Covid-19 Corona-Entwicklungen 11. bis 17. Mai

Sonntag, 17. Mai, 19.13 Uhr: Biergärten öffnen wieder - was jetzt wichtig ist

Gerade im Frühling und im Sommer sind die Biergärten nicht aus Bayern wegzudenken. Die Gastronomie in Außenbereichen darf nun ab Montag, 18. Mai, wieder öffnen. Um das Risiko einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus zu minimieren, gelten für Gäste und Betreiber allerdings zahlreiche Vorgaben.

idowa hat hier für Sie zusammengefasst, was nun möglich ist und was nicht: Das müssen Gäste und Biergarten-Betreiber ab Montag beachten

Sonntag, 17. Mai, 18.28 Uhr: Bayern gegen Schutzschirm-Vorschlag von Scholz

Bayern hat die Pläne des Bundesfinanzministeriums zu einem Milliarden-Schutzschirm für die wegen der Corona-Krise gebeutelten Kommunen scharf kritisiert. Der Vorschlag sieht vor, die Länder an der Finanzierung zur Hälfte zu beteiligen. "Die Vorschläge von Bundesminister Scholz wird Bayern keinesfalls mitmachen", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in München. "Wenn der Bund den Kommunen helfen möchte, darf er das gern tun - eine Zwangsverpflichtung der Länder nach den Regeln des Bundes ohne Absprache ist aber eine Unverschämtheit."

Mehr dazu lesen Sie hier: Scholz will Schutzschirm für Kommunen - Bayern protestiert

Sonntag, 17. Mai, 16.55 Uhr: Schulklasse nach positivem Corona-Test in Quarantäne

Nachdem ein Schüler einer 9. Klasse in Unterfranken positiv auf das Coronavirus getestet wurde, müssen die Klasse sowie mehrere Lehrer in Quarantäne. Der Schüler einer Mittelschule in Bad Brückenau (Landkreis Bad Kissingen) habe am Dienstagabend Erkältungssymptome gezeigt, teilte das Landratsamt Bad Kissingen am Sonntag mit. Ein Test auf Covid-19 sei positiv ausgefallen. Das Gesundheitsamt habe daher für die Schüler sowie für fünf Lehrkräfte, die mit dem Schüler Kontakt hatten, eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

Um die Chancengleichheit unter den Schülern des Prüfungsjahrgangs zu wahren, habe man sich entschlossen, vorerst alle neunten Klassen der Mittelschule ab Montag ausschließlich per Homeschooling zu unterrichten, hieß es in der Mitteilung. Die Abschlussprüfungen seien verschoben worden. Der übrige Schulbetrieb könne wie geplant laufen.

Sonntag, 17. Mai, 16.34 Uhr: Corona-Fälle bei Wiesenhof - kein erneuter Lockdown

Am Wochenende hat das Bayerische Gesundheitministerium über das weitere Vorgehen in Zusammenhang mit den Corona-Infektionen der Mitarbeiter des Geflügelschlachtbetriebes in Bogen entschieden. Es wird vorerst keinen erneuten Lockdown geben. Lesen Sie hierzu Corona-Fälle bei Wiesenhof - kein erneuter Lockdown

Wie das Landratsamt mitteilte, gibt es im Landkreis aktuell 161 Infizierte, 282 Personen wurden offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Verstorben sind bisher 27 Personen aus dem Landkreis. Am Samstag wurde der Tod eines 68-jährigen Landkreis-Bewohners mit Vorerkrankungen bekannt, der in der Universitätsklinik in Regensburg starb. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 53,6. Damit ist der Grenzwert überschritten, ab dem das Robert Koch Institut eine Verschärfung von Maßnahmen geboten sieht.

In der Stadt Straubing liegt die Zahl der bisher bestätigten Infektionen bei 406. 13 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion sind in Behandlung, davon einer auf der Intensivstation.

Sonntag, 17. Mai, 15.38 Uhr: Parteiübergreifende Kritik an Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen

Wegen der Coronavirus-Ausbrüche in Schlachtbetrieben wird über Parteigrenzen hinweg der Ruf nach Konsequenzen laut.

Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, forderte wie der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), Bußgelder bei Arbeitszeitverstößen in Schlachthöfen deutlich anzuheben. "Der Bußgeldrahmen sollte von 15.000 auf 30.000 Euro erhöht werden", forderte Klöckner.

