Covid-19 Corona-Meldungen vom Oktober

Samstag, 31. Oktober, 16.30 Uhr: 13 neue Positiv-Tests im Landkreis Regen

Am Samstag sind der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 13 positive Tests auf Sars-CoV-2 gemeldet worden. Das teilt das zuständige Landratsamt mit. Im zweiten Halbjahr 2020 sind 285 Infektionen gemeldet worden. Davon sind 182 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 74,93 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Samstag, 31. Oktober, 15.30 Uhr: Wochenende vor dem Teil-Lockdown: Polizei löst Partys auf

Am Wochenende bevor das öffentliche Leben in Bayern wieder weitgehend zum Erliegen kommen soll, scheinen die Menschen in Feierlaune zu sein. Zu der Einschätzung kommen einige Polizeipräsidien in Bayern am Samstag.

Samstag, 31. Oktober, 13.30 Uhr: Kommunaler Finanzausgleich auf Rekordhöhe

Trotz massiver Steuerverluste durch die Corona-Krise bleibt der Kommunale Finanzausgleich (FAG) in Bayern auch 2021 auf dem Rekordniveau von 10,3 Milliarden Euro. "Wir haben intensiv verhandelt und ein solides Ergebnis erzielt", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Samstag, 31. Oktober, 12.30 Uhr: Menschenkette gegen Theater-Schließungen

Mit einer Menschenkette durch die Münchner Innenstadt haben Theatermitarbeiter am Samstag gegen die coronabedingten Schließungen ihrer Häuser demonstriert. Sie waren mit Flatterband verbunden, um sich nicht an den Händen halten zu müssen und Abstand wahren zu können.

Samstag, 31. Oktober, 11.30 Uhr: Laut LGL 348 neue positive Tests in Ostbayern

Für Ostbayern hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit LGL im Zeitraum der vergangenen 24 Stunden 348 neue positive Tests auf Sars-CoV-2 gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 130 in Niederbayern beziehungsweise 85,87 in der Oberpfalz.

Bayernweit stieg die Anzahl der positiven Tests demnach um 2.963.

Samstag, 31. Oktober, 10.30 Uhr: Bedford-Strohm ruft zu Solidarität auf

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat zur Solidarität in Corona-Zeiten aufgerufen. "Lasst uns gerade jetzt, wo wir so sehr mit uns selbst beschäftigt sind, auch an die anderen denken", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Samstag laut Mitteilung in der Stadtkirche Bad Windsheim.

Samstag, 31. Oktober, 9.30 Uhr: Corona-Inzidenz im Landkreis Rottal-Inn bei über 300

Der Landkreis Rottal-Inn hat nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 300 Corona-Neuinfektionen überschritten. Am Samstag meldete das RKI 304,5 Fälle innerhalb der letzten sieben Tage.

Freitag, 30. Oktober, 18.05 Uhr: 18 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Freitag wurden dem Landratsamt Regen 18 positive Testungen von Landkreisbürgern gemeldet. Am Donnerstag wurde ein weiterer Fall gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 272 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 182 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Laut Landesamt für Gesundheit lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 49,1 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Freitag, 30. Oktober, 17.06 Uhr: Münchner Christkindlmarkt wegen Corona abgesagt

Der Münchner Christkindlmarkt fällt heuer aus. Der älteste Weihnachtsmarkt der Landeshauptstadt, der inzwischen vor dem Rathaus auf dem Marienplatz Zuhause ist, wurde am Freitag aus Infektionsschutzgründen abgesagt. "Die Entscheidung ist verständlich, weil die weitere Ausbreitung des Virus gebremst werden muss", sagte der zuständige Referent für Arbeit und Wirtschaft, Clemens Baumgärtner. "Ich verstehe aber auch die Enttäuschung der Beschicker und der Gäste des Christkindlmarkts. Der Markt wäre zum Jahresende für die Menschen ein kleines Stück Normalität in einem Jahr voller Einschränkungen gewesen."

Freitag, 30. Oktober, 17.05 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Laut den offiziellen Zahlen des RKI (30. Oktober, Stand 0 Uhr) und des LGL (30. Oktober, Stand 8 Uhr) ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen auf 75,2 gesunken. Dieser Trend setzt sich auch am Freitag fort: Es wurden zwar neun neue Fälle für den Landkreis gemeldet, dies sind aber weniger als aus der Sieben-Tage-Inzidenz wegfallen. Aus der Quarantäne wurden zehn Personen entlassen. Damit gelten derzeit im Landkreis 98 Personen als aktuell infiziert. Quarantäne-Entlassungen und aktuell Infizierte hängen nicht mit der Sieben-Tage-Inzidenz zusammen.

Freitag, 30. Oktober, 15.45 Uhr: Falsche Polizisten führen "Corona-Kontrolle" durch

Als falsche Zivilbeamte haben ein Mann und eine Frau im oberpfälzischen Floß (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) eine "Corona-Kontrolle" durchgeführt. Nach Angaben der echten Polizei vom Freitag hielten die beiden eine Autofahrerin am Ortsausgang mit Blaulicht an. Die vorgeschobene Begründung: Sie habe einen Corona-Verstoß begangen. Lesen Sie hierzu Falsche Polizisten führen "Corona-Kontrolle" durch

Freitag, 30. Oktober, 15.26 Uhr: Nach Teil-Lockdown: Kitas in Berchtesgaden öffnen wieder

Nach knapp zweiwöchigem weitgehendem Lockdown im Landkreis Berchtesgadener Land sollen am Montag die Kindergärten und Kitas wieder öffnen - trotz der weiter hohen Corona-Zahlen. Die Allgemeinverfügung, nach der seit dem 20. Oktober in dem oberbayerischen Kreis neben Gaststätten und Hotels auch Schulen und Kitas geschlossen bleiben mussten, gelte einen Tag kürzer als geplant bis Sonntagabend um 24.00 Uhr, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Danach sollen die neuen bayernweiten Regelungen in Kraft treten. 

Freitag, 30. Oktober, 14.36 Uhr: Kein Aufruf, Verstöße gegen Corona-Auflagen zu melden

Zur Kontrolle der strengen Kontaktbeschränkungen im November ist gezieltes Anschwärzen durch Nachbarn und Mitbürger bei der Polizei nach Ansicht von Ministerpräsident Markus Söder nicht gewollt. Lesen Sie hierzu Kein Aufruf, Verstöße gegen Corona-Auflagen zu melden

Freitag, 30. Oktober, 14.33 Uhr: Stadt Straubing über Signalwert 100

Laut Angaben der staatlichen Gesundheitsbehörden hat die Stadt Straubing am Freitag den Signalwert von 100 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tagen überschritten. In diesem Zeitraum seien 48 neue Infektionen gemeldet worden, dies ergibt hochgerechnet einen Inzidenzwert von 100,44, teilte die Stadt am Freitagnachmittag mit. Damit gelten in Straubing bereits ab Mitternacht verschärfte Maßnahmen.

Freitag, 30. Oktober, 14.14 Uhr: Besucherregelung in der Arberlandklinik Zwiesel

Ab Samstag, den 31.10.2020, sind wieder Besuche in der Arberlandklinik Zwiesel möglich. Die Besuchszeit gilt täglich zwischen 14 und 19 Uhr. Die Dauer des Besuchs darf maximal zwei Stunden betragen und ist durch eine bereits zum Aufnahmezeitpunkt fest definierte Person möglich. Die Verantwortlichen bitten auch auf diesem Weg erneut um die akribische Einhaltung der gegebenen Hygienevorgaben. Man schützt damit andere, insbesondere vulnerable Patienten, und auch sich selbst! Das Besuchsverbot wurde vergangene Woche aufgrund positiver SARS-CoV-2-Infektionen innerhalb der Mitarbeiterschaft der Arberlandkliniken ausgesprochen. Es handelte sich zu jedem Zeitpunkt um eine Vorsichtsmaßnahme. Insgesamt haben sich nach Stand heute ein Arzt sowie zwei Pflegekräfte infiziert, wobei die Infektionen nicht alle in Zusammenhang zueinander stehen. Aus diesem Grund erhielten alle Patientinnen und Patienten sowie alle Mitarbeiter, welche als Kontaktpersonen kategorisiert waren, eine SARS-CoV-2-Testung. Patientinnen oder Patienten haben sich nicht infiziert.

Freitag, 30. Oktober, 13.50 Uhr: Landtagspräsidentin Aigner: "Wir brauchen die offene Debatte"

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat die Abstimmung über den künftigen Corona-Kurs Bayerns im Landtag begrüßt und einen verstärkten Austausch gefordert. "Wir brauchen die offene Debatte", betonte Aigner am Freitag bei einer Sondersitzung im Landtag in München. Nach der zweiten Regierungserklärung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) binnen weniger Tage solle über einen Dringlichkeitsantrag der Regierungsparteien zu den Anti-Corona-Maßnahmen abgestimmt werden. Nach Aigners Kenntnis sei der bayerische Landtag damit der einzige bundesweit, der über die Maßnahmen abstimme. "Dieses Parlament scheut keine Kontroverse und keine leidenschaftliche Auseinandersetzung", sagte sie. Sie sei dankbar, dass die Staatsregierung ihre Haltung teile, sagte die Landtagspräsidentin.

Freitag, 30. Oktober, 13.22 Uhr: Söder: Einige haben Ernst der Lage noch nicht verstanden

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Menschen eindringlich zum gemeinsamen Kampf gegen den ungebremsten Anstieg der Corona-Zahlen aufgerufen. "In ganz Europa wütet die Pandemie", sagte Söder am Freitag in einer Regierungserklärung im Landtag in München. "Auch Bayern ist wieder voll erfasst." Die zweite Welle sei da, und diese sei schlimmer als zuvor. Söder warnte insbesondere vor einer drohenden Überlastung des Gesundheitssystems, sollten die Zahlen weiter ansteigen wie bisher. Nichtstun hätte dramatische Folgen. Deshalb müsse man jetzt handeln. "Es ist ernst", mahnte Söder. Viele machten mit, lobte er, klagte aber auch: "Einige haben den Ernst der Lage noch nicht verstanden."

Freitag, 30. Oktober, 13.11 Uhr: Philologen fordern FFP-2-Masken für alle Lehrer

Zum eigenen Schutz und zur Sicherstellung des Unterrichts fordert der bayerische Philologenverband für alle Lehrer nach den Herbstferien FFP-2-Masken. "Wenn Schulen systemrelevant sein sollen, und die letzten Aussagen lassen das vermuten, dann muss der Dienstherr auch für maximalen Schutz sorgen", sagte Michael Schwägerl, der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, am Freitag in München. Auch die Lehrer wollten den Präsenzunterricht aufrechterhalten und gäben ihr Bestes, damit die Kinder maximal geschützt und maximal unterrichtet werden könnten. Nach wie vor seien in den Klassenzimmern aber viele Menschen aus teils mehr als 30 Haushalten zusammen, und es gebe viele Kontakte auf engem Raum. Neben den FFP-2-Masken für alle Lehrkräfte fordert der Verband die Anschaffung von mobilen Raumluftreinigern und ein einheitliches Vorgehen der Gesundheitsämter, wenn es zu Corona-Fällen an Schulen komme.

Freitag, 30. Oktober, 12.30 Uhr: Ab Montag Teststation für Grenzpendler an der Arberlandhalle

Der Landkreis Regen bietet ab Montagmittag wieder eine Teststation für Grenzpendler an der Arberlandhalle in Bayerisch Eisenstein an. Die Tests finden in einem Container vor Halle statt, registrieren können sich die Pendler in der Halle. Die Pendler können nach Angaben des Landratsamts auf dem ehemaligen Freibadparkplatz ihr Fahrzeug abstellen und müssten von dort rund 100 Meter zu Fuß zur Halle gehen. Im Gegensatz zu den Testungen an der mobilen Teststation ist diesmal eine Voranmeldung notwendig. Wer sich testen lassen will muss auf der Homepage von IMS einen Termin anmelden. In Bayerisch Eisenstein können bis zu 450 Tests pro Tag gemacht werden. Die Teststation ist dann von montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Ein weiteres Testangebot hat der Landkreis Regen noch in der Tierzuchthalle in Regen. Auch hier ist eine Voranmeldung notwendig. Wer einen Termin vereinbart hat sollte im Internet auch gleich die Registrierung ausfüllen. Sie ist unter https://covidtestbayern.sampletracker.eu zu finden. Der dadurch erstellte QR-Code wird angezeigt und per E-Mail zugeschickt. Er ist zum Test auf dem Handy oder ausgedruckt mitzubringen.

Freitag, 30. Oktober, 12.17 Uhr: Pflegepersonal: Zweite Corona-Welle kaum durchzuhalten

Das Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Bayerns schlägt angesichts der sich zuspitzenden Corona-Situation Alarm. Die Belastung für die Pflegenden sei kaum noch zu ertragen. "Die ohnehin dünne Personaldecke führt schon heute dazu, dass Pflegende trotz Infektion weiterarbeiten müssen, um die Versorgung zu gewährleisten", heißt es in einer Mitteilung der Vereinigung der Pflegenden in Bayern. "Es steht zu befürchten, dass sie diese massivere zweite Coronawelle nicht mehr durchstehen werden." Lesen Sie hierzu Pflegepersonal: Zweite Corona-Welle kaum durchzuhalten 

Freitag, 30. Oktober, 12 Uhr: Eilantrag gegen Lockdown im Berchtesgadener Land gescheitert

Ein weiterer Eilantrag gegen den teilweisen Lockdown im Landkreis Berchtesgadener Land ist gescheitert. Das Verwaltungsgericht München wies den Antrag einer Privatperson zurück, die nach die eigenen Angaben einen Gasthof betreibt und sich gegen die Schließung, aber auch die Ausgangsbeschränkungen, Besuchsverbote etwa in Krankenhäusern sowie eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit wandte. Die Person habe nicht darlegen können, dass sie überhaupt einen Gasthof betreibe - und inwiefern sie vom Besuchsverbot betroffen sei, teilte das Gericht am Freitag mit. Für eine Entscheidung des Gerichts müsse ein Antragsteller aber in konkreten eigenen Rechten verletzt sein. Die Ausgangsbeschränkung wiederum erachtete das Gericht angesichts der aktuellen hohen Infektionszahlen als notwendig und verhältnismäßig. Im Hinblick auf die Maskenpflicht hatte der Eilantrag ebenso keinen Erfolg, denn diese ergebe sich nicht erst aus der Allgemeinverfügung, sondern aus der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Freitag, 30. Oktober, 11.16 Uhr: Wirt: "Die Gastronomie ist eine Lösung"

Der Wirt eines Bistros in Siegsdorf im Landkreis Traunstein macht mit einem fast halbstündigen Video-Monolog seiner Wut über den Teil-Lockdown Luft - und findet im Netz viel Resonanz. Mehr als 20 000 Mal wurde das Video unter dem Titel "Die Zerstörung der Gastronomie!" auf Facebook geteilt, über 1500 Menschen haben es kommentiert. Mehrere Medien hatten zuerst darüber berichtet. Müde sieht Robert Krininger vom Café-Bistro "Papillon" aus. "Ich schlaf nicht mehr so gut", sagt er. Er sei für 20 Mitarbeiter verantwortlich - und: "Hinter jedem steht ein Familie." Er habe sich an alle Auflagen gehalten. "Wir müssen uns treffen, sonst drehen wir durch!" Die Politik müsse sich um Lösungen kümmern, anstatt Verbote zu verhängen, rief er wütend. Die Gastronomie sei nicht das Problem, sondern: "Die Gastronomie ist eine Lösung!"

Freitag, 30. Oktober, 11.13 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Der Inzidenzwert des Landkreises Kelheims pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt mit 60,9 weiter über dem kritischen Grenzwert 50. Das meldete das RKI am Freitag. Insgesamt gab es bisher 817 Corona-Fälle. Mit oder an einer Corona-Infektion gestorben sind 36 Menschen seit Beginn der Pandemie (Stand 0 Uhr).

Freitag, 30. Oktober, 9.26 Uhr: Maskenpflicht im Landtag: Zwei Verfahren gegen Abgeordnete

Gegen zwei bayerische Landtagsabgeordnete laufen Verfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht im Parlament. Dies sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) dem "Münchner Merkur" (Freitag). "Es wird Anhörungen geben, am Ende kann ein Zwangsgeld stehen." Welcher Fraktion die beiden Abgeordneten angehören sagte sie nicht. 

Freitag, 30. Oktober, 8.50 Uhr: Teil-Lockdown in Augsburg und Rosenheim beginnt am Freitag

Augsburg und Rosenheim ziehen den für kommende Woche in Deutschland geplanten Teil-Lockdown auf diesen Freitagabend vor. In Augsburg, mit rund 300.000 Einwohnern Bayerns drittgrößte Stadt, sowie in der ebenfalls kreisfreien oberbayerischen Stadt Rosenheim gelten die in dem Bund-Länder-Beschluss festgelegten Schutzmaßnahmen bereits ab 21 Uhr. Im Rest Bayerns werden erst am Montag Gastronomie und Tourismus sowie Freizeitangebote runtergefahren. Nächste Woche sind im Freistaat Herbstferien. Die Schulen und Kitas sollen danach wieder öffnen.

Freitag, 30. Oktober, 8.45 Uhr: Sondersitzung im Landtag mit Söder-Erklärung

Die dramatisch steigenden Corona-Zahlen in weiten Teilen Bayerns und der ab Montag anstehende landesweite Teil-Lockdown lassen den Landtag am Freitag zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Im Fokus steht die zweite Regierungserklärung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) binnen zwei Wochen. Er hatte bereits am Donnerstag nach einer Sitzung des Kabinetts erklärt, dass sich bei der Aussprache zeigen werde, wo wer im Kampf gegen die Pandemie stehe. Nach der Rede soll zudem über einen Dringlichkeitsantrag von CSU und Freien Wählern abgestimmt werden, in dem Eckpunkte der neuen Anti-Corona-Maßnahmen aufgeführt sind.

Freitag, 30. Oktober, 8.04 Uhr: Corona-Inzidenz im Landkreis Rottal-Inn bei knapp 300

Der Landkreis Rottal-Inn kratzt nach Angaben des Robert-Koch-Institus bei der Sieben-Tage-Inzidenz an der Marke von 300 Corona-Neuinfektionen. Am Freitag meldete das RKI 299,6 Fälle innerhalb der letzten sieben Tage. Die bayerische Corona-Landkarte ist mittlerweile fast vollständig rot oder dunkelrot gefärbt. Nur noch die Landkreise Amberg-Sulzbach und Regen befanden sich am Freitag nach RKI-Angaben nicht in den beiden höchsten Warnstufen.

Freitag, 30. Oktober, 7.10 Uhr: RKI meldet 18.681 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 18.681 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Freitagmorgen hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 16.774 Fällen. Am Freitag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 11.242 Neuinfektionen gemeldet.

Freitag, 30. Oktober, 7 Uhr: Corona-Gewinner: Warum Kommunen um Kramer-Läden kämpfen

In der Verfassung steht es drin. Die Kommune hat für die Versorgung ihrer Bürger zu sorgen. Mit Strom, Wasser, allem, was es zum Leben braucht. Auch Lebensmittel. Und wenn die Verfassung das will, dann muss man die Ärmel aufstricken und was tun, wenn der letzte Kramer zumacht. Mehr dazu lesen Sie hier: Zurück zu Tante Emma

Donnerstag, 29. Oktober, 19.55 Uhr: Straubings OB Pannermayr leidet mit Gastronomen

Lockdown light, wobei das "leicht" für einige Branchen höhnisch klingt, tritt am Montag bundesweit in Kraft. Wir haben uns mit Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr unterhalten, was das für die Stadt und die Bürger bedeutet und wie er die Situation einschätzt. Der Winter naht und es wird ein langer, macht er deutlich. Mehr dazu lesen Sie hier: "Wir leiden auch mit" - Pannermayr zu Corona und Gastronomie

Donnerstag, 29. Oktober, 17.51 Uhr: Bayern im Teil-Lockdown - möglicher erneuter Katastrophenfall

Wegen der enormen Wucht der zweiten Corona-Welle steht auch den Menschen in Bayern ein extrem trister November bevor. Ab Montag gelten im Freistaat - wie auch in anderen Bundesländer und Nachbarstaaten mit hohen Infektionszahlen - wieder landesweit strenge Kontaktbeschränkungen. "Ich hoffe sehr, dass nach einem dunklen November ein hellerer Dezember möglich ist", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach einer Sondersitzung des Kabinetts in München. Restaurants und Bars müssen ebenso schließen wie Schwimmbäder und alle andere Freizeiteinrichtungen. Im Gegensatz zum Lockdown im Frühjahr sollen Schulen, Kitas und andere Bildungseinrichtungen geöffnet bleiben. Lesen Sie hierzu Bayern im Teil-Lockdown und erneuten Katastrophenfall

Donnerstag, 29. Oktober, 17.11 Uhr: Stadt Straubing empfiehlt auf Halloween-Tour zu verzichten

Auch in Deutschland ist es zwischenzeitlich seit mehreren Jahren Brauch, dass insbesondere Kinder an Halloween von Tür zu Tür ziehen und Süßigkeiten einsammeln. In Anbetracht der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen empfehlen Stadt und Polizei eindringlich, heuer auf diese Tradition zu verzichten.

Donnerstag, 29. Oktober, 17.07 Uhr: Anti-Corona-Verschärfungen in Rosenheim kommen früher

Die Stadt Rosenheim geht wegen extrem hoher Corona-Infektionszahlen früher in den Quasi-Lockdown als der Rest Bayerns. Die Regierung von Oberbayern habe die Stadt angewiesen, die landesweit ab Montag geltenden Corona-Beschränkungen bereits ab Freitag 21 Uhr in Kraft zu setzen, teilte die Kommune am Donnerstag mit. Hintergrund sei die seit drei Tagen über 200 liegende 7-Tage-Inzidenz in der Stadt.

Donnerstag, 29. Oktober, 17.03 Uhr: Münchner Grundschüler: Weiter keine Sitzplatz-Maskenpflicht

Grundschüler in München müssen an ihrem Sitzplatz vorerst weiter keine Maske tragen. Diese vor gut zehn Tagen beschlossene Aufhebung der Maskenpflicht ist bis zum 11. November verlängert worden, wie Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Donnerstag mitteilte. Das sei aus infektiologischer Sicht vertretbar. Reiter begrüßte, dass Schulen und Kitas trotz der rasant steigenden Corona-Zahlen geöffnet bleiben dürfen.

Donnerstag, 29. Oktober, 17.02 Uhr: Bayerns drittgrößte Stadt schon ab Freitag im Teil-Lockdown

Augsburg wird den für kommende Woche in Deutschland geplanten Teil-Lockdown vorzeitig umsetzen. In Bayerns drittgrößter Stadt werden die in dem Bund-Länder-Beschluss vom Mittwoch festgelegten Schutzmaßnahmen bereits ab diesem Freitagabend gelten. Der 2. November sei für Augsburg zu spät, sagte Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) am Donnerstagnachmittag.

Donnerstag, 29. Oktober, 16.40 Uhr: Nur noch drei nicht corona-rote Kommunen in Bayern

Die bayerische Corona-Landkarte ist mittlerweile fast vollständig rot oder dunkelrot gefärbt. Nur noch eine kreisfreie Stadt und zwei Landkreise sind nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen nicht in den beiden höchsten Warnstufen. Lesen Sie hierzu Nur noch drei nicht corona-rote Kommunen in Bayern

Donnerstag, 29. Oktober, 16.30 Uhr: Reaktionen auf den Lockdown: Wut und Verzweiflung

Ab Montag sollen die verschärften Corona-Regeln gelten. Bei den Betroffenen in Bayern reicht die Stimmung von Ärger über Frustration bis zu Nervosität. Ein Überblick.

Donnerstag, 29. Oktober, 16.29 Uhr: Polizeigewerkschaft sieht Corona-Aufgaben für die Polizei kritisch

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert den Einsatz von bis zu 1.000 bayerischen Bereitschaftspolizisten als Helfer in den Gesundheitsämtern.

Die Beamten sollen nach einem Beschluss der Staatsregierung die kommunalen Behörden dabei unterstützen, bei Corona-Neuinfektionen die Kontaktpersonen zu ermitteln.

Donnerstag, 29. Oktober, 16.28 Uhr: Stadtbad Landshut schließt

Vom Lockdown Light ist auch das Stadtbad der Stadtwerke Landshut. Hallenbad und Sauna müssen deshalb ab Montag schließen. Das teilen die Stadtwerke Landshut mit. Nach derzeitigem Stand soll der „Lockdown light“ vier Wochen dauern.

Saison- und 10er-Karten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Ob und in welcher Höhe es eine Rückerstattung für die Saisonkarten-Inhaber für die Zeit der Schließung gibt, darüber möchten die Stadtwerke erst am Ende der Hallenbad-Saison entscheiden, da weitere Lockdowns bis Mitte Mai 2021 nicht ausgeschlossen werden können.

Donnerstag, 29. Oktober, 15.30 Uhr: 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Dingolfing-Landau bei 92,05

Die Anzahl der positiven Corona-Tests im Landkreis Dingolfing-Landau nimmt weiter zu. Aktuell gelten 115 Personen als infiziert.

Am Mittwoch wurden laut Angaben des zuständigen Landratsamts 23 neue positiv getestete Personen ermittelt, darunter erneut Fälle unter Schülern. Zum Stand Donnerstag, 15 Uhr, sind fünf Schulklassen im Landkreis in Quarantäne sowie zwei Kita-Gruppen. Ein größeres Ausbruchsgeschehen liegt nicht vor, die Ansteckungen sind in der Breite zu verorten.

1.170 Menschen im Landkreis Dingolfing-Landau sind seit Ausbruch der Pandemie positiv getestet worden, elf Menschen sind mit oder an Corona verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei 92,05.

Donnerstag, 29. Oktober, 14.52 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus Bayern

Seit Beginn der Pandemie hat das LGL 99.472 Corona-Fälle im Freistaat registriert. Das sind 3.057 mehr als am Vortag. Insgesamt sind 2.787 Menschen an oder mit einer Coronavirus-Infektion gestorben - 17 mehr als noch am Mittwoch (Stand: 14.52 Uhr)

Donnerstag, 29. Oktober, 12.52 Uhr: Regensburger Bischof dankt Söder für Schutzmaßnahmen

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat Ministerpräsident Markus Söder in einem Brief seine Hochachtung ausgeprochen. Hintergrund sind die am Mittwoch beschlossenen Corona-Schutzmaßnahmen, die auch Söder mitgetragen hat. "Sie tragen in dieser Krise eine schwere Verantwortung zum Wohl der Menschen und des Gemeinwesens", schreibt Voderholzer unter anderem in dem Brief. Mehr dazu lesen Sie hier: Bischof Voderholzer dankt Söder für Schutzmaßnahmen

Donnerstag, 29. Oktober, 12.19 Uhr: Lage im Kreis Kelheim

Laut Robert-Koch-Institut liegt der Inzidenzwert im Landkreis Kelheim bei 56,9 und damit zum ersten Mal über der 50er Marke. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 806 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 36 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben (Stand 29. Oktober, 0 Uhr).

Donnerstag, 29. Oktober, 12.12 Uhr: Stand zu Infektionsfällen an Schulen und Kitas

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kitas von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Grundschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. November.
  • Kindergarten St. Konrad, Regensburg: eine Gruppe und drei Betreuerinnen in Quarantäne bis einschließlich 5. November.
  • Kinderhaus MiniPINDL, Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. November.
  • Berufliches Schulzentrum Matthäus Runtinger, Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. November.

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Donnerstag, 29. Oktober, 11.51 Uhr: Corona: Intensivmediziner warnen vor drohender Überlastung

Auf Deutschlands Intensivstationen rollt in der Corona-Pandemie eine Covid-19-Welle zu, die jene vom Frühjahr weit übertreffen könnte. In 14 Tagen kämen die großen Zentren unter Maximalbelastung, warnt ein Experte für Intensiv- und Notfallmedizin. Lesen Sie hierzu Corona: Intensivmediziner warnen vor drohender Überlastung

Donnerstag, 29. Oktober, 10.31 Uhr: Wirte "fassungslos" über begrenzten Lockdown

Die Münchner Innenstadtwirte haben sich "fassungslos und bestürzt" über den Beschluss zu einem einmonatigen begrenzten Lockdown geäußert. "Selbst das Robert Koch-Institut sieht die Infektionsgefahr in der Gastronomie bei lediglich 0,5 Prozent", sagt Gregor Lemke, Chef des Augustiner Klosterwirt und Vorsitzender des Vereins der Münchner Innenstadtwirte, am Donnerstag. "Deutlich hat das RKI erklärt, dass Gaststätten nicht die Treiber der Infektion sind." Die Gastronomen achteten intensiv und mit großem Aufwand an Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen darauf, das eigene Personal und die Gäste zu schützen. "Dass wir jetzt trotzdem einen neuerlichen Lockdown hinnehmen müssen, ist ein Schock." Lesen Sie hierzu Die Münchner Innenstadtwirte haben sich "fassungslos und bestürzt" über den Beschluss zu einem einmonatigen begrenzten Lockdown geäußert.

Donnerstag, 29. Oktober, 10.26 Uhr: Erneut starker Anstieg des Corona-Warnwertes in Augsburg

In Bayerns drittgrößter Stadt ist der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen erneut stark gestiegen. Wie die Augsburger Stadtverwaltung am Donnerstag berichtete, kletterte der Wert binnen eines Tages von 224 auf 257. Lesen Sie hierzu Erneut starker Anstieg des Corona-Warnwertes in Augsburg

Donnerstag, 29. Oktober, 9.22 Uhr: Staat sollte zertifizierte Masken ausgeben

Der Virologe Oliver Keppler hat sich für eine Versorgung der Bevölkerung mit chirurgischen Mund-Nasenschutz-Masken ausgesprochen. Lesen Sie hierzu Staat sollte zertifizierte Masken ausgeben

Donnerstag, 29. Oktober, 08.58 Uhr: Bayerisches Kabinett will Teil-Lockdown umsetzen

Nach der Einigung von Bund und Ländern auf einen einmonatigen begrenzten Lockdown berät das bayerische Kabinett am Donnerstag (11 Uhr) über die konkrete Umsetzung in Bayern. Dazu muss die Corona-Verordnung des Landes erneut angepasst werden. Mehr dazu lesen Sie hier: Kabinett will Teil-Lockdown umsetzen

Mittwoch, 28. Oktober, 18.17 Uhr: Landkreis Berchtesgadener Land deutlich über 300er-Marke

Der Landkreis Berchtesgadener Land hat am Mittwoch bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen nun auch die Marke von 300 Fällen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen übersprungen. Der Warnwert für die Ausbreitung der Pandemie in der Region stieg binnen eines Tages von 296 auf knapp 324. Dies teilte das Landratsamt in Bad Reichenhall mit. Lesen Sie Landkreis Berchtesgadener Land deutlich über 300er-Marke

Mittwoch, 28. Oktober, 17.50 Uhr: Betrüger erfinden Maskenpflicht auf Friedhof

Weil er angeblich gegen die Maskenpflicht verstoßen hat, haben zwei Betrüger 50 Euro von einem Friedhofsbesucher in Oberfranken kassiert. Lesen Sie Betrüger erfinden Maskenpflicht auf oberfränkischem Friedhof

Mittwoch, 28. Oktober, 17.11 Uhr: Corona-Krisengipfel beschließt massive Einschränkungen

Bund und Länder haben sich bei ihrem Corona-Krisengespräch am Mittwoch auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens verständigt. Angesichts deutlich gestiegener Corona-Infektionszahlen sollen sich ab kommendem Montag in der Öffentlichkeit nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gemeinsam aufhalten dürfen. Auch bei Sport, Veranstaltungen und in der Gastronomie soll es Einschränkungen geben. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Krisengipfel beschließt massive Einschränkungen

Mittwoch, 28. Oktober, 17.00 Uhr: Signalwert von 35 überschritten – Weitere Maßnahmen im Landkreis Kelheim

Der Landkreis Kelheim hat am 28. Oktober 2020 laut LGL und Robert-Koch-Institut mit einem Inzidenzwert von über 40 den Signalwert von 35 erstmals überschritten. Wenn die Signalwert-Überschreitung auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums genannt wird, gelten ab dem darauffolgenden Tag (Donnerstag, den 29.10.2020) die Regelungen, wie sie in der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Bayerischen Staatsregierung für Landkreise und kreisfreie Städte vorgesehen sind, die die Inzidenzwerte von 35 überschreiten. Diese Regelungen gelten bis zum Ablauf des Tages der letztmaligen Nennung des Landkreises auf der Homepage des Gesundheitsministeriums.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 gilt gemäß der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats Bayern nachfolgendes:

  • Private Feiern sowie Kontakte im öffentlichen Raum und in privat genutzten Räumen sind auf zwei Haushalte oder maximal zehn Personen begrenzt.
  • Von 23 bis 6 Uhr gilt in Gaststätten die Sperrstunde, ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste.
  • Zudem besteht Maskenpflicht auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe fünf und in Hochschulen. Dies gilt ebenso bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und in Kinos sowie für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen.
  • Es besteht eine Maskenpflicht auch für Begegnungs- und Verkehrsflächen, einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie für alle Begegnungsorte des Arbeitsplatzes, zum Beispiel Fluren und Kantinen.

