Covid-19 Corona-Entwicklungen 8. bis 14. März

Samstag, 14. März, 18.26 Uhr: Nachfrageschub für Supermärkte

Durch die Coronavirus-Epidemie bleiben Menschen zu Hause - ob im Homeoffice oder wegen Schulschließungen. Restaurants und Kantinen werden gemieden. Selbst kochen ist wieder angesagt. Für Supermärkte ein Zusatzgeschäft, anderen Händlern bereitet dies Kopfzerbrechen.

Samstag, 14. März, 17.02 Uhr: Krankschreibung bis zu 14 Tage ohne Arztbesuch gefordert

Der Deutsche Hausärzteverband hat wegen der Coronavirus-Krise eine Krankschreibung von bis zu zwei Wochen auch ohne Praxisbesuch gefordert. Erst vergangenen Montag hatten sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung darauf geeinigt, dass sich Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege künftig auch nur nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt bis zu sieben Tage krankschreiben lassen können. Das sei schon eine große Erleichterung für die Ärzte, sagte der Chef des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der "Rheinischen Post" (Samstag). "Es wäre noch besser, diese Möglichkeit auf 14 Tage auszudehnen, dann könnten Patienten mit Verdacht auf Coronavirus auf unbürokratische Art und Weise so lange zu Hause bleiben, bis sie keine Ansteckungsgefahr mehr darstellen", forderte Weigeldt.

Samstag, 14. März, 16.20 Uhr: Zwei weitere Betroffene im Landkreis Deggendorf

Am Samstagnachmittag sind dem Gesundheitsamt Deggendorf noch zwei weitere positive Fälle mitgeteilt worden. Es handelt sich um zwei Personen aus der Gemeinde Stephansposching, die im Skiurlaub waren. Beide sind in häuslicher Quarantäne. Beiden geht es gut. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt und Abstriche gemacht. Die Zahl der bestätigten Fälle im Landkreis Deggendorf erhöht sich damit auf 10.

Samstag, 14. März, 15.20 Uhr: Deggendorf will Einkaufsservice einrichten

Die Stadt Deggendorf arbeitet mit Nachdruck daran, die Grundversorgung für ältere, hilfsbedürftige und chronisch Kranke, die auf ärztliche Empfehlung Menschenansammlungen meiden sollen, zu unterstützen. Ab Mitte nächster Woche soll dazu zentral bei der Stadtverwaltung ein Einkaufsservice angeboten werden, den dieser Teil der Bevölkerung aus Deggendorf nutzen kann, um mit Grundnahrungs- und Hygienemitteln versorgt zu werden. Wer als älterer, hilfsbedürftiger oder chronisch kranker Deggendorfer nicht selbst zum Einkaufen gehen kann, der wird über die Stadtverwaltung mit Grundnahrungsmitteln, Obst, Gemüse, H-Milch oder Hygieneartikel für jeweils ein bis zwei Personen versorgt werden. Die Kosten für den Einkauf sollen direkt bei der Abgabe beglichen werden. Es ist geplant, diesen Einkaufsservice über städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzubieten, die derzeit aufgrund geschlossener Schulen und Kindergärten die Aufgabe gerne übernehmen werden. Natürlich sind aber auch alle Freiwilligen und Ehrenamtlichen willkommen, die in diesen schwierigen Zeiten Seniorinnen und Senioren und Hilfsbedürftige unterstützen wollen.

Samstag, 14. März, 15.14 Uhr: Zahl der Coronavirus-Infektionen in Bayern auf 681 gestiegen

In Bayern steigt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiter. Bislang sind im Freistaat 681 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Samstagnachmittag mitteilte. Das sind 123 Fälle mehr als am Vortag.

Samstag, 14. März 14.45 Uhr: Betreiberin von Deggendorfer Traditionsgaststätte betroffen

In Deggendorf gibt es zwei neue bestätgte Corona-Fälle: Betroffen sind die Betreiberin der Traditionsgaststätte "Zum Weissbräu" und ihr Ehemann, der das Lebensmittelgeschäft "'s Kasamandl" führt. Sowohl die Gaststätte als auch der Laden bleiben auf ihren eigenen Wunsch hin erstmal geschlossen.

Samstag, 14. März, 12.10 Uhr: Landratsamt Landshut zieht weitere Konsequenzen

Die fortschreitende Verbreitung des Corona-Virus macht weitere flächendeckende Sicherheitsmaßnahmen im Landkreis Landshut nötig: So werden sämtliche Veranstaltungen über 100 Besuchern untersagt – eine entsprechende Allgemeinverfügung wird mit Wirkung zum Sonntag, 15. März, erlassen. Sie gilt vorerst bis einschließlich 19. April. Darunter fallen sowohl Veranstaltungen in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel. „Wir müssen alle Maßnahmen ergreifen, um die besonders gefährdete Risikogruppe der älteren und vorerkrankten Personen schützen zu können. Der Großteil der Veranstalter hat ja bereits von sich aus ihre Veranstaltungen vorsichtshalber abgesagt. Natürlich bedeutet es für den Einzelnen Einschränkungen; natürlich bedauern wir sehr, dass die vielen Mühen und Vorbereitungen der Veranstalter leider umsonst waren. Doch wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die leider keine anderen Möglichkeiten mehr zulässt“, erklärt Landrat Peter Dreier. Außerdem appelliert der Landrat an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Amtsbesuche im Landratsamt auf das absolut Nötigste zu reduzieren: „Wir müssen unseren Parteiverkehr in absehbarer Zeit beschränken. Dies tun wir nicht nur zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für unsere Bürger.“ Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen weiterhin per Telefon oder E-Mail klären. Die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen trifft auch das Landratsamt als Arbeitgeber: Somit ist derzeit nicht gewährleistet, dass alle Anliegen sofort bearbeitet werden können, wofür der Landrat um Verständnis bittet.

Samstag, 14. März, 11.58 Uhr: Mehr bestätigte Fälle im Landkreis Landshut

Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Landshut steigt weiter: Insgesamt sind bisher 13 Personen mit dem Virus infiziert. Neben Fällen in Obersüßbach, Landshut und Tiefenbach wurden nun auch bei einer Frau aus Rottenburg und einem Bürger aus Wörth das Virus festgestellt.

Samstag, 14. März, 11.44 Uhr: Bayerns Spielbanken schließen

Die Spielbanken im Freistaat stellen vorübergehend den Betrieb ein, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die neun staatlichen Spielbanken sollen von sofort an bis einschließlich 19. April geschlossen bleiben, wie Lotto Bayern am Samstag mitteilte. "Oberste Priorität hat die Gesundheit unserer Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", hieß es. Betroffen sind von der Maßnahme die Spielbanken in Garmisch-Partenkirchen, Bad Wiessee, Bad Kissingen, Bad Reichenhall, Bad Steben, Feuchtwangen, Lindau, Bad Füssing und Bad Kötzting.

Samstag, 14. März, 11.07 Uhr: Auch Therme Erding geschlossen

Vorerst kein Wellnessen mehr: Auch die Therme Erding bleiben wegen der aktuellen Entwicklungen rund um den Coronavirus vorübergehend geschlossen

Samstag, 14. März, 10.41 Uhr: Bayern unterstützt Busunternehmen

Nach der Schließung sämtlicher Schulen in Bayern unterstützt der Freistaat die Busunternehmen. Weil auch der Schulbusverkehr zum Erliegen gekommen sei, würden Abschlagszahlungen für das Jahr 2020 vorgezogen, teilte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Samstag in München mit. Diese Abschlagszahlungen erhalten Busunternehmen dafür, damit Zeitfahrkarten für Schüler und Auszubildende günstiger sind. Die Summe für ganz Bayern liegt laut Schreyer bei rund 35 Millionen Euro. Eigentlich sei die Zahlung erst im Juli fällig.

Samstag, 14. März, 10.12 Uhr: Drei weitere bestätigte Fälle im Landkreis Deggendorf

Im Landkreis Deggendorf wurden drei weitere Fälle von Corona-Infektionen bestätigt. Die neu bestätigten Fälle wurden im Rahmen einer Kontaktpersonennachverfolgung bekannt, wie das Landratsamt mitteilte. Dabei ging es um ein Vereins-Trainingslager in einem Nachbarlandkreis, an dem auch mehrere Personen aus dem Landkreis Deggendorf teilgenommen hatten. Seit Freitagabend liegen die Testergebnisse vor. Demnach haben sich zwei Deggendorfer und die Lebensgefährtin eines Teilnehmers mit dem Coronavirus infiziert. In zwei Fällen liegt laut Landratsamt nur ein schwacher Verlauf vor, eine Person zeigt jedoch stärkere Symptome.

Samstag, 14. März, 9.51 Uhr: Tschechien schließt Grenze und viele Geschäfte

Seit Mitternacht ist es soweit: Tschechien hat wieder feste Grenzkontrollen zu Deutschland und Österreich eingeführt. Ausländer dürfen nicht mehr einreisen, Ausnahmen gelten nur für Deutsche mit Wohnsitz in Tschechien sowie Berufspendler in einem Streifen von 100 Kilometern Tiefe beiderseits der Grenze

Samstag, 14. März, 9.23 Uhr: Psychologe im Interview: "Quarantäne kann man auch nutzen"

Die Angst des Menschen ist sein Fachgebiet: Psychologie-Professor Andreas Mühlberger forscht seit 2012 an der Universität Regensburg und ist mit dem Umgang der Menschen mit dem Coronavirus zufrieden. Im Gespräch erklärt der 49-Jährige, warum Hamsterkäufe manchmal Sinn machen, weshalb jeder anders auf Krisen reagiert und wieso der Virus sogar einen positiven Effekt auf unser Sozialleben haben könnte.

Freitag, 13. März, 18.32 Uhr: Laut RKI mehr als 50 Millionen Infektionen in Deutschland möglich

In Deutschland könnten sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung mit dem neuen Coronavirus infizieren. Das entspricht bei gut 83 Millionen Einwohnern etwa 50 bis 58 Millionen Menschen.

Freitag, 13. März, 18.12 Uhr: Weitere Maßnahmen in Landshut

Die Stadt Landshut hat in einer Pressemitteilung eine Übersicht zu allen Maßnahmen veröffentlicht, die aufgrund des Coronavirus getroffen wurden. Mehr zu diesem Thema finden Sie in folgendem Artikel: Die Maßnahmen der Stadt Landshut im Überblick

Freitag, 13. März, 18.07 Uhr: Kein Fahrscheinverkauf mehr in Landshuts Bussen

Zum besseren Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste gegen eine Infektion mit dem Corona-Virus verzichten die Busunternehmer des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV) auf den Fahrkartenverkauf im Bus. Das teilten die Landshuter Stadtwerke am Freitag mit.

Freitag, 13. März, 17.49 Uhr: Informationen zur Kindertagesbetreuung im Kreis Straubing-Bogen

Wichtige Informationen für die Eltern zur Kindertagesbetreuung: Durch die Allgemeinverfügung entfallen ab Montag, 16. März, die regulären Betreuungsangebote. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Mehr dazu lesen Sie in dem Artikel: Informationen zur Kindertagesbetreuung im Landkreis Straubing-Bogen

Freitag, 13. März, 17.46 Uhr: Ein Landkreis im Krisenmodus

Schulen werden geschlossen, Hallenbäder zugesperrt, ebenso wie die Veranstaltungshallen. Und der Chamer Landrat Franz Löffler gibt sogar zu bedenken, ob angesichts der wachsenden Virusgefahr selbst Familienfeiern noch ratsam sind.

