Covid-19 Corona-Entwicklungen 1. bis 7. März

Samstag, 7. März, 18.34 Uhr: Neue Fälle in der Oberpfalz

Wie das Bayerische Gesundheitsministerium heute mitteilte, gibt es neue Coronavirus-Fälle in der Oberpfalz. Daruntereinen in Regensburg und je zwei weitere in den Landkreisen Cham und Amberg-Sulzbach.

Samstag, 7. März, 14.12 Uhr: Auch Starkbierfest in Deggendorf abgesagt

Wie vor wenigen Minuten auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben wurde, hat das Landratsamt auch das Coronator-Starkbierfest in der Deggendorfer Stadthalle abgesagt. Die Veranstaltung sollte ursprünglich am 14. März stattfinden.

Samstag, 7. März, 12.34 Uhr: Bayerisches Gesundheitsministerium erlässt Allgemeinverfügung

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat soeben eine sogenannte Coronavirus-Allgemeinverfügung erlassen. Demnach dürfen ab sofort Kinder, die sich in Südtirol oder anderen Risikogebieten aufgehalten haben, für 14 Tage nicht mehr zur Schule oder in den Kindergarten gehen.

Samstag, 7. März, 11 Uhr: Landratsamt sagt Live-Party des FC Künzing ab

Auch im Landkreis Deggendorf ergreift man nun Vorsichtsmaßnahmen. Die ursprünglich für heute Abend geplante Mega-Party des FC Künzing wurde wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus abgesagt. Mehr dazu hier.

Samstag, 7. März, 10 Uhr: Erster Fall im Landkreis Cham

Wie am Freitagabend bestätigt wurde, gibt es mittlerweile auch im Landkreis Cham den ersten Coronavirus-Fall. Davon betroffen ist eine 23-jährige Schülerin aus Pemfling.

Freitag, 6. März, 16.51 Uhr: 29 weitere Fälle in Bayern bestätigt

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag ein weiteres Mal über die aktuelle Entwicklung bei dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass bis Freitagnachmittag (Stand 15 Uhr) weitere 29 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt wurden.

Freitag, 6. März, 15.20 Uhr: Gastro-Branche in Bedrängnis

Die allgemeine Sorge um den Ausbruch des Coronavirus bringt die Gastro-Branche in Ostbayern in Bedrängnis: Stornierungen im Minutentakt, wegbrechende Aufträge, ausbleibende Reservierungen. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Niederbayern spricht von 40 und mehr Prozent Umsatzeinbußen in Teilen der Branche. Dehoga Bayern fordert jetzt staatliche Unterstützung, zum Beispiel Kurzarbeitergeld für die Betriebe.

Freitag, 6. März, 13.55 Uhr: Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Südtirol ab

Wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus sollen Bundesbürger nun auch von nicht erforderlichen Reisen nach Südtirol absehen. Das Auswärtige Amt erweiterte entsprechende Reisehinweise für Italien, wie ein Sprecher am Freitag in Berlin bestätigte. Abgeraten wird nun von nicht nötigen Reisen in die Regionen Südtirol, Emilia-Romagna und Lombardei sowie in die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. Das Robert Koch-Institut habe nun auch Südtirol als Risikogebiet eingestuft, sagte der Sprecher. Im Krisenstab des Auswärtigen würden die RKI-Empfehlungen regelmäßig beraten.

Freitag, 6. März, 13.25 Uhr: RSG in Cham sagt Tag der offenen Tür kurzfristig ab

Der für heute Nachmittag geplante Tag der offenen Tür am Robert-Schuman-Gymnasium (RSG) in Cham fällt aus. Lesen Sie mehr zu RSG sagt Tag der offenen Tür kurzfristig ab

Freitag, 6. März, 13.25 Uhr: Bürgertelefon im Landkreis Freising

Nachdem sich die Zahl der Coronavirus-Fälle im Landkreis Freising am Freitag auf 20 erhöht hat, hat das Landratsamt zur Unterstützung des Gesundheitsamtes die Erreichbarkeit des Bürgertelefons erweitert. Das Bürgertelefon ist auch am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 08161 600-601 erreichbar. Und auch in der kommenden Woche sind die Telefon von Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr und am Freitag von 10 bis 12 Uhr besetzt. Wegen der hohen Nachfrage kann es zu Verzögerungen und Wartezeiten kommen. 