Aussagen weiterer Politiker lesen Sie hier: Kritik an Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen

Sonntag, 17. Mai, 14.21 Uhr: Die Infektionen nach Regierungsbezirken - aktuelle Zahlen

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit sind zum Stand 17. Mai, 10 Uhr diese Fallzahlen nach Regierungsbezirken gegeben (Veränderung zum Vortag in Klammern):

Oberbayern 20.822 (+ 29), Niederbayern 4.618 (+ 2), Oberpfalz 4.974 (+ 25), Oberfranken 3.566 (+ 24), Mittelfranken 4.654 (+ 20), Unterfranken 3.384 (+ 12), Schwaben 3.759 -

Sonntag, 17. Mai, 12.37 Uhr: Mehrere Dutzend Ermittlungen gegen Corona-Betrüger

Bayerische Behörden ermitteln in mehreren Dutzend Fällen gegen Corona-Betrüger. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern verfolgt nach Angaben des Justizministerium inzwischen etwa zwei Dutzend Fälle von Erpressung mit perfiden Schreiben, in denen mit der Veröffentlichung sensibler persönlicher Daten gedroht wird und zusätzlich damit, die ganze Familie mit dem Coronavirus anzustecken. Lesen Sie hierzu Mehrere Dutzend Ermittlungen gegen Corona-Betrüger

Sonntag, 17. Mai, 12.35 Uhr: Zulassungsbeschränkte Studiengänge: Neuer Bewerbungsschluss

Angehende Studenten in Bayern sollen in diesem Jahr coronabedingt mehr Zeit bekommen, ihre Zeugnisse für einen zulassungsbeschränkten Studienplatz einzureichen. Lesen Sie hierzu Zulassungsbeschränkte Studiengänge: Neuer Bewerbungsschluss

Samstag, 16. Mai, 20.02 Uhr: Region Straubing - keine neuen Infektionen in Stadt und Landkreis

Laut Information des Gesundheitsamts wurden am Samstag keine neuen Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 16.05.2020, 9.30 Uhr) 14 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon ein Patient auf der Intensivstation.

Samstag, 16. Mai, 17.06 Uhr: Demos in Regensburg verlaufen friedlich

Die Polizei in Regensburg zieht eine positive Bilanz der Demos am Samstag. Allerdings macht die Symbolik, die bei den Anti-Corona-Demos zu sehen war, klar, aus welchen politischen Millieus einige der Teilnehmer kommen. Lesen Sie mehr hierzu unter Friedliche Demos, fragwürdige Symbole

Samstag, 16. Mai, 16.24 Uhr: Coronavirus-Fallzahlen in Ostbayern im Überblick

Die aktuellen Infektions-Zahlen zum Stand Samstag in ostbayerischen Städten und Landkreisen laut Landesamt für Gesundheit (Veränderung zum Vortag):

Cham 415
Deggendorf 302 (+ 2)
Dingolfing-Landau 204 (+ 2)
Erding 612 (+ 1)
Freising 970
Kelheim 438
Landshut 661 (+ 1)
Landshut Stadt 275 (+ 1)
Regen 193
Regensburg 447
Regensburg Stadt 488 (+ 4)
Straubing Stadt 415 (+ 15)
Straubing-Bogen 525 (+ 33)

Insgesamt sind laut Angaben des Landesamtes für Gesundheit In Bayern sind inzwischen 45 665 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind 2.288 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 39.880 Menschen.

Samstag, 16. Mai, 11.50 Uhr: Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 445 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 15.05.2020). 409 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. 

Samstag, 16. Mai, 9 Uhr: Demos gegen Anti-Corona-Maßnahmen

Bayernweit wollen am Wochenende Kritiker der Anti-Corona-Politik bei rund 70 Demonstrationen in mehreren Städten ihren Unmut kundtun. Eine der größten Veranstaltungen wird heute auf der Münchner Theresienwiese zum Thema "Grundrechte" erwartet, wo die Stadt maximal 1000 Menschen unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und zeitlicher Begrenzung auf zwei Stunden zulässt. Am vergangenen Wochenende hatte es in München, Nürnberg und anderen Städten teils chaotische Demonstrationen Tausender Menschen gegeben.