Freitag, 13. März, 17.40 Uhr: Sechs neue bestätigte Corona-Fälle in Regensburg

In Regensburg sind laut Gesundheitsamt inzwischen sieben Menschen positiv auf den Coronavirus getestet worden. Mehr dazu lesen Sie hier: Sechs neue bestätigte Corona-Fälle in Regensburg

Freitag, 13. März, 17.21 Uhr: Auch TV-Moderator Kerner mit Coronavirus infiziert

Der Fernsehmoderator Johannes B. Kerner hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte der 55-Jährige am Freitag auf Instagram mit. Das Positiv-Testergebnis sei für ihn überraschend gekommen, aber: "Mir geht es sehr gut, ich habe praktisch keine Symptome." Er befinde sich in häuslicher Quarantäne. Kerner ("Der Quiz-Champion", "Ein Herz für Kinder") nutzte die Gelegenheit für einen Appell an die Gemeinschaft: Er wolle als Betroffener jede und jeden ermuntern, sich sehr umsichtig zu verhalten, Abstand zu halten und möglichst wenig direkte soziale Kontakte zu haben. "Wir sind dafür verantwortlich, dass sich die kranken, die älteren und schwächeren Menschen nicht einer zusätzlichen Gefahr aussetzen müssen."

Freitag, 13. März, 17.15 Uhr: Dritter bestätigter Fall in Straubing

Wie das Gesundheitsamt mitteilte, gibt es in Straubing eine weitere Infektion mit dem Coronavirus. Betroffen ist eine 24-jährige Frau. Sie befindet sich zu Hause, ihr Gesundheitszustand ist gut. Es bestehen keine Verbindungen zu einer Schule oder zu Kindern.

Freitag, 13. März, 17.10 Uhr: Corona-Patient am Universitätsklinikum Regensburg

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) behandelt momentan einen Patienten, der an dem neuartigen Coronavirus erkrankt ist. Der Betroffene wird getrennt von den übrigen Patienten behandelt und isoliert. Das UKR steht in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden und Ministerien. 

Freitag, 13. März, 17.06 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen schränkt Veranstaltungen ein

Auch der Landkreis Straubing-Bogen geht bei Veranstaltungen auf Nummer sicher: Bis 19. April sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern generell untersagt. Die Regelung tritt am Samstag, 14. März, um 12 Uhr in Kraft und gilt zunächst bis zum 22. März. Danach findet eine Neubewertung statt. „Wir folgen damit den Empfehlungen“, sagt Landrat Josef Laumer, der außerdem erneut auf die enge Abstimmung mit der Stadt Straubing verweist. „Wir handeln und arbeiten koordiniert und stehen in ständigem Kontakt.“ Auch die Stadt Straubing – ebenso wie viele Landkreise in Niederbayern – hat eine entsprechende Regelung erlassen.

Freitag, 13. März, 17.04 Uhr: Das Westbad bleibt zu

Das Westbad in Regensburg wird ab Montag, ebenso wie das Stadtwerk.Hallenbad, komplett geschlossen und weder für Besucher noch für Vereine zugänglich sein. 

Freitag, 13. März, 16.48 Uhr: Auch Stadt Regensburg verschärft Maßnahmen

Auch die Stadt Regensburg verstärkt ihre Bemühungen im Kampf gegen das Coronavirus: Um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen, werden in der Stadt von Samstag an und bis zum 19. April alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern grundsätzlich untersagt. Bei Veranstaltungen mit mehr als 100, aber weniger als 500 Besuchern, müssen die Veranstalter eine Riskobewertung beim Ordnungsamt vorlegen. Die Stadt hat außerdem einen Krisenstab eingerichtet, der ab Montag, 16. März, täglich tagen soll. Während der Unterricht an den Schulen bis zum 19. April eingestellt wird, bleibt das Von-Müller-Gymnasium für Betreuungsangebote der Jahgangsstufen 5 und 6 offen. Das Angebot kann allerdings nur von Erziehungsberechtigten, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur (Gesundheitsversorgung, öffentliche Sicherheit, Gefahrenabwehr etc.) arbeiten und keine andere Betreuungsmöglichkeiten haben, genutzt werden. Für die Kinder der Grundschulklassen 1 bis 4, die in städtischen Horten betreut werden, werden ebenfalls Notgruppen nach den gleichen Kriterien eingerichtet. 

Freitag, 13. März, 16.07 Uhr: Diözese Regensburg setzt Firmungen aus

Nach den heute veröffentlichten Regelungen der bayerischen Staatsregierung werden im Bereich der Diözese Regensburg die geplanten Firmungen ab sofort bis auf Weiteres ausgesetzt. Dies gab Generalvikar Michael Fuchs heute den Pfarreien bekannt. Außerdem erhielten die Pfarreien eine Reihe von Anordnungen und Empfehlungen zum Umgang mit den staatlichen Vorgaben bezüglich der Höchstgrenze von 100 Teilnehmenden bei Gottesdiensten und Veranstaltungen. Dadurch will die Diözese zur Verlangsamung der Virusausbreitung und zum Schutz der gefährdeten Personengruppe beitragen. Vorgesehen ist, dass die Pfarrer zum Gebet in diesem Anliegen aufrufen und die Pfarreien die Kirchen weit offen‐ und das sakramentale Leben möglichst aufrechterhalten, nicht unbedingt nötige Veranstaltungen jedoch absagen. Die Sonntagsgottesdienste finden weiterhin statt, aber in reduzierter Form.

Freitag, 13. März, 16.05 Uhr: Zweiter bestätigter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es einen zweiten bestätigten Corona-Fall: Wie das Gesundheitsamt am Freitagnachmittag mitteilte, liegt bei einer 23-jährigen Frau aus dem Landkreis eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) vor. Die Frau befindet sich mit leichten Krankheitssymptomen zu Hause in häuslicher Quarantäne, ihr Gesundheitszustand ist gut.

Freitag, 13. März, 15.56 Uhr: Straubing verschärft Maßnahmen gegen Corona

Die Stadt Straubing hat heute zwei Allgemeinverfügungen erlassen, mit denen die Ausbreitung des Coronavirus weiter verlangsamt werden soll. So werden bereits Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern untersagt. Das betrifft sowohl Indoor-Veranstaltungen als auch Events im Freien. Zudem werden strengere Betretungsregelungen für Alten- und Pflegeheime sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften erlassen. Beide Anordnungen treten am Samstag, 14. März, um 12 Uhr in Kraft. 

Freitag, 13. März, 15.54 Uhr: Staatliche Museen bleiben erstmal zu

Staatliche Museen, staatliche Sammlungen, staatliche Archive und staatliche Bibliotheken im Freistaat, darunter zum Beispiel die Bayerische Staatsbibliothek in München oder die Bibliotheken an Hochschulen, werden vor dem Hintergrund der Verbreitung des Coronavirus ab Samstag, dem 14. März, zunächst bis zum Ende der Osterferien für den Publikumsverkehr schließen. Das gab Bayerns Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. „Mir ist bewusst, dass unsere Einrichtungen eine große Bedeutung für das kulturelle und wissenschaftliche Leben haben. Mit dieser Maßnahme will ich unsere Besucherinnen und Besucher sowie unsere Hochschulfamilie schützen. Damit tragen wir dazu bei, die Verbreitung dieses neuartigen Virus zu verlangsamen. Ich will das Gesundheitssystem vor einer möglichen Überlastung schützen und wertvolle Zeit gewinnen“, so Sibler.

Freitag, 13. März, 15.52 Uhr: Handwerkskammer setzt Kurse aus

Von den flächendeckenden Schulschließungen in Bayern sind auch die Handwerkskammern als Körperschaften des öffentlichen Rechts betroffen. Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz setzt deswegen ab kommenden Montag, 16. März, alle Kurse und Prüfungen aus. Die Verfügung gilt zunächst bis zum 19. April. Alle Lehrlinge haben in ihren jeweiligen Ausbildungsbetrieben zu erscheinen. Die neuen Prüfungstermine stehen noch nicht fest, sollen aber rechtzeitig bekannt gegeben werden. 

Freitag, 13. März, 15.50 Uhr: Bürgertelefon im Landkreis Kelheim

Das Landratsamt Kelheim richtet ab dem morgigen Samstag ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Thema Coronavirus ein. Die Telefonnummer dafür lautet 09441/207-3112. Das Telefon ist täglich von 8 bis 16 Uhr besetzt, auch am Wochenende. 

Freitag, 13. März, 15.47 Uhr: Spahn rät Rückkehrern, zuhause zu bleiben

Aufgrund der aktuellen Krankheitswellen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) in Italien sowie in den angrenzenden Ländern Österreich und Schweiz fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn alle Rückkehrer aus diesen Ländern auf, zu Hause zu bleiben. "Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen zu Hause! Und zwar unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht. So helfen Sie, sich und Ihr Umfeld vor dem Coronavirus zu schützen", so Spahn am Freitag. 

Freitag, 13. März, 15.45 Uhr: Gesundheitsamt Regensburg empfiehlt auch Absage kleinerer Veranstaltungen

Zur Eindämmung des Coronavirus hat der Freistaat Bayern entschieden, bis einschließlich 19. April alle Veranstaltungen ab 1.000 Personen zu untersagen und empfiehlt die Absage auch für kleinere Events ab 500 Menschen. Das Landratsamt Regensburg unterstützt diese Zielsetzung. und hat daher eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der alle Veranstaltungen mit 500 bis 1.000 Teilnehmern im Landkreis Regensburg untersagt sind. Die Anordnung tritt am Samstag, 12 Uhr, in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 19. April 2020. Bei Veranstaltungen unter 500 Personen soll es weiterhin die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob diese durchgeführt oder besucht werden. Bei der Risikobewertung gelten die Kriterien des Robert Koch-Instituts und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Weil auch kleinere Veranstaltungen aber dazu beitragen, das Virus schneller zu verbreiten, empfiehlt das Gesundheitsamt Regensburg, auch Veranstaltungen mit weniger als 500 Teilnehmern im Zeitraum bis (zunächst) 19. April 2020 abzusagen oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Freitag, 13. März, 15.25 Uhr: Museen, Sammlungen, Archive und Bibliotheken des Freistaats Bayern schließen ab Samstag

Staatliche Museen, staatliche Sammlungen, staatliche Archive und staatliche Bibliotheken im Freistaat, darunter zum Beispiel die Bayerische Staatsbibliothek in München oder die Bibliotheken an Hochschulen, werden vor dem Hintergrund der Verbreitung des Coronavirus ab Samstag, dem 14. März, zunächst bis zum Ende der Osterferien für den Publikumsverkehr schließen. Das gab Bayerns Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Welche Veranstaltungen in Ostbayern abgesagt wurden, erfahren Sie hier.

Freitag, 13. März, 14.41 Uhr: Verzicht auf dringende Amtsbesuche im Landratsamt Straubing-Bogen

Das Landratsamt Straubing-Bogen bittet alle Bürger darum, auf nicht dringend notwendige persönliche Dienstgeschäfte mit den Stellen im Landratsamt in den nächsten Tagen und Wochen zu verzichten, um angesichts der derzeit herrschenden Corona-Pandemie die direkten Kontakte zu begrenzen. Das Landratsamt empfiehlt dies sowohl zum Schutz der Bürgerinnnen und Bürger als auch zur Vorsorge für die Mitarbeiter.

Freitag, 13. März, 15.22 Uhr: "Mobile Wahllokale" in Landshut

Aufgrund der Coronavirus-Gefahr verlegt die Stadt Landshut mehrere Wahllokale in Altenheimen. Stattdessen sollen nun Busse der Stadtwerke als "mobile Wahllokale" in die Bresche springen

Freitag, 13. März, 14.49 Uhr: Landshut schließt Kino und Diskotheken

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, schließt die Stadt Landshut bis auf Weiteres die örtlichen Diskotheken und Kinos. Das teilte Yvonne Schmid, Pressesprecherin der Stadt, am Freitagnachmittag mit. Die Stadt habe in ihrer Eigenschaft als Kreisverwaltungsbehörde und auf Vorschlag des Gesundheitsamtes den Betrieb des "Kinopolis" mit sofortiger Wirkung untersagt. Die Anordnung gilt ebenfalls für die Diskotheken im Stadtgebiet. Konkret sind das "Trixie Schneider", der "Rocket Club" und das "Flux" betroffen. Die Maßnahmen sollen dem Schutz der Bevölkerung vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus dienen.

