Covid-19 Coronavirus in Bayern - News, Infos, Hinweise

Das Coronavirus beschäftigt die Menschen weltweit. Folgen Sie dem Link zur Karte, die die aktuellen Fallzahlen in Deutschland zeigt. (Hier geht es zur Karte). Alle aktuellen Entwicklungen in Bayern finden Sie unten im Newsblog. Für welche Landkreise in Bayern die Corona-Ampel aktuell auf gelb oder rot steht, erfahren Sie in unserem Artikel Corona-Ampel: In diesen Landkreisen steht sie auf rot. Sollten Sie die aktuellen Zahlen Ihres Landkreises abfragen wollen, dann klicken Sie bitte auf die Darstellung der Tabelle unten. 

Tabelle Coronazahlen Landkreise

Donnerstag, 29. Oktober, 14.52 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus Bayern

Seit Beginn der Pandemie hat das LGL 99.472 Corona-Fälle im Freistaat registriert. Das sind 3.057 mehr als am Vortag. Insgesamt sind 2.787 Menschen an oder mit einer Coronavirus-Infektion gestorben - 17 mehr als noch am Mittwoch (Stand: 14.52 Uhr)

Donnerstag, 29. Oktober, 12.52 Uhr: Regensburger Bischof dankt Söder für Schutzmaßnahmen

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat Ministerpräsident Markus Söder in einem Brief seine Hochachtung ausgeprochen. Hintergrund sind die am Mittwoch beschlossenen Corona-Schutzmaßnahmen, die auch Söder mitgetragen hat. "Sie tragen in dieser Krise eine schwere Verantwortung zum Wohl der Menschen und des Gemeinwesens", schreibt Voderholzer unter anderem in dem Brief. Mehr dazu lesen Sie hier: Bischof Voderholzer dankt Söder für Schutzmaßnahmen

Donnerstag, 29. Oktober, 12.19 Uhr: Lage im Kreis Kelheim

Laut Robert-Koch-Institut liegt der Inzidenzwert im Landkreis Kelheim bei 56,9 und damit zum ersten Mal über der 50er Marke. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 806 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 36 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben (Stand 29. Oktober, 0 Uhr).

Donnerstag, 29. Oktober, 12.12 Uhr: Stand zu Infektionsfällen an Schulen und Kitas

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kitas von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Grundschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. November.
  • Kindergarten St. Konrad, Regensburg: eine Gruppe und drei Betreuerinnen in Quarantäne bis einschließlich 5. November.
  • Kinderhaus MiniPINDL, Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. November.
  • Berufliches Schulzentrum Matthäus Runtinger, Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. November.

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Donnerstag, 29. Oktober, 11.51 Uhr: Corona: Intensivmediziner warnen vor drohender Überlastung

Auf Deutschlands Intensivstationen rollt in der Corona-Pandemie eine Covid-19-Welle zu, die jene vom Frühjahr weit übertreffen könnte. In 14 Tagen kämen die großen Zentren unter Maximalbelastung, warnt ein Experte für Intensiv- und Notfallmedizin. Lesen Sie hierzu Corona: Intensivmediziner warnen vor drohender Überlastung

Donnerstag, 29. Oktober, 10.31 Uhr: Wirte "fassungslos" über begrenzten Lockdown

Die Münchner Innenstadtwirte haben sich "fassungslos und bestürzt" über den Beschluss zu einem einmonatigen begrenzten Lockdown geäußert. "Selbst das Robert Koch-Institut sieht die Infektionsgefahr in der Gastronomie bei lediglich 0,5 Prozent", sagt Gregor Lemke, Chef des Augustiner Klosterwirt und Vorsitzender des Vereins der Münchner Innenstadtwirte, am Donnerstag. "Deutlich hat das RKI erklärt, dass Gaststätten nicht die Treiber der Infektion sind." Die Gastronomen achteten intensiv und mit großem Aufwand an Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen darauf, das eigene Personal und die Gäste zu schützen. "Dass wir jetzt trotzdem einen neuerlichen Lockdown hinnehmen müssen, ist ein Schock." Lesen Sie hierzu Die Münchner Innenstadtwirte haben sich "fassungslos und bestürzt" über den Beschluss zu einem einmonatigen begrenzten Lockdown geäußert.

Donnerstag, 29. Oktober, 10.26 Uhr: Erneut starker Anstieg des Corona-Warnwertes in Augsburg

In Bayerns drittgrößter Stadt ist der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen erneut stark gestiegen. Wie die Augsburger Stadtverwaltung am Donnerstag berichtete, kletterte der Wert binnen eines Tages von 224 auf 257. Lesen Sie hierzu Erneut starker Anstieg des Corona-Warnwertes in Augsburg

Donnerstag, 29. Oktober, 9.22 Uhr: Staat sollte zertifizierte Masken ausgeben

Der Virologe Oliver Keppler hat sich für eine Versorgung der Bevölkerung mit chirurgischen Mund-Nasenschutz-Masken ausgesprochen. Lesen Sie hierzu Staat sollte zertifizierte Masken ausgeben

Donnerstag, 29. Oktober, 08.58 Uhr: Bayerisches Kabinett will Teil-Lockdown umsetzen

Nach der Einigung von Bund und Ländern auf einen einmonatigen begrenzten Lockdown berät das bayerische Kabinett am Donnerstag (11 Uhr) über die konkrete Umsetzung in Bayern. Dazu muss die Corona-Verordnung des Landes erneut angepasst werden. Mehr dazu lesen Sie hier: Kabinett will Teil-Lockdown umsetzen

Mittwoch, 28. Oktober, 18.17 Uhr: Landkreis Berchtesgadener Land deutlich über 300er-Marke

