Covid-19 Corona-Entwicklungen 29. März bis 5. April

Sonntag, 5. April, 19.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden hat es im Landkreis vier neue Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus gegeben. Am Vortag waren es laut Angaben des Robert-Koch-Insituts (RKI) 16. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 200 Infizierte.

Die geringe Zahl liegt daran, dass das Gesundheitsamt Straubing/Straubing-Bogen am Wochenende zwar im Dienst ist, aber nicht alle Labore auch Testergebnisse liefern.

Auch hier wieder der Hinweis: Dies ist der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten. Derzeit genesen auch im Landkreis wieder Personen. Eine genaue Datenerhebung darüber ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 41 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, davon 10 im intensiv-medizinischen Bereich (Stand 05.04., 9 Uhr).

Sonntag, 5. April, 17.25 Uhr: Aktuelle Zahlen aus der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 15 Uhr) im Stadtgebiet Straubing 179 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus (im Landkreis Straubing-Bogen: 200). Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 8.30 Uhr) 24 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon 6 auf der Intensivstation.

Sonntag, 5. April, 17.03 Uhr: Schwerpunktpraxis in Ergolding ab Dienstag geöffnet

Die Schwerpunktpraxis für Corona-infizierte Patienten und konkrete Verdachtsfälle im Raum Landshut wird am Dienstag ihre Pforten öffnen. Im Gebäude des ehemaligen Rosenhofs in Ergolding werden hier Patienten mit leichten bis mittelschweren Symptomen behandelt, die nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind oder konkrete Verdachtsfälle (Entzündung im Atemwegsbereich und direkter Kontakt mit infizierter Person) darstellen. Die Patienten müssen sich zuvor unbedingt telefonisch bei ihrem Hausarzt melden, der sie dann an die Schwerpunktpraxis überweist. Die Patienten der Schwerpunktpraxis sollen, falls vorhanden, bereits mit einer Mund-Nasen-Maske in den Rosenhof kommen. Da nur Personen mit leichteren Beschwerden angenommen werden, erfolgt die Behandlung erfolgt ausschließlich ambulant. Bei einem schwerwiegenderen Krankheitsverlauf muss der Betroffene weiterhin in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Sonntag, 5. April, 15.30 Uhr: In Erding nur 20 Prozent der Einsätze wirklich Verstöße

Derzeit gehen bei der Polizei täglich zahlreiche Hinweise auf vermeintliche Verstöße gegen die Aufenthaltsbeschränkungen ein. Das berichtet die Polizeiinspektion Erding, die auch für weite Teile des Landkreises Erding zuständig ist. Oft aber irren sich die Anrufer, die vermeintliche Verstöße melden.

Sonntag, 5. April, 15.13 Uhr: Lange Schlangen auf dem Regensburger Wochenmarkt

Auf den ersten Blick läuft auf dem Wochenmarkt am Regensburger Kornmarkt am Samstagvormittag alles wie immer. Doch schnell wird deutlich, wie sich auch hier die Corona-Krise auswirkt: Die Schlangen sind sehr viel länger. Überall stehen Schilder, die auf den nötigen Corona-Abstand von mindestens 1,5 Metern hinweisen - und fast alle halten sich daran.

Sonntag, 5. April, 14.30 Uhr: Flughafen Wallmühle im Corona-Modus

Es ist ruhig geworden. Wo man ansonsten schon frühmorgens die Businessjets in den Himmel steigen sieht, ist der Flugbetrieb fast komplett zum Erliegen gekommen. Wie die international tätigen Firmen am Flugplatz Wallmühle mit der Corona-Pandemie umgehen.

Sonntag, 5. April, 12.42 Uhr: Erneute Falschmeldung zum Gäubodenvolksfest im Netz

Schon wieder geht eine Meldung durchs Netz, wonach das Gäubodenvolksfest 2020 wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt worden sei. Dabei handelt es sich allerdings erneut um eine Falschmeldung. Mehr hierzu lesen Sie unter: Erneute Falschmeldung zum Gäubodenvolksfest im Netz

Sonntag, 5. April, 12.14 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 258 positive Fälle. Bislang sind 11 Personen verstorben. Die gute Nachricht des Tages: 108 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Sonntag, 5. April, 11.50 Uhr: 500 Euro Bonus für Pflegekräfte in Bayern

Für ihren oftmals aufreibenden Einsatz in der Corona-Krise will die Staatsregierung allen Pflegekräften in Bayern eine steuerfreie Bonuszahlung von 500 Euro zukommen lassen. "Wir in Bayern reden nicht nur darüber - wir machen das. Wir werden 500 Euro als Bonus an alle Pflegekräfte zahlen", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Mehr hierzu lesen Sie unter Söder: 500 Euro Bonus für alle Pflegekräfte in Bayern

Sonntag, 5. April, 10.02 Uhr: Sommersemester an Hochschulen startet am 20. April

Das Sommersemester 2020 findet an den Hochschulen trotz der Corona-Krise statt. Der Vorlesungsbetrieb startet an allen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunsthochhochschulen und Universitäten im Freistaat am 20. April 2020. Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßt ausdrücklich, dass sich die Länder hierbei auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt haben. Er betont: „Bei jeder Entscheidung, die wir treffen, hat der Schutz der Gesundheit unserer Hochschulfamilien für mich oberste Priorität. Daher setze ich auf Online-Angebote. Denn gerade in dieser schweren Ausnahmesituation müssen wir praktikable und pragmatische Lösungen finden. Daran haben wir mit unseren Hochschulen gemeinsam seit Wochen mit Nachdruck gearbeitet. Wir wollen größtmögliche Verlässlichkeit, Sicherheit und Chancengleichheit gewährleisten.“

Samstag, 4. April, 21.00 Uhr: Mehrheit der Bürger hält Corona-Regeln ein

Trotz des frühlingshaften Wetters haben sich die Menschen in Bayern nach offiziellen Angaben weitgehend an die wegen der Corona-Epidemie geltenden Ausgangsbeschränkungen gehalten.

Samstag, 4. April, 17.20 Uhr: Aufnahmestopp auch für Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat der Freistaat Bayern jetzt auch einen Aufnahmestopp für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung verhängt. Eine Ausnahme gelte für Einrichtungen, in denen gewährleistet sei, dass neue Bewohnerinnen und Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne untergebracht werden können. Voraussetzung sei außerdem eine Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts.

Samstag, 4. April, 15.30 Uhr: 23.049 Coronavirus-Fälle in Bayern - 370 Tote

In Bayern sind inzwischen 23.049 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Die Zahl der Todesfälle ist nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit binnen 24 Stunden um 43 gestiegen: von 327 auf 370. Das teilte das Landesamt am Samstag auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge waren es am Vortag 20.962 Infizierte.

Samstag, 4. April, 14.30 Uhr: 126 Infizierte im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 126 erhöht – das sind 14 mehr als gestern, Freitag. Die gute Nachricht ist: Die Verdopplungszeit der Fallzahlen beträgt bayernweit mittlerweile neun Tage.

Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz nach ihrer Lagebesprechung am Samstag weiter bekanntgab, befinden sich neun der Positiv-Getesteten derzeit in stationärer Behandlung im Klinikum Dingolfing – einer davon auf Intensivstation. Er muss aufgrund der schweren Symptome beatmet werden. Sechs weitere Corona-Verdachtsfälle, bei denen das Testergebnis noch aussteht, werden derzeit im Dingolfinger Klinikum behandelt.

Samstag, 4. April, 14.15 Uhr: Versicherer wollen Kunden entgegenkommen

Große Versicherer wollen kommen ihren Kunden in der Corona-Krise entgegen. Der Marktführer Allianz erweitert in mehreren Bereichen den Umfang seiner Policen, und will sich bei Zahlungsschwierigkeiten seiner Kunden kulant zeigen.

Samstag, 4. April, 14.00 Uhr: Deutschlands Brauer leiden unter Corona-Krise

Die deutschen Brauer können über die unzähligen Bier-Witze in Bezug auf Corona nur schwer lachen. Die Branche ist vom Wirtschaftsstillstand extrem getroffen. Vor allem eine Gruppe leidet.

Samstag, 4. April, 13.30 Uhr: #woamumsherz - Aktion von Straubinger Wirten

Die Corona-Krise triftt viele Menschen hart. Damit sie sich wenigstens um das Essen keine Sorgen machen müssen, haben sich Straubinger Gastronomen zusammengetan und bieten nun kostenlose Malzeiten an.

Samstag, 4. April, 11.50 Uhr: 108 Corona-Patienten im Landkreis Kelheim wieder genesen.

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 238 Corona-postiv getestete Menschen. Bislang sind acht Personen verstorben 108 Menschen, bei denen das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden war, sind inzwischen wieder genesen.

Der Landkreis Kelheim hat von Simon Haumer und Max Schmid die ersten zehn Gesichtsschilder erhalten. Die beiden jungen Männer engagieren sich im Rahmen der Corana-Krise, indem sie ehrenamtlich mit ihren 3D-Druckern Gesichtsschilder herstellen und dem Landkreis kostenlos zur Verfügung stellen. Der Landkreis weist darauf hin, dass es sich bei diesen Gesichtsschildern um keine Medizinprodukte handelt. Das THW Kelheim unterstützt die Aktion und möchte eine vom THW organisierte Gruppe von Bürgern aufbauen, die einen 3D-Drucker besitzen und sich ehrenamtlich einbringen möchten. Dazu startet das THW Kelheim einen Aufruf mit der Bitte um Unterstützung. Interessierte können sich per E-Mail unter ov-kelheim@thw.de melden.

Samstag, 4. April, 8.30 Uhr: "Zu früh, um die strengen Regeln zu lockern!"

In einer weiteren Videobotschaft hat sich Bundeskanzlerin Merkel an die Bevölkerung gewandt.

Samstag, 4. April, 8.00 Uhr: Bayern nimmt französische Corona-Patienten auf

Der Freistaat will in der Corona-Krise zehn schwerkranke Covid-19-Patienten aus Paris zur Behandlung in bayerische Kliniken aufnehmen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstagmorgen über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Er habe der französischen Botschafterin Unterstützung zugesagt.

Freitag, 3. April, 21.10 Uhr: Die aktuellen bundesweiten Zahlen

In Deutschland sind bis Freitagabend mehr als 85.100 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden – am Donnerstag waren es Stand 20 Uhr etwa 79.400 gewesen. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert dabei von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre Zahlen jeweils auch nicht immer zur gleichen Uhrzeit.

Freitag, 3. April, 21.10 Uhr: WHO-Koordinator warnt vor voreiliger Entspannung

Der Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einem vorschnellen Ende der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie gewarnt. Auch der Wirtschaft sei nicht gedient, wenn Ausgangsbeschränkungen erst aufgehoben und dann wegen erneut stark steigender Fallzahlen wieder eingerichtet werden müssten, sagte Michael Ryan am Freitag in Genf.

Einige der Maßnahmen, etwa das Distanzhalten zu anderen Menschen, müssten womöglich auch nach einer Lockerung der derzeitigen Beschränkungen vorerst beibehalten werden. "Viele Länder der Welt erklimmen auf tragische und gefährliche Weise einen Berg, und wir müssen sehr vorsichtig sein, wie wir da herunterkommen", sagte Ryan.

Freitag, 3. April, 20.20 Uhr: Heil bringt höheres Kurzarbeitergeld ins Spiel

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der Coronavirus-Krise eine allgemeine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ins Spiel gebracht. Derzeit erhalten Beschäftigte in Kurzarbeit 60 Prozent und in Haushalten mit Kindern 67 Prozent des entgangenen Nettoentgelts. Die Arbeitgeber sind ihrerseits in der Krise von der eigentlich fälligen Zahlung der Sozialabgaben befreit. Gewerkschaften hatten mehrfach gefordert, auch den Arbeitnehmern unter die Arme zu greifen - insbesondere denen mit geringem Verdienst und ohne tarifliche Aufstockung der staatlichen Zahlung.

Mer zu diesem Thema lesen Sie hier: Heil bringt höheres Kurzarbeitergeld für alle ins Spiel.

Freitag, 3. April, 20.12 Uhr: Bayern startet pünktlich ins Sommersemester

Das Sommersemester an den bayerischen Hochschulen beginnt trotz der Corona-Krise wie geplant am 20. April. Das Vorlesungsende hingegen wird auf den 7. August verschoben, wie die Universitätenkonferenz am Freitag in München mitteilte. Der Zeitraum, in dem Vorlesungen stattfinden, werde an den Universitäten und Hochschulen flexibel geregelt.

Mehr dazu lesen Sie hier: Semester an bayerischen Hochschulen beginnt pünktlich.

Freitag, 3. April, 20 Uhr: Straubinger Gemeinschaftsunterkunft unter Quarantäne

Wie die Regierung von Niederbayern mitgeteilt hat, ist ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Straubing–Mitte positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Der Betroffene wurde innerhalb der Einrichtung gesondert untergebracht und verfügt dort auch über getrennte Sanitäranlagen. Die Gemeinschaftsunterkunft wurde noch heute vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

Freitag, 3. April, 19.50 Uhr: Landshuts OB Putz erwägt Mundschutzpflicht

Für die Stadt Landshut könnte es in absehbarer Zeit eine Maskenpflicht, vergleichbar mit der in dieser Woche beschlossenen Regelung in Österreich geben - dort gilt Mundschutzpflicht in Supermärkten. Dementsprechend äußerte sich Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) gegenüber der Landshuter Zeitung. "Ich meine, dass es überlegenswert ist, auch in Landshut eine Maskenpflicht einzuführen oder zumindest eine entsprechende Empfehlung auszusprechen", so Putz. Mehr hierzu lesen Sie unter Landshuts OB Putz erwägt Mundschutzpflicht

Freitag, 3. April, 19.48 Uhr: Erste Beatmungsgeräte werden nächste Woche verteilt

Die ersten zusätzlich vom Bund bestellten Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten sollen in der kommenden Woche ausgeliefert werden. In einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums, das am Freitag an die Abgeordneten von Union und SPD ging, heißt es, bis zum kommenden Mittwoch sei geplant, "in einer ersten Tranche mehrere hundert Geräte an die Länder zu verteilen". Durch die frühzeitige Auftragsvergabe seitens des Bundes seien "Kontingente auf einem mittlerweile sehr umkämpften Weltmarkt gesichert" worden.

Das Ministerium habe Verträge mit mehreren Anbietern über den Kauf von mehr als 20.000 Beatmungsgeräten geschlossen. Da diese größtenteils noch produziert werden müssten, "laufen sie über mehrere Monate verteilt zu".

Freitag, 3. April, 19.42 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 156 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus (im Landkreis Straubing-Bogen: 180). Im Klinikum Straubing befinden sich 24 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon 6 auf der Intensivstation. Bedauerlicherweise wurden heute zwei weitere verstorbene Personen aus der Stadt Straubing gemeldet. Es handelt sich um Männer im Alter von 78 und 79 Jahren. Nach Informationen des Gesundheitsamts bestanden jeweils umfangreiche Vorerkrankungen.

Freitag, 3. April, 19.05 Uhr: Absage der Landshuter Craftbeer-Messe sorgt für Kritik

Uwe Janssen ist derzeit gar nicht gut auf die Stadt Landshut zu sprechen. Um es genau zu sagen: Der Geschäftsführer der Bierschau GmbH ist stinksauer. Es geht um die Craft-Beer-Messe, die am vergangenen Wochenende in der Sparkassen-Arena hätte stattfinden sollen. Die Bierschau GmbH wäre einer von rund 50 Ausstellern gewesen. Natürlich ist die Messe, wie praktisch alle anderen Veranstaltungen derzeit, aufgrund der Coronakrise ins Wasser gefallen.