Samstag, 16. Mai, 8.30 Uhr: Grenzverkehr mit Österreich und der Schweiz erleichtert

Nach wochenlangen Beschränkungen haben Deutschland, Österreich und die Schweiz die Regeln für den grenzüberschreitenden Verkehr gelockert. Seit Mitternacht ist die Einreise in beide Richtungen wieder möglich, wenn man seinen Lebenspartner oder Verwandte besuchen oder an wichtigen Familienanlässen teilnehmen will. Gleiches gilt für Besitzer selbst genutzter Liegenschaften und Schrebergärten sowie von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen, wie das Bundesinnenministerium in Berlin am Freitagabend kurzfristig mitteilte. Ebenso dürfen Menschen einreisen, die Tiere versorgen müssen.

Freitag, 15. Mai, 23.57 Uhr: Wiesenhof-Zahlen lassen Infizierten-Rate ansteigen

Im Landkreis Straubing wurden 282 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 162. Verstorben sind bisher 26 Personen aus dem Landkreis. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 37 (Vortag: 1) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. 35 davon stammen aus der Reihentestung bei Donautal. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 476 Infizierte. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 54,6. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 33 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, einer davon intensiv-medizinisch. Lesen Sie hierzu Corona-Fall Wiesenhof: Das sagt das Ministerium

Freitag, 15. Mai, 20.31 Uhr: Infektionszahlen aus der Stadt Straubing

Durch die 16 Infektionen von Beschäftigten der Firma Wiesenhof beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 406, im Landkreis Straubing-Bogen auf 474. 203 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Im Klinikum Straubing befinden sich 18 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon 1 auf der Intensivstation.

Freitag, 15. Mai, 16.05 Uhr: Corona-Fall Wiesenhof: Das sagt das Ministerium

Die Reihentestung von 1.000 Mitarbeitern von Wiesenhof in Bogen brachte einen Nachweis für 77 Fälle einer Infektion mit Sars-CoV-2. Damit ist die Höchstmarke für Infektionen innerhalb von einer Woche, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner, überschritten. Ein neuerlicher Lockdown für Stadt und Landkreis Straubing-Bogen ist zu verhindern, wenn nachgewiesen wird, dass sich der „Corona-Ausbruch“ lokal eingrenzen lässt.

Zu den Sofortmaßnahmen hieß es vonseiten des Gesundheitsministeriums auf idowa-Anfrage: „Zunächst sind Maßnahmen eingeleitet worden, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Anordnung und Organisation solcher Maßnahmen erfolgen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden, das bayerische Gesundheitsministerium als oberste Landesgesundheitsbehörde ist eingebunden.“ Auf die Frage, ob ein neuerlicher Lockdown auszuschließen sei, erklärte Ministeriumssprecher Jörg Säuberlich: „Eine solche Bestätigung kann derzeit nicht gegeben werden. Die Ermittlungen dauern noch an. Es befinden sich zudem in Deutschland verteilt einzelne Unternehmen der PHW-Gruppe, unter anderem zehn weitere Geflügelschlachtbetriebe. Hierzu liegen derzeit keine Informationen vor.“ Lesen Sie hierzu Corona-Fall Wiesenhof: Das sagt das Ministerium

Freitag, 15. Mai, 14.20 Uhr: Keine bestätigten Neuinfektionen im Landkreis Cham

Wie das zuständige Gesundheitsamt bestätigt, wurden in den vergangenen 24 Stunden im Landkreis Cham keine neuen Infektionen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen. Es bleibt damit bei 418 positiven Fällen seit Ausbruch der Pandemie, 383 Menschen im Landkreis gelten zwischenzeitlich als genesen. Die Zahl der aktiven Infektionen sinkt weiter.

Freitag, 15. Mai, 13.40 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 203 erhöht (Stand: 15. Mai, 10 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz nach der heutigen Lagebesprechung mitgeteilt. 184 der Positiv-Getesteten wurden mittlerweile aus der Quarantäne entlassen. Von den 858 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 792 aus der Quarantäne entlassen.

