München zum Wandern, Spazieren oder Skifahren in den Bayerischen Wald kommen könnten, die Menschen aus der Region sich aber an die 15-Kilometer-Begrenzung halten müssen.

Sonntag, 10. Januar, 14.36 Uhr: Nach Beifall von rechts: Gastronom will Lokal doch nicht öffnen

Eigentlich wollte der Gastronom Hans Becker sein Bistro in Gmund am Tegernsee aus Protest gegen den Corona-Lockdown am Montag öffnen - nun verzichtet er darauf. Die rechte Szene habe die Aktion als Plattform nutzen wollen, davon wolle er sich klar distanzieren, sagte Becker am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in München. "Um Gotteswillen keine Reichsfahne vor unserem Café!" Mit der rechten Szene und anderen unterirdischen Protestakteuren wolle er sich nie solidarisieren.

Zuletzt hatte ein Sportartikelhändler angekündigt, seine Läden ab Montag zu öffnen. Nach Zuspruch aus der rechten Szene machte er dann aber einen Rückzieher. Wegen des Corona-Lockdowns haben Restaurants und ein Großteil der Geschäfte derzeit geschlossen.

Sonntag, 10. Januar, 14.26 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat

Seit Beginn der Pandemie wurden dem LGL 354.903 Coronafälle und damit 3.060 seit gestern gemeldet. 289.400 Menschen sind seitdem wieder genesen. 74 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit Samstag gestorben. Der 7-Tagesinzidenzwert liegt in Bayern bei 159,58. In Niederbayern stieg der Wert auf 225,77, in der Oberpfalz liegt er bei 154,39.

Sonntag, 10. Januar, 13.06 Uhr: Ausflug trotz Corona: Traumwetter lockt Menschen raus

Das prachtvolle Winterwetter mit Schnee und Sonne hat viele Menschen nach draußen gelockt. Trotz der Aufrufe, wegen der Corona-Pandemie größere Ansammlungen zu vermeiden, herrschte auch am Sonntag an beliebten Ausflugszielen reger Betrieb, so etwa am Ochsenkopf im Fichtelgebirge oder am Spitzingsee im Landkreis Miesbach. Wie schon am Samstag nutzten viele Menschen das schöne Wetter zum Rodeln, Skifahren, Eislaufen oder Spazierengehen. Lesen Sie hierzu Ausflug trotz Corona: Traumwetter lockt Menschen raus

Sonntag, 10. Januar, 10.29 Uhr: Verband fordert Corona-Impfungen für Bestatter

Bislang seien diese in keiner der Gruppen vorgesehen, die in Deutschland jetzt besonders schnell geimpft werden sollen. "Viele Kollegen berichten mir von ihrer Sorge, sich beim Umgang mit den Verstorbenen oder deren Angehörigen anzustecken", sagte der Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Bestatter und Vorsitzender des Bestatterverbandes Bayern, Ralf Michal, der Deutschen Presse-Agentur in München. "Diese Sorge halten wir für sehr begründet und brauchen deshalb dringend die Priorität bei den Impfungen." Lesen Sie hierzu Verband fordert Corona-Impfungen für Bestatter

Sonntag, 10. Januar, 10.25 Uhr: Söder: Anderswo genehmigte Impfstoffe in EU schneller zulassen

"Wir sollten alle Möglichkeiten nutzen, rasch Impfstoff zu bekommen", sagte der CSU-Chef der "Welt am Sonntag". Die verlässliche Zulassung sei wichtig, aber jeder Impfstoff rette Leben. "Deshalb sollte man nicht die typischen bürokratischen Verfahren wählen, sondern sich in der Tat offensiv um eine Zulassung bemühen. Ein Impfstoff, der in einem Land schon zugelassen ist, könnte auch in der EU schnell zur Zulassung gebracht werden." Lesen Sie hierzu Söder: Anderswo genehmigte Impfstoffe in EU schneller zulassen

Sonntag, 10. Januar, 8.41 Uhr: Göring-Eckardt fordert mehr Corona-Regeln für Wirtschaft

Im privaten Bereich gelten derzeit wieder strenge Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Fraktionschefin der Grünen will nun auch Arbeitgeber stärker beim Infektionsschutz in die Pflicht nehmen. Lesen Sie hierzu Göring-Eckardt fordert mehr Corona-Regeln für Wirtschaft

Sonntag, 10.  Januar, 8.11 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Samstag, 9. Januar, 27 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. Nachdem im Jahr 2020 3052* Landkreisbürger infiziert worden sind, 2856 davon im zweiten Halbjahr 2020, werden seit Jahresbeginn 255 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2629* Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginnt 3307* Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 101* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 54 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 245,45 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Sonntag, 10. Januar, 6.30 Uhr: Wegen Corona: Bundesbürger telefonieren länger als zuvor

Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass die Menschen deutlich länger telefoniert haben als zuvor. Im vergangenen Jahr dauerte eine Mobilfunkverbindung im Schnitt drei Minuten und 20 Sekunden und damit 35 Sekunden länger als 2019, wie Vodafone auf Anfrage mitteilte. In den Jahren davor war die Dauer der durchschnittlichen Handyanrufe hingegen in etwa konstant geblieben. Lesen Sie hierzu Bundesbürger telefonieren länger als zuvor

Samstag, 9. Januar, 17.39 Uhr: 7-Tages-Inzidenz in Cham über 200

64 Fälle mehr als noch am Freitag meldet das Landesamt für bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelgesundheit (LGL). Die sieben-Tages-Inzidenz steigt damit auf einen Wert von 203,91. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich außerdem um zwei auf 63.

Samstag, 9. Januar, 17.35 Uhr: Sieben Neuinfektionen in Straubing

Laut Mitteilung des Landesamts für Gesundheit (Stand 09.01.2021, 8 Uhr) wurden gestern drei neue Infektionen mit dem Corona-Virus für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. In den letzten sieben Tagen lag die Zahl der Neuinfektionen bei insgesamt 32. Für die Stadt Straubing wird ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 66,96 ausgewiesen.

Für den Samstag hat das Gesundheitsamt weitere sieben Neuinfektionen im Stadtgebiet mitgeteilt.

Auf der Grundlage der ab Montag geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats Bayern wurden heute die geltenden Regelungen zur erweiterten Maskenpflicht in Teilen der Straubinger Innenstadt und die zusätzlichen Regelungen für Senioren- und Pflegeeinrichtungen bis 31.01.2021 verlängert.

Samstag, 9. Januar, 17.18 Uhr: Proteste gegen Coronamaßnahmen

Mit einem Autokorso quer durch München haben Gegner der Corona-Maßnahmen am Samstag gegen den Lockdown protestiert. Nahe der Allianz Arena hatten sich laut Polizei 160 Menschen in 87 Fahrzeugen getroffen.

Samstag, 9. Januar, 17.12 Uhr: Ausflügler nutzen schönes Wetter vor Beschränkungen

Der große Ansturm, der zuvor befürchtet worden war, blieb zwar vielerorts aus. Dennoch herrschte an so manchen klassischen Ausflugszielen reger Betrieb, trotz der Appelle, große Menschenansammlungen zu meiden. "Das liegt natürlich auch am schönen Winterwetter, da zieht es die Leute raus", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben West am Samstag in Kempten. Spaziergänger, Rodler, Eisläufer und Skitourengeher sorgten mitunter für volle Parkplätze und zugeparkte Straßen. Am Spitzingsee im Landkreis Miesbach vergnügten sich viele Menschen auf dem zugefrorenen Eis, andere nutzten die Spazierwege rund um den See.

Samstag, 9. Januar, 14.32 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Freistaat

Für den Freistaat Bayern wurden seit Beginn der Pandemie 351.843 Corona-Fälle gemeldet. Davon gelten 286.770 als genesen. 7.809 Menschen sind an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt bei 150,10 für Bayern, in Niederbayern bei 205,36 und in der Oberpfalz bei 122,29.

Samstag, 9. Januar, 14.23 Uhr: Söder: Müssen Lockdown verlängern und vertiefen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) geht von einer Verlängerung des derzeit bis 31. Januar befristeten Corona-Lockdowns aus. "Wir müssen den Lockdown, den wir jetzt haben, verlängern und an einige Stellen auch noch vertiefen", sagte Söder am Samstag beim digitalen Neujahrsempfang der nordrhein-westfälischen CDU. Bund und Länder hatten sich erst am vergangenen Dienstag darauf geeinigt, den Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wegen weiter hoher Infektionszahlen bis zum 31. Januar zu verlängern.

Samstag, 9. Januar, 13.31 Uhr: Corona-Maßnahmen in Bayern im Überblick

Die Infektionszahlen sind weiterhin hoch - nun verschärft Bayern die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie noch einmal. Wirtschaft und Gastronomie bleiben bis Ende Januar weitgehend geschlossen, Schulen und Kitas ebenso. Auch die privaten Kontakte und der Bewegungsradius in Hotspot-Regionen werden eingeschränkt. Alle Neuregelungen gelten von Montag (11. Januar) an.

Samstag, 9. Januar, 12.59 Uhr: Erste Besucher an Bayerns Ausflugszielen

Den großen Ansturm haben Bayerns beliebte Ausflugsziele am Samstagvormittag noch nicht verzeichnet: Doch trotz der Appelle, zu Hause zu bleiben, waren schon viele Ausflügler unterwegs. Insbesondere am Schwansee (Landkreis Ostallgäu) war der Besucherandrang bereits am Morgen stark. "Der Schwansee ist und bleibt Problemkind", sagte am Samstag ein Polizeisprecher. Besucherparkplätze seien bereits früh überfüllt gewesen. In den vergangenen Tagen waren dort bis zu 600 Personen auf dem Eis gewesen. Um an die geltenden Anti-Corona-Maßnahmen zu erinnern und Verstöße zu ahnden, habe man Polizisten in Schlittschuhen auf das Eis geschickt.

Samstag, 9. Januar, 10.36 Uhr: Lage im Kreis Kelheim

Seit Beginn der Pandemie gab es laut RKI im Landkreis Kelheim 2.601 Corona-Fälle und 57 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Der 7-Tagesinzidenzwert liegt derzeit bei 160,9.

