Covid-19 Corona-Entwicklungen 6. bis 12. April

Sonntag, 12. April, 17.56 Uhr: Bischof Voderholzer: "Ist die Pandemie eine Strafe Gottes?"

In seiner Osterpredigt im Regensburger Dom hat Bischof Rudolf Voderholzer unter anderem die Frage gestellt, ob die Corona-Pandemie "eine Strafe Gottes" sei? Seine Antwort darauf lesen Sie hier

Sonntag, 12. April, 17.52 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 14 Uhr, 12.04.2020) im Stadtgebiet Straubing 245 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus (im Landkreis Straubing-Bogen 265). Allerdings wird in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich dabei um die Zahl der insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die Zahl der aktuell infizierten Personen handelt. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 12.04.2020, 10 Uhr) 18 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon drei auf der Intensivstation. Bedauerlicherweise gibt es laut Mitteilung des Gesundheitsamtes auch heute im Bereich der Stadt Straubing einen weiteren Todesfall zu verzeichnen. Es handelt sich um eine 82-jährige Frau aus Straubing mit Vorerkrankungen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle aus dem Stadtgebiet im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hat sich somit auf zwölf erhöht.

Sonntag, 12. April, 15.34 Uhr: Freiwillige Pflegekräfte melden sich zum Einsatz

Nach dem Aufruf des Gesundheitsministeriums haben sich in Bayern rund 2.500 Pflegekräfte zum freiwilligen Corona-Einsatz gemeldet.

Sonntag, 12. April, 14.59 Uhr: Bayernweit 12.820 Menschen geheilt

In Bayern sind inzwischen 32.782 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 803 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Sonntag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge waren es am Vortag 31.773 infizierte Menschen und 760 Todesfälle. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag am Samstag bei 12.820 Menschen.

Sonntag, 12. April, 14. 42 Uhr: Fischen in Corona-Zeiten

Fischen ist zwar derzeit auch trotz Ausgangsbeschränkungen erlaubt, zumindest solange es nicht vereinsmäßig betrieben wird, dennoch haben Angler dieser Tage häufiger Probleme. Mit Passanten und der Polizei. Lesen Sie hierzu: Immer wieder Ärger am Haken - Ein Angler berichtet

Sonntag, 12. April, 10.17 Uhr: 58 Prozent der Infizierten im Landkreis Kelheim wieder gesund

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 351 positive Fälle. Bislang sind 19 Personen verstorben (Stand: 12.04.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI). Die gute Nachricht des Tages: 205 Personen sind inzwischen wieder genesen. Das bedeutet, dass gut 58 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund sind.

Samstag, 11. April, 18.54 Uhr: Vier neue Infizierte und ein Todesfalls im Landkreis Straubing-Bogen

Zwischen Donnerstagabend und Samstag, 13.30 Uhr, gab es vier (Vortag: 14) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 261.

Aufgrund der Osterfeiertage liefern nicht alle Labore aktuell Daten und Testergebnisse, so dass die deutliche Reduzierung der Neuinfizierungen hierbei in Relation gesehen werden muss.

Dazu der der Hinweis: Dies ist der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten. Derzeit genesen auch im Landkreis wieder Personen. Eine genaue Datenerhebung darüber ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen. Es ist lediglich so, dass Personen, die keine schweren Symptome hatten und nicht in ein Krankenhaus eingewiesen wurden, nach spätestens 14 Tagen wieder als genesen gelten, wenn sie zwei Tage lang beschwerdefrei sind. Dies gilt aktuell auch quasi täglich für Personen aus dem Landkreis, so dass der Stand an insgesamt positiv getesteten Personen höher ist, als der aktuelle Stand an Erkrankten. Natürlich immer vorbehaltlich der Dunkelziffer an nicht erkannten oder noch nicht getesteten Fällen. Genesen ist derzeit im Landkreis eine Größenordnung von rund 55 Personen, verstorben sind bisher neun Personen.

Samstag, 11. April, 18.08 Uhr: Fünfter Corona-Todesfall im Landkreis Deggendorf

Heute wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Am Donau Isar Klinikum ist ein 79-jähriger Mann an den Folgen von Covid-19 verstorben. Zum heutigen Tag sieht die Bilanz im Landkreis Deggendorf wie folgt aus: Insgesamt haben sich 191 Personen an dem Virus infiziert. Leider sind 5 Personen verstorben. 109 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen. Somit sind aktuell noch 77 Personen mit dem Virus infiziert.

Samstag, 11. April, 17.46 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 13.30 Uhr, 11.April) im Stadtgebiet Straubing 244 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus (im Landkreis Straubing-Bogen 261). Vorsorglich weist die Stadt Straubing an dieser Stelle erneut darauf hin, dass es sich dabei um die Zahl der insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die Zahl der aktuell infizierten Personen handelt. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 11. April, 9 Uhr) 18 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon 3 auf der Intensivstation. Bedauerlicherweise gibt es laut Mitteilung des Gesundheitsamtes im Bereich der Stadt Straubing einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu verzeichnen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle aus dem Stadtgebiet hat sich somit auf 11 erhöht.

Samstag, 11. April, 17.06 Uhr: Deutlich höhere Umsätze im Lebensmittelhandel zu Ostern wegen Corona

Der bayerische Einzelhandel rechnet im Lebensmittelbereich mit einem deutlichen Umsatzplus zu Ostern. "Es gab einen großen Ansturm auf die Supermärkte", berichtete der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, mit Blick auf die vergangenen Tage. Am Gründonnerstag habe der Umsatz 20 bis 30 Prozent über dem des Vorjahrs gelegen, am Samstag 30 bis 40 Prozent. Grund dafür sei, dass die Einkaufswagen der Kunden wegen der Corona-Krise Kunden viel voller gewesen seien. Grillutensilien seien besonders häufig eingekauft worden.

Ohlmann zufolge waren die Händler auf den Ansturm gut vorbereitet. Etwa Toilettenpapier habe mancherorts palettenweise zur Verfügung gestanden. Einzig Desinfektionsmittel sei nach wie vor flächendeckend Mangelware. Viele Verbraucher hätten sich an Aufrufe, nicht erst am Gründonnerstag oder Samstag einzukaufen, gehalten.

Auch Leergut, das nach Angaben Ohlmanns in den vergangenen Tagen rar geworden war, gaben Kunden wieder zurück. Hintergrund sei, dass viele Menschen zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen Mineralwasser gehamstert hatten und mit dem Trinken kaum hinterher kamen.

Samstag, 11. April, 16 Uhr: Söder bittet Menschen in Corona-Krise um Geduld

Ministerpräsident Markus Söder bittet die Menschen in Bayern weiter um Geduld bei der Bewältigung der Corona-Krise. "Es wird auch nach den Osterferien nicht einfach so weitergehen können wie vorher", sagte der CSU-Politiker am Samstag in München laut vorab verbreitetem Redemanuskript in seiner Ansprache zu Ostern. Lesen Sie hierzu mehr: "Söder bittet Menschen in Corona-Krise um Geduld"

Samstag 11. April, 15.09 Uhr. Landesamt: 31.773 Coronavirus-Fälle und 760 Tote in Baye

In Bayern sind inzwischen 31.773 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 760 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Samstag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge waren es am Vortag 30.862 infizierte Menschen und 721 Todesfälle gewesen. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag am Samstag bei 11.970 Menschen.