Der Landkreis Berchtesgadener Land hat am Mittwoch bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen nun auch die Marke von 300 Fällen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen übersprungen. Der Warnwert für die Ausbreitung der Pandemie in der Region stieg binnen eines Tages von 296 auf knapp 324. Dies teilte das Landratsamt in Bad Reichenhall mit. Lesen Sie Landkreis Berchtesgadener Land deutlich über 300er-Marke

Mittwoch, 28. Oktober, 17.50 Uhr: Betrüger erfinden Maskenpflicht auf Friedhof

Weil er angeblich gegen die Maskenpflicht verstoßen hat, haben zwei Betrüger 50 Euro von einem Friedhofsbesucher in Oberfranken kassiert. Lesen Sie Betrüger erfinden Maskenpflicht auf oberfränkischem Friedhof

Mittwoch, 28. Oktober, 17.11 Uhr: Corona-Krisengipfel beschließt massive Einschränkungen

Bund und Länder haben sich bei ihrem Corona-Krisengespräch am Mittwoch auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens verständigt. Angesichts deutlich gestiegener Corona-Infektionszahlen sollen sich ab kommendem Montag in der Öffentlichkeit nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gemeinsam aufhalten dürfen. Auch bei Sport, Veranstaltungen und in der Gastronomie soll es Einschränkungen geben. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Krisengipfel beschließt massive Einschränkungen

Mittwoch, 28. Oktober, 17.00 Uhr: Signalwert von 35 überschritten – Weitere Maßnahmen im Landkreis Kelheim

Der Landkreis Kelheim hat am 28. Oktober 2020 laut LGL und Robert-Koch-Institut mit einem Inzidenzwert von über 40 den Signalwert von 35 erstmals überschritten. Wenn die Signalwert-Überschreitung auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums genannt wird, gelten ab dem darauffolgenden Tag (Donnerstag, den 29.10.2020) die Regelungen, wie sie in der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Bayerischen Staatsregierung für Landkreise und kreisfreie Städte vorgesehen sind, die die Inzidenzwerte von 35 überschreiten. Diese Regelungen gelten bis zum Ablauf des Tages der letztmaligen Nennung des Landkreises auf der Homepage des Gesundheitsministeriums.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 gilt gemäß der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats Bayern nachfolgendes:

  • Private Feiern sowie Kontakte im öffentlichen Raum und in privat genutzten Räumen sind auf zwei Haushalte oder maximal zehn Personen begrenzt.
  • Von 23 bis 6 Uhr gilt in Gaststätten die Sperrstunde, ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste.
  • Zudem besteht Maskenpflicht auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe fünf und in Hochschulen. Dies gilt ebenso bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und in Kinos sowie für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen.
  • Es besteht eine Maskenpflicht auch für Begegnungs- und Verkehrsflächen, einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie für alle Begegnungsorte des Arbeitsplatzes, zum Beispiel Fluren und Kantinen.

Auf nachfolgend aufgeführten stark frequentierten öffentlichen Plätzen gilt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:

  • Stadt Kelheim: Alter Hafen, Donaupark, Donauvorland, Volksfestplatz und Wöhrdplatz 
  • Stadt Neustadt a. d. Donau: Volksfestplatz
  • Markt Rohr i. NB: Klosterumfeld 

Auf nachfolgenden stark frequentierten öffentlichen ist der Konsum von Alkohol untersagt:

  • Stadt Kelheim: Alter Hafen, Donaupark, Donauvorland, Volksfestplatz und Wöhrdplatz 
  • Stadt Neustadt a. d. Donau: Volksfestplatz 
  • Markt Rohr i. NB: Klosterumfeld 

Mittwoch, 28. Oktober, 16.03 Uhr: Bayern bei Corona-Neuinfektionen über der 100er-Marke

Landesweit steigen in Bayern die Corona-Neuinfektions-Zahlen weiter stark an. Mittlerweile hat der gesamte Freistaat im Durchschnitt die kritische Marke von 100 Infektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner deutlich überschritten, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen berichtete. Nachdem der Wert am Dienstag noch bei 96 lag, kletterte er am Mittwoch auf 105. Lesen Sie hierzu Bayern bei Corona-Neuinfektionen über der 100er-Marke

Mittwoch, 28. Oktober, 15.54 Uhr: Münchner Theaterensembles gegen Schließungen

Die künstlerischen Ensembles der großen Theater in München protestieren in einem offenen Brief gegen eine coronabedingte Schließung ihrer Häuser. "Kulturelle Veranstaltungen zu untersagen, halten wir für falsch. Sie ignorieren damit die Maßnahmen, die die bayerischen Theater seit Monaten einhalten, um einen Zuschauerbetrieb zu ermöglichen. Wir wollen spielen. Wir müssen spielen!", heißt es in dem Schreiben an die Staatsregierung und die Stadt München vom Mittwoch. Zuschauerräume seien durch Belüftung und Hygienekonzepte zudem sicherer, als viele andere Orte. Lesen Sie hierzu Münchner Theaterensembles gegen Schließungen

Mittwoch, 28. Oktober, 14.44 Uhr: Labor liefert falsch positive Corona-Testergebnisse

Ein Medizinlabor aus Augsburg hat nach Angaben des Bezirks Oberbayern mehrere Dutzend falsch positive Corona-Testergebnisse geliefert. Der Fehler sei im Isar-Amper-Klinikum in Taufkirchen (Vils) am Samstag aufgefallen, sagte Bezirkssprecherin Susanne Büllesbach am Mittwoch. Zuvor hatte der "Münchner Merkur" über die Panne berichtet. In der bezirkseigenen Klinik wurden demnach nach der Analyse durch das Labor in Schwaben an einem Tag 60 positive Tests registriert. Dies kam den Mitarbeitern des Krankenhauses merkwürdig vor. "Uns ist die schiere Menge an positiven Tests aufgefallen", sagte die Sprecherin. Eine Nachuntersuchung, die ebenfalls durch den Dienstleister aus Augsburg vorgenommen wurde, ergab, dass tatsächlich nur 2 der 60 Patienten sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Demnach waren 58 Tests falsch. Das betroffene Augsburger Labor kündigte an, zu der Panne eine Stellungnahme abgeben zu wollen. Zunächst lag diese noch nicht vor. Das Unternehmen zählt zu den größten Anbietern von Labordiagnostik in Deutschland. In den Laboratorien sind nach Angaben des Dienstleisters bundesweit mehr als 1500 Mitarbeiter tätig.