Freitag, 13. März, 14.21 Uhr: Keine Veranstaltungen über 100 Teilnehmer im Landkreis Regen

Nach dem Vorbild der Stadt Passau und den Nachbarländern Tschechien und Österreich hat auch das Landratsamt Regen nun ein Verbot von Veranstaltungen mit mehr 100 Teilnehmern beschlossen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat Landrätin Rita Röhrl am Freitagnachmittag unterzeichnet. „Wir folgen damit den Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung, wonach Sozialkontakte möglichst eingeschränkt werden sollen“, sagt Landrätin Röhrl. Demnach ist es nun auf dem Gebiet des Landkreises Regen untersagt, öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern durchzuführen. Dabei ist es egal, ob die Veranstaltungen im Freien oder in geschlossenen Räumen stattfinden. Angesichts von mittlerweile fünf bestätigten Fällen im Landkreis Regen halte man dies für eine dringend notwendige Maßnahme.

Freitag, 13. März, 14.19 Uhr: Stadt Deggendorf verkündet weitere Maßnahmen

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sagt die Stadt Deggendorf diverse Veranstaltungen ab und schließt unter anderem die Museen und die Stadtbibliothek. Oberbürgermeister Dr. Christian Moser spricht von der "größten bekannten Bewährungsprobe seit 70 Jahren".

Freitag, 13. März, 13.30 Uhr: Fünf weitere Corona-Fälle im Landkreis Regensburg

Im Landkreis Regensburg gibt es fünf weitere bestätigte Coronavirus-Fälle. Eine 78-jährige Frau, ein 37-jähriger Mann, eine 42-jährige Frau sowie ein 15-jähriger Jugendlicher und ein Kind im Grundschulalter sind die Neu-Erkrankten. Allen geht es gut. Das Gesundheitsamt Regensburg hat alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. Zum Stand 13. März, 13 Uhr, sind im Landkreis Regensburg damit zwölf bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet.

Freitag, 13. März, 13.21 Uhr: Sechs bestätigte Fälle im Kreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell sechs bestätigte Corona-Fälle (13. März, 12 Uhr). Aufgrund des Beschlusses der Staatsregierung vom Freitag, alle Schulen und Kindergärten ab Montag, 16. März, zu schließen, können die Schulturnhallen im Landkreis den Vereinen nicht zur Verfügung gestellt werden. Dies gilt für die Dauer der Schulschließungen und für alle Schulen im Landkreis. Bei einer Bürgermeisterversammlung am Donnerstag im Landratsamt wurde außerdem festgelegt, dass allen Veranstaltern und Vereinen empfohlen wird, nicht zwingend notwendige Versammlungen und Veranstaltungen abzusagen - gleich welcher Größe. Auch wird der Betrieb des Freizeitbusses ab sofort eingestellt, da Besuche von öffentlichen Veranstaltungen ohnehin auf ein Minimum beschränkt werden sollen. Nach derzeitigen Informationen der RBO Regionalbus Ostbayern GmbH wird die komplette nächste Woche auf den RBO-Linien noch nach dem gültigen Fahrplan gefahren. Erst ab dem 23. März wird dann voraussichtlich auf den Ferienfahrplan umgestellt.

Freitag, 13. März, 13.12 Uhr: Bayern hebt Sonntagsfahrverbot für Lastwagen vorübergehend ganz auf

Um Versorgungsengpässen infolge der Coronavirus-Epidemie vorzubeugen, hat Bayern das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen nun komplett aufgehoben. Die Regelung gilt ab sofort bis einschließlich 29. März, wir das Innenministerium am Freitag in München mitteilte, und zwar für alle Güter und auch für Leerfahrten. Mehr dazu lesen Sie hier: "Bayern hebt Sonntagsfahrverbot für Lastwagen vorübergehend ganz auf"

Freitag, 13. März, 13.10 Uhr: Regierung schließt weitere Konjunkturprogramme nicht aus

Auch nach umfassenden Kreditzusagen für Unternehmen wegen der Coronavirus-Krise schließt die Bundesregierung weitergehende Hilfen nicht aus. So könnten Konjunkturprogramme aufgelegt werden, falls nötig, sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag in Berlin. Doch jetzt könne ein Programm, das dazu führt, dass die Menschen hinausgehen, aus gesundheitlichen Gründen gerade das Falsche sein. Deswegen seien die beschlossenen Kreditzusagen für Unternehmen derzeit zunächst das Richtige. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte: "Wir sind heute der Auffassung, dass es richtig war, jetzt diesen Schritt zu tun, damit die nötigsten und drängendsten Probleme der Unternehmen gelöst werden." Die weitere Entwicklung werde aber beobachtet, weitere Maßnahmen würden ergriffen, wenn es dafür der richtige Zeitpunkt sei.

Freitag, 13. März, 12.36 Uhr: Busse statt Bahnen von Ulm nach Bayern

Auf zwei Strecken von Ulm nach Bayern müssen sich Fahrgäste der Bahn in den kommenden Wochen auf Einschränkungen gefasst machen. Weil auf bayerischer Seite am Bahnknoten Senden gearbeitet wird, werden Streckenabschnitte gesperrt und deshalb nach Vöhringen und Weißenhorn Busse eingesetzt, wie die Deutsche Bahn am Freitag mitteilte. Die Busse Richtung Vöhringen fahren zudem jeweils 40 Minuten eher los als die eigentlich dort verkehrenden Bahnen, damit in Vöhringen der Anschluss nach Memmingen erreicht wird. Am Bahnknoten Senden wird die Stellwerkstechnik modernisiert. Die Sperrungen und Einschränkungen sollen bis zum 19. April dauern.

Freitag, 13. März, 12.42 Uhr: Regierung sagt Kredite ohne Begrenzung zu

In der Coronavirus-Krise will die Bundesregierung den Unternehmen mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen. Das sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag in Berlin.

Freitag, 13. März, 12.34 Uhr: Söder fordert Steuersenkungen gegen Coronavirus

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert Steuersenkungen zur Abfederung der von der Coronavirus-Epidemie ausgelösten Wirtschaftskrise. "Wir sind in einem ökonomischen Schock", sagte Söder am Freitag nach einem Spitzengespräch mit den bayerischen Wirtschaftsverbänden in München. Stromsteuer und EEG-Umlage müssten massiv gesenkt werden, für Hotels und Gastronomie müsse die Mehrwertsteuer gesenkt werden.

Söder bekräftigte, dass die Staatsregierung alles tun werde, um einen Stillstand der Wirtschaft zu verhindern. So arbeitet die Staatsregierung nach den Worten des CSU-Chefs an einem "Bayernfonds", der Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten helfen könnte. Söder sprach von "maximaler Liquiditätsunterstützung". Bereits zugesagt sind Bürgschaften in Höhe von 100 Millionen Euro.

Freitag, 13. März, 12.30 Uhr: Bayerische Wirtschaft im Krisenmodus

Am Vormittag hat sich Ministerpräsidient Markus Söder (CSU) mit Wirtschaftsverbänden zu einem Krisengespräch getroffen. Die Unternehmen in Bayern spüren die Auswirkungen des Coronavirus bereits. Einer Umfrage des Bundes der Selbstständigen zufolge beklagen 80 Prozent der befragten kleinen und mittelständischen Unternehmen Umsatzeinbußen. 

Freitag, 13. März, 12.22 Uhr: Dax erholt sich nach heftigem Kurssturs etwas

Der deutsche Aktienmarkt wagt nach dem panikartigen Ausverkauf in dieser Woche eine Erholung. Die Unsicherheit am Freitag ist jedoch nach dem größten Börsencrash seit 1987 unverändert hoch. Entsprechend schwankungsreich geht es nach oben. Die Coronavirus-Krise hält die Welt weiter fest im Griff. Inzwischen versuchen viele Länder die rasche Ausbreitung des neuartigen Virus mit weitreichenden Maßnahmen zu verhindern.

Der Dax legte bis zur Mittagszeit um 4,06 Prozent auf 9532,71 Punkte zu. Der MDax, der zeitweise wieder nachgegeben hatte, gewann 3,46 Prozent auf 20 865,08 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte zugleich um 4,67 Prozent vor. Auch in den USA deutet sich nach der steilen Talfahrt am Donnerstag nun eine spürbare Erholung an.

Freitag, 13. März, 12.15 Uhr: RKI: Überblick zu Intensivbetten geplant - "Stresstest für Land"

Zu den Kapazitäten der Intensivstationen an Krankenhäusern in Deutschland ist angesichts der Coronavirus-Epidemie ein besserer Überblick geplant. Ein mit Partnern entwickeltes Werkzeug ziele darauf ab, dass im Fall einer Überlastung eines bestimmten Krankenhauses ersichtlich ist, wo in der Nähe noch freie Betten sind, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) am Freitag in Berlin.

Eine Situation wie in Italien mit überlasteten Intensivstationen gelte es in Deutschland zu vermeiden, aber man könne sie nicht ausschließen. "Wir tun alles dafür, dass es nicht so kommt", betonte Wieler. In Italien stünden Ärzte mangels freier Plätze vor der Entscheidung, welche Patienten beatmet werden können. Deshalb sei es sehr wichtig, die Beatmungsplätze in deutschen Krankenhäusern so hoch wie möglich zu halten und zu steigern.

"Wir gehen davon aus, dass es ein Stresstest wird für unser Land", sagte Wieler. Es gelte, das Gesundheitssystem optimal einzustellen, um alle Patienten versorgen zu können. Gleichzeitig erinnerte Wieler daran, dass vier von fünf der registrierten Erkrankten milde Verläufe durchlebten. Zur Eindämmung befürwortete er Schulschließungen und Besuchsverbote in Pflegeheimen. Er sagte aber auch, dass das Virus nicht aufzuhalten sei.

In Bayern gibt es derzeit rund 4.000 Intensivbetten an Kliniken und in Krankenhäusern zur Behandlung besonders kranker Patienten. Dies sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München. Bei der angestrebten Erhöhung der Bettenzahl wegen des Coronavirus sei daher die ebenso wichtige Frage, wie mehr Pflegepersonal generiert werden könne. Die Verschiebung von nicht zwingend notwendigen Operationen sei daher ein wichtiger Schritt, um mehr Personal bereitzustellen, betonte Huml.

Freitag, 13. März, 11.35 Uhr: Energieversorger: Strom, Wasser, Heizung und Gas sicher

Angesichts der wachsenden Coronavirus-Unruhe in der Bevölkerung versprechen die bayerischen Energieunternehmen gesicherte Versorgung mit Strom, Wasser, Gas und Wärme rund um die Uhr. "Derzeit sehen die Unternehmen kein Risiko für die Versorgungssicherheit", teilte der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft am Freitag in München mit.

"Die Unternehmen treffen weitreichende organisatorische Maßnahmen und überprüfen die für den Eintritt größerer Störungen ohnehin immer vorhandenen technischen Redundanzkonzepte, um die Versorgungssicherheit auch bei einer länger andauernden Pandemie zu gewährleisten", erklärte Geschäftsführer Detlef Fischer.