Mehr lesen Sie hier auf idowa.plus: Kritik nach Absage der Craft-Beer-Messe.

Freitag, 3. April, 18.38 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Deggendorf

Zum Wochenende sieht die Bilanz im Landkreis Deggendorf wie folgt aus: Insgesamt haben sich 145 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Leider sind vier Personen verstorben. 43 Personen gelten mittlerweile als gesundet. Somit sind aktuell noch 98 Personen mit dem Virus infiziert.

Freitag, 3. April, 18.09 Uhr: Zwei Corona-Fälle im Elisabethenheim Viechtach

Wie Heimleiter Markus Quappik und Caritasvorstand Pfarrer Alexander Kohl mitteilten, gibt es im Elisabethenheim in Viechtach die ersten Coronafälle. Weitere Testergebnisse stehen noch aus, es gäbe jedoch im Moment bei keinem weiteren Bewohner Anzeichen auf Erkrankung mit Covid-19. Mehr hierzu lesen Sie unter Zwei Corona-Fälle im Elisabethenheim Viechtach

Freitag, 3. April, 17.18 Uhr: Examen für Medizinstudenten verschoben

Wie Gesundheitsministerin Melanie Huml heute bekanntgab, wird das Zweite Examen für Medizinstudenten in Bayern verschoben. Mehr dazu hier: Examen in Bayern verschoben

Freitag, 3. April 16.02 Uhr: Überweisungsschein für Jahnstadion-Ambulanz nötig

In der zentralen Ambulanz im Regensburger Jahnstadion (Franz-Josef-Strauß-Allee 22) können Bürger seit einiger Zeit Coronavirus-Testscreenings durchführen lassen. Zuletzt war hierfür ein Zahlencode nötig – jetzt benötigen Sie aber einen Überweisungsschein und eine Laborüberweisung des Hausarztes, wie die Stadt Regensburg in einer aktuellen Pressemitteilung erklärt.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.regensburg.de/aktuelles/coronavirus/coronavirus-testzentrum.

Freitag, 3. April 15.57 Uhr: BRK hilft Bogener Tafel aus

Das BRK Straubing-Bogen übernimmt in seiner Funktion als nationale Hilfsgesellschaft bis zum Ende der Covid19-Pandemie die Versorgung der Kunden der Tafel Bogen. Die Ehrenamtlichen, die das bisher unter dem Dach der Maltester gemacht haben, sind selbst in der Covid-Risikogruppe und können diesen Service nicht mehr leisten.

Freitag, 3. April, 15.27 Uhr: Mediziner wollen Blutproben von 3.000 Haushalten sammeln

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, unterstützt die bayerische Staatsregierung das Projekt „Prospektive COVID-19 Kohorte München” (KoCo19). Im Rahmen der Studie erhebt ein Forscherteam umfassende Daten, um bewerten zu können, wie stark uns die COVID-19-Pandemie weiter in Atem halten wird und wie es um die Wirksamkeit der Gegenmaßnahmen steht. Geplant ist, dafür im Großraum München bis zu 3.000 Haushalte zu besuchen und um Blutproben zu bitten. Die Teilnahme ist aber selbstverständlich freiwillig.

Freitag, 3. April, 15.10: Münchner Anwalt klagt gegen Gottesdienst-Verbot

Kurz vor Ostern verlangt ein Münchner Anwalt per Eilantrag vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof die Zulassung für religiöse Zusammenkünfte inmitten der Corona-Krise.

"Das absolute Verbot verletzt mich in meiner Religionsfreiheit. Ähnlich den Regelungen zu lebensnotwendigen Dienstleistungsbetrieben wäre eine Erlaubnis mit strengen seuchenhygienischen Auflagen das mildere Mittel gewesen", sagte der Anwalt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Er klage nicht nur als Katholik, sondern auch für andere Christen und Glaubensgemeinschaften, die den gleichen Einschränkungen unterworfen seien. "Hintergrund ist natürlich auch das Osterfest sowie das Paschafest."

Freitag, 3. April, 15.03 Uhr: München stundet Gebühren für Biergärten und Terrassen

Wegen der Corona-Krise müssen Gastronomen in München vorerst keine Nutzungsgebühren für Biergärten und Außenterrassen bezahlen. "Die Sondernutzungsgebühren für die Freischankflächen für das Jahr 2020 werden bis auf Weiteres vollständig gestundet", sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Freitag. "Es bedarf keines gesonderten Antrags. Ich habe die Stadtkämmerei gebeten, alles Weitere zu veranlassen." Wegen der Corona-Ausbreitung dürfen derzeit bayernweit Gastronomiebetriebe nicht öffnen.

Freitag, 3. April, 14.52 Uhr: Laut RKI mindestens 2.300 medizinische Mitarbeiter infiziert

Mindestens 2.300 medizinische Mitarbeiter in deutschen Krankenhäusern und Arztpraxen sind laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte das RKI der "Süddeutschen Zeitung" auf Anfrage mit. Allerdings muss laut RKI mit einer höheren Zahl gerechnet werden, da derzeit vermutlich nicht alle Daten sofort an das Institut weitergegeben werden.

Freitag, 3. April, 14.45 Uhr: Bundesregierung plant weiteres Riesen-Programm

Die Bundesregierung plant in der Corona-Krise ein zusätzliches riesiges Programm, um im Mittelstand eine Pleitewelle zu verhindern. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr, geht es um Verbesserungen bei Laufzeiten und Haftungsfreistellung. Im Gespräch ist demnach, Kredite für mittelständische Firmen für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abzusichern. Die Höchstgrenze könnte bei 500.000 Euro pro Firma liegen. Der Staat könnte dafür Garantien in einem Gesamtvolumen von bis zu 300 Milliarden Euro übernehmen. Die EU-Kommission müsse noch zustimmen. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) darüber berichtet.

In Kreisen des Wirtschaftsministeriums hieß es, man arbeite mit Hochdruck an Verbesserungen bei den Kreditinstrumenten. "Wir versuchen hier bestmögliche Verbesserungen zu erreichen."

Freitag, 3. April, 14.38 Uhr: Virus gefährdet Jubiläums-"Tatort" in München

Wegen der Corona-Pandemie liegen die Dreharbeiten für eine Reihe von "Tatort"-Krimis auf Eis. Betroffen ist auch der für dieses Jahr vorgesehene Jubiläumsfall zum 50. Geburtstag der Reihe. Es ist eine Doppel-Episode der TV-Ermittler aus München und Dortmund.

Weiteres dazu lesen Sie hier: "Tatort"-Drehs in München und Bamberg auf der Kippe.

Freitag, 3. April, 14.10 Uhr: Oberpfälzer Polizei meldet zahlreiche Ausgangssperren-Verstöße

Im Zeitraum zwischen Donnerstagfrüh und Freitag, 6 Uhr hat die Oberpfälzer Polizei im Rahmen von 1.200 Kontrollen in der ganzen Oberpfalz 163 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt. Es wurden Einzelpersonen, öffentliche Einrichtungen, Läden und Gastronomiebetrieben kontrolliert.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz weist darum noch einmal darauf hin, dass sich die Ausgangsbeschränkungen an alle Bürgerinnen und Bürger in der Oberpfalz richten. "Verlassen Sie Ihre Wohnung nur, wenn sie einen triftigen Grund vorweisen können. Zu ihrem eigenen Schutz ist dies notwendig", heißt es in einer Pressemeldung. Zudem bitte man darum, für allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus oder zu Auskünften über die Ausgangsbeschränkung nicht den Polizeinotruf 110 oder die Nummer der örtlichen Polizeiinspektion zu wählen, damit es nicht zu Verzögerungen bei der Annahme von tatsächlichen Notrufen oder anderen polizeirelevanten Sachverhalten kommt.

Freitag, 3. April, 13.44 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der im Landkreis Dingolfing-Landau registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 112 erhöht. Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz nach ihrer heutigen Lagebesprechung weiter mitteilt, wurden 34 der Positiv-Getesteten inzwischen aus der Quarantäne entlassen. Aktuell befinden sich inklusive der Kontaktpersonen noch 254 Personen in Quarantäne.

Freitag, 3. April, 13.36 Uhr: Weniger Verstöße in Niederbayern

Unter der Woche haben die Verstöße gegen die Ausgangsbeschänkungen in Niederbayern abgenommen. Wie vernünftig die Bürger aber tatsächlich sind, dürfte das sonnige Wochenende zeigen. Mehr dazu: Verstöße in Niederbayern nehmen ab.

Freitag, 3. April, 13.25 Uhr: München Klinik übernimmt Hotelkosten für freiwillige Pflegekräfte

Damit sich genügend zusätzliche Pflegekräfte zur Versorgung von Corona-Patienten melden, will die München Klinik sogar Hotelkosten für die Freiwilligen übernehmen. Für die Krankenhäuser suche man weiterhin Pflegekräfte und habe dafür kostenfreie Hotelkontingente für Menschen, die nicht in München wohnten, eingerichtet, teilte das Klinikunternehmen am Freitag mit.

In der bayerischen Landeshauptstadt fehlen weiterhin Pflegekräfte zur Versorgung der steigenden Zahl an Patienten durch das neuartige Coronavirus. Nach aktuellen Berechnungen erwartet die München Klinik den Höhepunkt der Patientenzahlen und damit auch der Intensivpatienten voraussichtlich Anfang Mai. "Dafür erhöhen wir unsere Intensivkapazitäten weiter, und dafür brauchen wir auch noch mehr Pflegekräfte", sagte Klinik-Chef Axel Fischer.

Man versuche solche Menschen zu gewinnen, die zum Beispiel früher bereits in der Pflege gearbeitet haben und in der aktuellen Situation helfen möchten. In Schulungen und in Begleitung von erfahrenen Pflegekräften mit Intensiv-Schwerpunkt würden sie für den Einsatz in der Klinik gezielt auf diese Unterstützung vorbereitet.

Freitag, 3. April, 13.16 Uhr: Zahl der Fahrzeugzulassungen eingebrochen

Nicht wirklich überraschend, aber nun offiziell: Die Zahl der Fahrzeugzulassungen ist im März kräftig eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich in den Zeiten der Corona-Krise ein Rückgang von -37,7 Prozent. Das teilte das Kraftfahrt-Bundesamt mit. Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen ging demnach um -39,6 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 61,9 Prozent, private Neuzulassungen büßten -34,4 Prozent ein. Nach Ende des ersten Quartals des laufenden Jahres zeigte sich insgesamt ein Rückgang der Auto-Neuzulassungen von -20,3 Prozent.

Freitag, 3. April, 13.05 Uhr: Schon über 100 Genesene im Raum Landshut

Obwohl die Zahl der Corona-Indexfälle täglich steigt, gibt es auch gute Nachrichten: Denn parallel können auch immer mehr genesene Personen, die die Virus-Erkrankung bereits überstanden haben, die häusliche Quarantäne verlassen. Bisher waren dies in Stadt und Landkreis Landshut 112 Personen, seit am 9. März 2020 der erste Corona-Fall festgestellt wurde. Die Genesenen erstrecken sich quer über alle Altersgruppen und die Region. Wie viele Personen täglich die Quarantäne verlassen können, variiert. So sind letztlich rund 380 der aktuell 509 gemeldeten Corona-Fälle noch tatsächlich erkrankt. Damit relativiert sich auch in vermeintlich besonders betroffene Gemeinden das Bild: Denn wo viele Fälle sind, werden auch wieder viele Genesene wieder aus der häuslichen Quarantäne erlassen.

Freitag, 3. April, 12.22 Uhr: agilis bittet um Rücksicht über Osterferien

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis bittet Fahrgäste angesichts der bevorstehenden Osterferien, genau abzuwägen, welche Fahrten unverzichtbar sind - und welche nicht. Wer sich krank fühlt oder Erkältungssymptome zeigt, solle Fahrten mit dem Zug möglichst ganz vermeiden. agilis bittet auch darum, Ausflüge in den Osterferien soweit als möglich zurückzustellen. Dies ist sowohl aus Rücksicht auf alle, die auf den Zug angewiesen sind, als auch gegenüber dem Fahr- und Begleitpersonal wichtig, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Freitag, 3. April, 12.17 Uhr: Verstärkte Polizeikontrollen über Ostern

Mit Blick auf das vorhergesagte schöne Wetter an den kommenden Tagen hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nochmal an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich unbedingt an die Ausgangsbeschränkung zu halten: "Nur bei größter Vorsicht und Rücksichtnahme können wir die Ausbreitung des hochgefährlichen Coronavirus einbremsen." Herrmann warnte: "Jede Unachtsamkeit kann zu Infektionen mit schlimmsten Folgen führen. Bitte bleiben Sie zuhause, um sich und andere zu schützen!" Der Minister kündigte außerdem an, dass die Polizei die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung am kommenden Wochenende vor allem an Hotspots und beliebten Ausflugsorten verstärkt kontrollieren werde. Dabei werden die örtlichen Polizeiinspektionen von der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Freitag, 3. April, 12.10 Uhr: Regensburger Bürgermeisterin Corona-negativ

Beim Test von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer auf das Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. Das Testergebnis sei negativ, teilt die Stadt mit. Die häusliche Quarantäne werde bis Anfang nächster Woche dauern. Zu diesem Zeitpunkt endet die Inkubationszeit.

Freitag, 3. April, 11.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 218 positive Fälle. Bislang sind 7 Personen verstorben. Der Landkreis bezieht sich dabei auf die Zahlen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht hat. Das Bürgertelefon sei weiterhin besetzt und unter 09441/207 3112 täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Freitag, 3. April, 10.45 Uhr: Bischof und Klein aus Konzell stellt knapp 700 Schutzkittel

Schutzausrüstung wird derzeit deutschlandweit gesucht. Eine Unterstützung durch die heimische Wirtschaft gab es nun von der Firma Bischof und Klein aus Konzell. 692 Schutzanzüge der Kategorie III wurden für die Katastrophenschutzbehörden zur Weitergabe an entsprechende Einrichtungen gespendet. Den Transport der Anzüge von Konzell aus ins zentrale Lager nach Straubing zur Weiterverteilung übernahm die Freiwillige Feuerwehr Mitterfels nach der Organisation des Örtlichen Einsatzleiters (ÖEL) Logistik, Albert Uttendorfer.

Freitag, 3. April, 10.30 Uhr: Corona-Sichtungseinheit an der Goldberg-Klinik

In Abstimmung mit dem Landkreis Kelheim setzt die Goldberg-Klinik seit Montag ein zweigeteiltes Notaufnahme-System für den Pandemiefall um. Das teilt die Pressestelle der Klinik mit.„Durch diese Zweiteilung in reguläre Notaufnahme und Corona-Sichtungseinheit ist sichergestellt, dass Covid-19-symptomatische oder Covid-19-bestätigte Patienten getrennt von symptomfreien Patienten behandelt werden und das Klinikpersonal beiden Patientengruppen jederzeit gerecht werden kann“, so PD Dr. med. Michael Reng, Chefarzt Med. Klinik II & Leiter Notaufnahme. Das Corona-Testzentrum, wohin Haus- und Fachärzte ihre Patienten bei Symptomen überweisen können, verbleibt weiterhin auf dem Krankenhaus-Parkplatz.