Mittwoch, 28. Oktober, 14.40 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Niederbayern bei 112,04

Gemäß der bayerischen Corona-Ampel steht die Warnstufe in der Oberpfalz derzeit auf „Rot“, in Niederbayern auf „Dunkelrot“. Das geht aus Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Laut Angaben der Behörde wurden in den vergangenen 24 Stunden im Bezirk Niederbayern 210 positive Tests auf Sars-CoV-2 gemeldet, in der Oberpfalz lag die Zahl der gemeldeten testpositiven Menschen bei 158. In der Oberpfalz steht die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 84,70.

In Niederbayern starben seit dem letzten Bericht über die aktuellen Fallzahlen drei Menschen mit oder an Covid-19, in der Oberpfalz wurde ein neuer Todesfall in möglichem Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gemeldet.

Mittwoch, 28.Oktober, 14.20 Uhr: Spürbarer Rückgang der Mobilität in Corona-Hotspots

In Regionen, in denen über sieben aufeinanderfolgende Tage hinweg eine kritische Zahl von Covid-19-Infektionen erreicht wurde, ist die Mobilität der Menschen spürbar zurückgegangen. Lesen Sie hierzu Spürbarer Rückgang der Mobilität in Corona-Hotspots

Mittwoch, 28.Oktober, 14.12 Uhr: Gastronom scheitert mit Klage gegen Lockdown

Ein Gastronom ist mit seiner Klage gegen den Lockdown im Landkreis Berchtesgadener Land gescheitert. Wie das Verwaltungsgericht in München am Mittwoch berichtete, wurde der Eilantrag des Restaurantbesitzers abgelehnt (Az. M 26b SE 20.5311). Der Unternehmer wollte erreichen, dass er auch während des vom Landratsamt angeordneten regionalen Lockdowns Gäste bewirten darf. Lesen Sie hierzu Gastronom scheitert mit Klage gegen Lockdown

Mittwoch, 28. Oktober, 12.54 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen im Landkreis Regensburg

Wegen positiver Covid-19-Tests sind laut Landratsamt folgende Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

-Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 6. November

-Realschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 6. November; zwei Kursgruppen in Quarantäne bis einschließlich 4. November; eine Religion-Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. November; zwei Lehrkräfte in Quarantäne bis einschließlich 5. November

-Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. November. Gymnasium Lappersdorf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. November; eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. November

Mittwoch, 28. Oktober, 12.38 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Aktuell (Stand: 27. Oktober, 16 Uhr) gibt es im Landkreis Kelheim 13 neu positiv getestete Personen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Insgesamt wurden in diesem Jahr 784 Infektionen mit Covid-19 im Landkreis Kelheim registriert. Es gibt aktuell 2127 Kontaktpersonen. Davon gelten 700 Personen bereits wieder als genesen. 35 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben.

Mittwoch, 28. Oktober, 10.46 Uhr: Diese Einrichtungen sollen ab 4. November wieder schließen

Der Bund will mit einem zeitlich beschränkten Lockdown die anschwellende Corona-Infektionswelle brechen. Familien und Freunde sollen gemeinsam Weihnachten feiern können. Ob es diesmal eine einheitliche Linie mit den Ländern gibt? Lesen Sie hierzu Diese Einrichtungen sollen ab 4. November wieder schließen

Mittwoch, 28. Oktober, 10.42 Uhr: Mehr Hilfsbereitschaft in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft insgesamt und auch so manche Freundschaft auf eine harte Probe. Etwa wenn man die Freundin einlädt, und die aus Coronaschutz-Disziplin nicht kommen mag. Doch die Krise schweißt auch zusammen. Lesen Sie hierzu Mehr Hilfsbereitschaft in Corona-Zeiten

Mittwoch, 28. Oktober, 8.39 Uhr: Huml: Pflege-TÜV wegen neuer Corona-Welle weiter aussetzen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) setzt sich angesichts der steigenden Corona-Zahlen dafür ein, die regelmäßigen Qualitätsprüfungen in Heimen für den sogenannten Pflege-TÜV weiter auszusetzen.

Dienstag, 27. Oktober, 18.14 Uhr: Bayern erlaubt kleinen Grenzverkehr ohne Quarantäne-Pflicht

Menschen aus ausländischen Corona-Risikogebieten dürfen ab sofort wieder in Bayern einreisen, ohne umgehend in Quarantäne zu müssen. Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) und Österreichs Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) verständigten sich bei einem Treffen am Dienstag in München darauf, die Hürden für den sogenannten "kleinen Grenzverkehr" abzubauen, also etwa für Fahrten zum Einkaufen oder für Arztbesuche im Nachbarland. Lesen Sie hierzu Bayern erlaubt kleinen Grenzverkehr ohne Quarantäne-Pflicht

Dienstag, 27. Oktober, 17.30 Uhr: Gastroverband Dehoga protestiert gegen befürchteten Lockdown

Hotels und Gaststätten in Bayern protestieren gegen einen befürchteten neuerlichen Lockdown. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga legte am Dienstag vorbeugenden Widerspruch ein und warf der Bundesregierung Aktionismus vor. Die angedachten Maßnahmen seien "willkürlich, nicht nachvollziehbar und vollkommen unverhältnismäßig", erklärte Verbandspräsidentin Angela Inselkammer am Dienstag. Lesen Sie hierzu Gastroverband Dehoga protestiert gegen befürchteten Lockdown

Dienstag, 27. Oktober, 17.23 Uhr: Zurzeit vier Covid-19-Patienten im Straubinger Klinikum

Wie das Klinikum Sankt Elisabeth in Straubing in einer Mitteilung an die Presse schreibt, sind im Straubinger Klinikum derzeit vier Patienten wegen Covid-19 in Behandlung. Die vier Patienten befinden sich laut Klinikums-Angaben alle auf der Normalstation, keiner auf Intensivstation.