Samstag, 11. April, 13.43 Uhr: Wanderimker dürfen trotz Coronavirus in Deutschland reisen

Wanderimker dürfen trotz der Beschränkungen in der Corona-Krise in Deutschland reisen. Das hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in einem Brief an den Deutschen Imkerbund und den Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund klargestellt. "Aus Sicht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ist die Berufsgruppe der Imker einschließlich der Wanderimkerei unzweifelhaft der Kritischen Infrastruktur "Ernährung" zuzuordnen", heißt in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Hinsichtlich des grenzüberschreitenden Transports der Tiere gebe es keine seuchenrechtlichen Beschränkungen aufgrund des Virus.

Samstag, 11. April, 11.26 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 156 erhöht (Stand: 11. April, 10 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Samstag mitgeteilt. 86 der Positiv-Getesteten wurden mittlerweile aus der Quarantäne entlassen. Von den 564 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 425 aus der Quarantäne entlassen.

Samstag, 11. April, 10.41 Uhr: Huml mit Kampagne #bayerngemeinsam zufrieden

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sieht Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) die in den sozialen Medien gestartete Kampagne #bayerngemeinsam als Erfolg an. Lesen Sie hierzu mehr: "Huml mit Kampagne #bayerngemeinsam zufrieden"

Samstag, 11. April, 9.52 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 340 positive Fälle. Bislang sind 18 Personen verstorben (Stand: 11. April, 0 Uhr Quelle: RKI). 197 Personen sind inzwischen wieder genesen. Das heißt mehr als die Hälfte der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Samstag, 11. April, 8.01 Uhr: Corona-Krise stellt Bayerns Kommunen vor große Herausforderungen

Massive Steuerausfälle, fehlende Eintrittsgelder und zusätzliche Kosten - die Corona-Krise trifft die Kommunen im Freistaat nach Einschätzung von Experten hart. Lesen Sie hierzu mehr unter "Corona-Krise stellt Bayerns Kommunen vor große Herausforderungen".

Samstag, 11. April, 7.24 Uhr: Start der "Corona-Hotline"

Staatsminister Dr. Florian Herrmann schaltet heute die vom Ministerrat am 7. April beschlossene „Corona-Hotline“ der Staatsregierung für Bürger frei. Sie ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter 089/122 220, der Telefonnummer von „Bayern Direkt – Servicestelle der Staatsregierung“, erreichbar. Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürger zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt. Wesentlich betroffene Lebensbereiche der Bürger sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können täglich, auch an den Feiertagen, beantwortet werden. Die „Corona-Hotline“ der Staatsregierung wird bei ihrer Arbeit durch die bereits etablierte Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt.

Samstag, 11. April, 7.23 Uhr: Coronavirus könnte auch das Nervensystem schädigen

Vom Sars- und vom Mers-Erreger war bereits bekannt, dass sie Schädigungen des Nervensystems bewirken können. Analysen zeigen, dass das auch beim neuen Coronavirus der Fall ist. Eine mögliche Folge könnte plötzlicher Atemstillstand sein. Lesen Sie hierzu auch "Coronavirus könnte auch das Nervensystem schädigen".

Freitag, 10. April, 18.47 Uhr: Deutsche Post schlägt Sonntagszustellung für Pakete vor

Wegen der zurzeit großen Zahl an Paketsendungen schlägt die Deutsche Post vor, dass bei ihr vorübergehend auch sonntags gearbeitet werden darf. Lesen Sie hierzu mehr: "Deutsche Post schlägt Sonntagszustellung für Pakete vor"

Freitag, 10. April, 14.28 Uhr: Landesamt: 30 862 Coronavirus-Fälle in Bayern und 721 Tote

In Bayern sind inzwischen 30 862 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 721 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Freitag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge waren es am Vortag 29.262 infizierte Menschen und 653 Todesfälle gewesen. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag am Freitag bei 10.720 Menschen.

Freitag, 10. April, 14.09 Uhr: Bayerische Bevölkerung hält sich trotz Sonne an Corona-Vorgaben

Trotz des guten Wetters haben sich die Menschen im Freistaat am Karfreitag größtenteils an die geltenden Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus gehalten. Die Lage war am Morgen entspannt, wie ein Sprecher der Polizei in Oberfranken mitteilte. Auch in Mittel- und Unterfranken zeigten sich die Beamten zufrieden.

Ruhig war die Lage der Polizei zufolge auch in Oberbayern. Es seien zwar viele Leute draußen, "die Vorgaben werden im Großen und Ganzen aber eingehalten", sagte ein Sprecher. In München waren schon am Vormittag zahlreiche Jogger, Fahrradfahrer und Spaziergänger entlang der Isar unterwegs. Die Polizei fuhr mit Streifenwagen an den Ufern Patrouille.

Auch in Schwaben zog das sonnige Wetter am Karfreitag viele Spaziergänger ins Freie - besonders die Wertach und der Lech waren beliebte Ausflugsorte, wie ein Polizeisprecher sagte. Dennoch habe es bis zum Mittag kaum Einsätze gegeben. "Wir hoffen, dass am Osterwochenende die Leute genauso diszipliniert sind wie an den vergangenen Tagen", sagte ein Polizeisprecher in Oberbayern.

Freitag, 10. April, 12.13 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 330 positive Fälle. Bislang sind 17 Personen verstorben (Stand: 10. April, 0 Uhr Quelle: RKI). Die gute Nachricht des Tages: 181 Personen sind inzwischen wieder genesen. Das heißt mehr als die Hälfte der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Freitag, 10. April, 10.03 Uhr: Polizei Niederbayern informiert vor dem Osterwochenende

Die Ausgangsbeschränkung in Bayern gilt nun seit drei Wochen. Anfängliche Unsicherheiten über die Auslegung der Vorschriften wurden mittlerweile überwiegend ausgeräumt. Die Polizei hofft daher auf ruhige Osterfeiertage mit wenigen Verstößen. Die Polizei wird auch am  Osterwochenende konsequent Kontrollen durchführen.

Freitag, 10. April, 9.33 Uhr: Rufe nach raschen Lockerungen

Der Gesundheitsminister stimmt die Bürger auf ein "Ausnahme-Ostern" ein. Während die Regierung zur Disziplin mahnt, drängen andere zu raschen Lockerungen von Einschränkungen. Wegen der Corona-Krise steigt Deutschlands Schuldenquote auf 75 Prozent. Lesen Sie hierzu mehr: "Rufe nach raschen Lockerungen von Anti-Corona-Maßnahmen"

Freitag, 10. April, 8.05 Uhr: Welcher Corona-Problemtyp sind Sie? - ein Überblick

Feindbilder vereinfachen die Welt. In der Corona-Krise hat fast jeder so sein Hassobjekt - etwa den "Kampfjogger", "Kassenschlangentrottel" oder "Verschwörungstheoretiker". Ein Überblick.