Redundanzkonzepte bedeutet, dass es für kritische Systeme Reserve- und Notfallvorrichtungen gibt, damit es im Falle von Engpässen nicht zu weitreichenden Ausfällen kommt. Die Anlagen der Versorgungsunternehmen seien von der Corona-Krise glücklicherweise nicht unmittelbar betroffen oder in ihrer Funktion gefährdet, hieß es in der Mitteilung weiter. "Sie müssen lediglich weiter betrieben werden."

Freitag, 13. März, 10.52 Uhr: Bundestag beschließt erleichtertes Kurzarbeitergeld

Deutschlands Beschäftigte sollen in der Coronakrise durch öffentlich finanziertes Kurzarbeitergeld vor Arbeitslosigkeit geschützt werden. Der Bundestag beschloss am Freitag in einem beispiellosen Schnellverfahren einstimmig einen Gesetzentwurf für erleichtertes Kurzarbeitergeld. Der Entwurf war erst am Dienstag vom Bundeskabinett gebilligt worden.

Mehr Unternehmen als bisher sollen die Leistung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ab April beantragen können. Betriebe sollen Kurzarbeitergeld schon nutzen können, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind - statt wie bisher ein Drittel.

Die Sozialbeiträge sollen ihnen zudem voll von der BA erstattet werden. Auch für Leiharbeiter soll Kurzarbeitergeld gezahlt werden können. Die BA übernimmt bei dieser Leistung 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent.

Freitag, 13. März, 10.37 Uhr: Söder trifft bayerische Wirtschaft zu Corona-Krisengespräch

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) trifft am Freitag die Chefs der drei wichtigsten Wirtschaftsverbände in Bayern zu einem Coronavirus-Krisengespräch. Im Anschluss (12 Uhr) ist eine Pressekonferenz geplant. Das Treffen war ursprünglich als bayerischer Ersatztermin für das ausgefallene Spitzengespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der deutschen Wirtschaft vorgesehen, das eigentlich an diesem Freitag hätte stattfinden sollen. Im Mittelpunkt des Treffens wird die Coronavirus-Epidemie stehen, die zu einer schweren internationalen Wirtschaftskrise führen könnte. Bayerns Industrie war schon vor Ausbruch der Coronakrise in einer Rezession gefangen, die Epidemie hat die Lage insbesondere der Autoindustrie noch einmal verschlechtert. Von Seiten der Wirtschaft nehmen teil der Handwerkstag, Industrie- und Handelskammern und die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft.

Freitag, 13. März, 10.36 Uhr: Söder: Wegen Corona-Krise über Regelungen zu Lohnfortzahlung reden

CSU-Chef Markus Söder will wegen der Coronavirus-Krise auf Bundesebene über die Reglungen zur Lohnfortzahlung reden. Man müsse sich das Instrumentarium genau anschauen, sagte der bayerische Ministerpräsident am Freitag in München. Da er davon ausgehe, dass es überall in Deutschland zu Schulschließungen kommen könnte, sei dies eine nationale Herausforderung. Deswegen werde man unbedingt über die Lohnfortzahlung reden müssen, "das ist ganz wichtig".

Freitag, 13. März, 10.24 Uhr: Bayerns Fußball-Amateure müssen erstmal pausieren

Der Bayerische Fußball-Verband lässt wegen der Ausbreitung des Coronavirus den kompletten Spielbetrieb der Amateurligen im Freistaat für mindestens zwei Wochen bis einschließlich 23. März ruhen. Das teilte der Verband mit und kündigte weitere Informationen für den Freitag an. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Spielbetrieb in Bayern ausgesetzt"

Freitag, 13. März, 10.01 Uhr: Huml: Derzeit gibt es rund 4.000 Intensivbetten in Bayern

In Bayern gibt es derzeit rund 4.000 Intensivbetten an Kliniken und in Krankenhäusern zur Behandlung besonders kranker Patienten. Dies sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München. Bei der angestrebten Erhöhung der Bettenzahl wegen des Coronavirus sei daher die ebenso wichtige Frage, wie mehr Pflegepersonal generiert werden könne. Die Verschiebung von nicht zwingend notwendigen Operationen sei daher ein wichtiger Schritt, um mehr Personal bereitzustellen, betonte Huml.

Freitag, 13. März, 9.49 Uhr: Trautner appelliert an Arbeitgeber: Flexible Lösungen

Um die Kinderbetreuung in Bayern während der Kita-Schließungen wegen der Corona-Epidemie zu gewährleisten, appelliert die Staatsregierung an die Arbeitgeber. Arbeitszeiten sollten flexibel gestaltet werden, sagte Arbeitsministerin Carolina Trautner (CSU) am Freitag in München. Wo es möglich ist, solle im Homeoffice gearbeitet werden. Wenn dies nicht möglich ist, solle zunächst Urlaub in Betracht gezogen werden, sagte die Ministerin. Der Bund müsse prüfen, welche Regelungen hierzu möglich sind.

Auch wenn Kinder weniger häufig am neuartigen Coronavirus erkranken, übertragen sie es doch, sagte Trautner. Daher habe man das Betretungsverbot für Kindertageseinrichtungen erlassen. Im Freistaat gibt es nach ihren Angaben rund 9.800 Kitas mit 570.000 Kindern.

Es soll Notgruppen für Kinder geben. Das gelte für Familien, bei denen die einzig verfügbare Betreuungsperson etwa in medizinischen Bereichen oder bei Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk arbeitet. Wenn nur einer von beiden Elternteilen dort tätig ist, solle der andere die Betreuung der Kinder übernehmen, sagte Trautner. "Nutzen Sie diese Notgruppen wirklich nur, wenn die Betreuung Ihrer Kinder wirklich nicht anders sichergestellt werden kann." Das sei auch zum eigenen Schutz. Entsprechende Empfehlungen seien ins Englische, Französische und Italienische übersetzt worden.

Freitag, 13. März, 9.45 Uhr: Keine Restaurantschließungen in Bayern geplant

Anders als etwa in Belgien sind in Bayern keine flächendeckenden Schließungen von Gaststätten, Restaurants und Bars wegen der Corona-Epidemie geplant. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus stelle die Gastronomie und Hotellerie sicher vor "existenzielle Herausforderungen" - hier müssten Lösungen gefunden werden. Es könne auch passieren, dass Gaststätten nicht öffnen - aber dann beispielsweise aus dem Grund, dass sie keine Kundschaft haben.

Belgien und andere Länder schließen wegen des Virus Restaurants, Cafés und Diskotheken. Söder betonte, es gebe auch andere Beispiele.

Freitag, 13. März, 9.43 Uhr: Piazolo: Keine Nachteile bei Abschlussprüfungen durch Schulschließung

Trotz der Schulschließungen wegen der Corona-Krise sollen Bayerns Schüler bei Abschlussprüfungen keine Nachteile haben. "Wir werden faire Bedingungen sicherstellen", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag in München. "Wir werden sicherstellen, dass es für die Schülerinnen und Schüler keine Nachteile gibt." Das gilt Piazolo zufolge für alle Arten von Abschlussprüfungen.

Wichtig seien auch die Fragen der gegenseitigen Anerkennung der Abschlüsse unter den Ländern. "Auch da werden wir uns unterstützen durch die Bundesländer", sagte der Minister. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Bayern ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kitas bis zum Beginn der Osterferien am 6. April. Die Schulen starten nach dem bisherigen Plan somit wieder frühestens am 20. April. Piazolo sagte, während dieser Zeit gebe es viele Wege für das Lernen zu Hause: Die Schulen könnten da einiges nutzen, unter anderem via E-Mail und virtuelle Klassenräume.

Freitag,  13. März, 9.29 Uhr: Bayern betreut Eltern mit "systemkritischen Berufen" weiter

Als Folge der Coronavirus-Krise tritt in Bayern ein Notfallplan für die Betreuung bestimmter Kinder in Kraft. "Wir werden eine Betreuung sicherstellen für Eltern, die in systemkritischem Berufen tätig sind", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag in München. Zuvor hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt, dass ab Montag in Bayern alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen werden - bis zum Beginn der Osterferien am 6. April. Damit werden in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen.

Freitag, 13. März, 9.26 Uhr: Söder: Bayerns Kommunalwahl findet statt - Bei Stichwahl gibt es Briefwahl-Unterlagen automatisch per Post

Die bayerische Kommunalwahl soll trotz der Coronavirus-Krise zum geplanten Termin an diesem Sonntag durchgeführt werden. "Die Kommunalwahl wird stattfinden", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München. "Da sind alle Vorkehrungen getroffen." Zugleich soll die Möglichkeit zur Briefwahl Söder zufolge noch einmal erleichtert werden. Zu den Stichwahlen zwei Wochen später am 29. März sollen alle Wähler automatisch Briefwahl-Unterlagen per Post zugesandt bekommen.

Freitag, 13. März, 9.21 Uhr: Bayern erlässt Besuchsverbot für Pflege- und Altenheime

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus untersagt der Freistaat Bayern Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten- und Pflegeheimen. Das Besuchsrecht werde deutlich eingeschränkt, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München. Die Betreuung von Kindern solle nicht bei den Großeltern organisiert werden.

Zum Schutz älterer und kranker Menschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus werden auch die Besuchsmöglichkeiten an Bayerns Krankenhäusern stark eingeschränkt. Pro Patient sei ein Besucher pro Tag für jeweils eine Stunde angestrebt, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München. Sie betonte, dass in bestimmten Situationen Besuche aus "humanitären Gründen" weiter notwendig blieben, etwa wenn Kinder in der Klinik behandelt würden oder wenn jemand im Sterben liege. "Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung muss an erster Stelle stehen", betonte Huml. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Bayern erlässt Besuchsverbot für Pflege- und Altenheime"

Freitag, 13. März, 9.13 Uhr: Söder: Wegen Coronavirus-Krise schließt Bayern alle Schulen

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kitas - bis zum Beginn der Osterferien am 6. April. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen. "Da es keine Medikamente gibt, sind wir darauf angewiesen, andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung zu verlangsamen", sagte Söder.

Freitag, 13. März, 8.54 Uhr: Eilverfahren für Kurzarbeitergeld unabwendbar

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat das Eilverfahren, mit dem der Bundestag erleichterte Regeln zur Kurzarbeit beschließen will, als "unabwendbar, aber auch verantwortlich" bezeichnet. Am Morgen will der Bundestag ein Gesetz zum erleichterten Kurzarbeitergeld in der Coronakrise erstmals beraten und gleich in dritter Lesung beschließen.

Unter anderem ist vorgesehen, dass Betriebe bereits dann Kurzarbeitergeld beantragen können, wenn nur zehn Prozent der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind - statt wie bisher ein Drittel. Das Kabinett hatte die Neuregelung erst am Dienstag auf den Weg gebracht. Der Entwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht auch anderen Maßnahmen für den Arbeitsmarkt vor, etwa erleichterte Förderung von Qualifizierungen in Konjunkturkrisen. Schon im April sollen Firmen leichter Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen können.

Freitag, 13. März, 7.50 Uhr: Bayern schließt ab Montag alle Schulen

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen. Bis zum Beginn der Osterferien am 6. April werden alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen. Die Staatsregierung will Details zum Vorgehen am Freitag um 9 Uhr bei einer Pressekonferenz in München bekanntgeben. Lesen Sie dazu mehr im Artikel "Bayern schließt alle Schulen wegen Coronavirus-Krise"

Freitag, 13. März, 7 Uhr: Landratsamt Straubing-Bogen richtet Bürgertelefon ein

Da in den letzten Tagen immer mehr Fragen rund um die Thematik Corona aufgekommen sind, hat das Landratsamt in Abstimmung mit der Stadt Straubing ab Freitag, 13. März, ein Bürgertelefon eingerichtet. Das teilte das Landratsamt Straubing-Bogen am Donnerstag mit. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 09421/973 – 401 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar und deckt auch den Bereich der Stadt Straubing ab.