Auf nachfolgend aufgeführten stark frequentierten öffentlichen Plätzen gilt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:

  • Stadt Kelheim: Alter Hafen, Donaupark, Donauvorland, Volksfestplatz und Wöhrdplatz 
  • Stadt Neustadt a. d. Donau: Volksfestplatz
  • Markt Rohr i. NB: Klosterumfeld 

Auf nachfolgenden stark frequentierten öffentlichen ist der Konsum von Alkohol untersagt:

  • Stadt Kelheim: Alter Hafen, Donaupark, Donauvorland, Volksfestplatz und Wöhrdplatz 
  • Stadt Neustadt a. d. Donau: Volksfestplatz 
  • Markt Rohr i. NB: Klosterumfeld 

Mittwoch, 28. Oktober, 16.03 Uhr: Bayern bei Corona-Neuinfektionen über der 100er-Marke

Landesweit steigen in Bayern die Corona-Neuinfektions-Zahlen weiter stark an. Mittlerweile hat der gesamte Freistaat im Durchschnitt die kritische Marke von 100 Infektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner deutlich überschritten, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen berichtete. Nachdem der Wert am Dienstag noch bei 96 lag, kletterte er am Mittwoch auf 105. Lesen Sie hierzu Bayern bei Corona-Neuinfektionen über der 100er-Marke

Mittwoch, 28. Oktober, 15.54 Uhr: Münchner Theaterensembles gegen Schließungen

Die künstlerischen Ensembles der großen Theater in München protestieren in einem offenen Brief gegen eine coronabedingte Schließung ihrer Häuser. "Kulturelle Veranstaltungen zu untersagen, halten wir für falsch. Sie ignorieren damit die Maßnahmen, die die bayerischen Theater seit Monaten einhalten, um einen Zuschauerbetrieb zu ermöglichen. Wir wollen spielen. Wir müssen spielen!", heißt es in dem Schreiben an die Staatsregierung und die Stadt München vom Mittwoch. Zuschauerräume seien durch Belüftung und Hygienekonzepte zudem sicherer, als viele andere Orte. Lesen Sie hierzu Münchner Theaterensembles gegen Schließungen

Mittwoch, 28. Oktober, 14.44 Uhr: Labor liefert falsch positive Corona-Testergebnisse

Ein Medizinlabor aus Augsburg hat nach Angaben des Bezirks Oberbayern mehrere Dutzend falsch positive Corona-Testergebnisse geliefert. Der Fehler sei im Isar-Amper-Klinikum in Taufkirchen (Vils) am Samstag aufgefallen, sagte Bezirkssprecherin Susanne Büllesbach am Mittwoch. Zuvor hatte der "Münchner Merkur" über die Panne berichtet. In der bezirkseigenen Klinik wurden demnach nach der Analyse durch das Labor in Schwaben an einem Tag 60 positive Tests registriert. Dies kam den Mitarbeitern des Krankenhauses merkwürdig vor. "Uns ist die schiere Menge an positiven Tests aufgefallen", sagte die Sprecherin. Eine Nachuntersuchung, die ebenfalls durch den Dienstleister aus Augsburg vorgenommen wurde, ergab, dass tatsächlich nur 2 der 60 Patienten sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Demnach waren 58 Tests falsch. Das betroffene Augsburger Labor kündigte an, zu der Panne eine Stellungnahme abgeben zu wollen. Zunächst lag diese noch nicht vor. Das Unternehmen zählt zu den größten Anbietern von Labordiagnostik in Deutschland. In den Laboratorien sind nach Angaben des Dienstleisters bundesweit mehr als 1500 Mitarbeiter tätig.

Mittwoch, 28. Oktober, 14.40 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Niederbayern bei 112,04

Gemäß der bayerischen Corona-Ampel steht die Warnstufe in der Oberpfalz derzeit auf „Rot“, in Niederbayern auf „Dunkelrot“. Das geht aus Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Laut Angaben der Behörde wurden in den vergangenen 24 Stunden im Bezirk Niederbayern 210 positive Tests auf Sars-CoV-2 gemeldet, in der Oberpfalz lag die Zahl der gemeldeten testpositiven Menschen bei 158. In der Oberpfalz steht die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 84,70.

In Niederbayern starben seit dem letzten Bericht über die aktuellen Fallzahlen drei Menschen mit oder an Covid-19, in der Oberpfalz wurde ein neuer Todesfall in möglichem Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gemeldet.

Mittwoch, 28.Oktober, 14.20 Uhr: Spürbarer Rückgang der Mobilität in Corona-Hotspots

In Regionen, in denen über sieben aufeinanderfolgende Tage hinweg eine kritische Zahl von Covid-19-Infektionen erreicht wurde, ist die Mobilität der Menschen spürbar zurückgegangen. Lesen Sie hierzu Spürbarer Rückgang der Mobilität in Corona-Hotspots

Mittwoch, 28.Oktober, 14.12 Uhr: Gastronom scheitert mit Klage gegen Lockdown

Ein Gastronom ist mit seiner Klage gegen den Lockdown im Landkreis Berchtesgadener Land gescheitert. Wie das Verwaltungsgericht in München am Mittwoch berichtete, wurde der Eilantrag des Restaurantbesitzers abgelehnt (Az. M 26b SE 20.5311). Der Unternehmer wollte erreichen, dass er auch während des vom Landratsamt angeordneten regionalen Lockdowns Gäste bewirten darf. Lesen Sie hierzu Gastronom scheitert mit Klage gegen Lockdown

Mittwoch, 28. Oktober, 12.54 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen im Landkreis Regensburg

Wegen positiver Covid-19-Tests sind laut Landratsamt folgende Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

-Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 6. November

-Realschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 6. November; zwei Kursgruppen in Quarantäne bis einschließlich 4. November; eine Religion-Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. November; zwei Lehrkräfte in Quarantäne bis einschließlich 5. November

-Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. November. Gymnasium Lappersdorf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. November; eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. November

Mittwoch, 28. Oktober, 12.38 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Aktuell (Stand: 27. Oktober, 16 Uhr) gibt es im Landkreis Kelheim 13 neu positiv getestete Personen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Insgesamt wurden in diesem Jahr 784 Infektionen mit Covid-19 im Landkreis Kelheim registriert. Es gibt aktuell 2127 Kontaktpersonen. Davon gelten 700 Personen bereits wieder als genesen. 35 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben.

Mittwoch, 28. Oktober, 10.46 Uhr: Diese Einrichtungen sollen ab 4. November wieder schließen

Der Bund will mit einem zeitlich beschränkten Lockdown die anschwellende Corona-Infektionswelle brechen. Familien und Freunde sollen gemeinsam Weihnachten feiern können. Ob es diesmal eine einheitliche Linie mit den Ländern gibt? Lesen Sie hierzu Diese Einrichtungen sollen ab 4. November wieder schließen

Mittwoch, 28. Oktober, 10.42 Uhr: Mehr Hilfsbereitschaft in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft insgesamt und auch so manche Freundschaft auf eine harte Probe. Etwa wenn man die Freundin einlädt, und die aus Coronaschutz-Disziplin nicht kommen mag. Doch die Krise schweißt auch zusammen. Lesen Sie hierzu Mehr Hilfsbereitschaft in Corona-Zeiten

Mittwoch, 28. Oktober, 8.39 Uhr: Huml: Pflege-TÜV wegen neuer Corona-Welle weiter aussetzen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) setzt sich angesichts der steigenden Corona-Zahlen dafür ein, die regelmäßigen Qualitätsprüfungen in Heimen für den sogenannten Pflege-TÜV weiter auszusetzen.

Dienstag, 27. Oktober, 18.14 Uhr: Bayern erlaubt kleinen Grenzverkehr ohne Quarantäne-Pflicht

Menschen aus ausländischen Corona-Risikogebieten dürfen ab sofort wieder in Bayern einreisen, ohne umgehend in Quarantäne zu müssen. Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) und Österreichs Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) verständigten sich bei einem Treffen am Dienstag in München darauf, die Hürden für den sogenannten "kleinen Grenzverkehr" abzubauen, also etwa für Fahrten zum Einkaufen oder für Arztbesuche im Nachbarland. Lesen Sie hierzu Bayern erlaubt kleinen Grenzverkehr ohne Quarantäne-Pflicht

Dienstag, 27. Oktober, 17.30 Uhr: Gastroverband Dehoga protestiert gegen befürchteten Lockdown

Hotels und Gaststätten in Bayern protestieren gegen einen befürchteten neuerlichen Lockdown. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga legte am Dienstag vorbeugenden Widerspruch ein und warf der Bundesregierung Aktionismus vor. Die angedachten Maßnahmen seien "willkürlich, nicht nachvollziehbar und vollkommen unverhältnismäßig", erklärte Verbandspräsidentin Angela Inselkammer am Dienstag. Lesen Sie hierzu Gastroverband Dehoga protestiert gegen befürchteten Lockdown

Dienstag, 27. Oktober, 17.23 Uhr: Zurzeit vier Covid-19-Patienten im Straubinger Klinikum

Wie das Klinikum Sankt Elisabeth in Straubing in einer Mitteilung an die Presse schreibt, sind im Straubinger Klinikum derzeit vier Patienten wegen Covid-19 in Behandlung. Die vier Patienten befinden sich laut Klinikums-Angaben alle auf der Normalstation, keiner auf Intensivstation.

Dienstag, 27. Oktober, 17.23 Uhr: Wieder strengere Besuchsregeln am Straubinger Klinikum

Das gelockerte Besuchsverbot im Klinikum St. Elisabeth muss anscheinend wegen der steigenden Covid-19-Fallzahlen wieder verschärft werden. Das teilt das Klinikum Sankt Elisabeth in Straubing mit. Ab Freitag, den 30. Oktober darf jeder Patient nur noch einen Besucher täglich für maximal eine halbe Stunde empfangen.

Dienstag, 27. Oktober, 17.22 Uhr: Rosenheim mit Corona-Wert über 200

Nach dem Anstieg der Corona-Neuinfektionen in der Stadt Rosenheim über die Marke von 200 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen hat die Stadt bisher nicht über zusätzliche Maßnahmen entschieden. "Wir werden uns sehr genau ansehen, welche Möglichkeiten wir haben", sagte Sprecher Thomas Bugl am Dienstagnachmittag. Im RoMed-Klinikverbund für die Region würden rund 40 Intensivbetten für Corona-Patienten vorgehalten. "Wir haben null Patienten auf Intensiv mit Corona, und wir haben null Corona-Patienten an einem Beatmungsgerät", sagte Bugl. Es gebe eine "völlig überdrehte Einschätzung der tatsächlichen Lage durch die Medien".

Dienstag, 27. Oktober, 17.20 Uhr: Bayern steht landesweit kurz vor "dunkelrot"

Wegen der weiterhin steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen ist bald ganz Bayern "dunkelrot". Nach den Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen vom Dienstag sind in den vergangenen sieben Tagen im gesamten Freistaat pro 100 000 Einwohner 96 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor wenigen Tagen hatte die Staatsregierung in München die 100er-Marke als zusätzliche, dunkelrote Warnstufe festgelegt, zuvor war der rote Wert 50 die höchste Stufe. Lesen Sie hierzu Bayern steht landesweit kurz vor "dunkelrot"

Dienstag, 27. Oktober, 16.52 Uhr: Corona-Ampel im Landkreis Landshut springt auf Dunkelrot

Der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Landshut ist am Dienstag auf über 100 gestiegen. Damit springt die Corona-Ampel auf die höchste Stufe: Dunkelrot. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Ampel im Landkreis Landshut springt auf Dunkelrot

Dienstag, 27. Oktober, 16.35 Uhr: Bayern steht landesweit kurz vor "dunkelrot"

Wegen der weiterhin steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen ist bald ganz Bayern "dunkelrot". Nach den Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen vom Dienstag sind in den vergangenen sieben Tagen im gesamten Freistaat pro 100 000 Einwohner 96 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor wenigen Tagen hatte die Staatsregierung in München die 100er-Marke als zusätzliche, dunkelrote Warnstufe festgelegt, zuvor war der rote Wert 50 die höchste Stufe.

Den landesweit höchsten Sieben-Tages-Wert hat weiterhin der oberbayerische Landkreis Berchtesgadener Land, der mittlerweile nach Angaben der Kreisbehörde fast auf 296 kommt. Dahinter folgt laut dem LGL der niederbayerische Kreis Rottal-Inn mit 240, rund 39 weniger als am Vortag. Beide Landkreise haben wegen der hohen Zahlen bereits Ausgangsbeschränkungen für die Bevölkerung verhängt.

Solch ein Lockdown droht allerdings auch in mehreren kreisfreien Städten. So liegt der Corona-Warnwert in der Stadt Augsburg nach Angaben der Kommune mittlerweile bei 218, die Stadt Rosenheim liegt laut dem Landesamt bei 217. Auch die Stadt Weiden hat laut LGL mit 204 die 200er-Marke bereits übersprungen.

Dienstag, 27. Oktober, 16 Uhr: Bayern will Kulturbranche mit 370 Millionen Euro helfen

Die Staatsregierung will die durch die Corona-Krise schwer getroffene Kulturbranche mit einer Summe von 370 Millionen Euro unterstützen. Geplant sei unter anderem ein neues Programm für die Solo-Selbstständigen zum Ersatz des entfallenden Unternehmerlohns, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Bis zum Jahresende solle es für sie bis zu 1180 Euro monatlich geben. Lesen Sie hierzu Bayern will Kulturbranche mit 370 Millionen Euro helfen

Dienstag, 27. Oktober, 15.14 Uhr: 500 Euro für Schulleitungen und ausgewählte Lehrkräfte

Die bayerische Staatsregierung hat einen Corona-Bonus für Schulleitungen und ausgewählte Lehrkräfte beschlossen. Die jeweils 500 Euro pro Person seien ein Zeichen der Wertschätzung, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. "Unsere Schulen leisten Großartiges." Lesen Sie hierzu 500 Euro für Schulleitungen und ausgewählte Lehrkräfte

Dienstag, 27. Oktober, 14.43 Uhr: Die Zahlen für den Freistaat

Insgesamt gab es in Bayern laut LGL seit Ausbruch der Corona-Pandemie 93.786 Fälle. Das sind 2.089 mehr im Vergleich zum Vortag. Gestorben sind mit oder an einer Corona-Infektion 2.756 Menschen - zwölf mehr als noch am Montag. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 71.640 als genesen (Stand: 14.43 Uhr).

Dienstag, 27. Oktober, 14.14 Uhr: Gericht weist Antrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab

Grundschüler in Stadt und Landkreis Würzburg müssen nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts weiter eine Maske im Unterricht tragen. Das habe eine Kammer am Montag entschieden, teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Az. W 8 E 20.1573) Lesen Sie hierzu Gericht weist Antrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab

Dienstag, 27. Oktober, 14.10 Uhr: Söder: Schulen und Kitas werden als letztes geschlossen

Die Staatsregierung hat zugesichert, Schulen und Kitas auch bei steigenden Corona-Zahlen so lange wie möglich offen zu halten. Diese sollten offen bleiben, "so lange es nur irgendwie geht", betonte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Sollten Einschränkungen nötig werden, sollten insbesondere Schulen als letzte schließen und nach einem möglichen Lockdown auch als erste wieder aufmachen, betonte er.

Dienstag, 27. Oktober, 14.02 Uhr: Beschluss: Corona-Impfkonzept und Aufbau von Impfzentren

Die bayerische Staatsregierung hat ein Corona-Impfkonzept sowie den Aufbau entsprechender Impf-Kapazitäten beschlossen. "Es wird eine gewisse Priorisierung geben, zuerst diejenigen zu impfen, die besonders gefährdet sind", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. Denn auch wenn die Entwicklung eines Impfstoffes gelingen sollte, stünden nicht gleich die nötigen Mengen für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung. Lesen Sie hierzu Beschluss: Corona-Impfkonzept und Aufbau von Impfzentren

Dienstag, 27. Oktober, 13.30 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen aus Landshut

Laut Angaben der Stadt Landshut mit Bezug zu den Daten des RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt (27.Oktober 0 Uhr) bei 83,1 pro 100.000 Einwohner. Im Landkreis Landshut ist der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf 120,7 gestiegen, der Landkreis befindet sich damit im „dunkelroten“ Bereich. Die Anzahl der stationär betreuten Patienten in den drei regionalen Krankenhäusern (Klinikum, KKH Achdorf, KKH Vilsbiburg) ist ebenfalls gestiegen. Das Klinikum Landshut (Stand 27.10.2020, 9 Uhr) meldet folgende Zahlen: Drei Covid-19-Patienten auf Normalstation, zwei Covid-19-Patienten auf Intensivstation; dazu fünf Corona-Verdachtsfälle. Die Situation im Krankenhaus Achdorf: Sechs Covid-19-Patienten auf Normalstation, und zwei Verdachtsfälle, davon einer intensiv. KKH Vilsbiburg: Normalstation - sechs bestätigte Fälle sowie keine Verdachtsfälle; Intensivstation - 0 Fälle. Die Intensivbetten-Belegung in Bayern stellt sich insgesamt wie folgt dar: 125 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, 57 davon invasiv beatmet (Stand Montag: 122/62, Quelle: DIVI-Intensivregister; Stand: 27.10.2020, 8 Uhr).

Dienstag, 27. Oktober, 12.13 Uhr: Besuchsverbot in der Asklepios Klinik in Schaufling

Aufgrund der epidemiologischen Lage und den damit verbundenen steigenden Fallzahlen spricht die Asklepios Klinik in Schaufling im Landkreis Deggendorf ab Mittwoch ein Besuchsverbot aus. Das teilte die Klinik am Dienstag mit. „Der Schutz und die Sicherheit für unserere Rehabilitanden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht für uns an oberster Stelle“, sagt Marcus Harig, Prokurist der Asklepios Klinik Schaufling.

Dienstag, 27. Oktober, 12.06 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Aktuell (Stand: 26. Oktober, 16 Uhr) gibt es im Landkreis Kelheim 43 Neuinfektionen mit Covid-19. Davon 11 in Abensberg, 5 in Bad Abbach, je 4 in Kelheim, Neustadt an der Donau, Rohr in Niederbayern sowie Saal an der Donau, 3 in Mainburg, je 2 in Attenhofen, Ihrlerstein und Wildenberg sowie jeweils einen Fall in Hausen und Train. Davon vier Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 771 Infektionen mit Covid-19 im Landkreis Kelheim registriert. Davon gelten 693 Personen bereits wieder als genesen. 35 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben.

Dienstag, 27. Oktober, 12.02 Uhr: Weiter steigende Corona-Fallzahlen in Augsburg

Auch größere Städte in Bayern näheren sich kritischen Warnwerten in der Corona-Krise. Bange Blicke richten sich auf Augsburg, Rosenheim und Schweinfurt. Trotz verschärfter Schutzmaßnahmen steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Augsburg weiter an. Wie Bayerns drittgrößte Stadt am Dienstag berichtete, ist der Wert pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen nunmehr auf knapp 218 geklettert, am Vortag lag er noch bei rund 205. Damit droht weiterhin ein neuer Lockdown in der schwäbischen Stadt.

Dienstag, 27. Oktober, 11.51 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind laut Angaben des Landratsamtes Regensburg mehrere Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen. Laut Landratsamt gelten die Maßnahmen für folgende Schulen: Realschule Neutraubling: eine Klasse und zwei Lehrkräfte in Quarantäne bis einschließlich 5. November, Berufsfachschule für Pflege – Krankenhaus Barmherzige Brüder: eine Schülergruppe und eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 3. November und Grundschule Pfatter: eine Klasse und eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 4. November. Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Dienstag, 27. Oktober, 10.52 Uhr: CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier wieder gesund

Die CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier hat die Corona-Infektion überstanden. "Es geht mir wieder gut", sagte die Tochter des verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß der "Bild"-Zeitung (Dienstag). "Das Virus ist tückisch. Obwohl ich kein Fieber und keinen Husten hatte, packte es meinen ganzen Körper an. Ich war einfach fertig."

Dienstag, 27. Oktober, 10.42 Uhr: Corona-Infektionen: Rosenheim reißt 200er-Marke

Die Stadt Rosenheim hat laut Robert Koch-Institut (RKI) die Marke von 200 Corona-Infektionen gerissen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen lag am Dienstag nach Angaben auf der RKI-Homepage bei 217,1. "Die Stadtspitze steht in ständigem Austausch mit den Gesundheitsbehörden", sagte ein Sprecher der Stadt auf Anfrage. Mehr dazu lesen Sie hier: Rosenheim reißt 200er-Marke

Dienstag, 27. Oktober, 10.16 Uhr: Landkreis Cham kratzt an der 100er Inzidenz

Das RKI meldet für den Landkreis Cham eine 7-Tage-Inzidenz von 93,8.

Dienstag, 27. Oktober, 8.09 Uhr: Kliniken haben noch Kapazitäten

Nach Angaben des Krankenhausverbandes sind aktuell die Intensivstationen in Bayern noch nicht überlastet. Zum Wochenbeginn seien von den etwa 4.200 Intensivbetten noch rund 1.200 frei gewesen. Bislang sei es auch noch kein Thema, dass die Kliniken planbare Operationen absagen. Dies könne aber noch kommen, meinte Fuchshuber. Aber auch in diesem Fall würden alle notwendigen Behandlungen wie beispielsweise bei Krebserkrankungen gewährleistet.

Dienstag, 27. Oktober, 8.08 Uhr: Krankenhäuser schränken Besuchsrecht ein

Die Krankenhäuser in Bayern schränken wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen immer mehr die Besuchsmöglichkeiten von Patienten ein. Wie der Sprecher der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Eduard Fuchshuber, erläuterte, dürfe oft nur noch ein Besucher pro Tag kommen. Zudem würden die Daten der Besucher erfasst. Er rechnete damit, dass solche Maßnahmen in den nächsten Wochen noch in weiteren Häusern beschlossen werden. Einzelne Krankenhäuser gehen noch weiter. So hat die Asklepios Stadtklinik in Bad Tölz beschlossen, dass von diesem Mittwoch an "ein generelles Besuchsverbot" gilt. Ausnahmen seien aber möglich bei der Behandlung von Kindern oder bei sterbenden Patienten.

Dienstag, 27. Oktober, 7.59 Uhr: Kabinett berät über Corona-Zahlen und Finanzhilfen für Künstler

Die massiv gestiegenen Corona-Zahlen beschäftigen am Dienstag (10.00 Uhr) das bayerische Kabinett. Vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch dürfte dabei im Zentrum stehen, wie die ungebremste Ausbreitung des Virus gestoppt werden kann. Am Montag hatte mit dem Landkreis Rottal-Inn schon die zweite Region in Bayern strikte Ausgangsbeschränkungen verhängen müssen. Erklärtes Ziel der Staatsregierung ist es, durch frühzeitiges regionales Handeln einen landesweiten Lockdown zu verhindern. Zudem sollen in der Kabinettssitzung die von Söder im bayerischen Landtag angekündigten neuen Finanzhilfen für Künstler besprochen werden.

Dienstag, 27. Oktober, 7.14 Uhr:  Digitalisierung in Corona-Zeiten

Viele Menschen leben seit der Corona-Krise viel digitaler. Sie halten Video-Konferenzen im Homeoffice, schauen Konzerte per Livestream von Zuhause oder treffen sich mit den Freundinnen im Video-Chat statt im Restaurant. Eine "steile Lernkurve" hat die Corona-Pandemie nach Ansicht von Tine Nowak von der Museumsstiftung Post und Telekommunikation ausgelöst. "Wir mussten uns alle möglichst schnell digitalisieren." Zugleich sieht sie aber auch die Gefahr, dass dadurch mehr Ungleichheit entsteht. Nowak ist Kuratorin der Ausstellung "#neuland", die die Digitalisierung in unserem Alltag thematisiert. Am Mittwoch wird diese im Nürnberger Museum für Kommunikation eröffnet.

Dienstag, 27. Oktober, 7 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in zweitem Kreis in Bayern greifen

Wegen rasant steigender Corona-Zahlen gelten im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn seit Mitternacht strikte Ausgangsbeschränkungen. Die eigene Wohnung dürfen die rund 120.000 Menschen in der Gegend an der österreichischen Grenze nur noch aus triftigen Gründen verlassen, wie das Landratsamt mitteilte. Dazu zählen die Arbeit, Einkäufe oder Sport an der frischen Luft. Schulen und Kitas sind zunächst für die nächsten zehn Tage geschlossen. Die Gastronomie darf nur noch Speisen zum Mitnehmen anbieten. Allerdings bleiben anders als im Frühjahr viele Geschäfte weiter geöffnet.

Montag, 26. Oktober, 18.13 Uhr: Corona-Fälle im Landkreis Deggendorf von 66 auf 100 an einem Tag

Nur einen Tag hat es gebraucht, um die Corona-Ampel im Landkreis Deggendorf von Rot auf Dunkelrot springen zu lassen. Wie das zuständige Landratsamt gegenüber idowa bestätigte, hat der Landkreis die Marke von 100 positiven Corona-Tests auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Montagabend gerissen. Lesen Sie hierzu Von 66 auf 100 an einem Tag – Inzidenzwert gerissen

Montag, 26. Oktober, 17.48 Uhr: 2. Landkreis in Bayern macht dicht: Zahlen steigen

Angesichts massiv gestiegener Corona-Zahlen hat der Landkreis Rottal-Inn und damit schon die zweite Region in Bayern strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt. Und auch in Augsburg droht ein solcher Schritt - dann würde es die erste Großstadt treffen. Insgesamt zeigt die bayerische Corona-Ampel inzwischen für 28 von 96 Kreisen und kreisfreien Städten Dunkelrot, weil es dort zuletzt mehr als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gab. Lesen Sie hierzu 2. Landkreis in Bayern macht dicht: Zahlen steigen

Montag, 26. Oktober, 17.35 Uhr: Bayern Gedrosselter Betrieb nach Infektionen in Putenschlachthof

Nach zahlreichen Corona-Infektionen von Mitarbeitern eines Putenschlachthofs im oberbayerischen Ampfing (Landkreis Mühldorf am Inn) ist der Betrieb dort stark gedrosselt worden. Wie das Landratsamt Mühldorf am Inn am Montag mitteilte, dürfen in dem Schlachthof nur noch negativ getestete oder bereits genesene Mitarbeiter arbeiten. Alle Angestellten müssten bei der Arbeit eine FFP2-Maske tragen, zudem würden Schlachtzahlen und Bandgeschwindigkeit deutlich gedrosselt, um die Mindestabstände einhalten zu können. Außerdem würden die Mitarbeiter noch häufiger getestet.

Montag, 26. Oktober, 17.30 Uhr: Gericht: Befreiung von Maskenpflicht im Unterricht abgelehnt

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat den Eilantrag zweier Grundschülerinnen auf Befreiung von der Maskenpflicht an der Schule abgelehnt. Sie hatten ärztliche Atteste vorgelegt, in denen es ohne weitere Begründung hieß, sie könnten "aus gesundheitlichen Gründen" die Masken nicht tragen. Weil die Grundschule die Atteste nicht akzeptierte, zog die Mutter vor Gericht: Ein beim Verwaltungsgericht Würzburg gestellter Antrag wurde jedoch abgelehnt, die Beschwerde vor dem VGH scheiterte nun ebenfalls.

Montag, 26. Oktober, 17.24 Uhr: Stadt Straubing hält an Maskenpflicht auch an Grundschulen fest

Die Stadt Straubing verlängert die Allgemeinverfügung bis zum Freitag, 30.10. Maskenpflicht besteht weiterhin auch im Unterricht an den Grundschulen. Lesen Sie hierzu auch Ausnahmen bei der Maskenpflicht für Schüler in Ostbayern

Montag, 26. Oktober, 16.47 Uhr: Landkreis Regensburg überschreitet Schwellenwert von 50

Der Landkreis Regensburg hat laut Robert-Koch-Institut am 26. Oktober 2020 mit einem Inzidenzwert von 50,5 den Schwellenwert von 50 erstmals überschritten. Ab 0 Uhr gelten damit die Regelungen der Bayerischen Staatsregierung für Landkreise und kreisfreie Städte vorgesehen ab Inzidenzwert von 50. Diese Regelungen gelten dann bis zum Ablauf des Tages der letztmaligen Nennung des Landkreises auf der Homepage des Gesundheitsministeriums. Genannt werden auf dieser Seite Landkreise und kreisfreie Städte, die die Grenzwerte von 35, 50 oder 100 überschritten haben oder von denen die Grenzwerte vor weniger als sechs Tagen noch überschritten worden sind. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 gelten folgende Regeln:

-Maximal fünf Personen oder 2 Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum

-Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen

-Sperrstunde ab 22 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr

Ab Dienstag, 27.10.2020, bis einschließlich Freitag, 30.10.2020, gelten für Schulen und Kindertageseinrichtungen die Regelungen nach Stufe 2 des Rahmenhygieneplans mit dem Zusatz, dass die Maskenpflicht auch an Grundschulen verpflichtend ist. Nicht notwendig ist eine Rückkehr in den Distanzunterricht, eine Teilung der Klassen und auch nicht die Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 Metern im Unterrichtsraum. Für den Bereich der Schulen, und damit insbesondere auch für die Grundschulen werden vom Staatlichen Gesundheitsamt des Weiteren folgende Empfehlungen für die Umsetzung der Maskenpflicht ausgesprochen:

-Am Platz kann die Maske im Unterrichtsbetrieb oder in der Pause auf dem Schulgelände zum Zweck einer kurzen Trinkpause beziehungsweise auch für eine kurze Essenspause abgelegt werden.

-Die Maske kann im Unterricht während des Lüftens abgenommen werden.

-Es wird empfohlen, soweit die Witterung dies zulässt, den Sportunterricht im Freien abzuhalten. Soweit bei kontaktfreien Sportarten der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, kann auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske verzichtet werden.

-Für den Bereich des Schulhofes kann auf die Verpflichtung zum Tragen der Maske ebenfalls verzichtet werden, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Kindertageseinrichtungen im Landkreis Regensburg: Analog der Regelung zu den Schulen soll nach Auffassung des Gesundheitsamtes auch bei den Kindertagesstätten die Stufe 2 des Rahmenhygieneplans für die Kindertagesbetreuung zur Anwendung kommen.