Freitag, 6. März, 12.30 Uhr: Kindergarten in Nandlstadt bleibt länger zu

Die schlechte Nachricht: Der Johannes-Kindergarten in Nandlstadt (Landkreis Freising) bleibt auch die ganze nächste Woche geschlossen. Die gute Nachricht: Bislang gibt es zum Glück keine nachgewiesene Coronavirus-Infektion.

Freitag, 6. März, 12.20 Uhr: Schüler im Raum Landshut nach Hause geschickt

Weil Südtirol als Krisengebiet eingestuft wurde, haben erste Schulen im Raum Landshut am Freitagmorgen Schüler und Lehrer nach Hause geschickt, die dort Urlaub gemacht hatten. 

Freitag, 6. März, 12.15 Uhr: Wird der Nockherberg abgesagt?

Kein Nockherberg im Jahr 2020: Das Derblecken findet dieses Jahr vermutlich nicht statt. Damit soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in München verhindert werden. 

Freitag, 6. März, 12.10 Uhr: Unterrichtsausfall in Au in der Hallertau

Bei einem Schüler der Grundschule in Au in der Hallertau wurde eine Corona-Infektion festgestellt. Bis mindestens kommenden Dienstag wird der Unterricht erst einmal ausfallen.

Freitag, 6. März, 10.30 Uhr: Südtirol nun Risikogebiet

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mittlerweile auch Südtirol zum Risikogebiet erklärt. Gleichzeitig stieg die Zahl der bestätigten Infektionen in Deutschland auf 534 an. 

Freitag, 6. März, 9.30 Uhr: Unterrichtsausfall an zahlreichen Schulen in Bayern

Am Freitag sind in Bayern wegen des Coronavirus mehrere Schulen geschlossen geblieben. So öffnete in München das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium nicht, weil zwei Schüler positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, wie die Schule online mitteilte. Zahlreiche Schulen wollen den Unterricht bis zum Anfang der kommenden Woche aussetzen.

Freitag, 6. März, 9.04 Uhr: Grundschule Au (Landkreis Freising) bis Dienstag geschlossen

Aufgrund eines bestätigten Corona-Falls ist die Grundschule Au heute geschlossen. Ein Schüler ist positiv auf das neuartige Virus getestet worden. Das Gesundheitsamt Freising hat in Absprache mit dem Staatlichen Schulamt Freising beschlossen, dass der Unterricht nun zunächst bis einschließlich Dienstag, 10. März, ausfällt.

Freitag, 6. März, 8.30 Uhr: Schauspieler Samuel Koch in Quarantäne

Der querschnittsgelähmte Schauspieler Samuel Koch (32) befindet sich wegen einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus in häuslicher Isolation. Eine Woche habe er schon hinter sich, sagte der ehemalige Stuntman der "Bild"-Zeitung. Insgesamt 14 Tage werden von den Behörden vorgeschrieben.

Freitag, 6. März, 7.30 Uhr: 400 Fälle bundesweit – EU-Gesundheitsminister beraten

Bis Donnerstagabend waren nach Angaben der EU-Behörde ECDC in Europa rund 4.200 Infektionen registriert. Besonders betroffen ist Italien mit laut Zivilschutz 148 Toten und mehr als 3.800 Infizierten. In Deutschland sind laut Robert Koch-Institut (RKI) bisher Infektionen bei 400 Menschen nachgewiesen.

Insbesondere in Teilen Italiens grassiert derzeit das neue Coronavirus. Aber auch andere europäische Länder haben mit steigenden Fallzahlen zu kämpfen. Nun treffen sich die EU-Gesundheitsminister in Brüssel.

Donnerstag, 5. März, 18.37 Uhr: 17 Patienten im Landkreis Freising im Klinikum

Insgesamt 17 Personen aus dem Landkreis Freising sind nach aktuellem Stand mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Sie stehen in Zusammenhang mit dem Erstinfizierten und sind im Klinikum Freising untergebracht. „Es geht allen gut. 16 Personen zeigen keine Symptome, eine zeigt Symptome und muss überwacht werden“, sagte PD Dr. Markus Neumaier, Ärztlicher Leiter des Klinikums, im Rahmen einer zweiten Pressekonferenz im Landratsamt.