Freitag, 15. Mai, 12.54 Uhr: Bus voll, Abstand null

Jeder, der Buskind war, kennt das: Schon nach drei Haltestellen ist der Bus voll, wer noch einen einigermaßen guten Stehplatz mit irgendwas zum Festhalten ergattert hat, kann sich freuen. Was im normalen Schulalltag halt irgendwie dazugehört, ist in Zeiten von Corona ein Problem. Lesen Sie mehr dazu hier: Bus voll, Abstand null

Freitag, 15. Mai, 12.03 Uhr: 59 Neuinfizierte bei Wiesenhof bestätigt

Nachdem die Mitarbeiter des Geflügelschlachters Wiesenhof am Standort Bogen auf das Corona-Virus getestet worden sind, liegen nun die Ergebnisse vor. Die Tests auf das Corona-Virus konnten bis Mittwoch abgeschlossen werden. Am heutigen Freitag sind die Ergebnisse bekanntgegeben worden. Von 923 getesteten Personen waren 59 positiv. 35 Personen davon kommen aus dem Landkreis Straubing-Bogen, 16 aus der Stadt Straubing, drei aus Nachbarlandkreisen und fünf aus Tschechien. Rund 150 weitere Mitarbeiter müssen noch getestet werden, die bislang bei den Tests verhindert waren. Damit sind nach jetzigem Stand insgesamt 77 Beschäftigte infiziert.

Freitag, 15. Mai, 12 Uhr: Schwerpunktpraxis in Ergolding wird vorerst stillgelegt

Die Schwerpunktpraxis in Ergolding für mit dem Coronavirus infizierte Personen und Verdachtsfälle mit leichterem Krankheitsverlauf wird nach dem Wochenende wieder geschlossen. Zuletzt war die Zahl der Patienten deutlich gesunken. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit.

Freitag, 15. Mai, 10.12 Uhr: Neue Besuchsregelungen an den Kreiskliniken Bogen und Mallersdorf

An der Klinik Mallersdorf sind angemeldete Besuche ab Samstag, 16. Mai, möglich, an der Klinik Bogen erst ab Montag, 18. Mai, wegen umfangreicherer Vorbereitungen infolge des langen Status als Covid-Zentrum. Das teilten die Kreiskliniken am Freitag mit. Es darf demnach pro Patient und Tag je eine angemeldete Person für maximal eine halbe Stunde zu Besuch kommen. Erforderlich ist eine telefonische Terminvereinbarung zu den nachstehenden Anmeldezeiten, vor Ort außerdem eine schriftliche Registrierung mit Screening und Einweisung in Hygienemaßnahmen.

Das Betreten der Klinik Bogen und der Klinik Mallersdorf ist zudem ausschließlich über den Haupteingang möglich. Mitbringen sollten Besuchspersonen ihren Personalausweis und Alltagsmasken aus Stoff, die bis zur Rezeption getragen werden müssen. Dort erhalten Besucher einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, den sie durchgehend während des gesamten Besuchs aufbehalten müssen und außen nicht berühren dürfen.

Anmeldung für Besuche

  • Klinik Mallersdorf: Anmeldehotline: 08772/981-469 von 10-12 Uhr erreichbar, Besuchszeiten reservierbar für den selben und nächsten Tag, Besuchszeiten ab 16.5. täglich 13-17 Uhr
  • Klinik Bogen: Anmeldehotline: 09422/822-292 von 10-12 Uhr erreichbar, Besuchszeiten reservierbar nur für denselben Tag, Besuchszeiten ab 18.5. täglich 13-17 Uhr

Möglich ist der Besuch grundsätzlich bei allen Nicht-Covid-Patienten und auch bei Covid-Geheilten. Um das Infektionsrisiko für Patienten und Personal weiterhin minimiert zu halten, dürfen Patienten maximal von zwei verschiedenen Personen besucht werden, jedoch nicht gleichzeitig. Nicht möglich ist ein Besuch auf den Stationen, auf denen Covid-Patienten bzw. Verdachtsfälle behandelt werden. Ein Besuch ist außerdem nicht möglich, wenn die vorgesehene Besuchsperson Anzeichen einer Atemwegserkrankung oder eines fieberhaften Infekts innerhalb der letzten 14 Tage hatte. Minderjährige und Besuchspersonen mit Krankheitssymptomen erhalten keinen Zutritt.

Freitag, 15. Mai, 8.18 Uhr: Patientenverfügung angesichts Corona: Was tun?