Ob es im Landkreis stark frequentierte öffentliche Plätze mit einem höheren Infektionsrisiko gibt, für die im Rahmen einer Allgemeinverfügung eine Maskenpflicht festzulegen ist, wird derzeit mit den Landkreisgemeinden abgestimmt.

Montag, 26. Oktober, 16.37 Uhr: Landrat Bumeder (Dingolfing-Landau) getestet

Die Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau steigen wie in allen anderen bayerischen Kreisen stetig. Inzwischen ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut bei 69,3 (Stand: 26. Oktober, 12 Uhr). Insgesamt gelten im Landkreis aktuell 77 Personen als laufende Fälle, 1.120 haben sich seit Beginn der Pandemie infiziert, elf sind mit oder an Corona gestorben.

Landrat Werner Bumeder, der sich nach Corona-Fällen im familiären Umfeld seit vergangenem Donnerstag in Quarantäne befindet, hat sein erstes Testergebnis erhalten: Es ist negativ.

Unter den neuen Corona-Fällen befinden sich auch Schüler und Kindergartenkinder: Ein Fall wurde aus einer fünften Klasse der Realschule Niederviehbach gemeldet, ein Fall aus einer ersten Klasse der Grundschule St. Josef in Dingolfing, ein Fall aus der Mittelschule Pilsting sowie ein Fall in der Kita in Haidlfing und bei den BMW-Strolchen. Die Infektionen kommen meist aus dem familiären Umfeld. Acht Klassen beziehungsweise Kindergartengruppen befinden sich aktuell in Quarantäne. In diesem Zusammenhang weist Landrat Werner Bumeder darauf hin, dass der Landkreis an der Maskenpflicht für alle Schüler und an der Gruppenbildung in Kitas festhalten wird.

Der Landkreis Rottal-Inn hat heute einen regionalen Lockdown verhängt. Berufspendler nach Dingolfing-Landau und umgekehrt betrifft das nicht. Sie können uneingeschränkt in die Arbeit fahren.

Die Teststation des Landkreises in der Industriestraße in Dingolfing wird aktuell gut genutzt. Sie ist deshalb am kommenden Wochenende (31. Oktober/1. November) und am darauffolgenden Wochenende (7./8. November) von 10 bis 16 Uhr sowie unter der Woche von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Das Bürgertelefon ist diese Woche von 10 bis 12 Uhr und am Freitag von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 08731 87-200 erreichbar.

Montag, 26. Oktober, 16.30 Uhr: Wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler

Mit Wirkung zum 23. Oktober wurde in Bayern die Einreise-Quarantäneverordnung geändert. Für Grenzpendler aus Risikogebieten (z.B. Tschechien) ist nun die wöchentliche Vorlage eines Corona Testergebnisses vorgeschrieben. Wer also aus einem Risikogebiet regelmäßig mindestens einmal wöchentlich nach Bayern einreist, um sich dort aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen aufzuhalten, muss sich somit wöchentlich auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Bezüglich der Vorlagepflicht der Testergebnisse bleibt es im Landkreis Cham aber beim bisherigen Vorgehen: Der Arbeitnehmer muss das Testergebnis auf Anforderung vorlegen können. Die Anforderung kann durch die Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt) oder durch eine von ihr beauftragte Stelle (z.B. von der Polizei durchgeführte Kontrollen) erfolgen. Die Grenzpendler sollen deshalb das jeweils aktuelle Testergebnis mitführen. Personen, die positiv getestet wurden und nach abgeleisteter Quarantäne beziehungsweise nach ihrer vollständigen Genesung wieder arbeiten, brauchen zukünftig keine Tests mehr durchführen. Diese sollen zum Nachweis bei Kontrollen das Schreiben des Gesundheitsamtes (Quarantäneanordnung nach positivem Test) dabei haben.

Montag, 26. Oktober, 15.20 Uhr: Aktuelle Zahlen für Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Zahlen für den Freistaat veröffentlicht. Die Gesamtzahl der Fälle ist auf 91.697 gestiegen, davon gelten 70.800 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen einen Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 2.744.

Montag, 26. Oktober, 14.24 Uhr: Mehrere Schulklassen im Raum Regensburg unter Quarantäne

Mehrere Schulklassen im Raum Regensburg müssen momentan wegen aufgetretener Infektionsfälle in häuslicher Quarantäne bleiben. Das teilte die Stadt Regensburg am Montagmittag mit. Hier finden Sie eine Auflistung, welche Schulen genau betroffen sind.

Montag, 26. Oktober, 13.22 Uhr: Polizei kontrolliert Gaststätten in Straubing

Die Polizei und das Amt für Verbraucherschutz haben am Wochenende mehrere Gaststätten in Straubing kontrolliert. Bei zwei von sechs Lokalen stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen die aktuell geltenden Corona-Regeln fest.

Montag, 26. Oktober, 11.53 Uhr: Lockdown im Landkreis Rottal-Inn

Angesichts extrem gestiegener Corona-Zahlen gelten im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn ab Dienstag strikte Ausgangsbeschränkungen. Schulen und Kindergärten werden geschlossen. Es ist der zweite Kreis in Bayern mit diesen Maßnahmen. 

Montag, 26. Oktober, 10.26 Uhr: Augsburger Corona-Warnwert über 200: Lockdown droht

Bayerns drittgrößte Stadt hat bei dem Sieben-Tage-Wert die Marke von 200 Corona-Neuinfektionen überschritten. Wie die Stadt Augsburg am Montag berichtete, hat es in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 205,4 Neuinfektionen gegeben. Bis Mitte der Woche will die Stadtverwaltung beobachten, ob die bereits ergriffenen Schutzmaßnahmen Wirkung zeigen. "Dann wird - in Abstimmung mit der Regierung von Schwaben und der Staatsregierung - entschieden, wie es weitergeht", teilte die Stadt mit. Auch ein zweiter Lockdown ist nach den Angaben der Kommune möglich. Lesen Sie hierzu Augsburger Corona-Warnwert über 200: Lockdown droht

Montag, 26. Oktober, 8.40 Uhr: Studenten sehen schlechtere Berufschancen wegen Corona

Die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen werfen einer Umfrage zufolge auch die beruflichen Pläne vieler Studenten über den Haufen. So gehen mehr als 40 Prozent davon aus, dass sich ihre Berufsaussichten in den vergangenen Monaten verschlechtert haben, heißt es in der neuen "Studierendenstudie" des Beratungsunternehmens EY. Ein gutes Viertel hat seine Pläne schon geändert und will nun zum Beispiel länger studieren, die Branche wechseln oder sich doch lieber nicht selbstständig machen.

Zwar seien 79 Prozent der Befragten trotz allem immer noch zufrieden oder gar sehr zufrieden mit ihrer aktuellen persönlichen Situation, heißt es weiter. Im Vergleich zur vorangegangenen Erhebung 2018 sei das aber ein deutlicher Rückgang.

Sonntag, 25. Oktober, 22.20 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen lag am Sonntag nach den offiziellen Zahlen bei 68,2. Zusätzlich hinzu gekommen sind am Sonntag elf neue positive Fälle.

Sonntag, 25. Oktober, 22.04 Uhr: Huml warnt Österreicher vor Shopping-Tour in Bayern

In Bayern gibt es Befürchtungen, dass am Montag trotz der Corona-Krise viele Österreicher ihren Nationalfeiertag zu einem Einkaufsbummel im Freistaat nutzen möchten. Lesen Sie hierzu Huml warnt Österreicher vor Shopping-Tour in Bayern

Sonntag, 25. Oktober, 17.06 Uhr: Sieben Neuinfektionen im Landkreis Regen

Heute wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen sieben SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 224 Landkreisbürger infiziert worden; davon sind 132 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Damit konnten bisher insgesamt 420 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 49,1 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dies bedeutet aber nicht, dass die Einschränkungen jetzt schon gelockert werden. Die Corona-Ampel muss eine Woche lang gelb sein. Bis dahin gelten die Maßnahmen der Rot-Regelung. Es muss eine Woche lang gelb, also ein Wert von zwischen 35 und unter 50 gelten, erst dann gelten auch die Maßnahmen der gelben Stufe.

Sonntag, 25. Oktober, 14.09 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach wurden im Freistaat bis heute 90.194 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Davon gelten 70.310 bereits wieder als genesen. Die Anzahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 2.740.

Sonntag, 25. Oktober, 13.50 Uhr: Keine Maskenpflicht an Erdinger Grundschulen

Mit Überschreiten des Grenzwertes von 50 auf der Bayerischen Corona-Ampel bezogen auf die 7-Tage-Inzidenz wird das Tragen von Masken im Unterricht auch für Grundschüler verpflichtend. Aufgrund der spezifischen Lage im Landkreis Erding setzt jedoch Landrat Martin Bayerstorfer per Allgemeinverfügung die Regelung zum verpflichtenden Tragen der Maske am Platz für die Grundschulen im Landkreis mit sofortiger Wirkung aus. Mehr dazu lesen Sie hier: Keine Maskenpflicht an Erdinger Grundschulen

Sonntag, 25. Oktober, 12.35 Uhr: Regensburg verlängert Maskenpflicht und Alkoholverbot

Die Stadt Regensburg verlängert die bestehende Maskenpflicht und das Alkoholkonsumverbot in der Altstadt. Die Regelungen sollen vorerst weiter bis zum 8. November gelten. Das ergibt sich aus der neuen städtischen Allgemeinverfügung, die ab Montag, 26. Oktober, in Kraft tritt und nach dem Auslaufen der bisherigen Regelungen gilt. Mehr dazu lesen Sie hier: Regensburg verlängert Maskenpflicht und Alkoholverbot

Sonntag, 25. Oktober, 10.55 Uhr: 700.000 freiwillige Corona-Tests in drei Monaten

Das freiwillige Corona-Testprogramm der Staatsregierung für die Bürger wird rege nachgefragt: Seit dem Start vor drei Monaten haben die Arztpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) 708.689 dieser freiwilligen Tests gemeldet, wie Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Sonntag mitteilte. Lesen Sie hierzu 700.000 freiwillige Corona-Tests in drei Monaten

Sonntag, 25. Oktober, 10.54 Uhr: Corona-Ampel für München springt auf "Dunkelrot"

In der Corona-Pandemie ist in der bayerischen Landeshauptstadt ein weiterer kritischer Wert der Neuinfektionen überschritten worden. Nach Zahlen des Robert Koch-Institutes vom Sonntag (00:00 Uhr) liegt der Wert bei 100,6 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Damit hat München nach der bayerischen Corona-Ampel nun den Status "Dunkelrot". Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Ampel für München springt auf "dunkelrot"

Samstag, 24. Oktober, 23.03 Uhr: Verschärfte Corona-Regeln für den Landkreis Straubing-Bogen ab Sonntag

Der Landkreis Straubing-Bogen hat am Samstag gemäß den offiziellen Zahlen von RKI (Stand 0 Uhr) und LGL (Stand 8 Uhr) mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 58,3 den Schwellenwert 50 überschritten. Deshalb gelten ab Sonntag folgende Corona-Maßnahmen.

Samstag, 24. Oktober, 17.59 Uhr: Drei Neuinfektionen im Landkreis Regen

Heute wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen drei SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Zwei davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen aus anderen Infektionsfällen bekannt. Zudem wurden am Freitagabend noch drei weitere Personen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 217 Landkreisbürger infiziert worden; davon sind 132 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Damit konnten bisher insgesamt 413 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 58,13 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Samstag, 24. Oktober, 17.15 Uhr: Corona-Ampel - Welche Städte und Landkreise stehen aktuell auf "gelb", "rot" oder "dunkelrot"?

Mit der "Corona-Ampel" will der Freistaat Bayern für mehr Einheitlichkeit im Kampf gegen das Coronavirus sorgen. Erfahren Sie in unserem Überblick, welche Landkreise aktuell auf "gelb", "rot" oder "dunkelrot" stehen. 

Samstag, 24. Oktober, 16.03 Uhr: Künstler fordern bei Demo Corona-Hilfen

Wegen coronabedingter Existenzangst haben Künstler und ihre prominenten Unterstützer bei einer Kundgebung in München Hilfe von der Politik verlangt. Unter dem Motto "Aufstehen für die Kultur" machten sie am Samstag ihrer Not bei der Demonstration auf dem Königsplatz im Herzen des Münchner Kunstareals Luft. Lesen Sie hierzu Künstler fordern bei Demo Corona-Hilfen

Samstag, 24. Oktober, 14.09 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach wurden im Freistaat bis heute 88.613 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Davon gelten 69.800 bereits wieder als genesen. Die Anzahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 2.739.

Samstag, 24. Oktober, 12.32 Uhr: Landkreis Regensburg überschreitet Signalwert von 35

Der Landkreis Regensburg hat laut Robert-Koch-Institut am Samstag mit einem Inzidenzwert von 43,3 den Signalwert von 35 erstmals überschritten. Ab Sonntag gelten verschärfte Corona-Regeln.

Samstag, 24. Oktober, 11.57 Uhr: Das sind die deutschen Corona-Risikogebiete

In der Bundesrepublik Deutschland steigen vielerorts die Zahlen der Neuinfektionen. Im Artikel finden Sie einen Überblick, welche Regionen derzeit als Corona-Risikogebiete gelten. Lesen Sie hierzu Das sind die deutschen Corona-Risikogebiete

Samstag, 24. Oktober, 11.47 Uhr: Merkel: Gebot der Stunde heißt Kontakte reduzieren

Die Kanzlerin war unzufrieden mit dem letzten Bund/Länder-Treffen zur Bekämpfung der Pandemie. In ihrem Videopodcast appelliert sie nun erneut direkt an die Bürger. Unterdessen geht die Debatte um möglichst einheitliche Maßnahmen weiter. Lesen Sie hierzu Merkel: Gebot der Stunde heißt Kontakte reduzieren

Samstag, 24. Oktober, 8.45 Uhr: Corona-Ampel in Landshut springt auf Rot - verschärfte Maßnahmen ab Sonntag

Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Landshut ist am Samstag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf statistisch 58,6 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Damit springt die bayernweit gültige Corona-Warnampel von Gelb auf Rot. Mit Wirkung zum Sonntag, 0 Uhr, treten deshalb gemäß der aktuellen Fassung der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weitere Beschränkungen in Kraft. Lesen Sie hierzu Corona-Ampel in Landshut springt auf Rot

Samstag, 24. Oktober, 8.44 Uhr: Weihnachtsbäume könnten wegen Corona teurer werden

Zwei Monate vor Heiligabend verunsichert das Coronavirus die Weihnachtsbaumerzeuger. Sinkt die Nachfrage wegen fehlender Weihnachtsmärkte? Auswirkungen auf die Preise sind so oder so sehr wahrscheinlich. Lesen Sie hierzu Weihnachtsbäume könnten wegen Corona teurer werden

Samstag, 24. Oktober, 8.33 Uhr: Besuchsverbot in der Arberlandklinik Zwiesel

Ab sofort gilt in der Arberlandklinik Zwiesel ein komplettes Besuchsverbot. Die bisher bestehenden Ausnahmen für Palliativpatienten sowie für werdende Väter in der Abteilung Geburtshilfe bleiben weiterhin bestehen. Im Rahmen der durchgeführten präventiven Testungen bei Aufnahme der Patienten, wurden mehrere positive COVID-19-Fälle identifiziert. Um die Ansteckung weiterer Kontaktpersonen ausschließen zu können, wurden entsprechende Maßnahmen, unter anderem das komplette Besuchsverbot, gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Regen festgelegt. Das Besuchsverbot gilt vorerst bis auf Widerruf. Die Arberlandklinik bitten Angehörige nötige Utensilien wie beispielsweise Ersatzkleidung in möglichst verschlossenen und mit dem Patientennamen beschrifteten Beuteln an der Information abzugeben. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Stationen kümmern sich um die Abholung und Verteilung.

Samstag, 24. Oktober, 8.28 Uhr: Söder: Kein Grund zur Kursänderung in der Corona-Politik

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder(CSU) will trotz zunehmender Kritik an seiner Corona-Politik an seinem Kurs festhalten. Lesen Sie hierzu Söder: Kein Grund zur Kursänderung in der Corona-Politik

Freitag, 23. Oktober, 19.45 Uhr: Bürgertelefon im Landkreis Landshut wird eingestellt

Das Bürgertelefon des Landkreises Landshut zu den Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie wird eingestellt. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vorab über den Internetauftritt des Landkreises Landshut (www.landkreis-landshut.de) oder den Landkreis-Kanälen in den Sozialen Netzwerken (Facebook: @landkreislandshut, Instagram: @landkreis.landshut) zu informieren. Hier stehen ausführliche Informationen zum aktuellen Infektionsgeschehen in der Region, den geltenden Ampelstufen und den daraus resultierenden Maßnahmen zur Verfügung.

Freitag, 23. Oktober, 19.03 Uhr: Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen steigen weiter

Die Zahl der positiven Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen steigt weiter. Allerdings hat sich das Tempo etwas verlangsamt. Am Freitag sind insgesamt 12 neue Fälle im Landkreis hinzugekommen. Das bedeutet, dass der Landkreis bei der nächsten Veröffentlichung der offiziellen Zahlen durch RKI und LGL am Samstag den Grenzwert von 50 Fällen auf 100.000 Einwohner in der Sieben-Tage-Inzidenz überschreiten wird.

Aufgrund der steigenden Fälle und vermehrten Fragen aus der Bevölkerung wird ab Montag das gemeinsame Bürgertelefon von Stadt und Landkreis aktiviert. Bereits in dieser Woche hatte die kreisfreie Stadt Straubing ein Bürgertelefon geschalten, das nun ab Montag auch wieder als gemeinsames Bürgertelefon für Stadt und Landkreis fungieren wird. Und zwar von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 12 sowie 13 und 15 Uhr und am Freitag von 9 bis 12 Uhr. Die Telefonnummer lautet 09421/944-68222. Die vermehrte Anzahl an Fällen und Kontaktpersonen zieht auch ein erhöhtes Aufkommen an der gemeinsamen Teststation von Stadt und Landkreis nach sich. Deshalb werden nun ab kommender Woche am Dienstag und Donnerstag die Zeiten um zwei Stunden bis 18 Uhr ausgeweitet. Die Teststation hat also ab kommender Woche am Montag und Freitag von 8 bis 16 Uhr, am Dienstag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr: Österreichische Corona-Briefmarke - aus Klopapier

Toilettenpapier könnte neben Hamsterkäufern nun auch Briefmarkensammler verstärkt interessieren: Die Österreichische Post bringt eine Corona-Sonderbriefmarke aus dreilagigem Klopapier raus. Lesen Sie hierzu Östereichische Corona-Briefmarke - aus Klopapier

Freitag, 23. Oktober, 18.58 Uhr: Maskenpflicht-Ausnahme für Schüler muss genehmigt werden

Die Staatsregierung will regionale Ausnahmen von der Maskenpflicht für Grundschüler in Corona-Hotspots nicht so ohne Weiteres hinnehmen. Die Landkreise und kreisfreien Städte müssen derartige Ausnahmeregelungen vorab von den jeweiligen Bezirksregierungen genehmigen lassen - und diese ausführlich begründen. Das geht aus einem Schreiben des Gesundheitsministeriums hervor, das am Freitag an alle Kreisverwaltungsbehörden verschickt wurde und das der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt. Lesen Sie hierzu Maskenpflicht-Ausnahme für Schüler muss genehmigt werden

Freitag, 23. Oktober, 18.16 Uhr: Neuinfektionen und erweiterte Testzeiten in Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamtes wurden am heutigen Freitag vier Neuinfektionen mit Covid-19 für die Stadt Straubing gemeldet. Im Zeitraum 17. bis 23. Oktober 2020 wurden damit insgesamt 43 neue Infektionen in der Stadt Straubing festgestellt. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen in der Stadt Straubing auf 562.

Darüber hinaus informiert die Stadt Straubing darüber, dass die Testzeiten in der Teststation Am Hagen ab kommendem Dienstag, 27. Oktober, erweitert werden. Tests sind dann jeweils am Dienstag und Donnerstag bis 18 Uhr möglich. Daraus ergeben sich folgende Testzeiten: Montag und Freitag von 8 bis 16 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Mittwoch von 11 bis 19 Uhr.

Freitag, 23. Oktober, 17.24 Uhr: Maskenpflicht und Alkoholverbot in Regensburg verlängert

Entsprechend der Änderungen der siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (7. BayIfSMV) des Freistaates werden die Maskenpflicht und das Alkoholkonsumverbot in der Regensburger Altstadt vorerst bis zum 8. November 2020 verlängert. Dies ergibt sich aus der neuen städtischen Allgemeinverfügung, die nach Auslaufen der bisherigen Regelungen gilt, also ab Montag, 26. Oktober 2020.

Freitag, 23. Oktober, 16.54 Uhr: Irritation in Österreich über Pendler-Testpflicht in Bayern

In Österreich stoßen die deutschen Reisewarnungen und besonders die neue bayerische Testpflicht für Berufspendler aus Corona-Risikogebieten auf Ablehnung. Politiker und Wirtschaftsvertreter kritisierten die seit Freitag geltende bayerische Maßnahme, die einen wöchentlichen PCR-Test von einpendelnden Arbeitnehmern fordert. "Eine gewisse Vorbereitungszeit wäre wünschenswert gewesen", teilte Tirols Landeschef Günther Platter mit.

Freitag, 23. Oktober, 16.06 Uhr: Kontrolle: Mehrheit hält sich an Maskenpflicht

Angesichts der vielerorts auf Rot oder Gelb stehenden Corona-Ampel hat die bayerische Polizei am Freitag verstärkt die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert. "Die weit überwiegende Mehrzahl der Menschen hält sich vorbildlich an die Maskenpflicht", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Nachmittag in Nürnberg, wo er sich ein Bild von den Kontrollen gemacht hatte. "Es gibt aber leider auch diejenigen, die leichtfertig oder gar absichtlich auf eine Mund-Nasen-Bedeckung verzichten", sagte der Minister.

Freitag, 23. Oktober, 15.56 Uhr: Ministerium rechnet Anfang 2021 mit Impfstoff

In der Corona-Krise richten sich angesichts weiter rasant steigender Infektionszahlen wachsende Erwartungen an einen Impfstoff gegen das Virus. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte seine Einschätzung, dass erste Corona-Impfungen voraussichtlich in den ersten Monaten des nächsten Jahres möglich werden.

Freitag, 23. Oktober, 15.52 Uhr: Sechs Neuinfektionen im Landkreis Regen

Dem Landratsamt Regen am Donnerstagabend und Freitagmittag insgesamt sechs Neuinfektionen mit Covid-19 im Landkreis Regen mitgeteilt. Damit sind im zweiten Halbjahr bislang 213 bestätigte Fälle aufgetreten. Davon gelten 132 Fälle wieder als genesen und aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt gab es im Jahr 2020 im Landkreis Regen 409 bestätigte Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 72,34.

Freitag, 23. Oktober, 15.07 Uhr: Wieder Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in München

In München hat es am Freitag erneut eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung gegeben. Zu der angemeldeten Versammlung auf dem Odeonsplatz seien seit dem Vormittag bis zu etwa 350 Menschen zusammen gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Im Kern sei es den Demonstranten um die Maskenpflicht für Grundschüler gegangen - auf Plakaten waren Worte wie "Masken im Unterricht = Folter" zu lesen. Die Demonstration habe sich am frühen Nachmittag langsam aufgelöst, Zwischenfälle gab es dem Polizeisprecher zufolge bis dahin nicht.

Freitag, 23. Oktober, 14.22 Uhr: Straubing verlängert Maskenpflicht in der Innenstadt

Die Stadt Straubing hält an der erweiterten Maskenpflicht im Kerngebiet der Innenstadt fest. Die entsprechende Allgemeinverfügung soll bis zum 9. November verlängert werden. Das teilte die Stadt am Freitagnachmittag mit. Als Grund werden die weiterhin hohen Fallzahlen im Stadtgebiet aufgeführt. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (Stand 23. Oktober, 0 Uhr) weist aktuell Straubing eine Sieben-Tage-Inzidenz von 98,3 auf.

Freitag, 23. Oktober, 14.07 Uhr: Werner Bumeder als Kontaktperson in häuslicher Quarantäne

Werner Bumeder, der Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau, befindet sich seit Donnerstag in häuslicher Quarantäne. Das teilte das Landratsamt Dingolfing-Landau am Freitagnachmittag mit. Die Maßnahme wurde demnach nötig, weil Bumeder aufgrund von Corona-Fällen in der Familie als Kontaktperson eingestuft wurde. Der Landrat hat am Freitag einen Corona-Test durchgeführt, dessen Ergebnis allerdings noch aussteht. Bisher habe er keinerlei Krankheitssymptome, so das Landratsamt. Mehr dazu lesen Sie hier: Landrat Bumeder als Kontaktperson in häuslicher Quarantäne

Freitag, 23. Oktober, 12.46 Uhr: Richter bestätigen Regel zur Kontaktdatenerfassung

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat die coronabedingte Pflicht zur Erfassung von Kontaktdaten etwa in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen bestätigt. Das höchste bayerische Gericht lehnte es in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung ab, die entsprechenden Vorschriften in der bayerischen Verordnung per einstweiliger Anordnung außer Vollzug zu setzen.

Freitag, 23. Oktober, 11.57 Uhr: Amateurspiele können kostenlos verlegt werden

In der Corona-Krise können Amateurspiele in Bayern mit Fußballmannschaften aus stark betroffenen Gebieten künftig ohne Zusatzkosten verschoben werden. Das beschloss der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), wie am Freitag mitgeteilt wurde. Entscheidend ist dabei die Infektionslage: Sind Clubs in einer Region mit mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen beheimatet oder müssten in ein Gebiet mit einem solchen Inzidenzwert reisen, kann ein Match verlegt werden. Die Zustimmung des Gegners sei nicht erforderlich. Es reicht, einen Antrag beim Spielleiter einzubringen und dem Gegner rechtzeitig Bescheid zu geben, teilte der BFV mit.

Freitag, 23. Oktober, 11 Uhr: Großkontrolle der bayerischen Polizei

Die bayerische Polizei will am Freitag verstärkt die Einhaltung der Corona-Vorschriften kontrollieren. Die Beamten sollen unter anderem prüfen, ob die je nach der Stufe der Corona-Ampel geltende Maskenpflicht und die Abstandsregeln eingehalten werden, teilte das Innenministerium in München mit.
 

Freitag, 23. Oktober, 10.57 Uhr: Neue Corona-Regeln und Testpflicht für Pendler in Kraft

Die schärferen Regeln für extreme Corona-Hotspots und die neue bayerische Testpflicht für Berufspendler aus ausländischen Risikogebieten sind in Kraft. Am späten Donnerstagabend veröffentlichte das Gesundheitsministerium die entsprechend ergänzte Corona-Verordnung - die neuen Auflagen gelten damit seit Freitag. Lesen Sie hierzu Neue Corona-Regeln und Testpflicht für Pendler in Kraft

Donnerstag, 22. Oktober, 18.20 Uhr: Aktuelle Corona-Lage in Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurden heute zehn neue Infektionen mit dem Corona-Virus für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. Die Fort-schreibung des Inzidenzwertes pro 100.000 Einwohner erfolgt über das Landesamt für Gesundheit (LGL).

Donnerstag, 22. Oktober, 18.16 Uhr: Die aktuellen Corona-Regeln in Schulen und Kitas in Regensburg

Bis auf Maskenpflicht an allen Schulen vorerst keine weiteren neuen Regeln für Kindertageseinrichtungen und Schulen in Regensburg. Lesen Sie hierzu Die aktuellen Corona-Regeln in Schulen und Kitas

Donnerstag, 22. Oktober, 17.49 Uhr: Bernreiter über die Maskenpflicht im Landkreis Deggendorf

Aufgrund der stark ansteigenden Inzidenz-Zahlen und den Fällen an Grundschulen in den zurückliegenden Wochen sowie einem aktuellen Fall an einer Grundschule, kann im Landkreis Deggendorf derzeit eine Ausnahmegenehmigung von der Maskenpflicht nicht in Betracht gezogen werden. Lesen Sie hierzu Bernreiter über die Maskenpflicht im Landkreis

Donnerstag, 22. Oktober, 17.21 Uhr: Huml: An Halloween dieses Jahr nicht von Tür zu Tür ziehen

Angesichts der ungebremst steigenden Corona-Zahlen hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) dazu aufgerufen, in diesem Jahr auf Halloween-Bräuche zu verzichten. Lesen Sie hierzu Huml: An Halloween dieses Jahr nicht von Tür zu Tür ziehen

Donnerstag, 22. Oktober, 17.11 Uhr: Kauflaune sinkt - Mittelstand droht großer Jobabbau

Die Corona-Krise ist noch lange nicht ausgestanden, viele Branchen sind weiter in schwerer Not. Wirtschaftsminister Altmaier will jetzt die Corona-Hilfen nachbessern - davon könnten dann auch Freiberufler und Selbstständige stärker profitieren. Lesen Sie hierzu Kauflaune sinkt - Mittelstand droht großer Jobabbau

Donnerstag, 22. Oktober, 17.10 Uhr: Sieben Neuinfektionen im Landkreis Regen

Das Landratsamt Regen teilt mit, dass zum 22. Oktober sieben Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 vorliegen. Alle sieben Fälle sind Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Im zweiten Halbjahr sind damit 207 bestätigte Fälle im Landkreis Regen aufgetreten, von denen bereits 120 Fälle wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Ferner wurden dem Gesundheitsamt Regen drei weitere Neuinfektionen von tschechischen Pendlern bekannt. Diese wurden am Montag und am Dienstag in der mobilen Teststation an der B11 in Bayerisch Eisenstein getestet.

Donnerstag, 17.05 Uhr: Drei Viertel Bayerns auf Gelb, Rot oder Dunkelrot

Wegen ungebremst steigender Corona-Zahlen gelten von Freitag an in mittlerweile drei Viertel der Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern eine verschärfte Maskenpflicht, strikte Kontaktbeschränkungen und eine Sperrstunde in der Gastronomie. Acht Regionen haben sogar die von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eingeführte neue "dunkelrote" Warnstufe erreicht - dort dürfen Veranstaltungen nur noch mit maximal 50 Teilnehmern stattfinden. Lesen Sie hierzu Drei Viertel Bayerns auf Gelb, Rot oder Dunkelrot

Donnerstag, 22. Oktober, 16.46 Uhr: "Corona-Ampel" im Landkreis Straubing-Bogen auf gelb

Die "Corona-Ampel" im Landkreis Straubing-Bogen steht seit heutigem Donnerstag offiziell auf gelb. Das bringt Änderungen im Alltag mit sich. Mehr dazu lesen Sie hier: Was sich jetzt im Landkreis Straubing-Bogen ändert. Denn die Zahl der positiven Corona-Tests im Landkreis Straubing-Bogen steigt weiterhin deutlich an. Am Donnerstag kamen 17 neue positive Tests aus dem Landkreis hinzu. Aufgrund einiger aus der Sieben-Tages-Inzidenz wegfallender Fälle dürfte dieser Wert am Freitag zunächst einmal aber weiterhin unter der Marke von 50 bleiben.

Donnerstag, 22. Oktober, 16.32 Uhr: Landkreis Deggendorf reißt Schwellwert von 50

Auch im Landkreis Deggendorf wurde nun bei der 7-Tage-Inzidenz der Schwellenwert von 50 überschritten. Der Grund: Am gestrigen Mittwoch und bis Donnerstagnachmittag (15 Uhr) wurden dort 45 Neuinfektionen bekannt. Somit gelten auch im Landkreis Deggendorf ab Samstag, 24. Oktober, verschärfte Corona-Regeln. Mehr dazu lesen Sie hier: Landkreis Deggendorf übersteigt Warnwert von 50

Donnerstag, 22. Oktober, 14.00 Uhr: Niederbayern und Oberpfalz im roten Bereich

Laut Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) steht die Corona-Ampel mittlerweile für Ostbayern als Ganzes auf Rot. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Niederbayern laut offiziellen Angaben bei 62,37, in der Oberpfalz liegt der Wert bei 51,43, also ebenfalls über dem Warnwert.