Freitag, 3. April, 10.00 Uhr: Offener Brief eines Landrats an die Senioren

„Niemand soll und darf vereinsamen“, schreibt der Landrat des Landkreises Straubing-Bogen an die Senioren seines Landkreises. Er bittet die Senioren, sich über die Ostertage unbedingt an die Kontaktbeschränkungen zu halten: „Halten Sie alle durch und bleiben Sie gesund – und freuen sich auf ein Wiedersehen, wenn dies die Lage zulässt.“

Freitag, 3. April, 9.50 Uhr: Wo das Virus Stellen schafft

Schuhe kaufen, Konzerte besuchen, Autos am Fließband zusammenbauen - das geht alles nicht mehr. Nudeln kaufen, zum Arzt gehen, Spargel stechen - das muss alles unbedingt weitergehen. Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus stellen den Arbeitsmarkt auf den Kopf.

Freitag, 3. April, 9.46 Uhr: Osterferien ohne Ausflüge

In den Bundesländern beginnen nach und nach die Osterferien - doch Koffer packen ist nicht - es gelten für die Menschen diesmal weitgehende Reisebeschränkungen.

Freitag, 3. April, 8.35 Uhr: Deutschlandweit 2.300 Ärzte und Pfleger infiziert?

Die hohe Zahl von mit Covid19 infizierten Menschen in Medizin- und Pflegeberufen hat das RKI auf Nachfrage bestätigt.

Freitag, 3. April, 7.30 Uhr: Weißer Ring erwartet Anstieg der häuslichen Gewalt

Die Schattenseiten von „Social Distancing“: Wenn Menschen über längere Zeit eng aufeinanderhocken, liegen die Nerven schnell blank. In Zeiten der Ausgangsbeschränkungen fürchtet der Weiße Ring, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, dass die Fälle von häuslicher Gewalt steigen.

Freitag, 3. April, 7.00 Uhr: Mutmacher-Story: Der Käsebringer

Der 32-jährige Andy Weber aus Rosenhof beliefert die Zentrallager der großen Supermarktketten mit Milchprodukten. Er ist einer von denen, die dafür sorgen, dass die Regale voll bleiben - und das auch in Zeiten von Corona.

Donnerstag, 2. April, 20.13 Uhr: Landshuter Asylbewerberunterkunft unter Quarantäne

Vier Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in der Niedermayerstraße in Landshut sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das teilte das Landratsamt Landshut am Donnerstagabend mit. Die Betroffenen wurden demnach innerhalb der Einrichtung gesondert untergebracht. Sie verfügen nun über getrennte Sanitäranlagen und Kochgelegenheiten. Die Gemeinschaftsunterkunft wurde noch heute vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Mehr hierzu unter Landshuter Asylbewerberunterkunft unter Quarantäne

Donnerstag, 2. April, 18.49 Uhr: Polizei will Motorrad-Ausflüge während Corona-Krise ahnden

Das Bayerische Innenministerium hat mit Blick auf das Wochenende klargestellt, dass Motorradausflüge im Freistaat aufgrund der Ausgangsbeschränkungen derzeit verboten sind. Als Transportmittel zum Ausgangsort eines Spaziergangs dürfen sie zwar genutzt werden. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bat allerdings darum, bei Zweifeln lieber Zuhause zu bleiben. Lesen Sie Polizei will Motorrad-Ausflüge während Corona-Krise ahnden

Donnerstag, 2. April, 18.47 Uhr: Immer mehr Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen

Das Coronavirus breitet sich in Bayern zunehmend in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern aus. "Von Tag zu Tag ist die Lage angespannter", sagte AWO-Landesgeschäftsführer Andreas Czerny am Donnerstag in München. "Das verbreitet sich in einer Turbogeschwindigkeit in so einer Einrichtung." Die AWO fordert deshalb so wie die Caritas eine bessere Ausstattung der Pflegekräfte mit Schutzkleidung. Es sei "richtig, richtig schwer", an Material heranzukommen, beschrieb Gabriele Stark-Angermeier vom Vorstand der Caritas im Erzbistum München und Freising. Manche Einrichtungen stünden auf der Warteliste. Aber: "Wir brauchen diese Schutzausrüstungen sofort." Lesen Sie Immer mehr Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen 

Donnerstag, 2. April, 18.45 Uhr: Videosprechstunden zur psychotherapeutischen Unterstützung

Angesichts zunehmender psychischer Belastungen während der Corona-Krise hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) ein Unterstützungsangebot gestartet. Hunderte psychotherapeutisch tätige Ärzte und Psychotherapeuten seien dem Aufruf gefolgt und würden per Videosprechstunde Hilfe anbieten, wie die KVB am Donnerstag mitteilte. Lesen Sie Videosprechstunden zur psychotherapeutischen Unterstützung

Donnerstag, 2. April, 18.42 Uhr: Freistaat unterstützt Kinobetreiber

Die Kinobetreiber in Bayern sollen vom Freistaat mit mehr als zwei Millionen Euro unterstützt werden. "Corona verändert derzeit alles und trifft auch die Kinos in Bayern mit voller Härte", begründete Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) am Donnerstag in München die Entscheidung.

Donnerstag, 2. April, 18.42 Uhr: Handelsverband Bayern: Die "Hamsterfront" beruhigt sich

Der bayerische Einzelhandel beobachtet eine Normalisierung der Einkaufssituation. "An der Hamsterfront kehrt endlich Ruhe ein", sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, am Donnerstag in München. Die Versorgungssituation entspanne sich immer mehr. "Langsam setzt sich die Vernunft durch." Lesen Sie hierzu Handelsverband Bayern: Die "Hamsterfront" beruhigt sich 

Donnerstag, 2. April, 18.35 Uhr: 16 neue Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Straubing-Bogen 16 (Vortag: 18) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 154 Infizierte. Die erneut relativ hohe Zahl an Neuinfizierungen hängt damit zusammen, dass auch weiterhin Laborergebnisse von den Tests an der Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen eintreffen und damit die Infiziertenzahlen automatisch steigen.

Im Stadtgebiet Straubing allein gibt es aktuell 139 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Im Klinikum Straubing befinden sich 26 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon 7 auf Intensivstation. Leider musste das Gesundheitsamt am Donnerstag auch wieder zwei Todesfälle vermelden: Im Klinikum St. Elisabeth verstarben ein 79-jähriger Mann und eine 84-jährige Frau aus Straubing, beide hatten schwere Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle in der im Landkreis Straubing-Bogen liegt damit nun bei fünf.

Donnerstag, 2. April, 18.29 Uhr: Vorerst keine Firmungen und Kommunionen im Bistum Regensburg

Aufgrund der staatlichen Beschränkungen zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus gehen derzeit vermehrt Anfragen hinsichtlich der Firmungen, Erstkommunionfeiern und anderer besonderer Feierlichkeiten in den Pfarreien im Bistum Regensburg ein. Bis einschließlich Pfingstsonntag (31. Mai) werden alle Firmungen abgesagt. Gleiches gilt für die Termine des Bischofs oder eines bischöflichen Vertreters zu Feierlichkeiten in den Pfarreien (Einweihungen, Jubiläen etc.). Es wird außerdem dringend empfohlen, die Erstkommunionfeiern bis einschließlich Pfingstsonntag abzusagen.

Donnerstag, 2. April, 18.17 Uhr: FAQ für Unternehmen

Die Stadt Landshut hat ein FAQ für Unternehmen herausgegeben.

Donnerstag, 2. April, 17.35 Uhr: Fast 7.000 neue Fälle bundesweit

In Deutschland sind bis Donnerstagnachmittag mehr als 77.500 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden – fast 7.000 mehr als noch am Mittwoch. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert dabei von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige Bundesländer ihre Zahlen auch nicht immer zur gleichen Uhrzeit.

Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 19.100 nachgewiesenen Fällen und mindestens 277 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17.600 Fällen und mindestens 202 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 146,5 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt sind es 93,3.

Mindestens 950 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Am Mittwoch lag die Zahl noch bei 796. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Donnerstag, 2. April, 17.11 Uhr: BA warnt vor betrügerischen Mails

Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Dabei handelt es sich um einen Betrugsversuch, warnt die BA. Mehr hierzu lesen Sie unter BA warnt vor gefälschten Kurzarbeitergeld-Mails

Donnerstag, 2. April, 16.45 Uhr: Erster Todesfall im Landkreis Dingolfing-Landau

Dem Landratsamt Kreis Dingolfing-Landau wurde am Donnerstagnachmittag ein Todesfall gemeldet, bei dem es sich zwar um einen bestätigten COVID-19-Fall handelt, zu dessen Todesursache aber nichts Genaueres bekannt ist. Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich seit gestern von 98 auf 109 erhöht. Im Vergleich dazu: Damit liegt der Landkreis immer noch unterhalb des landesweiten Durchschnitts, welcher bei 118 Infizierten je 100.000 Einwohnern liegt.

Wie die örtliche Führungsgruppe Katstrophenschutz (FüGK) nach ihrer heutigen Lagebesprechung weiter mitteilt, wurden 31 der Positiv-Getesteten im Landkreis inzwischen aus der Quarantäne entlassen. 491 Kontaktpersonen wurden bis jetzt ermittelt. Von ihnen wurden bereits 288 wieder aus der Quarantäne entlassen.

Das Bürgertelefon am Landratsamt ist von 8 bis 16 Uhr besetzt und unter 08731 87-200 erreichbar. Aktuelle Informationen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind auch im Internet unter www.landkreis-dingolfing-landau.de abrufbar.

Donnerstag, 2. April, 16.40 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen schützt Senioren besonders

Die Ausbreitung des Coronavirus bei Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen einzudämmen oder sie gar nicht erst aufkommen zu lassen ist flächendeckend ein wichtiges Bestreben. Auch im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing hat man Vorkehrungen getroffen.

Zwar sind Fälle von Covid-19-Patienten in Alten- bzw. Pflegeheime bisher in Stadt und Landkreis nur isolierte Einzelfälle. Doch damit dies auch so bleibt, hat der Ärztliche Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), Christian Ernst, in Absprache mit den FüGKs von Stadt und Landkreis und dem Gesundheitsamt verfügt, dass ab sofort positive Covid-19-Patienten aus Altenheimen auch ohne Symptome in den Kliniken Straubing, Bogen und Mallersdorf aufgenommen werden, solange dort die Kapazitäten noch verfügbar sind.

Mehr dazu lesen Sie hier: So schützt der Landkreis Straubing-Bogen Alten- und Pflegeheime.

Donnerstag, 2. April, 16.10 Uhr: Sibler dankt Klinik-Personal in München

Wissenschaftsminister Bernd Sibler hat sich am Donnerstag bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Logistik sowie der Haus- und Medizintechnik im Münchner Klinikum rechts der Isar bedankt. 

Am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) leisten täglich rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen unverzichtbaren Beitrag im Kampf gegen das Corona-Virus. Neben dem medizinischen Personal ist der große Einsatz von vielen Kräften in verschiedensten Bereichen gefragt. „Jeder von uns bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Klinikums stehen jedoch in vorderster Reihe. Ohne Sie alle würde das Klinikum rechts der Isar nicht laufen“, sagte Sibler den Mitarbeitern bei seinem Besuch im Krankenhaus.

Diese Arbeit sei die Grundlage dafür, dass in den Universitätskliniken Patientinnen und Patienten tagtäglich umfassend auf höchstem medizinischen Stand versorgt werden könnten, fügte er an und betonte: "Sie sorgen dafür, dass die Technik funktioniert, Sie kümmern sich darum, dass alle notwendigen Materialien vorhanden sind. Gerade in der aktuellen Ausnahmesituation, in der kaum etwas ist wie sonst, sind Sie mehr denn je gefordert. Nur gemeinsam können wir diese enorme Aufgabe bewältigen!“

Donnerstag, 2. April, 15.30 Uhr: Landratsamt Kreis Straubing-Bogen bis 19. April geschlossen

Die Pressestelle des Landkreises Straubing-Bogen gibt bekannt, dass das Landratsam entsprechend den Regelungen der Bayerischen Staatsregierung nunmehr weiter bis mindestens 19. April geschlossen bleiben wird.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass die meisten Angelegenheiten derzeit per Mail oder auf dem Postweg erledigt werden können. Ausnahmen sind nur in sehr dringenden Fällen, zum Beispiel bei der Fahrzeugzulassung, online oder nach telefonischer Voranmeldung und Terminvereinbarung möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier: Landratsamt bleibt bis mindestens 19. April geschlossen.

Donnerstag, 2. April, 14.45 Uhr: Landkreis Kelheim stellt selbst Desinfektionsmittel her

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 193 positive Corona-Fälle. Bis Donnerstagnacht sind sieben Personen verstorben. Die gute Nachricht des Tages ist: 57 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Eine weitere positive Botschaft kommt in Form eines Gemeinschaftsprojekts des THW Kelheim, der Krankenhaus-Apotheke Goldberg-Klinik und der Chemie-Firma Möller aus Ihrlerstein: Am Mittwoch sind die ersten 400 selbst hergestellten Flaschen Händedesinfektionsmittel abgefüllt worden. Mit Rohstoffen der Schweiger Edelbrennerei und der Kelheimer Kaffeerösterei wurde auf Grundlage einer Rezeptur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Desinfektionsmittel hergestellt, das jetzt an Krankenhäuser, Altenheime und Arztpraxen im Landkreis Kelheim verteilt wird. Weitere Flaschen folgen in den nächsten Tagen und Wochen.

Donnerstag, 2. April, 13.49 Uhr: Weitere Wertstoffhöfe im Raum Straubing öffnen wieder

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land informiert, dass weitere Wertstoffhöfe den Betrieb wieder aufnehmen oder die Öffnungszeiten erweitert werden konnten. Damit stellt sich die Entsorgungssituation bis Ende der Osterferien wie folgt dar: Geöffnet sind Aiterhofen, Atting, Bogen, Geiselhöring inklusive Grüngutsammelstelle, Haibach/Elisabethszell, Hunderdorf, Irlbach, Konzell, Mariaposching, Niederwinkling, Oberschneiding, Perkam, Rain, Rattenberg, Salching, St. Englmar, Schwarzach, Stallwang, Straßkirchen, Windberg und Wiesenfelden. Eingeschränkt geöffnet sind Leiblfing dienstags und freitags, Mallersdorf-Pfaffenberg freitags und samstags, Neukirchen dienstags und samstags, Parkstetten dienstags und samstags, Steinach nur Grüngutabgabe möglich am Freitag und Samstag. Ab dem 6. April öffnen die Anlagen in Ascha, Falkenfels, Haselbach, Kirchroth und Mitterfels zu den gewohnten Öffnungszeiten. Geschlossen bleiben bis auf Weiteres die Wertstoffhöfe Alholfing, Feldkirchen, Laberweinting und Rattiszell.

Donnerstag, 2. April, 12.30 Uhr: Markus Söder sieht großen Bedarf an Masken

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder prognostiziert im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland auf lange Sicht einen Bedarf von "Milliarden" Masken. "Wir werden auf Dauer enorm viel Masken brauchen. Ich glaube, dass wir am Ende in Deutschland Milliarden Masken brauchen", sagte der CSU-Chef am Donnerstag im niederbayerischen Weng (Landkreis Landshut).

Donnerstag, 2. April, 11.00 Uhr: Regensburger Bürgermeisterin in Haus-Quarantäne

Die Regensburger Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hat sich freiwillig in häusliche Quarantäne begeben, nachdem ein Mensch aus ihrem näheren Umfeld positiv auf Covid-19 getestet wurde. Das teilt die Pressestelle der Stadt mit. Maltz-Schwarzfischer sei aktuell beschwerdefrei. Es wurde bereits Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen.

Donnerstag, 2. April, 10.40 Uhr: Statistik zu verfügbaren Intensivbetten veröffentlicht

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über eine hohe Versorgungsdichte mit Intensivbetten in Krankenhäusern. Das geht aus einem Vergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) auf Basis verschiedener Erhebungen in zehn ihrer Mitgliedstaaten aus den Jahren 2013 bis 2020 hervor.