Samstag, 9. Januar, 9.38 Uhr: Corona wird Gesicht der Innenstädte verändern

Wegen der Corona-Pandemie könnten zahlreiche Geschäfte in den Innenstädten schließen und kleinere und mittelgroße Kommunen sich nach Ansicht des Bayerischen Gemeindetags stark verändern. "Ich sehe das Problem, dass die Verbraucher ihre Verhaltensweise verändern", sagte Gemeindetagspräsident Uwe Brandl. Gerade auch Menschen über 50, die in der Vergangenheit die Läden in den Innenstädten noch unterstützt hätten, würden jetzt auch online bestellen. "Das ist die spannende Frage: Orientiert sich die Gesellschaft dann auch wieder um, wenn der Präsenzhandel wieder voll verfügbar ist?"

Samstag, 9. Januar, 8.40 Uhr: Wintersportorte rechnen mit erneutem Ansturm

Mit Sperrungen, Verboten und verstärkten Kontrollen soll am Samstag ein erneutes Chaos in deutschen Wintersportgebieten und an Ausflugszielen verhindert werden. Trotzdem rechnen viele Kommunen wieder mit einem Massenandrang. Es wurden verstärkte Kontrollen durch Polizei und Ordnungsämter angekündigt. Politiker und Gemeinden hatten erneut dringend an die Bürger und Bürgerinnen appelliert, von Tagesausflügen abzusehen.

Samstag, 9. Januar, 8.11 Uhr: Mehr Tempo beim Impfen gefordert

Der Deutsche Städtetag hat Bund und Länder zu mehr Tempo bei den Corona-Impfungen aufgefordert. Städtetagspräsident Burkhard Jung sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Derzeit impfen überwiegend mobile Teams in Pflege- und Altenheimen. Das ist wichtig. Dadurch stehen aber die Impfzentren überwiegend leer. Hier muss die Impfkampagne zügig an Fahrt gewinnen." Die Menschen setzten große Hoffnungen in rasche, flächendeckende Impfungen. "Diese dürfen nicht enttäuscht werden." Vizekanzler Olaf Scholz sagte der dpa, noch gebe es nicht genügend Impfstoff, deshalb erscheine manches Impfzentrum möglicherweise zu groß. "Doch bald wird sich das ändern", betonte der Finanzminister.

Samstag, 9. Januar, 7.05 Uhr: CSU-Generalsekretär Blume: "Halbherzige Umsetzung schadet"

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat die Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz in einigen Bundesländern kritisiert. Diese würden "wieder nur halbherzig" umgesetzt, sagte Blume der "Rheinischen Post" (Samstag) in Düsseldorf. "Die einen machen die Schulen wieder auf, die nächsten wie Berlin setzen die Kontaktbeschränkungen nur teilweise um. Wieder andere wollen den touristischen Tagesverkehr mit der 15-Kilometer-Regel nicht stärker einschränken."

Blume forderte mehr Schnelligkeit beim Impfen und warnte: "Ich kann nur sagen: Corona nutzt jede Schwäche aus. Wer jetzt halbe Sachen macht, riskiert entweder die dritte Welle oder einen Dauerlockdown. Beides können und dürfen wir uns nicht leisten."

Samstag, 9. Januar, 1 Uhr: 36 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Freitag, 8. Januar, einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Zudem wurden 36 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern verzeichnet. 16 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Insgesamt wurden im Jahr 2020 3.052 Landkreisbürger infiziert. Im zweiten Halbjahr 2020 sind 2.856 Landkreisbürger infiziert worden, seit Jahresbeginn 2021 wurden 228 Neuinfektionen gemeldet. Seit 1. Juli 2020 sind 2.625 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 3.281 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 101 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 59 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 251,91 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Freitag, 8. Januar, 17.28 Uhr: Moderna-Impfstoff wird ab Dienstag auch nach Bayern geliefert

Bayern soll bis Ende Februar knapp 167.000 Impfdosen des zweiten in der EU zugelassenen Corona-Impfstoffs erhalten. Dies geht aus einer Aufstellung hervor, die die Verteilung des Impfstoffs des US-Herstellers Moderna in Deutschland auflistet. Diese Tabelle liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Unterdessen hat der Freistaat am Freitag rund 112.000 weitere Impfdosen von dem deutschen Unternehmen Biontech und dessen US-Partner Pfizer erhalten.

Freitag, 8. Januar, 16.39 Uhr: 25 neue positive SARS-CoV-2-Tests am Freitag in Straubing gemeldet

25 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Freitag im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Freitag 0 Uhr) bei 134,5. Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befinden sich wegen einer Covid-Erkrankung derzeit fünf Personen (Stand Freitagvormittag). Am Freitagabend werden auch wieder 132 Flaschen Impfstoff (dies entspricht rund 700 Dosen) für das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis geliefert. Diese rund 700 Dosen werden von Samstag bis Dienstag in den Alten- und Pflegeheimen in Stadt und Landkreis verimpft, beginnend am Samstag mit dem Schwestern-Altenheim in Mallersdorf.

Laut Mitteilung des Landesamts für Gesundheit wurden am Donnerstag drei neue Infektionen mit dem Corona-Virus für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. In den letzten sieben Tagen lag die Zahl der Neuinfektionen bei insgesamt 49. Für die Stadt Straubing wird ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 102,53 ausgewiesen. Für den heutigen Freitag hat das Gesundheitsamt weitere drei Neuinfektionen im Stadtgebiet mitgeteilt.

Freitag, 8. Januar, 16.36 Uhr: Registrierungsportal steht für Impfwillige ab Montag bereit

Unter dem neuen Registrierungsportal www.impfzentren.bayern können sich Interessierte ab Montag (11. Januar) für eine Corona-Impfung anmelden. Die Bürger mit Wohnsitz im Freistaat könnten über das Portal dann auch schon wichtige Informationen bereitstellen, die für eine Impfung relevant seien, sagte Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag in München. Lesen Sie Registrierungsportal steht für Impfwillige ab Montag bereit

Freitag, 8. Januar, 16.10 Uhr: Söder: Verschärfter Lockdown ist alternativlos

Die erneute Verschärfung der Corona-Maßnahmen in Bayern ist nach Ansicht von Ministerpräsident Markus Söder in der aktuellen Lage alternativlos. Mobilität und Kontakte seien derzeit weiterhin deutlich höher als im Lockdown im Frühjahr 2020, sagte der CSU-Chef am Freitag in seiner Regierungserklärung im Landtag in München. Um die Infektionszahlen wirklich nach unten zu bringen, müsse daher an diesen Stellen eingegriffen werden, denn letztlich seien Mobilität und Kontakte für die Ausbreitung entscheidend. Lesen Sie Söder: Verschärfter Lockdown ist alternativlos

Freitag, 8. Januar, 16.08 Uhr: Gastronom am Tegernsee will trotz Lockdowns öffnen

Aus Protest gegen den Corona-Lockdown will ein Gastronom ab Montag sein Bistro in Gmund am Tegernsee wieder öffnen. "Ich möchte einfach ein Zeichen setzen, dass die Maßnahmen der Politik nicht verhältnismäßig sind. Sie zerstören die Gastronomie", erklärte Betreiber Hans Becker am Freitag. Zuerst hatte die "Tegernseer Zeitung" über die geplante Öffnung von "Das Becker's" berichtet. Lesen Sie Gastronom am Tegernsee will trotz Lockdowns öffnen

Freitag, 8. Januar, 15.15 Uhr: Kinder bis drei Jahre sind von Kontaktbeschränkung ausgenommen

Bei der Verschärfung der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Krise sollen in Bayern Kinder bis drei Jahre von den Vorgaben bei Treffen mit anderen Hausständen ausgenommen werden. Lesen Sie hierzu Kinder bis drei Jahre sind von Kontaktbeschränkung ausgenommen

Freitag, 8. Januar, 15.08 Uhr: Probleme bei Dokumentation der Corona-Impfungen

Bei der Dokumentation der Impfungen gegen das Coronavirus gibt es in Bayern Schwierigkeiten. Für mindestens 1.000 verabreichte Impfdosen gab es in der speziell für die Pandemie entwickelten Software zuletzt keinen Nachweis. Lesen Sie hierzu Probleme bei Dokumentation der Corona-Impfungen

Freitag, 8. Januar, 15.07 Uhr: Mehr als 15.000 Klinikärzte und Pfleger bereits geimpft

In den bayerischen Kliniken haben sich mittlerweile mehr als 15.000 Mitarbeiter gegen den Covid-19-Erreger impfen lassen. Die Impfbereitschaft der Ärzte und Pfleger der Kliniken sei deutlich höher, als dies vor einigen Wochen angenommen worden sei, berichtete die Bayerische Krankenhausgesellschaft am Freitag in München.

In den Kliniken gebe es "volle Anmeldelisten" für die Impfung des medizinischen Personals. "Eine erste grobe Schätzung der Impfbereitschaft von 50 bis 70 Prozent aus dem November 2020 dürfte aus heutiger Sicht spürbar überschritten werden können", betonte die Krankenhausgesellschaft.

Nach Angaben der Gesellschaft wurden am Freitag rund 4.400 Corona-Patienten im Freistaat in Krankenhäusern behandelt. Etwa jeder fünfte davon liege auf einer Intensivstation.

Freitag, 8. Januar, 14.35 Uhr: Blume fordert Wahlrechts-Anpassung wegen Corona

CSU-Generalsekretär Markus Blume will das Wahlrecht noch vor der Bundestagswahl im Herbst ändern, um es den Erfordernissen der Corona-Pandemie anzupassen. Unter anderem müsse es möglich werden, dass Parteien ihre Kandidaten für den Bundestag nicht ausschließlich per Präsenzwahl nominieren, sagte Blume der "Rheinischen Post" (Samstag). Lesen Sie hierzu Blume fordert Wahlrechts-Anpassung wegen Corona

Freitag, 8. Januar, 14.34 Uhr: Holetschek kann sich Corona-Impfstoff aus Bayern vorstellen

Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek kann sich auch gut neue Produktionsstätten für den Corona-Impfstoff in Bayern vorstellen. "Wenn Biontech definiert, welche Anforderungen sie an solche Standorte haben, stehen wir sofort zur Verfügung und sind auch bereit mitzuhelfen", sagte der CSU-Politiker, der seit diesem Freitag als Minister an vorderster Front im Kampf gegen die Corona-Pandemie in der Verantwortung steht. Lesen Sie hierzu Holetschek kann sich Corona-Impfstoff aus Bayern vorstellen

Freitag, 8. Januar, 14.29 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Freistaat aktuell bei 348.331 (Stand: 87. Januar, 8 Uhr). Davon gelten 283.150 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 7.664.