Viele Menschen fragen sich angesichts der Corona-Pandemie, ob es sinnvoll ist, eine Patientenverfügung zu verfassen. Und was passiert eigentlich bei einer Covid-19-Erkrankung, wenn eine künstliche Beatmung notwendig wird, diese aber bereits über die Patientenverfügung ausgeschlossen wurde? Mehr dazu hier: Patientenverfügung angesichts Corona: Was tun?

Freitag, 15. Mai, 7.21 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim Bisher sind laut Gesundheitsamt im Landkreis Kelheim insgesamt 445 positive Fälle registriert worden, wie das Landratsamt mitteilt. 33 Menschen sind demnach an der Krankheit gestorben (Stand: 14. Mai). 408 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Vorsorglich werden alle Patienten mit verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt weiter mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibe der Patient nach wie vor in einer isolierten Corona-Station und fließe damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamts mit ein. Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis gibt.

Donnerstag, 14. Mai, 21.22 Uhr: Laut US-Forschern mehr als 300.000 Corona-Tote weltweit

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind nach Angaben von US-Forschern weltweit bereits mehr als 300.000 Menschen infolge einer Infektion gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete bis Donnerstagnachmittag (Ortszeit) gut 4,4 Millionen bekannte Infektionen und 300.074 Todesfälle.

Die von der Universität veröffentlichten Infektions- und Todeszahlen sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden. In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO hatte bis Mittwoch rund 4,2 Millionen nachgewiesene Infektionen und knapp 290.000 Todesfälle gemeldet.

Donnerstag, 14. Mai, 21.16 Uhr: Die bundesweiten Zahlen 

Bundesweit sind bis Donnerstagabend über 172.900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden – 900 mehr als am Mittwoch. Mindestens 7.788 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagabend bei 0,75. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Donnerstag gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,88. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Donnerstag, 14. Mai, 19.54 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden heute zwei neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 390, im Landkreis Straubing-Bogen auf 439. 200 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Im Landkreis wurden bisher 277 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 1 (Vortag: 4) neue Infizierungen mit dem Corona-Virus. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 20.

Im Klinikum Straubing befinden sich 26 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon 5 auf der Intensivstation. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 33 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, einer davon intensiv-medizinisch.

Donnerstag, 14. Mai, 18.32 Uhr: Eine Neuinfektion im Landkreis Cham

Im Landkreis Cham wurde eine Neuinfektion bestätigt, die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle liegt deshalb am Donnerstag bei 418. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle liegt weiterhin bei 383.

Zwei Personen werden stationär in Kliniken behandelt, eine davon außerhalb des Landkreises Cham.

Donnerstag, 14. Mai, 15.20 Uhr: ÖPNV rund um Cham wieder nach Sollfahrplan

Ab Montag, den 18. Mai, wird der komplette öffentliche Verkehr in der Region Cham wieder hochgefahren. Alle Züge der Oberpfalzbahn fahren wieder nach Regelfahrplan, auch auf den Nebenstrecken nach Waldmünchen und Lam. Somit gilt wieder reguläre Jahresfahrplan sowohl beim Bus als auch bei der Bahn, es kommen auch wieder die gewohnten Kapazitäten zum Einsatz.

Ausgenommen sind lediglich die grenzüberschreitenden Verbindungen: Die ALEX-Züge verkehren im nationalen Bereich nach Fahrplan, enden aber in Furth im Wald. Von den Einschränkungen betroffen sind auch die grenzüberschreitenden Busse nach Hamry und zum Čerchov. Die gültigen Fahrpläne sind auf der Homepage des Landkreises abrufbar.

Donnerstag, 14. Mai, 10.40 Uhr: Kultur-Neustart ab Pfingsten erwartet

In einer Pressekonferenz hat Ministerpräsident Markus Söder Stellung dazu genommen, wie es für die Künstler und Kulturschaffenden künftig weitergehen soll. Er kündigte dabei an, dass der Rettungsschirm für Kulturschaffende auf 200 Millionen aufgestockt werde und auch Spielstätten, Kinos sowie Vereine und Musikschulen sollen stärker gefördert werden. Mit einer langsamen Öffnung der Kulturszene rechnet Söder ab Pfingsten - allerdings sollen viele Veranstaltungen wohl erst ab Herbst stattfinden. Mehr dazu lesen Sie hier: Kultur-Neustart ab Pfingsten erwartet