In Niederbayern wurden im Zeitraum der vergangenen 24 Stunden 776 neue Corona-Fälle gemeldet, in der Oberpfalz 572. Gleichzeitig nimmt die Zahl der an der Infektion verstorbenen in der Region kaum noch zu. Laut LGL-Angaben wurde in Ostbayern seit dem letzten Update ein neuer Fall eines mit oder an Covid-19 verstorbenen Menschen gemeldet.

Donnerstag, 22. Oktober, 13.50 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Kelheim ist 30,1 (Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), Datenstand 22. Oktober, 0 Uhr). Es gibt 42 aktive Fälle im Landkreis Kelheim. Es gibt 1.904 Kontaktpersonen, davon sind 743 positive Fälle (+ 10 im Vergleich zum Vortag) registriert. 666 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 21. Oktober, 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Donnerstag, 22. Oktober, 13.36 Uhr: Söder rechnet weiter mit schnellem Anstieg der Corona-Zahlen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) rechnet damit, dass die Corona-Infektionszahlen zunächst weiter deutlich steigen und mahnt zur Geduld. Er befürchte, dass die Infektionszahlen bald wieder exponentiell in die Höhe schnellen dürften, sagte Söder am Donnerstag im Gesundheitsamt in München. "Wir hoffen, dass dann in zwei Wochen Wirkungen kommen von den Maßnahmen." Lesen Sie hierzu Söder rechnet weiter mit schnellem Anstieg der Corona-Zahlen

Donnerstag, 22. Oktober, 12.33 Uhr: Bayern will regelmäßige Tests für Pendler aus Tschechien

Bayern plant, dass ausländische Berufspendler künftig einmal pro Woche einen negativen Corona-Test vorweisen müssen, wenn sie sich binnen 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet wie Tschechien aufgehalten haben. "Unser Ziel ist, dass die Grenzen offen bleiben", sagte der Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und betonte: "Wer Grenzen offen halten will, der muss auch für mehr Sicherheit sorgen." Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern will regelmäßige Tests für Pendler aus Tschechien

Donnerstag, 22. Oktober, 9.05 Uhr: Regensburg überschreitet Corona-Warnwert von 50

Laut den neuesten Zahlen des Robert-Koch-Institus (RKI) hat Regensburg heute den kritischen Warnwert von 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen (gerechnet auf 100.000 Einwohner) überschritten. Der Wert liegt nun bei 54,9 (Stand: 22. Oktober, 0 Uhr). Damit ist die Domstadt auf der Corona-Warnampel des Bayerischen Gesundheitsministeriums nun als "rot" gelistet, wodurch weitere Einschränkungen im Stadtgebiet in Kraft treten. Mehr dazu lesen Sie hier: Regensburg überschreitet Corona-Warnwert von 50

Donnerstag, 22. Oktober, 8.47 Uhr: Städtetag sieht neue Warnstufe kritisch

Der Deutsche Städtetag sieht einen Vorstoß von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisch, für Bayern eine neue "dunkelrote" Warnstufe für Regionen mit sehr hohen Corona-Zahlen einzuführen. Mehr dazu lesen Sie hier: Städtetag sieht neue Warnstufe kritisch

Donnerstag, 22. Oktober: 7:23 Uhr: Landkreis Cham setzt Mundschutzpflicht vorläufig aus

Die älteren Schüler müssen den Mundschutz aufbehalten, die Grundschüler im Landkreis Cham sind ab heute hingegen von dieser Pflicht einstweilen befreit. Landrat Franz Löffler hat die Maskenpflicht im Unterricht bis auf weiteres ausgesetzt. Mehr dazu lesen Sie hier: Landkreis Cham setzt Mundschutzpflicht vorläufig aus

Mittwoch, 21. Oktober, 18.44 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus der Stadt Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurden gestern vier neue Infektionen mit dem Corona-Virus für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. Laut abschließender Meldung wurden heute neun weitere Neuinfektionen in der Stadt Straubing festgestellt. Bis Donnerstag letzter Woche verlief die Zahl der Neuinfektionen in der Stadt Straubing weitgehend stabil. Von den von vergangenem Freitag bis gestern insgesamt 28 gemeldeten Fällen sind nach aktuellem Stand 14 auf eine private Feier zurückzuführen, die nicht im Stadtgebiet stattgefunden hat. Sieben der Fälle stehen im Zusammenhang mit einem Straubinger Unternehmen, bei den restlichen sieben Fällen ist die Ansteckungsquelle unbestimmt.

Daher appelliert die Stadt Straubing daran, gerade auch im privaten und beruflichen Umfeld insbesondere auf die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen, die bekannten Abstands- und Hygieneregelungen sowie die Vorgaben zum Tragen einer Alltagsmaske zu achten.

Mittwoch, 21. Oktober, 18.33 Uhr: Straubing-Bogen wird wohl am Donnerstag den Inzidenzwert von 35 reißen

Der Landkreis Straubing-Bogen wird in den offiziellen Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Donnerstag den Sieben-Tages-Inzidenz-Wert von 35 reißen. Am Mittwoch lag dieser (Stand 0 Uhr RKI, Stand 8 Uhr LGL) noch bei 33,6. Lesen Sie hierzu Straubing-Bogen wird wohl am Donnerstag den Inzidenzwert von 35 reißen

Mittwoch, 21. Oktober, 18.25 Uhr: Gelb, Rot, Dunkelrot: Bayerns neue Corona-Warnstufen

In acht bayerischen Corona-Hotspots mit drastischen Zahlen weit jenseits der bisherigen Warnstufen gelten schon von diesem Donnerstag an zusätzliche Beschränkungen. Wenn die Zahl von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird, dürfen Veranstaltungen nur noch mit maximal 50 Teilnehmern stattfinden, und es gilt eine Sperrstunde ab 21 Uhr. Lesen Sie hierzu Gelb, Rot, Dunkelrot: Bayerns neue Corona-Warnstufen

Mittwoch, 21. Oktober, 17.08 Uhr: Acht weitere Infektionen in Regen

Das Landratsamt Regen meldet acht SARS-CoV-2-Neuinfektionen. Sieben davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen aus anderen Infektionsfällen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 200 Landkreisbürger infiziert worden; davon sind 116 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Damit konnten bisher insgesamt 396 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 94,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. In den Arberlandkliniken werden derzeit zwei Personen stationär wegen einer SARS-CoV-2-Infektion behandelt.

Mittwoch, 21. Oktober, 14.27 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach wurden im Freistaat bis heute 82.270 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Davon gelten 67.930 bereits wieder als genesen. Die Anzahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 2.725.

Mittwoch, 21. Oktober, 14.19 Uhr: Zwei Regensburger Klassen in Quarantäne

Wegen bestätigter Infektionen mit dem Coronavirus müssen sich zwei Schulklassen in Regensburg in Quarantäne begeben. Betroffen ist laut Aussage der Stadt eine Klasse der Städtischen Berufsschule II, (Quarantäne bis einschließlich 29. Oktober) und eine Klasse der Albert-Schweitzer-Realschule (Quarantäne bis einschließlich 30. Oktober).

Mittwoch, 21. Oktober, 14.12 Uhr: Corona-Ampel steht in Dingolfing-Landau weiterhin auf gelb

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Dingolfing-Landau bleibt weiter über dem Signalwert von 35. Aktuell gelten 49 Personen als laufende Fälle, 1.070 Personen haben sich seit Beginn der Pandemie infiziert, elf Menschen sind mit oder an Corona gestorben. Laut Robert-Koch-Institut liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 40,3 (Stand: 21. Oktober, 11 Uhr). Lesen Sie hierzu Corona-Ampel steht in Dingolfing-Landau weiterhin auf gelb

Mittwoch, 21. Oktober, 13.56 Uhr: Testpflicht für Berufspendler aus Hotspots im Ausland

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will im Freistaat eine Testpflicht für Berufspendler aus ausländischen Corona-Hotspots einführen. Wer sich binnen 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat und nach Deutschland zum Arbeiten pendelt, soll künftig einmal pro Woche einen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Lesen Sie hierzu Söder will Testpflicht für Berufspendler aus Hotspots im Ausland

Mittwoch, 21. Oktober, 13.54 Uhr: Veranstaltungs-Beschränkung auf 50 Personen ab Corona-Wert 100

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat für Regionen mit drastisch erhöhten Corona-Zahlen eine Beschränkung von Veranstaltungen auf maximal 50 Teilnehmer und eine Sperrstunde ab 21 Uhr angekündigt. Dies soll dann greifen, wenn die Zahl von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird. Lesen Sie hierzu Söder: Event-Beschränkung auf 50 Personen ab Corona-Wert 100

Mittwoch, 21. Oktober, 13.46 Uhr: Tschechien verhängt Lockdown und schließt Geschäfte

Angesichts sprunghaft steigender Corona-Zahlen greift Tschechien zu drastischen Maßnahmen, die einem landesweiten Lockdown gleichkommen. Von Donnerstagmorgen an müssen fast alle Geschäfte schließen, wie Gesundheitsminister Roman Prymula am Mittwoch bekanntgab. Lesen Sie hierzu Tschechien verhängt Lockdown und schließt Geschäfte

Mittwoch, 21. Oktober, 13.35 Uhr: Söder: Ernsthaftigkeit und Seriosität gegen Corona

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat in einem flehentlichen Appell zu Ernsthaftigkeit und Seriosität im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. "Vorsicht und Umsicht sind der beste Maßstab", sagte Söder am Mittwoch bei seiner Regierungserklärung im Bayerischen Landtag. "Es ist in Deutschland zu früh und viel zu hoch von den Zahlen", sagte Söder. Der Winter, mit einem erhöhten Infektionsgeschehen, komme erst noch. Lesen Sie hierzu Söder: Ernsthaftigkeit und Seriosität gegen Corona

Mittwoch, 21. Oktober, 13.23 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Aktuell (Stand 21.10.2020, 12 Uhr) liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kelheim bei 26. Darüber hinaus gibt es im Moment 34 aktive Fälle. Davon neun in Bad Abbach, fünf in Mainburg, vier in Abensberg, je drei in Kelheim, Neustadt an der Donau und Volkenschwand, und je einen in Attenhofen, Herrngiersdorf, Langquaid, Painten, Riedenburg, Rohr in Niederbayern und Train. Es gibt 1.849 Kontaktpersonen, davon sind 733 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum Vortag) registriert. 664 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 20.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Mittwoch, 21. Oktober, 10.38 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen knapp unter 35

Am Dienstag wurden für den Landkreis Straubing-Bogen sieben neue Positiv-Testungen auf das Corona-Virus gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis stieg damit auf 33,6 (Stand 0:00 Uhr, Quelle: RKI) und liegt nur noch knapp unter 35, was gemäß der Bayerischen „Corona-Ampel-Regelung“ Einschränkungen zur Folge hätte. Da in den kommenden Tagen gemäß der Sieben-Tages-Inzidenz stets auch einige Fälle wegfallen, lässt sich die weitere Entwicklung laut Landratsamt derzeit nur schwer vorhersagen.

Mittwoch, 21. Oktober, 10.12 Uhr: Ab Grenzwert über 100: Söder erwägt zusätzliche Maßnahmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zieht einen neuen Corona-Grenzwert mit zusätzlichen Beschränkungen in Betracht. In einer CSU-Fraktionssitzung am Mittwoch nannte er nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einen neuen Grenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Man müsse bei diesem Wert beginnen, weitere Maßnahmen in Betracht zu ziehen, Richtlinien vorzugeben, sagte Söder nach Teilnehmerangaben. Details ließ er zunächst offen. Am Nachmittag will er eine Regierungserklärung im Landtag zur Corona-Krise abgeben. Lesen Sie hierzu Ab Grenzwert über 100: Söder erwägt zusätzliche Maßnahmen

Mittwoch, 21. Oktober, 8.35 Uhr: Keine Maskenpflicht für Münchner Grundschüler am Sitzplatz

Grundschüler in München müssen an ihrem Sitzplatz keine Maske mehr tragen. "Grundschüler sind keine Infektionstreiber", erklärte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag. Ohne Mund-Nasen-Schutz sollen die Einschränkungen für junge Schüler so gering wie möglich gehalten werden. Wenn eine Stadt den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschreitet, müssen eigentlich alle Schüler eine Maske im Unterricht tragen. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt der Inzidenzwert für München bei 72,77 (Stand: Dienstag, 8:00 Uhr). Die Stadt macht nun eine Ausnahme für Grundschulen und Grundstufen an Förderzentren.

Mittwoch, 21. Oktober, 8.15 Uhr: Virologe: Bayern-Spiel trotz Gnabrys Infektion möglich

Nach Einschätzung des Virologen Jonas Schmidt-Chanasit kann der Champions-League-Auftakt des FC Bayern gegen Atlético Madrid trotz der Corona-Infektion des Fußball-Nationalspielers Serge Gnabry heute stattfinden. "Mit einer regelmäßigen Testung, jeden Tag, kann man ausschließen, dass dort ein infektiöser Spieler teilnimmt. So lange alle negativ bleiben, kann man mit einer täglichen Testung ausschließen, dass dort Infektionen stattfinden", sagte Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin dem Sender Sky in einem Interview am Dienstagabend.

Mittwoch, 21. Oktober, 7.34 Uhr: Söders Regierungserklärung zur Corona-Krise im Landtag

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen in Bayern will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch um 13.00 Uhr eine Regierungserklärung im Landtag abgeben. Im Zentrum steht die weitere Strategie. Söder will dem Vernehmen nach vor allem an die Verantwortung und Vernunft jedes einzelnen appellieren. Mehr dazu lesen Sie hier: Söders Regierungserklärung zur Corona-Krise im Landtag

Dienstag, 20. Oktober, 17.41 Uhr: Rodinger Realschule schlägt hohe Wellen

Diese Meldung aus Roding im Landkreis Cham schlägt hohe Wellen. Dafür verantwortlich: die Aktion des dortigen Direktors. Die steigende Zahl an Attesten für eine Befreiung von der Maskenpflicht hatten ihn veranlasst, eine Beschwerde bei der Ärztekammer einzureichen. Die Reaktionen darauf lesen Sie hier: Überwältigende Resonanz für Realschuldirektor in Roding

Dienstag, 20. Oktober, 17.38 Uhr: Kita im Landkreis Landshut geschlossen

Nachdem eine Mitarbeiterin positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, wurde die Kindertagesstätte in Kirchberg bei Kröning vom Gesundheitsamt in Absprache mit der Gemeinde geschlossen. Die Kita bleibt voraussichtlich bis 30. Oktober zu. Mehr dazu lesen Sie hier: Kindertagesstätte im Landkreis Landshut vorübergehend geschlossen

Dienstag, 20. Oktober, 15.37 Uhr: Pfarreien sollen auf Gräbersegnung an Allerheiligen verzichten

Aufgrund der aktuellen Situation empfiehlt das Landratsamt Straubing-Bogen dennoch allen Pfarreien, sehr sorgfältig zu prüfen, ob die offizielle Gräbersegnung an Allerheiligen im Landkreis in diesem Jahr überhaupt in der bekannten Form durchgeführt werden soll. Lesen Sie hierzu Pfarreien sollen auf Gräbersegnung an Allerheiligen verzichten

Dienstag, 20. Oktober, 15.13 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern 

Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag (Stand 20. Oktober) im Freistaat Bayern 80.966 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Als davon genesen gelten 67.380 Fälle. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn über den Erkrankungsbeginn hinaus beziehungsweise das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt oder keine Unterbringung in einem Krankenhaus notwendig wurde. Die Zahl der Todesfälle liegt im Vergleich zum Vortag bei 2.719.

Dienstag, 20. Oktober, 14.10 Uhr: Sind Gottesdienste Infektionsherde?

In Niederbayern und der Oberpfalz gibt es nachweislich keine Covid-19-Infektionen nach dem Besuch von Gottesdiensten, wie das Bistum Regensburg mitteilt. Lesen Sie hierzu Sind Gottesdienste Infektionsherde?

Dienstag, 20. Oktober, 14.03 Uhr: Landkreis Regen will weiter Pendler testen

„Die Testung von Grenzpendlern trägt zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit bei“, sagt Landrätin Rita Röhrl. Deswegen werde der Landkreis Regen auch weiterhin Pendler auf SARS-CoV-2 testen. Die Testergebnisse der ersten vier Testtage in Bayerisch Eisenstein würden sie hier bestärken. 

Die Landrätin hoffe, dass man „demnächst die mobile Teststation durch eine Dauereinrichtung in Bayerisch Eisenstein ersetzen kann.“ Nachdem im Nachbarland Tschechien die Infektionszahlen weiter, zum Teil dramatisch, ansteigen, wolle man auch an der Pendlertestung festhalten.Lesen Sie hierzu Pendlertests bleiben - 3,3 Prozent der Arbeiter aus Tschechien sind positiv

Dienstag, 20. Oktober, 13.30 Uhr: 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kelheim bei 24,4

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Kelheim derzeit bei 24,4. Das teilen die zuständigen Gesundheitsbehörden mit Verweis auf Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit.

In den vergangenen 24 Stunden wurden zwei Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Die Gesamtzahl der aktiven Fälle liegt damit im Landkreis bei 37. 659 Menschen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Dienstag, 20. Oktober, 13.20 Uhr: Fünf Klassen und zwei Lehrer in Stadt und Landkreis Regensburg in Quarantäne

Wegen aufgetretener Sars-CoV-2-Infektionsfälle sind derzeit in Stadt und Landkreis Regensburg folgende Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Am beruflichen Schulzentrum Matthäus Runtinger in Regensburg befindetn sich eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 26. Oktober, eine weitere Klasse ist bis einschließlich 28. Oktober, eine weitere Klasse und zwei Lehrkräfte sind bis einschließlich 29. Oktober in Quarantäne.

An der Realschule Neutraubling ist eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 28. Oktober, eine Klasse im Fach Religion in Quarantäne bis einschließlich 27. Oktober. Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet, heißt es in einer Mitteilung der Behörde an die Presse.

Dienstag, 20. Oktober, 8 Uhr: Debatte um Grenzschließung könnte wiederkommen

Angesichts der zugespitzten Corona-Lage in Europa hält es Bayerns Innenminister Joachim Herrmann für möglich, dass man wieder über Grenzkontrollen sprechen muss. "Die Diskussion um verstärkte Grenzkontrollen könnte wieder aufflammen, falls das Infektionsgeschehen in den Nachbarländern außer Kontrolle gerät", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). Mehr dazu lesen Sie hier: Debatte um Grenzschließung könnte wiederkommen

Montag, 19. Oktober, 20.58 Uhr: 13 Corona-Fälle bei Crown in Roding

Der Betrieb bei Crown in Roding ruht. Medien berufen sich auf einen Unternehmenssprecher, wonach 13 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden sind. Lesen Sie hierzu 13 Corona-Fälle bei Crown in Roding

Montag, 19. Oktober, 20.40 Uhr: Sennebogen in Straubing arbeitet Corona-Fälle auf

Nach 14 öffentlich gewordenen Infektionen mit dem Coronavirus beim Maschinenbauer Sennebogen, ist das Unternehmen laut Pressesprecher Florian Attenhauser mit der Aufarbeitung beschäftigt. Lesen Sie hierzu Sennebogen arbeitet Corona-Fälle auf

Montag, 19. Oktober, 19.27 Uhr: Keine neuen Fälle im Kreis Straubing-Bogen

Am Montag wurden für den Landkreis Straubing-Bogen keine neuen positiven Corona-Tests vermeldet. Damit wird in den kommenden 24 Stunden auch die Sieben-Tages-Inzidenz, die laut den offiziellen Zahlen des LGL derzeit bei 29,7 steht, auch nicht weiter ansteigen. Die Corona-Ampel im Landkreis Straubing-Bogen steht damit weiterhin auf grün.

Montag, 19. Oktober, 18.09 Uhr: Ausgangsbeschränkung im Berchtesgadener Land

Angesichts extrem gestiegener Corona-Zahlen gelten im gesamten Landkreis Berchtesgadener Land ab diesen Dienstag um 14 Uhr strikte Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist dann nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Das teilte Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) am Montagabend nach einer Krisensitzung mit Landratsamt und Regierung von Oberbayern in Bad Reichenhall mit. Dies sind bayernweit die ersten Ausgangsbeschränkungen seit mehreren Monaten.

Montag, 19. Oktober, 17.53 Uhr: Dingolfing-Landau überschreitet Inzidenzwert

Der Landkreis Dingolfing-Landau hat den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 am Montag überschritten. Das teilte das Landratsamt mit. Damit werden die Maßnahmen im Landkreis verschärft. Das Robert-Koch-Institut meldete am Montag für den Landkreis Dingolfing-Landau einen Inzidenzwert von 36,2 pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage. Dadurch gelten ab Mitternacht verschärfte Corona-Maßnahmen. Sobald der Wert unterschritten wird, gelten sie noch volle sechs Tage weiter.

Montag, 19. Oktober, 17.50 Uhr: Großer Andrang am Corona-Testzentrum

Zu Warteschlangen ist es am Montag vor dem Corona-Testzentrum der Stadt Regensburg am Dultplatz gekommen. Die Nachfrage nach Tests sei sehr groß gewesen, berichtete Juliane von Roenne-Styra, Pressesprecherin der Stadt Regensburg, auf Nachfrage.

Montag, 19. Oktober, 17.41 Uhr: Landkreis Freising reißt 50er-Marke

Obwohl der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Freising am Montag nach Berechnungen des Landratsamts die Grenze von 50 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner überschritten hat, ergeben sich vorerst keine neuen Regelungen.

Montag, 19. Oktober, 17.12 Uhr: Keine Chance für Adventsgarten

Das Gesundheitsamt wird keine Ausnahmegenehmigung für einen Adventsgarten am Ludwigsplatz mit Getränke-Ausschank während des Christkindlmarktes erteilen. Auch beim geplanten Markt am Theresienplatz sehe man große "tatsächliche und rechtliche Risiken für die Veranstaltung", wie Dr. Franz Able vom Gesundheitsamt am Montag den Mitgliedern des Ordnungsausschusses mitteilte.

Montag, 19. Oktober, 17.03 Uhr: Neue Maßnahmen im Landkreis Cham

Im Landkreis Cham übersteigt der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner seit 12. Oktober 2020 kontinuierlich den Signalwert von 35. Heute, am 19. Oktober 2020, liegt er nach den Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei 45,31. Ab heute, 19. Oktober 2020, gelten deshalb für den Landkreis Cham zusätzlich zu den ohnehin bekannten Vorgaben der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die für diesen Fall vorgesehenen Einschränkungen: Maximal zehn Personen oder 2 Haushalte bei privaten Feiern und Kontakten, ab 23 Uhr Sperrstunde und Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen, erweiterte Maskenpflicht. „Die strengeren Maßnahmen stellen natürlich eine Belastung für die Bürgerinnern und Bürger dar. Aber nur so können wir gemeinsam die Verbreitung des Virus wirksam verhindern“, erklärt Landrat Franz Löffler. „Ich appelliere nachdrücklich an Sie alle: Halten Sie gerade auch bei Familienfeiern und Treffen im privaten Kreis die Regeln ein. Sie schützen damit ihre eigene Gesundheit und die der anderen.“

Montag, 19. Oktober, 16.59 Uhr: Ampel steht auf Orange: "Kirta moi anders" abgebrochen

Zumindest ein wenig Volksfeststimmung durften die Bürger aus Dingolfing beim "Kirta moi anders" genießen. Da der Inzidenzwert im Landkreis Dingolfing-Landau über das Wochenende auf einen Wert von 36,2 Fällen in den letzten sieben Tagen gestiegen war, zog die Stadt Dingolfing jetzt die Reißleine.

Montag, 19. Oktober, 16.36 Uhr: Caritativer Christkindlmarkt am Marienplatz abgesagt

Nun trifft es auch den caritativen Christkindlmarkt am Freisinger Marienplatz: er wird aufgrund Corona und der strengen Hygiene- und Abstandsregelungen nun von den Veranstaltern abgesagt.

Montag, 19. Oktober, 16.19 Uhr: Söder für bundesweit strikte Maskenpflicht bei hohen Zahlen

Dem CSU-Chef geht es im Kampf gegen Corona nicht schnell genug. Markus Söder fordert bundesweit einheitliche Regelungen, etwa bei Maskenpflicht oder Sperrstunde. Und er bekräftigt erneut seine Bereitschaft, Länder-Rechte an den Bund abzutreten. Unter dem Eindruck rasant gestiegener Corona-Zahlen hat CSU-Chef Markus Söder eine bundesweit einheitliche Maskenpflicht für Regionen mit vielen Neuinfektionen verlangt - in Schulen, auf öffentlichen Plätzen und auch am Arbeitsplatz. Zudem rief der bayerische Ministerpräsident dazu auf, dem Bund mehr Rechte im Kampf gegen das Virus zu übertragen - derzeit geht ihm vieles nicht schnell und effektiv genug.

Montag, 19. Oktober, 16.14 Uhr: Was bedeutet die erweiterte Maskenpflicht auf dem Land?

Am Sonntag um Mitternacht ist in der Stadt Regensburg, 24 Stunden später in der Stadt Straubing die sogenannte erweiterte Maskenpflicht in Kraft getreten. Beide Städte rissen die Inzidenz-Hürde von 35 Fällen pro Woche und 100.000 Einwohnern. An besonders belebten Plätzen muss nun auch im Freien eine Maske getragen werden. Kommt so etwas auch auf die kleineren Orte zu?

Montag, 19. Oktober, 16.10 Uhr: Pflegebonus: Rund 38.000 Anträge noch nicht bearbeitet

Etwa jeder zehnte Antrag auf den Corona-Pflegebonus in Bayern war Anfang Oktober noch nicht bearbeitet. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Florian von Brunn (SPD) hervorgeht, waren etwa drei Monate nach Ablauf der Antragsfrist Ende Juni noch rund 38.000 der mehr als 350.000 Anträge in Bearbeitung.

Montag, 19. Oktober, 16.01 Uhr: Teststation für Pendler auch am Dienstag

Die Regierung von Niederbayern stellt dem Landkreis Regen auch am Dienstag, 20. Oktober, eine mobile SARS-CoV-2-Teststation zur Verfügung. Die Station wird, wie in der Vorwoche und am Vortag, am ehemaligen Badparkplatz kurz nach der Grenze in Bayerisch Eisenstein aufgebaut. Dort können sich Pendler und Einheimische in der Zeit von 6 bis 18 Uhr testen lassen. „Wir haben wieder die Zusage für einen Tag“, berichtet Landkreispressesprecher Heiko Langer. Möglicherweise könne der Einsatz auch am Dienstag kurzfristig am Nachmittag um einen Tag verlängert werden. „Sollten die mobilen Testmöglichkeiten an einem anderen Ort in Niederbayern gebraucht werden, wird die Station verlegt“, erklärt der Sprecher. Am Montag wurden bis zum Nachmittag rund 130 Testungen durchgeführt.

Montag, 19. Oktober, 15.40 Uhr: Gaststätten in Regensburg kontrolliert

Am Wochenende haben Beamte der Polizei gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsservice (KOS) der Stadt Regensburg verschiedene Betriebe kontrolliert, ob sie die Hygienebestimmungen einhalten. In einem Club rastete ein 29-Jähriger aus, attackierte mehrere Einsatzkräfte und musste in Gewahrsam genommen werden.

Montag, 19. Oktober, 15.18 Uhr: Stadt Straubing überschreitet Inzidenzwert von 50

Die Stadt Straubing hat den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 am Montag überschritten. Das bestätigte der Pressesprecher der Stadt gegenüber idowa. Damit werden die Maßnahmen in der Gäubodenstadt noch einmal verschärft. Sowohl das Robert-Koch-Institut als auch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit haben am Montag für Straubing einen Inzidenzwert von 52,31 pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet. Diesen Wert konnte die Stadt Straubing inzwischen bestätigen. Damit werden die seit heute geltenden Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie noch einmal verschärft.

Montag, 19. Oktober, 15.01 Uhr: Aktueller Stand zu den Corona-Fällen an Schulen im Landkreis Regensburg

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Grundschule Nittendorf: Schülerinnen und Schüler zweier Klassen und eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 30. Oktober.
  • Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule Regenstauf: Schülerinnen und Schüler einer ganzen Klasse und einer halben Klasse sowie zwei Lehrkräfte in Quarantäne bis einschließlich 28. Oktober.
  • Grundschule Am Judenstein, Regensburg: Schülerinnen und Schüler einer Klasse in Quarantäne bis einschließlich 27. Oktober.
  • Mittelschule St. Wolfgang, Regensburg: Schülerinnen und Schüler einer Klasse in Quarantäne bis einschließlich 28. Oktober.
  • Städtische Berufsschule II Regensburg: Schülerinnen und Schüler einer Klasse sowie eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 29. Oktober.

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Montag, 19. Oktober, 14.35 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

Insgesamt haben sich laut LGL seit Beginn der Pandemie im Freistaat 79.800 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 658 mehr als am Vortag. 2.712 Personen sind an oder mit Corona gestorben. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 66.890 as genesen.

Montag, 19. Oktober, 13.22 Uhr: Diese Regeln gelten für den Kreis Deggendorf

Das Landratsamt Deggendorf hat weitere Anpassungen zur Maskenpflicht am Arbeitsplatz und zur Sperrstunde bekannt gegeben. Seit Donnerstag ist dort der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 überschritten. Für den Landkreis Deggendorf gelten ab sofort zusätzlich folgende Regeln:

  1. Es besteht Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von Freizeiteinrichtungen (Freizeitparks oder vergleichbare ortsfeste Einrichtungen), Kulturstätten (Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten und zoologische und botanische Gärten) und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden.
  2. Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht gilt im Übrigen aus selbstverständlichen Gründen nicht in den Kantinen am Platz während der Einnahme von Speisen und Getränken.
  3. Es besteht Maskenpflicht auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 und in Hochschulen.
  4. Es besteht Maskenpflicht auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos sowie für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen.
  5. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum und der Teilnehmerkreis von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens zehn Personen beschränkt. Dies gilt insbesondere auch für den Aufenthalt in der Gastronomie.Unter Einhaltung der bereits ausgearbeiteten Schutz- und Hygienekonzepte, gelten die bisherigen Regelungen, insbesondere bei der Tischbelegung.
  6. Der Teilnehmerkreis für zulässige privaten Feiern (wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern oder ähnliche Feierlichkeiten) ist, unabhängig vom Ort der Veranstaltung auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens zehn Personen beschränkt.
  7. Der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr untersagt (Sperrstunde); ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen oder mitnahmefähigen nichtalkoholischen Getränken.
  8. Die Abgabe von alkoholischen Getränken an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr untersagt.

Montag, 19. Oktober, 13 Uhr: Praktischer "Lockdown für Kreis Berchtesgaden

Im Kampf gegen die extrem gestiegenen Corona-Infektionszahlen im Landkreis Berchtesgaden will Ministerpräsident Markus Söder(CSU) praktisch einen "Lockdown" verhängen. Es werde ein Maßnahmenpaket geben, "das einem Lockdown entspricht", sagte Söder. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) solle gemeinsam mit dem Landkreis und der Regierung von Oberbayern die Details ausarbeiten. Im Kreis Berchtesgaden lag die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Montag laut Robert Koch-Institut bei 252. Dies ist einsamer Rekord in Bayern.