Freitag, 8. Januar, 13.09 Uhr: Zweiter Lockdown prägt Bayerns Tourismus

Mit Beginn des erneuten Lockdowns ab dem 2. November durften bundesweit keine Beherbergungsleistungen zu touristischen Zwecken mehr angeboten werden. Entsprechend brachen die Gäste- und Übernachtungszahlen der bayerischen Beherbergungsbetriebe weiter ein. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Freitag mit. Lesen sie hierzu Zweiter Lockdown prägt Bayerns Tourismus

Freitag, 8. Januar, 13.48 Uhr: Moderna-Impfstoff soll am Dienstag ausgeliefert worden

Die Corona-Impfungen mit dem zweiten in Europa zulassenen Impfstoff, dem des US-Herstellers Moderna, können in der kommenden Woche in Deutschland beginnen. Die Länder sollten die erste Lieferung des Präparats am Dienstag erhalten, teilte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit.

Freitag, 8. Januar, 12.23 Uhr: EMA erlaubt Entnahme von sechs Dosen Pfizer-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat der Entnahme von sechs Impfdosen pro Kanüle des Impfstoffes der Hersteller Pfizer und Biontech in der EU zugestimmt. Bisher waren nur fünf Dosen pro Kanüle erlaubt. Das teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Damit könnten kurzfristig etwa 20 Prozent mehr Menschen geimpft werden. Lesen Sie hierzu Impfmengen können um bis zu 20 Prozent steigen

Freitag, 8. Januar, 11.09 Uhr: Grüne fordern von Söder Pakt für so viel Homeoffice "wie nur möglich"

Zur Eindämmung des Coronavirus fordern die Grünen im bayerischen Landtag mehr Infektionsschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz. "Die regulatorischen Maßnahmen zur Einschränkung privater Kontakte sind weitgehend ausgereizt, jetzt braucht es endlich deutliche Beschränkungen bei den Arbeitsplatzkontakten", sagte Fraktionschef Ludwig Hartmann am Freitag vor der Sondersitzung des Landtags zur Corona-Krise.

Freitag, 8. Januar, 10.52 Uhr: EU: Vertrag über mehr Biontech/Pfizer-Impfstoff steht

Nach teils schleppendem Impfstart in vielen EU-Staaten war die Kritik laut. Auch in Deutschland wurden fehlende Mittel beklagt. Nun hat die EU-Kommission einen weiteren Vertrag mit dem Mainzer Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer abgeschlossen. Lesen Sie hierzu EU: Vertrag über mehr Biontech/Pfizer-Impfstoff steht

Freitag, 8. Januar, 10.09 Uhr: Die Lage im Kreis Kelheim

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie im Kreis Kelheim 2.562 Corona-Fälle gemeldet worden. 56 Todesfälle gab es im Zusammenhang mit Covid-19. Derzeit liegt der Inzidenzwert laut RKI bei 142,2.

Freitag, 8. Januar, 9.30 Uhr: Besuchsverbot an Straubinger Klinik verlängert

Das bis vorerst zum 10.01.2021 angesetzte generelle Besuchsverbot am Klinikum Straubing wird im Zuge des Lockdowns der Bayerischen Staatsregierung bis zum 31.01.2021 verlängert. Das teilte das Klinikum Sankt Elisabeth am Freitag mit. Ein weiterer Grund sind die steigenden Fallzahlen an Covid19-Patienten im Klinikum. „Über die Neujahrstage mussten auf den beiden Covid-Stationen und der Intensivstation insgesamt knapp 50 Covid19-Patienten behandelt werden - ein trauriger Höchststand“, so Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu.

Besuche sind weiterhin nur für Angehörige von Patienten mit lebensbedrohlicher Erkrankung und nach Rücksprache mit der Station sowie zur Begleitung bei Entbindung erlaubt.

Freitag, 8. Januar, 8.45 Uhr: Zwei Todesfälle im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Donnerstag, 7. Januar, erneut zwei Todesfälle. Zudem wurden sieben SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern verzeichnet. Nachdem im Jahr 2020 3.052 Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 192 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2.595 Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginnt 3.244 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 100 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 60 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Donnerstag bei 282,91 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Freitag, 8. Januar, 8.28 Uhr: Diese Städte und Landkreise in Bayern wären aktuell von der 15-km-Regel betroffen

Die Regierung beschloss am Mittwoch eine Beschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometern um den Wohnort herum, sollten sich innerhalb von sieben Tagen mehr als 200 Menschen je 100.000 Einwohner infizieren. Die Regelung soll ab Montag gelten. Diese Städte und Landkreise in Bayern wären laut Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell betroffen.

Freitag, 8. Januar, 7.47 Uhr: Grünen-Chef zu 15-Kilometer-Regelung: "Eine Gängelung der Bürger"

Die Landtags-Grünen haben die umstrittene Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer in Corona-Hotspots stark kritisiert. "Das ist eine Gängelung der Bürger, die auf Kosten der Akzeptanz der Maßnahmen geht", sagte Fraktionschef Ludwig Hartmann der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). Nach Ansicht des Grünen-Politikers verspielt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit der Regelung das Vertrauen der Bürger. Lesen Sie hierzu Grünen-Chef zu 15-Kilometer-Regelung: "Eine Gängelung der Bürger"

Freitag, 8. Januar, 7.30 Uhr: Alltag Homeoffice: Geht im Kampf gegen Corona noch mehr?

Die Corona-Krise könnte einen grundlegenden Wandel in der Arbeitswelt bewirken. Mobiles Arbeiten hat massiv zugenommen. Gewerkschaften fordern klare Regeln. Es ist für Millionen von Beschäftigten die neue Normalität: Arbeiten von zuhause. Vor Beginn der Corona-Pandemie war Homeoffice die Ausnahme, nun ist die Arbeit im heimischen Wohnzimmer oder am Küchentisch für viele zum Alltag geworden. Lesen Sie hierzu Alltag Homeoffice: Geht im Kampf gegen Corona noch mehr?

Freitag, 8. Januar, 7.10 Uhr: Landtag berät über Maßnahmen-Verschärfung

Lesen Sie hierzu Der bayerische Landtag kommt heute in einer Sondersitzung zusammen, um über die jüngst angekündigte Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus abzustimmen. Gleich zu Beginn der Sitzung will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Regierungserklärung die am Mittwoch im Kabinett beschlossenen Regelungen begründen, die teils drastische Konsequenzen für die Menschen im Freistaat haben werden. Aus der Opposition war teils massive Kritik an den Verschärfungen laut geworden. Lesen Sie hierzu Landtag berät über Maßnahmen-Verschärfung

Freitag, 8. Januar, 5 Uhr: Ausflugsregionen bereiten sich auf Besucherandrang vor

Ende der Weihnachtsferien, Schnee und Lockdown: Beliebte Ausflugsorte bereiten sich erneut auf großen Andrang am Wochenende vor. Die von Montag an geltende Beschränkung des Bewegungsradius für Bewohner von Corona-Hotspots könnte den Ansturm noch verstärken. "Das ist durchaus zu befürchten", sagte Blaichachs Bürgermeister Christof Endreß, dem die Einschränkungen nicht weit genug gehen. "Das werden die Leute wohl noch ausnutzen wollen", vermutet auch eine Sprecherin des Tourismusamtes im niederbayerischen Grafenau. Aber das ist nicht das einzige Problem. Lesen Sie hierzu Ausflugsregionen bereiten sich auf Besucherandrang vor

Donnerstag, 7. Januar, 19.25 Uhr: So geht es dem ersten Geimpften aus Regensburg heute

Knapp zwei Wochen ist es her, dass Oberarzt Dr. Frank Hanses die erste Corona-Schutzimpfung am Uniklinikum Regensburg (UKR) erhalten hat. Wir haben nachgefragt, wie es ihm heute geht. Mehr dazu lesen Sie hier: So geht es dem ersten Corona-Geimpften heute

Donnerstag, 7. Januar, 17.47 Uhr: Piazolo im Stahlbad: Kritik an Krisenmanagement an Schulen

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) erwehrt sich im Streit um das richtige Corona-Krisenmanagement an Bayerns Schulen teils vernichtend vorgetragener Kritik von Lehrerverbänden, Kommunen und Opposition. Während die Lehrer vor allem den angekündigten Verzicht auf die Faschingsferien kritisieren, hält der bayerische Gemeindetag das Krisenmanagement Piazolos in der Corona-Pandemie für gescheitert.

Lesen Sie Piazolo im Stahlbad: Kritik an Krisenmanagement an Bayerns Schulen

Donnerstag, 7. Januar, 17.11 Uhr: Bayern soll am Freitag 107.250 Impfdosen bekommen

Bayern soll am Freitag mehr als 100.000 weitere Impfdosen des Corona-Impfstoffs des Herstellers Biontech erhalten. Wie das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, soll Biontech am Freitag 107.250 Impfdosen direkt an den Freistaat liefern. Demnach bleibt die Menge bei der von der Staatsregierung am Mittwoch angekündigten Zahl.

In Bayern sind nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bis Mittwoch rund 90.000 Menschen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft worden. Für die erforderliche zweite Impfung wird laut Gesundheitsministerium die Hälfte der knapp 210.000 gelieferten Impfdosen zurückgehalten.