Donnerstag, 9. April, 19.50 Uhr: 400 Studenten packen am Universitätsklinikum Regensburg an

Am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) haben sich mittlerweile mehr als 400 Studenten unter anderem aus der Medizin, der Biochemie und der Molekularmedizin gemeldet, um das Klinikpersonal tatkräftig zu unterstützen. Sie werden nach und nach geschult und in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Ebenso wie das Universitätsklinikum Regensburg setzen auch die weiteren fünf Universitätsklinika im Freistaat und das Deutsche Herzzentrum alles daran, um der Corona-Pandemie zu begegnen: Staatsregierung und Universitätsklinika stehen in täglichem Austausch, etwa zur Zahl der verfügbaren Betten. Aktuell halten sie insgesamt rund 3.000 insbesondere für Corona-Patientinnen und -Patienten frei.

Donnerstag, 9. April, 19.45 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 19.20 Uhr, 09.04.2020) im Stadtgebiet Straubing 234 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus, im Landkreis sind es 257. Dabei handelt es sich um die Zahl der insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die Zahl der aktuell infizierten Personen. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 09.04.2020, 8.30 Uhr) 16 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon 5 auf der Intensivstation. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt unverändert 10.

Donnerstag, 9. April, 19.35 Uhr: Pflegeheim im Kreis Freising besonders betroffen

Weiterhin keine guten Nachrichten gibt es aus dem Alten- und Pflegeheim Kursana in Au in Sachen Corona zu vermelden. Die Lage dort hat sich mittlerweile noch einmal verschärft. Mittlerweile kommen zehn der aktuell 24 Verstorbenen aus dem Landkreis aus der Einrichtung, wurden auf der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag im Landratsamt erschreckende Zahlen genannt.

Donnerstag, 9. April, 17 Uhr: Informationen für Grenzpendler

Das Landratsamt Cham informiert über eine neue Regelung der Tschechischen Republik für alle Grenzpendler, die eine Ausnahme als Grenzpendler im Gesundheits- und Sozialwesen, bei Rettungsdiensten und kritischer Infrastruktur, anerkannt bekommen haben. Ab 14. April 2020 benötigen diese tschechischen Einpendler neben einer Bestätigung (Pendlerbescheinigung) ihres deutschen Arbeitgebers auch ein Schreiben der Deutschen Botschaft in Prag für den regelmäßigen Grenzübertritt ohne Quarantäneverpflichtung. Die Informationen zur Durchführung des Verfahrens sind auf der Seite der Deutschen Botschaft Prag zu finden. Für alle anderen Grenzpendler, also solche, die bisher 21 Tage oder mehr in Deutschland zum Arbeiten bleiben mussten und danach die 14-tägige Pflichtquarantäne in Tschechien zu erfüllen hatten, gilt ab 14. April die Regelung, dass die 21-Tage-Frist auf 14 Tage verkürzt wurde. Die 14-tägige Pflichtquarantäne in Tschechien gilt dann bereits ab einem Aufenthalt von 14 Kalendertagen oder mehr am Stück in Deutschland. Die Berufspendler sind nach wie vor verpflichtet, die Bestätigung für grenzüberschreitende Pendler, eine Kopie des Arbeitsvertrags sowie die Bestätigung über die absolvierte Quarantäne mitzuführen.

Donnerstag, 9 April, 16.30 Uhr: Trabrennen in Straubing abgesagt

Auch der am Dienstag, 21. April, geplante PMU-Renntag in Straubing wird aufgrund der aktuellen Beschränkungen in Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus abgesagt. Aktuell wird an der Vorbereitung des geplanten Renntags am 19. Mai gearbeitet.

Die deutschen Trabrennveranstalter erklärten dazu in einer Pressemitteilung, die Gesundheit aller am Pferdesport beteiligten Personen stehe im Mittelpunkt aller künftigen Entscheidungen. In Abstimmung mit den Trainern vor Ort werde der Trainingsbetrieb mit Beschränkungen auf den Rennbahnen weiterhin ermöglicht.

Donnerstag, 9 April, 15.56 Uhr: Erreichbarkeit der Corona-Einrichtungen über die Feiertage

Die Schwerpunktpraxis in den Ausstellungshallen Am Hagen für Patienten mit Covid-19- oder anderen infektiösen Symptomen ist am Osterwochenende nur am Samstag von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Von Dienstag bis Freitag ist die Praxis jeweils von 8 bis 10 Uhr und von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Am Dienstag ist die Praxis doppelt besetzt, um einen etwaigen Mehrbedarf abzudecken. Eine Anmeldung in der Schwerpunktpraxis ist grundsätzlich nicht erforderlich. Dennoch wird empfohlen, vorab mit dem betreuenden Hausarzt zu telefonieren. Die Versichertenkarte ist mitzubringen, ebenso eventuell bestehende Medikamentenpläne. Über das Osterwochenende geschlossen ist die Teststation am Hagen. Die für die Teststation erforderlichen Anmeldungen sind möglich unter der Rufnummer 09421/973-332 (Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, ausgenommen am Karfreitag und Ostermontag).

Donnerstag, 9 April, 15.48 Uhr: Aktuelle Situation im Landkreis Cham

Zum Stand 9. April 2020, 14 Uhr, waren im Landkreis Cham 340 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. 21 bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden drei intensivmedizinisch versorgt. Innerhalb der letzten 24 Stunden gab es keine Todesfälle. Die Anzahl der nach der Genesung aus der Quarantäne Entlassenen liegt wie am Vortag bei 107, teilte das Landratsamt mit.

Donnerstag, 9 April, 15.45 Uhr: Über 100 Verstöße in der Oberpfalz

Im Zeitraum von Mittwoch, 6 Uhr, bis Donnerstag, 6 Uhr, fanden weiterhin über 1.000 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt. Es wurden 109 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet. Das teilte das Polizeipräsidium mit. 

Donnerstag, 9. April, 14.24 Uhr: Zweiter Todesfall im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 152 erhöht (Stand: 9. April, 10 Uhr). Mittlerweile sind zwei Landkreisbürger, die das Virus in sich trugen, verstorben. Bei dem zweiten Toten handelt es sich um einen 90-jährigen Mann, der im Klinikum Eggenfelden starb. Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Donnerstag mitgeteilt.

Neun Covid-19-Patienten befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, einer davon muss beatmet werden. Die gute Nachricht ist: 73 der Positiv-Getesteten wurden mittlerweile aus der Quarantäne entlassen. Von den 557 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 388 aus der Quarantäne entlassen.

Donnerstag, 9. April, 13.03 Uhr: Münchner Arzt plötzlich Corona-Patient

Der Münchner Arzt Dr. Stephan Hoeltz erkrankte plötzlich selbst an Covid-19. An der schweren Form. Lesen Sie hier im Interview, wie er den Krankheitsverlauf erlebte.