Donnerstag, 12. März, 22.28 Uhr: Ab Montag alle planbaren Operationen verschieben

Um die Krankenhäuser für Coronapatienten freizuhalten, sollen nach dem Willen von Bund und Ländern alle planbaren Operationen, Aufnahmen und Eingriffe verschoben werden. Dies solle soweit medizinisch vertretbar ab Montag für unbestimmte Zeit gelten, heißt es in einem Beschluss von Bundesregierung und den Ministerpräsidenten der Länder vom Donnerstagabend. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte, man wolle einen "Schutzschirm für Krankenhäuser" spannen. Nötig sei eine "Stärkung der gesamten Krankenhauslandschaft". Diese müsse so umgestellt werden, dass genügend Intensivbetten zur Verfügung stehen.

Donnerstag, 12. März, 21.15 Uhr: Söder: Tiefe Rezession in Deutschland verhindern

Bund und Länder wollen nach den Worten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Wirtschaftskrise in Deutschland als Folge des Coronavirus verhindern. "Wir werden alles tun, was notwendig ist, um die wirtschaftliche Stabilität zu erhalten", sagte Söder nach Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung am Donnerstagabend in Berlin. Die Erhöhung von Liquiditätshilfen sei "zentral". Deutschland sei ein reiches Land. Eine "tiefe Rezession" solle vermieden werden.

Donnerstag, 12. März, 19.58 Uhr: Zweiter bestätigter Corona-Fall in Straubing

Ein weiterer Verdachtsfall hat sich bestätigt. Der Lebensgefährte der erkrankten Lehrkraft aus Straubing wurde ebenfalls positiv auf das Coronavirus COVID-19 getestet

Donnerstag, 12. März, 19.45 Uhr: Anzahl der Corona-Fälle im Kreis Freising steigt auf 64

64 Personen aus dem Landkreis Freising sind nach aktuellem Stand mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. „Die Fallzahlen steigen deutlich an“, sagte Christine Setzepfandt, Leiterin des Gesundheitsamts Freising, heute bei einer weiteren Pressekonferenz im Landratsamt zum Thema.

Donnerstag, 12. März, 19.08 Uhr: Die Notfallpläne von Bahn, Agilis und Co.

Die Deutsche Bahn will ihre Züge nun häufiger reinigen - eine der Maßnahmen der Verkehrsunternehmen, um dem Coronavirus zu begegnen. Viele Verkehrsunternehmen haben Notfallpläne. Mehr dazu in dem Artikel: ÖPNV in Zeiten von Corona

Donnerstag, 12. März, 17.58 Uhr: Landratsamt Kelheim für Öffentlichkeit nicht geöffnet

Als Präventionsmaßnahme zum Corona-Virus ist das Landratsamt Kelheim am kommenden Sonntag, den 15. März 2020 für die Öffentlichkeit nicht geöffnet. Über die Ergebnisse der Wahlen werden wir Sie in unserem Wahlblog auf dem Laufenden halten. 

Donnerstag, 12. März, 17.50 Uhr: Corona-Fälle nun auch im Landkreis Regen

Das neuartige Coronavirus ist nun auch im Landkreis Regen angekommen. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag informierte Dr. Bernhard Edenharter, Leiter des Gesundheitsamtes Regen über zwei bestätigte Fälle. Der erste ist ein 36-Jähriger, der seinen Hauptwohnsitz im Zwieseler Winkel hat und daher statistisch gesehen im Landkreis Regen als Corona-Fall geführt wird. Seinen Zweitwohnsitz und seinen Arbeitsplatz hat der Mann jedoch im Landkreis Cham. Dort wurde er auch positiv getestet und befindet sich dort derzeit in Quarantäne. Der zweite positiv getestete Mann ist 25 Jahre alt und lebt mittlerweile in München. Allerdings hatte er erst kürzlich Kontakt zu einer Fußballmannschaft aus dem östlichen Landkreis Regen und war mit dieser auch in einem Trainingslager. Nachdem der Test in München positiv verlaufen war, werden nun auch seine Teamkollegen aus dem Landkreis Regen getestet.

Donnerstag, 12. März, 16.25 Uhr: Erster Coronavirus-Todesfall in Bayern bestätigt

Die Ausbreitung des Coronavirus hat in Bayern ein erstes Todesopfer gefordert. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium heute mit. Demnach ist in der Nacht zum Donnerstag ein Patient des Universitätsklinikums Würzburg an den Folgen des Coronavirus verstorben. Nach Angaben des Klinikums war der Patient bereits über 80 Jahre alt und litt an Vorerkrankungen und Pflegebedürftigkeit. Es ist der erste bestätigte Todesfall in Bayern, der direkt mit dem neuartigen Coronavirus in Zusammenhang steht.

Donnerstag, 12. März, 15.20 Uhr: Corona-Teststation an der Uniklinik Regensburg wird weiter ausgebaut

Getestet werden Personen, bei denen der begründete Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, die also typische Krankheitssymptome wie Husten, Schnupfen und Fieber aufweisen und entweder direkten Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall hatten und/oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Die Teststation am Universitätsklinikum entlastet so die Notaufnahme und die Ambulanzen und reduziert damit auch die Ansteckungswege.

Um die Vielzahl der Fragen an das Gesundheitsamt besser kanalisieren zu können, hat der Landkreis seit 10. März eine Corona-Hotline eingerichtet. Unter der 0941/4009777 ist diese von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Am Wochenende wird dieses Bürgertelefon umgeleitet auf eine Bereitschaftshotline des Universitätsklinikums, so dass auch am Samstag und Sonntag (Uhrzeiten werden morgen bekanntgegeben) eine Erreichbarkeit für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern gewährleistet ist.

Donnerstag, 12. März, 15.18 Uhr: Bayern entscheidet bis Freitag über mögliche Schulschließungen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus will Bayern bis Freitagvormittag über mögliche landesweite Schulschließungen entscheiden. Das kündigte Regierungschef Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin an. "Ich schließe nicht aus, dass wir Schulschließungen haben werden", sagte er. Es müsse dann auch eine Lösung für die Kitas im Land gefunden werden. Zudem sei es wichtig, eine "überzeugende Antwort" für Schulen, Kitas, aber auch für Ältere zu geben. Er wolle zunächst aber auch die weiteren Diskussionen mit dem Bund abwarten.

Donnerstag, 12. März, 15.17 Uhr: Tschechien schließt die Grenzen für Deutsche und andere Europäer

Tschechien schließt seine Grenzen für alle Deutschen, die keinen festen Wohnsitz in dem EU-Mitgliedstaat haben. Die Maßnahme gelte auch für Ausländer aus Italien, Spanien, Österreich, der Schweiz, Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Dänemark und Frankreich, erklärte Ministerpräsident Andrej Babis nach einer Krisensitzung am Donnerstag. Er stufte diese Staaten als Risikogebiete für eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus ein. In Tschechien gibt es bisher 96 bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Virus. Den kompletten Artikel lesen Sie hier.

Donnerstag, 12. März, 15.12 Uhr: Bistum Regensburg will Messe auch im Internet übertragen

Auch das Bistum Regensburg reagiert nun auf den Corona-Virus: Die Feier der Heiligen Messe im Regensburger Dom soll vom kommenden Sonntag an bis zunächst einschließlich Ostersonntag auch als Livestream im Internet übertragen werden. Zu finden ist die Übertragung auf www.bistum-regensburg.de. "Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die krankheitsbedingt oder aus persönlichen Gründen nicht an der Feier der Heiligen Messe teilnehmen können und auf diesem Wege den Feiern beiwohnen möchten", so das Bistum in einer Pressemitteilung. Grundsätzlich ist die Regensburger Kathedrale aber weiterhin geöffnet. Allerdings wurden die Weihwasserbecken mittlerweile geleert und das Bistum empfiehlt Gläubigen, beim Gottesdienst auf die Handreichung zu verzichten. 

Donnerstag, 12. März, 15.10 Uhr: Neun weitere Fälle im Landkreis Cham

Im Landkreis Cham wurden neun weitere Coronavirus-Fälle bestätigt. Es handelt sich dabei um Personen aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises. Damit gibt es im Landkreis Cham zum aktuellen Stand insgesamt 17 Fälle. Das Gesundheitsamt Cham hat alle notwendigen Maßnahmen gemäß den Richtlinien des RKI in die Wege geleitet.

Donnerstag, 12. März, 15.06 Uhr: Schulen können Wahllokale bleiben

Für die Kommunalwahl verwandeln sich viele Schulen in Wahllokale. Und das können sie auch weiterhin, trotz des Coronavirus. Fachleute sehen im Wahllokal kein erhöhtes Risiko, sich mit dem neuartigen Virus anzustecken. Wahlhelfer vor Ort müssen aber die allgemeinen Hygieneregeln beachten. Und auf Wunsch können die Wähler auch mit selbst mitgebrachten Stiften abstimmen. 

Donnerstag, 12. März, 14.48 Uhr: Im Kreis Dingolfing-Landau gibt es insgesamt fünf bestätigte Fälle

Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell fünf bestätigte Corona-Fälle (Stand: 12. März, 12 Uhr). Bei einer Besprechung der Koordinierungsgruppe wurden am Donnerstag weitere Maßnahmen und Regeln im Umgang mit dem Coronavirus besprochen.

Donnerstag, 12. März, 14.45 Uhr: Zwei weitere Corona-Fälle im Kreis Deggendorf

Im Landkreis Deggendorf wurden zwei weitere Fälle des Corona-Virus bestätigt. Das teilte das Landratsamt Deggendorf am Donnerstag mit. Betroffen sind demnach der Ehemann und der Schwiegervater der Frau aus Plattling, die bereits positiv auf den Virus getestet wurde. Die Familie war deswegen bereits in häuslicher Quarantäne. Der Schwiegervater zeigt laut Landratsamt keinerlei, der Ehemann nur leichte Symptome. Bei den beiden Kindern der Familie war der Test zum Glück negativ.

Donnerstag, 12. März, 14.39 Uhr: Krankenhaus lässt "Risiko-Besucher" nicht mehr ein 

Die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf begrenzen ihre Besuchszeiten ab sofort von 14 bis 17 Uhr. Besucher sind aufgefordert, die Anwesenheit auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren. Außerdem sind für bestimmte Gruppen Besuche generell untersagt:

  • Personen die ein den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren (derzeit: Italien, NRW, Iran, China
  • Personen mit Kontakt in den letzten 14 Tagen zu einer Person mit nachgewiesener SARS-CoV-2 Infektion)
  • Personen mit jeglicher Atemwegsinfektion (Husten, Auswurf, Fieber oder Schnupfen)

Donnerstag, 12. März, 14.35 Uhr: Immer mehr Veranstaltungen werden abgesagt - auch Frühjahrsdult

Von einer Absage betroffen ist aktuell etwa die Landshuter Frühjahrsdult. Einen Überblick über abgesagte Veranstaltungen finden sie unter Diese Veranstaltungen in Ostbayern sind abgesagt

Donnerstag, 12. März, 13.27 Uhr: Mehr Kontrollen an Flughäfen erwartet

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann geht davon aus, dass es wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus an Flughäfen zu stärkeren Kontrollen von Einreisenden aus Asien kommt. Es müsse alles dafür getan werden, dass auch aus Richtung Asien - das gelte für China genauso wie für den Iran - auf keinen Fall zusätzliche Ansteckungsgefahren nach Deutschland "importiert" würden, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag dem Deutschlandfunk. Herrmann glaubt indes nicht, dass Österreich die Grenze zu Deutschland dichtmacht. Man stehe mit den Nachbarn in gutem Kontakt.