Donnerstag, 5. März, 17.27 Uhr: Gesundheitsministerium erklärt Vorgehensweise im Schaubild

Donnerstag, 5. März, 17.15 Uhr: Vortrag TUM Weihenstephan entfällt

Der für Dienstag im Lindenkeller geplante Vortrag „Können wir auf Nutztiere verzichten“ von Prof. Wilhelm Windisch fällt aus. Aufgrund der aktuellen Empfehlung des Gesundheitsamtes zur Vermeidung unnötiger Menschenansammlungen hat sich das Wissenschaftszentrum Weihenstephan als reine Vorsichtsmaßnahme für eine Absage entschieden.

Donnerstag, 5. März, 17.13 Uhr: Spritpreis sinkt weiter

Nachdem die Preise bereits in der letzten Februar-Woche nachgegeben hatten, hat sich dieser Effekt noch einmal verstärkt. Lesen Sie hierzu auch Wegen Coronavirus: Spritpreise geben weiter nach.

Donnerstag, 5. März, 15.20 Uhr: Zahl der neu bestätigten Fälle steigt auf 24

Die Anzahl der neu bestätigten Fälle in Bayern steigt weiter: Seit heute Vormittag kamen noch einmal zwölf weitere bestätigte Fälle hinzu, damit sind wir heute bei insgesamt 24 neu bekannt gewordenen Infektionen

Donnerstag, 5. März, 13.28 Uhr: Immobilienmesse in München abgesagt

Die Münchner Immobilienmesse wird wegen der Verbreitung des Coronavirus verschoben. Lesen Sie hierzu auch Münchner Immobilienmesse wegen Coronavirus verschoben.

Donnerstag, 5. März, 13.24 Uhr: Studieninformationstag in Landshut abgesagt

Wie bereits andere bayerische Hochschulen und Universitäten sagt auch die Hochschule Landshut ihren Studieninformationstag am 28. März ab. Um eine Beratung trotzdem zu ermöglichen, will die Hochschule in Kürze verschiedene Digital- und Onlineformate zur Studienorientierung und -information auf der Website zur Verfügung stellen. Dazu zählen unter anderem Webinare über das Studienangebot, Telefonsprechstunden für allgemeine Fragen zum Studium sowie Kurzvideos zu Studiengängen und unseren Fakultäten. 

Donnerstag, 5. März, 13.15 Uhr: Kindergarten in Nandlstadt bleibt geschlossen

Auf Empfehlung des Gesundheitsamtes Freising bleibt der Johannes-Kindergarten auch am Freitag, 6. März 2020, geschlossen. Zu diesem Schritt hat sich die Gemeinde als Vorsichtsmaßnahme entschlossen, da mit einen Testergebnis der eventuell Betroffenen erst gegen Donnerstagabend zu rechnen ist. Nach wie vor wurde noch keine Infizierung von im Johannes-Kindergarten tätigen Personen nachgewiesen. 

Donnerstag, 5. März, 11.36 Uhr: Vielfach werden Basare abgesagt

Wegen einer potenziellen Ansteckungsgefahr sagen etliche Kommunen ihre Basare und ähnliche Veranstaltungen ab. Aktuell betrifft das etwa den Kinderkleiderbasar in der Mehrzweckhalle in Ergolding am Samstag, 7. März. Es empfiehlt sich, bei der jeweiligen Kommune oder dem betreffenden Träger nachzufragen, ob eine Veranstaltung stattfindet.  

Donnerstag, 5. März, 11.36 Uhr: Veranstaltungen in Eskara in Essenbach finden weiter statt

Nach aktueller Lage zum Coronavirus finden alle geplanten Veranstaltungen in der Eskara statt, das teilt die Verwaltung der Eskara mit. Lesen Sie hierzu auch Coronavirus: Weiter Termine in der Eskara

Donnerstag, 5. März, 11.26 Uhr: Zwölf neue bestätigte Fälle in Bayern

Die Anzahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Bayern nimmt weiter zu. Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstagvormittag mitteilte, sind zwischenzeitlich zwölf weitere Fälle bekannt geworden.

Donnerstag, 5. März, 8.45 Uhr: Lehrerverband gegen Schulschließungen

Der Deutsche Lehrerverband lehnt flächendeckende Schulschließungen wegen des neuartigen Coronavirus wie in Italien ab. Lange Komplettschließungen ohne "konkret nachgewiesene, bestätigte Verdachtsfälle" halte er für falsch, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger am Donnerstag: "Das wäre ein Maßnahmenoverkill."