Donnerstag, 9. April, 12.59 Uhr: Unverständnis für Weltärztepräsident nach Kritik an Söder

Kürzlich hatte der Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery die Vorgehensweise von Ministerpräsident Markus Söder in der Corona-Krise heftig kritisiert. Dafür gerät nun Montgomery aber selbst in die Kritik. Lesen Sie dazu: Unverständnis über Montgomerys Kritik an Söder

Donnerstag, 9. April, 11.15 Uhr: Bayern hält an Soforthilfen fest - trotz Stopp wegen Betrug in NRW

Während Nordrhein-Westfalen die Auszahlung von Corona-Soforthilfen für Unternehmen wegen Betrugsversuchen stoppt, hält Bayern an der Auszahlung fest. "Die Hilfen laufen weiter", sagte ein Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums am Donnerstag in München. Aus Bayern seien keine Betrugsversuche bekannt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Bayern hält an Soforthilfen fest".

Donnerstag, 9. April, 10.42 Uhr: 650.000 Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet

Die Zahl der Betriebe, die in der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet haben, ist auf 650.000 gestiegen. Das gab die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg bekannt. Dies bedeute eine Steigerung um rund 40 Prozent gegenüber dem jüngsten Vergleichswert. Zum 27. März war die Zahl von 470.000 Betrieben ermittelt worden. Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

Donnerstag, 9. April, 10.22 Uhr: Osterüberraschung fürs Mallersdorfer Klinikpersonal

Heute haben Peter Rohrmaier und Franz Englbrecht (Obst- und Gemüsehof) beide aus Mallersdorf sowie der Geflügelhof Strauß aus Hadersbach für alle Beschäftigten der Klinik Mallersdorf Äpfel und Ostereier spendiert nach dem Motto: "Nicht nur für einen Apfel und ein Ei seid ihr da für unsere Mitbürger". Die Mitarbeiter haben sich sehr gefreut und nahmen die Osterüberraschung gerne dankend an.

Donnerstag, 9. April, 10.11 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 317 positive Fälle. Bislang sind 16 Personen verstorben (Stand: 9. April, 0 Uhr Quelle: RKI). Die gute Nachricht des Tages: 166 Personen sind inzwischen wieder genesen. Das heißt mehr als die Hälfte der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund.

Donnerstag, 9. April, 9.59 Uhr: Deggendorfer Projekt "Kauf Lokal – Jeder Einkauf zählt" geht an den Start

Unter dem Motto „Kauf Lokal: Verzichten Sie auf Online-Käufe bei den großen Ketten, kaufen Sie bei den lokalen Anbietern“ werden Deggendorfer Betriebe unterstützt, die uns alle in Zeiten notwendiger Isolation mit Gütern des täglichen Bedarfs versorgen. Lesen Sie hier zu mehr: Projekt "Kauf Lokal – Jeder Einkauf zählt"

Mittwoch, 8. April, 19.38 Uhr: insgesamt 218 bestätigte Fälle, vier Todesfälle

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 218 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Im Klinikum Straubing befinden sich 18 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon 5 auf der Intensivstation. Es gibt 4 weitere Todesfälle in der Stadt Straubing. Alle Personen hatten schwere Vorerkrankungen und starben in einem Krankenhaus. 2 Personen wohnten zuvor in einem Altenheim in Straubing. Die Zahl der bisherigen Todesfälle in der Stadt erhöht sich damit auf 10.

Mittwoch, 8. April, 19.30 Uhr: 14 neu Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen - zwei Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden gab es laut Angaben des Landratsamtes im Landkreis 14 (Vortag: 27) neue Infizierungen. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 243 Infizierte. Dies ist der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten. Derzeit genesen auch im Landkreis wieder Personen. Genesen ist derzeit im Landkreis eine Größenordnung von rund 40 Personen, verstorben sind bisher acht Personen. Heute wurden zwei Todesfälle von Landkreis-Bewohnern gemeldet, beide mit Vorerkrankungen. Beide verstarben im Krankenhaus. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 50 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 11 davon intensiv-medizinisch.

Mittwoch, 8. April, 17.30 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Zum Stand 8. April 2020, 14 Uhr, waren im Landkreis Cham 321 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. 18 bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden drei intensivmedizinisch versorgt. Insgesamt sind jetzt sieben Landkreisbürger an oder mit der Diagnose Covid-19 verstorben, zuletzt eine 91-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann. 107 Menschen konnten nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen werden.

Mittwoch, 8. April, 16.30 Uhr: 144 Corona-Infizierte im Landkreis Dingolfing-Landau registriert

Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 144 erhöht (Stand: 8. April, 10 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz nach ihrer Lagebesprechung am Mittwoch mitgeteilt. 70 der Positiv-Getesteten wurden mittlerweile aus der Quarantäne entlassen. Von den 551 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 364 aus der Quarantäne entlassen. Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell 21 Intensivbetten, davon zwölf mit Beatmungsgeräten. Im Bedarfsfall könnte man kurzfristig um drei weitere Intensivbetten und um drei zusätzliche Beatmungsgeräte aufstocken. Zehn Intensivbetten sind derzeit belegt – bei vier der Patienten handelt es sich um Covid-19-Fälle. Einer der vier Covid-19-Patienten wird aktuell beatmet. Sieben weitere Corona-Patienten werden außerhalb der Intensivstationen stationär behandelt.

Mittwoch, 8. April, 15.39 Uhr: Gesundheitsamt vor Herausforderungen

Gerade einmal 2,6 Arztstellen und knapp sechs Stellen medizinisches Personal sind am Gesundheitsamt Straubing/Straubing-Bogen derzeit besetzt. Hinzu kommen Verwaltungspersonal und Sozialpädagoginnen. Was schon in normalen Zeiten eine knappe Besetzung ist, wird aktuell zu einem Ritt auf der Rasierklinge. Mehr dazu lesen Sie unter: Corona-Krise stellt Gesundheitsamt vor Herausforderungen

Mittwoch, 8. April, 15.02 Uhr: Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

Zwischen Dienstag, 6 Uhr, und Mittwoch, 6 Uhr, fanden über 1.000 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt. Gegen 98 Betroffene wurden Anzeigenverfahren eingeleitet.

Mittwoch, 8. April, 14.18 Uhr: OTH Regensburg fertigt Gesichtsschutz aus dem 3D-Drucker

Im Zuge der Corona-Epidemie unterstützt die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) am TC Parsberg-Lupburg medizinisches Personal mit Schutzausrüstung aus dem 3D-Drucker. In den nächsten Tagen werden hunderte sogenannter Face Shields für das Universitätsklinikum Regensburg angefertigt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "OTH Regensburg fertigt Gesichtsschutz aus dem 3D-Drucker"

Mittwoch, 8. April, 13.29 Uhr: Zuhör-Telefon der Johanniter

Für alle, die sich jetzt alleine fühlen und niemanden zum Austausch haben, kann das bundesweite Zuhör-Telefon der Johanniter eine Hilfe sein. Es ist ein kostenfreies Angebot an alle, denen ein freundliches Gespräch helfen könnte, die aktuelle Situation besser zu überstehen. Das teilte der Regionalverband Ostbayern der Johanniter mit. Das Zuhör-Telefon kann unter der kostenfreien Nummer 0800 0 300 700 angerufen werden. Von Montag bis Sonntag jeweils von 9 bis 19 Uhr hören geschulte Mitarbeitende zu und geben Hilfestellung bei Fragen. Anonym, kostenlos und ohne Zeitdruck. Das Angebot ist keine klassische Telefonseelsorge. Bei Bedarf werden weiterführende Angebote vermittelt. Weitere Angebote der Johanniter, die Menschen in der Corona-Krise unterstützen, finden Sie gesammelt unter www.johanniter.de.