Donnerstag, 2. April, 10.30 Uhr: Auszahlung von Corona-Soforthilfen läuft langsam an

Seit Anfang der Woche können die dringend benötigten Wirtschaftshilfen von Bund und Ländern fließen. Schon in kurzer Zeit erreichte eine Milliardensumme die von der Coronavirus-Krise betroffenen Unternehmen.

Donnerstag, 2. April, 10.10 Uhr: "Rock im Park"-Macher halten vorerst an Festivalplänen fest

Die Planungen für das Zwillingsfestival "Rock am Ring" und "Rock im Park" Anfang Juni gehen trotz Corona-Krise und der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen weiter. ""Rock am Ring" und "Rock im Park" 2020 finden nach derzeitigem Stand wie geplant statt, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren", teilte eine Sprecherin der Agentur Live Nation auf Anfrage mit.

Donnerstag, 2. April, 9.45 Uhr: Söder besucht Schutzmasken-Produktion

Statt Autositzbezügen stellt die Firma Zettl aus Weng derzeit Schutzmasken her. Zur Stunde besucht Ministerpräsident Söder die Firma und fragt, wie es läuft. Wir sind dabei und berichten.

Donnerstag, 2. April, 9.30 Uhr: Beschränkungen gegen die Corona-Pandemie infrage gestellt

Die verhängten Beschränkungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus werden inzwischen infrage gestellt. Die zentrale Frage, die unter anderem der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, stellt: Opfert die Bundesregierung mit ihren Kontaktbeschränkungen und anderen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie die Freiheit der Gesellschaft?

Donnerstag, 2. April, 9.00 Uhr: Grüne fordern Zulagen für Helfer, Eltern und Kommunen

Die Grüne Landtagsfraktion hat einen 20-Punkte-Plan vor, der sicherlich für viele Debatten sorgen wird. Bayerns Grüne fordern während der Corona-Krise für alle Mitarbeiter im ärztlichen und pflegerischen Sektor eine steuerfreie Gefahrenzulage von bis zu 500 Euro pro Monat.

Donnerstag, 2. April, 6.30 Uhr: Keine Familienbesuche an Ostern

"Eine Pandemie kennt keine Feiertage" - mit diesem Satz macht Angela Merkel den Deutschen klar, dass sie sich auf ein einsames Osterfest einstellen müssen.

Mittwoch, 1. April, 20.50 Uhr: RKI: Mundschutzpflicht in Supermärkten nicht nötig

 

RKI-Präsident Lothar Wieler sieht derzeit keine Notwendigkeit für eine Mundschutzpflicht beim Einkaufen wie es sie in Österreich gibt. Für Infizierte könne ein Mundschutz dagegen sinnvoll sein.

Mittwoch, 1. April, 20.45 Uhr: Münchner Klinik gibt Alltagsbetrieb auf

Wegen einer Vielzahl von Corona-Infektionen unter Patienten und Mitarbeitern gibt eine Münchner Klinik den normalen Krankenhausbetrieb vorübergehend auf. "Es geht darum, dass wir keine neuen Patienten aufnehmen, und die Patienten, die entlassen werden könnten, aktuell nicht entlassen", erläuterte der Sprecher des Helios Klinikum München West, Marten Deseyve, am Dienstagabend auf Anfrage. "Alle Patienten, die jetzt da sind, bleiben auch weiter da." So sollten Infektionsketten unterbrochen werden. Bislang wurden 14 Patienten und 2 Mitarbeiter positiv getestet, wie Deseyve sagte.

Mittwoch, 1. April, 20.45 Uhr: Corona-Regeln missachtet: Boateng mit Geldstrafe belegt

Ex-Weltmeister Jérôme Boateng ist vom FC Bayern München mit einer Geldstrafe belegt worden. Der Club bestrafte den Verteidiger, weil er sich trotz der geltenden Corona-Ausgangsbeschränkungen von seinem Wohnort entfernt hatte. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwochabend mitteilte, habe der 31-Jährige am Dienstag ohne Genehmigung des Vereins München verlassen. Über die Höhe der Geldstrafe ist nichts bekannt.

"Mit dieser Entfernung von seinem Wohnort handelte Boateng den Vorgaben des Vereins zuwider. Diese Vorgaben regeln die Verhaltensweisen der Spieler des FC Bayern in der aktuellen Situation in Einklang mit den Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung und den Empfehlungen der Gesundheitsämter", hieß es in der Vereinsmitteilung. Der FC Bayern sehe sich hier in einer Vorbildrolle. "Als Konsequenz für diese Zuwiderhandlung hat der Verein entschieden, Boateng mit einer Geldstrafe zu belegen", hieß es. Die Summe wird der Verein Münchner Krankenhäusern spenden.

Boateng kann die Strafe nicht verstehen. Er akzeptiere jede Strafe der Welt, wenn sie berechtigt sei, sagte er der "Bild". "Und ich weiß, dass es sicherlich ein Fehler war, den Verein nicht über meine Fahrt zu informieren, aber in dem Moment hatte ich nur meinen Sohn in Kopf. Ihm ging es gesundheitlich nicht gut", sagte der Ex-Nationalspieler. "Wenn ein Sohn seinen Vater ruft, dann fahre ich natürlich noch los, egal zu welcher Uhrzeit! Für ihn nehme ich jede Strafe in Kauf, das ist schließlich mein Sohn. Ich möchte den Vater sehen, der in so einem Moment nicht losfährt, um an der Seite seines vierjährigen Sohnes zu sein. Wenn es dafür dann eine Strafe gibt, dann Respekt. Ich finde das traurig."

Mittwoch, 1. April, 19:45 Uhr: Waldbesitzer sollen Sturmbäume trotz Krise fällen

Das bayerische Forstministerium hat die Waldbesitzer im Freistaat dazu aufgefordert, beschädigte Bäume trotz der Ausgangsbeschränkungen aus den Wäldern zu holen. Die notwendigen Arbeiten können und sollen durchgeführt werden, wie Ministerin Michaela Kaniber (CSU) am Mittwoch sagte. "Um künftige Schäden in unseren Wäldern durch den Borkenkäfer möglichst gering zu halten, sollten Bayerns Waldbesitzer für eine rasche Aufarbeitung frisch geschädigter Fichten sorgen, wie sie etwa durch Sturmtief Sabine im Februar entstanden sind."

Mittwoch, 1. April, 19:15 Uhr: Stand der Infektionen im Landkreis Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 126 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus, im gesamten Landkreis Straubing-Bogen 138. Damit gab es in den vergangenen 24 Stunden im Landkreis 18 Neuinfektionen. Leider gibt es auch zwei weitere Todesfälle zu vermelden: Im Klinikum Straubing verstarb ein 87-jähriger Mann mit Vorerkrankungen, der im Landkreis Straubing-Bogen gewohnt hat, und im Klinikum Bogen verstarb ein 59-jähriger, ebenfalls vorerkrankter Landkreisbürger aus einer Pflegeeinrichtung. Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Toten im Landkreis auf insgesamt fünf.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 23 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, davon neun im intensiv-medizinischen Bereich. Die erneut relativ hohe Zahl an Neuinfektionen hängt nach Angaben des Landkreises damit zusammen, dass nun auch Laborergebnisse von Tests an der Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen eintreffen, womit die Infiziertenzahlen automatisch steigen.

Mittwoch, 1. April, 18.10 Uhr: Landesgartenschau in Ingolstadt wird verschoben

Die Landesgartenschau öffnet ihre Tore wegen der Corona-Krise heuer frühestens einen Monat später als geplant. Statt am 24. April soll es nun am 29. Mai in Ingolstadt losgehen, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten. Als Ausgleich soll die Pflanzenpracht dafür bis zum 18. Oktober zu sehen sein. Ob dies das letzte Wort in der Sache ist, ist aber noch ungewiss: "Anfang Mai 2020 soll die Situation mit den dann vorliegenden Erkenntnissen neu bewertet werden und geprüft werden, ob noch eine weitere Verschiebung erforderlich ist", hieß es in der Mitteilung.

Mittwoch, 1. April, 17.58 Uhr: Über 400 Infektionen im Landkreis Landshut

Stand jetzt gibt es im Landkreis Landshut mehr als 400 bestätigte Infektionen. Insbesondere in Tiefenbach. Doch dafür gibt es laut Landrat Peter Dreier einen plausiblen Grund. Lesen Sie dazu: Tiefenbach hat aktuell die meisten Corona-Fälle

Mittwoch, 1. April 17.50 Uhr: Bund und Länder wollen keine Maskenpflicht

Eine Maskentragepflicht soll es in Deutschland wegen der Corona-Krise derzeit nicht geben. Bund und Länder seien sich in dem Punkt einig gewesen, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München nach einer Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Regierungschefs der Länder.

Zwar seien Masken natürlich für jeden Einzelnen geeignet, um sich gegen die Ausbreitung des Virus zu präparieren, eine Pflicht solle aber nicht ausgerufen werden. "Wichtig ist jetzt, die Schutzmasken mit höchster Qualität zu entwickeln und den Bedarf von den Krankenhäusern, bei den Ärzten, bei den Pflegerinnen und Pflegern entsprechend zu entwickeln", sagte Söder. Die Beschaffung müsse weiter intensiviert werden. "Wir werden am Ende übrigens auf Dauer eher Milliarden von Masken in Deutschland brauchen", sagte Söder.

Mittwoch, 1. April 17.45 Uhr: Vorerst keine Aufnahmen in Alten- und Pflegeheime mehr

Zum Schutz von Alten, Kranken und Behinderten vor Ansteckungen mit dem Coronavirus sollen Pflegeheime laut Ministerpräsident Markus Söder vorerst keine neuen Bewohner mehr aufnehmen. "Neuaufnahmen sollen in den entsprechenden Einrichtungen reduziert oder ausgeschlossen werden", sagte der CSU-Chef am Mittwoch nach einer Telefonkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Regierungschefs der Länder. Für Neuaufnahmen oder auch Wiederaufnahmen etwa nach einem Krankenhausaufenthalt sollten die Kapazitäten der Reha-Kliniken genutzt werden. Für Bayern sei dies ein sehr gangbarer Weg, es gebe dort noch viele freie Plätze.

Mittwoch, 1. April 17.37 Uhr: Landstags-FDP fordert mehr Schutz von Kindern

Die FDP im bayerischen Landtag fordert mehr Kinderschutz in der Corona-Krise. Das Familienministerium wies einige der Forderungen als bereits erfüllt zurück. "Dass die Fachkräfte aus dem Jugendhilfebereich als systemrelevant eingestuft worden sind, war eine unserer ersten Maßnahmen", teilte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch mit.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Julika Sandt hatte in einem Brief an Ministerin Carolina Trautner (CSU) geschrieben: "Ziel muss es sein, dass die Besuche der Familienhilfe nicht eingestellt, sondern unter Beachtung des Infektionsschutzes intensiviert werden." Experten befürchten, dass häusliche Gewalt und sexueller Missbrauch von Kindern wegen der Ausgangsbeschränkungen zunehmen könnten. Hinweise auf einen Anstieg der familiären Konflikte in Bayern gibt es nach Angaben des Ministeriums bisher noch nicht.

Mittwoch, 1. April 17.22 Uhr: Absage der Bayreuther Festspiele führt zu Verlusten

Die Absage der Bayreuther Festspiele wegen der Corona-Krise sorgt für hohe finanzielle Verluste. Für Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel sei ein "erheblicher wirtschaftlicher Schaden zu befürchten", teilte Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (BG) am Mittwoch mit. Die Festspielzeit stellt "eine Art sechswöchige Sonderkonjunktur" dar, die nun schmerzlich fehlen werde.

Die Bayreuther Festspiele äußerten sich nicht zu den Verlusten. Bis auf Weiteres sei man mit der Spielzeitgestaltung für die nächsten Jahre und Vertragsangelegenheiten sehr beschäftigt, hieß es. Über die Gage und die Spielzeit im nächsten Jahr müsse mit jedem Künstler nun einzeln verhandelt werden, erklärte Georg Freiherr von Waldenfels. Er ist Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde Bayreuths, einer von vier Gesellschaftern der Bayreuther Festspiele GmbH.

Mittwoch, 1. April 17.10 Uhr: Bistümer verschieben Erstkommunionen und Firmungen

In vielen Bistümern in Bayern werden Firmungen und Erstkommunionen wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus verschoben. Wie die Bistümer am Mittwoch mitteilten, sind die Planungen von Alternativterminen unterschiedlich.

Im Erzbistum München und Freising etwa wurde durch ein Schreiben die Verschiebung der Firmungen angekündigt und "nachdrücklich empfohlen, auch alle Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufzuschieben". Im Bistum Passau seien ebenfalls alle Termine auf Eis gelegt, hieß es auf dpa-Anfrage. Dass man die Feiern, wie im Erzbistum München und Freising geplant, schon zu Pfingsten Ende Mai nachholen könne, bezweifle man in Passau allerdings.

Mittwoch, 1. April 17.10 Uhr: Sommerferien-Aprilscherz verbreitet sich wie ein Lauffeuer

"Bayern beschließt Kürzung der Sommerferien" - eine WhatsApp-Nachricht mit einem manipulierten Screenshot der Webseite des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" hat am 1. April Wirbel ausgelöst. Drei Wochen länger Schule, um den wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Unterricht nachzuholen - das wäre eine Horrornachricht für alle Schüler gewesen. Der Fake verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

"Der Spiegel" stellte auf Twitter schließlich klar, dass das Bild eine verfälschte Kopie seiner Webseite zeige: "Die Geschichte stand nie auf unserer Seite", hieß es weiter. Schuld daran ist ein Vater aus dem Raum München, der allerdings keine böse Absichten gehabt hatte.

Mehr dazu lesen Sie hier: Kürzere Sommerferien? Aprilscherz löst Riesenwirbel aus.

Mittwoch, 1. April 17.03 Uhr: Beschränkungen fallen ab 20. April nicht komplett weg

Die Einschränkungen wegen der Corona-Krise werden nach Aussage von CSU-Chef Markus Söder auch im Falle einer Verbesserung nach dem 19. April nicht komplett wegfallen können. Es sei nicht zu erwarten, dass ab dem 20. April, einem politisch festgelegten Termin, "alles wird wie vorher", sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwoch nach der Telefonkonferenz von Bund und Ländern.

In der Konferenz hatten sich die Regierungschefs darauf verständigt, die bestehenden scharfen Beschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Krise mindestens bis zum Ende der Osterferien zu verlängern. Es brauche jetzt keine Verschärfung, aber auch keine Exit-Strategien zu den Ausgangsbeschränkungen in ganz Deutschland.

Mittwoch, 1. April 16.50 Uhr: Jugendherbergen sollen Finanzhilen bekommen

Jugendherbergen in Bayern sollen in der Corona-Krise finanziell unterstützt werden. "Ich bin der Auffassung, dass die Jugendherbergen aufgrund ihrer Strukturen ähnlich wie Hotels behandelt werden sollten", teilte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) am Mittwoch mit. Sie habe das Wirtschaftsministerium gebeten, unbürokratische Hilfen zu prüfen. Es gehe um den Erhalt von rund 900 Arbeitsplätzen.

In einem Schreiben hatte der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks vergangene Woche um Hilfe gebeten. "Ohne Unterstützung durch Bund und Land ist der Landesverband zur dauerhaften Aufgabe der Standorte gezwungen", hieß es darin. Mitte März mussten infolge der Corona-Krise alle 58 Häuser in Bayern schließen.