Montag, 19. Oktober, 12.05 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Kelheim liegt derzeit bei 26,8. Aktuelle Fälle im Landkreis Kelheim gibt es 37. Es gibt 1.788 Kontaktpersonen, davon sind 728 positive Fälle (+ 15 im Vergleich zum Vortag) registriert. 658 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Montag, 19. Oktober, 12.02 Uhr: Krankschreibung per Telefon ist wieder möglich

Wegen der verschärften Corona-Lage können Patienten mit Erkältungsbeschwerden sich jetzt wieder bundesweit telefonisch eine Krankschreibung besorgen. Lesen Sie hierzu Krankschreibung per Telefon ist wieder möglich

Montag, 19. Oktober, 11.56 Uhr: Söder warnt vor einsamer Weihnacht

CSU-Chef Markus Söder hat in eindringlichen Worten zu einem gemeinsamen und entschlossenen Kampf gegen das Coronavirus aufgerufen - und vor einsamen Weihnachten gewarnt. "Entweder schaffen wir es, in den nächsten vier Wochen wieder die Zahlen unter Kontrolle zu bekommen - oder es wird sehr schwierig", sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag nach Teilnehmerangaben in einer Schalte des CSU-Vorstands in Nürnberg. "Dann wird es ein einsames Weihnachten." Söder forderte eine bundesweit einheitliche Maskenpflicht für Regionen mit hohen Corona-Zahlen. "Wir brauchen eine allgemeine Maskenpflicht national", sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag. Der bayerische Ministerpräsident  will angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen an diesem Mittwoch eine Regierungserklärung im bayerischen Landtag abgeben.

Montag, 19. Oktober, 8.36 Uhr: Verschärfte Maßnahmen in zahlreichen Landkreisen

Die Zahlen steigen und steigen, die Politik versucht, dagegenzuhalten: Mit verschärften Maßnahmen soll das Corona-Virus in Schach gehalten werden. Sie gelten seit Samstag - und betreffen wenige Tage später schon einen Großteil des Freistaats. Darunter sind auch mehrere Regionen in Ostbayern, zum Beispiel der Landkreis Landshut und die Städte Straubing und Regensburg. Einen Überblick, welche Kreise genau betroffen sind, finden Sie hier: In diesen Kreisen gelten ab heute verschärfte Maßnahmen

Sonntag, 18. Oktober, 19.51 Uhr: Infektionsschutz am Arbeitsplatz

„Es besteht Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen. Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann“, darauf weist das Landratsamt Regen in einer Pressemitteilung hin. Insofern gilt ab Montag, 19. Oktober, an Arbeitsplätzen eine bußgeldbewehrte Maskenpflicht, außer der Abstand kann zuverlässig eingehalten werden. Entsprechend dieser Regelung genügt ein Schutz durch die Plexiglas-Scheibe nicht. Die Regelung, dass bei Kassen- und Thekenbereichen ein Plexiglas-Schutz genügt und das Personal hier von der Mund-Nasenschutz-Pflicht befreit ist, bleibt bestehen.

Sonntag, 18. Oktober, 18.59 Uhr: Die Zahlen aus dem Kreis Straubing-Bogen

Am Wochenende sind die Corona-Fallzahlen auch im Landkreis Straubing-Bogen weiter angestiegen. Am Freitag, Samstag und Sonntag wurden insgesamt 14 neue Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit aktuell bei knapp unter 30 und ist damit noch im grünen Corona-Ampelbereich. Ab einer Sieben-Tagen-Inzidenz von 35 schlägt die „Ampel“ auf gelb um – mit entsprechenden Einschränkungen. Ein wichtiger Hinweis in diesem Zusammenhang: Die Einschränkungen in der kreisfreien Stadt Straubing (Inzidenzwert über 35) gelten NICHT für den Landkreis Straubing-Bogen, da dort der entsprechende Inzidenzwert nicht erreicht wird. Ein Teil des Ausbruchsgeschehens umfasst eine private Geburtstagsfeier im Landkreis mit knapp 50 Gästen. Mittlerweile wurden zwölf Teilnehmer/innen an dieser Feier positiv getestet. Allerdings stammen nicht alle aus dem Landkreis Straubing-Bogen, sondern teilweise auch aus anderen Regionen.

Sonntag, 18. Oktober, 17.08 Uhr: Das gilt in Straubing ab Mitternacht

Seit 11. Oktober seien 20 neue Infektionen gemeldet worden, wie die Stadt mitteilt. Das ergibt hochgerechnet einen Inzidenzwert von 41,85. Ein Großteil der Ansteckungen erfolgte nach den vorliegenden Erkenntnissen im häuslichen Umfeld und bei einer privaten Feier.

Noch nicht abgeschlossen sind die Ermittlungen der Gesundheitsbehörden zu dem bereits am Freitag gemeldeten Infektionsgeschehen in einem Straubinger Unternehmen. Bisher wurden dort 14 positive Fälle festgestellt, wobei sich die Wohnsitze der betroffenen Mitarbeiter auf das Stadtgebiet, verschiedene Landkreise und auch auf das europäische Ausland verteilen.

Durch Überschreiten des Grenzwerts gelten im Stadtgebiet Straubing bereits ab Mitternacht nach dem Dreistufenplan des Freistaats Bayern insbesondere Einschränkungen in folgenden Bereichen:

  • Private Feiern und Kontakte sind auf maximal zehn Personen oder Teilnehmer aus zwei Haushalten beschränkt.
  • Ab 23 Uhr müssen Gastronomiebetriebe schließen und an Tankstellen darf kein Alkohol mehr verkauft werden.
  • Es gilt eine erweiterte Maskenpflicht im Schulunterricht ab der 5. Jahrgangsstufe sowie in allen Bereichen, in denen Menschen dichter oder länger zusammenkommen, wie zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden oder Fahrstühlen.
  • Für die Stadt Straubing wurde der Geltungsbereich für die erweiterte Maskenpflicht auf öffentlichen Freiflächen von 6 bis 24 Uhr auf den Kernbereich der Innenstadt festgelegt. Dieser umfasst Ludwigs- und Theresienplatz sowie alle Nebenstraßen bis zum Stadtgraben, im Norden bildet der Moosgraben die Grenze. Zum Geltungsbereich zählen außerdem der Stadtgraben selbst, die Straße Am Kinseherberg sowie Oberer-Thor-Platz und Stetthaimerplatz. In den genannten Bereichen der Innenstadt darf ab 23 Uhr auch kein Alkohol mehr konsumiert werden.

Sonntag, 18. Oktober, 16.24 Uhr: Sechs Neuinfektionen im Kreis Regen

Am Sonntag, 18. Oktober, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen sechs SARS-Cov-2-Neuinfektionen gemeldet. Vier der sechs Fälle waren den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 184 Landkreisbürger infiziert worden; davon sind 72 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Damit konnten bisher insgesamt 380 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen auch am Sonntag bei 90,43 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Sonntag, 18. Oktober, 16.03 Uhr: Pendlerteststation auch am Montag

Die Regierung von Niederbayern stellt dem Landkreis Regen auch am Montag, 19. Oktober, eine mobile SARS-CoV-2-Teststation zur Verfügung. Die Station wird, wie in der Vorwoche, am ehemaligen Badparkplatz kurz nach der Grenze in Bayerisch Eisenstein aufgebaut. Dort können sich Pendler und Einheimische in der Zeit von 6 bis 18 Uhr testen lassen. „Wir haben zunächst die Zusage für einen Tag“, berichtet Landkreispressesprecher Heiko Langer. Möglicherweise könne der Einsatz jeweils kurzfristig am Nachmittag zuvor um einen Tag verlängert werden. „Sollten die mobilen Testmöglichkeiten an einem anderen Ort in Niederbayern gebraucht werden, wird die Station verlegt“, erklärt der Sprecher.

Sonntag, 18. Oktober, 15.23 Uhr: Mehrere Landkreise in Niederbayern über Frühwarnwert

In Niederbayern haben laut RKI am Wochenende gleich mehrere Städte und Kreise den Frühwarnwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen überschritten. Betroffen sind Stadt Straubing, Landkreis Dingolfing-Landau, Landkreis Deggendorf, Stadt und Landkreis Passau und Landkreis Freyung-Grafenau. In den Landkreisen Rottal-Inn, Regen und Landshut liegt der Wert sogar über 50. Lediglich die Stadt Landshut und der Landkreis Kelheim befinden sich noch unter dem Frühwarnwert.

Sonntag, 18. Oktober, 14 Uhr: Landkreis Landshut überschreitet Inzidenzwert von 50

Die Ampel steht auf Rot: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die 7-Tages-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen im Landkreis Landshut derzeit bei 52,5 – damit ist der von der Bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung ausgegebene Grenzwert von 50 überschritten. Das teilte das Landratsamt am Sonntag mit.

Samstag, 17. Oktober, 17.49 Uhr: Strengere Maßnahmen in Regensburg

In Regensburg übersteigt der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner seit Montag, 12. Oktober 2020, kontinuierlich den Signalwert von 35. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit lag er am Freitag, 16. Oktober 2020, bei 45,07 und laut Robert-Koch-Institut am Samstag, 17. Oktober 2020, bei 36,6. Damit gelten für Regensburg ab morgen, 18. Oktober 2020, 00:00 Uhr, die Regeln, die in der geänderten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 17. Oktober 2020 für diesen Fall vorgesehen sind

Samstag, 17. Oktober, 17.31 Uhr: Schärfere Regeln in fast der Häfte der Kreise und Städte

Fast in der Hälfte der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte gelten wegen stark steigender Corona-Zahlen nun eine striktere Maskenpflicht, verschärfte Kontaktbeschränkungen und Sperrstunden in der Gastronomie. Die strikteren Regeln gelten automatisch überall dort, wo die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen den Wert 35 beziehungsweise 50 übersteigt.

Die Liste der betroffenen Kreise und kreisfreien Städte will das Gesundheitsministerium ab sofort täglich um 15.00 Uhr auf seiner Homepage veröffentlichen - die verschärften Regeln gelten dann jeweils ab dem Tag darauf. Am Samstag waren 42 Kommunen über dem Wert 35, 20 davon sogar über dem Wert 50. Insgesamt gibt es 71 Kreise und 25 kreisfreie Städte in Bayern. "Die Stärke unserer Regeln liegt darin, dass wir individuell auf die Lage vor Ort reagieren können", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Samstag. "Das soll uns helfen, einen landesweiten Lockdown möglichst zu vermeiden."

Samstag, 17. Oktober, 16.05 Uhr: Zehn Neuinfektionen im Kreis Regen

Am Samstag, 17. Oktober wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen zehn Neuinfektionen gemeldet. Nachdem bereits am Vorabend ein Neufall hinzu kam, sind im zweiten Halbjahr bislang 178 Landkreisbürger infiziert worden; damit konnten bisher insgesamt 374 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 90,43 Fällen pro 100.000 Einwohner. Zu den Fällen wurden die Kontaktpersonen ermittelt, wobei rund die Hälfte der neu gemeldeten infizierten Personen bereits als Kontaktpersonen von Betroffenen bekannt waren.

Samstag, 17. Oktober, 15.30 Uhr: Schärfere Regeln für den Landkreis Deggendorf

Für den Landkreis Deggendorf gelten ab sofort schärfere Regeln im Kampf gegen das Coronavirus. Der Kreis hatte am Donnerstag den ersten Frühwarnwert von 35 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Die Allgemeinverfügung, die der Landkreis Deggendorf vor zwei Tagen erlassen hat, ist aufgehoben. Stattdessen gelten die von der bayerischen Staatsregierung beschlossenen Maßnahmen zum Infektionsschutz, wie das Landratsamt am Samstag mitteilte. Der Landkreis hatte die 35-Fälle-Marke der Sieben-Tages-Inzidenz am Donnerstag bereits überschritten.

Samstag, 17. Oktober, 14.59 Uhr: Baden-Württemberg ruft höchste Corona-Alarmstufe aus

Wegen des starken Anstiegs der Infektionszahlen ruft die Landesregierung von Baden-Württemberg die höchste Corona-Alarmstufe aus. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie eine verschärfte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und weitere Kontaktbeschränkungen sollen von Montag an gelten, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Samstag nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung mitteilte.

Samstag, 17. Oktober, 14.35 Uhr: Die Zahlen für den Freistaat

Insgesamt beläuft sich die Zahl der Coronafälle in Bayern auf 78.187. Das sind 1.383 mehr im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-Covid2 stieg um zehn auf insgesamt 2.711 (Stand 8 Uhr).

Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr: Weitere Einschränkungen für den Kreis Regen

Wie von Ministerpräsident Dr. Markus Söder angekündigt, wurden am Samstag weitere Einschränkungen im Landkreis Regen wirksam. Nachdem der Landkreis weiterhin die Sieben-Tages-Inzidenz von 50 Infizierten auf 100.000 Einwohner deutlich überschreitet, greifen nun die weitreichenden Änderungen durch den Freistaat.

Für die Bürger würden sich folgende Veränderungen ergeben:

1. Maskenpflicht am Platz in Grundschulen und weiterführenden Schulen (auch für Lehrer)

2. Maskenpflicht bei Tagungen und Kongressen, in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen, Kinos und für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen. Ebenso in Fahrstühlen in öffentlichen Gebäuden sowie Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden.

3. Sperrstunde, Abgabeverbot von Alkohol an Tankstellen von 22 bis 6 Uhr

4. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum und der Teilnehmerkreis von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens fünf Personen beschränkt.

5. Der Teilnehmerkreis bei zulässigen privaten Feiern, wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern oder ähnliche Feierlichkeiten, ist unabhängig vom Ort der Veranstaltung (somit auch in der Gastronomie) auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens fünf Personen beschränkt.

Samstag, 17. Oktober, 11.24 Uhr: Mehr Maskenkontrollen in Bus, Bahn und auf Plätzen

Vor allem in Bussen und Bahnen sowie auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen wird die Polizei in Bayern verstärkt das vorgeschriebene Tragen einer Mund-Nasen-Maske kontrollieren. "Wir müssen alles unternehmen, um die sprunghafte Ausbreitung des hochgefährlichen Virus einzudämmen und gleichzeitig einen Lockdown zu verhindern", begründete Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Samstag das Vorgehen. Gerade das Tragen einer Alltagsmaske helfe. "Leider sind nicht alle vernünftig genug, das zu kapieren."

Samstag, 17. Oktober, 9.45 Uhr: Beherbergungsverbot - Unüberlegt, unausgedacht

Was ist die Folge des Beherbergungsverbots? "Langfristig", sagt Andreas Reichinger am Montag, "werd' ich zusperren müssen." Und macht klar, dass er mit "langfristig" nicht einen Zeitraum von einem Jahr meint: "Da red' ich von einem halben Jahr oder Vierteljahr." Damit kein Missverständnis aufkommt: Andreas Reichinger ist weit davon entfernt, ein Verschwörungstheoretiker zu sein. Er ist ein ganz normaler Geschäftsmann mit einem Familienbetrieb, einem Hotel. Reichinger führt das Hotel Franziska, ein kleines Haus an der Regensburger Straße, sechs Doppelzimmer, acht Einzelzimmer, 20 Betten insgesamt. Gleich nach dem Verbot waren die ersten Absagen da.

Samstag, 17. Oktober, 9.28 Uhr: Neue Regeln für Bayerns Corona-Hotspots

Wegen der in vielen Regionen stark steigenden Corona-Infektionszahlen gelten in weiten Teilen Bayerns ab diesem Samstag deutlich schärfere Auflagen. Da weite Teile von Schwaben, Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz und Oberfranken inzwischen bei den relevanten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen Werte von mehr als 35 und oft auch über 50 vorweisen, gilt hier etwa eine erweiterte Maskenpflicht. Das Innenministerium kündigte an, dass die Polizei ab Samstag die Einhaltung verstärkt kontrollieren werde. Mehr dazu lesen Sie Hier: Mehr Masken, weniger Kontakte

Freitag, 16. Oktober, 17.59 Uhr: Corona-Fall an Realschule in Bogen

Nun haben die allgemein steigenden Coronazahlen auch den Landkreis Straubing-Bogen erreicht. Mit aktuell 24 infizierten Personen (Stand 16.10., 9 Uhr) gibt es einen neuen Höchststand seit Juli. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit. Am Freitag wurde auch ein Fall an der Ludmilla-Realschule in Bogen bekannt. Betroffen ist eine sechste Klasse. Neben der Indexperson sind 26 Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne und werden vom Gesundheitsamt informiert. Die Kategorisierung der Lehrkräfte läuft noch.

Freitag, 16. Oktober, 17.30 Uhr: 14 Neuinfektionen im Kreis Regen

Nachdem am Donnerstagabend erneut ein Fall am Abend bekannt wurde, wurden am Freitag, 16. Oktober, der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 14 Neuinfektionen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 167 bestätigte Fälle aufgetreten; damit konnten bisher insgesamt 363 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 102,05 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Freitag, 16. Oktober, 16.51 Uhr: Straubing nähert sich Corona-Frühwarnwert

Die Stadt Straubing rechnet damit, dass der kritische Inzidenzwert von 35 neuen Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner bereits an diesem Wochenende erreicht wird. Bereits am Freitag wurden in der Stadt 15 Neuinfektionen bekannt. Mehr dazu lesen Sie hier: 15 Neuinfektionen in der Stadt Straubing

Freitag, 16. Oktober, 16.16 Uhr: Polizei will ab Samstag neue Maskenpflicht strenger kontrollieren

Ab Samstag erhöht Bayerns Polizei den Druck auf alle Maskenmuffel im Freistaat. "Wir müssen alles unternehmen, um die sprunghafte Ausbreitung des hochgefährlichen Virus einzudämmen und gleichzeitig einen Lockdown zu verhindern", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Er kündigte an, dass die Polizei die neuen Vorgaben zum Infektionsschutz und damit auch die erweiterte Pflicht zum Tragen von Masken "noch häufiger und konsequenter" kontrollieren werde als bislang im Verlauf der Pandemie.

Freitag, 16. Oktober, 15.29 Uhr: Aufhebung des Beherbergungsverbots lässt Gastgeber aufatmen

"Das Telefon steht seit Tagen nicht still", sagte Astrid Piermeier, die Leiterin der Tourist-Information der Urlaubsregion Sankt Englmar, noch am Donnerstag. Einen Tag später ist sie deutlich entspannter: Die bayerische Staatsregierung hat das Beherbergungsverbot nicht verlängert. Für Astrid Piermeier ist das eine gute Nachricht. Nun könne sie die Fragen der Gastgeber und Urlauber besser beantworten und "endlich sagen, was Sache ist."

Freitag, 16. Oktober, 15.16 Uhr: Warnwert im Kreis Landshut bei 45,65

Die derzeitigen Corona-Zahlen verheißen nichts Gutes: Meldete das Gesundheitsamt Landshut in der gestrigen Ausgabe noch einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 37,52, schnellte er am Freitag auf 45,65 in Höhe. In gut unterrichteten Kreisen geht man davon aus, dass im Laufe dieses Wochenendes der 50er-Wert durchbrochen wird.

Freitag, 16. Oktober, 14.33 Uhr: Schüler und Lehrer in Quarantäne

In der Grundschule Viechtach gibt es einen positiven Corona-Fall. Weit dramatischer ist die Situation noch am Dominicus-von-Linprun-Gymnasium. Auch hier wurde ein Schüler, ein Zehntklässler, positiv getestet. Letztlich "nur eine Frage der Zeit" sei es gewesen, so Schulleiter Martin Friedl, dass es auch an den Schulen zu Fällen kommt. Fast 40 Schüler sind hier betroffen.

Freitag, 16. Oktober, 14.08 Uhr: Die aktuellen landesweiten Infektionszahlen

Stand heute Morgen 8 Uhr haben sich in Bayern insgesamt 76.804 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 65.850 davon gelten bereits wieder als genesen. 2.701 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben.

Freitag, 16. Oktober, 13.45 Uhr: Ein Coronapatient in der Kreisklinik Bogen

In der Kreisklinik in Bogen gibt es derzeit einen Coronapatienten, in Mallersdorf keinen. Beide Kliniken haben derzeit Kapazitäten für die Versorgung von an Covid-19 Erkrankten. Für den Fall, dass die Zahl der Coronakranken plötzlich stark ansteigt, können Patienten überregional verteilt werden. Die Strukturen dafür sind vorbereitet.

Freitag, 16. Oktober, 13.25 Uhr: Regensburger Weihnachtscircus muss pausieren

Kein „Manege frei“, kein „Vorhang auf“: Der Regensburger Weihnachtscircus setzt in diesem Winter wegen der Corona-Krise aus. Das teilten die Veranstalter am Freitag mit. Traditionell findet der Weihnachtscircus in Regensburg normalerweise im Dezember und Januar auf dem Dultplatz statt. Doch die aktuellen Regelungen und die nicht absehbare weitere Entwicklung der Corona-Pandemie machen es laut Veranstalter unmöglich, ein so großes Event durchzuführen.

Freitag, 16. Oktober, 12.17 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Im Landkreis Kelheim gibt es aktuell 27 aktive Corona-Fälle. Bislang gibt es insgesamt 1.741 Kontaktpersonen, davon sind 712 positive Fälle (+ 7 im Vergleich zum Vortag) registriert. 651 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. Märt aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 15.10.2020, 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Laut RKI beträgt der Inzidenzwert für den Landkreis Kelheim aktuell 17,1.

Freitag, 16. Oktober, 11.14 Uhr: In Bayern ab Samstag kein Beherbergungsverbot mehr  

Andere Bundesländer haben schon vorgelegt - nun gibt es in Bayern in Kürze auch kein Beherbergungsverbot mehr. Vorerst. Das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots läuft in Bayern an diesem Freitag aus. Die Staatsregierung verzichte auf eine Verlängerung der Vorschrift, "wir belassen es dabei", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Damit endet das Beherbergungsverbot mit Ablauf des Tages. Zur Begründung sagte Herrmann, dass man darauf setze, dass die Länder die Beschlüsse der Bund-Länder-Vereinbarung aus dieser Woche umsetzten.

Freitag, 16. Oktober, 10.38 Uhr: Quarantäne für Schüler und Lehrer an Regensburger Schulen

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle müssen an folgenden Schulen im Landkreis Regensburg vereinzelt ganze Schulklassen und Lehrer in Quarantäne. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts hervor. An der Pestalozzi-Mittelschule in Regensburg sind demnach die Schüler der Hausaufgabenbetreuung sowie zwei Lehrkräfte beziehungsweise Betreuer betroffen. Die Quarantäne dauert bis 26. Oktober. An der Willi-Ulfig-Mittelschule in Regensburg müssen vier Klassen sowie drei Lehrkräfte in Isolation. Die Quarantäne gilt für sie bis 28. Oktober, für eine Klasse dauert die Quarantäne bis 26. Oktober.

Donnerstag, 15. Oktober, 17.59 Uhr: Corona-Hotspot Bodenkirchen: Organisator der Party entschuldigt sich öffentlich

Christian Maier sagte, dass für die Feier eigens ein umfassendes Hygienekonzept erstellt worden sei. Foto: Christian Maier In der Debatte um die Party, in deren Zuge sich Bodenkirchen zum Corona-Hotspot entwickelte, hat sich nun Organisator Christian Maier persönlich an unsere Zeitung gewandt. Maier sagte, dass er am 3. Oktober seinen 30. Geburtstag in Form eines Oktoberfestes nachgefeiert habe.

Den Corona-Ausbruch nach diesem Fest, das in einer Maschinenhalle des elterlichen Hofes gefeiert wurde, bezeichnete Maier am Donnerstag als "Katastrophe". Dafür, dass er diese "Katastrophe" ausgelöst habe, entschuldige er sich bei allen "aus tiefstem Herzen": bei der Gemeinde Bodenkirchen, dem Landratsamt, dem Gesundheitsamt und allen Menschen, die direkt oder indirekt betroffen seien. "Es tut mir schrecklich leid!" Er betonte, dass er weder Ausreden vorbringen noch sich aus der Verantwortung stehlen wolle.

Donnerstag, 15. Oktober, 17.39 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag in Dingolfing ist abgesagt

Eigentlich hätte der kommende Sonntag, 18. Oktober 2020, in der Kreisstadt Dingolfing verkaufsoffen sein sollen. Doch aufgrund der sich verschärfenden Corona-Situation muss die sonntägliche Einkaufsmöglichkeit kurzfristig abgesagt werden. Bürgermeister Armin Grassinger informierte darüber in einem Pressegespräch gemeinsam mit allen Beteiligten am Donnerstag, 15. Oktober 2020.

Donnerstag, 15. Oktober, 17.30 Uhr: Gericht bestätigt Alkohol-Ausschankverbot in München

Gaststätten in München dürfen nach 22.00 Uhr wegen Corona vorerst weiter keinen Alkohol ausschenken. Das Verwaltungsgericht München wies am Donnerstag die Eilanträge zweier Restaurants gegen die entsprechende Allgemeinverfügung der Stadt zurück. Die Regelung sei angesichts weiter steigender Infektionszahlen verhältnismäßig, argumentierte die Kammer.

Donnnerstag, 15. Oktober, 17.30 Uhr: Corona-Ampel im Landkreis Landshut springt auf Gelb

Folgendes hat die Pressestelle des Landkreises Landshut am Donnerstag veröffentlicht: Die aktuelle 7-Tages-Corona-Inzidenz im Landkreis Landshut liegt bei 37,52 – Tendenz steigend. Nach einer nicht genehmigten Oktoberfest-Party in Bodenkirchen ist die Zahl der neu gemeldeten Corona-Infektionen im Landkreis Landshut in den vergangenen Tagen nach oben geschnellt. Nach den Berechnungen des Staatlichen Gesundheitsamtes liegt die 7-Tages-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen im Landkreis Landshut derzeit bei 37,52 – damit ist der von der Bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung ausgegebene „Frühwarnwert“ von 35 überschritten. Aus diesem Grund hat der Landkreis Landshut eine Allgemeinverfügung erlassen, die weitere Einschränkungen für die Bevölkerung vorsieht.

Die Allgemeinverfügung tritt um Mitternacht in Kraft und gilt somit ab Freitag, 16. Oktober 2020, 0.00 Uhr. Sie wird noch um die heutigen Kabinettsbeschlüsse ergänzt, sobald diese in Kraft getreten sind. Sie gilt für den gesamten Landkreis Landshut und umfasst folgende Maßgaben: 

Für Veranstaltungen im Öffentlichen Raum (zum Beispiel einem Gasthaus oder einem angemieteter Saal etc.), die einen absehbaren Personenkreis umfassen, wird die Teilnehmerzahl auf 50 Personen im Innenraum beschränkt. Dies gilt beispielsweise für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder Beerdigungen, aber auch für Partei- und Vereinssitzungen sowie Schulabschlussfeiern. Der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erfüllen und auf Anforderung des Landratsamtes nachweisen. Es wird dringend empfohlen, die Teilnehmerzahl bei Zusammenkünften im privaten Raum, also in der eigenen Wohnung, auf maximal 25 Personen im Innenraum zu begrenzen. Diese Vorgabe gilt auch bei Mitgliedern unterschiedlicher Hausstände. Auch hier wird empfohlen, sich unbedingt an die Hygieneregeln zu halten (Erfassung der Kontaktdaten, Einhalten der Mindestabstände oder Tragen von Masken, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, regelmäßiges Lüften). 

Für Kindertagesstätten und Schulen gilt die Stufe 2 („Gelb“) des Rahmenhygieneplans. Im Kita-Bereich müssen feste Gruppen gebildet werden, offene Konzepte sind derzeit nicht möglich. Das Betreuungspersonal muss eine Gesichtsbedeckung tragen. In den Schulen müssen die Schülerinnen und Schüler nun auch auf dem Platz Mund-Nasen-Masken tragen. Für die Grundschüler besteht diese Pflicht derzeit nicht. Lehr-, Schul- und Betreuungspersonal müssen eine Mund-Nasen-Maske tragen, sofern die Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Bei Nicht-Einhalten dieser Allgemeinverfügung wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, das mit Geldbußen bis in den fünfstelligen Bereich geahndet werden kann. Für Fragen zur Allgemeinverfügung hat der Landkreis Landshut ein Bürgertelefon eingerichtet – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen unter 0871/408-1800 zur Verfügung. 

Donnerstag, 15. Oktober, 16.50 Uhr: Söder besorgt über Lage in Nachbarländern 

München - Trotz der massiv steigenden Corona-Infektionen in Österreich und Tschechien sieht Bayern vorerst keinen Anlass zur Schließung der Grenzen. "Wir müssen uns noch mal ganz genau überlegen, wie wir auch ein Test-Management im Grenzraum machen", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Er betonte, dass ihm die Lage in den beiden Nachbarländern große Sorgen bereite und er darüber "in den nächsten Wochen" auch mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis sprechen wolle.

Für Bayern solle in den nächsten Tagen geprüft werden, wie etwa mit Tests für die Grenzpendlern verfahren werden könne, sagte Söder. Ziel sei es, die Sicherheit des Pendelverkehrs und die Sicherheit der Arbeitsplätze zu erhalten. "Wir wollen auch die Grenzen offen halten", sagte Söder und betonte, dass es aber noch viele offene Fragen zu klären gelte.

In Tschechien und in Österreich steigen die Corona-Infektionen massiv an, beide Länder sind aktuell deutlich stärker betroffen als Bayern. Das Auswärtige Amt rät daher von "nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Tschechien generell ab, für Österreich gilt die Warnung für Wien, Tirol (mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz) und Vorarlberg (mit Ausnahme des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg).

Donnerstag, 15. Oktober, 15.45 Uhr: Bayerische Staatskanzlei zerlegt Verschwörungstheorie 

Mit zunehmender Dauer der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen wächst in der Bevölkerung auch die Unzufriedenheit. Die Kritik an den Maßnahmen der Regierung nimmt zu und immer neue Verschwörungstheorien schießen wie Pilze aus dem Boden. Eine dieser Theorien nimmt nun die Bayerische Staatskanzlei ins Visier. Der Vorwurf: Dort soll man schon lange vor dem Covid-19-Ausbruch von der Pandemie gewusst haben. Angeblich gäbe es dafür auch Beweise. idowa hat bei der Staatskanzlei nachgefragt.

Donnerstag, 15. Oktober, 15.34 Uhr: Die Zahlen im Landkreis Regen steigen weiter

Nachdem am Mittwochabend noch ein Fall bekannt geworden war, wurden dem Landratsamt Regen am Donnerstag 25 Neuinfektionen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 152 bestätigte Fälle aufgetreten. Damit gab es bisher insgesamt 348 bestätigte Fälle im Landkreis Regen. Laut LGL liegt die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises am Donnerstag bei 91,72 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Donnerstag, 15. Oktober, 15.12 Uhr: Corona breitet sich weiter aus in Bayern

Das Coronavirus breitet sich in Bayern weiter aus. Am Donnerstag lagen nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) 13 Städte und Landkreise über dem wichtigen Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Darunter sind die Städte München, Augsburg, Schweinfurt, Weiden und Rosenheim sowie die Landkreise Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Rosenheim, Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn, Rottal-Inn und Schweinfurt. Der Wert lag mit über 90 am höchsten im Landkreis Regen. Mit Stand vom Donnerstag verzeichnete das LGL in Bayern bislang 75 696 Infizierte sowie 2 698 Tote.

Donnerstag, 15. Oktober, 15 Uhr: Bayern lässt Beherbergungsverbot bis auf Weiteres in Kraft

In Bayern bleibt das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots bis auf Weiteres in Kraft. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte nach einer Kabinettssitzung am Donnerstag in München aber an, die Regelung bis nach den Herbstferien regelmäßig zu überprüfen, etwa in Hinblick auf ein Urteil in Baden-Württemberg oder im Hinblick auf die weitere Entwicklung von Risikogebieten und das Vorgehen anderer Bundesländer.

Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verwiesen zudem darauf, dass die Ministerpräsidenten und der Bund im November erneut darüber beraten wollen, mit dem Ziel, eine einheitliche Regelung zu finden. Aiwanger sagte, er bitte darum und dränge darauf, "dass jetzt dann am 8. oder 9. November eine bundesweit tragfähige Lösung für alle kommt, die aber auch der Situation angemessen ist". Söder betonte aber auch grundsätzlich: "Es ist keine gute Zeit, kreuz und quer durchs Land zu reisen."