Mittwoch, 8. April, 13.20 Uhr: Nicht nur Schulen sollen schrittweise wieder öffnen

Der Bayerische Philologenverband (bpv) hält eine stufenweise Öffnung der Schulen für vertretbar, weist aber darauf hin, dass dann gleichzeitig auch andere gesellschaftliche Bereiche wieder hochgefahren werden müssen. Das teilte der Verband am Mittwoch mit. Mehr dazu lesen Sie hier: Nicht nur Schulen sollen schrittweise wieder öffnen

Mittwoch, 8. April, 11.35 Uhr: Freiwillige Helfer für Kranken- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis Kelheim gesucht

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen nimmt auch im Landkreis Kelheim weiter zu. Deshalb richten sich Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf steigende Patientenzahlen und damit einen erhöhten Personalbedarf ein. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein bittet der Landkreis Kelheim schon jetzt Freiwillige, die bereit sind, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu helfen, ihre Daten unter www.pflegepool-bayern.de zu hinterlegen.

Der Abruf von freiwilligen Helfern aus dem Pflegepool erfolgt über die Führungsgruppe Katastrophenschutz. Das Landratsamt Kelheim hat hierfür folgende E-Mail-Adresse eingerichtet: pflegepool@landkreis-kelheim.de

Die Anforderung von freiwilligen Helfern soll nur dann erfolgen, wenn aufgrund der Corona-Pandemie personell nicht vertretbare Engpässe bestehen und Unterstützung durch Personen mit entsprechender Ausbildung oder Erfahrung unabdingbar wird und nicht anders zu erreichen ist.

Mittwoch, 8. April, 11.33 Uhr: Kliniken im Landkreis Deggendorf sind gut gerüstet

Um eine Entlastung für das Donau Isar Klinikum Deggendorf herbeizuführen, haben sich das Bezirkskrankenhaus Mainkofen, das selbst mit einem überregionalen Versorgungsauftrag für die psychiatrischen Erkrankungen ausgestattet ist, die Fachklinik Osterhofen und die Reha Klinik Asklepios Schaufling bereiterklärt, für den Fall der Fälle, rekonvaleszente, aber noch nicht entlassbare Patienten aus dem Klinikum Deggendorf zu übernehmen. In einem ersten Schritt werden Patienten aufgenommen, die nicht mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sobald ausreichend Schutzkleidung für die Kliniken zur Verfügung steht, können auch Covid-19 positive Patienten dorthin verlegt werden. Die Rehaklinik Schaufling wurde mittlerweile durch die Regierung von Niederbayern als Hilfskrankenhaus anerkannt. Darüber hinaus müssen die Schauflinger Klinik sowie die Fachklinik Osterhofen entsprechend den künftigen Herausforderungen aufgerüstet werden.

Mittwoch, 8. April, 10.58 Uhr: Apotheken sind auch an Ostern für Patienten im Einsatz

Auch an den Osterfeiertagen sind die örtlichen Apotheken in Bayern dienstbereit. Patienten können die nächstgelegene Notdienstapotheke in Bayern und überall in Deutschland jederzeit über die mobile Notdienstnummer 22 8 33 finden. Für die Nutzer von Smartphones und Tablets steht der Apothekenfinder als App kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung. Darauf machen Apotheker in Bayern aufmerksam und empfehlen, eine der Service-Nummern im Telefon abzuspeichern: „Dann ist man im Fall des Falles immer auf der sicheren Seite!“

Mittwoch, 8. April, 10.55 Uhr: Ostern in Corona-Zeiten: Was ist erlaubt?

Ostern steht vor der Tür - und viele Menschen in Bayern sind verunsichert. "Eine Pandemie kennt keine Feiertage", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vergangene Woche. Die strengen Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus gelten weiterhin. Was ist zu Ostern in Bayern erlaubt und was nicht? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Mittwoch, 8. April, 10.52 Uhr: 500 selbstgenähte Masken an Fachklinik in Schwarzach übergeben

Die Hilfsbereitschaft in diesen Tagen ist groß – egal ob bei Unternehmen oder in der Bevölkerung. Ein gutes Beispiel dafür ist Ludmilla Hofmann aus Schwarzach. Die Änderungsschneiderin nähte 500 Masken und übergab diese der Orthopädischen Fachklinik in Schwarzach. Sehr zur Freude von Geschäftsführer Michael Trotz: „Frau Hofmann hat schon mehrfach ihre Hilfsbereitschaft gezeigt. So auch in diesem Fall wieder.“ Auch Landrat Josef Laumer sieht in der gegenseitigen Hilfe zumindest einen positiven Effekt in der derzeitigen Situation: „Die Menschen kommen sich trotz räumlicher Distanz wieder näher. Das ist hoffentlich etwas, das die aktuellen Probleme noch lange überdauern wird.“

Mittwoch, 8. April, 9.56 Uhr: Häusliche Gewalt zu Corona-Zeiten: Hier finden Sie Hilfe

Das eigene Zuhause sollte ein Ort der Entspannung, der Harmonie und des Friedens sein. Doch verläuft das Zusammenleben mit dem Partner oder der Familie nicht immer entspannt und friedlich. Gerade in Zeiten von Corona und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen kann es zu Spannungen und Streitigkeiten bis hin zur körperlichen oder sexuellen Gewalt kommen. Trotzdem muss niemand die Gewalt erdulden. Das Bayerische Landeskriminalamt gibt Tipps.

Mittwoch, 8 April, 9.52 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 283 positive Fälle. Bislang sind 14 Personen verstorben (Stand: 8. April, 0 Uhr Quelle: RKI). Die gute Nachricht des Tages: 166 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Dienstag, 7. April, 19.55 Uhr: Fazit nach zwei Tagen Schwerpunktpraxis in Straubing

Bürgertelefon, Teststation, Schwerpunktpraxis, Covid-19-Zentrum, Überlaufklinik – die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen haben vielfältige Vorkehrungen getroffen, um auf die Coronasituation vorbereitet zu sein. Das jüngste Projekt, die Schwerpunktpraxis in den Ausstellungshallen am Hagen in Straubing für Menschen mit Covid-19-Symptomen oder einer bereits bestätigten Corona-Infektion und schlimmer werdenden Symptomen, ist am Montag an den Start gegangen. Am ersten Tag wurden der Stadt Straubing zufolge morgens und nachmittags jeweils zwölf Patienten untersucht. „Das ist bei einem Arzt die Maximalauslastung“, sagt Dr. Karsten Knöbel, der die Praxis betreibt.