Donnerstag, 5. März, 7.00 Uhr: Kindergarten in Nandlstadt (Landkreis Freising) geschlossen

Der Johannes-Kindergarten in Nandlstadt ist am Donnerstag geschlossen. Das hat der Geschäftsleiter der Marktgemeinde mitgeteilt. Bei einem Angehörigen einer Mitarbeiterin des Kindergartens sei eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Der Angehörige befinde sich zur Behandlung im Klinikum Freising.

Donnerstag, 5. März, 6.00 Uhr: Drei weitere Corona-Fälle in Würzburg und Unterhaching

In Würzburg und Unterhaching sind in der Nacht zum Donnerstag drei weitere Fälle des Coronavirus bestätigt und deshalb Schulen zunächst geschlossen worden. In Unterhaching sei ein Kind, das das Lise-Meitner-Gymnasium besuche, nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert, teilte das Landratsamt München mit. Das Gesundheitsamt und die Schulleitung hätten daher entschieden, die Schule am Donnerstag und Freitag zu schließen. Alle Schülerinnen und Schüler sollten demnach zu Hause bleiben.

Auch in Würzburg wurden zwei junge Erwachsene der Leonhard Frank-Schule positiv auf das Coronavirus getestet. Der Unterricht falle nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Regierung Unterfranken am Donnerstag aus, teilte die Stadt Würzburg mit. Ob es sich bei beiden um Schüler oder Lehrer handelt war zunächst unklar.

Mittwoch, 4. März, 16.14 Uhr: Corona-Fall im Landkreis Erding

Seit Donnerstag vergangener Woche gibt es in Bayern insgesamt 42 neue Coronavirus-Fälle. Neue Fälle wurden aus den Landkreisen Lindau am Bodensee, Augsburg, Erding, Passau und der Stadt Nürnberg gemeldet.

Mittwoch, 4. März, 12.50 Uhr: 15 neue Corona-Fälle in Bayern

Erstmals wurde je ein Fall in den Landkreisen Lindau und Augsburg nachgewiesen, dazu kommen sieben neue aus dem Landkreis Freising, vier neue aus dem Landkreis München, ein neuer in Nürnberg und ein neuer aus dem Landkreis Ostallgäu, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in München am Mittwoch mitteilte.

Mittwoch, 4. März, 11.11 Uhr: Ibuprofen könnte knapp werden

Sollte es in China wegen des Coronavirus zu einer Exportsperre kommen, könnte auch Ibuprofen bei uns knapp werden. Das soll im Spätsommer der Fall sein. Das teilte Dr. RolfGünther Westhaus, Pressesprecher vom Apothekerverband Essen/Mülheim/Oberhausen e.V. mit. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Gibt es in Deutschland bald Ibuprofen-Knappheit?"

Mittwoch, 4. März, 10.30 Uhr: ZF in Passau schickt 250 Mitarbeiter nach Hause

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Niederbayern in Vilshofen an der Donau hat Auswirkungen auf den Kundendienst der ZF Friedrichshafen AG am Standort Passau.

Über die ermittelte Kontaktkette könnte sich ein Mitarbeiter vom ZF Kundendienst ebenfalls infiziert haben. Das teilte das Unternehmen am Mittwochvormittag der Presse mit. Der Notfallstab von ZF am Standort Passau hat daraufhin entschieden, dass zunächst bis zum Ergebnis eines sofort eingeleiteten Tests durch ein Labor vorsorglich der Bereich Kundendienst geschlossen wird. Von dieser Maßnahme sind rund 250 Mitarbeiter betroffen. Der Kundendienst vom ZF am Standort Passau ist ein abgegrenzter Bereich, der unterhalb des Werks in Grubweg liegt.

Sobald das Ergebnis der Tests vorliegt, will ZF über weitere Maßnahmen entscheiden.

Mittwoch, 4. März, 8.00 Uhr: Ärzte warnen vor Ansturm auf Praxen

Außer in Sachsen-Anhalt wurde das Coronavirus in allen Bundesländern registriert. Angesichts der verbreiteten Sorge vor dem Virus fürchten Ärzte um die allgemeine medizinische Versorgung der Bevölkerung. Es mache keinen Sinn, dass sich jeder mit Halskratzen testen lasse.