"Wir müssen auch für Jugendherbergen und Schullandheime eine existenzsichernde Lösung finden", erklärte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) auf Anfrage der dpa. Das Ministerium werde eine Unterstützung prüfen.

Mittwoch, 1. April 16.44 Uhr: Landrat Dreier begrüßt Mundschutzmasken

Der Landshuter Landrat Peter Dreier hat die Initiativen und das Engagement vieler Bürger begrüßt, sich selbst Mundschutzmasken zu nähen. Diese würden zwar nicht den Träger vor Infektionen schützen, könnten allerdings die Ansteckungsgefahr des Umfeldes deutlich vermindern, hieß es mit Bezug auf Experteneinschätzungen. Für Masken in der professionellen Anwendung würden die entsprechenden Materialien zur Herstellung an zertifizierte Produzenten weitergegeben.

Mittwoch, 1. April 16.39 Uhr: Beschleunigtes Antragsverfahren für staatliche Soforthilfe - weitere Maßnahmen in Straubing

Das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Straubing weist darauf hin, dass Unternehmen ab sofort die Online-Antragstellung für die Soforthilfe nutzen können. Die Bearbeitung der Anträge werde dadurch nochmals beschleunigt. Detaillierte Informationen finden sich auf der städtischen Webseite www.coronainfo-straubing.de unter der Rubrik „Infos und Unterstützung für Unternehmen“. Neu aufgenommen wurden dort auch Hinweise zu den Arbeitskräfteplattformen für Saisonarbeiter und Informationen zu Initiativen aus der Straubinger Wirtschaft. Bei weitergehenden Fragen hilft die städtische Wirtschaftsförderung (Tel. 09421/944 61160) gerne weiter.

Neben der bereits bekannten Aussetzung des Mahn- und Vollstreckungsverfahrens bezüglich fälliger Steuerzahlungen, hat sich der Ferienausschuss in Straubing in seiner Sitzung am vergangenen Montag auf Vorschlag von Oberbürgermeister Markus Pannermayr mit weiteren Erleichterungen für die örtliche Wirtschaft beschäftigt. So wurde einstimmig beschlossen, auf die Erhebung von Verwaltungs- und Sondernutzungsgebühren im Zusammenhang mit Veranstaltungen, die aufgrund rechtlicher Verpflichtung oder auf freiwilliger Basis zur Eindämmung des Coronavirus abgesagt wurden oder noch abgesagt werden, in voller Höhe zu verzichten. Bereits bezahlte Gebühren werden zurückerstattet. Die Sondernutzungsgebühren für Freischankflächen für das Jahr 2020 werden bis auf Weiteres vollständig gestundet. Ein Erlass der Gebühren wird in Aussicht gestellt. Über die Höhe wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, wenn die Dauer des Bewirtungsverbots abgeschätzt werden kann. Für Kleinstunternehmer und Soloselbständige, die Mieter in städtischen Ladeneinheiten sind, werden die Monatsmieten für März und April reduziert.

Mittwoch, 1. April 16.30 Uhr: Johanniter Straubing-Bogen verschicken Hausnotruf per Paket

Die Johanniter bieten ab sofort Hausnotrufgeräte über Paketversand an. Damit kann der Anschluss eines Gerätes ohne persönlichen Kontakt erfolgen. Im Paket wird zudem eine Schnellstartanleitung mitgeliefert, wie der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in einer Pressemitteilung erklärt. Außerdem stehe telefonisch ein Ansprechpartner zur Verfügung, der bei der Installation helfen könne.

Mehr dazu lesen Sie hier: Johanniter mit Hilfe auf Knopfdruck auch in der Corona-Krise.

Mittwoch, 1. April 15.55 Uhr: Jetzt 241 Coronavirus-Tote in Bayern

In Bayern ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getesteten Menschen auf 17.151 gestiegen. Gestorben sind bisher 241 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Mittwochvormittag auf seiner Homepage mit. Am Dienstag waren es noch 15.505 infizierte Personen und 191 Todesfälle gewesen.

Mittwoch, 1. April 15.40 Uhr: Aufkleber-Aktion im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 154 positive Fälle, bis Mittwoch waren fünf Personen verstorben. Die gute Nachricht des Tages: 57 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Die Pressestelle des Landkreises gibt zudem bekannt, dass die Aufkleber mit der Botschaft „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ ab sofort in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich sind. Sie eignen sich beispielsweise zur Auslage im Einzelhandel und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden.

Der Landkreis weist zudem nochmals eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon des Landratsamtes sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Mittwoch, 1. April 15.20 Uhr: Lokale Fernsehsender verzeichnen mehr Zuschauer

Bayernweit gibt es mehr als ein Dutzend lokale TV-Sender. Im Schnitt schalten rund 762.000 Menschen montags bis freitags eines dieser Programme ein. Das sind nach der neuesten Funkanalyse für 2019 rund 30.000 mehr als bei der letzten Erhebung ein Jahr zuvor.

Zuwächse gebe es gerade auch bei den Jüngeren, teilte die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) am Mittwoch in München mit. Knapp die Hälfte der Zuschauer gehören demnach zu der für die Werbewirtschaft wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

"Die neuen Ergebnisse der Funkanalyse Bayern belegen eine Trendwende beim lokalen Fernsehen", sagte BLM-Präsident Siegfried Schneider laut der Mitteilung. Die zuletzt rückläufigen Zahlen der Tagesreichweite seien gestoppt worden. "Wie unverzichtbar Lokal-TV vor allem für Menschen ist, die sich von anderen Medien nicht angesprochen fühlen, wird aktuell in der schwierigen Zeit der Corona-Krise einmal mehr deutlich."

Mittwoch, 1. April 15.20 Uhr: Erleichterter Zuverdienst bei Kurzarbeit

Viele Beschäftigte mussten wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit gehen. Das geringe Kurzarbeitergeld reicht jedoch für Geringverdiener häufig nicht zum Leben. Gleichzeitig herrscht durch die aktuell eingeschränkte Reisefreiheit im Handel, in der Landwirtschaft und in der Pflege ein enormer Arbeitskräftebedarf. Darum hat die Bundesregierung den Zuverdienst zum Kurzarbeitergeld in systemrelevanten Bereichen neu geregelt. Lesen Sie hierzu Erleichterter Zuverdienst bei Kurzarbeit

Mittwoch, 1. April 15.02 Uhr: Zwei Hallertauer und der letzte Flug nach Deutschland

Von der großen Freiheit zurück ins isolierte Bayern: Eigentlich wollten Nicole Kirner (24) aus Rudelzhausen und ihr Freund Alexander Raab (25) aus Mainburg noch fünf Wochen in Südafrika bleiben. Doch die Corona-Krise machte den beiden einen Strich durch die Rechnung. Hier erzählen sie ihre Geschichte: Zwei Hallertauer und der letzte Flug nach Deutschland

Mittwoch, 1. April, 14.54 Uhr: Mitsingaktion "Stay at your Häuserl" gestartet

Die Mitmachinitiative Silicon Vilstal hat heute die virtuelle Mitsingaktion „Stay at your Häuserl“ gestartet. Alle Interessierten können bis Sonntag, 4.April, mitmachen. Man braucht nur ein Handy, mit dem man sein eigenes Gesangsvideo des Häuserl-Songs aufnimmt und einschickt. Daraus entsteht dann ein professioneller Kurzfilm. Nähere Informationen gibt es unter www.siliconvilstal.de

Mittwoch, 1. April, 14.30 Uhr: Nur zwei Neuinfektionen im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der im Landkreis Dingolfing-Landau registrierten Corona-Infizierten ist seit gestern nur geringfügig von 96 auf 98 gestiegen. 15 der positiv Getesteten konnten die Quarantäne zwischenzeitlich wieder verlassen. Von den ermittelten 489 Kontaktpersonen wurden 271 bereits aus der Quarantäne entlassen.

Mittwoch, 1. April, 13.49 Uhr: TUM Campus Straubing unterstützt Klinikum mit Labortests

Straubing kann bei den Corona-Testkapazitäten auf die Unterstützung des TUM Campus zählen. In den Laboren am Campus wurde am Dienstag mit der Analyse von Proben auf das Corona-Virus begonnen. Zunächst werden die Mitarbeiter 80 Proben pro Tag testen. Es ist damit zu rechnen, dass durch Optimierung der Prozesse die Anzahl an Auswertungen in Kürze deutlich erhöht werden kann. Mehr hierzu lesen Sie unter TUM Campus Straubing unterstützt Klinikum mit Labortests

Mittwoch, 1. April, 13.35 Uhr: Bayerische Volksbanken üben Kritik an Söder

Die Forderung von Ministerpräsident Markus Söder, Banken sollten bei der Kreditvergabe wegen der Corona-Krise momentan unbürokratisch vorgehen, stößt bei den bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken auf Unverständnis. „Fakt ist, dass es die Vorgaben der Förderbanken KfW und LfA sowie die des Aufsichtsrechts sind, die eine Kreditbearbeitung verkomplizieren und verzögern“, sagte Jürgen Gros, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), am Mittwoch in München. Er spricht von einem "regulatorischen Korsett", in das die Banken in den vergangenen Jahren gezwängt worden seien. Dem könnten sich die Hausbanken trotz getroffener Erleichterungen bei der Bearbeitung von Krediten nach wie vor nicht entziehen. „Es ist verständlich, dass der bayerische Ministerpräsident mit der operativen Bankarbeit nicht im Detail vertraut ist. Jene, die es sind, wissen, dass die Programme der Förderbanken deutlich komplexer sind als die Kreditvergabe mit bankeigenen Mitteln“, betonte Gros. „Wenn der bayerische Ministerpräsident eine unbürokratische Behandlung von Kreditanfragen fordert, muss er unbürokratisch für Erleichterungen in den Anforderungen der Förderbanken und des Aufsichtsrechts sorgen“, forderte Gros.

Mittwoch, 1. April, 13.26 Uhr: Gebaut wird weiter - trotz Corona

Es ist ruhig geworden auf den Straßen in Niederbayern. Auf den Baustellen, egal ob an Straßen oder Gebäuden, dagegen herrscht reger Betrieb: Denn Baustellen in Bayern laufen auch in Zeiten von Corona weiter. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr sieht keinen Grund, laufende Baumaßnahmen einzustellen, wenn die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Auch am Staatlichen Bauamt Passau wurde vorgesorgt, damit der Betrieb möglichst uneingeschränkt weiterlaufen kann. „Wir unterstützen unsere regionalen Baufirmen mit unseren Aufträgen in dieser auch wirtschaftlich schwierigen Zeit“, so Leitender Baudirektor Robert Wufka.

Mittwoch, 1. April, 13.21 Uhr: Mietenrückstand wegen Corona - was nun?

Die Bundesregierung hat ein Gesetz verabschiedet, dass Mieter, die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sind, schützen soll. Dem Mieterschutzbund gehen die Neuerungen aber nicht weit genug. Mehr hierzu lesen Sie unter Mietenrückstand wegen Corona - was nun?

Mittwoch, 1. April, 12.47 Uhr: Hier gibt es Infos zu Fahrplanänderungen

Auf der Website www.bayern-fahrplan.de und in der zugehörigen App finden sich Informationen zu Fahrplanänderungen wegen der Corona-Pandemie sowie die Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung. Außerdem bietet der „Bayern-Fahrplan“ nun Tipps für Fahrgäste, um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen.

Mittwoch, 1. April, 12.20 Uhr: Erzbistum verschiebt Firmung und Erstkommunion

Im Erzbistum München und Freising werden Firmung und Erstkommunion wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus bis Pfingsten verschoben. "Manche Hoffnungen werden enttäuscht, aber wir müssen weiter verantwortlich handeln", heißt es in einem Schreiben von Generalvikar Christoph Klingan und Amtschefin Stephanie Herrmann an die Pfarreien im Bistum. Darin wird die Verschiebung der Firmungen angekündigt und "nachdrücklich empfohlen, auch alle Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufzuschieben".

Mittwoch, 1. April, 12.20 Uhr: Keine Besuche für Ex-Papst Benedikt in Corona-Krise

Der emeritierte Papst Benedikt (92) empfängt wegen der Corona-Pandemie keine Besuche im Vatikan. "Gottlob geht es uns allen im Monastero Mater Ecclesiae gut, allen voran dem emeritierten Papst Benedikt. Wir leben wie in einer strengen Klausur", erklärte Kurienerzbischof Georg Gänswein der Deutschen Presse-Agentur. "Besuche gibt es keine, und wir machen auch keine. Das lassen, wie alle wissen, die entsprechenden Auflagen, an die wir uns natürlich halten, nicht zu." Benedikt XVI. lebt seit seinem Rücktritt vor sieben Jahren in dem Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan.

Mittwoch, 1. April, 12.12 Uhr: Zusätzliche Hilfen für Unternehmen zwischen elf und 250 Mitarbeiter - Antragsvoraussetzungen gelockert

Ab sofort gilt: Der Antragsteller muss glaubhaft versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden Betrieb zu zahlen.

Somit sind ab sofort folgende Soforthilfe-Zuschüsse möglich:

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung:

• Bis 5 Erwerbstätige: bis zu 9.000 Euro für drei Monate (bisherige Soforthilfe: 5.000 Euro)

• 6 bis 10 Erwerbstätige: bis zu 15.000 Euro für drei Monate (bisherige Soforthilfe: 7.500 Euro)

Wer einen Liquiditätsengpass hat und bereits zuvor einen Antrag auf bayerische Soforthilfe gestellt hatte (bis zu 5.000 Euro beziehungsweise bis zu 7.500 Euro), der kann einen Folgeantrag stellen um die Differenz zur neuen, höheren Summe auszugleichen.

Corona-Soforthilfe des Freistaats Bayern:

• 11 bis 50 Erwerbstätige: bis zu 30.000 Euro (bisherige Soforthilfe: 15.000 Euro)

• 51 bis 250 Erwerbstätige: bis zu 50.000 Euro (bisherige Soforthilfe: 30.000 Euro)

Die Antragstellung ist für beide Soforthilfeprogramme ab sofort nur noch online unter folgendem Link möglich: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona

Mittwoch, 1. April, 12.09 Uhr: Staatsregierung übernimmt Verpflegungskosten

Ab dem 1. April gibt es eine kostenfreie Verpflegung für alle Bediensteten bayerischer Krankenhäuser, Universitätsklinika, Rehabilitationskliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sicherstellen. Der Freistaat übernimmt dabei die Kosten für die Verpflegung der Bediensteten durch Kantinen und, für den Fall, dass Einrichtungen keine Verpflegungsmöglichkeit haben, übliche und angemessene Kosten für externe Bewirtung, etwa durch Catering. Die Erstattung soll auf Antrag der jeweiligen Einrichtung erfolgen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie. 

Die Erstattungspauschale liegt laut Gesundheitsministerium bei 6,50 Euro pro Tag. Beantragt werden kann die Pauschale ab heute von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der bayerischen Krankenhäuser, Universitäts- und Reha-Kliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen unter verpflegung-personal@lff.bayern.de.

Mittwoch, 1. April, 12.03 Uhr: "Contact Tracing Teams" sollen eingesetzt werden

In allen Landkreisen sollen Contact Tracing Teams für die Ermittlung, Aufklärung und Begleitung von Kontaktpersonen bestätigter COVID-19-Patienten eingesetzt werden. Der bei den Gesundheitsämtern zusätzlich erforderliche Personalbedarf von rund 3.000 Mitarbeitern soll durch Abordnungen aus anderen Ressorts gedeckt werden. Außerdem werden die Gesundheitsämter durch Polizeibeamte unterstützt. Das Gesundheitsministerium wird sich besonders um die Gewinnung von medizinischem Fachpersonal kümmern.