Dienstag, 27. Oktober, 17.23 Uhr: Wieder strengere Besuchsregeln am Straubinger Klinikum

Das gelockerte Besuchsverbot im Klinikum St. Elisabeth muss anscheinend wegen der steigenden Covid-19-Fallzahlen wieder verschärft werden. Das teilt das Klinikum Sankt Elisabeth in Straubing mit. Ab Freitag, den 30. Oktober darf jeder Patient nur noch einen Besucher täglich für maximal eine halbe Stunde empfangen.

Dienstag, 27. Oktober, 17.22 Uhr: Rosenheim mit Corona-Wert über 200

Nach dem Anstieg der Corona-Neuinfektionen in der Stadt Rosenheim über die Marke von 200 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen hat die Stadt bisher nicht über zusätzliche Maßnahmen entschieden. "Wir werden uns sehr genau ansehen, welche Möglichkeiten wir haben", sagte Sprecher Thomas Bugl am Dienstagnachmittag. Im RoMed-Klinikverbund für die Region würden rund 40 Intensivbetten für Corona-Patienten vorgehalten. "Wir haben null Patienten auf Intensiv mit Corona, und wir haben null Corona-Patienten an einem Beatmungsgerät", sagte Bugl. Es gebe eine "völlig überdrehte Einschätzung der tatsächlichen Lage durch die Medien".

Dienstag, 27. Oktober, 17.20 Uhr: Bayern steht landesweit kurz vor "dunkelrot"

Wegen der weiterhin steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen ist bald ganz Bayern "dunkelrot". Nach den Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen vom Dienstag sind in den vergangenen sieben Tagen im gesamten Freistaat pro 100 000 Einwohner 96 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor wenigen Tagen hatte die Staatsregierung in München die 100er-Marke als zusätzliche, dunkelrote Warnstufe festgelegt, zuvor war der rote Wert 50 die höchste Stufe. Lesen Sie hierzu Bayern steht landesweit kurz vor "dunkelrot"

Dienstag, 27. Oktober, 16.52 Uhr: Corona-Ampel im Landkreis Landshut springt auf Dunkelrot

Der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Landshut ist am Dienstag auf über 100 gestiegen. Damit springt die Corona-Ampel auf die höchste Stufe: Dunkelrot. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Ampel im Landkreis Landshut springt auf Dunkelrot

Dienstag, 27. Oktober, 16.35 Uhr: Bayern steht landesweit kurz vor "dunkelrot"

Wegen der weiterhin steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen ist bald ganz Bayern "dunkelrot". Nach den Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen vom Dienstag sind in den vergangenen sieben Tagen im gesamten Freistaat pro 100 000 Einwohner 96 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor wenigen Tagen hatte die Staatsregierung in München die 100er-Marke als zusätzliche, dunkelrote Warnstufe festgelegt, zuvor war der rote Wert 50 die höchste Stufe.

Den landesweit höchsten Sieben-Tages-Wert hat weiterhin der oberbayerische Landkreis Berchtesgadener Land, der mittlerweile nach Angaben der Kreisbehörde fast auf 296 kommt. Dahinter folgt laut dem LGL der niederbayerische Kreis Rottal-Inn mit 240, rund 39 weniger als am Vortag. Beide Landkreise haben wegen der hohen Zahlen bereits Ausgangsbeschränkungen für die Bevölkerung verhängt.

Solch ein Lockdown droht allerdings auch in mehreren kreisfreien Städten. So liegt der Corona-Warnwert in der Stadt Augsburg nach Angaben der Kommune mittlerweile bei 218, die Stadt Rosenheim liegt laut dem Landesamt bei 217. Auch die Stadt Weiden hat laut LGL mit 204 die 200er-Marke bereits übersprungen.

Dienstag, 27. Oktober, 16 Uhr: Bayern will Kulturbranche mit 370 Millionen Euro helfen

Die Staatsregierung will die durch die Corona-Krise schwer getroffene Kulturbranche mit einer Summe von 370 Millionen Euro unterstützen. Geplant sei unter anderem ein neues Programm für die Solo-Selbstständigen zum Ersatz des entfallenden Unternehmerlohns, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Bis zum Jahresende solle es für sie bis zu 1180 Euro monatlich geben. Lesen Sie hierzu Bayern will Kulturbranche mit 370 Millionen Euro helfen

Dienstag, 27. Oktober, 15.14 Uhr: 500 Euro für Schulleitungen und ausgewählte Lehrkräfte

Die bayerische Staatsregierung hat einen Corona-Bonus für Schulleitungen und ausgewählte Lehrkräfte beschlossen. Die jeweils 500 Euro pro Person seien ein Zeichen der Wertschätzung, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. "Unsere Schulen leisten Großartiges." Lesen Sie hierzu 500 Euro für Schulleitungen und ausgewählte Lehrkräfte

Dienstag, 27. Oktober, 14.43 Uhr: Die Zahlen für den Freistaat

Insgesamt gab es in Bayern laut LGL seit Ausbruch der Corona-Pandemie 93.786 Fälle. Das sind 2.089 mehr im Vergleich zum Vortag. Gestorben sind mit oder an einer Corona-Infektion 2.756 Menschen - zwölf mehr als noch am Montag. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 71.640 als genesen (Stand: 14.43 Uhr).