Donnerstag, 7. Januar, 16.57 Uhr: Corona-Gegner blockieren Autobahn

Autos, die absichtlich zu langsam über die Autobahn fahren und den Verkehr ausbremsen - der Protest gegen die Corona-Maßnahmen hat nach Ansicht von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eine besorgniserregende neue Dimension angenommen. Das sei eine deutliche Eskalation, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in Nürnberg. "Das hat mit friedlichem Protest und dem verfassungsrechtlich geschützten Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit überhaupt nichts mehr zu tun." Mehr dazu lesen Sie hier: Protest eskaliert: Corona-Gegner blockieren Autobahn

Donnerstag, 7. Januar, 16.38 Uhr: Bayern: 2 Fälle der neuen Coronavirus-Variante nachgewiesen

In Bayern sind mittlerweile zwei Fälle der zuerst in Großbritannien nachgewiesenen Corona-Variante entdeckt worden. Die Mutation sei erneut bei einem Reiserückkehrer von der britischen Insel nachgewiesen worden, teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Donnerstag in Erlangen mit. Lesen Sie Bayern: 2 Fälle der neuen Coronavirus-Variante nachgewiesen

Donnerstag, 7. Januar, 16.19 Uhr: Gemeindetag: Miserables Management des Kultusministeriums

Bayerns Gemeinden haben dem Kultusministerium ein miserables Krisenmanagement in der Corona-Pandemie attestiert. "Seit Jahren fordern wir eine schlüssige und robuste Digitalisierungsstrategie von der Bayerischen Staatsregierung. Jetzt, in der Corona-Krise zeigt sich, dass das Kultusministerium weit davon entfernt ist, den Schülerinnen und Schülern funktionierende digitale Angebote in der Krise zu machen", sagte Gemeindetagspräsident Uwe Brandl am Donnerstag. Lesen Sie Gemeindetag: Miserables Management des Kultusministeriums

Donnerstag, 7. Januar, 16.01 Uhr: Lehrer kritisieren Verzicht auf Faschingsferien

Bayerns Lehrerverbände haben den von der Landesregierung angekündigten Verzicht auf die Faschingsferien in Bayern kritisiert. "Die Ankündigung, die Winterferien zu kassieren, kommt zur Unzeit", wetterte der Vorsitzende des bayerischen Philologenverbandes, Michael Schwägerl. Lesen Sie Lehrer kritisieren Verzicht auf Faschingsferien

Donnerstag, 7. Januar, 15.01 Uhr: Illegale Party auf Berghütte: Polizei rückt an

Mit Hilfe eines Motorschlittens hat die Polizei im Allgäu eine illegale Hütten-Party mit mehr als 20 Gästen aufgelöst. Spaziergängern sei die Feier in Nesselwang im Landkreis Ostallgäu wegen der lauten Musik mit wummernden Bässen aufgefallen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Lesen Sie Illegale Party auf Berghütte: Polizei rückt an

Donnerstag, 7. Januar, 14.31 Uhr: Landräte bezweifeln Sinn der 15-Kilometer-Regel

Die Regelung für Corona-Hot-Spot-Regionen birgt "Zündstoff". Demnach wird in Landkreisen mit einer Inzidenz von mehr als 200 der Bewegungsradius für Bürger auf 15 Kilometer beschränkt. Regens Landrätin Rita Röhrl stellt die Sinnhaftigkeit dieser Regel in Frage: „Würde dies wirklich so umgesetzt, ohne Gestaltungsmöglichkeit für die Landkreise, hätte dies enorme Nachteile für die Landkreisbevölkerung. Ich kann auch den Sinn einer solchen Regelung noch nicht ganz nachvollziehen", so Röhrl. Auch andere Landräte sehen das ähnlich. Mehr dazu lesen Sie hier: Landräte bezweifeln Sinn der 15-Kilometer-Regel

Donnerstag, 7. Januar, 14.08 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Freistaat aktuell bei 344.668 (Stand: 7. Januar, 8 Uhr). Davon gelten 279.460 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 7.500.

Donnerstag, 7. Januar, 13.24 Uhr: Piazolo: So soll es nach den Weihnachtsferien weitergehen

Der Freistaat Bayern will es den Schülern in der Corona-Pandemie ein wenig leichter machen: Es werde verbindliche Hinweise für Schwerpunktsetzungen im Lehrplan geben, damit Lehrkräfte und Schüler nicht unter Zeitdruck gerieten, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Donnerstag in München. Lesen Sie Piazolo: So soll es nach den Weihnachtsferien weitergehen

Donnerstag, 7. Januar, 12.47 Uhr: Trautners Appell: Notbetreuung nur im Notfall beanspruchen

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner (CSU) hat an die Eltern im Freistaat appelliert, Notbetreuungsangebote in Kindertagesstätten auch wirklich nur im Notfall in Anspruch zu nehmen. "Gehen Sie bitte mit dieser Möglichkeit verantwortungsvoll um", mahnte sie am Donnerstag in München. "Denn damit schützen Sie sich selbst, Ihre Kinder und vor allem auch unsere Beschäftigten in den Kitas." Lesen Sie Trautners Appell: Notbetreuung nur im Notfall beanspruchen

Donnerstag, 7. Januar, 11.50 Uhr: Merkel: Haben schwerste Monate der Pandemie noch vor uns

Bei der Corona-Pandemie in Deutschland ist aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch keine Entwarnung möglich. "Natürlich haben wir die schwersten Monate - das kann man glaube ich erahnen - der Pandemie noch vor uns", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin bei der Klausurtagung der CSU-Abgeordneten im Bundestag. Dies sei jedoch "gepaart mit einem Stück Hoffnung" durch die inzwischen zur Verfügung stehenden Impfstoffe.

Donnerstag, 7. Januar, 11.45 Uhr: Tschechien verlängert Lockdown-Maßnahmen bis 22. Januar

Tschechien hat die bestehenden Lockdown-Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie verlängert. Lesen Sie hierzu Tschechien verlängert Lockdown-Maßnahmen bis 22. Januar

Donnerstag, 7. Januar, 10.27 Uhr: Neuer Gesundheitsminister: "Wichtig, dass wir Gas geben"

Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) verspricht mehr Tempo bei Corona-Impfungen. "Wir werden bald schneller vorankommen. Es ist wichtig, dass wir Gas geben. Denn die Impfbereitschaft ist da", sagte er dem "Münchner Merkur" (Donnerstagsausgabe). "Wir haben in Bayern ein gutes System mit 99 Impfzentren aufgebaut. Aktuell haben wir 86 000 Menschen geimpft. Natürlich könnten es mehr sein, wenn mehr Impfstoff da wäre."

Donnerstag, 7. Januar, 9.20 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Mittwoch, 6. Januar, leider zwei weitere Todesfälle. Zudem wurden 59 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern verzeichnet. 29 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Nachdem im Jahr 2020 3052* Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 185 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2529* Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginnt 3237* Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 97* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 63 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 285,49 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Donnerstag, 7. Januar, 8.16 Uhr: 15-Kilometer-Regel: Diese Landkreise wären aktuell betroffen

In Bayern haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag 15 Städte und Landkreise über der kritischen Marke von 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gelegen. Ab dieser Grenze soll die Regel ab Montag gelten, die den Aktionsradius von Menschen in Corona-Hotspots auf 15 Kilometer um den Wohnort herum begrenzen soll. Lesen Sie hierzu 15-Kilometer-Regel: Diese Landkreise wären aktuell betroffen

Donnerstag, 7. Januar, 5.31 Uhr: Arzt: Neue Wellen von Beschwerden nach Corona-Infektion

Covid-19-Patienten sind nach ihrer Genesung von der akuten Erkrankung in vielen Fällen keineswegs gesund: Betroffene schildern, dass Beschwerden über Monate immer wieder kommen. Joachim Meyer, Pneumologe, Intensivmediziner und Chefarzt des Lungenzentrums an der München Klinik, spricht von einer wiederkehrenden "rezidivierenden Symptomatik" und einem "wellenförmigen Verlauf". Lesen Sie Arzt: Neue Wellen von Beschwerden nach Corona-Infektion

Donnerstag, 7. Januar, 5.30 Uhr: Neurologe: Guillain-Barré-Syndrom kann Folge von Corona sein

Das sogenannte Guillain-Barré-Syndrom (GBS) kann einem Neurologen zufolge eine seltene, aber schwere Komplikation nach einer Corona-Infektion sein. Mindestens 100 solche Fälle der entzündlichen Erkrankung der Nerven mit Lähmung von Muskeln seien weltweit beschrieben, sagte Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der Deutschen Presse-Agentur. Die Häufigkeit werde wahrscheinlich unterschätzt, darauf ließen Daten etwa aus Italien schließen. Lesen Sie Neurologe: Guillain-Barré-Syndrom kann Folge von Corona sein.

Donnerstag, 7. Januar, 2.44 Uhr: Piazolo informiert über Schulstart nach den Weihnachtsferien

Nach der Sondersitzung des bayerischen Kabinetts informiert Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) heute (13 Uhr) über die Regelungen zum Schulstart. Trotz des Endes der Weihnachtsferien am kommenden Montag sollen Schulen und Kindergärten vorerst geschlossen bleiben. In allen Jahrgangsstufen soll es stattdessen Angebote für Distanzunterricht geben.

Mittwoch, 6. Januar, 18.42 Uhr: Straubinger Bürgermeister Pannermayr fordert verlässliche Impfstofflieferungen

Mittwoch, 6. Januar, 18.19 Uhr: Camping-Tiefkühlboxen zum Transport von Corona-Impfstoff

Mit Camping-Tiefkühlboxen hat Bayern Corona-Impfdosen beim Transport gekühlt. Der Freistaat habe 305 elektrische Kühlboxen beschafft, bestätigte ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch. 93 Boxen seien zum Einsatz gekommen. Zuerst hatte der "Spiegel" über die Camping-Boxen berichtet, die laut Hersteller eigentlich für Lebensmittel und Getränke gedacht sind. Lesen Sie Camping-Tiefkühlboxen zum Transport von Corona-Impfstoff

Mittwoch, 6. Januar, 17.59 Uhr: Andrang auf Münchner Rodelberge: Sonst ruhig

In München hat es am Dreikönigstag einen Andrang auf Schlittenberge gegeben, im Rest des Freistaats ist es wider Erwarten relativ ruhig geblieben. Nachdem in den vergangen Tagen in Bayerns Tourismus-Hotspots Parkplätze überfüllt waren und Rettungswege und Hofeinfahrten zugeparkt wurden, war die Lage am Mittwoch ruhiger als erwartet. Lesen Sie Andrang auf Münchner Rodelberge: Sonst ruhig

Mittwoch, 6. Januar, 16.52 Uhr: 44 neue positive SARS-CoV-2-Tests im Landkreis Straubing-Bogen

44 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Mittwoch im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Ein größeres Ausbruchsgeschehen betrifft dabei ein Seniorenheim in Mallersdorf. Gemeldet wurde außerdem ein weiterer Todesfall im Landkreis an beziehungsweise mit Covid-19. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Mittwoch 0 Uhr) bei 174,1. In den Kreiskliniken befanden sich (Stand: Mittwochvormittag) fünf Personen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen.