Donnerstag, 12. März, 13.24 Uhr: Mehr als 100 Schulen in Bayern geschlossen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus waren am Donnerstag mehr als 100 Schulen in Bayern vollständig geschlossen. Davon betroffen waren nahezu alle Schularten, wie auf einer Internetseite des Kultusministeriums stand. Am Dienstag waren es noch rund 50 geschlossene Einrichtungen gewesen. Zur Einordnung: Insgesamt gibt es im Freistaat rund 6.000 Schulen. Unter anderem der Verband Deutscher Realschullehrer hatte gefordert, Schulen auch in Bayern wegen der Infektionsgefahr sofort flächendeckend zu schließen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Dienstag allerdings gesagt, generelle Schulschließungen werde es im Freistaat aktuell nicht geben.

Donnerstag, 12. März, 13.08 Uhr: Erster bestätigter Corona-Fall in der Stadt Landshut

In der Stadt Landshut gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall: Ein 58-jähriger Mann, der kürzlich von einer dienstlichen Reise aus den USA zurückgekehrt war, ist positiv auf das Virus getestet worden. Er zeigt zwar Symptome, ist insgesamt aber derzeit in guter Verfassung und befindet sich daher in häuslicher Quarantäne. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind seine Ehefrau und die beiden Kinder des Paares. Alle Familienmitglieder werden ebenfalls auf das Coronavirus getestet. Mehr dazu lesen Sie im vollständigen Artikel "Stadt Landshut bestätigt ersten Corona-Fall". 

Donnerstag, 12. März, 12.35 Uhr: Bogener Landrat rät zur Absage von Veranstaltungen

Angesichts der aktuellen Situation rät Josef Laumer, der Landrat des Landkreises Straubing-Bogen, allen Veranstaltern ihre geplanten Events im Landkreis nach Möglichkeit abzusagen oder zu verschieben. „Wir arbeiten konzentriert unsere Aufgaben ab und halten uns dabei eng an die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und der Ministerien. Wir wollen mit dieser Empfehlung eine Ausbreitung des Virus in unserem Gebiet so gut als möglich eindämmen und entzerren, um damit insbesondere die Risikopersonen, wie chronisch Kranke und alte Menschen, zu schützen. Dies dient der Entlastung unserer Ärzte, Krankenhäuser und des Gesundheitsamts. Deshalb bitten wir die Veranstalter aus Fürsorgegründen auf alle nicht unbedingt notwendigen Termine zu verzichten“, so Josef Laumer.

Donnerstag, 12. März, 11.46 Uhr: Stadt Regensburg veröffentlicht Informationen zu Kommunalwahl

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kommunalwahl in Zeiten von Corona hat die Stadt Regensburg auf Ihrem Internetangebot zusammengetragen.

Donnerstag, 12. März, 10.45 Uhr: Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis Deggendorf

Das Landratsamt Deggendorf hat am Vormittag bestätigt, dass zwei weitere Personen im Landkreis am Coronavirus erkrankt sind.

Donnerstag, 12. März, 8.27 Uhr: Mitarbeiter am Münchner Flughafen infiziert

Ein Sicherheitsmitarbeiter des Münchner Flughafens ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der betroffene Mitarbeiter sei nicht im Dienst, teilte eine Sprecherin der Regierung von Oberbayern mit.

Donnerstag, 12. März, 8 Uhr: Lieferengpässe in Industrie und Handel

Die Folgen der Coronavirus-Epidemie in China werden in den nächsten Wochen verstärkt Deutschlands Industrie und Handel treffen. Da viele chinesische Fabriken über Wochen stillstanden und auch derzeit nur eingeschränkt arbeiten, fehlen Vorprodukte, Teile oder komplette Erzeugnisse, die hierzulande verarbeitet beziehungsweise verkauft werden. Betroffen ist unter anderem die Elektronikbranche. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Coronavirus verursacht Lieferengpässe in Industrie und Handel"

Donnerstag, 12. März, 7.02 Uhr: USA erlassen 30-tägigen Einreisestopp aus Europa

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus verhängen die USA einen Einreisestopp für Ausländer aus Europa. "Wir werden alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage aussetzen", sagte Trump im Weißen Haus in einer Ansprache an die Nation.

Amerikaner, die sich entsprechenden Tests unterzögen, seien ausgenommen. Die Maßnahme gelte außerdem nicht für Reisende aus Großbritannien. Trump sagte zur Begründung, die EU habe nicht dieselben Schutzmaßnahmen wie die USA ergriffen und Reisen aus China nach Europa nicht früh genug gestoppt. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Mittwoch, 11. März, 19.15 Uhr: Verschärfte Vorschriften im Straubinger Klinikum

Das Straubinger Klinikum hat darum gebeten, Besuche von Angehörigen und Freunden auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren. Zudem sollen Personen, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren, Kontakt zu einer Person mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion hatten oder an einer Atemwegsinfektion leiden, Patientenbesuche ab dem 12. März generell untersagt werden. Ausnahmen soll es nur in begründeten Fällen und nach Absprache mit dem behandelnden Arzt geben. Die verschärften Regeln sollen die Sicherheit der Patienten garantieren. Bekanntermaßen sind vor allem ältere und kranke Menschen durch den Coronavirus besonders gefährdet. 

Mittwoch, 11. März, 18 Uhr: Erster Coronavirus-Fall in der Stadt Straubing

Dem Gesundheitsamt Straubing wurde am Mittwochnachmittag ein positiver Nachweis einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in Straubing gemeldet, die betroffene Person ist somit an COVID-19 erkrankt. Das teilte die Stadt Straubing am Mittwochabend mit.

Mittwoch, 11. März, 16.55 Uhr: Deggendorf plant einen "Corona-Drive-In"

Die Stadt Deggendorf und das Landratsamt Deggendorf schaffen derzeit die Voraussetzungen zur Errichtung einem sogenannten „Corona-Abstrich-Drive-In“. Mit der Errichtung einer solchen Anlage könnte eine Entlastung des Gesundheitssystems erreicht werden. Die Stadt Deggendorf stellt dafür den Volksfestplatz an der Ackerloh samt technischer Ausstattung zur Verfügung. Neben dem Festbüro wird derzeit ein Bürocontainer des Landkreises Deggendorf, Sichtschutzwände und eine entsprechende Verkehrsführung aufgebaut. Ziel ist es, dass die notwendigen Abstriche geordnet genommen werden können, ohne, dass Arztpraxen aufwendig desinfiziert werden müssen.

Mittwoch, 11. März, 16.30 Uhr: Entwarnung an Grundschule Ergoldsbach

Gute Nachrichten aus Ergoldsbach (Landkreis Landshut): Der Verdacht, dass sich ein Schüler der Grundschule mit dem Coronavirus infiziert haben könnte, hat sich offenbar nicht bestätigt. Der Unterricht findet damit wieder ganz normal statt. 

Mittwoch, 11. März, 16.20 Uhr: Drei weitere Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf vier erhöht. Bereits am Montag war bekannt geworden, dass sich ein Mann aus Wallersdorf, der im BMW-Werk in Dingolfing arbeitet, mit dem Coronavirus infiziert hatte. Nun wurde der Virus auch bei drei Kontaktpersonen des Wallersdorfers nachgewiesen. Das teilte das Landratsamt Dingolfing-Landau mit. Die Betroffenen zeigen demnach keine Krankheitssymptome, wurden aber positiv getestet. 

Mittwoch, 11. März, 15.27 Uhr: Bestätigter Corona-Fall im Krankenhaus Mainburg

Am Krankenhaus Mainburg wurde am späten Dienstagabend eine Patientin positiv auf Coronavirus SARS-CoV-2 getestet. Zwischenzeitlich wurde die Patienten jedoch ins Klinikum Freising weiterverlegt, da sie im Landkreis Freising wohnhaft ist. Die Geschäftsführung der Ilmtalkliniken steht in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt und dem Landratsamt Kelheim und dankt für die gute Zusammenarbeit. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Bestätigter Corona-Fall im Krankenhaus Mainburg"

Mittwoch, 11. März, 14.07 Uhr: Auswirkungen auf Kommunalwahlkampf

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bremst auf den letzten Metern den Kommunalwahlkampf in Bayern kräftig aus. Nach der CSU kündigten auch andere Parteien inzwischen an, mindestens auf größere Veranstaltungen und Wahlpartys am Sonntag zu verzichten. Lesen Sie hierzu Coronavirus bremst Kommunalwahlkampf in Bayern aus.

Mittwoch, 11. März, 14.05 Uhr: Auf großen Erfolg kommt Unsicherheit bei Adidas

Nach dem wirtschaftlich erfolgreichsten Jahr der Firmengeschichte kämpft der Sportartikelhersteller Adidas mit den Auswirkungen des Coronavirus. Der wichtige chinesische Markt, wo Adidas im vergangenen Jahr 23 Prozent seiner Gesamtumsätze machte, ist seit Ende Januar erheblich betroffen. Lesen Sie hierzu auch Adidas kämpft nach Rekordjahr mit dem Coronavirus.

Mittwoch, 11. März, 14.00 Uhr: Kirche berät weitere Vorgehen

Das Erzbistum München und Freising hat für den Umgang mit dem Coronavirus einen Krisenstab eingerichtet. Er werde beraten, welche Konsequenzen für das kirchliche Leben gezogen würden, teilte das Erzbischöfliche Ordinariat am Mittwoch in München mit. Lesen Sie hierzu Erzbistum München und Freising berät über Coronavirus.

Mittwoch, 11. März, 13.45 Uhr: Drive-in: München weitet Corona-Testmöglichkeiten aus

Angesichts steigender Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus hat die Stadt München ihre Testkapazitäten mit einer Drive-in-Station ausgeweitet. Lesen Sie dazu Drive-in: München weitet Corona-Testmöglichkeiten aus

Mittwoch, 11. März, 13.20 Uhr: Umfrage in Straubing

Berichterstattung auf allen Kanälen, aktuelle Fallzahlen überall: Die Vorgänge um das neuartige Coronavirus bewegen die Menschen. Wie aber ist die Situation im Herzen Niederbayerns?

Wir haben uns auf dem Straubinger Stadtplatz umgehört. Sorgen ja, die gebe es. Aber Hamsterkäufe oder andere Vorbereitungsmaßnahmen wollen die meisten laut eigener Aussage nicht treffen.

Mittwoch, 11. März, 12.40 Uhr: Weiterer bestätigter Fall im Landkreis Regensburg

Im Landkreis Regensburg gibt es einen weiteren bestätigten Corona-Fall - den mittlerweile siebten. Betroffen ist nach Aussage des Landratsamtes ein 57-jähriger Mann aus Kallmünz. Er wird stationär in einem Krankenhaus behandelt. Sein familiäres Umfeld wurde für 14 Tage häuslich isoliert. Die symptomatischen Fälle wurden getestet, die Ergebnisse liegen aber noch nicht vor. Das Gesundheitsamt hat entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet. 

Mittwoch, 11. März, 10.23 Uhr: Universität Regensburg stellt Lehrbetrieb in Präsenzform ein

Die Universität Regensburg hat am Vormittag mitgeteilt, dass der Lehrbetrieb in Präsenzform mit sofortiger Wirkung eingestellt ist. Zudem sollen, wo immer dies möglich und zumutbar ist, Prüfungen verschoben werden. Unaufschiebbare Abschlussprüfungen (zum Beispiel Staatsexamina( sollen bis auf Weiteres aber stattfinden. 

Mittwoch, 11. März, 9.25 Uhr: Erster Corona-Fall in der Stadt Regensburg bestätigt

Laut Gesundheitsamt wurde für die Stadt Regensburg der erste Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Es handelt sich um einen 61-jährigen Mann. Der Mann zeigte während des Aufenthaltes in einem Risikogebiet Symptome einer leichten Erkältungserkrankung. Aktuell befindet er sich zusammen mit seiner Lebensgefährtin in häuslicher Quarantäne.