Dienstag, 27. Oktober, 14.14 Uhr: Gericht weist Antrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab

Grundschüler in Stadt und Landkreis Würzburg müssen nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts weiter eine Maske im Unterricht tragen. Das habe eine Kammer am Montag entschieden, teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Az. W 8 E 20.1573) Lesen Sie hierzu Gericht weist Antrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab

Dienstag, 27. Oktober, 14.10 Uhr: Söder: Schulen und Kitas werden als letztes geschlossen

Die Staatsregierung hat zugesichert, Schulen und Kitas auch bei steigenden Corona-Zahlen so lange wie möglich offen zu halten. Diese sollten offen bleiben, "so lange es nur irgendwie geht", betonte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Sollten Einschränkungen nötig werden, sollten insbesondere Schulen als letzte schließen und nach einem möglichen Lockdown auch als erste wieder aufmachen, betonte er.

Dienstag, 27. Oktober, 14.02 Uhr: Beschluss: Corona-Impfkonzept und Aufbau von Impfzentren

Die bayerische Staatsregierung hat ein Corona-Impfkonzept sowie den Aufbau entsprechender Impf-Kapazitäten beschlossen. "Es wird eine gewisse Priorisierung geben, zuerst diejenigen zu impfen, die besonders gefährdet sind", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. Denn auch wenn die Entwicklung eines Impfstoffes gelingen sollte, stünden nicht gleich die nötigen Mengen für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung. Lesen Sie hierzu Beschluss: Corona-Impfkonzept und Aufbau von Impfzentren

Dienstag, 27. Oktober, 13.30 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen aus Landshut

Laut Angaben der Stadt Landshut mit Bezug zu den Daten des RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt (27.Oktober 0 Uhr) bei 83,1 pro 100.000 Einwohner. Im Landkreis Landshut ist der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf 120,7 gestiegen, der Landkreis befindet sich damit im „dunkelroten“ Bereich. Die Anzahl der stationär betreuten Patienten in den drei regionalen Krankenhäusern (Klinikum, KKH Achdorf, KKH Vilsbiburg) ist ebenfalls gestiegen. Das Klinikum Landshut (Stand 27.10.2020, 9 Uhr) meldet folgende Zahlen: Drei Covid-19-Patienten auf Normalstation, zwei Covid-19-Patienten auf Intensivstation; dazu fünf Corona-Verdachtsfälle. Die Situation im Krankenhaus Achdorf: Sechs Covid-19-Patienten auf Normalstation, und zwei Verdachtsfälle, davon einer intensiv. KKH Vilsbiburg: Normalstation - sechs bestätigte Fälle sowie keine Verdachtsfälle; Intensivstation - 0 Fälle. Die Intensivbetten-Belegung in Bayern stellt sich insgesamt wie folgt dar: 125 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, 57 davon invasiv beatmet (Stand Montag: 122/62, Quelle: DIVI-Intensivregister; Stand: 27.10.2020, 8 Uhr).

Dienstag, 27. Oktober, 12.13 Uhr: Besuchsverbot in der Asklepios Klinik in Schaufling

Aufgrund der epidemiologischen Lage und den damit verbundenen steigenden Fallzahlen spricht die Asklepios Klinik in Schaufling im Landkreis Deggendorf ab Mittwoch ein Besuchsverbot aus. Das teilte die Klinik am Dienstag mit. „Der Schutz und die Sicherheit für unserere Rehabilitanden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht für uns an oberster Stelle“, sagt Marcus Harig, Prokurist der Asklepios Klinik Schaufling.

Dienstag, 27. Oktober, 12.06 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Aktuell (Stand: 26. Oktober, 16 Uhr) gibt es im Landkreis Kelheim 43 Neuinfektionen mit Covid-19. Davon 11 in Abensberg, 5 in Bad Abbach, je 4 in Kelheim, Neustadt an der Donau, Rohr in Niederbayern sowie Saal an der Donau, 3 in Mainburg, je 2 in Attenhofen, Ihrlerstein und Wildenberg sowie jeweils einen Fall in Hausen und Train. Davon vier Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 771 Infektionen mit Covid-19 im Landkreis Kelheim registriert. Davon gelten 693 Personen bereits wieder als genesen. 35 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben.

Dienstag, 27. Oktober, 12.02 Uhr: Weiter steigende Corona-Fallzahlen in Augsburg

Auch größere Städte in Bayern näheren sich kritischen Warnwerten in der Corona-Krise. Bange Blicke richten sich auf Augsburg, Rosenheim und Schweinfurt. Trotz verschärfter Schutzmaßnahmen steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Augsburg weiter an. Wie Bayerns drittgrößte Stadt am Dienstag berichtete, ist der Wert pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen nunmehr auf knapp 218 geklettert, am Vortag lag er noch bei rund 205. Damit droht weiterhin ein neuer Lockdown in der schwäbischen Stadt.

Dienstag, 27. Oktober, 11.51 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind laut Angaben des Landratsamtes Regensburg mehrere Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen. Laut Landratsamt gelten die Maßnahmen für folgende Schulen: Realschule Neutraubling: eine Klasse und zwei Lehrkräfte in Quarantäne bis einschließlich 5. November, Berufsfachschule für Pflege – Krankenhaus Barmherzige Brüder: eine Schülergruppe und eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 3. November und Grundschule Pfatter: eine Klasse und eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 4. November. Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Dienstag, 27. Oktober, 10.52 Uhr: CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier wieder gesund

Die CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier hat die Corona-Infektion überstanden. "Es geht mir wieder gut", sagte die Tochter des verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß der "Bild"-Zeitung (Dienstag). "Das Virus ist tückisch. Obwohl ich kein Fieber und keinen Husten hatte, packte es meinen ganzen Körper an. Ich war einfach fertig."