Fünf neue Positivtests auf das Corona-Virus wurden am Dienstag für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. In den letzten sieben Tagen lag die Zahl der Neuinfektionen bei insgesamt 65. Für die Stadt Straubing wird ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 136,01 ausgewiesen. Für den heutigen Mittwoch hat das Gesundheitsamt 17 Neuinfektionen im Stadtgebiet mitgeteilt. Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet waren heute nicht betroffen.

Mittwoch, 6. Januar, 16.05 Uhr: Lehrerverbände: "Kann nicht sein, dass über Erholungsphasen beliebig verfügt wird"

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) hat sich am Mittwoch zur Entscheidung geäußert, die Faschingsferien in Bayern ausfallen zu lassen. In einem Schreiben heißt es: "Es kann nicht sein, dass über Erholungsphasen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte beliebig verfügt wird und Ferien mit regulärem Unterrichtsbetrieb belegt werden." Es brauche stattdessen klare Regelungen zum Einsatz der Unterrichtsformen Präsenz-, Wechsel- und Distanzunterricht. Diese müssten den Schularten des differenzierten Schulsystems angepasst sein. Dabei müssen die Grundschulen schneller wieder in den Wechselunterricht gebracht werden - einhergehend mit einem verstärkten Gesundheitsschutz. Auch auf die Abschlussklassen müsse, wie bisher, ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Insgesamt seien alle Anstrengungen zu unternehmen, um für das verbleibende Schuljahr Kontinuität zu gewährleisten, damit alle Beteiligten sich möglichst lange auf geregelte Strukturen und einen klar kommunizierten Ablauf einstellen könnten.

Mittwoch, 6. Januar, 14.33 Uhr: Intersport distanziert sich von Protest-Händler Siebzehnrübl

Erst wollte er trotz des Lockdowns öffnen, dann doch nicht, nun hat sich Intersport von Sportartikelhändler Udo Siebzehnrübl distanziert. "Hier geht es um gesellschaftliche Verantwortung und die haben wir alle zu tragen", sagte Vorstandschef Alexander von Preen. Lesen Sie Intersport distanziert sich von Protest-Händler Siebzehnrübl

Mittwoch, 6. Januar, 13.54 Uhr: Söder fordert mehr Planungssicherheit beim Impfstoff

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vom Bund erneut mehr Planungssicherheit bei der Lieferung von Impfstoff gegen das Corona-Virus gefordert. Es sei jetzt wichtig, dass jeder Impfstoff, der möglich ist, beschafft und produziert werden kann, sagte Söder am Mittwoch nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Lesen Sie hierzu Söder fordert mehr Planungssicherheit beim Impfstoff

Mittwoch, 6. Januar, 13.44 Uhr: Bayern erlaubt Abholservice Click&Collect

Bayern erlaubt dem Einzelhandel nun auch den Abholservice Click&Collect. Online-Bestellungen dürfen künftig im Laden abgeholt werden, wie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Mittwoch nach der Kabinettssitzung in München sagte. "Das ist für viele Händler, gerade auch für den kleineren Einzelhandel, vielleicht der letzte Strohhalm." In anderen Bundesländern war der Service bislang schon erlaubt. Bayern hatte davon bislang aber aus Angst vor Kundenansammlungen vor den Geschäften Abstand genommen. "Ich appelliere an die Bürger, diese Angebote anzunehmen" - und nicht nur bei den großen internationalen Online-Plattformen zu bestellen, sagte Aiwanger. "Wenn Corona rum ist, wollen wir nicht ein großes Ladensterben festgestellt sehen."

Mittwoch, 6. Januar, 13.40 Uhr: Aiwanger: Einkaufen von 15-Kilometer-Regelung ausgenommen

Einkaufen ist nach Angaben von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) durchaus ein Grund, den 15 Kilometer-Radius in Corona-Hotspots mit sehr hohen Infektionszahlen zu verlassen. Es sei nun geklärt, "dass man eben trotzdem zum Einkaufen auch über die 15 Kilometer natürlich hinaus fahren kann", sagte er am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in München.

Mittwoch, 6. Januar, 13.19 Uhr: Aiwanger - Novemberhilfe soll ab 12. Januar ausgezahlt werden

Die Corona-Hilfen für den November sollen Betrieben vom 12. Januar an ausgezahlt werden. "Die Zusage scheint belastbar zu sein, ab 12. Januar könnte es laufen", sagte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nach der Kabinettssitzung am Mittwoch in München. Bislang fehle noch die nötige Abwicklungssoftware für die Novemberhilfe. Bei vielen Betrieben sei "die Substanz zunehmend angegriffen", betonte Aiwanger. Darum sei es wichtig, die Überbrückungshilfen so schnell wie möglich auszahlen zu können.

Mittwoch, 6. Januar, 12.55 Uhr: Keine Faschingsferien in Bayern - Huml nicht mehr Gesundheitsministerin

Nach den neuen Beschlüssen von Bund und Ländern hat sich das bayerische Kabinett in einer Sondersitzung mit einer Verschärfung der bestehenden Corona-Regeln befasst. Ministerpräsident Söder stellte die Ergebnisse am Mittwoch im Livestream vor. Unter anderem wird es in Bayern in diesem Jahr keine Faschingsferien geben. Lesen Sie Wie werden die Corona-Maßnahmen in Bayern umgesetzt?

Mittwoch, 6. Januar, 10.19 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Laut Landratsamt Kelheim gestaltet sich die aktuelle Lage im Landkreis nach Gemeinden so:

Mittwoch, 6. Januar, 9.52 Uhr: Drei weitere Todesfälle im Landkreis Regen - 40 positiv Getestete

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen hat am Dienstag leider drei weitere Todesfälle gemeldet. Zudem wurden 40 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern verzeichnet. 15 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Nachdem im vergangenen Jahr 3.052 Landkreisbürger infiziert worden sind, wurden seit Jahresbeginn 126 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2.509 Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Bisher starben 95 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektionen. Derzeit werden 64 Landkreisbürger wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 285,49 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Mittwoch, 6. Januar, 6 Uhr: Bayerns Kabinett muss schärfere Corona-Regeln umsetzen

Nach den neuen Beschlüssen von Bund und Ländern muss sich nun das bayerische Kabinett in einer Sondersitzung mit einer Verschärfung der bestehenden Corona-Regeln befassen. Im Ministerrat wird es dabei heute (ab 10.00 Uhr) wohl vor allem über die Umsetzung und Feinjustierung der am Vortag in Berlin festgezurrten Maßnahmen gehen. Am Freitag wird dann zudem noch der Landtag in einer Sondersitzung über die Verschärfung abstimmen. Lesen Sie Bayerns Kabinett muss schärfere Corona-Regeln umsetzen

Mittwoch, 6. Januar, 5.55 Uhr: Mehr als 1.000 neue Todesfälle gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 21.237 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1.019 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekanntgab. Der Höchststand von 1.129 neuen Todesfällen war am 30. Dezember erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten. Lesen Sie Zahlen des RKI

Dienstag, 5. Januar, 21.28 Uhr: 24 bayerische Kreise von Bewegungseinschränkungen betroffen

In rund einem Viertel der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte wird im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Bewegungsfreiheit der Menschen drastisch eingeengt. In Kreisen mit einer Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche soll die Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometern um den Wohnort begrenzt werden - sofern kein triftiger Grund für weitere Fahrten vorliegt, wie die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrer Sitzung am Dienstag in Berlin beschlossen. Lesen Sie 24 bayerische Kreise von Bewegungseinschränkungen betroffen

Dienstag, 5. Januar, 19.37 Uhr: Lockdown in Deutschland wird verlängert und verschärft

Da die Zahl der Corona-Infektionen nicht deutlich sinkt, müssen sich die Menschen in Deutschland für die kommenden drei Wochen auf weitere Beschränkungen einstellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder einigten sich am Dienstag in einer Online-Konferenz auf eine Verlängerung der ursprünglich bis zum 10. Januar vereinbarten Lockdown-Regeln bis zum Monatsende sowie auf noch strengere Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich. Hier finden Sie einen Überblick über die neuen Regelungen: Corona-Lockdown wird verlängert und verschärft

Dienstag, 5. Januar, 18:48 Uhr: Bundeswehr hilft in Straubing beim Impfen

Überraschend für die Barmherzigen Brüder kam noch im alten Jahr die Nachricht: Bewohner, Besucher und die rund 650 Mitarbeiter müssen regelmäßig auf eine Corona-Infektion getestet werden. "Händeringend" habe man eine kurzfristige Lösung für diese Herkules-Aufgabe gesucht, sagt Geschäftsführer Hans Emmert - und Hilfe in der Nachbarschaft gefunden: Soldaten aus der Gäubodenkaserne führen die mehr als 1.000 Tests pro Woche durch und haben so schon einige unbemerkte Infektionen aufspüren können.

Lesen Sie hier weiter mit idowa.plus: Soldaten aus der Gäubodenkaserne helfen Barmherzigen Brüdern.

Dienstag, 5. Januar, 16.43 Uhr: Neuer Impfzentrums-Leiter in Erding

Zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding sind seit Montag 20 neue Fälle (Altersspanne zwischen zwei und 58 Jahren) hinzugekommen. Die Zahl der bestätigten Fälle steigt damit von 4.318 auf 4.338. Die neuen Fälle stammen aus der Stadt Erding und folgenden Gemeinden: Berglern (1), Buch am Buchrain (1), Erding (13), Langenpreising (1), Moosinning (2), Neuching (1), Oberding (1).

Zudem ist im Erdinger Impfzentrum ein Neuer verantwortlich, wie Sie hier mit idowa.plus lesen können: Dr. Herrmann Schöberl ist neuer Leiter des Impfzentrums.