Dienstag, 7. April, 19.40 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 19.20 Uhr, 07.04.2020) im Stadtgebiet Straubing 208 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus, im Landkreis Straubing-Bogen sind es 229. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 07.04.2020, 8.30 Uhr) 23 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon 6 auf der Intensivstation.

Dienstag, 7. April, 19.03 Uhr: Spender für Blutplasma in Regensburg gesucht

Im Kampf gegen das Coronavirus setzt das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) nun bei schweren Krankheitsverläufen Blutplasma ein. Dafür werden Spender gesucht, die ihre Erkrankung überstanden und schützende Antikörper gebildet haben. Lesen Sie hierzu Coronavirus: Spender für Blutplasma gesucht

Dienstag, 7. April, 19.00 Uhr: Bedeutet Corona das Ende der Immobilienblase?

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf Immobilien, etwa auf die Möglichkeit der Mietstundung. Im Interview mit idowa erklärt Tobias Just, Professor für Immobilienwirtschaft an der Universität Regensburg, mit welchen weiteren Auswirkungen er rechnet. Fallen die Immobilienpreise und die Mieten? Was gilt es bei einer Anlage in Immobilien zu beachten? Markiert Corona das Ende der Immobilienblase? Lesen Sie hierzu „Glaube nicht, dass es einen massiven Crash gibt“

Dienstag, 7. April, 17.18 Uhr: Region Landshut meldet über 650 Infizierte

In der Region Landshut wurden laut Landratsamt bisher 651 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2.660. Bisher sind 21 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, gestorben (Stand: 07.04.2020, 16.30 Uhr). Zwischenzeitlich Genesene und aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen (bisher 175) sind noch in der Summe enthalten. Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 86 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 21 auf den Intensivstationen (Stand: 07.04.2020, 10.15 Uhr).

Dienstag, 7. April, 17.15 Uhr: Schwerpunktpraxis in Ergolding ist angelaufen

Die niedergelassenen Ärzte unterstützen, Patientenströme kanalisieren und Schutzkleidung effizienter nutzen: Seit Dienstag hat die Schwerpunktpraxis für Corona-Patienten und konkrete Verdachtsfälle in Ergolding geöffnet – und wurde dem Landratsamt Landshut zufolge gut angenommen. Mehr dazu lesen Sie hier: Neues Angebot für Corona-Patienten

Dienstag, 7. April, 16.20 Uhr: Über 80 Anzeigen wegen Verstößen in der Oberpfalz

Zwischen Montag, 6 Uhr, und Dienstag, 6 Uhr, mussten in der Oberpfalz 86 Anzeigen wegen verschiedener Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung gefertigt werden. Den Anzeigen gingen über 1.000 Kontrollen voraus.

Dienstag, 7. April, 15.45 Uhr: Über 100 Menschen im Kreis Regen positiv getestet

Dienstag, 7. April, 15.40 Uhr: Unterkunft in Ergoldsbach in Quarantäne

Das Gesundheitsamt hat die dezentrale Unterkunft für Asylbewerber in Ergoldsbach unter häusliche Quarantäne gestellt: Bei vier der 21 Bewohner wurde bisher eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt.

Dienstag, 7. April, 15.17 Uhr: TU München unterstützt Klinikum Freising mit Schutzkleidung

In den Biologie- und Chemie-Laboren am Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) der Technischen Universität München werden für wissenschaftliche Forschung und Lehre ebenfalls häufig Atemmasken, Laborkittel und ähnliche Ausrüstung verwendet. Nun haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lehrstühle ihren Bestand geprüft und alles, was entbehrlich ist, für das Klinikum Freising gesammelt. Das teilte die TU München am Dienstag mit. Zusammen gekommen sind dabei fast 84.000 Handschuhe aus Nitril, die normalerweise für chemisch und biologische Laborarbeiten gebraucht werden. Von dringend benötigten Masken kann das WZW immerhin 300 Staubmasken und 43 FFP1 Masken liefern. Hinzu kommen rund 80 Schutzmäntel und 400 Kopfbedeckungen, die im Klinikum die Engpässe bei der Lieferung von medizinischem Material überbrücken sollen.

Dienstag, 7. April, 14.55 Uhr: Osterbrunnen soll Hoffnung geben

Er ist zu einem wichtigen Symbol für die Osterzeit in Deggendorf geworden: der festlich geschmückte Osterbrunnen, der mit seinen rund 800 bunten Eiern nun wieder den Oberen Stadtplatz ziert. Zum Verweilen einladen soll er in der aktuellen Situation nicht, die sonst rundum platzierten Sitzmöglichkeiten fehlen. Dennoch ist der Brunnen aus der Osterzeit nicht wegzudenken und gerade jetzt ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht, so die Stadt Deggendorf. In Bayern gibt es das Osterbrunnenschmücken seit mehr als hundert Jahren. Jedes Jahr zur Osterzeit werden Brunnen und Wasserquellen farbenprächtig dekoriert. 

Dienstag, 7. April, 14.52 Uhr: Sorgentelefon für Deggendorfer Senioren

Besonders für die älteren Menschen in Deggendorf sind die Einschränkungen im täglichen Leben und die notwendige Isolation nicht einfach. Für sie besteht oft keine Möglichkeit, mal mit jemandem zu reden oder ein Anliegen anzusprechen. Dafür gibt es die Stadtinitiative des Zuhörens und miteinander Redens. Senioren, die sich einsam oder alleine fühlen oder reden wollen, sollen sich bei der Stadtverwaltung melden. Ab sofort sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter 0991/2960-597 täglich von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Dienstag, 7. April, 13.54 Uhr: Arbeiten an Produktion von Beatmungsgeräten

Die bayerische Regierung plant die Produktion von Beatmungsgeräten im Land. Falls die vorhandenen Kapazitäten im Zuge der Krise nicht ausreichten, wolle man so weit sein, Produkte aus heimischer Produktion anbieten zu können, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Dienstag in München im Anschluss an eine Kabinettssitzung. Diese Geräte müssten dann aber natürlich noch zertifiziert werden. Zudem sei man dabei, die Produktion von Atemschutzmasken massiv auszubauen und diese aus China zu importieren.

Auch die Versorgung mit Desinfektionsmitteln werde vorangetrieben. In der laufenden Woche würden 250.000 Liter Handdesinfektionsmittel ausgeliefert, in der kommenden weitere 900.000 Liter, sagte Aiwanger. Der Minister warb um Geduld. Es sei nicht einfach, diese Produktionen umzustellen und die nötigen Logistikketten aufzubauen. Insgesamt sei man aber nicht in einem massiven Engpass.

Dienstag, 7. April, 13.49 Uhr: Kultusministerium denkt Szenarien für Schul-Wiedereröffnung durch

Im bayerischen Kultusministerium werden mit Blick auf die Corona-bedingten Schulschließungen derzeit verschiedene Zukunftsszenarien durchdacht. "Zwischen einer weiter vollständigen Einstellung des Unterrichtsbetriebs und einer flächendeckenden Wiederaufnahme sind auch verschiedene Abstufungen denkbar", hieß es am Dienstag auf Anfrage. Dem Münchner Merkur hatte Minister Michael Piazolo (Freie Wähler) zuvor gesagt: "Alles auf einmal wieder hochzufahren, ist sehr anspruchsvoll." Denkbar sei daher ein Stufenplan.