Dienstag, 27. Oktober, 10.42 Uhr: Corona-Infektionen: Rosenheim reißt 200er-Marke

Die Stadt Rosenheim hat laut Robert Koch-Institut (RKI) die Marke von 200 Corona-Infektionen gerissen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen lag am Dienstag nach Angaben auf der RKI-Homepage bei 217,1. "Die Stadtspitze steht in ständigem Austausch mit den Gesundheitsbehörden", sagte ein Sprecher der Stadt auf Anfrage. Mehr dazu lesen Sie hier: Rosenheim reißt 200er-Marke

Dienstag, 27. Oktober, 10.16 Uhr: Landkreis Cham kratzt an der 100er Inzidenz

Das RKI meldet für den Landkreis Cham eine 7-Tage-Inzidenz von 93,8.

Dienstag, 27. Oktober, 8.09 Uhr: Kliniken haben noch Kapazitäten

Nach Angaben des Krankenhausverbandes sind aktuell die Intensivstationen in Bayern noch nicht überlastet. Zum Wochenbeginn seien von den etwa 4.200 Intensivbetten noch rund 1.200 frei gewesen. Bislang sei es auch noch kein Thema, dass die Kliniken planbare Operationen absagen. Dies könne aber noch kommen, meinte Fuchshuber. Aber auch in diesem Fall würden alle notwendigen Behandlungen wie beispielsweise bei Krebserkrankungen gewährleistet.

Dienstag, 27. Oktober, 8.08 Uhr: Krankenhäuser schränken Besuchsrecht ein

Die Krankenhäuser in Bayern schränken wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen immer mehr die Besuchsmöglichkeiten von Patienten ein. Wie der Sprecher der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Eduard Fuchshuber, erläuterte, dürfe oft nur noch ein Besucher pro Tag kommen. Zudem würden die Daten der Besucher erfasst. Er rechnete damit, dass solche Maßnahmen in den nächsten Wochen noch in weiteren Häusern beschlossen werden. Einzelne Krankenhäuser gehen noch weiter. So hat die Asklepios Stadtklinik in Bad Tölz beschlossen, dass von diesem Mittwoch an "ein generelles Besuchsverbot" gilt. Ausnahmen seien aber möglich bei der Behandlung von Kindern oder bei sterbenden Patienten.

Dienstag, 27. Oktober, 7.59 Uhr: Kabinett berät über Corona-Zahlen und Finanzhilfen für Künstler

Die massiv gestiegenen Corona-Zahlen beschäftigen am Dienstag (10.00 Uhr) das bayerische Kabinett. Vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch dürfte dabei im Zentrum stehen, wie die ungebremste Ausbreitung des Virus gestoppt werden kann. Am Montag hatte mit dem Landkreis Rottal-Inn schon die zweite Region in Bayern strikte Ausgangsbeschränkungen verhängen müssen. Erklärtes Ziel der Staatsregierung ist es, durch frühzeitiges regionales Handeln einen landesweiten Lockdown zu verhindern. Zudem sollen in der Kabinettssitzung die von Söder im bayerischen Landtag angekündigten neuen Finanzhilfen für Künstler besprochen werden.

Dienstag, 27. Oktober, 7.14 Uhr:  Digitalisierung in Corona-Zeiten

Viele Menschen leben seit der Corona-Krise viel digitaler. Sie halten Video-Konferenzen im Homeoffice, schauen Konzerte per Livestream von Zuhause oder treffen sich mit den Freundinnen im Video-Chat statt im Restaurant. Eine "steile Lernkurve" hat die Corona-Pandemie nach Ansicht von Tine Nowak von der Museumsstiftung Post und Telekommunikation ausgelöst. "Wir mussten uns alle möglichst schnell digitalisieren." Zugleich sieht sie aber auch die Gefahr, dass dadurch mehr Ungleichheit entsteht. Nowak ist Kuratorin der Ausstellung "#neuland", die die Digitalisierung in unserem Alltag thematisiert. Am Mittwoch wird diese im Nürnberger Museum für Kommunikation eröffnet.

Dienstag, 27. Oktober, 7 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in zweitem Kreis in Bayern greifen

Wegen rasant steigender Corona-Zahlen gelten im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn seit Mitternacht strikte Ausgangsbeschränkungen. Die eigene Wohnung dürfen die rund 120.000 Menschen in der Gegend an der österreichischen Grenze nur noch aus triftigen Gründen verlassen, wie das Landratsamt mitteilte. Dazu zählen die Arbeit, Einkäufe oder Sport an der frischen Luft. Schulen und Kitas sind zunächst für die nächsten zehn Tage geschlossen. Die Gastronomie darf nur noch Speisen zum Mitnehmen anbieten. Allerdings bleiben anders als im Frühjahr viele Geschäfte weiter geöffnet.

Montag, 26. Oktober, 18.13 Uhr: Corona-Fälle im Landkreis Deggendorf von 66 auf 100 an einem Tag

Nur einen Tag hat es gebraucht, um die Corona-Ampel im Landkreis Deggendorf von Rot auf Dunkelrot springen zu lassen. Wie das zuständige Landratsamt gegenüber idowa bestätigte, hat der Landkreis die Marke von 100 positiven Corona-Tests auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Montagabend gerissen. Lesen Sie hierzu Von 66 auf 100 an einem Tag – Inzidenzwert gerissen

Montag, 26. Oktober, 17.48 Uhr: 2. Landkreis in Bayern macht dicht: Zahlen steigen

Angesichts massiv gestiegener Corona-Zahlen hat der Landkreis Rottal-Inn und damit schon die zweite Region in Bayern strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt. Und auch in Augsburg droht ein solcher Schritt - dann würde es die erste Großstadt treffen. Insgesamt zeigt die bayerische Corona-Ampel inzwischen für 28 von 96 Kreisen und kreisfreien Städten Dunkelrot, weil es dort zuletzt mehr als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gab. Lesen Sie hierzu 2. Landkreis in Bayern macht dicht: Zahlen steigen