Dienstag, 5. Januar, 16.15 Uhr: Bisher 82.000 Menschen in Bayern geimpft

In Bayern sind nach Angaben von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) bis Dienstag rund 82 000 Menschen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft worden. Die Hälfte der knapp 210 000 gelieferten Impfdosen für Bayern werde für die erforderliche zweite Impfung bereitgehalten.

"Nun ist es wichtig, dass wir regelmäßig neuen Impfstoff geliefert bekommen, damit wir möglichst viele Menschen schützen und Termine vergeben können", betonte Huml. Am kommenden Freitag sollen laut Ministerium weitere 107 000 Impfdosen im Freistaat eintreffen.

Die Kritik der FDP an Bayerns Impfstrategie wies Huml zurück. "Die Zahlen zeigen, dass Bayern die Corona-Impfungen gut vorbereitet hat. Klar ist auch: Forderungen nach einer Lockerung der Maßnahmen zum Schutz vor weiteren Infektionen sind derzeit völlig fehl am Platz." Der bayerische FDP-Vorsitzende Daniel Föst hatte in einem Zeitungsinterview den Impfstart als Katastrophe bezeichnet und die Ausgangsbeschränkungen als unverhältnismäßig kritisiert.

Dienstag, 5. Januar, 15.32 Uhr: Warnung vor Betrug bei Corona-Impfung

Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt in einer aktuellen Pressemitteilung vor einer neuen Betrugsmasche im Zusammenhang mit der Corona-Impfung. Kreative Kriminelle versuchen auch hier vor allem per Telefon, unbescholtene Bürger um ihr Geld zu bringen. Mehr dazu lesen Sie hier: Oberpfälzer Polizei warnt vor Betrug bei Corona-Impfungen.

Dienstag, 5. Januar, 15.25 Uhr: Entwurf für Verschärfungen bis Ende Januar

Wegen der viel zu hohen Corona-Infektionszahlen steht Deutschland vor einer Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar und weiteren Verschärfungen zur Reduzierung der Kontakte. Lesen Sie hierzu Entwurf: Weniger Kontakte, Bewegungsradius und Lockdown

Dienstag, 5. Januar, 15.10 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Freistaat aktuell bei 337.320 (Stand: 5. Januar, 8 Uhr). Davon gelten 270.900 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 7.197.

Dienstag, 5. Januar, 12.32 Uhr: Regierung will Bewegungsradius der Bürger einschränken

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen wurde am Dienstagvormittag unter anderem diskutiert, ob es in Kreisen mit einer hohen Neuansteckungsrate Einschränkungen des erlaubten Bewegungsradius um den Wohnort geben soll. Es war aber noch offen, ob der Punkt wirklich in das Beschlusspapier aufgenommen wird. Eine Entscheidung sollte es erst in der Runde der Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Nachmittag geben. 

Dienstag, 5. Januar, 11.53 Uhr: Polizei löst illegale Party auf: Drei Gäste springen vom Balkon

Mit einem Sprung vom Balkon sind drei Gäste einer illegalen Party in Niederbayern vor der Polizei geflüchtet. Offenbar hätten insgesamt sechs Leute in der Wohnung in Tittling (Landkreis Passau) gefeiert, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Ein 24-jähriger Wohnungsmieter wollte die Beamten zunächst nicht hereinlassen. Diese beobachteten aber durch die offene Wohnungstür, dass sich drei Partygäste über den Balkon entfernten. Die drei verbleibenden Feiernden, darunter eine 23-jährige Mitbewohnerin und ein 26-jähriger Gast, wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Wegen der Corona-Pandemie dürfen sich derzeit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen treffen.

Dienstag, 5. Januar, 11.07 Uhr: Bundesregierung will Produktion von Impfstoff beschleunigen

Die Bundesregierung will bei der geplanten zusätzlichen Produktion von Corona-Impfstoffen in Deutschland aufs Tempo drücken. So wollen die zuständigen Minister unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch beraten, an welchen Stellen zusätzliche Produktion durch die Bundesregierung unterstützt werden kann, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag in Berlin erfuhr. Vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Merkel an diesem Dienstag forderte der Bundes-Pflegebevollmächtigte Andreas Westerfellhaus die Bundesländer auf, einheitliche Impfregeln zu erlassen.

Dienstag, 5. Januar, 8.32 Uhr: Fallzahlen aus dem Kreis Cham

Seit Beginn der Pandemie zählt das RKI insgesamt 2.618 Fälle im Landkreis Cham. 60 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 130,5.

Dienstag, 5. Januar, 8.20 Uhr: Erste Gelder der Corona-Dezemberhilfe sollen bei Firmen ankommen

Erste Gelder der Corona-Dezemberhilfen sollen bald bei Firmen ankommen. Wie das Wirtschaftsministerium der dpa mitteilte, werden Abschlagszahlungen nach aktuellem Stand spätestens Anfang Januar 2021 fließen. Die Abschlagszahlungen sind ein Vorschuss auf spätere Zahlungen. Wirtschaftsverbände hatten massive Kritik an einer schleppenden Umsetzung der Hilfen geäußert.

Dienstag, 5. Januar, 8.03 Uhr: Bayern bezweifeln Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen

Die große Mehrheit der Bayern betrachtet einer aktuellen Umfrage zufolge die derzeitigen Corona-Maßnahmen als wenig wirkungsvoll. Mit dem noch vor Weihnachten beschlossenen harten Lockdown werde man "die Lage weiterhin nicht in den Griff bekommen", sagten 72 Prozent der vom GMS-Institut für den Fernsehsender Sat.1 Bayern Befragten. Nur 24 Prozent erwarten einen Erfolg.

Dienstag, 5. Januar, 7.50 Uhr: Lockdown bis Ende Januar? Was bisher bekannt ist

Zwischen Bund und Ländern herrscht weitgehend Einigkeit über eine Fortsetzung des Lockdowns mindestens bis Ende Januar. Doch in der Runde von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten dürften vor allem zwei Punkte für Diskussionen sorgen. Vor den ersten Beratungen von Bund und Ländern im neuen Jahr an diesem Dienstag über die Corona-Pandemie zeichnet sich eine Fortsetzung des Lockdowns bis mindestens Ende Januar ab. Auch eine große Mehrheit der Deutschen ist für eine Verlängerung.

Dienstag, 5. Januar, 7 Uhr: 11.897 Corona-Neuinfektionen und 944 neue Todesfälle gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 11.897 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 944 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Eine Interpretation der Daten bleibt weiter schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

Montag, 4. Januar, 19.20 Uhr: EU-Kommission genehmigt Milliarden-Staatshilfe für Tui

Die EU-Wettbewerbshüter haben deutsche Staatshilfen bis zu 1,25 Milliarden Euro für den schwer von der Corona-Krise getroffenen Reisekonzern Tui genehmigt. Das teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. "Tui wurde wie viele andere Tourismusunternehmen von der Coronakrise schwer getroffen", sagte die zuständige EU-Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager. 

Montag, 4. Januar, 19.15 Uhr: Nürnberger Polizei weist Kritik am Einsatz bei Corona-Demo zurück

Die Nürnberger Polizei hat ihr Vorgehen bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen gerechtfertigt. Wegen des hohen Stellenwerts des Versammlungsrechtes sei eine Auflösung der Versammlung nicht gerechtfertigt gewesen, obwohl die Abstands- und Maskenregeln nicht permanent eingehalten worden seien, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Montag mit. Es habe unter anderem 117 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz gegeben, 50 Platzverweise und fünf Anzeigen wegen Widerstands. Mehr dazu lesen Sie hier: Polizei weist Kritik am Einsatz bei Corona-Demo zurück

Montag, 4. Januar, 17.27 Uhr: Weitere Einschränkungen im Landkreis Deggendorf

Der Inzidenzwert im Landkreis Deggendorf ist zuletzt wegen Corona-Ausbrüchen in mehreren Einrichtungen stark angestiegen. Aktuell liegt er bei 360 (Stand: 4. Januar, 15 Uhr). Ab Dienstag gelten im Kreis Deggendorf deswegen weitere Einschränkungen, die vor allem Versammlungen und Pflegeeinrichtungen betreffen. Mehr dazu lesen Sie hier: Weitere Einschränkungen im Landkreis Deggendorf

Montag, 4. Januar, 15.59 Uhr: Lakumed-Kliniken impfen Mitarbeiter

Die Lakumed-Kliniken im Landkreis Landshut haben heute mit dem Impfen ihrer Mitarbeiter begonnen. 200 Mitarbeiter nahmen das freiwillige Angebot an. Mehr dazu lesen Sie hier: Lakumed-Kliniken impfen Mitarbeiter

Montag, 4. Januar, 14.40 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Freistaat aktuell bei 335.117 (Stand: 4. Januar, 8 Uhr). Davon gelten 267.700 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 6.941.

Montag, 4. Januar, 14.30 Uhr: EU-Kommission verteidigt ihre Strategie zur Impfstoff-Beschaffung

Nach heftiger Kritik an fehlenden Corona-Impfstoffen hat die EU-Kommission ihre Strategie zur Beschaffung der Mittel erneut verteidigt. "Die Zahl der Impfstoffe, die wir haben, reicht aus", sagte Kommissionssprecher Eric Mamer am Montag in Brüssel. Die Mittel müssten nun aber erst produziert und verteilt werden. Lesen Sie hierzu EU-Kommission verteidigt ihre Strategie zur Impfstoff-Beschaffung

Montag, 4. Januar, 14.02 Uhr: Länder beraten: Längere Schulschließungen absehbar

Die meisten Schülerinnen und Schüler in Deutschland müssen sich darauf einstellen, dass sie zum Schutz vor Corona-Infektionen vorerst wohl weiter nicht an ihre Schulen können. Die Kultusminister der Länder kamen am Montag zu einer Schaltkonferenz zusammen, um über eine mögliche Verlängerung der Schulschließungen zu beraten. Der Schul-Lockdown war von Bund und Ländern Mitte Dezember als Teil des Herunterfahrens des gesamten öffentlichen Lebens bis Ende dieser Woche vereinbart worden. Die Videokonferenz sollte der Vorbereitungen neuer Beratungen der Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Dienstag dienen. Einzelne Länder preschten mit eigenen Regelungen bereits vor.