Dienstag, 10. März, 20.50 Uhr: Fridays for Future sagt Streiks in Bayern ab

Fridays For Future sagt kurzfristig große bayernweite Aktionen am 13. März ab. Zahlreiche der vor den Kommunalwahlen geplanten Demonstrationen können aufgrund des Corona-Virus nicht planmäßig stattfinden. Durch die Absage möchten die Veranstalter einer weiteren Ausbreitung des Virus vorbeugen. Unter anderem verzichten die Großstädte München, Erlangen und Regensburg auf ihre Großdemonstrationen. Kleine Ortsgruppen veranstalten weiterhin Aktionen. Dies ist die erste Absage eines Fridays For Future-Streiks aufgrund des Corona-Virus, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten.

Dienstag, 10. März, 19.27 Uhr: Fünfter bestätigter Coronavirus-Fall im Kreis Regensburg

Es gibt einen fünften bestätigten Coronavirus-Fall im Landkreis Regensburg. Es handelt sich um einen 20-jährigen Mann aus dem Gemeindebereich Barbing, der während des Aufenthaltes in einem Risikogebiet Symptome eines leichten grippalen Infekts zeigte. Seit seiner Rückkehr in den Landkreis befindet er sich zusammen mit anderen Familienmitgliedern, die allesamt einen negativen Test aufwiesen, in häuslicher Quarantäne. Aktuell sind sowohl der Erkrankte als auch die engen Kontaktpersonen symptomfrei.

Dienstag, 10. März, 18.38 Uhr: Die DEL-Saison wird vorzeitig beendet

Die Deutsche Eishockey-Liga beendet vorzeitig die laufende Saison. Wie am Dienstagabend bekannt wurde, werden die anstehenden Playoffs nicht mehr durchgeführt.

Dienstag, 10. März, 18.37 Uhr: Nürnberg stoppt Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen

Die Stadt Nürnberg will im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen weitgehend stoppen. 

Dienstag, 10. März, 17.05 Uhr: Sommersemester startet heuer später

Der Coronavirus hat nun auch Auswirkungen auf die Hochschullandschaft im Freistaat. An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und an den Kunst- sowie Musikhochschulen wird der Start des Sommersemesters auf den 20. April verschoben. Betroffen sind unter anderem auch die Ostbayerische Technische Hochschule in Regensburg, die Technische Hochschule in Deggendorf sowie die Hochschule in Landshut. Für die Universitäten ändert sich vorerst nichts, da diese ohnehin erst am 20. April in das nächste Semester starten.

Dienstag, 10. März, 16.45 Uhr: Geisteroper vor leeren Rängen

Die Bayerische Staatsoper will während der Schließung wegen des Coronavirus ausgewählte Stücke trotzdem auf die Bühne bringen - vor leeren Rängen. Zuschauer könnten die Aufführungen live übers Internet verfolgen, sagte ein Sprecher am Dienstag in München. 

Dienstag, 10. März, 16.40 Uhr: Parteien sagen Veranstaltungen ab

Politische Parteien in Bayern sagen ihre Veranstaltungen vorerst ab. Eine entsprechende Meldung hat etwa die CSU herausgegeben. Die Grünen haben Veranstaltungen mit Robert Habeck abgesagt

Dienstag, 10. März, 16.00 Uhr: Uni-Klinik Regensburg richtet Beratungsstelle ein

Das Uni-Klinimum reagiert auf die deutschlandweit zunehmende Zahl an Erkrankungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und hat im Außenbereich der interdisziplinären Notaufnahme eine Beratungsstelle eingerichtet, in dem bei Verdachtsfällen Proben entnommen werden. Damit sollen die Notaufnahme und die Ambulanzen entlastet und mögliche Ansteckungswege reduziert werden. Das Klinikum weist darauf hin, dass auch weiterhin nur Personen getestet werden, bei denen der begründete Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Das Robert-Koch-Institut macht klare Vorgaben, wer als Verdachtsfall gilt und bei wem ein Abstrich durchgeführt wird. Getestet werden demnach zwei Personengruppen:

1. Personen, die direkten Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall hatten, auch wenn sie selbst keine Krankheitssymptome entwickelt haben.

2. Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und typische Krankheitssymptome (Husten, Schnupfen, Fieber) aufweisen.

Dienstag, 10. März, 15.34 Uhr: Bundestag will bis zu einer Milliarde für Corona-Abwehr ausgeben

Im Kampf gegen den neuartigen Coronavirus stellt der Bundestag massive Finanzmittel zur Verfügung. Unionsfraktionschef Ralph Brinkaus (CDU) sprach am Dienstag in Berlin von zu bis einer Milliarde Euro an zusätzlichen Haushaltsmitteln. 

Dienstag, 10. März, 15.01 Uhr: Klostermarkt in Oberalteich abgesagt

Der Klostermarkt Oberalteich, der am 14. und 15. März stattfinden sollte, ist angesichts der Situation um die Verbreitung des Corona-Virus abgesagt.

Dienstag, 10. März, 13.47 Uhr: Corona-Fall im Landkreis Deggendorf

Der Coronavirus hat nun auch den Landkreis Deggendorf erreicht. Das bestätigte ein Pressesprecher am Landratsamt am Dienstagnachmittag.

Dienstag, 10. März, 12.32 Uhr: Bayern untersagt Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus untersagt der Freistaat Bayern Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen.

Dienstag, 10. März, 12.20 Uhr: Oberammergauer Passionsspiele in Gefahr?

Nur alle zehn Jahre finden in Oberammergau die Passionsspiele statt - dementsprechend groß ist dort die Sorge wegen der Ausbreitung des Coronavirus. "Stand heute gehen wir davon aus, dass die Premiere stattfinden kann", sagte Sprecher Frederik Mayet am Dienstag. Mit der Ankündigung der Staatsregierung, zunächst bis Karfreitag Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen zu untersagen, gebe es allerdings eine neue Situation. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Maßnahme über den 10. April hinaus verlängert wird. Das würde dann langsam in den Zeitraum der Premiere fallen. Auf diese Situation müssen wir uns vorbereiten." Ein mögliches Szenario könne sein, die Premiere zu verschieben. "Das sind Möglichkeiten, die jetzt durchgedacht werden", sagte Mayet. Bis 4. Oktober sind rund 100 Vorstellungen geplant, knapp eine halbe Million Gäste aus aller Welt werden erwartet.

Dienstag, 10. März, 12.01 Uhr: 

Weil das Coronavirus viele Arztpraxen an die Belastungsgrenzen bringt, wurde am Montag entschieden, dass Krankschreibungen ab sofort auch telefonisch möglich sind.

Dienstag, 10. März, 10.09 Uhr: Landkreis Dingolfing-Landau richtet Bürgertelefon ein

Das Bürgertelefon ist während der Woche von 8 bis 16 Uhr besetzt und unter der Telefonnummer 08731 87-200 erreichbar. Ratsuchende Bürgerinnen und Bürger sollten sich mit medizinischen Fragen direkt mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 in Verbindung setzen. Es wurde dort ein eigener Fahrdienst eingerichtet, der Patienten im Verdachtsfall zu Hause aufsucht und Proben nimmt. Dieser Service steht rund um die Uhr, sieben Tage die Woche bereit.

Dienstag, 10. März, 8.51 Uhr: Zweiter Coronavirus-Fall im Kreis Kelheim

Im Landkreis Kelheim ist ein zweiter Coronavirus-Fall bestätigt worden. Das teilte das Landratsamt Kelheim am Dienstag mit. 

Dienstag, 10. März, 8.48 Uhr: Messe IFF in Deggendorf abgesagt 

Die Innstolz Frischdienst Fachmesse (IFF) in Deggendorf am 29./30. März ist abgesagt. Dies teilten die Veranstalter am Dienstagvormittag mit. Es soll aber einen Ersatztermin geben, am 26./27. Juli. 

Montag, 9. März, 19.14 Uhr: Bayern will Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen untersagen

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus will die bayerische Staatsregierung Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen zunächst bis Karfreitag untersagen. Darauf habe sich der schwarz-orange Koalitionsausschuss am Montag in München geeinigt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen. Zuvor hatte die "Augsburger Allgemeine" berichtet.

Montag, 9. März, 18.57 Uhr: Vierter bestätigter Coronavirus-Fall im Landkreis Regensburg

Es gibt einen vierten bestätigten Coronavirus-Fall im Landkreis Regensburg. Es handelt sich um einen 54-jährigen Mann aus dem Gemeindebereich Lappersdorf. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Der Erkrankte befindet sich zusammen mit seinen Familienmitgliedern in häuslicher Isolation. Die Familienmitglieder (die Ehefrau des erkrankten Mannes und zwei Kinder, eines davon schulpflichtig) sind derzeit alle gesund, vorsorglich wurden auch sie auf das Coronavirus getestet. Die Ergebnisse stehen noch aus. Der Erkrankte hatte sich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten. Er hat sich wahrscheinlich im privaten Umfeld angesteckt, wo er Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall (ebenfalls aus dem Gemeindebereich Lappersdorf) hatte. Der Patient hat, wie alle bisherigen Fälle aus dem Landkreis Regensburg auch, relative milde Symptome eines grippalen Infektes und wird ebenfalls ambulant durch einen Facharzt für Infektiologie betreut. Das Gesundheitsamt Regensburg hat alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Montag, 9. März, 18.17 Uhr: 39 weitere Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt

Die Karte des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montag über die aktuelle Entwicklung informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass bis Montagmittag nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weitere 39 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt wurden. Damit gibt es derzeit insgesamt 239 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen. Das Landesamt bietet aktuell eine Übersichtskarte der Fälle mit Aufschlüsselung nach Regierungsbezirken und Landkreisen. Es kann zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und der LGL-Tabelle kommen, da sich die Situation sehr schnell verändert. 

Montag, 9. März, 18.12 Uhr: Schüler der 10. Klassen am Gymnasium Lappersdorf und am Von-Müller-Gymnasium vom Unterricht befreit

Am Samstag den 28. Februar fand in der Regensburger RT-Halle der Abschlussball eines Tanzkurses statt, an dem Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lappersdorf und des Regensburger Von-Müller-Gymnasiums teilnahmen. An dieser Veranstaltung nahm auch ein Mann aus Lappersdorf teil, bei dem mittlerweile ein positiver Befund auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt wurde. Durch umfassende Ermittlungen des Gesundheitsamtes gelang es, die engen Kontaktpersonen des Erkrankten, mit denen er an diesem Abend längere und direkte Gespräche hatte, zu informieren. Zudem wurden vom Gesundheitsamt auch die beiden betroffenen Gymnasien informiert und den Schulleitungen empfohlen, die Schülerinnen und Schüler, die diese Veranstaltung besuchten, vorsorglich bis einschließlich 13. März 2020 vom Unterricht zu befreien. Weil die Veranstaltung über die Abendkasse auch für nicht angemeldete Gäste offen war, empfiehlt das Gesundheitsamt, sich beim Auftreten verdächtiger Krankheitszeichen telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung zu setzen. 

Montag, 9. März, 17.25 Uhr: Zwei weitere Todesopfer in Deutschland

Erstmals sind in Deutschland zwei Menschen nach Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus gestorben. Das teilten der Kreis Heinsberg und die Stadt Essen mit.

Montag, 9. März, 17.20 Uhr: Erster Corona-Fall im Landkreis Landshut

Auch im Landkreis Landshut wurde nun erstmals eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Betroffen ist ein sechs Jahre alter Bub aus Obersüßbach. Der dortige Kindergarten und die Grundschule bleiben deswegen erst einmal geschlossen. 