Das neue Coronavirus ist in allen Bundesländern außer in Sachsen-Anhalt nachgewiesen worden. In China, wo das Virus erstmals festgestellt worden war, stieg die Zahl der Toten auf fast 3.000.

Die Gesamtzahl der offiziell erfassten Ansteckungen in Festlandchina seit Beginn der Epidemie im Dezember kletterte auf mehr als 80.000. Von ihnen haben 50.000 die Krankenhäuser wieder verlassen. Experten gehen allerdings in China von einer hohen Dunkelziffer aus. In Südkorea stiegen die Infektionen erneut um 516 auf 5.328. Die Zahl der Toten legte um 4 auf 32 zu.

Dienstag, 3. März, 20.50 Uhr: Coronavirus-Verdacht bei CDU-Abgeordnetem nicht bestätigt

Die Wahl eines Ministerpräsidenten im Thüringer Landtag kann am Mittwoch wie geplant stattfinden. Der Coronavirus-Verdacht bei einem CDU-Abgeordneten bestätigte sich nicht, wie das Landesgesundheitsministerium am Dienstagabend mitteilte. Landtagspräsidentin Birgit Keller sprach von "Erleichterung auf der ganzen Linie". Lesen Sie hierzu Coronavirus-Verdacht bei CDU-Abgeordnetem nicht bestätigt.

Dienstag, 3. März, 18.42 Uhr: Coronavirus-Fälle im Landkreis Freising

Wie das Landratsamt Freising berichtet, ist der Gesundheitszustand der sieben mit dem Coronavirus infizierten Personen aus dem Landkreis Freising "soweit gut". Sie alle würden eine milde Symptomatik zeigen. Unterdessen arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts Freising unter Hochdruck daran, sämtliche Kontaktpersonen der Infizierten zu ermitteln. Diese müssen dann kategorisiert, priorisiert und gegebenenfalls getestet werden. Dafür sind intensive Gespräche notwendig, in denen mit den aktuell weit über 100 Personen einzeln sorgfältig abgeklärt wird, wie intensiv der Kontakt zu einer der infizierten Personen gewesen ist. Bei vielen davon ordnete das Gesundheitsamt häusliche Isolierung an. Nach Rücksprache mit dem Hausärztekreis Freising und dem Ärztlichen Kreisverband Freising stehen die niedergelassenen Hausärzte gern als Anlaufstelle zur Verfügung. Wer also entsprechend Symptome bei sich beobachtet, sollte am besten zunächst beim Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116-117 anrufen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung und zahlreichen Anrufe darf man es auch gern wiederholt versuchen.

Dienstag, 3. März, 15.14 Uhr: Coronavirus macht Autobauern zu schaffen

Beim Verkauf von Autos in China könnte in den ersten beiden Monaten des Jahres ein dickes Minus stehen. Lesen Sie hierzu Coronavirus und Klimavorgaben machen Autobauern zu schaffen

Dienstag, 3. März, 15.04 Uhr: Bestätigter Fall von Coronavirus in Niederbayern

Laut Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums gibt es einen ersten bestätigten Fall einer Erkrankung mit dem Coronavirus in Niederbayern. Die Erkrankung wurde demnach bei einer Person aus dem Landkreis Passau festgestellt. Lesen Sie hierzu auch Erster bestätigter Coronavirus-Fall in Niederbayern.

Dienstag, 3. März, 15.01 Uhr: Söder will Vorsorgeplan für Wirtschaft

Angesichts der zunehmenden Auswirkungen des neuartigen Coronavirus auch auf die Wirtschaft dringt CSU-Chef Markus Söder auf finanzielle Hilfen für Unternehmen. Lesen Sie hierzu auch Coronavirus: Söder will Vorsorgeplan für Wirtschaft.

Dienstag, 3. März, 13.01 Uhr: Buchmesse abgesagt

Wegen der möglichen Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus wird die Buchmesse in Leipzig abgesagt. In jedem Jahr zieht die Messe deutschlandweit und international viele Besucher an. Etliche Aussteller kommen auch aus Bayern. Lesen Sie hierzu auch Leipziger Buchmesse abgesagt.