Mittwoch, 1. April, 10.20 Uhr: Neue Prüfungstermine an den FOS/BOS

Das Bayerische Kultusministerium verlegt die Abschlussprüfungen an den beruflichen Oberschulen. Sie beginnen nun am 18. Juni statt, wie ursprünglich vorgesehen, am 25. Mai, sofern der Unterricht in den Abschlussklassen nach den Osterferien wieder aufgenommen werden kann.

Mittwoch, 1. April, 9.55 Uhr: Zwischenruf von Django Asül

Auch aus dem Homeoffice behält Kabarettist Django Asül (47) das politische Geschehen und das Gebaren der Großkopferten während der Corona-Krise im Blick.

Es sei interessant, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einem Notfall reagiert, sagte Asül der Deutschen Presse-Agentur in München: "Er schickt (Kanzlerin) Angela Merkel in Quarantäne und macht (Bundesgesundheitsminister) Jens Spahn zu seinem Vize-Kanzler."

Mittwoch, 1. April, 9.30 Uhr: Erste Baustellen stehen still

Die Corona-Krise schlägt mittlerweile auf die Bauwirtschaft durch. Noch laufen die meisten Baustellen, aber mancherorts steht der Betrieb wegen fehlenden Nachschubs an Baumaterial oder fehlender osteuropäischer Subunternehmer still, wie in der Branche berichtet wird.

Mittwoch, 1. April, 9.00 Uhr: Bauern-Brandbrief an Kanzlerin Merkel

In den nächsten Wochen muss auf deutschen Feldern Salat gepflanzt, Brokkoli gesät und Spargel geerntet werden. Alleine mit einheimischen Kräften und „arbeitswilligen“ Flüchtlingen sei das nicht zu schaffen, sagen die Landwirte. Jetzt soll Merkel helfen.

Mittwoch, 1. April, 8.20 Uhr: Ärger über „Supermarkt-Ausflüge“ in Moosburg

Viele Moosburger beobachten jedoch immer häufiger, dass ganze Familien mit beiden Elternteilen gemeinsam den Wocheneinkauf erledigen und machen ihrem Ärger auf Facebook Luft. Eine Nutzerin schrieb: "Warum machen Eltern immer noch Ausflüge zu den Lebensmittel-Supermärkten? Ich kann es einfach nicht verstehen."

Mittwoch, 1. April, Brennerei wieder angefahren - für Desinfektionsmittel

Auch die Landwirte im Landkreis Erding leisten ihren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise. Die Brennereigenossenschaft Oberding hat dazu die Destille aus den 1970er-Jahren wieder reaktiviert und produziert aus heimischen Kartoffeln hochwertigen Alkohol für die Herstellung von Desinfektionsmitteln.

Dienstag, 31. März, 19.35 Uhr: Online-Antragsverfahren für Corona-Soforthilfe gestartet

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat am Dienstag ein neues Online-Antragsverfahren für das bayerische Corona-Soforthilfeprogramm gestartet. Ab sofort können Selbständige, Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen sowie Landwirte die Finanzhilfen im Internet beantragen. Mehr hierzu lesen Sie unter Online-Antragsverfahren für Corona-Soforthilfe gestartet

Dienstag, 31. März, 19.32 Uhr: Bayreuther Festspiele für 2020 abgesagt

Bis zuletzt gab es Hoffnung, nun geht es nicht mehr anders: Die Bayreuther Festspiele müssen wegen der Corona-Krise diesen Sommer aussetzen. Mehr hierzu lesen Sie unter Bayreuther Festspiele für 2020 abgesagt

Dienstag, 31. März, 19.09 Uhr: Die aktuelle Lage in Straubing und im Landkreis

Stand 18.30 Uhr gibt es aktuell 106 bestätigte Infektionen im Stadtgebiet Straubing und 120 weitere im Landkreis Straubing-Bogen. 19 Patienten werden aktuell im Klinikum Straubing behandelt, sechs davon auf der Intensivstation.

Dienstag, 31. März, 18.52 Uhr: Weitere Todesfälle im Landkreis Deggendorf

Im Landkreis Deggendorf sind zu Wochenbeginn zwei weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Nähere Informationen lesen Sie hier: Weitere Todesfälle im Landkreis Deggendorf

Dienstag, 31. März, 18.41 Uhr: Wieder drei Corona-Tote in Würzburger Seniorenheim

Erneut sind in einem Würzburger Seniorenheim drei mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Es handele sich um zwei 87 und 91 Jahre alte Frauen sowie um einen 84-jährigen Mann, teilte der Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Dienstag mit. Alle drei Bewohner des Hans-Sponsel-Hauses hätten unter schweren Vorerkrankungen gelitten.

Dienstag, 31. März, 18.40 Uhr: Gaststätten zu, Exporteinbrüche: Corona trifft Brauer hart

Die Corona-Krise trifft die bayerischen Bierbrauer hart. Seit Anfang März sei der Export – sonst ein Viertel des Volumens – nahezu zusammengebrochen, teilte der Bayerische Brauerbund am Dienstag mit. Zudem seien Volksfeste und Dulten bis in den Sommer hinein weitgehend abgesagt, Fußballspiele fielen aus, Gaststätten blieben vorerst geschlossen. Selbst private Grillfeste sind derzeit nicht erlaubt – es fehlen Gelegenheiten zum Konsum.

Dienstag, 31. März, 17.45 Uhr: Zwei Bewohner des Landkreises Cham gestorben

Am Dienstag mussten die ersten beiden Todesfälle mit Diagnose Covid-19 im Landkreis Cham festgestellt werden. Lesen Sie mehr hierzu unter Zwei Bewohner des Landkreises Cham gestorben

Dienstag, 31. März, 17.45 Uhr: Versorgungsarzt für Region Landshut berufen

Auch die Region Landshut hat nun einen Versorgungsarzt bestimmt. Dr. Uwe Schubart wird diese Aufgabe übernehmen: Der Allgemeinmediziner aus Vilsheim ist Mitglied des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr und mehrerer Krisenstäbe. Er wird unterstützt von Dr. Christopher Wild aus Ergolding, Dr. Martin Witzko aus Landshut, Dr. Josef Ausmann aus Furth und der Gemeinschaftspraxis Vilsheim/Altfraunhofen. Diese vier Partner werden, regional aufgeteilt, die ambulante Versorgung der Bevölkerung auch in Zukunft sicherstellen. Zudem wird eine Schwerpunkt-Praxis für COVID19-Patienten eingerichtet, in der Patienten, bei denen das Corona-Virus festgestellt wurde, behandelt werden. Der Standort dieser COVID19-Praxis wird aller Voraussicht nach der ehemalige Rosenhof in Ergolding sein. Wann diese Schwerpunkt-Praxis genau an den Start gehen wird, ist noch nicht klar.

Dienstag, 31. März, 17.40 Uhr: Straubinger Herzogstadtlauf wird verschoben

Es hat sich bereits abgezeichnet, nun ist es offiziell: Der Straubinger Herzogstadtlauf wird nicht wie geplant im Mai stattfinden. Er wird auf den September verschoben. Mehr hierzu lesen Sie unter Herzogstadtlauf auf September verschoben

Dienstag, 31. März, 16.57 Uhr: 191 Tote in Bayern

In Bayern sind inzwischen 15.505 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden, 191 starben in Zusammenhang mit der Erkrankung. Lesen Sie dazu: 15.505 Coronavirus-Fälle in Bayern

Dienstag, 31. März, 16.43 Uhr: Grüne: Arbeitserlaubnis für Asylbewerber als Erntehelfer

Geflüchtete, die während der Corona-Krise in systemrelevanten Bereichen, etwa bei der Ernte, mit anpacken, sollten nach Ansicht der Grünen eine langfristige Arbeitserlaubnis bekommen. Lesen Sie hierzu Grüne: Arbeitserlaubnis für Asylbewerber als Erntehelfer

Dienstag, 31. März, 16.42: Versorgungsarzt im Landkreis Dingolfing-Landau benannt

Landrat Heinrich Trapp hat den Dingolfinger Allgemeinarzt Dr. Lothar Wittek am Dienstag zum Versorgungsarzt der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) ernannt. Er übernimmt damit während der Corona-Pandemie wichtige Sonderaufgaben – mit dem vorrangigen Ziel, die bestmögliche ärztliche Versorgung sicherzustellen. Zu seinen Aufgaben zählen die Einrichtung von Schwerpunktpraxen für die Untersuchung von COVID-19-Patienten und die Rekrutierung des erforderlichen Personals, außerdem die Planung aller Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Grundversorgung im Katastrophenfall sowie die Unterstützung der FüGK bei der Verteilung der Schutzausrüstung an die Arztpraxen.

Dienstag, 31. März, 16.30: TUM-Campus Straubing unterstützt mit zusätzlichen Corona-Testkapazitäten

Stadt und Landkreis können auf die Unterstützung des TUM-Campus Straubing zählen. In den dortigen Laboren wurde am Dienstag mit der Analyse von Tests auf das Corona-Virus begonnen. Zunächst wird mit 80 Proben pro Tag gestartet. Die Abläufe sollen in den folgenden Tagen weiter optimiert werden, um die Probenmenge zu steigern. Oberbürgermeister Markus Pannermayr bedankte sich dafür ausdrücklich bei Rektor Prof. Dr. Volker Sieber und seinem Team für das Engagement.

Dienstag, 31. März, 16.28: Versorgungsarzt für Straubing-Bogen benannt

Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer haben im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie Dr. Wolfgang Schaaf als Versorgungsarzt für den Bereich der Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen berufen. Als eine seiner ersten Aufgaben arbeitet Dr. Schaaf zusammen mit dem ihm zugeordneten Arbeitsstab an der Einrichtung einer Schwerpunktpraxis für die Untersuchung und Behandlung von mit dem Corona-Virus infizierten Patienten. Die Vorbereitungen laufen bereits, um in den Ausstellungshallen am Hagen eine provisorische Anlaufstelle einzurichten. Die Inbetriebnahme ist für kommenden Montag vorgesehen.

Dienstag, 31. März, 16.21: 47 bestätigte COVID-19 Infektionen im Landkreis Regen

Stationär aufgenommene Fälle sind es in der Arberlandklinik Viechtach sechs, zwei davon werden auf der Intensivstation behandelt. In der Arberlandklinik Zwiesel wird ein bestätigter COVID-19 Patient auf Normalstation behandelt.

Dienstag, 31. März, 16.21: Mundschutz im Rathaus in Deggendorf

Zum besseren Schutz der Besucher, die die notwendigen und unaufschiebbaren Angelegenheiten im Rathaus erledigen, aber auch zum Schutz der Bediensteten, gilt ab sofort für die Dauer des Aufenthalts im Rathaus: Mundschutz und Einweghandschuhe anlegen. Dazu sind an der Pforte diese Utensilien hinterlegt beziehungsweise werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an die Besucher ausgegeben.

Dienstag, 31. März, 16.09: In Bayern 64.000 Anzeigen zum Kurzarbeitergeld eingegangen

Die Bundesagentur für Arbeit geht davon aus, dass bis Ende der vergangenen Woche insgesamt 64.000 Anzeigen zu Kurzarbeit eingegangen sind. Das wurde am Dienstag bekanntgegeben. Um diesem Volumen zu begegnen, seien die Teams, die für die Beratung und Auszahlung von Kurzarbeitergeld zuständig sind, personell auf das Vierfache aufgestockt worden. Arbeitgebern wird empfohlen, sich telefonisch unter der 0800 45555 20 bei der Agentur für Arbeit zu informieren. 

Dienstag, 31. März, 15.56: Söder: 60 Milliarden Euro für Bayern-Schirm beschlossen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine enge Verzahnung der Corona-Hilfsprogramme von Freistaat und Bund für die Wirtschaft zugesichert. Als zentralen bayerischen Baustein nannte er nach einer Kabinettssitzung am Dienstag den nun endgültig beschlossenen Bayern-Schirm in Höhe von 60 Milliarden Euro. 20 Milliarden Euro umfassten ein "Beteiligungspaket", 40 Milliarden Euro seien für ein Paket aus Bürgschaften und Krediten vorgesehen. Lesen Sie hierzu Söder: 60 Milliarden Euro für Bayern-Schirm beschlossen

Dienstag, 31. März, 14.18: Mehr als 15.000 Infizierte in Bayern

In Bayern sind inzwischen 15.505 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Dienstag um 10 Uhr auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 191 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben.

Dienstag, 31. März, 14.13 Uhr: Stadtwerke Straubing schränken Betrieb ein

Um ihre Mitarbeiter zu schützen, schränken die Stadtwerke Straubing ihren Geschäftsbetrieb ein. Die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme ist aber sichergestellt. Alle Büros sind weiterhin durchdie Mitarbeiter besetzt, der Kundenkontakt ist jedoch auf das Notwendigste zu beschränken. Deshalb bleiben die Kundenzentren der Stadtwerke Straubing an der Heerstraße bis zum Ende der Ausgangsbeschränkungen, voraussichtlich 19. April, geschlossen. Kunden werden gebeten, ihre Anliegen telefonisch, per E-Mail oder Post zu erledigen. Ihre Ansprechpartner finden sie unter www.stadtwerke-straubing.de. Zudem gibt es eine Sammelrufnummer 09421/864-0.

Dienstag, 31. März, 14.10 Uhr: 50.000 Schutzmasken aus China für Bayern

Die IG Metall Bayern hat am Dienstag 50.000 Mundschutzmasken an die Bayerische Staatsregierung übergeben. Die Masken sind in der Corona-Krise eine Spende der chinesischen Provinzgewerkschaft aus Shandong SPFTU, einer Partnergewerkschaft der IG Metall Bayern. Unmittelbar nach Ankunft in einem Verteillager in München sind die Mundschutzmasken weiterverteilt worden. Sie werden nun in Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen eingesetzt. Mehr hierzu lesen Sie unter 50.000 Schutzmasken aus China für Bayern

Dienstag, 31. März, 13 Uhr: Seehofer fordert Industrie zur Herstellung von Schutzmasken auf

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat an die deutsche Industrie appelliert, in der aktuellen Notlage an der Herstellung dringend benötigter Medizinprodukte mitzuwirken. Es sei doch richtig, "dass wir die Kraft unserer Volkswirtschaft nutzen, um den Mangel zu beheben" sagte Seehofer am Dienstag in einem Interview mit "Bild Live". Als Lehre aus der Corona-Pandemie solle gesetzlich geregelt werden, dass Medikamente in Deutschland künftig stets in ausreichendem Umfang vorrätig sein müssten, erklärte der Innenminister.

Um fachfremde Firmen in die Produktion von Beatmungsgeräten, Schutzkitteln und Atemmasken einzubinden, brauche es auch kein Gesetz, fügte Seehofer hinzu, denn "soviel moralische Verantwortung ist in unserem Land schon da".

Dienstag, 31. März, 12.46 Uhr: Fast 900 Corona-Tote binnen 24 Stunden in Spanien

Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 849 neue Todesfälle verzeichnet worden. Dies ist die bisher höchste Zahl an Opfern, die an einem Tag gezählt wurde, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Dienstag mitteilte. Damit waren bereits am vierten Tag in Folge mehr als 800 Tote zu beklagen.

Auch die Zahl erfasster Neuinfektionen stieg wieder und lag am Dienstag bei mehr als 94.000 - gut 9.000 mehr als am Vortag. Gleichzeitig wurden mehr als 2.500 Patienten innerhalb eines Tages als geheilt entlassen – insgesamt sind aber auch fast 20.000 Menschen wieder gesund.