Donnerstag, 15. Oktober, 14.05 Uhr: Fälle nach Regierungsbezirken

Laut Landesamt für Gesundheit haben sich die Fallzahlen nach Regierungsbezirken so entwickelt (+Zuwachs zum Vortag in Klammern): Oberbayer 34.843 (+ 500), Niederbayern 7.601 (+ 121), Oberpfalz 7.071 (+ 86), Oberfranken 5.072 (+ 43), Mittelfranken 7.741 (+ 106), Unterfranken 5.613 (+ 87), Schwaben 7.755 (+ 129)

Donnerstag, 15. Oktober, 13.01 Uhr: Europapolitiker Manfred Weber ist in Corona-Quarantäne

Der niederbayerische CSU-Vize Manfred Weber hat sich in Corona-Quarantäne begeben. Er sei darüber informiert worden, dass er mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person in Kontakt gewesen sei, schrieb der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament am Donnerstag auf Twitter. Er sei nun in Selbstisolation und warte auf ein erstes Testergebnis. "Passt alle auf euch auf."

Donnerstag, 15. Oktober, 12 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Es gibt 1.705 Kontaktpersonen, davon sind 705 positive Fälle (+ 4 im Vergleich zum Vortag) registriert. 648 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 14.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Donnerstag, 15. Oktober, 11.10 Uhr: Neuer Corona-Rekord trotz verschärfter Regeln in Tschechien

Trotz verschärfter Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie steigen die Corona-Zahlen in Tschechien weiter an. Am Mittwoch wurden 9544 neue Fälle verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Donnerstag bekanntgab. Das war der höchste Wert an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten stieg damit auf knapp 140 000. Rund 2700 Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stieg auf 1172. Lesen Sie hierzu Neuer Corona-Rekord trotz verschärfter Regeln in Tschechien

Donnerstag, 15. Oktober, 10.09 Uhr: Corona-Ausbruch bei Eishockeyteam in Weiden

Ein Corona-Ausbruch beim Weidener Eishockeyteam Blue Devils treibt die Infektionszahlen in der Stadt nach oben. "Wir haben mittlerweile 15 bestätigte Fälle in der 1. Mannschaft", erklärte Geschäftsführer Franz Vodermeier am Mittwoch. Auch in den Nachwuchsmannschaften U20 und U17 gibt es dem Verein zufolge erste Fälle. Einzelne Testergebnisse stünden allerdings noch aus, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Zuvor hatte "Der neue Tag" über den Fall berichtet. Bislang verliefen die Erkrankungen mild, hieß es vom Verein. Die Mannschaften seien derzeit in einer 14-tägigen Quarantäne. Lesen Sie hierzu Corona-Ausbruch bei Eishockeyteam in Weiden

Donnerstag, 15. Oktober, 7.41 Uhr: Corona an Gymnasium - 1.000 Schüler und Lehrer zum Test

Nach einem Dutzend Corona-Fällen am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt sollen nun alle Schüler, Lehrer und das Schulpersonal auf das Virus getestet werden. Am Donnerstag und Freitag sollen rund 1.000 Tests vor Ort an einer mobilen Teststrecke auf das Coronavirus stattfinden, wie die Stadt am Mittwochabend mitteilte. Die Stadt Schweinfurt habe die Reihentestung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Schulleitung per Allgemeinverfügung kurzfristig angeordnet.

Mittwoch, 14. Oktober, 19.07 Uhr: Neue Beschlüsse von Bund und Ländern

In Städten und Gegenden mit stark steigenden Corona-Zahlen soll es künftig generell eine Sperrstunde um 23 Uhr in der Gastronomie geben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch bei ihren Beratungen in Berlin beschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Auch die Zahl der Gäste auf privaten Feiern soll an Corona-Hotspots eingeschränkt werden. Zudem soll es bereits bei 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen eine erweiterte Maskenpflicht geben.

Mittwoch, 14. Oktober, 17.25 Uhr: Corona in Bayern auf dem Vormarsch: Regionen über Warnwert

Das Coronavirus ist im Freistaat weiter auf dem Vormarsch. Am Mittwoch überschritt auch der Landkreis Ebersberg die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Damit lagen nach den Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) elf Städte und Landkreise über dem wichtigen Warnwert. Insgesamt verzeichnete das LGL mit Stand Mittwochfrüh in Bayern bislang 74.624 Infizierte sowie 2.692 Tote. 65.040 Menschen galten als genesen.

Mittwoch, 14. Oktober, 17.20 Uhr: Landräte sagen wegen Corona-Krise Tagung ab

Wegen der Corona-Krise hat der Bayerische Landkreistag kurzfristig die große Sitzung der Landräte aus dem Freistaat abgesagt. Die 71 Kommunalpolitiker wollten sich an diesem Donnerstag und Freitag in Deggendorf treffen.

Mittwoch, 14. Oktober, 17.11 Uhr: Wegen Infektionszahlen: Stadt sagt „Schlaflos“ ab

Die für Ende November geplante Einkaufsnacht „Schlaflos“ in Straubing findet nicht statt. Die Stadt begründet die Entscheidung mit der zuletzt bundesweit gestiegenen Anzahl positiver Corona-Tests.

Mittwoch, 14. Oktober, 16.50 Uhr: Corona-Ampel entscheidet künftig über Landtags-Teilnehmerzahl

Ein neues Ampelsystem abhängig von den Corona-Infektionen regelt künftig die zulässigen Teilnehmerzahlen für die Sitzungen des bayerischen Landtags. Darauf hat sich der Ältestenrat des Parlaments am Mittwoch in München geeinigt.

Mittwoch, 14. Oktober, 16.47 Uhr: Testangebot im Kreis Regen verlängert

Die Corona-Teststation in Bayerisch Eisenstein wird auch am Donnerstag am ehemaligen Badparkplatz zu finden sein. „Aufgrund des starken Zuspruchs habe man mit der Regierung von Niederbayern eine eintägige Verlängerung vereinbart“, sagt Landkreispressesprecher Heiko Langer. Nachdem sich in den ersten drei Tagen mehr als 1200 Menschen auf eine SARS-CoV-2-Infektion testen haben lassen, wolle man den Pendlern auch am Donnerstag die Chance auf einen Test geben. Die Station wird, wie in den Tagen zuvor, von 6 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Mittwoch, 14. Oktober, 16.20 Uhr: Die Entwicklung im Kreis Landshut

Das Landratsamt Landshut meldet insgesamt 1.401 Index-Fälle für den Raum Landshut. 1.279 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, sind inzwischen wieder genesen, 43 sind mit oder an einer Infektion gestorben. Derzeit gibt es 79 aktive Fälle und über 4.300 Kontaktpersonen. Die aktuell von einer Infektion Betroffenen stammen aus der Stadt Landshut, Bodenkirchen, Vilsbiburg, Bayerbach, Buch a. Erlbach, Essenbach, Niederaichbach, Pfeffenhausen, Kröning, Ergolding, Neufahrn, Neufraunhofen, Hohenthann, Altdorf, Velden, Kröning, Wurmsham, Schalkham, Gerzen, Kumhausen und Tiefenbach.

Mittwoch, 14. Oktober, 15.31 Uhr: Die aktuellen landesweiten Infektionszahlen

Stand heute Morgen 8 Uhr haben sich in Bayern insgesamt 74.624 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, rund 600 mehr als noch am Dienstag. 65.040 davon gelten allerdings bereits wieder als genesen. 2.692 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben – damit steigt diese Zahl im Vergleich zu Dienstag um fünf.

Mittwoch, 14. Oktober, 15 Uhr: 20 Neuinfektionen nach illegaler Party mit 120 Personen

Mindestens 120, vielleicht sogar 150 Gäste, Live-Band, Tanz und Bier vom Fass: Ein illegales „Oktoberfest“ hat die Gemeinde Bodenkirchen (Landkreis Landshut) und umliegende Gemeinden zum neuen Corona-Hotspot gemacht. Bisher wurden 20 Partygäste positiv auf das Coronavirus getestet. Die Kontaktpersonen werden noch ermittelt.

Zu der illegalen Party am 3. Oktober in einer Maschinenhalle, die sich auf dem Areal eines Bauernhofs und einer Firmenhalle befindet, hatten drei Geschwister per WhatsApp eingeladen. Das Gesundheitsamt des Landratsamts Landshut hat am Dienstagabend von der Feier erfahren. Inzwischen wurden bereits 20 Corona-Infektionen bei Gästen der nicht genehmigten Feier festgestellt (Stand: Mittwoch, 14 Uhr).

Mittwoch, 14. Oktober, 12.31 Uhr: Bund will ergänzende Maskenpflicht einführen

Die Corona-Pandemie zieht wieder an - und mit ihr wahrscheinlich auch die Beschränkungen im öffentlichen Leben. Der Bund schlägt eine Ausweitung der Maskenpflicht vor. Neue Regelungen zum umstrittenen Beherbergungsverbot sind zunächst nicht vorgesehen. Lesen Sie hierzu Bund will ergänzende Maskenpflicht einführen

Mittwoch, 14. Oktober, 11.52 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 20. Es gibt 1.679 Kontaktpersonen, davon sind 701 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 647 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Mittwoch, 14. Oktober, 11.03 Uhr: Corona-Strategie der Grünen: Millionenfache Schnelltests

Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus setzen die Grünen im bayerischen Landtag in den kommenden Monaten auf massenhafte Corona-Schnelltests. "Das Virus verbreitet sich derzeit über alle sozialen Schichten und Altersklassen hinweg, die Zahlen der Neuinfektionen steigen, insbesondere bei Jüngeren zwischen 20 und 40 Jahren und in diversen systemrelevanten Einrichtungen. Die Fallzahlenentwicklung könnte damit in den kommenden Monaten eine ungute Dynamik bekommen", heißt es im Grundsatzbeschluss der Fraktion mit dem Titel "Mit dem Virus leben". Schließungen von Kitas und Schulen sowie Überlastungen von Kliniken insbesondere aufgrund von erkranktem Personal seien mit allen Mitteln zu verhindern. Lesen Sie hierzu Corona-Strategie der Grünen

Dienstag, 13. Oktober, 19.24 Uhr: Augsburg überschreitet Corona-Warnstufe

Die Stadt Augsburg hat in der Corona-Pandemie nach eigenen Angaben die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Vom 14. bis zum 20. Oktober gelten daher verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Dazu gehören unter anderem eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen der Innenstadt und in Kinos oder Theatern auch am Sitzplatz sowie ein Verbot des Verkaufs von Alkohol zum Mitnehmen ab 21 Uhr an bestimmten Tagen und Orten. Mit Ausnahme von Familienmitgliedern dürfen sich nun maximal fünf Personen in privaten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken treffen. Bei Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstagen oder Vereinssitzungen sind bei entsprechendem Schutzkonzept maximal 25 Teilnehmende in geschlossenen Räumen oder bis zu 50 Teilnehmende unter freiem Himmel erlaubt. Mit mehr als 30 Neuinfektionen sei die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag auf 58,05 gestiegen (Stand 18 Uhr), begründete die Stadt die Vorgaben. Am Morgen hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit den Wert noch mit 48,89 angegeben (Stand 8 Uhr).

Dienstag, 13. Oktober, 17.33 Uhr: Nürnberg verschärft Regelungen

Wegen hoher Infektionszahlen hat die Stadt Nürnberg weitere Corona-Maßnahmen beschlossen. Die Einschränkungen gelten ab Mittwoch für zwei Wochen, wie die Stadt mitteilte. Laut LGL liegt der sogenannte Inzidenzwert für Nürnberg bei 36,65 (Stand Mittwoch, 8 Uhr). Die Stadt überschreitet damit knapp den Warnwert von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Schüler ab der fünften Klasse müssen im Unterricht die Maske auflassen, wenn zwischen den Kindern kein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Auch Mitarbeiter in Kitas müssen wieder einen Mund-Nase-Schutz tragen und die Kleinen in festen Gruppen betreuen. Höchstens 50 Personen dürfen in öffentlichen oder gemieteten Räumen miteinander feiern, heißt es weiter. In privaten Räumen empfiehlt die Stadt eine Begrenzung auf 25 Teilnehmer. In städtischen Kultureinrichtungen, bei Sportveranstaltungen in Hallen und im Stadion müssen Besucher nun eine Maske tragen. Ein Sicherheitsdienst sorgt am Köpfleinsberg an den Freitag- und Samstagabenden weiter dafür, dass Feierlustige unter anderem die Abstandsregeln einhalten. Am Tiergärtnertorplatz ist an den Abenden ab 20 Uhr der Verkauf von Getränken zum Mitnehmen nach wie vor verboten.

Dienstag, 13. Oktober, 17.19 Uhr: Keine Neuinfektionen im Kreis Regen

Am Dienstag wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen keine Neuinfektionen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 117 bestätigte Fälle aufgetreten; damit konnten bisher insgesamt 313 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 86,55 Fällen pro 100.000 Einwohner. An der Pendler-Teststation in Bayerisch Eisenstein wurden am Montag 542 Menschen getestet, am Dienstag wurden bis zum Nachmittag rund 300 Testungen gezählt.

Dienstag, 13. Oktober, 16.10 Uhr: Landratsamt Cham ordnet weitergehende Maßnahmen an

Das Landratsamt Cham hat auf die Überschreitung des Signalwerts von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner reagiert. Nach der Einführung eines verpflichtenden Corona-Tests für Grenzpendler aus Tschechien wurden jetzt per Allgemeinverfügung weitergehende Infektionsschutzmaßnahmen angeordnet. Die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Cham gilt ab Mittwoch, 14. Oktober 2020 bis vorerst einschließlich Sonntag, 25. Oktober 2020.

Vor allem für Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Abschlussfeiern oder Vereins- und Parteiveranstaltungen wird die Teilnehmerzahl in geschlossenen, öffentlichen oder angemieteten, Räumen auf 50 Personen und unter freiem Himmel auf 100 Personen beschränkt. In privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken sollen keine Feierlichkeiten mit mehr als 25 Teilnehmern durchgeführt werden.

Wenn sich mehrere Personen zu beruflichen, dienstlichen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten in geschlossenen Räumen aufhalten, soll jedermann eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sofern weder der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann noch Schutzwände zum Infektionsschutz aufgestellt werden können. Diese dringliche Empfehlung gilt auch für beruflich, dienstlich oder ehrenamtlich bedingte Fahrten, die von zwei oder mehr Personen in einem Kraftfahrzeug unternommen werden.

Auch in den Schulen gelten weitergehende Regelungen: So müssen die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 an Schulen im Landkreis Cham eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer und während des Unterrichts tragen. Die Lehrkräfte sind zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet, soweit der Mindestabstand von 1,5 m zu Schülern oder einer anderen Person nicht eingehalten wird. Im Bereich der Kindertageseinrichtungen sowie der Heilpädagogischen Tagesstätten müssen die Beschäftigten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Kinder müssen die Zeit in festen Gruppen verbringen, dies gilt auch für die Einnahme von Mahlzeiten.

Dienstag, 13. Oktober, 15.40 Uhr: Regensburg erlässt neue Anti-Corona-Maßnahmen

In Regensburg ist der 7-Tages-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner über den Signalwert von 35 gestiegen. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Nach Mitteilung des Gesundheitsamts Regensburg lag der Wert am Montag bei 35,27 und ist am Dienstag auf 35,9 angestiegen. Gemäß den Richtlinien der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird die Stadt daher in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Regierung der Oberpfalz folgende Maßnahmen erlassen: Die zulässige Teilnehmerzahl von privaten Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen wird auf maximal 50 Personen beschränkt. Die Stadt empfiehlt außerdem dringend, in privaten Räumen keine Feiern mit mehr als 25 Personen durchzuführen.

Dienstag, 13. Oktober, 15.07 Uhr: Die bayernweiten Zahlen nach Regierungsbezirken

Im Regierungsbezirk Oberbayern gibt es Stand Dienstagmorgen 34.121 bestätigte Coronavirus-Infektionen, 307 mehr als am Montag. In Niederbayern verzeichnet das LGL 7.433 positive Tests (+71), in der Oberpfalz 6.953 (+32) und in Schwaben Schwaben 7.519 (+178). In Mittelfranken gab es bisher 7.535 Covid-19-Infektionen (+ 83), in Oberfranken 4.997 (+14) und in Unterfranken 5.478 (+70).

Bis heute 8 Uhr haben sich in damit in Bayern insgesamt 74.036 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wobei 64.600 davon bereits wieder als genesen gelten. 2.687 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung – damit steigt die Zahl der Verstorbenen im Vergleich zu Montag um vier.

Dienstag, 13. Oktober, 13.58 Uhr: Kinderbetreuung in Corona-Zeiten meist von Mutter geschultert

Auch bei einer ähnlichen beruflichen Belastung haben während des Corona-Lockdowns im Frühjahr meist die Mütter die Kinderbetreuung geschultert. Eine Studie des Nationalen Bildungspanels zeigt zudem, dass fast ein Drittel der älteren Schulkinder um die 14 Jahre sich überwiegend selbst überlassen blieb. Was dies mit Blick auf die Herausforderungen des Homeschoolings für Folgen habe, müsse in weiteren Untersuchungen analysiert werden, teilte das am Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe beheimate Bildungspanel am Dienstag mit. Das Zusammenspiel von Kinderbetreuung und Beruf habe ab Mitte März für mehr als vier Millionen berufstätige Eltern aufgrund von pandemiebedingten Schul- und Kitaschließungen schlagartig nicht mehr funktioniert, erläuterten die Forscher. "Die Daten zeigen, dass auch in der Krise vor allem Müttern die zentrale Rolle bei der Betreuung zukam. Bei allen untersuchten Familien betreuten Mütter ihre Kita- oder Schulkinder während der Pandemie häufiger alleine als Väter."

Dienstag, 13. Oktober, 12.32 Uhr: Söder: Nächste vier Wochen sind entscheidend

Im Kampf gegen die sich wieder verschärfende Corona-Krise sind nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die kommenden vier Wochen entscheidend für Deutschland. "Wir müssen jetzt Corona ausbremsen, bevor wir eine echte Notbremsung machen müssen", sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer Sitzung der Landesregierung in München.

Dienstag, 13. Oktober, 11.50 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 23. Davon je 5 in Bad Abbach und Mainburg, 4 in Rohr, 2 in Siegenburg und je einer in Biburg, Abensberg, Aiglsbach, Herrngiersdorf, Ihrlerstein, Saal an der Donau und Train. Es gibt 1.649 Kontaktpersonen, davon sind 700 positive Fälle (+ 5 im Vergleich zum Vortag) registriert. 643 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Montag, 12. Oktober, 21.19 Uhr: Söder fordert "klarere Regeln für alle"

Angesichts der vielerorts steigenden Corona-Zahlen dringt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf ein einheitlicheres Vorgehen bei den Anti-Corona-Maßnahmen. Er werde sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch und auch in Bayern für "klarere Regeln für alle" einsetzen, sagte Söder am Montagabend im BR Fernsehen. Dabei schloss er nicht aus, Anti-Corona-Maßnahmen nicht nur regional, sondern flächendeckend etwas zu verschärfen.

Montag, 12. Oktober, 19.30 Uhr: Wechsel aus Distanz- und Präsenzunterricht ab Dienstag

Viele Schüler im Landkreis Regen müssen wegen der enorm hohen Zahl an Corona-Infektionen ab Dienstag wieder regelmäßig von zu Hause aus lernen. Die meisten Schulen könnten den geforderten Abstand von 1,5 Metern zwischen den Kindern nicht einhalten und teilten die Klassen auf, erklärte der Leiter des Schulamts Regen, Walter Kloiber. Nach eigener tagesaktueller Berechnung liegt der sogenannte Inzidenzwert derzeit bei fast 90 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen - so hoch wie nirgends in Bayern. Jede Schule müsse selbst entscheiden, wie sie den Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht am besten umsetzt.

Montag, 12. Oktober, 18.56 Uhr: Landkreis Cham über dem Corona-Frühwarnwert

Die Zahl der festgestellten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist im Landkreis Cham in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen. Am Montag erreichte der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) den Wert von 36,7 Fällen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Damit liegt der Landkreis über dem Frühwarnwert von 35. In absoluten Zahlen meldete das Landesamt einen Anstieg um 17 auf 570 Fälle. Mehr dazu lesen Sie hier: Zahl der Neuinfektionen gestiegen

Montag, 12. Oktober, 16.59 Uhr: Kindertagesstätten und Schulklassen in Quarantäne

Wegen positiven Corona-Fällen am Maximilian von Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg mussten mehrere Schüler und Lehrkräfte in Quarantäne. Die Kindergärten in Velden und Binabiburg wurden für zwei Wochen geschlossen. Aktuell sind 65 Personen im Landkreis infiziert. Mehr dazu lesen Sie hier: Coronavirus in Landshut

Montag, 12. Oktober, 16.01 Uhr: Inzidenzwert steigt im Kreis Regen auf 90

Auch am Montag melden die Verantwortlichen im Landratsamt Regen einen weiteren Anstieg der Coronainfektionszahlen. Bereits Nachmittag wurde ein Inzidenzwert von 90 auf 100.000 Einwohner registriert. Am Montag wurden bis 15.30 Uhr wurden insgesamt zehn neue Fälle gezählt. Bereits in den frühen Morgenstunden haben der Landkreis Regen und die Regierung von Niederbayern eine mobile Teststation in Bayerisch Eisenstein in Betrieb genommen. Dort können sich auch Pendler kostenlos testen lassen. „Der Ansturm am ersten Tag war groß“, berichtet Landkreispressesprecher, so hätten sich bis zum Nachmittag bereits rund 400 Personen testen lassen. Die Teststation wird noch bis Mittwoch am ehemaligen Badparkplatz in Bayerisch Eisenstein zu finden sein. Sie von 6 bis 18 Uhr geöffnet.

Montag, 12. Oktober, 15.47 Uhr: Erster Grenzwert in Regensburg wieder überschritten

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es wieder mehr Neuinfektionen in der Stadt Regensburg. Die Stadt will sich voraussichtlich an den Maßnahmen orientieren, die die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorsieht. 35,3 neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner verzeichnete die Stadt Regensburg laut RKI in den vergangenen sieben Tagen. Damit ist der erste Grenzwert knapp überschritten, ab dem laut Vorgaben der bayerischen Staatsregierung wieder Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Montag, 12. Oktober, 15.40 Uhr: München verbietet Alkoholausschank ab 22 Uhr

Wegen steigender Corona-Zahlen in München schränkt die Stadtverwaltung nun den Alkoholkonsum ein. Ab Mittwoch darf in Wirtshäusern und anderen Gaststätten nach 22 Uhr kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden, wie das Rathaus nach einer Krisensitzung der Stadtspitze am Montag mitteilte. Am nächsten Wochenende gilt an mehreren bekannten Treffpunkten auch wieder ein abendliches Freiluft-Trinkverbot. In der Innenstadt müssen Fußgänger auf dem Marienplatz, am Stachus und einigen weiteren Orten wieder Masken tragen. Private Treffen sind noch zu maximal fünft erlaubt. Das soll bis zum 27. Oktober gelten.

Montag, 12. Oktober, 15.34 Uhr: Urlaubsgäste im Kreis Regen willkommen

Urlaubsgäste dürfen anreisen, darauf weist der Landkreis Regen in einer Pressemitteilung hin. Es gibt für die Beherbergungsbetriebe die neue Einschränkung, dass pro Zimmer oder Wohneinheit ausschließlich Angehörige eines Hausstandes, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands oder Gruppen von nur noch bis zu fünf Personen untergebracht werden dürfen. Die Beherbergungsbetriebe müssen aber nach wie vor das bestehende Beherbergungsverbot für Gäste aus innerdeutschen Risikoregionen berücksichtigen. Hierbei genügt nicht nur die Versicherung des Gastes, dass er aus keinem Risikogebiet stamme, sondern die Betriebe müssen hier auch in Eigenverantwortung anhand der angegebenen Adresse nachprüfen, ob diese sich in einem Risikogebiet befindet.

Gemäß § 14 Abs. 2 der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten nur mit negativen Coronatest anreisen. Mögliche Einschränkungen für die Rückreise richten sich nach dem Recht des jeweiligen Heimatortes. Grundsätzlich wird hier den Urlaubsgästen die Nachfrage beim Gesundheitsamt in der Heimatkommune empfohlen.

Montag, 12. Oktober, 14.30 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat Bayern

Bis zum heutigen Tag (Stand: 8 Uhr) haben sich in Bayern insgesamt 73.281 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 64.160 Menschen bereits wieder als genesen. 2.683 Menschen sind in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben.

Montag, 12. Oktober, 12.11 Uhr: Stadt Augsburg knapp vor 50er-Corona-Warnstufe

Bayerns drittgrößte Stadt liegt nur noch knapp unterhalb dem wichtigen Corona-Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Wie die Stadt Augsburg am Montag mitteilte, sei durch 93 neue Corona-Fälle am Wochenende dieser Sieben-Tages-Wert auf 49,3 gestiegen. Am Nachmittag will die Stadt bekanntgeben, welche lokalen Schutzmaßnahmen nun zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden sollen. Am Wochenende hatte das bayerische Gesundheit-Landesamt den Wert für die schwäbischen 300 000-Einwohner-Stadt noch mit weniger als 21 angegeben. Am Montagmorgen hatte bereits die Stadt München erneut die 50er-Warnstufe überschritten. Wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts hervorgeht, liegt der Wert bei 50,6 (Datenstand: 12.10., 0.00 Uhr). München hatte zuvor schon mal den Corona-Warnwert überschritten und in der Folge verschärfte Corona-Regeln umgesetzt. Auch die Landkreise Regen und Fürstenfeldbruck sowie die Städte Memmingen und Rosenheim in Bayern übersteigen derzeit den kritischen Wert.

Montag, 12. Oktober, 11.46 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 18. Davon 5 in Bad Abbach, 3 in Rohr, 2 in Mainburg und jeweils ein Fall in Abensberg, Biburg, Herrngiersdorf, Ihrlerstein, Saal an der Donau und Train. Es gibt 1.633 Kontaktpersonen, davon sind 695 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum Vortag) registriert. 643 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 11.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Montag, 12. Oktober 11.42 Uhr: Münchner Stadtspitze berät über steigende Coronazahlen

Die Münchner Stadtspitze berät wegen steigender Coronazahlen das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Infektionszahlen. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) besprach sich am Montagvormittag mit den beteiligten Behörden, wie es in der Stadtverwaltung hieß. Die Landeshauptstadt hatte in der Corona-Pandemie erneut die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen lag der Wert bei 50,6 (Datenstand 12.10., 0.00 Uhr).

Montag, 12. Oktober 11.07 Uhr: Zahlen im Landkreis Deggendorf noch unter 35

Die 7-Tages-Indzidenz, also der Wert der Neuinfizierten der letzten 7 Tage gesehen auf 100.000 Einwohner, liegt nach dem Wochenende bei 31,8, also weiterhin unter dem Warnwert von 35. Am Wochenende sind zwar Fälle statistisch aus dieser Berechnung gefallen, jedoch mussten auch wieder viele Neuinfektionen registriert werden. Ursprung der auftretenden Infektionen sind vermehrt private Partys.

Ab Dienstag nimmt das Testzentrum am Volksfestplatz an der Ackerloh die Arbeit auf.

Montag, 12. Oktober 6.44 Uhr: München überschreitet erneut Corona-Warnstufe

Die Stadt München hat in der Corona-Pandemie erneut die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen hervorgeht, liegt der Wert bei 50,6 (Datenstand 12.10., 0.00 Uhr). Auch die Landkreise Regen und Fürstenfeldbruck sowie die Städte Memmingen und Rosenheim in Bayern übersteigen derzeit den kritischen Wert.

Montag, 12. Oktober 5.27 Uhr: Kritik an Beherbergungsverbot wird immer massiver

Die Kritik am Beherbergungsverbot wird immer lauter. Zahlreiche Politiker fordern eine Rücknahme der erst in der vergangenen Woche beschlossenen Regelung. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kündigten an, darüber auch am Mittwoch bei der Ministerpräsidentenkonferenz zu reden. Derweil stellte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Gastronomen und Hoteliers, die durch die Beschränkungen Verluste erleiden, zusätzliche Hilfen in Aussicht. Lesen Sie hierzu Kritik an Beherbergungsverbot wird immer massiver

Montag, 12. Oktober 5.03 Uhr: Söder: "Vorsichtigste Regeln" zum Maßstab für alle nehmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich dafür ausgesprochen, bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch die "vorsichtigsten Regeln" zum Maßstab für alle zu machen. "Wir sollten jetzt nicht die Regeln, die am leichtesten sind, für alle anwenden, sondern die vorsichtigsten", sagte der CSU-Chef am Sonntagabend in den ARD-"Tagesthemen".

Sonntag, 11. Oktober 14.05 Uhr: Corona-Hotspot Regen - Maßnahmen im Überblick

Der Landkreis Regen hat nach Angaben des Landratsamtes am Wochenende bei der Corona-Inzidenz nicht nur den Signalwert überschritten, sondern auch den 50-er Inzidenzwert. Der Inzidenzwert liegt demnach bei mehr als 70 Infizierten auf 100.000 Einwohner. Der Landkreis reagiert mit einer einer neuen Allgemeinverfügung, die Öffentlichkeit muss sich bereits ab Montag auf weitere Beschränkungen einstellen. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

- Beschränkungen der Teilnehmer bei Veranstaltungen, die nicht für ein beliebiges Publikum angeboten werden, wie Feiern, Hochzeiten und ähnliches auf 25 Personen im geschlossenen Raum und 50 Personen im Freien

- Bei privaten Zusammenkünften Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, sowie Angehörige eines weiteren Hausstands oder Gruppen von bis zu fünf Personen. Gleiches gilt in der Gastronomie an einem Tisch

- Bei Besuchen in Pflegeeinrichtungen, wie Seniorenheim und Krankenhaus ein Besucher pro Tag, Ausnahme: Bei Minderjährigen ist ein gemeinsamer Elternbesuch möglich

- In den Schulen ist ab Jahrgangsstufe 5 ein Mund-Nasen-Schutz auch am Platz zu tragen. Ab Dienstag, 13. Oktober, muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet sein. Ist dies nicht möglich sind Klassen zu teilen und im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht zu beschulen.

- In Kindertagesstätten müssen feste Gruppen gebildet werden, auch das Essen ist in festen Gruppen einzunehmen

Sonntag, 11. Oktober, 11.29 Uhr: Polizei löst illegale Party in München auf: 25 Anzeigen

Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen eine wegen der Corona-Regeln illegale Party auf dem Gelände des Münchner Schlachthofs aufgelöst. Ein Anrufer habe die Beamten alarmiert und von 100 bis 150 Gästen gesprochen, sagte ein Polizeisprecher in München. Lesen Sie hierzu Polizei löst illegale Party in München auf: 25 Anzeigen

Sonntag, 11. Oktober, 11.27 Uhr: Söder fordert einheitliches Bußgeld von 250 Euro

In großen Städten steigen die Corona-Fallzahlen schnell an, immer mehr Metropolen überschreiten Grenzwerte. Mehrere Ministerpräsidenten richten drastische Appelle vor allem an junge Leute. Und aus Bayern kommt der Ruf nach einheitlichen Bußgeldern. Lesen Sie hierzu Söder fordert einheitliches Bußgeld von 250 Euro

Sonntag, 11. Oktober, 11.02 Uhr: Weiter hohe Corona-Zahlen in Bayerns Corona-Brennpunkten

Die Infektionswerte in den Corona-Brennpunkten in Bayern sind weiter gestiegen. Die Städte Memmingen und Rosenheim sowie die Landkreise Fürstenfeldbruck und Regen lagen laut Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin auch am Sonntag (Stand: 00.00 Uhr) über der kritischen Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. In Rosenheim meldete das Institut 70,8 Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Im Landkreis Fürstenfeldbruck lag dieser Wert bei 64,3, in der kreisfreien Stadt Memmingen bei 56,7. München lag mit 48,6 nur noch knapp unterhalb dem Grenzwert von 50.