Donnerstag, 14. Mai, 10.28 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 445 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 13.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 400 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Donnerstag, 14. Mai, 7.32 Uhr: Schausteller über Auswirkungen von Corona

Ein bayerischer Sommer ohne Volksfest und Dult war bis vor Corona kaum vorstellbar. Durch die Pandemie wurde es Realität: Bis zum 31. August dürfen keine Großveranstaltungen mehr stattfinden. Besonders hart trifft das die Berufsgruppen, die auf den Festen ihren Lebensunterhalt fürs ganze Jahr verdienen. Einer davon ist Robert Scheidacher, Betreiber des "Super-Hupferls". Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: Erstmal keine großen "Hupferl" mehr

Donnerstag, 14. Mai, 7 Uhr: Eine Straubinger Grundschul-Rektorin zur Lage

Seit Montag sind die Viertklässler der Grundschule Sankt Peter in Straubing wieder zurück in der Schule - mit Farbmarkierungen, Einbahnstraßen, Masken auf dem Pausenhof. Rektorin Ursula Urban und Konrektorin Johanna Weiser bereiten gerade Einsatzpläne vor. Während Verbände die Regelungen zum Übertritt kritisieren, haben sie ganz andere Sorgen. Mehr dazu lesen Sie hier: "Schüler haben nun zugewiesenen Platz auf dem Pausenhof"

Mittwoch, 13. Mai, 19.42 Uhr: Das aktuelle Infektionsgeschehen im Landkreis Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts wurden heute fünf neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus im Stadtgebiet auf 388. Im Landkreis Straubing-Bogen, wo heute vier neue Infektionsfälle genannt wurden, liegt die Zahl aktuell bei 438. 195 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen, im Landkreis liegt die Zahl bei 266.

Im Klinikum Straubing befinden sich Stand Mittwochfrüh 19 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, einer davon auf der Intensivstation. Verstorben sind bisher 26 Personen aus dem Landkreis. Zwei Todesfälle waren zuvor irrtümlich der Stadt Straubing zugerechnet worden, so dass diese Korrektur die Todesfälle von 24 auf 26 steigen ließ. Die beiden Todesfälle liegen bereits einige Zeit zurück. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen im Landkreis liegt bei 81 Jahren, 13 der bisher Verstorbenen im Landkreis waren Heimbewohner.

Mittwoch, 13. Mai, 17.58 Uhr: Zahl der Infizierten bei Wiesenhof steigt auf 16

Beim Geflügelschlachter Wiesenhof am Standort Bogen sind Mitarbeiter Ende der vergangenen Woche positiv auf Sars-CoV2 getestet worden. Es wurden Reihentests angeordnet, die bis zum Mittwochabend abgeschlossen werden konnten. Abschlussergebnisse hiervon gibt es noch nicht – aber schon 16 Infizierte.

Mehr dazu lesen Sie hier: 16 bestätigte Fälle von Sars-CoV2 bei Wiesenhof

Mittwoch, 13. Mai, 17.30 Uhr: Landtags-AfD fordert Corona-Untersuchungsausschuss

Die AfD-Landtagsfraktion verschärft ihren Kampf gegen die Corona-Schutzmaßnahmen der Staatsregierung. Der parlamentarische Geschäftsführer Christoph Maier forderte am Mittwoch die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, um "Fehler, Pannen und Verfassungsverstöße parlamentarisch und auf Basis der bayerischen Verfassung aufzuarbeiten". Die AfD begründete ihre Forderung unter anderem damit, ein "internes Gutachten des Bundesinnenministeriums" habe Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Anti-Corona-Maßnahmen geweckt. Das Ministerium hat aber öffentlich schon klargestellt, dass es sich bei dem Papier nur um die "Privatmeinung" eines Mitarbeiters handle.

Große Chancen hat der Antrag nicht: Zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses sind die Stimmen eines Fünftels aller Landtagsabgeordneten nötig - und davon ist die AfD weit entfernt. Die anderen Fraktionen lehnen es seit Beginn der Wahlperiode ab, mit der AfD gemeinsame Sache zu machen.