Dienstag, 7. April, 13.42 Uhr: Söder: Positiver Trend im Kampf gegen Corona setzt sich fort

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht weitere Fortschritte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. "Der positive Trend in Bayern der letzten Tage, der setzt sich glücklicherweise fort", sagte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Binnen eines Tages habe es nun ein Plus bei den Infektionen von 4,8 Prozent gegeben, die Verdopplungszeit liege nun bei 8,6 Tagen. Das waren am Freitag noch gut 6 Tage gewesen. Die Maßnahmen in Deutschland und Bayern wirkten, sagte Söder. Er warnte aber: "Wir sind noch lange nicht über den Berg." Man müsse nach wie vor vorsichtig und umsichtig sein. Wenn der Trend so bleibe, könne man aber zuversichtlicher in die Zukunft schauen.

Dienstag, 7. April, 13.40 Uhr: Huml: Jede zehnte Pflegeeinrichtung hat positive Corona-Fälle

In jedem zehnten Alten- oder Pflegeheim in Bayern wurden bereits Bewohner oder Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Daher sei die Hilfe in den Bereichen derzeit besonders wichtig, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag in München. Zur Beratung der Einrichtungen sei die Taskforce daher um 100 zusätzliche Personen aufgestockt worden. Auch in den Pflegeeinrichtungen müssten die Infektionsketten unterbrochen werden. Dafür seien bisweilen auch Verlegungen nötig. Generell gebe es noch immer in vielen Einrichtungen einen akuten Materialmangel bei Schutzausrüstungen. Dies sei in der Pflege besonders dramatisch, da die Mitarbeiter auch in der Corona-Krise ganz nah an die Patienten heran müssten. Um die Lage in den Heimen zu verbessern, sei es dringend notwendig, "noch strenger drauf zu schauen".

Dienstag, 7. April, 13.41 Uhr: Die aktuelle Lage im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der im Landkreis Dingolfing-Landau registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 141 erhöht (Stand: 7. April, 10 Uhr) Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz nach ihrer Lagebesprechung am Dienstag weiter mitteilte, wurden 62 der Positiv-Getesteten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen. Von den 551 ermittelten Kontaktpersonen konnten mittlerweile 343 aus der Quarantäne entlassen werden.

Dienstag, 7. April, 13.26 Uhr: Söder deutet Verlängerung von Anti-Corona-Maßnahmen an

Im Kampf gegen das Coronavirus müssen sich die Menschen in Bayern möglicherweise noch auf länger andauernde Schulschließungen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens einstellen. "Nach Ostern werden Perspektiven entwickelt und abgestimmt", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Er verwies aber explizit auf Österreich, das drei Wochen voraus sei: Dort würden viele Maßnahmen verlängert, Ausgangsbeschränkungen blieben, und auch die Schulen würden geschlossen bleiben. Es werde nach Ostern nicht einfach so weitergehen wie bisher, sagte Söder. Man dürfe die Dinge nicht zu frühzeitig lockern, sondern müsse in Stufen vorgehen. Dabei deutete Söder nicht nur an, dass etwa Gaststätten noch länger geschlossen bleiben könnten. Er brachte auch einen Stufenplan für Schulen ins Gespräch, im Rahmen dessen man beispielsweise anders mit Abschlussklassen umgehen könnte als mit Grundschülern.

Dienstag, 7. April, 13.16 Uhr: Corona-Krise: Söder erwartet Maskenpflicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwartet im Zuge der Corona-Krise eine Maskenpflicht. "Natürlich wird es am Ende eine Form von Maskenverpflichtung geben", sagte er am Dienstag in München im Anschluss an eine Kabinettssitzung. Dies sehe er als hochwahrscheinlich an.

Dienstag, 7. April, 13.14 Uhr: Behandlung mit Blutplasma am Uniklinkum Regensburg

Im Kampf gegen das Coronavirus setzt das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) nun bei schweren Krankheitsverläufen Blutplasma von genesenen Patienten ein. Dafür werden Blutplasmaspender gesucht, die ihre Erkrankung überstanden und schützende Antikörper gebildet haben. Lesen Sie mehr hierzu unter Corona-Genesene als Blutspender gesucht

Dienstag, 7. April, 12.56 Uhr: Söder: 500 Euro Bonus für Pflegekräfte würdigt Corona-Kriseneinsatz

Pflegekräfte in Bayern bekommen für ihren Einsatz in der Corona-Krise 500 Euro vom Freistaat - das ist nun beschlossene Sache. Der Empfängerkreis wurde noch einmal ausgeweitet, und zwar auf den Rettungsdienst.

"Bayern zahlt 500 Euro Pflegebonus an Pflegekräfte in Krankenhäusern, ambulanter Pflege, Alten- und Behinderteneinrichtungen, an Notfallsanitäter und Rettungsassistenten", schrieb Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung am Dienstag auf Twitter. "Damit würdigen wir die enormen Leistungen in der Corona-Krise." Details sollten am Mittag in einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden.

Dienstag, 7. April, 11.53 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 278 positive Fälle. Bislang sind 12 Personen verstorben (Stand: 7. April, 24 Uhr, Quelle: RKI). Die gute Nachricht des Tages: 156 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Dienstag, 7. April, 10.14 Uhr: Hauptzollamt Regensburg und Amberg nähen Behelfsmasken

Einen kleinen, aber dennoch sehr wertvollen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten derzeit zwei Beschäftigte des Hauptzollamts Regensburg. Eine Bedienstete des Zollamts Amberg wurde von einer befreundeten Krankenschwester auf ihre große Leidenschaft, das Nähen, angesprochen. Ohne viel Zögern begab sich die Zöllnerin an die heimische Nähmaschine und fertigte innerhalb kürzester Zeit über 200 Mund-Nasen-Masken an. Diese werden kostenfrei, nicht nur an soziale und caritative Einrichtungen, sondern auch an Freiwilligen Feuerwehren und Verkäuferinnen im örtlichen Supermarkt abgegeben.

Auch für Petra Hain vom Hauptzollamts Regensburg ist das Nähen ein großes Hobby. Sie wurde ebenfalls von Krankenschwestern angesprochen, ob sie bereit wäre, die dringend benötigten Behelfsmasken anzufertigen. Kaum war die Bitte ausgesprochen ging es schon ans Werk: Bis jetzt hat Petra Hain ca. 250 Stück Mund-Nasen-Masken angefertigt, ihr erklärtes Ziel von 300 Stück wird sie in Kürze erreichen. Diese Behelfsmasken sind nicht nur für Krankenhäuser bestimmt, sondern es werden damit auch die Bediensteten des Zollamts am Standort Regensburg sowie die Kanzleibeschäftigten damit versorgt.