Samstag, 10. Oktober, 17.38 Uhr: Bayerische Ärztekammer: Zielgenauere Corona-Beschränkungen

Die Bayerische Landesärztekammer fordert von der Staatsregierung, dass Quarantäne-Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie stärker auf besonders infektiöse Menschen beschränkt werden. Dazu solle die Aussagekraft der Corona-Tests vom Typ "RT-PCR" erhöht werden, heißt es in einem Beschluss, den die Kammer beim diesjährigen Bayerischen Ärztetag am Samstag in München gefasst hat.

Diese Tests enthalten nicht nur Hinweise darauf, ob jemand infiziert ist, sondern auch wie wahrscheinlich es ist, dass er die Infektion weitergibt. Diese Informationen sollten genutzt werden, damit einschränkende infektionshygienische Maßnahmen nur über die verhängt werden, bei denen ein nennenswertes Risiko für die Weiterverbreitung von Covid-19 bestehe, fordert die Kammer. Wo die Schwelle dafür liegt, müsse die Politik entscheiden.

Samstag, 10. Oktober, 14.07 Uhr: Die aktuellen bayernweiten Zahlen

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gab es in Bayern seit Beginn der Erfassung 72.434 nachgewiesene Infektionen mit Sars-Cov2, rund 600 mehr als am Freitag. Von allen Infizierten gelten allerdings bereits 63.740 als genesen. 2.683 Menschen sind bisher an oder mit einer Coronavirus-Infektion gestorben, ein Todesfall kam seit Freitag hinzu.

Samstag, 10. Oktober, 12.24 Uhr: Riexinger: Mehr Gerechtigkeit im Kampf gegen Corona-Folgen

Der scheidende Linken-Parteichef Bernd Riexinger hat beim Parteitag des Landesverbandes Bayern seiner Partei im Kampf gegen die Corona-Krise mehr Augenmerk für die soziale Gerechtigkeit gefordert. "Klatschen wie die Verrückten" bringe niemanden eine wirkliche Verbesserung, sagte Riexinger am Samstag in Erlangen. Pflegepersonal in Krankenhäusern und andere Berufsgruppen müssten mit deutlich mehr Einkommen belohnt werden, damit müsse der Einstieg in eine Verbesserung für unterbezahlte Berufe generell geschaffen werden.

Riexinger kritisierte die Politik der Bundesregierung bei der Rettung von Unternehmen in der Krise. "Dass man an die Lufthansa neun Milliarden Euro gibt, aber keine Bedingungen stellt an Arbeitsbedingungen und Klimaschutz - das muss in eine andere Richtung gehen", sagte der Linken-Parteichef.

Unternehmen, die staatliches Kurzarbeitergeld für ihre Beschäftigten in Anspruch nehmen, dann aber Personalabbau und Standortverlagerung in Billiglohnländer vorantreiben, müssten zur Kasse gebeten werden. Er warnte vor einer zweiten ökonomischen Corona-Welle, die vor allem die Beschäftigten treffe - über Entlassungen, Insolvenzen und Standortschließungen.

Die Linke zählt nach eigenen Angaben im Freistaat derzeit 3.400 Mitglieder. Am Einzug in den bayerischen Landtag war die Partei 2018 mit 3,2 Prozent der Stimmen gescheitert.

Freitag, 9. Oktober, 21.47 Uhr: Schülerin der Hotelberufsschule Viechtach positiv auf Corona getestet

Eine Schülerin der Hotelberufsschule Viechtach (HBS) ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das teilte die Schulleitung auf der Homepage der Hotelberufsschule mit.

Freitag, 9. Oktober, 18.30 Uhr: Zwei positive Sars-CoV-2-Tests in einer Woche in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden im Zeitraum zwischen dem 3. und dem 9. Oktober 2020 zwei neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Derzeit gelten somit 18 Personen im Stadtgebiet aktuell als infiziert.

Freitag, 9. Oktober, 16.26 Uhr: Corona im Landkreis Cham - Zahlen steigen weiter

Die Corona-Infektionszahlen im Landkreis Cham steigen stetig an. Seit dem letzten Bericht vom 2. Oktober 2020 haben sich weitere 33 Menschen aus dem Landkreis Cham mit dem Covid-19-Virus infiziert, teilte das Landratsamt Cham am Freitag mit.

Freitag, 9. Oktober, 14.50 Uhr: Zwölf Menschen im Landkreis Straubing-Bogen gelten als infiziert

Die Zahl der positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Menschen im Landkreis Straubing-Bogen ist in den letzten sieben Tagen stabil geblieben. Aktuell gelten zwölf Menschen im Landkreis als infiziert mit Sars-CoV-2. In den vergangenen sieben Tagen gab es laut offiziellen Zahlen des LGL sieben neue positive Tests, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 6,92.

Freitag, 9. Oktober, 14.40 Uhr: Kein Covid-Patient mehr auf Intensivstationen im Raum Landshut

Laut Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Landshut bei 8,8 Fällen. Für die Stadt Landshut liegt der Wert laut RKI-Angaben bei 12,3.

Die Krankenhäuser im Raum Landshut melden vier Corona-Patienten, die auf regulären Stationen liegen, sowie sechs Verdachtsfälle. Kein Patient muss intensivmedizinisch behandelt werden.

Freitag, 9. Oktober, 14.20 Uhr: Die aktuellen bayernweiten Zahlen

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gab es seit Beginn der Erfassung 71.843 nachgewiesene Infektionen mit Sars-Cov2, rund 700 mehr als am Donnerstag. Von allen Infizierten gelten allerdings bereits 63.390 als genesen – ebenfalls fast 400 mehr als gestern. 2.682 Menschen sind bisher an oder mit einer Coronavirus-Infektion gestorben, das bedeutet einen Anstieg um drei Todesfälle seit Donnerstag.

Freitag, 9. Oktober, 14.07 Uhr: Das bedeuten die aktuellen Fallzahlen tatsächlich

Wieder wurde die 4.000er-Marke überschritten. Gewinnt der Anstieg bei der Zahl der Neuinfektionen an Fahrt? Vor gut sechs Monaten hatte der Wert auch mal über 6.000 gelegen - allerdings ist ein Vergleich zur Situation heute kaum möglich. Die Lage war damals wesentlich ernster.

Mehr dazu lesen Sie hier: Was bedeuten die aktuellen Corona-Fallzahlen eigentlich?

Freitag, 9. Oktober, 13.56 Uhr: Bayern weitet Corona-Risikogebiete massiv aus

Bayern weitete die Liste der innerdeutschen Corona-Risikogebiete deutlich aus: Ab Samstag (0 Uhr) gilt die Einstufung für die gesamte Stadt Berlin, sowie aus Hessen für die Städte Frankfurt am Main und Offenbach sowie aus Nordrhein-Westfalen für die Städte Herne, Hamm und Remscheid. Das teilte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit. Auch die Stadtgemeinde Bremen sowie die Landkreise Esslingen in Baden-Württemberg und die beiden niedersächsischen Landkreise Cloppenburg und Wesermarsch wurden zu Risikogebieten erklärt.

Freitag, 9. Oktober, 11.57 Uhr: Die Lage im Kreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 18. Es gibt 1.626 Kontaktpersonen, davon sind 691 positive Fälle (drei mehr im Vergleich zum Vortag) registriert. 639 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 8.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Freitag, 9. Oktober, 10.26 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Deggendorf

In dieser Woche zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie verzeichnen werden. Es handelt sich um zwei Landkreisbürger im Alter von 76 beziehungsweise 90 Jahren. Zum Freitag sieht die Bilanz im Landkreis Deggendorf so aus: Insgesamt haben sich 501 Personen mit dem Virus infiziert. 19 Personen sind verstorben. 439 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen. Somit sind aktuell 43 Personen mit dem Virus infiziert. Seit letzten Samstag wurden insgesamt 37 neue Fälle bekannt. Den größten Zuwachs an neuen Fällen verzeichnete das Corona-Team am Samstag mit 10 Fällen und am Donnerstag mit 12 neu bekannt gewordenen Infektionen. Die 7-Tages-Indzidenz ist auf über 30 angestiegen. In der vergangenen Woche war das Infektionsgeschehen weit gestreut. So wurden insbesondere an der Grundschule Winzer, der Berufsschule Deggendorf, der THD Deggendorf, einem Alten- und Pflegeheim sowie einem Kindergarten Infektionen bekannt. Sobald der Warnwert von 35 überschritten wird, muss laut Landrat Bernreiter über Einschränkungen entschieden werden. Es wird daher seitens des Landratsamtes nochmals auf die bekannten Regeln hingewiesen und appelliert, auf Feiern möglichst zu verzichten.

Freitag, 9. Oktober, 8 Uhr: Söder berät mit Österreichs Kanzler über Corona-Krise

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will sich am Freitagnachmittag (15 Uhr) im Zollamt Bad Reichenhall mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) treffen. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens unweit des Grenzübergangs Walserberg steht die aktuelle Entwicklung bei den Corona-Infektionen. "Es geht nur um Corona", kündigte Söder am Donnerstag in München an - es gehe um die Anti-Corona-Maßnahmen in beiden Ländern und um den Grenzverkehr.

In beiden Ländern waren in den vergangenen Tagen wieder deutliche Zuwächse bei den Corona-Neuansteckungen verzeichnet worden. Deutschland hat deswegen die Bundesländer Wien, Vorarlberg (mit Ausnahme der Gemeinde Mittelberg / Kleinwalsertal) sowie Tirol (mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz) zu Risikogebieten erklärt.

Donnerstag, 8. Oktober, 19.02 Uhr: Starker Infektionszahlen-Anstieg – Landkreis Regen bereitet Allgemeinverfügung vor

Am Donnerstag wurde im Landkreis Regen eine Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von über 30 ermittelt. Die Verantwortlichen gehen deshalb davon aus, dass am Freitag oder Samstag mindestens der Schwellenwert von 35 gerissen wird. Man könne auch nicht ausschließen, dass „der 50er Wert überschritten wird“, sagte Langer. Noch habe man aber die Hoffnung, dass dieser Wert knapp unterschritten werde.

Um gegenzusteuern, wird derzeit eine Allgemeinverfügung erarbeitet, die zu merkbaren Einschränkungen führen wird. Mehr dazu lesen Sie hier: Landkreis Regens bereitet Allgemeinverfügung vor.

Donnerstag, 8. Oktober, 16.26 Uhr: Corona-Lage weitgehend stabil im Landkreis Landshut

Seit Beginn der Pandemie sind 1.342 Personen positiv auf das Covid19-Virus getestet worden. Das sind (Stand: Donnerstag, 8. Oktober) vier Fälle mehr als am Vortag. Drei der vier betroffenen Personen sind im Landkreis Landshut ansässig, eine in der Stadt Landshut. In den Krankenhäusern der Region wurden an diesem Donnerstag drei Corona-Patienten auf regulären Klinik-Stationen behandelt, hinzu kommen zwei Corona-Verdachtsfälle. Niemand muss derzeit intensivmedizinisch behandelt werden. Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner, Stand: Donnerstag 0 Uhr) beträgt für den Landkreis 7,5 Fälle, für die Stadt Landshut 13,8 Fälle (pro 100000 Einwohner). Die Zahl der Verstorbenen, für deren Tod eine Covid19-Infektion zumindest mitursächlich war, liegt bei 43 Personen. Bei den beiden zuletzt verstorbenen Personen handelte sich um ein älteres Ehepaar aus dem nördlichen Landkreis Landshut.

Donnerstag, 8. Oktober, 15.32 Uhr: Erste Ergebnisse der Straubinger Studie wohl Ende November

Die ersten Ergebnisse zur Antikörper-Studie des Robert Koch-Institutes (RKI) in Straubing sollen voraussichtlich Ende November vorliegen. Das teilte ein RKI-Sprecher am Donnerstag mit. Das Institut hat vor gut vier Wochen in der niederbayerischen Stadt eine dritte Antikörper-Studie zum Coronavirus gestartet.

Mehr dazu lesen Sie hier: Erste Ergebnisse sollen Ende November vorliegen.

Donnerstag, 8. Oktober, 14.40 Uhr: Quarantäne an Regensburger Berufsschulzentrum

Wie das Regensburger Landratsamt in einer Pressemeldung bekannt gab, ist das Berufliche Schulzentrum Regensburger Land wegen eines Covid-19-Infektionsfalls von einer Quarantänemaßnahme betroffen: Eine Klasse mit 11 Schülern sowie vier Lehr- und Betreuungskräfte müssen bis einschließlich 19.10. in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt Regensburg habe alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet, hieß es weiter.

Donnerstag, 8. Oktober, 14.27 Uhr: Zusammenfassung deutscher Corona-Risikogebiete

Aktuell gelten in Bayern angesichts steigender Corona-Zahlen Reise-Beschränkungen. Auch für Gäste aus bestimmten deutschen Regionen gilt ein Beherbergungsverbot. Einen Überblick, welche Regionen derzeit als Risikogebiete gelten, finden Sie hier: Das sind die deutschen Corona-Risikogebiete.

Donnerstag, 8. Oktober, 14.23 Uhr: 10. Klasse der Mittelschule Bogen muss in Quarantäne

Das Landratsamt Straubing-Bogen hat am Donnerstag über einen positiven Coronatest einer Lehrkraft an der Mittelschule in Bogen informiert. Eine 10. Klasse muss deshalb nun in Quarantäne.

Mehr dazu lesen Sie hier: Lehrkraft positiv auf Corona getestet - Klasse in Quarantäne.

Donnerstag, 8. Oktober, 14.16 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen nach Regierungsbezirken

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gab es Stand heute morgen in Bayerns Regierungsbezirken folgende Coronavirus-Infektionszahlen: Oberbayern 32.742 (+257 seit Mittwoch), Niederbayern 7.149 (+53), Oberpfalz 6.731 (+45), Oberfranken 4.886 (+31), Mittelfranken 7.255 (+68), Unterfranken 5.275 (+ 57), Schwaben 7.097 (+156).

Insgesamt zählt das LGL damit aktuell 71.135 bestätigte Coronavirus-Infektionen in Bayern, 667 mehr als gestern. Von diesen Fällen gelten 63.000 bereits als genesen, 2.679 Menschen sind bisher im Freistaat an oder mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

Donnerstag, 8. Oktober, 13.45 Uhr: Nach Coronafall verhängt Verband Lockdown bei Eisschnellläufern

Das Spitzensportteam der deutschen Eisschnellläufer muss nach zwei positiven Corona-Fällen im Trainingszentrum in Inzell komplett in Quarantäne. Das berichtet die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG).  

Mehr dazu lesen Sie hier: Corona bei Eisschnellläufern: Verband verhängt Lockdown

Donnerstag, 8. Oktober, 13.35 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann spricht sich gegen generelle Maskenpflicht aus

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hält eine generelle Maskenpflicht im Freistaat momentan nicht für notwendig: "Wir brauchen keine bayernweite Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz, aber müssen örtlich reagieren". Seine Strategie lautet: lokal statt Lockdown.

Mehr dazu lesen Sie hier: Bayerns Innenminister: Keine generelle Maskenpflicht

Donnerstag, 8. Oktober, 13.30 Uhr: Söder berät mit Österreichs Kanzler Kurz über Corona-Krise

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will sich am Freitagnachmittag im Zollamt Bad Reichenhall mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) treffen, um über die aktuelle Entwicklung bei den Corona-Infektionen zu sprechen. 

Donnerstag, 8. Oktober, 12.02 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 15. Es gibt 1.607 Kontaktpersonen, davon sind 688 positive Fälle (drei mehr im Vergleich zum Vortag) registriert. 639 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 07.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Donnerstag, 8. Oktober, 9.35 Uhr: Corona-Neuinfektionen steigen in Deutschland sprunghaft an

Die Zahl der neuen Corona-Fälle in Deutschland steigt wieder deutlich schneller. Erst am Mittwoch war ein neuer Höchstwert der täglich gemeldeten Neuinfektionen seit April erreicht worden. Diese Marke wurde nun abermals weit übertroffen. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist sprunghaft auf mehr als 4.000 binnen eines Tages angestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten 4.058 neue Corona-Infektionen innerhalb der vorangegangenen 24 Stunden, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mitteilte. Das sind über 1.200 mehr als am Mittwoch, als mit 2.828 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert seit April gemeldet worden war. Ein höherer als der nun gemeldete Wert war zuletzt in der ersten Aprilwoche erreicht worden.

Mittwoch, 7. Oktober, 16.41 Uhr: München verlängert Corona-Maßnahmen – mit einer Ausnahme

Die Stadt München hat die verschärften Corona-Maßnahmen um eine Woche verlängert. Lediglich bei Veranstaltungen unter freiem Himmel tritt eine Lockerung ein: Ab Freitag dürfen sich bis zu 100 Menschen draußen versammeln, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Zuvor waren maximal 50 Personen erlaubt. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, wie Hochzeiten oder Geburtstagen, bleibt die Obergrenze weiter bei 25 Teilnehmern.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Stadt München betrug am Mittwoch laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 34,66 (Stand 8 Uhr) - und lag damit knapp unter dem Signalwert von 35. Dennoch gebe es noch "keine stabile Tendenz" für ein Infektionsgeschehen unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, begründete die Stadt die Verlängerung der Maßnahmen. Die einzelnen Tageswerte seien davon abhängig, wann positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt werden und unterliegen Schwankungen.

Mittwoch, 7. Oktober, 16.12 Uhr: Söder kündigt Beherbergungsverbote an

Urlauber aus innerdeutschen Corona-Hotspots ohne negativen Corona-Test dürfen von diesem Donnerstag an nicht mehr in bayerischen Hotels und Gaststätten übernachten. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München an.

Mehr dazu lesen Sie hier: Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots.

Mittwoch, 7. Oktober, 14.26 Uhr: Die aktuellen bayernweiten Infektionszahlen

Stand Mittwochmorgen gab es seit Beginn der Pandemie in Bayern laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 70.468 bestätigte Coronavirus-Fälle, das sind rund 450 mehr als noch am Dienstag. Von diesen Fällen gelten 62.590 bereits als genesen. 2.678 Menschen verstarben an oder mit einer Covid-19-Infektion, das bedeutet einen Anstieg um vier Verstorbene seit gestern.

Mittwoch, 7. Oktober, 14.22 Uhr: BLLV beklagt "Notbetrieb" an Schulen wegen Lehrermangel und Corona

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sieht den Unterricht an den Schulen in Gefahr und schlägt Alarm. Die Kombination aus Coronakrise und Lehrermangel führe zu einer nie dagewesenen Notlage, beklagt der Verband.

"Wir haben noch nie so einen Notbetrieb erlebt, wie jetzt", sagte BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann am Mittwoch in München. Zwei Krisen prallten momentan aufeinander: ein dramatischer Lehrermangel und die Coronakrise, die für Schulleiter und Lehrer mit sehr großen Herausforderungen und enorm vielen Zusatzaufgaben verbunden sei.

Mehr dazu lesen Sie hier: Bayerischer Lehrerverband beklagt "Notbetrieb" an Schulen.

Mittwoch, 7. Oktober, 13.50 Uhr: Zwei positive PCR-Tests in 24 Stunden im Landkreis Kelheim

Der Landkreis Kelheim zählt derzeit insgesamt zwölf aktive Corona-Fälle. In den vergangenen 24 Stunden sind laut Angaben der zuständigen Behörden zwei positive Tests auf Sars-CoV-2 hinzugekommen.

639 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Mittwoch, 7. Oktober, 10.24 Uhr: Krise kostet Bayerns Verkehrsbetriebe 700 Millionen Euro

In der Corona-Krise haben die Verkehrsbetriebe der Kommunen und private Unternehmen in Bayern rund 700 Millionen Euro Verluste gemacht. Zur Abfederung wollten Bund und Freistaat in Summe rund 630 Millionen Euro, davon 381 Millionen von Bundesseite, zur Verfügung stellen, das teilte ein Mitarbeiter des Bau- und Verkehrsministeriums am Mittwoch im Finanzausschuss des bayerischen Landtags in München mit.

Die Opposition kritisierte im Ausschuss, dass Bayern die entstandenen Schäden nicht zu 100 Prozent gegenfinanziere, wie es während des Lockdowns im Frühjahr angekündigt wurde, sondern nur zu 90 Prozent. Die Verluste resultierten unter anderem durch gesunkene Fahrgastzahlen bei gleichzeitiger Bereitstellung von vielen Fahrzeugen, um die ÖPNV-Versorgung aufrecht zu erhalten.

Aus dem Ministerium hieß es, dass die Verluste der Unternehmen am Ende niedriger ausgefallen seien, als anfangs befürchtet. Mit dem Bund sei zudem keine hundertprozentige, sondern eine "angemessene" Erstattung beschlossen worden. Auch in anderen Bundesländern lägen die Zuschüsse unter 100 Prozent, in Baden-Württemberg etwa bei 95 Prozent, in Sachsen bei 70 Prozent und in Rheinland-Pfalz bei 90 Prozent. Seitens der Regierungsfraktionen gab es keine Kritik an der geplanten 90 Prozent-Förderung. Zugleich warnten sie davor, den Freistaat finanziell zu überlasten, sollte dieser überall und für jeden alle finanziellen Schäden der Krise auffangen, sagte Bernhard Pohl (Freie Wähler).

Mittwoch, 7. Oktober, 10.08 Uhr: Tourismus in Bayern erholt sich trotz Ferien nur langsam

Die Corona-Krise hat der bayerischen Tourismus-Branche auch den Ferienmonat August verhagelt - allerdings kamen mehr Übernachtungsgäste als noch in den beiden Vormonaten. Gut 9,9 Millionen Übernachtungen verzeichneten die fast 11.600 Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze im August, wie das Landesamt für Statistik in Fürth am Mittwoch mitteilte. Das sei ein Rückgang von fast 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Zahl der Gäste lag mit rund 3,2 Millionen um mehr als ein Viertel niedriger.

Im Juli hatte der Rückgang mit 8,8 Millionen Übernachtungen bei knapp 26 Prozent und im Juni mit 5,5 Millionen Übernachtungen bei rund 45 Prozent gelegen. Bei allen Unterkunftsarten gingen nach Angaben der Statistiker die Verluste im August im Vergleich zum Vorjahresmonat langsam zurück. Ferienwohnungen und Campingplätze konnten bei den Übernachtungen sogar ein leichtes Plus verbuchen. Der Rückgang im August war vor allem auf das Ausbleiben ausländischer Gäste zurückzuführen. Fast 88 Prozent der Touristen kamen in diesem Monat aus dem Inland.

Mittwoch, 7. Oktober, 8.30 Uhr: Rufe nach einheitlichen Corona-Reisevorschriften

Sollen Quarantäne-Regeln auch für Reisen im Inland gelten? Und wenn ja, in welcher Form? Manche Bundesländer sind vorgeprescht, andere wollen nicht nachziehen, den Überblick zu behalten fällt zunehmend schwer - vor einer Länderkonferenz wird Einheitlichkeit gefordert. Vor einer Schaltkonferenz der Bundesländer zu Corona-Reisevorschriften im Inland werden bundesweit Rufe nach einem klaren und einheitlichen Regelwerk laut. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte möglichst deckungsgleiche Quarantäne-Regeln aller Länder für Reisende aus deutschen Gebieten mit hohen Corona-Zahlen.

Mittwoch, 7. Oktober, 7.48 Uhr: Bahn und Bundespolizei kontrollieren verstärkt Maskenpflicht

Züge sind in Zeiten der Pandemie für manche zu regelrechten Angstorten geworden. Der Grund: Immer wieder weigern sich Passagiere eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Nun starten Schwerpunktkontrollen. Die Sicherheitsdienste der Deutschen Bahn und die Bundespolizei kontrollieren derzeit schwerpunktmäßig die Einhaltung der Maskenpflicht in Zügen. "Den ersten Schwerpunkt bildet Norddeutschland", teilte die Bahn mit. Am Mittwoch soll demnach verstärkt im Regional- und Fernverkehr in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen kontrolliert werden, ob alle Fahrgäste eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Wer das nicht tut, dem droht das Ende der Fahrt sowie mancherorts ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Mittwoch, 7. Oktober, 7.40 Uhr: Mehr Rückenschmerzen und weniger Arztbesuche

Viele Bürger schieben in der Corona-Krise nach einer neuen Umfrage Arztbesuche auf. Eine Folge ist möglicherweise das vermehrte Auftreten von Rückenschmerzen, wie das Umfrageinstitut Yougov im Auftrag der Versicherung Swiss Life ermittelt hat. Demnach haben 37 Prozent der bundesweit befragten 2.158 Menschen aus Angst vor einer Infektion Arztbesuche verschoben, beziehungsweise Rückenleiden nicht behandeln lassen.

Mittwoch, 7. Oktober, 7 Uhr: Rettet die Kultur - bevor es zu spät ist!

Der FDP-Politiker Wolfgang Heubisch äußert sich unter anderem zum Ende der Künstler-Soforthilfe. Im Wochenrhythmus spannt die bayerische Staatsregierung Corona-Rettungsschirme. Die Kunst- und Kulturszene lässt sie dabei aber beharrlich im Regen stehen. Ausbleibende Engagements, Absagen von Auftritten, kein Einkommen - die Corona-Krise trifft Kulturschaffende besonders hart. Für die Künstlerszene - ob Solo-Selbständige, Galeristen oder Veranstalter - ist die Krise existenzbedrohend. Denn noch immer steht das kulturelle Leben in vielen Bereichen nahezu still. Betätigungsfelder sind weggebrochen, Kultureinrichtungen öffnen nur unter strengen Auflagen.

Dienstag, 6. Oktober, 18.08 Uhr: Sieben von acht Straubinger Lokalen bei Kontrollen beanstandet

Hygiene-Konzepte fehlten, Gäste gingen ohne Mundschutz umher oder wurden am Tresen bewirtet. Acht Lokale in der Innenstadt sind an einem Samstag Ende September kontrolliert worden, sieben davon wurden beanstandet: Sie hatten sich nicht an die Infektionsschutzvorgaben gehalten.

Mehr dazu lesen Sie hier: Sieben von acht Innenstadt-Lokalen beanstandet.

Dienstag, 6. Oktober, 17.52 Uhr: Allgemeinverfügung im Landkreis Dingolfing-Landau läuft aus

Nachdem die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis stabil bleibt und man sich weiter unter den kritischen Schwellenwerten bei der Sieben-Tages-Inzidenz bewegt, läuft die Coronavirus-Allgemeinverfügung im Landkreis Dingolfing-Landau heute aus. Dingolfing-Landau kehrt damit zu den bayernweit gültigen Corona-Regeln zurück.

Wie das Landratsamt in einer aktuellen Pressemitteilung erklärt, liegt die Sieben-Tages-Inzidenz der registrierten Coronavirus-Fälle in Dingolfing-Landau laut Robert-Koch-Institut Stand Dienstagmorgen bei 21,8. Das bedeutet, dass die verschärften Corona-Maßnahmen der "Allgemeinverfügung für den Landkreis Dingolfing-Landau" vom 25. September nun entfallen.

Was das genau bedeutet, lesen Sie hier: Dingolfing-Landau kehrt zu bayernweiten Regeln zurück.

Dienstag, 6. Oktober, 17.14 Uhr: Corona-Fall an der Schule St. Wolfgang in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts Straubing-Bogen wurde am Montag ein bestätigter Corona-Fall im Zusammenhang mit der Schule St. Wolfgang gemeldet. Das Kind wohnt in einem anderen Landkreis. Sechs Mitschüler und acht Erwachsene, mit denen die infizierte Person in der Klasse Kontakt hatte, wurden zwischenzeitlich ermittelt und befinden sich in Quarantäne.

Dienstag, 6. Oktober, 15.20 Uhr: Frau im Landkreis Landshut an Covid19 verstorben

Eine Bürgerin aus dem Landkreis Landshut ist laut Angaben des Landratsamtes einer Infektion mit dem Corona-Virus erlegen. Die Patientin war mehrere Tage in einer Klinik behandelt worden. Die Zahl der verstorbenen Personen in der Region, bei denen ein Zusammenhang mit einer Covid19-Infektion zumindest mitursächlich für ihren Tod war, ist damit auf 43 gestiegen. In den Kliniken von Landkreis und Stadt Landshut werden Stand heute zwei Corona-Patienten auf regulären Krankenhaus-Stationen behandelt. Niemand muss derzeit wegen Corona intensivmedizinisch behandelt werden. Eine Person ist wegen des Verdachts auf eine Infektion mit dem Covid19-Virus in einer Klinik.

Dienstag, 6. Oktober, 14.52 Uhr: Zwei Menschen im Landkreis Kelheim positiv getestet

Die Anzahl der aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim liegt laut Angaben der zuständigen Behörden bei zehn. Im Vergleich zum Vortag hat es auf dem Gebiet des Landkreises zwei neue sogenannte Corona-Fälle gegeben. 639 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Dienstag, 6. Oktober, 14.30 Uhr: Positivtestungen nach Regierungsbezirken in Bayern

Die Anzahl der Fälle nach Regierungsbezirken in Bayern gestaltet sich wie folgt (Veränderung zum Vortag in Klammern): Oberbayern 32.249 (+ 136), Niederbayern 7.084 (+ 33), Oberpfalz 6.645 (+ 25), Oberfranken 4.836 (+ 22), Mittelfranken 7.151 (+ 74), Unterfranken 5.177 (+ 34), Schwaben 6.874 (+ 51).

Dienstag, 6. Oktober, 14.10 Uhr: Ärztekammer: Atteste für Maskenverweigerer illegal

Die Bayerische Landesärztekammer will nicht hinnehmen, dass Mediziner gesunden Patienten bescheinigen, sie könnten aus medizinischen Gründen keine Corona-Schutzmasken tragen. Beim Bayerischen Ärztetag am kommenden Wochenende werde ein entsprechender Entschließungsantrag verabschiedet, kündigte der Kammerpräsident Gerald Quitterer am Dienstag in München an. Lesen Sie hierzu Ärztekammer: Atteste für Maskenverweigerer illegal

Dienstag, 6. Oktober, 12.59 Uhr: Dingolfing-Landau kehrt zu bayernweiten Regeln zurück

Nachdem die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis stabil bleibt und man sich weiter unter den kritischen Schwellenwerten bei der Sieben-Tages-Inzidenz bewegt, läuft die Coronavirus-Allgemeinverfügung im Landkreis Dingolfing-Landau am Dienstag, den 6. Oktober, aus. Dingolfing-Landau kehrt damit zu den bayernweit gültigen Corona-Regeln zurück. Lesen Sie hierzu Dingolfing-Landau kehrt zu bayernweiten Regeln zurück

Dienstag, 6. Oktober, 12.59 Uhr: Neue Infos und Korrekturen aus dem Landkreis Regensburg

Wegen aufgetretener Infektionsfälle sind laut Angaben der zuständigen Gesundheitsbehörden einige Schulen und Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen betroffen. An der Grundschule Deuerling ist eine vierte Klasse der Grundschule ebenso wie der dortige Kinderhort bis einschließlich 7. Oktober vom Unterricht befreit beziehungsweise geschlossen. Laut Angaben der Behörden muss dort ein sogenannter Verdachtsfall geklärt werden, bevor der Betrieb normal weitergehen kann.

Am Kindergarten St. Michael in Regensburg ist eine Gruppe mit 20 Kindern sowie zwei Erzieherinnen bis einschließlich 15. Oktober in Quarantäne. Am Beruflichen Schulzentrum Matthäus Runtinger in Regensburg sind 26 SchülerInnen sind bis einschließlich 7. Oktober in Quarantäne. Am Beruflichen Schulzentrum Regensburger Land in Regensburg ist eine Klasse ist bis zur Abklärung eines Verdachtsfalles bis voraussichtlich 7. Oktober vom Unterricht befreit.