Montag, 9. März, 16.45 Uhr: So geht der SSV Jahn Regensburg mit Corona um

Der Coronavirus wirkt sich auch immer mehr auf Sportveranstaltungen aus. Für den SSV Jahn Regensburg steht am Samstag das Heimspiel gegen Holstein Kiel auf dem Plan. Momentan geht man beim Verein davon aus, dass das Spiel wie geplant stattfinden kann

Montag, 9. März, 13.22 Uhr: BMW Dingolfing bestätigt ersten Corona-Fall

Im BMW-Werk in Dingolfing hat sich ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigte der Autohersteller am Montagnachmittag.

Montag, 9. März, 12.18 Uhr: Erster bestätigter Corona-Fall im Landkreis Straubing-Bogen

Nun gibt es auch einen ersten Corona-Fall im Landkreis Straubing-Bogen, wie das Landratsamt am Montagmittag mitteilte. Die Frau aus Geiselhöring hatte am 1. März Kontakt zu einem mittlerweile bestätigten Corona-Fall aus dem Landkreis Regensburg. In der Folge haben sich auch bei ihr Symptome eingestellt, die Untersuchung hat nun ein positives Ergebnis erbracht. Die Frau wurde am Sonntagabend ins Krankenhaus Straubing gebracht und wies ein deutliches Krankheitsbild auf, das allerdings nicht lebensbedrohlich ist. Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Montag, 9. März, 11.24 Uhr: Übersicht über Schul- und Kindergartenschließungen in Ostbayern

Wegen des Coronavirus-Risikos bleiben diverse Schulen und Kindergärten in Ostbayern geschlossen. Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Schul- und Kindergartenschließungen in der Region.

Montag, 9. März, 10.24 Uhr: Acht Fälle in Cham

In Cham sind inzwischen acht Corona-Fälle bekannt. Wie am Wochenende berichtet, hatten sich eine 23-jährige Pemflingerin und ihre Mutter bei einer Skitour nach Südtirol den hochansteckenden Virus eingefangen.

Montag, 9. März, 9.37 Uhr: Rottaler Volksfest abgesagt

Das Rottaler Volksfest ist abgesagt. Die Veranstalter haben sich nach Abstimmung mit Behörden dazu entschlossen, teilten sie am Montagvormittag mit. Das Fest hätte von 31. März bis 5. April stattgefunden. 

Sonntag, 8. März, 22.03 Uhr: Schulen im Landkreis Cham geschlossen

Montag und Dienstag bleibt die Grundschule in Pemfling zu. Auch das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium in Cham bleibt an beiden Tagen geschlossen. Das teilte das Schulamt Cham am Sonntagabend mit. Grund dafür sind die positiven Fälle von Corona-Virus-Infektionen in Pemfling.  

Sonntag, 8. März, 21.20 Uhr: Schulen und Kindergärten im Landkreis Freising geschlossen

Wegen des Coronavirus müssen in den kommenden Tagen zwei Schulen im Landkreis Freising geschlossen werden. Bereits seit Freitag und noch bis einschließlich Dienstag, 10. März, fällt der Unterricht an der Grundschule Au aus. Die Schüler der Klasse 3b müssen bis einschließlich 16. März zuhause bleiben.

Eine Liste aller Schulen und Kindergärten, die geschlossen bleiben, finden Sie hier.

Sonntag, 8. März, 20.50 Uhr: Einreisekontrollen an der tschechischen Grenze

Ab Montag führt die Tschechische Republik an ihren Landesgrenzen stichprobenartige Kontrollen hinsichtlich einer möglichen Corona-Infektion bei Einreisenden durch. Von Seiten der Tschechischen Republik wurde betont, dass es sich nicht um die Wiedereinführung von Grenzkontrollen handelt, sondern um eine präventive Maßnahme zur Verhinderung der Virusausbreitung in Tschechien. Es könne durch die Kontrollen zu Verkehrsbehinderungen kommen, teilt das Polizeipräsidium Oberpfalz mit.

Sonntag, 8. März, 20.18 Uhr: Folgen für die Playoffs im Eishockey?

Nach der Empfehlung von Bundes-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Absage von Großveranstaltungen berät die Deutsche Eishockey Liga am Montag über die Konsequenzen für die Playoffs. Mehr dazu lesen Sie im Artikel DEL berät wegen Corona - Pokel: "Wollen alle Playoffs spielen.

Sonntag, 8. März, 20 Uhr: Landrat Trapp zum ersten Fall im Kreis Dingolfing-Landau

Bereits am Samstag hatte Landrat Heinrich Trapp erfahren, dass eine Person aus dem Landkreis mit Symptomen getestet werde: "Es hat da bereits als wahrscheinlich gegolten, dass das der erste Fall im Landkreis werden könnte." Am Sonntag hat Heinrich Trapp dann erfahren, dass das Ergebnis tatsächlich wie befürchtet ausgefallen ist.

Sonntag, 8. März, 19.40 Uhr: Details zum Corona-Fall im Kreis Dingolfing-Landau

Das Corona-Virus hat laut Mitteilung des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege den Landkreis Dingolfing-Landau erreicht. Landrat Heinrich Trapp teilte nun mit, es handle sich um eine Person aus dem östlichen Landkreis mit minderschweren Symptomen, die sich nun in häuslicher Quarantäne befinde. Die Kontaktpersonen wurden beziehungsweise werden nun ermittelt und befinden sich ebenfalls in Quarantäne, bis Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Sonntag, 8. März, 19.20 Uhr: Krisenstab in Regensburg eingerichtet

Auch die Stadt Regensburg hat auf die Ausbreitung des Virus reagiert. So hat Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zum Schutz der Beschäftigten für die Stadtverwaltung einen Pandemieplan verfügt. Zusätzlich wurde ein Krisenstab für einen ersten fachlichen Informationsaustausch unter den Fachämtern einberufen.

Sonntag, 8. März, 18.30 Uhr: Erster Deutscher laut Behörden an Coronavirus gestorben

Erstmals ist ein deutscher Staatsbürger nachweislich an der neuartigen Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Der 60-Jährige sei vor einer Woche nach Ägypten gereist, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium mit.

Sonntag, 8. März, 17.44 Uhr: Corona-Fälle in Kelheim und Dingolfing-Landau

Laut einem Sprecher des Gesundheitsministeriums wurden Sonntagnachmittag weitere 67 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 200 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Aus Niederbayern wurden demnach aus den Landkreisen Dingolfing-Landau und Kelheim je ein neuer Fall gemeldet.

Aus der Oberpfalz wurden zwei Fälle aus dem Landkreis Regensburg und ein Fall aus dem Landkreis Schwandorf gemeldet.

Aus Oberbayern wurden sechs weitere Fälle aus dem Landkreis Freising gemeldet. Auch aus dem Landkreis Starnberg wurden sechs weitere Fälle gemeldet. Aus dem Landkreis Dachau wurden drei Fälle gemeldet, aus den Landkreisen Pfaffenhofen an der Ilm und Garmisch-Partenkirchen je ein Fall. Aus Rosenheim wurde ein Fall gemeldet. Aus München wurden 35 weitere Fälle gemeldet, aus dem Landkreis München vier weitere Fälle.

Aus Schwaben wurden je ein weiterer Fall aus Augsburg sowie dem Landkreis Augsburg und drei weitere Fälle aus dem Landkreis Oberallgäu gemeldet.

Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen. Einzelheiten können den Medien über die jeweils zuständigen Landratsämter bzw. kreisfreien Städte mitgeteilt werden.

Sonntag, 8. März, 17.30 Uhr: Nockherberg wird verschoben

Der Starkbieranstich auf dem Nockherberg mit satirischer Bußpredigt und anschließendem Singspiel wird wegen des Coronavirus' verschoben. Das teilte am Sonntag die veranstaltende Paulaner-Brauerei mit.

Sonntag, 8. März, 16.45 Uhr: Grundschule Rudelzhausen geschlossen

Die Grundschule Rudelzhausen im Landkreis Freising ist von Montag bis einschließlich Mittwoch (11. März) geschlossen. Das teilt Brigitte Diener, die stellvertretende Schulleiterin, mit. Auch die Mittagsbetreuung findet in dieser Zeit nicht statt.

Sonntag, 8. März, 16.34 Uhr: Quarantäne-Regeln in Bayern angeordnet

Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus an Schulen und Kindertagesstätten verschärft das bayerische Gesundheitsministerium die Regeln. Laut einer sogenannten Allgemeinverfügung dürfen Schüler und Kindergartenkinder nach einer Rückkehr aus Risikogebieten - wie zum Beispiel Südtirol - ab sofort für 14 Tage nicht in die Schule beziehungsweise in eine entsprechende Betreuungseinrichtung.

Sonntag, 8. März, 16.15 Uhr: Zwei weitere Fälle im Landkreis Regensburg

Das zuständige Gesundheitsamt hat am Sonntagnachmittag zwei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle im Landkreis Regensburg gemeldet. Betroffen ist ein Ehepaar aus Zeitlarn, ein 56-jähriger Mann und eine 52-jährige Frau. Das Ehepaar befindet sich in häuslicher Isolation. Das Ehepaar werde infektiologisch betreut, heißt es von der Behörde. Das Ehepaar hatte offenbar Kontakt zu einem nahen Verwandten aus Leipzig, mit dem es in Südtirol im Urlaub war. Der Verwandte war in Leipzig positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daraufhin wurde auch das Ehepaar getestet. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte das Ehepaar seit seiner Rückkehr aus dem Urlaub keine weiteren Kontakte zu anderen Menschen.

Wie bei dem Ehepaar zeigen sich auch bei dem Mann aus Lappersdorf, der als am Samstag als erster Fall im Landkreis Regensburg gemeldet worden war, weiterhin nur geringe Symptome, wie ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie Kopf- und Gliederschmerzen.

Sonntag, 8. März, 16.10 Uhr: Koalitionsgipfel verspricht Hilfen für die Wirtschaft

Die Unternehmen können nun mit staatlichen Hilfen rechnen. Für das Treffen der Koalitionsspitzen am Sonntagabend im Kanzleramt liegen verschiedene Vorschläge auf dem Tisch. Vom Maßnahmenpaket soll unter anderem die Gastronomie-Branche profitieren. Entsprechende Forderungen hatten Vertreter des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) zuvor idowa gegenüber formuliert.

Sonntag, 8. März, 16.00 Uhr: Minister Spahn: Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmer absagen

Wegen der schnellen Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland empfiehlt Gesundheitsminister Jens Spahn, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Zurzeit geschehe dies aus seiner Sicht noch zu zaghaft, sagte der CDU-Politiker am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Angesichts der dynamischen Entwicklung der letzten Tage sollte das schnell geändert werden."

Sonntag, 8. März, 14.00 Uhr: Zweiter Coronavirus-Fall im Landkreis Cham

Der Landkreis Cham hat einen zweiten bestätigten Corona-Fall: Die Mutter der 23-Jährigen aus der Gemeinde Pemfling hat sich auch angesteckt. Auch sie saß in dem Bus, der eine 50-köpfige Reisegruppe am letzten Februarwochenende nach Südtirol brachte. In der Folge ist das Rathaus zwei Wochen für den Parteiverkehr geschlossen.

Sonntag, 8. März, 13.30 Uhr: Quarantäne für annähernd 16 Millionen Menschen in Italien

Im Kampf gegen das neue Coronavirus schränkt Italien die Bewegungsfreiheit von rund 16 Millionen Bürgern im Norden drastisch ein. Die Menschen in der wirtschaftsstarken Lombardei und 14 anderen Provinzen dürfen nur noch mit triftigen Gründen aus den Zonen hinaus oder in sie hinein, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte. Betroffen sind unter anderem Mailand und Venedig. Unklar war am Sonntag noch, wie streng die Abriegelung ist: Conte sagte auch, es gebe keinen Stopp für Flüge und Züge.

 

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