Mittwoch, 13. Mai, 17.26 Uhr: Tschechiens Regierungschef gegen schnelle Grenzöffnung zu Bayern

Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis will die Grenze nach Deutschland bis Mitte Juni weitgehend geschlossen halten. Die Situation in der Coronavirus-Pandemie sehe in Deutschland - insbesondere in Bayern - "nicht ideal" aus, sagte der Multimilliardär am Mittwoch der Onlineausgabe der Zeitung "Blesk". Deswegen habe man in Tschechien "Probleme" in der Grenzregion um Cheb (Eger) und Domazlice (Taus).

Mittwoch, 13. Mai, 16.48 Uhr: Die aktuellen landesweiten Zahlen 

In Bayern sind inzwischen 45.154 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind 2.231 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Mittwoch um 10 Uhr auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag zuletzt bei 38.770 Menschen.

Mittwoch, 13. Mai, 16.02 Uhr: Teststrecke am Hagen in Straubing vorläufig stillgelegt

Ab dieser Woche gibt es eine Änderung bei den Corona-Tests in Straubing und dem Landkreis Straubing Bogen: Die Teststrecke am Hagen ist vorübergehend stillgelegt. Versorgungsarzt Dr. Wolfgang Schaaf beantwortet in einer aktuellen Pressemitteilung des Landkreises die wichtigsten Fragen dazu.

Die Anzahl der Tests an der Teststrecke sei zuletzt stark zurückgegangen, erklärt Schaaf. Deshalb sei es nun Zeit gewesen, sie vorübergehend stillzulegen – auch, um die dort eingesetzten Freiwilligen zu entlasten: "Dies über einen langen Zeitraum dauerhaft aufrecht zu erhalten, ist nicht einfach." Nach wie vor gäbe es ausreichend Tests in Stadt und Landkreis, beruhigt der Arzt.

Mehr Informationen finden Sie hier: Teststrecke am Hagen vorerst stillgelegt – Tests weiterhin möglich

Mittwoch, 13. Mai, 14.52 Uhr: Extremismus-Experte im Interview zu Corona-Demos

Mehrere Demonstrationen gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus haben am Wochenende für viel Kritik gesorgt. Politiker warnen vor einer möglichen Unterwanderung und Radikalisierung des Protests durch rechte Kräfte und Verschwörungstheoretiker. Eine nicht unbegründete Sorge, wie der Rechtsextremismus-Experte Thomas Witzgall im Interview erklärt. Er war am Samstag selbst in München als Beobachter dabei. Hier spricht er über seine Eindrücke: "Man sollte schon genau hinsehen, wer da mitläuft"

Mittwoch, 13. Mai, 14.49 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Gegenüber dem Vortag haben sich im Landkreis Cham keine Änderungen ergeben. Die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle liegt weiterhin bei 417. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Cham hat in der letzten Kalenderwoche (KW 19) insgesamt 157 Personen getestet. Weitere Tests erfolgen bei niedergelassenen Ärzten. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle liegt bei 383. Zwei Personen werden stationär in Kliniken behandelt, eine davon außerhalb des Landkreises Cham. Die 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner) lag nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit (LGL) im Landkreis Cham heute bei 0,78 (Bayern 9,63).

Mittwoch, 13. Mai, 14.41 Uhr: Reihentestungen an mehreren bayerischen Schlachthöfen

Nach steigenden Zahlen von Corona-Infizierten an einem Schlachthof im Landkreis Straubing-Bogen sollen auch Mitarbeiter anderer Betriebe in Bayern untersucht werden. Das teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in München mit.

Die Zahl der positiven Befunde in der niederbayerischen Firma sei laut Landratsamt auf 14 gestiegen, so der Ministeriumssprecher. Die Tests hierzu seien aber vor der am Dienstag begonnenen Reihenuntersuchung aller 1.000 Mitarbeiter erfolgt. "Klar ist auch: Die Arbeit im Schlachthof selbst führt nicht zu einer besonderen Infektionssituation, vielmehr müssen die Gemeinschaftsunterkünfte in den Blick genommen werden", erklärte der Sprecher weiter.