Montag, 4. Januar, 12.34 Uhr: Post-Covid-Selbsthilfegruppen - "Riesenwelle" für Gesundheitssystem

Knapp ein Jahr nach den ersten Corona-Fällen in Deutschland gründen sich erste Selbsthilfegruppen von Post-Covid-Patienten. Vor allem gehe es darum, über das Erlebte zu sprechen, sich gegenseitig bei der Genesung zu unterstützen und fachliche Informationen zu sammeln, sagte Karl Baumann, der eine der ersten Gruppen bundesweit in Regensburg gegründet hat. Am Mittwoch wollte sich die Gruppe zum zweiten Mal treffen. Dabei soll gleich eine weitere entstehen: Das Interesse sei groß, 20 Betroffene seien dabei - zu viel für ein Online-Treffen. "Es kommt eine Riesenwelle auf unser Gesundheitssystem zu", ist Baumann überzeugt. Die Behandlungskosten seien noch gar nicht absehbar.

Montag, 4. Januar, 10.32 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Kelheim

Insgesamt zählt der Kreis Kelheim bislang 2.466 Fälle seit Beginn der Pandemie. 52 sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Der Inzidenzwert liegt bei 173,1.

Montag, 4. Januar, 9.25 Uhr: Österreich wird Lockdown bis 24. Januar verlängern

In Österreich wird nach Angaben aus Regierungskreisen der bis zum 18. Januar geplante Lockdown verlängert. Da das ursprünglich geplante Freitesten wegen Widerstands der Opposition nicht möglich scheine, werde die Schließung fast aller Geschäfte nun für alle bis zum 24. Januar dauern, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Montag erfuhr. Die Maßnahme betrifft auch die Gastronomie, viele Dienstleistungen und den Tourismus. Lesen Sie hierzu Österreich wird Lockdown bis 24. Januar verlängern

Montag, 4. Januar, 9.04 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Sonntag, 3. Januar, 34 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. 18 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Nachdem im Jahr 2020 3053* Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 83 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2365* Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginnt 3136* Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 89* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 94 wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Sonntag bei 304,87 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Montag, 4. Januar, 7.32 Uhr: Kultusminister beraten über Corona-Lage

Es steht wieder einmal eine Woche der Entscheidungen an in der Corona-Pandemie. Sicher scheint, dass der Lockdown über den 10. Januar hinaus verlängert wird. Sorge bereitet die Mutation des Coronavirus. Lesen Sie hierzu Kultusminister beraten über Corona-Lage

Sonntag, 3. Januar, 18.28 Uhr: Drei Todesfälle im Landkreis Straubing-Bogen

Drei Todesfälle an bzw. mit einer Covid-19-Erkrankung und 14 neue Positiv-Tests auf SARS-CoV-2 sind am Wochenende im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet worden, teilte der Sprecher des Landratsamts mit. Am Samstag waren es demnach sechs, am Sonntag acht Positiv-Tests. Die relativ geringen Zahlen seien wie am Vorwochenende nicht auf eine allgemeine Trendwende zurückzuführen, sondern auf die geringeren Testkapazitäten um den Jahreswechsel, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Sonntag, 0 Uhr) bei 206,7. Weitergehende Maßnahmen über die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinaus müssen damit weiterhin nicht getroffen werden.

Sonntag, 3. Januar, 17.17 Uhr: Kabarettist Wolfgang Krebs froh über Corona-Künstlerhilfe 

Der Kabarettist Wolfgang Krebs (54) ist froh über die bayerischen Künstlerhilfen in der Corona-Krise. Die maximal 1.080 Euro pro Monat seien zwar für den einen viel und für den anderen wenig, sagte Krebs der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). "Demjenigen aber, der gerade im Wohnwagen lebt, wird es helfen, über die Runden zu kommen."

Zudem seien die Hilfen eine Anerkennung für die Kulturschaffenden. "Und was besonders schön ist: Es betrifft nicht nur die Künstler, sondern auch Veranstaltungstechniker und praktisch alle anderen, die direkt von der Kultur leben", sagte Krebs.

Er selbst habe es noch ganz gut, weil er regelmäßig für das Bayerische Fernsehen und im Radio auftrete. Ohne Live-Auftritte käme aber auch er nicht über die Runden. "Unseren Umsatz machen wir auf Bühnen", sagte der Politiker-Imitator. "Wenn ich nur Radio und Fernsehen hätte, könnte ich davon nicht leben."

Sonntag, 3. Januar, 14.23 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Zahl an bestätigten Corona-Infektionen im Freistaat auf 333.060. Davon gelten 264.930 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 6.887.

Sonntag, 3. Januar, 14.02 Uhr: Piazolo: Schulen nicht öffnen, bayerischer Sonderweg möglich

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat sich gegen eine Öffnung von Bayerns Schulen nach Ferienende am 10. Januar ausgesprochen. "Wenn ich mir die aktuellen Infektionszahlen ansehe, gehe ich nicht von einem allgemeinen Präsenzunterricht für alle aus", sagte Piazolo der "Augsburger Allgemeinen" (Montag).

Lesen Sie hierzu Piazolo: Schulen nicht öffnen, bayerischer Sonderweg möglich

Sonntag, 3. Januar, 12.32 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Kelheim

Seit Beginn der Pandemie sind 2.459 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie aus den Zahlen des RKI hervorgeht. Insgesamt starben 52 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Der Inzidenzwert liegt derzeit bei 173,9 im Landkreis Kelheim.

Sonntag, 3. Januar, 12.13 Uhr: Mehr als 61.000 Menschen in Bayern erhielten erste Impfdosis

In Bayern waren am Sonntagmorgen mehr als 61.000 Menschen mit der ersten Impfdosis gegen das Coronavirus versorgt. Das sagte der Staatssekretär und Leiter der Corona-Taskforce im bayerischen Gesundheitsministerium, Klaus Holetschek (CSU), am Sonntag der Deutschen Presse Agentur.

In Bayern wird wie in ganz Deutschland seit dem 27. Dezember gegen das Virus geimpft. Zunächst sind derzeit Bewohner von Altenheimen und Bedienstete aus dem Gesundheits- und Pflegebereich an der Reihe. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte noch am Samstag von mehr als 43.000 Geimpften in Bayern gesprochen.

Lesen Sie hierzu 61.000 Menschen in Bayern bekamen Corona-Impfung

Sonntag, 3. Januar, 11.38 Uhr: Stadttheater Landshut hofft auf weitere Fördermittel

Die Corona-Krise trifft Bayerns Kommunen finanziell hart - ob sich das auf die Sanierung des Stadttheaters Landshut auswirkt, ist noch unklar. Voraussichtlich im März soll im Stadtratsplenum der Haushalt verabschiedet werden, wie ein Rathaussprecher sagte. Für die Sanierung waren zuletzt rund 80 Millionen Euro veranschlagt. Das Stadtratsplenum hatte im Herbst einem Entwurf für den Theaterbau zugestimmt.

Sonntag, 3. Januar, 10.25 Uhr: Hohe Hürden bei Betreuungsanspruch für Grundschüler

Der Bayerische Gemeindetag sieht hohe Hürden für die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz an Grundschulen. "Der Zeitplan ist immer noch sehr straff", sagte Gemeindetagspräsident Uwe Brandl. Von 2025 an will der Bund den Rechtsanspruch stufenweise bis 2029 einführen. Eltern sollen dann einen Anspruch darauf haben, dass ihr Grundschulkind auch nachmittags betreut wird. Union und SPD hatten den Rechtsanspruch im Koalitionsvertrag vereinbart.

Sonntag, 3. Januar, 8.58 Uhr: Sternsinger verzichten auf Haussammlungen

Sie ziehen, als Heilige Drei Könige verkleidet, von Haus zu Haus und sammeln für arme Menschen in aller Welt - im Januar 2021 wird es das voraussichtlich nicht geben. Das Kindermissionswerk, das bundesweit das Sternsingen organisiert, rät den katholischen Pfarreien davon ab, die Kinder und Jugendlichen in der Corona-Zeit zu Haussammlungen loszuschicken. "Mit Ihnen gemeinsam setzen wir auf das kontaktlose Sternsingen – und zwar verantwortungsvoll, kreativ und vielfältig" schreibt das Kindermissionswerk auf seiner Internetseite.

Sonntag, 3. Januar, 8.07 Uhr: Realschullehrer-Verband: Klare Regeln für Unterricht

Nach dem Ende der Weihnachtsferien müssen nach Ansicht des Deutschen Realschullehrerverbands klare Regeln zu Wechsel- und Distanzunterricht abhängig von den Corona-Infektionszahlen gelten. "Präsenzunterricht bis 50, Wechselunterricht ab 50 und Fernunterricht ab 100 würden wir als Richtwert ins Feld schlagen", sagte der Vorsitzende des Deutschen und des Bayerischen Realschullehrerverbands, Jürgen Böhm, der Deutschen Presse-Agentur.

Sonntag, 3. Januar, 8.06 Uhr: Staatsballett mit erster Online-Premiere 

Es soll der Startschuss sein in ein neues, besseres Jahr - und ist doch zugleich Zeuge von den Widrigkeiten des alten: Das Bayerische Staatsballett präsentiert am Montag (20.15 Uhr) seine erste Online-Premiere. Der Dreiteiler "Paradigma" sollte ursprünglich erst Anfang November vor Publikum aufgeführt, dann Anfang Dezember als Live-Premiere aus dem leeren Nationaltheater gestreamt werden. Wegen des erneuten Lockdowns war aber noch nicht einmal dies mehr möglich. Die daraufhin auf Montag verschobene Online-Premiere ist deshalb eine Aufzeichnung vom 18. Dezember.