Montag, 26. Oktober, 17.35 Uhr: Bayern Gedrosselter Betrieb nach Infektionen in Putenschlachthof

Nach zahlreichen Corona-Infektionen von Mitarbeitern eines Putenschlachthofs im oberbayerischen Ampfing (Landkreis Mühldorf am Inn) ist der Betrieb dort stark gedrosselt worden. Wie das Landratsamt Mühldorf am Inn am Montag mitteilte, dürfen in dem Schlachthof nur noch negativ getestete oder bereits genesene Mitarbeiter arbeiten. Alle Angestellten müssten bei der Arbeit eine FFP2-Maske tragen, zudem würden Schlachtzahlen und Bandgeschwindigkeit deutlich gedrosselt, um die Mindestabstände einhalten zu können. Außerdem würden die Mitarbeiter noch häufiger getestet.

Montag, 26. Oktober, 17.30 Uhr: Gericht: Befreiung von Maskenpflicht im Unterricht abgelehnt

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat den Eilantrag zweier Grundschülerinnen auf Befreiung von der Maskenpflicht an der Schule abgelehnt. Sie hatten ärztliche Atteste vorgelegt, in denen es ohne weitere Begründung hieß, sie könnten "aus gesundheitlichen Gründen" die Masken nicht tragen. Weil die Grundschule die Atteste nicht akzeptierte, zog die Mutter vor Gericht: Ein beim Verwaltungsgericht Würzburg gestellter Antrag wurde jedoch abgelehnt, die Beschwerde vor dem VGH scheiterte nun ebenfalls.

Montag, 26. Oktober, 17.24 Uhr: Stadt Straubing hält an Maskenpflicht auch an Grundschulen fest

Die Stadt Straubing verlängert die Allgemeinverfügung bis zum Freitag, 30.10. Maskenpflicht besteht weiterhin auch im Unterricht an den Grundschulen. Lesen Sie hierzu auch Ausnahmen bei der Maskenpflicht für Schüler in Ostbayern

Montag, 26. Oktober, 16.47 Uhr: Landkreis Regensburg überschreitet Schwellenwert von 50

Der Landkreis Regensburg hat laut Robert-Koch-Institut am 26. Oktober 2020 mit einem Inzidenzwert von 50,5 den Schwellenwert von 50 erstmals überschritten. Ab 0 Uhr gelten damit die Regelungen der Bayerischen Staatsregierung für Landkreise und kreisfreie Städte vorgesehen ab Inzidenzwert von 50. Diese Regelungen gelten dann bis zum Ablauf des Tages der letztmaligen Nennung des Landkreises auf der Homepage des Gesundheitsministeriums. Genannt werden auf dieser Seite Landkreise und kreisfreie Städte, die die Grenzwerte von 35, 50 oder 100 überschritten haben oder von denen die Grenzwerte vor weniger als sechs Tagen noch überschritten worden sind. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 gelten folgende Regeln:

-Maximal fünf Personen oder 2 Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum

-Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen

-Sperrstunde ab 22 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr

Ab Dienstag, 27.10.2020, bis einschließlich Freitag, 30.10.2020, gelten für Schulen und Kindertageseinrichtungen die Regelungen nach Stufe 2 des Rahmenhygieneplans mit dem Zusatz, dass die Maskenpflicht auch an Grundschulen verpflichtend ist. Nicht notwendig ist eine Rückkehr in den Distanzunterricht, eine Teilung der Klassen und auch nicht die Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 Metern im Unterrichtsraum. Für den Bereich der Schulen, und damit insbesondere auch für die Grundschulen werden vom Staatlichen Gesundheitsamt des Weiteren folgende Empfehlungen für die Umsetzung der Maskenpflicht ausgesprochen:

-Am Platz kann die Maske im Unterrichtsbetrieb oder in der Pause auf dem Schulgelände zum Zweck einer kurzen Trinkpause beziehungsweise auch für eine kurze Essenspause abgelegt werden.

-Die Maske kann im Unterricht während des Lüftens abgenommen werden.

-Es wird empfohlen, soweit die Witterung dies zulässt, den Sportunterricht im Freien abzuhalten. Soweit bei kontaktfreien Sportarten der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, kann auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske verzichtet werden.

-Für den Bereich des Schulhofes kann auf die Verpflichtung zum Tragen der Maske ebenfalls verzichtet werden, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Kindertageseinrichtungen im Landkreis Regensburg: Analog der Regelung zu den Schulen soll nach Auffassung des Gesundheitsamtes auch bei den Kindertagesstätten die Stufe 2 des Rahmenhygieneplans für die Kindertagesbetreuung zur Anwendung kommen.

Ob es im Landkreis stark frequentierte öffentliche Plätze mit einem höheren Infektionsrisiko gibt, für die im Rahmen einer Allgemeinverfügung eine Maskenpflicht festzulegen ist, wird derzeit mit den Landkreisgemeinden abgestimmt.

Montag, 26. Oktober, 16.37 Uhr: Landrat Bumeder (Dingolfing-Landau) getestet

Die Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau steigen wie in allen anderen bayerischen Kreisen stetig. Inzwischen ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut bei 69,3 (Stand: 26. Oktober, 12 Uhr). Insgesamt gelten im Landkreis aktuell 77 Personen als laufende Fälle, 1.120 haben sich seit Beginn der Pandemie infiziert, elf sind mit oder an Corona gestorben.

Landrat Werner Bumeder, der sich nach Corona-Fällen im familiären Umfeld seit vergangenem Donnerstag in Quarantäne befindet, hat sein erstes Testergebnis erhalten: Es ist negativ.