Dienstag, 31. März, 12.35 Uhr: Weitere Coronavirus-Fälle auf Kreuzfahrtschiff in der Karibik

Das Drama um zwei Kreuzfahrtschiffe in der Karibik mit rund 2500 Besatzungsmitgliedern und Passagieren an Bord - darunter rund 80 Deutsche - spitzt sich zu. Auf der "Zaandam", die zusammen mit dem Schwesterschiff "Rotterdam" unterwegs ist, ist die Zahl der Corona-Infizierten nach Angaben des Betreibers Holland America Line inzwischen auf acht gestiegen. 193 Personen hätten Grippe-Symptome, vier Passagiere sind inzwischen verstorben, ohne dass die Todesursache bekanntgegeben wurde.

Der Präsident des Unternehmens warnt nun vor weiteren Opfern, sollten die Schiffe nicht bald einen Hafen anlaufen können. "Ich befürchte, dass weitere Menschenleben auf dem Spiel stehen", schreibt Orlando Ashford auf der Internetseite der Holland America Line.

Dienstag, 31. März, 12.20 Uhr: HUK Coburg erwartet weniger Unfälle wegen Corona-Pandemie

Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie wirken sich auf die Verkehrssicherheit in Deutschland aus - es gibt weniger Unfälle. Da das Verkehrsaufkommen zurückgeht, werde es in diesem Jahr auch "deutlich rückläufige Schäden" geben, sagte am Dienstag HUK-Coburg-Vorstandschef Klaus Heitmann. Für eine Quantifizierung sei es aber noch zu früh.

Das bedeutet aber keineswegs, dass die Corona-Krise für Versicherungen erfreulich wäre: Gleichzeitig ist nach Heitmanns Worten seit Mitte Februar auch das Neugeschäft der HUK Coburg in der Autoversicherung zurückgegangen, weil derzeit nur sehr wenige Autos gekauft werden. Die HUK Coburg hatte Ende vorigen Jahres 12,4 Millionen versicherte Fahrzeuge im Bestand und ist damit mit Abstand der Marktführer bei Kfz-Policen.

Dienstag, 31. März, 12.13 Uhr: China zählt jetzt auch Infizierte ohne Symptome

Nach zunehmender Kritik hat China angekündigt, die Zählweise seiner Corona-Infizierten zu ändern. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Dienstag mitteilte, stehen derzeit 1541 Menschen unter Beobachtung, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, aber keine Symptome zeigen. Ab Mittwoch sollen demnach asymptomatische Fälle auch in der täglichen Statistik der Neuinfektionen aufgeführt werden. Bislang hatte China nachweislich Infizierte, die aber keine Symptome der Covid-19 genannten Krankheit zeigen, nicht bei den neu nachgewiesenen Ansteckungen mitgerechnet.

Seit Wochen gibt es in der Volksrepublik nach offiziellen Angaben kaum noch inländische Infektionen.

Dienstag, 31. März, 12.04 Uhr: Österreich stellt weitere Gemeinden unter Quarantäne

In Österreich werden drei weitere Gemeinden aufgrund der Coronavirus-Krise unter Quarantäne gestellt. Betroffen sind die auch bei Touristen beliebten Orte Zell am See, Saalbach und Altenmarkt im Pongau. Das teilte Wilfried Haslauer, Landeschef des österreichischen Bundeslandes Salzburg, am Dienstag mit.

Die Quarantäne für die Gemeinde Flachau wird zudem verschärft. "Da wird es keinen Berufsverkehr mehr geben können, außer für Lebensmittel, Treibstoffe, Heizmaterial, Medikamente et cetera", sagte Haslauer. Die Zunahme der Infektionsfälle mit Sars-CoV-2 sei dort in den vergangenen Tagen "dynamisch" gewesen.

Dienstag, 31. März, 11.59 Uhr: Bundesregierung will Coronavirus-Hilfen nachbessern

Die Bundesregierung arbeitet bei Corona-Hilfen an Nachbesserungen für mittelständische Unternehmen, um eine Pleitewelle zu verhindern. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen erfuhr, könnten Kredite für mittelständische Firmen mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert werden. Die EU-Kommission müsse diesem Modell allerdings zustimmen, es liefen dazu Gespräche.

Wirtschaftsverbände hatten beim Sonderkreditprogramm der staatlichen Förderbank KfW eine "Förderlücke" vor allem beim Mittelstand beklagt und gefordert, dass der Staat 100 Prozent des Risikos übernimmt. Viele Betriebe seien derzeit wegen der massiven Folgen der Corona-Krise nicht mehr kreditwürdig.

Dienstag, 31. März, 11.56 Uhr: Hagen (FDP) plädiert für Geschäftsöffnungen mit Mundschutz

FDP-Fraktionschef Martin Hagen plädiert dafür, dass Geschäfte in Bayern wieder öffnen dürfen, sobald sie ihre Kunden zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz verpflichten und dies sicherstellen. Das Tragen solcher einfacher Masken sei sinnvoll, um andere zu schützen, sagte Hagen am Dienstag. Das gelte für Supermärkte, alle anderen Geschäfte, aber auch für den öffentlichen Nahverkehr.

Damit könne man dann Lockerungen für den Einzelhandel verbinden: "Wir könnten jedem Laden erlauben zu öffnen, wenn er sicherstellt, dass alle Kunden Mundschutz tragen", sagte Hagen. Dies könne ab sofort geschehen. Es dürfe nur nicht dazu führen, dass notwendige Ausrüstung etwa für Pfleger oder Ärzte fehlen. Hagen betonte aber, im Gegensatz zu den richtigen Schutzmasken, um die es im medizinischen Bereich gehe, sei im Alltag ein einfacher Mund-Nasen-Schutz ausreichend. Das könne auch ein Schal sein. Damit würden andere vor der Gefahr von Tröpfcheninfektionen geschützt, wenn man etwa plötzlich husten müsse.

Dienstag, 31. März, 11.46 Uhr: Neuer Leiter des Katastrophenschutzes für Regensburg und Umgebung

Landrätin Tanja Schweiger hat in ihrer Funktion als Vorsitzende des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Regensburg Privatdozent Dr. Markus Zimmermann zum Ärztlichen Leiter Führungsgruppe Katastrophenschutz berufen. Aufgabe des Ärztlichen Leiters, der Mitglied der Führungsgruppe Katastrophenschutz ist, ist die Steuerung der Patientenströme aller Einrichtungen in der jeweiligen Versorgungsregion und die Belegung der Krankenhauskapazitäten. Der Ärztliche Leiter Führungsgruppe Katastrophenschutz bestimmt des Weiteren die für die Behandlung von COVID-19-Patienten vorrangig zuständigen Schwerpunktkrankenhäuser. Der Rettungszweckverband Regensburg ist zuständig für die Landkreise Regensburg, Cham, Neumarkt in der Oberpfalz sowie die Stadt Regensburg selbst.

Dienstag, 31. März, 11.43 Uhr: Kinder-Notbetreuung in Bayern wenig in Anspruch genommen

In Bayerns Kindertageseinrichtungen werden derzeit etwa 7.000 Mädchen und Buben notbetreut. "Die Quote der Kinder in Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen liegt aktuell bei 1,14 Prozent der regulär betreuten Kinder", sagte ein Sprecher des bayerischen Familienministeriums am Dienstag. Auf wie viele Einrichtungen die Kinder verteilt sind, werde nicht erhoben.

Auf die tatsächliche Inanspruchnahme der Notfallbetreuung hatte die Neuregelung aber wenig Auswirkungen: Die Quote stieg nur minimal um etwa 0,14 Prozentpunkte an. "Die Eltern gehen mit der Notbetreuung in unseren bayerischen Kindergärten bisher sehr verantwortungsvoll um", kommentierte Familienministerium Carolina Trautner (CSU) die Zahlen.

Dienstag, 31. März, 11.39 Uhr: Sterberate in Deutschland wird laut RKI steigen

Das Berliner Robert Koch-Institut rechnet mit einer Erhöhung der Coronavirus-Sterberate in Deutschland. Im Moment liege die Rate bei 0,8 Prozent, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag. "Die Meldungen haben aber einen Zeitverzug. Die Menschen sterben erst nach einem gewissen Krankheitsverlauf", erläuterte er. "Wir haben jetzt ja auch leider Fälle in Pflege- und Altenheimen. Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Sterberate damit ansteigen wird."

Die aus den erfassten Fällen errechnete Sterberate liegt in Deutschland bisher deutlich niedriger als in der Europäischen Union insgesamt mit etwa 7,6 Prozent. Den Grund für die momentan noch moderate Quote sieht Wieler in frühen und vielen Tests. Deshalb seien in Deutschland auch viele leichte Fälle registriert, die nicht zum Tod führten. Bislang liege das Durchschnittsalter der Infizierten bei 47 Jahren, pro Woche würden rund 350.000 Menschen in Deutschland getestet. Mehr sei im Moment mit herkömmlichen Tests nicht möglich, sagte Wieler.

Dienstag, 31. März, 11.16 Uhr: Mundschutz in bayerischen Supermärkten "derzeit nicht nötig"

Der bayerische Einzelhandel hält eine Mundschutzpflicht in Supermärkten wie in Österreich für "derzeit nicht nötig". Die allermeisten Kunden hielten sich beim Einkauf "vorbildlich" an die Abstandsregelungen, sagte der Sprecher des Handelsverbands Bayern am Dienstag in München. Zudem seien in vielen Supermärkten weitere Maßnahmen umgesetzt worden. Man bemühe sich um größtmöglichen Schutz für Kunden und Mitarbeiter.

"Das Thema Mundschutz steht für uns im Moment nicht auf der Tagesordnung", betonte der Sprecher. Auch die bayerische Politik habe sich ja entsprechend geäußert. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Montag gesagt, dass derzeit keine Mundschutzpflicht geplant sei.

Dienstag, 31. März, 10.40 Uhr: Auswirkungen auf Arbeitsmarkt weiter unklar

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist unmittelbar vor Ausbruch der Corona-Krise in Deutschland noch einmal gesunken. Die aktuell veröffentlichte Arbeitsmarktstatistik geht allerdings nur bis zum 12. März. Wirtschaftsverbände mahnen, dass die Zahlen nichts über die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt aussagen würden.

Dienstag, 31. März, 10.21 Uhr: Versorgungsarzt für den Landkreis Regensburg eingesetzt

Landrätin Tanja Schweiger hat Dr. med. Heribert Szika als Versorgungsarzt für den Landkreis Regensburg eingesetzt. Nach Bekanntmachung des Bayerischen Innenministeriums sowie des Gesundheitsministeriums muss zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Versorgungsarzt eingesetzt werden. Dessen Aufgabe ist es, eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. 

Dienstag, 31. März, 9.15 Uhr: Jena plant Mundschutzpflicht

Jena will als erste deutsche Großstadt eine Mundschutz-Pflicht einführen, wie es Österreich für Einkäufe in Supermärkten bereits festgelegt hat.

Dienstag, 31. März, 8.50 Uhr: Aktueller Stand der Fallzahlen im Video

In welchen Bundesländern gibt es die meisten Infizierten? Wie viele Todesfälle gab es bisher? Mehr dazu im Video.

Dienstag, 31. März, 8.30 Uhr: Corona-Krise verunsichert getrennt lebende Eltern

Die Corona-Epidemie verschärft bei getrennt lebenden Eltern zum Teil den Streit um den Umgang mit den gemeinsamen Kindern. Mehr als 100 Anfragen verunsicherter Mütter und Väter seien allein in der vergangenen Woche eingegangen, sagte ein Sprecher des Interessenverbands Unterhalt und Familienrecht in Nürnberg.

Montag, 30. März, 20.11 Uhr: Welle an Kurzarbeit droht

Das Münchner ifo-Institut sagt Deutschland für die kommenden drei Monate einen drastischen Anstieg von Kurzarbeit voraus. Industrieweit würden hierzulande über ein Viertel aller Betriebe das planen, haben die Wirtschaftsforscher bei ihrer Umfrage unter 2.000 Unternehmen erfahren.

Montag, 30. März, 20.08 Uhr: Party geht nicht, Gemeinschaft schon

Swingtänzer sind ein lebenslustiger Haufen, der gerne reist und viel herumkommt. Eine Risikogruppe, wie das Robert- Koch-Institut zu Beginn der Corona-Krise feststellte. Zum Glück für die Tänzer hält die Szene trotz Ausgangsbeschränkung zusammen - einigen Tanzlehrern könnte das die Existenz sichern. Ein Beispiel aus Regensburg.

Montag, 30. März, 18.35 Uhr: Jahnstadion wird zur Anlaufstelle für Region Regensburg

Stadt und Landkreis Regensburg erhalten eine zentrale Ambulanz mit Coronavirus-Testzentrum: Patienten, die nach einer vorherigen telefonische Beratung eines Hausarztes ein Covid-19-Screening machen müssen, haben im Laufe dieser Woche die Möglichkeit, dieses in einer zentralen Ambulanz der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Jahnstadion Regensburg (Franz-Josef-Strauß-Allee 22) vornehmen zu lassen. Zwingende Voraussetzung für das Screening ist ein Zugangscode, der entweder über die Hausärzte der Region Regensburg, über den kassenärztlichen Notdienst (Rufnummer 116 117) oder vom Gesundheitsamt Regensburg vergeben wird. Dieser mehrstellige Zahlencode wird den Patientinnen und Patienten bei der telefonischen Beratung mitgeteilt. Damit wollen sich die Stadt und der Landkreis Regensburg auf die steigenden Herausforderungen der Pandemie aufgrund des Coronavirus' in den nächsten Wochen rüsten.

Montag, 30. März, 18.21 Uhr: Aktuelle Situation in Straubing - erster Todesfall im Landkreis

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es den ersten Todesfall in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Am Montag wurde der Tod eines 80-Jährigen gemeldet, der im Krankenhaus verstarb.

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 88 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus, im Landkreis Straubing-Bogen 92. Im Landkreis kamen damit innerhalb der vergangenen 24 Stunden 9 neue Fälle hinzu. Im Klinikum Straubing befinden sich aktuell 24 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, in den Landkreis-Krankenhäusern sind es derzeit 17. 

Montag, 30. März, 18.05 Uhr: Hochschule Landshut unterstützt Zivilschutz - mit 3D-Druckern

Zur Herstellung von Gesichtsschutzschilden bieten Hochschulmitarbeiter und Studierende ihre eigenen 3D-Drucker an. Lesen Sie hierzu Hochschule Landshut unterstützt Zivilschutz

Montag, 30. März, 18.04 Uhr: Krankenhaus Mainburg führt zweigeteiltes Notaufnahme-System ein

Ab 1. April wird der Haupteingang nicht mehr zugänglich sein, der Zugang wird künftig über den bisherigen Klinikparkplatz erfolgen. 

Montag, 30. März, 18.00 Uhr: Rechnungshof genehmigt Aussetzen der Schuldenbremse

Die Hüter der bayerischen Staatsfinanzen haben Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in der Corona-Krise ihr Einverständnis für den geplanten massiven Anstieg der öffentlichen Verschuldung erteilt. Der Oberste Rechnungshof in München sieht die Finanzierung der geplanten Krisenbewältigung als "klaren Fall für die Aussetzung der Schuldenbremse", wie ORH-Präsident Christoph Hillenbrand und seine Kollegen in einer Mitteilung zum neuen Jahresbericht der Behörde schreiben. Das Papier lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorab vor.