Dienstag, 7. April, 9.49 Uhr: Einkäufe vor dem Osterwochenende

Das Landratsamt Kelheim bittet die Bevölkerung eindringlich Ihre Oster-Einkäufe in den Supermärkten, Metzgereien und Bäckereien, wenn möglich in der jetzigen Karwoche verteilt zu tätigen. Es ist unbedingt zu vermeiden, dass sich im Einzelhandel größere Menschenansammlungen bilden und sich somit die Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus erhöht. „Für Ihre Rücksicht und Unterstützung bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen“, so Landrat Martin Neumeyer.

Dienstag, 7. April, 8.55 Uhr: Telefonberatung in der Corona-Krise in Straubing

Wie die Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatungstelle Straubing mitteilt, bleibt die Stelle in Zeiten von Corona für Face-to-face-Beratungen weiterhin geschlossen. Für Menschen, die unter der aktuellen Corona-Situation leiden, schwierige häusliche Situationen oder Stress in Familie und Partnerschaft erleben, bietet die EFL-Stelle immer montags von 10 bis 13 Uhr eine offene Telefonberatung an. Nach den Osterfeiertagen hat die offene Telefonberatung am Dienstag, 14. April „geöffnet“. Zu erreichen ist das Beratungsteam unter der Telefonnummer 09421/991240. Unter dieser Telefonnummer können auch Termine für eine Telefonberatung angefragt werden, die dann an allen Wochentagen stattfinden. Darüberhinaus können sich Ratsuchende auch per Mail oder per Chat beraten lassen. Hier stellt die Ehe- Familien- und Lebensberatung eine datensichere Beratungsplattform zu Verfügung. Diese ist zu erreichen unter www.bayern.onlineberatung-efl.de.

Dienstag, 7. April, 8.36 Uhr: Kabinett will Corona-Pflegebonus beschließen

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wird das bayerische Kabinett seine wöchentliche Kabinettssitzung um 10 Uhr per Videoschalte durchführen. Dabei werden viele Minister und Staatssekretäre nicht persönlich in der Staatskanzlei anwesend sein, sondern zugeschaltet, wie es schon im Katastrophenstab der Staatsregierung gängige Praxis ist.

Dienstag, 7. April, 5.05 Uhr: Söder deutet weitere Maßnahmen an

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat zur Eindämmung des Coronavirus noch länger andauernde Beschränkungen etwa in der Gastronomie in Aussicht gestellt. Zudem stimmte er die Menschen am Montagabend darauf ein, dass das Tragen von Masken auch hierzulande in Zukunft immer mehr ausgeweitet werden dürfte.

Montag, 6. April, 18.50 Uhr: Aktuelle Lage in Straubing Stadt und Landkreis

Im Stadtgebiet Straubing 180 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus, im Landkreis Straubing-Bogen: 202. In der Teststation Am Hagen wurden in der vergangenen Woche etwa 400 Tests durchgeführt, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Im Klinikum Straubing befinden sich 22 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon fünf auf der Intensivstation. Laut einer Hochrechnung auf Basis der vorliegenden Daten ist davon auszugehen, dass seit dem 11. März im Stadtgebiet Straubing geschätzt etwa 30 coronainfizierte Personen wieder genesen sein könnten. 

In den vergangenen knapp 24 Stunden gab es im Landkreis zwei neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus, am Vortag waren es vier. Laut einer Mitteilung des Landratsamts gibt es im Landkreis insgesamt seit Ausbruch der Pandemie 202 Infizierte. Die erneut geringe Zahl liegt daran, dass nicht alle Labore an Sonntagen arbeiten. Dies ist der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten.

Montag, 6. April, 18.10 Uhr: Reifenwechseln ist nun doch erlaubt

Gute Nachrichten für Autofahrer in Bayern: Reifenwechseln ist nun trotz der Ausgangsbeschränkungen durch das Coronavirus erlaubt. Das hat das bayerische Innenministerium entschieden und ist damit von seiner früheren Regelung abgerückt.

Montag, 6. April, 18.00 Uhr: 411.000 Corona-Kontrollen in Bayern – rund 50.000 Verstöße

Seit Beginn der bundesweiten Maßnahmen gegen das Coronavirus wurden in Bayern von der Polizei rund 50.000 Verstöße registriert. Zwischen dem Start am 21. März und dem 6. April habe es im Freistaat rund 411.000 Kontrollen gegeben, teilte das Innenministerium am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit.

Montag, 6. April, 17.45 Uhr: Kreativität in der Krise

Auch in der Region machen online zahlreiche Geschichten die Runde, in denen Bürgerinnen und Bürger mit einfallsreichen Aktionen versuchen, dem Coronavirus etwas entgegenzusetzen. Einige wollen helfen, andere sich ausdrücken – manche wollen aber auch einfach nur über die Runden kommen. idowa stellt hier fünf dieser Menschen und ihre Geschichten vor.

Montag, 6. April, 15.50 Uhr: Aktuelle Zahlen im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 266 positive Fälle. Das teilt das zuständige Landratsamt mit. Bislang sind 11 Personen verstorben, heißt es weiter, Bezug nehmend auf aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). 140 Personen aus dem Landkreis Kelheim sind inzwischen wieder genesen.

Montag, 6. April, 15.00 Uhr: Über 400 Corona-Anzeigen in der Oberpfalz

Trotz des sonnigen Wetters hat es in der Oberpfalz wohl nur unwesentlich mehr Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen gegeben als in den Tagen zuvor. Das teilt das Polizeipräsidium Oberpfalz der Presse mit.

Montag, 6. April, 14.24 Uhr: BMW verlängert Produktionsstopp

Wegen der Corona-Pandemie sei "mit einem weiteren Rückgang der Nachfrage auf den weltweiten Automobilmärkten" zu rechnen, teilte BMW am Montag in München mit. Mehr dazu hier: BMW verlängert Produktionsstopp bis 30. April.

Montag, 6. April, 14.21 Uhr: Semester wird nicht auf Bafög angerechnet

Das Sommersemester an den bayerischen Hochschulen wird wegen der Corona-Krise nicht als Semester auf die Regelstudienzeit und das Bafög angerechnet. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Montag bekannt. Lesen Sie hierzu: Semester wird nicht auf Bafög angerechnet

Montag, 6. April, 12.16 Uhr: Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland

Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das sogenannte Corona-Krisenkabinett nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag den Bundesländern. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland"

Montag, 6. April, 7.35 Uhr: Bischöfe über Ostern ohne Gottesdienst

Bayerns Bischöfe haben sich betroffen und traurig darüber gezeigt, das höchste christliche Fest dieses Jahr nicht mit Gottesdiensten feiern zu können. "Wir feiern heuer eine Karwoche im Ernstfall", sagte der ernannte Augsburger Bischof Bertram Meier. "Es geht nicht um liturgisch schöne Riten, auf die wir leider verzichten müssen; es ist wirklich Wüstenzeit - nicht nur für Gläubige, sondern auch für Diakone, Priester und Bischöfe." Lesen Sie hierzu Bischöfe über Ostern ohne Gottesdienst

 

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