Unter den neuen Corona-Fällen befinden sich auch Schüler und Kindergartenkinder: Ein Fall wurde aus einer fünften Klasse der Realschule Niederviehbach gemeldet, ein Fall aus einer ersten Klasse der Grundschule St. Josef in Dingolfing, ein Fall aus der Mittelschule Pilsting sowie ein Fall in der Kita in Haidlfing und bei den BMW-Strolchen. Die Infektionen kommen meist aus dem familiären Umfeld. Acht Klassen beziehungsweise Kindergartengruppen befinden sich aktuell in Quarantäne. In diesem Zusammenhang weist Landrat Werner Bumeder darauf hin, dass der Landkreis an der Maskenpflicht für alle Schüler und an der Gruppenbildung in Kitas festhalten wird.

Der Landkreis Rottal-Inn hat heute einen regionalen Lockdown verhängt. Berufspendler nach Dingolfing-Landau und umgekehrt betrifft das nicht. Sie können uneingeschränkt in die Arbeit fahren.

Die Teststation des Landkreises in der Industriestraße in Dingolfing wird aktuell gut genutzt. Sie ist deshalb am kommenden Wochenende (31. Oktober/1. November) und am darauffolgenden Wochenende (7./8. November) von 10 bis 16 Uhr sowie unter der Woche von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Das Bürgertelefon ist diese Woche von 10 bis 12 Uhr und am Freitag von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 08731 87-200 erreichbar.

Montag, 26. Oktober, 16.30 Uhr: Wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler

Mit Wirkung zum 23. Oktober wurde in Bayern die Einreise-Quarantäneverordnung geändert. Für Grenzpendler aus Risikogebieten (z.B. Tschechien) ist nun die wöchentliche Vorlage eines Corona Testergebnisses vorgeschrieben. Wer also aus einem Risikogebiet regelmäßig mindestens einmal wöchentlich nach Bayern einreist, um sich dort aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen aufzuhalten, muss sich somit wöchentlich auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Bezüglich der Vorlagepflicht der Testergebnisse bleibt es im Landkreis Cham aber beim bisherigen Vorgehen: Der Arbeitnehmer muss das Testergebnis auf Anforderung vorlegen können. Die Anforderung kann durch die Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt) oder durch eine von ihr beauftragte Stelle (z.B. von der Polizei durchgeführte Kontrollen) erfolgen. Die Grenzpendler sollen deshalb das jeweils aktuelle Testergebnis mitführen. Personen, die positiv getestet wurden und nach abgeleisteter Quarantäne beziehungsweise nach ihrer vollständigen Genesung wieder arbeiten, brauchen zukünftig keine Tests mehr durchführen. Diese sollen zum Nachweis bei Kontrollen das Schreiben des Gesundheitsamtes (Quarantäneanordnung nach positivem Test) dabei haben.

Montag, 26. Oktober, 15.20 Uhr: Aktuelle Zahlen für Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Zahlen für den Freistaat veröffentlicht. Die Gesamtzahl der Fälle ist auf 91.697 gestiegen, davon gelten 70.800 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen einen Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 2.744.

Montag, 26. Oktober, 14.24 Uhr: Mehrere Schulklassen im Raum Regensburg unter Quarantäne

Mehrere Schulklassen im Raum Regensburg müssen momentan wegen aufgetretener Infektionsfälle in häuslicher Quarantäne bleiben. Das teilte die Stadt Regensburg am Montagmittag mit. Hier finden Sie eine Auflistung, welche Schulen genau betroffen sind.

Montag, 26. Oktober, 13.22 Uhr: Polizei kontrolliert Gaststätten in Straubing

Die Polizei und das Amt für Verbraucherschutz haben am Wochenende mehrere Gaststätten in Straubing kontrolliert. Bei zwei von sechs Lokalen stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen die aktuell geltenden Corona-Regeln fest.

Montag, 26. Oktober, 11.53 Uhr: Lockdown im Landkreis Rottal-Inn

Angesichts extrem gestiegener Corona-Zahlen gelten im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn ab Dienstag strikte Ausgangsbeschränkungen. Schulen und Kindergärten werden geschlossen. Es ist der zweite Kreis in Bayern mit diesen Maßnahmen. 

Montag, 26. Oktober, 10.26 Uhr: Augsburger Corona-Warnwert über 200: Lockdown droht

Bayerns drittgrößte Stadt hat bei dem Sieben-Tage-Wert die Marke von 200 Corona-Neuinfektionen überschritten. Wie die Stadt Augsburg am Montag berichtete, hat es in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 205,4 Neuinfektionen gegeben. Bis Mitte der Woche will die Stadtverwaltung beobachten, ob die bereits ergriffenen Schutzmaßnahmen Wirkung zeigen. "Dann wird - in Abstimmung mit der Regierung von Schwaben und der Staatsregierung - entschieden, wie es weitergeht", teilte die Stadt mit. Auch ein zweiter Lockdown ist nach den Angaben der Kommune möglich. Lesen Sie hierzu Augsburger Corona-Warnwert über 200: Lockdown droht

Montag, 26. Oktober, 8.40 Uhr: Studenten sehen schlechtere Berufschancen wegen Corona

Die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen werfen einer Umfrage zufolge auch die beruflichen Pläne vieler Studenten über den Haufen. So gehen mehr als 40 Prozent davon aus, dass sich ihre Berufsaussichten in den vergangenen Monaten verschlechtert haben, heißt es in der neuen "Studierendenstudie" des Beratungsunternehmens EY. Ein gutes Viertel hat seine Pläne schon geändert und will nun zum Beispiel länger studieren, die Branche wechseln oder sich doch lieber nicht selbstständig machen.

Zwar seien 79 Prozent der Befragten trotz allem immer noch zufrieden oder gar sehr zufrieden mit ihrer aktuellen persönlichen Situation, heißt es weiter. Im Vergleich zur vorangegangenen Erhebung 2018 sei das aber ein deutlicher Rückgang.

 

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