Montag, 30. März, 17.58 Uhr: Staatsregierung erhöht Corona-Soforthilfen für Mittelstand

In der Corona-Krise will die Staatsregierung angesichts der drohenden Welle von Firmenpleiten die Finanzhilfen für bedrängte Mittelständler erhöhen. "Ab morgen werden alle Sätze nochmal angehoben", sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag. Lesen Sie Staatsregierung erhöht Corona-Soforthilfen für Mittelstand

Montag, 30. März, 17.15 Uhr: Bayern verlängert Aufhebung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lkw

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute die Aufhebung des 'Sonn- und Feiertagsfahrverbots' für Lkw ab 7,5 Tonnen auf Bayerns Straßen bis einschließlich 19. April 2020 verlängert. Das gilt für alle Güter inklusive von Leerfahrten. "Auch in den kommenden Wochen müssen wir sicherstellen, dass unsere Geschäfte und Firmen rund um die Uhr bestmöglich mit Waren beliefert werden können", begründete Herrmann die Verlängerung mit Blick auf die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus.

Montag, 30. März, 17.10 Uhr: Weitere Todesfälle in der Region Landshut

Die Zahl der Todesopfer aus Stadt und Landkreis Landshut, bei denen ein Zusammenhang mit COVID-19 möglich ist, ist über das Wochenende auf insgesamt sieben Menschen angestiegen. Alle sind im Seniorenalter verstorben. Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 75 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen 22 Patientinnen und Patienten, die derzeit auf der Intensivstation behandelt werden müssen.

Montag, 30. März, 16.15 Uhr: Söder will keine "Exit-Debatte zur Unzeit"

Mitte April wollen die Bundesländer nach Angaben vonMinisterpräsident Markus Söder ihre eingeleiteten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus evaluieren. "Die eigentliche, endgültige Beurteilung über die Wirksamkeit und die Fortsetzung der entsprechenden Maßnahmen können wir am Ende wahrscheinlich erst Mitte April treffen. Wir haben uns vereinbart unter den Bundesländern, dass wir dies zusammen tun", sagte Söder am Montag in München. Das gemeinsame Vorgehen sei wichtig, da die Folgen nationale Auswirkungen haben würden.

Darüber hinaus warnte Söder erneut vor einer voreiligen Debatte über eine Exit-Strategie aus den derzeitigen Beschränkungen. Es gebe keinen Anlass zu Entwarnung, es sei deshalb nicht die Zeit für einen vorschnellen Exit oder eine entsprechende Debatte. "Eine Exit-Debatte, so verständlich sie sein mag, ist jetzt zur Unzeit", sagte er. Wie bei anderen Krankheiten gelte: Wer zu früh aufstehe, der riskiere einen Rückfall. Man habe aber zusammen mit dem Bund "alle Entwicklungen im Blick und alle Zeitachsen im Kopf".

Montag, 30. März, 16.05 Uhr: Kommunen heben Taubenfütterungsverbot nicht auf

Das Taubenfütterungsverbot soll trotz einer Forderung der Tierrechtsorganisation Peta in mehreren bayerischen Städten nicht aufgehoben werden. Den Vögeln drohe offenbar nicht der Hungertod, auch wenn es auf den Straßen wegen der Ausgangsverbote zur Eindämmung des Coronavirus fast keine Essensreste mehr gebe, teilten die Städte Nürnberg und Fürth am Montag auf Anfrage mit. Man habe zuletzt nicht mehr tote Tauben gefunden als sonst, deshalb werde das Verbot nicht gelockert.

Montag, 30. März, 16 Uhr: Verwaltungsgerichtshof bestätigt Ausgangsbeschränkung

Nach dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof hat auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise fürs Erste bestätigt. Die zuständigen Richter lehnten es am Montag ab, diese durch einstweilige Anordnung vorläufig außer Vollzug zu setzen, wie das Gericht mitteilte. Die Entscheidungen in einem Hauptsacheverfahren stehen allerdings, ebenso wie beim Verfassungsgerichtshof, noch aus.

Montag, 30. März, 15.55 Uhr: Den Arztpraxen fehlen Schutzmasken

Arztpraxen geraten zunehmend wegen fehlender Schutzmasken unter Druck. Rund 60 Praxen hätten deshalb bis Ende vergangener Woche den Betrieb eingestellt, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) am Montag auf dpa-Anfrage mit. "Waren es vor zwei Wochen noch Einzelfälle, dass Praxen schließen, melden sich nun verstärkt Ärzte, die ankündigen, ihre Praxen zu schließen", sagte ein Sprecher.

Zwar seien weitere Einzelchargen mit Masken aus der Bestellung des Bundes bei der KVB eingetroffen. Teils fehle aber die notwendige Zertifizierung, die nun nachträglich erreicht werden solle. Nach wie vor gebe es keine Entspannung in Bezug auf die Ausstattung der Praxen mit der dringend benötigten Schutzausrüstung. "Von einer zufriedenstellenden Belieferung aller rund 18.000 Praxen im Freistaat sind wir noch weit entfernt", berichtete der Sprecher.

Montag, 30. März, 15.53 Uhr: Staatsregierung erhöht Mittelstands-Soforthilfen

In der Corona-Krise will die bayerische Staatsregierung angesichts der drohenden Welle von Firmenpleiten die Finanzhilfen für bedrängte Mittelständler erhöhen. "Ab morgen werden ale Sätze nochmal angehoben", sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag. Als Höchstzuschuss können Firmen mit zwischen 50 und 250 Mitarbeitern 50.000 Euro Soforthilfe beantragen, bisher waren es 30.000. Am unteren Ende der Skala können Ein-Mann- und Ein-Frau-Betriebe 9.000 Euro Zuschuss bekommen statt bisher 5.000. Endgültig beschließen will die Staatsregierung das bei der Kabinettssitzung am Dienstag.

Montag, 30. März, 15.45 Uhr: Söder für Zusammenarbeit der Bundesländer

Bei der medizinischen Behandlung der Corona-Patienten müssen sich die Bundesländer nach Ansicht von Markus Söder besser untereinander abstimmen. Da einige Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg deutlich stärker betroffen seien als andere, werde man in Deutschland überlegen müssen, wie eine Verteilung funktionieren könne, sagte Söder am Montag in München. Hier gebe es derzeit noch viel Optimierungs- und Verbesserungsbedarf.

Montag, 30. März, 15.40 Uhr: Söder plant keine Schutzmaskenpflicht

Ministerpräsident Söder plant derzeit keine Schutzmaskenpflicht in Supermärkten wie künftig in Österreich. Er schließe aber nicht aus, dass das auch in Deutschland eine denkbare Möglichkeit sein könnte, sagte Söder am Montag in München. Er betonte aber: "Derzeit ist das nicht geplant, das zu tun." Es seien derzeit keine weiteren Verschärfungen der geltenden Auflagen und Verschärfungen geplant. Die österreichische Regierung verschärfte zuvor die Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie kündigte unter anderem eine Mundschutz-Pflicht für Einkäufe an.

Montag, 30. März, 15.25 Uhr: Mehr Infizierte im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Dingolfing-Landau steigt weiter: Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Montag mitteilte, sind bis Montag 10 Uhr 94 Bürger positiv auf das Virus getestet worden. Zwei der Infizierten konnten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden.

Die Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes haben bislang fast 500 Kontaktpersonen von Infizierten im Landkreis ermittelt und getestet.

Montag, 30. März, 13.44 Uhr: Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen

Ministerpräsident Marks Söder hat heute erneut über die aktuelle Situation im Freistaat informiert. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Die Ausgangsbeschränkungen im Freistaat gelten auch nach dem 3. April weiter - zunächst bis zum 19. April. Bayern folgt damit dem Zeitplan, der auch bundesweit gilt. Eine Verschärfung der bisherigen Maßnahmen ist laut Söder aber momentan nicht angedacht.

Die Ausgangsbeschränkungen zeigen erste Wirkung: "Die Kurve flacht ab", sagte Söder. Derzeit verdopple sich die Zahl der Infizierten alle 5 Tage. Vor den Maßnahmen habe sich die Zahl alle 2,8 Tage verdoppelt.

Ab Mai soll es im Freistaat neue Schnelltests für das Coronavirus geben. Das teilte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) mit. Er habe von bayerischen Firmen entsprechende Rückmeldungen erhalten, dass bis Anfang Mai Schnelltests in "großer Zahl" möglich würden. "Dann können wir in wenigen Minuten sagen, ob jemand positiv oder negativ ist", sagte er. Bisher dauern die Tests mehrere Stunden.

Die Staatsregierung will angesichts der drohenden Welle von Firmenpleiten die Finanzhilfen für bedrängte Mittelständler erhöhen. "Ab morgen werden alle Sätze nochmal angehoben", sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Als Höchstzuschuss können Firmen mit zwischen 50 und 250 Mitarbeitern 50.000 Euro Soforthilfe beantragen, bisher waren es 30.000. Am unteren Ende der Skala können Ein-Mann- und Ein-Frau-Betriebe 9.000 Euro Zuschuss bekommen statt bisher 5.000. Endgültig beschließen will die Staatsregierung das bei der Kabinettssitzung am Dienstag.

Derzeit ist laut Markus Söder keine Schutzmaskenpflicht in Supermärkten wie künftig in Österreich geplant. Er schließe aber nicht aus, dass das auch in Deutschland eine denkbare Möglichkeit sein könnte, sagte Söder am Montag in München. Er betonte aber: "Derzeit ist das nicht geplant, das zu tun."

Montag, 30. März, 13.02 Uhr: Weiterer Todesfall im Landkreis Kelheim

Im Landkreis Kelheim gibt es leider einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das teilte das Landratsamt Kelheim mit. Nähere Angaben zu dem bzw. der Verstorbenen machte es nicht. Die Zahl der Todesfälle stieg damit von zwei auf drei. Bislang sind im Landkreis Kelheim 127 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus bekannt.

Montag, 30. März, 11.53 Uhr: Fast 77 Corona-Verstöße in Landshut am Wochenende

Die Polizei hatte am Wochenende viel zu tun. Wegen des frühlingshaften Wetters hielten sich offenbar viele Landshuter nicht an die Ausgangsbeschränkungen. Bei verstärkten Kontrollen stellte die Polizei 77 Verstöße fest. Es wurden Anzeigen erstattet und die Ausflügler erwartet ein Bußgeld, teilte die Polizei mit. Lesen Sie Fast 77 Corona-Verstöße am Wochenende

Montag, 30. März, 10.23 Uhr: Preise bleiben trotz leerer Regale in Corona-Krise stabil

Trotz Hamsterkäufen hat die Corona-Krise im März nicht zu breiten Preissteigerungen bei besonders begehrten Produkten in Bayern geführt. Teigwaren wie Nudeln wurden im Vergleich zum Februar sogar um 3,6 Prozent billiger, wie aus dem am Montag veröffentlichten Verbraucherpreisindex des Landesamts für Statistik in Fürth hervorgeht. Mehl kostete 1,3 Prozent weniger, der Preis für Toilettenpapier blieb konstant. Lesen Sie Preise bleiben trotz leerer Regale in Corona-Krise stabil 

Montag, 30. März, 7.20 Uhr: Gutachten der „Wirtschaftsweisen“

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind bereits jetzt dramatisch - wie schlimm aber wird es noch, was kann die Politik noch tun? Antworten darauf will der Sachverständigenrat, die sogenannten „Wirtschaftsweisen“, in einem Sondergutachten geben.

Sonntag, 29. März, 19.16 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Rottal-Inn

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es aktuell 243 bestätigte Corona-Infektionen und drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus.

Sonntag, 29. März, 18.33 Uhr: 13.263 Coronavirus-Fälle und 110 Tote in Bayern

In Bayern sind inzwischen 13.263 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Sonntag in München mit. Den Angaben zufolge sind bislang 110 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben.

Sonntag, 29. März, 17.45 Uhr: 331 Corona-Fälle in der Region Landshut

Die Zahl der mit Corona infizierten Personen in der Region Landshut steigt weiter - immer mehr müssen auch stationär behandelt werden. Sonntagmittag betrug die Zahl der bestätigten Infektionen 331 - am Freitag waren es noch 281. Immer mehr von ihnen müssen sich aufgrund der sehr starken Symptome intensivmedizinisch behandeln lassen.

Sonntag, 29. März, 17.14 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 16.30 Uhr, 29.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 79 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus und im Landkreis Straubing-Bogen 83. Das teilte die Stadt am Sonntag mit.

Sonntag, 29. März, 17 Uhr: Bayern behandelt zehn italienische Corona-Patienten

Die ersten beiden italienischen Corona-Patienten werden am Sonntag zur medizinischen Behandlung in Bayern erwartet. "Insgesamt nehmen wir in den nächsten Tagen zehn Patienten im Rahmen unserer Möglichkeiten auf", schrieb Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beim Kurznachrichtendienst Twitter. Die italienischen Patienten sollen auf verschiedene Kliniken im ganzen Land verteilt werden, einzig München ist davon ausgenommen. "Es ist wichtig, in der Not zu helfen", betonte Söder. Wegen der schwierigen Lage in Norditalien und teils auch in Frankreich hat die Bundeswehr bereits seit Samstag Corona-Patienten zur Behandlung nach Deutschland geholt. Insgesamt sollen mehrere Dutzend ausländische Corona-Patienten in der Bundesrepublik behandelt werden.

Sonntag, 29. März, 16.54 Uhr: Coronaviren in weiterem Seniorenheim in Würzburg

Eine weiteres Seniorenheim in Würzburg ist vom neuartigen Coronavirus betroffen. Ein positiv auf Sars-CoV-2 getesteter Bewohner der Awo-Einrichtung sei gestorben, teilte das Seniorenzentrum am Sonntag mit. Der 57-jährige Mann habe zahlreiche Vorerkrankungen gehabt. Ob die Virusinfektion zum Tod geführt habe, sei noch unklar. Sie sei erst nach dem Ableben des Mannes festgestellt worden. In der Awo-Einrichtung wurden den Angaben zufolge unterdessen alle 95 Bewohner und 80 Mitarbeiter auf das Virus untersucht. Sieben Beschäftigte und neun Bewohner seien positiv getestet worden. Die Mitarbeiter kamen in Quarantäne, die Bewohner wurden isoliert. Wie das Virus trotz Besuchsverbots in die Einrichtung gelangte, ist wie auch beim Seniorenheim St. Nikolaus bisher unklar.

Sonntag, 29. März, 14.39 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Landshut

Die Zahl der mit Corona infizierten Personen in der Region Landshut steigt weiter – immer mehr müssen auch stationär behandelt werden. So sind derzeit rund 70 Patienten in stationärer Behandlung in einem der regionalen Krankenhäuser. Hinzu kommen 20 Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Sonntag, 29. März, 13.06 Uhr: Fußwallfahrt nach Altötting entfällt zum ersten Mal

Deutschlands größte Fußwallfahrt von Regensburg nach Altötting muss heuer erstmals in seiner 190-jährigen Geschichte wegen dem Coronavirus abgesagt werden. Die Absage ist ein absolutes Novum, da die Wallfahrt selbst zu Kriegszeiten durchgeführt wurde. Lesen Sie hierzu: Fußwallfahrt nach Altötting entfällt

Sonntag, 29. März, 12.31 Uhr: Absichtlich angehustet - Keine Zeit für "Scherze"

Er dachte wohl, das sei in irgendeiner Form lustig. Doch das war es absolut nicht. Ein 38-jähriger Mann hat im bayerischen Bad Staffelstein einen anderen Mann absichtlich angehustet. Das blieb nicht ohne Folgen. Lesen Sie dazu: Nach Reifenpanne absichtlich angehustet

Sonntag, 29. März, 12.29 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 126 bestätigte Corona-Infektionen. Bislang sind zwei Menschen in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben.

 

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