Dienstag, 3. März, 12.49 Uhr: Zwei Verdachtsfälle an Bord eines AIDA-Schiffes

Im norwegischen Haugesund sitzt ein deutsches Kreuzfahrtschiff fest. Zwei Passagiere fürchten, sich mit dem neuen Coronavirus angesteckt zu haben. Bis das Ergebnis vorliegt, darf niemand das Schiff verlassen. Lesen Sie hierzu auch Aida-Schiff sitzt in Norwegen fest.

Dienstag, 3. März, 12.34 Uhr: Kein Parteiverkehr in Verwaltungsgebäude in Freising

Wegen eines Corona-Verdachtsfalles im städtischen Umfeld wird der Parteiverkehr im Verwaltungsgebäude an der Amtsgerichtsgasse 6 ab Mittwoch bis auf weiteres vorsorglich eingestellt. Die Mitarbeiter können laut Angaben der Kommune telefonisch und per E-Mail erreicht werden. Die Stadtverwaltung empfiehlt, Anliegen derzeit nach Möglichkeit grundsätzlich über Telefon und Internet zu klären.

Dienstag, 3. März, 11.30 Uhr: 23 Dorfener Schüler bis Freitag zu Hause

Am Gymnasium in Dorfen im oberbayerischen Landkreis Erding bleiben nach einem Schüleraustausch in die als Corona-Risikogebiet erklärte italienische Emilia-Romagna 23 Schüler die ganze Woche zu Hause. Die Neunt- und Zehnklässler hatten vor den Ferien eine Woche in Bologna verbracht.

Dienstag, 3. März, 11.20 Uhr: Bürgertelefon im Kreis Freising eingerichtet

Am Montagabend ist die Zahl der Coronavirus-Fälle im Landkreis Freising auf sieben gestiegen. Das Landratsamt hat deswegen ein Bürgertelefon eingerichtet, dass unter der Telefonnummer 08161/600-601 erreichbar ist. Das Telefon ist von 10 bis 15 Uhr besetzt. 

Dienstag, 3. März, 11.14 Uhr: Mehrheit der Deutschen laut Umfrage ohne Atemschutzmasken

Das Coronavirus sorgt für Verunsicherung. Mancherorts steigt deswegen die Nachfrage nach Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und Co. Die Mehrheit der Verbraucher sieht die Lage aber eher entspannt, wie eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab: Demnach möchten über zwei Drittel der Befragten keine Schutzartikel erwerben. 

Infografik: COVID-19: Die Mehrheit kauft keine Atemschutzmasken | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Dienstag, 3. März, 11.00 Uhr: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei der Sterne-Verleihung

Keine Gala in Hamburg, dafür ein Live-Stream online - wegen des Coronavirus läuft auch die Verleihung der Michelin-Sterne in diesem Jahr anders als geplant.

Dienstag, 3. März, 9.20 Uhr: Coronavirus lässt Merkel-Video viral gehen

Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hält sich offenbar an diesen Rat der Ärzte zu weniger körperlicher Nähe als Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Eine Kamera hat den Videobeweis eingefangen. Das Video verbreitet sich derzeit in rasendem Tempo in den sozialen Netzwerken.

Dienstag, 3. März, 7.40 Uhr: Regensburg bereitet sich auf das Virus vor

"Wir halten uns an die grundlegenden Empfehlungen offizieller Stellen", erklärt Katrin Fuchshuber, Vorsitzende des Vereins Altstadtkaufleute. So verweist beispielsweise die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf eine entsprechende Handhygiene - mit fließendem Wasser und Seife. Außerdem sollte man auf die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette achten. Im Arbeitsalltag ginge so eine Routine oft unter - jetzt werde man stündlich daran erinnern.

Zusammengefasst sehen Sie einige der Tipps hier im Video.

Dienstag, 3. März, 7.26 Uhr: Bundesregierung ist gegen Grenzschließung

Trotz weiterer Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland bleiben die Grenzen offen: Maßnahmen sollten verhältnismäßig und angemessen ausfallen, betonte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin. Das gelte auch für die Absage bestimmter Veranstaltungen. In Deutschland steigt die Zahl erfasster Infektionen mit dem neuen Coronavirus. China bekommt laut Agentur- und anderen Medienberichten die Epidemie immer besser in den Griff. Oberstes Ziel aller betroffenen Länder bleibt ein Verlangsamen der Epidemie

Montag, 2. März, 21.00 Uhr: Desinfektionsmittel in Straubing knapp

Die Regale sind fast leer: Desinfektionsmittel sind ein rares Gut, denn das Coronavirus lässt die Bestände knapp werden. Die Apotheken im Stadtgebiet Straubing haben jedoch noch Restbestände. Apothekensprecherin Birgit Hlawa-Geiger rät gesunden Bürgern jedoch dazu, sich lieber gründlich die Hände zu waschen.