Sonntag, 3. Januar, 7.58 Uhr: Söder für Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine Verlängerung der bis 10. Januar befristeten Corona-Beschränkungen um weitere drei Wochen. "Der Lockdown muss bis Ende Januar verlängert werden. Vorschnelle Lockerungen würden uns wieder weit zurückwerfen", sagte er der "Bild am Sonntag" vor der für Dienstag geplanten Ministerpräsidenten-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Sonntag, 3. Januar, 0.32 Uhr: Sechs Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet am Samstag, 2. Januar, sechs SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern. Lediglich eine davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Nachdem im Jahr 2020 3.053 Landkreisbürger infiziert worden sind, werden seit Jahresbeginn 49 Neuinfektionen gemeldet. Davon sind 2.365 Personen seit 1. Juli bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginnt 3.102 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. Bisher starben 89 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 94 wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 281,62 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Samstag, 2. Januar, 16.38 Uhr: Impftag gegen Corona bei den Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf

Am Samstag hat es erstmals für das impfwillige Personal der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf einen Impftag gegen Corona gegeben. Pro Klinik wurden je 100 Dosen verimpft, teilten die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf am Nachmittag mit. Priorisiert geimpft wurden demnach Mitarbeiter mit direktem Patientenkontakt, um die Patientenversorgung in der Region aufrechterhalten zu können. 

Samstag, 2. Januar, 16.02 Uhr: Huml: Impfstart in Bayern trotz Holprigkeiten gelungen

In Bayern waren am Samstag nach Angaben von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) rund 43.000 Menschen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft. Es sei jetzt wichtig, dass rechtzeitig und regelmäßig neuer Impfstoff angeliefert werde, sagte die Ministerin dem Bayerischen Rundfunk. Lesen Sie hierzu Huml: 43.000 Menschen in Bayern haben erste Impfdosis erhalten

Samstag, 2. Januar, 14.56 Uhr: Münchner Virologin: Mehr Impfdosen aus Impfstoff-Konzentrat gewinnen

Die Münchner Virologin Ulrike Protzer hat sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie dafür stark gemacht, den vorhandenen Impfstoff besser auszunutzen. Lesen Sie hierzu Virologin: Mehr Impfdosen aus Impfstoff-Konzentrat gewinnen

Samstag, 2. Januar, 14.07 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Zahl an bestätigten Corona-Infektionen im Freistaat auf 331.155. Davon gelten 261.950 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 6.816.

Samstag, 2. Januar, 12 Uhr: Audi-Chef gegen weitere staatliche Förderung für Autofirmen 

Audi-Vorstandschef Markus Duesmann hält weitere staatliche Förderung für Automobilhersteller für nicht angemessen. Die Corona-Krise nage an den Gewinnen in der Branche, sagte Duesmann der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). "Aber fast alle Firmen - Hersteller wie Zulieferer - können überleben", sagte der Manager. Die von der Corona-Pandemie verursachten Einschnitte in der Gastronomie oder der Kultur seien viel schlimmer. "Das tut mir super weh. Das ist tragisch. Tragisch ist nicht, dass wir zehn Prozent weniger Umsatzvolumen haben", sagte der Audi-Chef der Zeitung.

Duesmann zeigte sich in dem Interview nicht als großer Freund der umstrittenen Stadtgeländewagen. "Ich brauche keinen SUV, fahre keinen", sagte er. Die großen Fahrzeuge wirkten in engen Innenstädten eher deplatziert. Audi entwickle neue Fahrzeugkonzepte, die weniger wuchtig seien.

Samstag, 2. Januar, 11.57 Uhr: Aktuelle Infektionslage im Raum Kelheim

Derzeit gibt es im Landkreis Kelheim 215 aktive Corona-Fälle. Alleine in Bad Abbach sind es 39 Fälle. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 2.471. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt bei 143.

Samstag, 2. Januar, 11.07 Uhr: Ein Todesfall und 43 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen hat für Freitag, 1. Januar, einen weiteren Todesfall und 43 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 13 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2.899* Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 2.365* Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 78* Todesfälle, insgesamt starben 89* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 94 wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 3.096* bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Neujahrstag bei 279,03 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Samstag, 2. Januar, 8 Uhr: Heiraten trotz Corona? Viele Paare in Bayern trauen sich trotzdem

Ausgelassene Partys mit jeder Menge Freunden und Verwandten? Nicht möglich. So manches Paar verschob den großen Tag deshalb lieber. Viele andere wollten trotzdem heiraten - auch unter Corona-Bedingungen.

Samstag, 2. Januar, 7.58 Uhr: Deutlich mehr illegale Autorennen im Corona-Jahr 

Deutlich mehr illegale Autorennen als im Vorjahr hat es 2020 in Bayern gegeben. Bis Mitte Dezember sei in 466 Fällen mit Bezug zu den Rennen ermittelt worden, teilte ein Sprecher des Bayerischen Innenministeriums mit. 2019 seien es 311 Fälle gewesen.

Freitag, 1. Januar, 22.02 Uhr: Ruhiges Ausflugsgeschehen an Neujahr in Bayern 

Im Gegensatz zu den Tagen um Weihnachten war das Ausflugsgeschehen in Bayern am Neujahrstag vergleichsweise ruhig. Den Polizeipräsidien Oberbayern Süd, Schwaben Süd/West und Niederbayern lagen bis zum Nachmittag keine Meldungen über größere Menschenansammlungen oder zugeparkte Straßen vor. Eine Sprecherin der Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen beurteilte das Fahrgastaufkommen als "sehr übersichtlich" trotz Sonnenscheins und der am Freitag im Ort gastierenden Vierschanzentournee.

Im Vorfeld hatte die Polizei angekündigt, in beliebten Ausflugsregionen mehr Präsenz zu zeigen und Parkverbote zu kontrollieren. Außerdem wurden Ausflügler aufgefordert, Fahrten in viel besuchte Gebiete zu überdenken. Im Lockdown sind alle Skigebiete in Bayern geschlossen, allerdings gingen in den zurückliegenden Tagen viele Menschen mit Schlitten und Tourenski in die Berge.

Freitag, 1. Januar, 20.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Stadt und Landkreis Straubing-Bogen

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts sind an Neujahr 23 neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet worden. Zwei Infektionen davon betreffen demnach das Karmelitenkloster, eine Infektion die Barmherzigen Brüder. Auch gab es einen weiteren Todesfall. Das Landesamt für Gesundheit weist gibt für die Stadt einen 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 156,93 an (Stand 01.01.2021, 8 Uhr).

Im Landkreis Straubing-Bogen lag die Inzidenz an Neujahr nach offiziellen Zahlen des RKI (Stand 01.01.2021, 0 Uhr) bei 204,7. Gemeldet wurden an dem Tag im Landkreis 21 neue positive Tests auf SARS-CoV-2. Weitergehende Maßnahmen über die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinaus müssen damit weiterhin nicht getroffen werden.

Freitag, 1. Januar, 19.29 Uhr: Biontech will mehr Impfstoff an Europäische Union liefern

Der Mainzer Hersteller Biontech will mehr Corona-Impfstoff als bisher geplant an die Europäische Union liefern. Das Unternehmen befinde sich "in fortgeschrittenen Diskussionen, ob und wie wir weitere Impfstoffdosen aus Europa für Europa in diesem Jahr zur Verfügung stellen können", teilte Unternehmenschef Ugur Sahin der Deutschen Presse-Agentur mit. Hintergrund sind Klagen über die Knappheit von Impfstoff in Deutschland und anderen EU-Staaten. Sowohl Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) als auch die EU-Kommission müssen sich Kritik anhören.

Freitag, 1. Januar, 16.48 Uhr: Coronafälle auf der Reha-Station

Die Klinik Wartenberg gab in einer Meldung an die Heimatzeitung bekannt, dass auf der Reha-Station gleich mehrere Patienten positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch das Personal dieser Station sei betroffen. "Fünf der infizierten Patienten wurden am 30. Dezember ins Klinikum Erding verlegt", heißt es dort weiter.

Freitag, 1. Januar, 14.53 Uhr: Mehr Polizeieinsätze über Silvester - wegen Corona-Kontrollen

Die meisten Menschen in Bayern haben sich nach Angaben des Innenministeriums über den Jahreswechsel an die Corona-Regeln gehalten. "Es war ein guter Start ins neue Jahr 2021", teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag in München mit. Die Polizei rückte im Freistaat von Silvesterabend bis Neujahrsmorgen zu fast 2900 Einsätzen aus - rund 400 mehr als im Vorjahr. Der Grund dafür seien die verstärkten Kontrollen gewesen, sagte Herrmann. Die Polizei zählte in Bayern rund 2.000 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz, davon fast 750 gegen Kontaktbeschränkungen und rund 70 gegen die Maskenpflicht.

Freitag, 1. Januar, 14.30 Uhr: Rund 3.700 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist am Neujahrstag um 3.743 gestiegen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Am Freitag vergangener Woche, ebenfalls ein Feiertag, waren 2.758 Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle stieg seit Donnerstag um 52 auf 6.766.

Das Robert Koch-Institut wies allerdings darauf hin, dass eine Interpretation der Daten momentan schwierig sei. Während der Feiertage und um den Jahreswechsel werden wahrscheinlich weniger Menschen getestet und möglicherweise übermitteln nicht alle Ämter ihre Daten.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner liegt nach LGL-Angaben in Bayern bei 166,21. Das LGL zählte seit Beginn der Pandemie 328.755 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Bayern (Stand: 1.1., 8 Uhr).

Freitag, 1. Januar, 13.38 Uhr: Aktuelle Lage im Raum Kelheim

Derzeit gibt es im Landkreis Kelheim 226 aktive Corona-Fälle. Alleine in Mainburg sind es 33 Fälle. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 2.453. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt bei 146,3.

Freitag, 1. Januar, 11.42 Uhr: Söder bremst Hoffnungen auf schnelles Ende des Lockdowns

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Lockdowns oder umfassende Lockerungen gebremst. "Wir müssen jetzt einfach die Zahlen nachhaltig senken. Daher bin ich sehr skeptisch, schon ab 10. Januar wieder Öffnungen in Aussicht zu stellen", sagte Söder wenige Tage vor den erneuten Bund-Länder-Beratungen der Deutschen Presse-Agentur. Söder fordert einen weiterhin entschlossenen Kampf von Bund und Ländern gegen das Virus. Mehr dazu lesen Sie hier: Söder bremst Hoffnungen auf schnelles Ende des Lockdowns

Die Corona-Nachrichten des Jahres 2020 finden Sie hier.

 

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