Die Pressestelle des Landkreises Regensburg hat außerdem noch einige Korrekturen zu jüngeren Veröffentlichungen der Behörde nachgeliefert. Am Pater-Rupert-Mayer-Zentrum in Regensburg ist eine Klasse mit zwölf Kindern bis einschließlich 13. Oktober in Quarantäne Am Goethe-Gymnasium in Regensburg sind 90 Schüler der Q12 bis einschließlich 15. Oktober – nicht, wie ursprünglich berichtet, 14. Oktober – in Quarantäne. Am Gymnasium Neutraubling sind 60 statt 63 Schüler der 9. Jahrgangsstufe sowie zwei Lehrkräfte bis einschließlich 14. Oktober, nicht 15. Oktober in Quarantäne. Staatliche Realschule Neutraubling: eine 9. Klasse sowie weitere Schüler des Ethikunterrichts bis einschließlich 14. Oktober in Quarantäne, nicht, wie ursprünglich berichtet, bis zum 15. Oktober.

Dienstag, 6. Oktober, 12.46 Uhr: Söder: Corona "am Rande der Nicht-mehr-Kontrollierbarkeit"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Verantwortlichen in der Bundeshauptstadt zu einem entschiedeneren Kampf gegen die steigenden Berliner Corona-Zahlen aufgerufen. "Mir macht die Berliner Situation ausdrücklich Sorgen. Ich befürchte, das ist am Rande der Nicht-mehr-Kontrollierbarkeit", sagte Söder am Dienstag vor einer Kabinettssitzung in München.

Dienstag, 6. Oktober, 12.05 Uhr: Grüne: Corona-Regelungen im Parlament beschließen

Alle wesentlichen Regelungen im Kampf gegen die Corona-Krise sollen nach dem Willen der Landtags-Grünen im Parlament und nicht alleine von der Staatsregierung beschlossen werden. "Ich möchte, dass die wichtigen Infektionsschutzmaßnahmen von allen Menschen in Bayern verstanden und akzeptiert werden. Politisches Handeln muss deshalb an wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtet, sorgfältig abgewogen und nachvollziehbar begründet werden", sagte Fraktionschefin Katharina Schulze am Dienstag in München. Die Fraktion fordere daher, alle Corona-Einzelverordnungen in einem Gesetz, das Bayerische Corona-Maßnahmengesetz "BayCorMaG", zu verankern. Lesen Sie hierzu Grüne: Corona-Regelungen im Parlament beschließen

Dienstag, 6. Oktober, 8.04 Uhr: Corona-Impfstoff beschäftigt Kabinett

Die Corona-Pandemie beschäftigt am Dienstag ab 10 Uhr wie jede Woche das bayerische Kabinett. Diesmal sind drei Impfexperten eingeladen, die Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und die Ministerrunde über den Forschungsstand bei der Suche nach einem Impfstoff unterrichten wollen. Spannend ist vor allem die Frage, ab wann tatsächlich mit einem Impfstoff zu rechnen sein könnte. Derweil will sich Söder schon einmal gegen Grippe impfen lassen. Besonderheit diesmal: Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist bei dem Termin kurz vor Beginn der Kabinettssitzung in der Staatskanzlei mit dabei. Er will sich ebenfalls impfen lassen.

Dienstag, 6. Oktober, 7.06 Uhr: Kritik an innerdeutschen Reiseeinschränkungen

Mit Unverständnis und Kritik haben Politiker verschiedener Parteien auf die in manchen Bundesländern eingeführten Quarantäne-Vorschriften für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten reagiert. "Reisebeschränkungen im Inland sind das falsche Signal und nicht hilfreich", sagte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) dem "Spiegel". Politiker von CDU und SPD monierten, das Nebeneinander verschiedener Vorschriften schaffe einen verwirrenden Flickenteppich. Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz haben Einreisebeschränkungen mit Quarantäneregeln und Pflichttests festgelegt. Andere Bundesländer folgen einer davon abweichenden Systematik. Berlin, Niedersachsen und Bremen weisen aktuell gar keine inländischen Risikogebiete aus. Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und das Saarland richten sich bei der Ausweisung von inländischen Risikogebieten nach dem RKI. In diesen Bundesländern wird jedoch derzeit keine Quarantäne für Reisende aus inländischen Risikogebieten angeordnet. Es gelten aber Übernachtungsverbote für Hotel- und Pensionsgäste.

Montag, 5. Oktober, 17.38 Uhr: Corona-Fall an der Straubinger Berufsschule

An der Berufsschule I in Straubing wurde am Wochenende ein bestätigter Corona-Fall gemeldet. Das teilte das Gesundheitsamt am Montag mit. Betroffen ist demnach ein Schüler der Klasse 11 der Ausbildungsrichtung Zweiradmechaniker. In der vergangenen Woche seien bereits mehrere Schüler dieser Klasse mit Atemwegssymptomen auffällig geworden. Mittlerweile sind laut Gesundheitsamt alle 29 Schüler der Klasse verständigt worden. Sie befinden sich nun in Quarantäne.

Montag, 5. Oktober, 17.15 Uhr: Mehrere Schulen im Raum Regensburg von Quarantänemaßnahmen betroffen

Das Landratsamt Regensburg hat heute Nachmittag eine aktualisierte Liste mit Schulen veröffentlicht, die aktuell von Quarantänemaßnahmen betroffen sind. Darunter sind erneut Quarantänefälle am Neutraublinger Gymnasium, aber auch andere Schulen. Mehr dazu lesen Sie hier: Mehrere Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen

Montag, 5. Oktober, 14.34 Uhr: Testzentrum am Flughafen liefert Ergebnisse innerhalb von sechs Stunden

Geschäftsreisende und Urlauber haben am Flughafen München vom Montag an Zugang zu schnellen, digitalisierten RT-PCR COVID-19-Tests. Das teilte der Flughafen München am Montag mit. Das medizinische Labor MVZ Martinsried hat mit Unterstützung der Flughafen München GmbH im Terminal 2 ein Testzentrum eingerichtet. Reisende können online einen Termin für den kostenpflichtigen Test vereinbaren und erhalten die Ergebnisse innerhalb von drei bis sechs Stunden direkt auf ihr Mobiltelefon. Das neue "Test & Fly"-Zentrum am Münchner Flughafen hilft Reisenden, eine obligatorische Quarantäne bei Ankunft am Zielort zu vermeiden, wie sie derzeit in vielen Ländern vorgeschrieben ist, wenn der Reisende kein aktuelles negatives Testergebnis vorlegen kann. Reisende sollten sich dringend vorab über die Quarantäne- und Einreisebestimmungen des jeweiligen Ziellandes informieren und sich vergewissern, dass der Nachweis eines negativen Testergebnisses den dortigen Quarantänebestimmungen entspricht.

Montag, 5. Oktober, 14.30 Uhr: Kinobetreiber befürchten beispielloses Kinosterben

Aus Sorge um ihre Existenz fordern rund 20 Kinobetreiber in Bayern geringere Abstände im Publikum. Es sei dringend notwendig, den coronabedingten Mindestabstand zwischen Kinobesuchern von 1,50 auf 1 Meter zu verringern, schreiben sie in einem Brief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der am Montag veröffentlicht wurde. Auch die strikte Obergrenze von 200 Besuchern pro Kinosaal müsse auf den Prüfstand. Die rund 20 Unternehmer aus ganz Bayern beklagen gravierende Einnahmeverluste, weil sie momentan oft nicht mal ein Viertel der Plätze im Kinosaal besetzen können. Die Folge könne ein beispielloses Kinosterben im kommenden Jahr sein.

Montag, 5. Oktober, 14.20 Uhr: Fallzahlen von Coronavirusinfektionen in Bayern

Laut Landesamt für Gesundheit gestalten sich die Fallzahlen nach Regierungsbezirken zum Montag, 8 Uhr, wie folgt (Änderung zum Vortag in Klammern): Oberbayern 32.113 (+ 69), Niederbayern 7.051 (+ 10), Oberpfalz 6.620 (+ 18), Oberfranken 4.814 (+ 5), Mittelfranken 7.077 (+ 8), Unterfranken 5.143 (+ 3), Schwaben 6.823 (+ 22).

Montag, 5. Oktober, 11.45 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt neun. Es gibt 1.563 Kontaktpersonen, davon sind 681 positive Fälle (einer mehr im Vergleich zum Vortag) registriert. 638 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 4.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Montag, 5. Oktober, 10 Uhr: Corona-Notstand in Tschechien in Kraft getreten

In Tschechien ist um Mitternacht in der Nacht zum Montag erneut ein nationaler Notstand in Kraft getreten. Die Regierung unter Ministerpräsident Andrej Babis hatte die Ausrufung des Ausnahmezustands wegen eines "raketenhaften Anstiegs" bei den Corona-Zahlen beschlossen. Er ermöglicht es der Regierung unter anderem, Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit einzuschränken und Maßnahmen ohne Zustimmung des Parlaments zu treffen. Der Notstand galt bereits von Mitte März bis Mitte Mai. Anders als im Frühjahr sollen die Grenzen diesmal offen bleiben.

Montag, 5. Oktober, 8.35 Uhr: Polt kritisiert Begriff "systemrelevant"

Der Kabarettist Gerhard Polt kritisiert die Einstufung bestimmter Branchen als systemrelevant. "Ich persönlich finde es ganz schlimm, dass von höchsten politischen Stellen von Systemrelevanz gesprochen wird. Bestimmte Leute kriegen in diesen schweren Zeiten ihr Geld und andere - vor allem Künstler - schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge", sagte Polt der Deutschen Presse-Agentur in München anlässlich des 40-jährigen Zusammenwirkens mit Brüdern der Musiker-Großfamilie Well. "Das wäre zum Beispiel ein Grund, wieder auf die Straße zu gehen." Es treffe die Kulturbranche hart: "Ob das Kollegen sind oder Beleuchter oder Tontechniker - die derbröselt es alle." Die Lufthansa bekomme Milliarden - während Kulturschaffende ihre Miete nicht mehr zahlen könnten. Dabei sei der Kulturbereich mit seinen zahlreichen Beschäftigten praktisch der sechstgrößte Arbeitgeber in Deutschland.

Sonntag, 4. Oktober, 15.21 Uhr: Streit um Masken: Busfahrer wird angegriffen

Im Zuge eines Streits um Corona-Masken haben mehrere Männer einen Busfahrer im niederbayerischen Spiegelau angegriffen. Der Busfahrer hatte die Männer zuvor aufgefordert, wegen des Coronavirus einen Mund-Nasen-Schutz im Bus zu tragen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Da sich einige der Männer weigerten, warf der Fahrer die Gruppe aus dem Bus. Daraufhin kam es zu einem Handgemenge: Zwei bis drei Männer griffen nach Polizeiangaben den Busfahrer an und versuchten, ihn aus dem Fenster der Fahrertüre nach draußen zu ziehen. Mehr dazu lesen Sie hier: Streit um Masken: Busfahrer wird angegriffen

Sonntag, 4. Oktober, 13.41 Uhr: Krankmeldungen nehmen während Corona-Krise deutlich ab

Während der Corona-Krise haben sich nach Angaben der AOK deutlich weniger Arbeitnehmer krank gemeldet als in den Vorjahren. Vor allem zwischen Mai und August sank die Zahl der Krankmeldungen teilweise deutlich, wie eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts (Wido) der Krankenkasse ergibt, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die "Welt am Sonntag" darüber berichtet. Demnach lagen auch bei der Techniker Krankenkasse (TK) die Krankmeldungen auf einem "unterdurchschnittlichen Niveau". Der Rückgang dürfte dabei mehrere Gründe haben. Mehr dazu lesen Sie hier: Krankmeldungen nehmen während Corona-Krise deutlich ab

Sonntag, 4. Oktober, 10.43 Uhr: Spahn kündigt Corona-Schnelltests für Pflegeheime und Kliniken an

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Corona-Schnelltests für Krankenhäuser und Pflegeheime angekündigt. "Schnelltests kommen vor allem für Besucher, Beschäftigte, Bewohner und Patienten von Pflegeheimen und Krankenhäusern in Betracht", sagte Spahn der "Bild am Sonntag". "Damit können wir verhindern, dass sich alte und kranke Mitbürgerinnen und Mitbürger anstecken. Für sie ist die Gefahr von schwerwiegenden Folgen einer Infektion am größten." Die Frage, wann und unter welchen Bedingungen die Schnelltests von den Krankenkassen bezahlt würden, werde zum 15. Oktober geregelt.

Sonntag, 4. Oktober, 9.03 Uhr: Ist die Maske gefährlich für Kinder?

In Corona-Zeiten ist die Maske für viele Schulkinder in Deutschland ein treuer Begleiter. Die Maskenpflicht gefährde aber die Kinder, heißt es vielfach in sozialen Netzwerken. Stimmt das? Ein Faktencheck: Coronavirus: Ist die Maske gefährlich für Kinder?

Samstag, 3. Oktober, 17.11 Uhr: "Friedensmenschenkette" am Bodensee gegen Corona-Politik

Zu einer sogenannten Friedensmenschenkette haben sich am Samstag Hunderte Menschen entlang des Konstanzer Hafens verbunden. Die Veranstalter wollten damit unter anderem ein Zeichen gegen die Corona-Politik setzen. Die Polizei zählte mehr als 1.000 Teilnehmer, an der Insel Mainau seien es zusätzlich zwischen 500 und 1.000 gewesen. Zahlen von den Veranstaltern gab es zunächst nicht. Die Menschenkette sollte um den Bodensee herum führen und damit vier Länder miteinander verbinden - Deutschland, Österreich, Liechtenstein und die Schweiz. Mehr dazu lesen Sie hier: "Friedensmenschenkette" am Bodensee gegen Corona-Politik

Samstag, 3. Oktober, 11.21 Uhr: Mehr als zwei Millionen Corona-Polizeikontrollen in Bayern

Die bayerische Polizei hat die Einhaltung der Anti-Corona-Maßnahmen binnen eines halben Jahres mit mehr als zwei Millionen Kontrollen überwacht. Vom 21. März bis zum 20. September gab es rund 2.070.000 Polizeikontrollen zur Überwachung der Corona-Infektionsschutzbestimmungen - das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Landtags-SPD hervor. In der Zahl sind Kontrollen der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, der Maskenpflicht, von Ladengeschäften, Versammlungen und Gastronomie enthalten. Das Innenministerium weist aber darauf hin, dass dies lediglich annäherungsweise Angaben seien - denn polizeiliche Personenkontrollen würden nicht grundsätzlich dokumentiert.

Samstag, 3. Oktober, 9.41 Uhr: Neuer Corona-Höchststand in Tschechien

Leider keine guten Nachrichten aus dem Nachbarland: Tschechien musste einen Rekord bei den täglichen Corona-Neuinfektionen verzeichnen. Am Freitag wurden 3.793 bestätigte Fälle verzeichnet - so viele wie an keinem anderen Tag seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten stieg damit auf mehr als 78.000. Mehr dazu lesen Sie hier: Neuer Corona-Höchststand in Tschechien

Freitag, 2. Oktober, 20.53 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden im Zeitraum 26. September bis 02. Oktober 2020 sieben neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen in der Stadt Straubing auf 502. Derzeit gelten 25 Personen im Stadtgebiet aktuell als infiziert.

Freitag, 2. Oktober, 18.43 Uhr: Österreichische Exklaven sind nicht mehr Corona-Risikogebiete

Das Kleinwalsertal und die Gemeinde Jungholz zählen nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Die beiden österreichischen Exklaven seien eine Ausnahme, teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag auf seiner Internetseite mit. Für den Rest der österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol gelten weiter die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Die österreichischen Exklaven, die nur von Bayern aus erreichbar sind, meldeten in den vergangenen Tagen keine einzige neue Corona-Infektion. Eine Online-Petition mit mehr als 10 500 Unterstützer hatte deshalb Ausnahmeregeln gefordert.

Der Bürgermeister von Mittelberg im Kleinwalsertal, Andi Haid, sagte noch vor der Verkündung: "Wir sind froh, wenn es so kommt." Dem Gebiet drohe mit seiner Abhängigkeit vom Tourismus bei einer länger andauernden Reisewarnung ein "wirtschaftlicher Totalschaden".

Freitag, 2. Oktober, 17.39 Uhr: Menschenkette um den Bodensee geplant

Zu einer Menschenkette um den Bodensee sollen sich Tausende Menschen am Samstag verbinden. Die Kette soll durch Liechtenstein, Österreich, die Schweiz und Deutschland führen. Der Organisator auf der deutschen Seite, Gerry Mayr, und seine Mitveranstalter hoffen, dass 250.000 Menschen zusammenkommen. So viele seien nötig, um den See zu umrunden. Laut den auf deutscher Seite zuständigen Polizeipräsidien in Konstanz und Ravensburg ist schwer zu beurteilen, wie viele Menschen sich tatsächlich versammeln könnten. Bisher gebe es einige Tausend Anmeldungen.

Ziel der Aktion sei es, Menschen zusammenzubringen, die sich in Corona-Zeiten entzweit hätten, sagte Mayr. "Eine Kette soll verbinden." Nach der Aktion wollen die Organisatoren auf einer Abschlusskundgebung in Konstanz Bilanz ziehen.

Der Konstanzer Unternehmer Mayr veranstaltet am Sonntag dort auch eine Querdenken-Demonstration gegen Corona-Maßnahmen, zu der 4.500 Menschen angemeldet sind.

Freitag, 2. Oktober, 17.18 Uhr: Corona-Anstieg in Österreich ausgebremst

Der Anstieg der Corona-Fälle in Österreich hat sich deutlich ausgebremst. Nachdem sich die Ansteckungszahlen vor rund einem Monat schlagartig etwa verdoppelt hatten, blieben sie seit Mitte September weitgehend konstant. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sprach am Freitag in Wien von einer "Stabilisierung mit deutlich zu hohen Zahlen". Er strebe eine Halbierung in den nächsten ein bis zwei Monaten an. Aktuell gelten rund 8.400 Menschen in Österreich als aktiv mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert.

Österreich zählt landesweit zuletzt in einer Woche 54,4 neue Fälle pro 100.000 Einwohner nach jüngsten Daten der Corona-Kommission (Stand Mittwochabend). Die Zahlen schwanken regional extrem, die Hauptstadt Wien zählt weiter mehr als die Hälfte aller aktiven Fälle und Neuerkrankungen im Land. In dem von Deutschland als Risikogebiet eingestuften Bundesland Vorarlberg lag der Sieben-Tages-Wert nur noch bei 41,8 und damit unter der entscheidenden Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Freitag, 2. Oktober, 17.03 Uhr: Landtag tagt coronabedingt mit Hälfte aller Abgeordneten

Eigentlich sollte es die erste Plenarsitzung in voller Besetzung seit Beginn der Corona-Krise werden, stattdessen tagt der bayerische Landtag am 8. Oktober nun einmalig mit etwas mehr als der Hälfte seiner Abgeordneten. Das beschloss der Ältestenrat aufgrund der hohen Infektionsraten in München in einer Videokonferenz. Es sei schlecht abzuschätzen, wie sich die Zahlen in der Landeshauptstadt bis zur nächsten Woche entwickelten, begründete Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Freitag die Entscheidung.

Freitag, 2. Oktober, 14.53 Uhr: Aktuell 16 Personen im Kreis Straubing-Bogen infiziert

Die Zahl der aktuell an Covid-19 erkrankten Personen im Landkreis Straubing-Bogen ist in den letzten sieben Tagen wieder leicht angestiegen. Aktuell gelten 16 Menschen im Landkreis als infiziert mit SARS-CoV-2 (vor einer Woche waren es zwölf). In den vergangenen sieben Tagen gab es laut offiziellen Zahlen des LGL 15 Neuinfizierungen, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 14,9 (Stand 2.10., 10 Uhr). In den sieben Tagen zuvor waren es nur fünf Neuinfizierungen. Insgesamt stieg die Zahl der Gesamtinfizierten im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie im März auf 632 (Stand 2.10., 10 Uhr).

Freitag, 2. Oktober, 14.17 Uhr: Die Lage im Freistaat

Die Zahl der Corona-Fälle in Bayern beläuft sich auf insgesamt 68.892. Das sind 358 mehr als am Vortag. 2.663 Menschen sind im Zusammenhang mit einer SARS-Covid-2 Infektion gestorben (Stand: 8 Uhr). Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 61.030 als genesen

Freitag, 2. Oktober, 14.01 Uhr: Corona beim EV Landshut

Corona beim EV Landshut: Nachdem mehrere Spieler der Mannschaft positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, müssen sich die DEL2-Mannschaft und das U20-Team des Landshuter Vereins nun bis zum Freitag, den 9. Oktober, in Quarantäne begeben. Wie der DEL2-Vertreter am Freitagnachmittag in einer Pressemitteilung bekannt gab, hätten einige Spieler zwar leichte Symptome, seien aber alle bei guter Gesundheit.

Freitag, 2. Oktober, 13.58 Uhr: Aktuelle Situation in Brennberg

Seit Samstag gab es im Gemeindebereich Brennberg keine weiteren positiv Getesteten. Von den ermittelten Kontaktpersonen 1 befinden sich derzeit noch 27 in häuslicher Quarantäne. Bezogen auf die Entwicklung bei den Neuinfektionen kann man zum Stand heute von einer Tendenz sprechen, die auf eine leichte Entspannung des Infektionsgeschehens in der Gemeinde Brennberg hin deutet. Unverändert gilt aber weiterhin der grundsätzliche Appell des Gesundheitsamtes, die Hygiene- und Schutzmaßnahmen konsequent einzuhalten.

Freitag, 2. Oktober, 13.35 Uhr: Zehn weitere Fälle im Landkreis Cham

Seit dem letzten Bericht vom 25. September 2020 haben sich weitere zehn Menschen aus dem Landkreis Cham mit dem Covid-19-Virus infiziert. Somit erhöht sich die Gesamtzahl von 509 auf 519 (Stand: 2.10.2020, 12 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cham liegt nach den Berechnungen des LGL bei 3,91 (Stand 1.10., 8 Uhr). Die heutigen Fälle sind somit noch nicht in die Berechnung eingeflossen.

Die Infektionen traten im privaten und beruflichen Umfeld auf. In allen Fällen hat das Gesundheitsamt Cham die weiteren Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Maßnahmen eingeleitet.

Es sind auch 39 Schüler aus der sechsten Jahrgangsstufe des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham betroffen. Das Gesundheitsamt hat in Abstimmung mit der Schule für diese Kinder als Kontaktpersonen der Kategorie I eine 14-tägige Quarantäne angeordnet und führt Testungen durch. Den Mitfahrern in der Buslinie 210 Cham-Roding wurde empfohlen, einen Coronatest durchführen zu lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn Covid-19-verdächtige Erkältungssymptome auftreten. Es befinden sich derzeit ca. 140 Kontaktpersonen und positiv Getestete in Quarantäne. Darüber hinaus wurden 14 Grenzpendler aus Tschechien positiv getestet. Die tschechischen Gesundheitsbehörden wurden zur Veranlassung der weiteren Quarantänemaßnahmen informiert. Im Hinblick auf die Einstufung der Tschechischen Republik als Risikogebiet appelliert Landrat Franz Löffler dringend an Unternehmen, die tschechische Arbeitskräfte beschäftigen oder mit diesen zusammenarbeiten, auf deren Testung zu achten. Tests bei der Teststation auf dem Volksfestplatz Cham sind auch für tschechische Berufspendler kostenlos.

Freitag, 2. Oktober, 12.29 Uhr: 67 Regensburger Schülerinnen in Quarantäne

Am St. Marien Gymnasium in Regensburg ist ein positiver Corona-Fall aufgetreten. Das teilte die Stadt Regensburg am Freitag mit. 67 Schülerinnen müssen sich deswegen in Quarantäne begeben. Mehr dazu lesen Sie hier: 67 Schülerinnen des St. Marien Gymnasiums in Quarantäne

Freitag, 2. Oktober, 11.58 Uhr: 45 aktive Corona-Fälle im Kreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle ist weiter gesunken. Insgesamt gelten 45 Personen als akut infiziert. Das Landratsamt Dingolfing-Landau teilt mit, dass mit dem morgigen Samstag die geänderte Allgemeinverfügung in Kraft tritt und bis einschließlich Dienstag, 6. Oktober, gültig sein wird. Die geänderte Allgemeinverfügung ist unter www.landkreis-dingolfing-landau.de/buergerservice/coronavirus in voller Länge einsehbar. Seit Beginn der Pandemie haben sich 983 Personen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert, 45 Menschen gelten als aktive Fälle. Zehn Personen sind mit oder an Corona gestorben (Stand: 2. Oktober, 9.50 Uhr).

Freitag, 2. Oktober, 8.22 Uhr: Kontaktbeschränkungen im Kreis Dingolfing-Landau werden gelockert

Der Landkreis Dingolfing-Landau erholt sich langsam von den hohen Corona-Zahlen der vergangenen Tage. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Freitag knapp unter den Warnwert von 35 gesunken. Die verhängten Kontaktbeschränkungen werden deswegen teilweise gelockert - bleiben aber ansonsten vorerst weiter in Kraft. Mehr dazu lesen Sie hier: Kontaktbeschränkungen werden verlängert, aber auch gelockert

Donnerstag, 1. Oktober, 19.39 Uhr: Zwölf Corona-infizierte Mitarbeiter in Münchner Schlachthof

Mehrere Mitarbeiter eines Schlachthofs in München sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei zwei Reihentests Ende September seien insgesamt zwölf Infizierte festgestellt worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. 151 Beschäftigte seien negativ getestet worden. Die positiv Getesteten und ihre nächsten Kontaktpersonen seien nun 14 Tage in Quarantäne. Die Mitarbeiter würden in ihren Unterkünften mit Essen versorgt. Die negativ Getesteten seien nicht in Quarantäne, sagte ein Stadtsprecher.

Donnerstag, 1. Oktober, 18.22 Uhr: Corona-Forschung aus Regensburg

SARS-CoV-2 stellt Deutschland noch immer vor enorme Herausforderungen: Es bedarf bundesweiter Abstimmung, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die bestmögliche medizinische Versorgung für Patienten zu gewährleisten. Auch aus Ostbayern ist dabei nun Unterstützung zu erwarten, wie aus einer aktuellen Pressemitteilung des Regensburger Uni-Klinikums (UKR) hervorgeht. „Netzwerk Universitätsmedizin“ (NUM) heißt das neue, bundesweit vernetzte Forschungsprojekt, das mit 150 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Koordiniert von der Berliner Charité-Klinik sollen in einem Krisenfall bundesweit alle Maßnahmenpläne, Diagnostik- und Behandlungsstrategien der deutschen Universitätskliniken und weiterer Akteure des Gesundheitswesens systematisch zusammengeführt werden. Ziel ist es, die aktuelle Coronavirus-Pandemie durch optimale Abstimmung und Zusammenarbeit schneller und effektiver zu bekämpfen und so für zukünftige Krisenfälle noch besser vorbereitet zu sein. Das Regensburger Uni-Klinikum ist mit fünf Projekten in diesem neuen Netzwerk vertreten.

Donnerstag, 1. Oktober, 17.46 Uhr: Wegen Corona droht vielen Laienbühnen das Aus

Das ist die Geschichte von Menschen, die in der Region Landshut Theater machen. Nicht die beiden großen Bühnen, also das Landestheater und das Kleine Theater, sondern die Bühnen, in denen Laien als Hobby - aber auch teilweise, um davon zu leben - Texte lernen, Bühnenbilder entwerfen und sehr, sehr lange proben. Sie, die sich unter dem Namen "Bühne Landshut" zusammengetan haben, tun sich gerade sehr schwer: damit, wie sie spielen sollen, wie viele Menschen überhaupt zu ihren Aufführungen kommen dürfen.

Donnerstag, 1. Oktober, 16.03 Uhr: Wirbel um Chamer Corona-Teststation

Chamer Corona-TeststationEigentlich hat die Corona-Teststation auf dem Chamer Volksfestplatz auch an Samstagen bis 15 Uhr geöffnet. In der vergangenen Woche mussten einige Testwillige allerdings unverrichteter Dinge abziehen. Das bestätigte Friedrich Schuhbauer, Pressesprecher am Landratsamt Cham, am Donnerstag auf Anfrage von idowa. Am vergangenen Samstag hatten die Tester vor Ort demnach bereits gegen 14 Uhr abgebaut. Der Grund: Ab etwa zwölf Uhr sei an der Teststation kaum mehr etwas los gewesen, so Schuhbauer. Und aufgrund der schlechten Witterung war auch nicht zu erwarten, dass sich das ändert. Die Tester machten deswegen eine Stunde früher Schluss. Leider vergaßen sie aber, einen entsprechenden Hinweis an der Station anzubringen. Und so warteten einige Menschen, die später doch noch eintrafen, vergeblich und mussten ohne Test die Heimreise antreten. Mehr dazu lesen Sie hier: Darum waren die Tester am Samstag früher weg

Donnerstag, 1. Oktober, 14.18 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat

In Bayern sind inzwischen insgesamt 68.534 Menschen positiv auf SARS-Covid-2 getestet worden. Das sind 384 mehr im Vergleich zum Vortag. Die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus belaufen sich auf insgesamt 2.661. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 60.590 als genesen. (Stand: 8 Uhr).

Donnerstag, 1. Oktober, 13.30 Uhr: Welches Bußgeld bei falschen Namensangaben auf Corona-Listen droht

Falsche Namensangaben in Corona-Gästelisten kosten in Bayern künftig bis zu 250 Euro Bußgeld. Das hat das Kabinett am Donnerstag in München beschlossen. Nicht nur Gäste werden für den schlechten Scherz aber zur Kasse gebeten, auch Gastronomen, Hotelbetreiber und Veranstalter sind verpflichtet, die Namenslisten sorgfältig zu führen, andernfalls droht ihnen ein Bußgeld von 1.000 Euro. Das Bußgeld geht auf einen Beschluss von Bund und Ländern aus dieser Woche zurück, wonach mindestens ein Betrag von 50 Euro fällig wird, wenn jemand einen falschen Namen in einer Liste einträgt.

Donnerstag, 1. Oktober, 12.38 Uhr: Schulen und Kitas im Kreis Regensburg

Wegen aufgetretener Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Willi-Ulfig-Mittelschule, Regensburg, eine Klasse sowie eine Lehrkraft bis einschließlich 12. Oktober in Quarantäne

Albert-Schweitzer-Realschule,Regensburg, eine ganze Klasse, einzelne Schüler zweier Klassen sowie eine Lehrkraft bis einschließlich 12. Oktober

Kinderhort Zeitlarn, etwa 20 Kinder sowie zwei Betreuungskräfte bis einschließlich 12. Oktober 

Staatliche Realschule, Neutraubling, eine Klasse sowie eine Lehrkraft bis einschließlich 13. Oktober 

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Donnerstag, 1. Oktober, 10.16 Uhr: Gastwirt gewinnt Corona-Klage gegen Versicherung

Nach einer bundesweiten Corona-Klagewelle gegen zahlungsunwillige Versicherungen hat das Münchner Landgericht erstmals einem klagenden Gastwirt die geforderte Millionensumme zugesprochen. Laut Urteil muss die beklagte Versicherungskammer die Kosten der coronabedingten Betriebsschließung an den Pächter des Münchner Augustinerkellers zahlen - exakt 1,014 Millionen Euro.

Donnerstag, 1. Oktober, 8.11 Uhr: Corona sorgt für holprigen Start ins neue Schuljahr

Nach monatelangem Ausnahmezustand gibt es seit dem Schuljahresbeginn offiziell wieder "normalen" Unterricht an Bayerns Schulen. Doch normal ist in den Klassen- und Lehrerzimmern derzeit wenig. Mehr dazu lesen Sie hier: Coronavirus sorgt für holprigen Start ins neue Schuljahr

 

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