Montag, 2. März, 20.45 Uhr: Bayern coroniert

Seit vergangenem Donnerstag gab es 21 neue bestätigte Infektionen in Bayern. Und Ärzte rechnen mit weiteren Patienten. BMW reagierte deshalb umgehend. Unterdessen setzen sich einige auch humorvoll mit Virus und Epidemie auseinander.

Montag, 2. März, 19.05 Uhr: Staatsregierung empfieht Absage der Handwerksmesse

Die bayerische Staatsregierung empfiehlt wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus die Absage der internationalen Handwerksmesse (IHM). Das sagte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums am Montag auf Anfrage. Der bayerische Coronavirus-Krisenstab empfehle, große internationale Messen bis auf Weiteres abzusagen oder zu verschieben. "Das gilt auch für die Internationale Handwerksmesse München." Die Messe mit Ausstellern aus mehr als 60 Ländern ist die wichtigste Leistungsschau des Handwerks in Deutschland, alljährlich kommen etwa 100.000 Besucher. Der diesjährige Start ist bislang für die kommende Woche geplant.

Montag, 2. März, 19 Uhr: Kita in Zolling und Bayreuth geschlossen

Wegen des zweiten Coronavirus-Falls in Zolling im Landkreis Freising bleibt eine dortige Kita für mindestens eine Woche geschlossen. Laut Landratsamt Freising wurde der Ehemann einer Erzieherin in der Kita "Kleine Strolche" positiv auf den Erreger getestet. Der Mann hatte sich in der vergangenen Woche im Raum Köln aufgehalten und dabei "engen Kontakt zu einer Person aus dem Kreis Heinsberg gehabt". Das sei die wahrscheinliche Quelle der Infektion, hieß es. Auch im Landkreis Bayreuth wurde ein Kindergarten vorsorglich geschlossen.

Montag, 2. März, 15.04 Uhr: Zweiter Fall im Landkreis Freising

Wie das Landratsamt Freising soeben bestätigt hat, gibt es im Landkreis Freising den zweiten Coronavirus-Fall

Montag, 2. März, 13.50 Uhr: Das schlägt Bill Gates vor, um den "Jahrhundert-Erreger" zu bekämpfen

 

Hat Bill Gates die Lösung im Kampf gegen das Coronavirus? In einem Gastbeitrag für das "New England Journal of Medicine" führt der Microsoft-Gründer mehrere Maßnahmen auf, die bei der Bekämpfung des neuartigen Erregers helfen könnte. Mehr dazu im Video oben.

Montag, 2. März, 13.35 Uhr: Münchner BMW-Mitarbeiter im Krankenhaus

Ein BMW-Mitarbeiter in München ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Lesen Sie hierzu Münchner BMW-Mitarbeiter mit Coronavirus im Krankenhaus

Montag, 2. März, 12 Uhr: Fünf neue Fälle in Bayern

In Bayern sind fünf neue Infektionen mit dem neuartigen Coronaviurs Sars-CoV-2 bestätigt worden. Es handle sich um zwei Fälle in München und je einen aus dem mittelfränkischen Landkreis Roth, dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu, wie das Gesundheitsministerium am Montag in München mitteilte.

Montag, 2. März, 9.20 Uhr: Entwarnung in Cham

Der Verdacht, dass sich zwei Mitarbeiter der Ensinger GmbH in Cham mit dem Coronavirus angesteckt haben könnten, hat sich nicht bestätigt. Das teilte Dr. Albert Eisenreich, Sachgebietsleiter am Chamer Gesundheitsamt, am Montagmorgen auf Anfrage mit. Mehr dazu lesen Sie hier. 

Montag, 2. März, 7.39 Uhr: Firma DMG Mori aus Pfronten lässt 1.600 Mitarbeiter daheim

Nach der Erkrankung eines Mitarbeiters durch das neuartige Coronavirus müssen heute rund 1.600 Kollegen der Firma DMG Mori zuhause bleiben. Der Maschinenbau-Konzern hatte in Abstimmung mit den Behörden entschieden, dass alle Beschäftigten des Standorts in Pfronten mindestens bis Dienstag nicht an ihrer Arbeitsstelle erscheinen sollen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Ostallgäu will nun ermitteln, welche anderen Mitarbeiter von DMG Mori engen Kontakt zu dem erkrankten 36-Jährigen hatten.

Montag, 2. März, 6.26 Uhr: Zahl der Infizierten deutschlandweit bei 117

Immer mehr Menschen in Deutschland und anderen Ländern stecken sich mit dem neuen Coronavirus an. Binnen eines Tages stieg die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in Deutschland von 66 auf 117, wie das Robert Koch-Instituts (RKI) am Sonntagvormittag in Berlin mitteilte. Etwa 60 Länder sind weltweit betroffen - nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund 10 mehr als am Vortag. 

Sonntag, 1. März, 20 Uhr: Corona-Verdacht bei Ensinger-Mitarbeiter in Cham

Zwei Mitarbeiter der Ensinger GmbH befinden sich aktuell Zuhause in Quarantäne. Sie hatten Kontakt mit Personen, die nachweislich mit dem neuen Corona-Virus Covid-19 infiziert sind. Das bestätigte am Sonntag Unternehmenssprecher Jörg Franke unserer Zeitung. "Beide Mitarbeiter zeigen keine Symptome einer Infektion", hieß es noch am Nachmittag. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Corona-Verdacht bei Ensinger-Mitarbeiter"

Sonntag, 1. März, 19.36 Uhr: Fall im Landkreis Freising - Zollinger Kindergarten bleibt geschlossen

Das Gesundheitsministerium hat am Sonntagmittag vier neue Coronavirus-Fälle in Bayern bekanntgegeben. Einer davon ist ein Mann aus dem Landkreis Freising. Bei einem Familienmitglied, das als Erzieherin im Zollinger Kindergarten "Kleine Strolche" arbeitet, erwarte man noch das Testergebnis. Dieses lag bis zum Sonntagabend zunächst noch nicht vor. Sicherheitshalber bleibe die Einrichtung aber über die ganze Woche hinweg geschlossen. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Coronavirus hat den Landkreis Freising erreicht"

Sonntag, 1. März, 17.57 Uhr: Notfall-Flyer für Hausquarantäne zum Download

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat für eine ausreichende Versorgung während einer 14-tägigen Hausquarantäne einen Notfall-Flyer erstellt. 

Sonntag, 1. März, 14.10 Uhr: Vier weitere Coronavirus-Fälle in Bayern - Unternehmen schließt

In Bayern sind am Sonntag vier neue Coronavirus-Fälle bestätigt worden. Wie das bayerische Gesundheitsministerium mitteilte, handelt es sich um zwei weitere Fälle aus Oberbayern sowie je einen Fall aus Mittelfranken und aus dem Allgäu. Bereits am Samstag waren drei neue Fälle aus Oberbayern bekannt geworden. Damit steigt die Zahl der Erkrankten in Bayern auf 19.

Bei einem der Fälle handelt es sich den Angaben zufolge um einen Mitarbeiter des Unternehmens DMG Mori in Pfronten. Das Unternehmen informierte die Mitarbeiter darüber, dass am Montag und Dienstag alle Tochterunternehmen des Maschinenherstellers an dem Standort im Ostallgäu geschlossen bleiben. 

Bei den drei am späten Samstagnachmittag bestätigten Coronavirus-Fällen handelt es sich um Patienten aus München sowie aus den Landkreisen Ebersberg und Rosenheim.

Sonntag, 1. März, 10.30 Uhr: Warum das Coronavirus viele Ängste weckt

Hamsterkäufe, Unsicherheit, Angst: Im Fall des Coronavirus kommen mehrere Faktoren zusammen, die das Gefühl der Bedrohung verstärken. Hier erläutern Wissenschaftler die Hintergründe, erklären, warum der Grippe-Vergleich hinkt und wieso das von dem Virus ausgehende Risiko trotz allem nicht überbewertet werden sollte: Warum das Coronavirus viele Ängste weckt

 

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