Mehr Informationen hierzu finden Sie hier: Reihentestungen an mehreren bayerischen Schlachthöfen geplant

Mittwoch, 13. Mai, 12.36 Uhr: Grenzen zu Österreich teilweise schon geöffnet

Die Bundespolizei hat am Mittwoch fünf wegen der Corona-Krise geschlossene Grenzübergänge zwischen Österreich und Bayern wieder geöffnet. "An zwei weiteren Kontrollstellen haben wir die Öffnungszeiten verlängert beziehungsweise bedarfsgerecht angepasst", sagte der Präsident der Bundespolizeidirektion München, Karl-Heinz Blümel, am Mittwoch.

Elf Grenzübergänge seien zudem ab sofort für Land- und Forstwirte wieder passierbar. "Neben der Sicherheit stehen immer auch die berechtigten Belange der Grenzanwohner und der Pendler in unserem Fokus", betonte Blümel.

Mehr dazu lesen Sie hier: Bundespolizei öffnet fünf Grenzübergänge zu Österreich

Mittwoch, 13. Mai, 11.16 Uhr: Bundesregierung beschließt Lockerung der Grenzkontrollen

Die Kontrollen an der deutschen Grenze sollen von diesem Samstag an schrittweise gelockert werden. Auf touristische Reisen ins Ausland sollen die Bundesbürger aber auch in den kommenden Wochen weiter verzichten. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte, enden die Kontrollen zunächst an der Grenze zu Luxemburg in der Nacht zum kommenden Samstag. Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier: Bundesregierung beschließt Lockerung der Grenzkontrollen

Mittwoch, 13. Mai, 9.43 Uhr: 14 bestätigte Fälle bei "Wiesenhof" in Bogen

Beim Geflügelschlachter Wiesenhof am Standort Bogen sind Mitarbeiter Ende der vergangenen Woche positiv auf Sars-CoV2 getestet worden. Das bestätigte das Landratsamt Straubing-Bogen. Am Mittwochmorgen lag die Anzahl der bestätigten Fälle bei 14.

Seit Dienstagmittag läuft am Standort Bogen die Reihentestung der gesamten Belegschaft. Das sind rund 1.000 Mitarbeiter, schätzt der Pressesprecher des Landratsamts, Tobias Welck. Für die Reihentestung wurden direkt vor Ort vier Teststationen eingerichtet. Am Dienstag erfolgten etwa 700 Tests, der Rest wird bis zum Mittwochabend durchgeführt.

Mehr Informationen finden sie hier: 14 bestätigte Fälle von Sars-CoV2 bei Wiesenhof

Mittwoch, 13. Mai, 8.31 Uhr: Thomas Zink zur Lage im DEZ in Regensburg

Mit dem Fall der 800-Quadratmeter-Regel für Ladengeschäfte könnte es für Shopping Center in Ostbayern wieder ein Stück Richtung Normalität gehen. Was bleibt, sind Abstandsregelungen, Kunden-Obergrenzen und OP-Atmosphäre durch die überall präsenten Masken – und es fehlt die Gastronomie. Ein Shopping-Neustart quasi mit angezogener Handbremse. Über die derzeitige Lage im Donaueinkaufszentrum (DEZ) in Regensburg haben wir mit Center-Manager Thomas Zink gesprochen.

Mittwoch, 13. Mai, 8.15 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Bisher sind laut Gesundheitsamt Kelheim im Landkreis insgesamt 441 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: 12.05.). 392 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen, etwa 89 Prozent der bisher Infizierten sind also wieder gesund.

Vorsorglich werden alle Patienten mit verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt weiter mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibe der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließe damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamts mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim, das heißt die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Appell an die Bevölkerung: Inanspruchnahme der Abstrichzentren

Das Landratsamt Kelheim, die Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und die Ilmtalklinik GmbH in Mainburg bitten zudem die Bevölkerung die Corona-Teststationen an den Standorten Mainburg und Kelheim weiterhin in Anspruch zu nehmen. Bislang wurden bereits 998 Personen getestet. Die Testungen an den Abstrichzentren wurden sehr gut angenommen. Auch war zu jeder Zeit ein reibungsloser Ablauf gegeben.

„Es ist von enormer Bedeutung, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises bei grippeartigen Symptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) telefonischen Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen, der dann anschließend über die Durchführung eines Testes für den Patienten entscheidet“, so Dr. Alexander Werner, Leiter des Gesundheitsamts in Kelheim.

Mittwoch, 13. Mai, 8.08 Uhr: 58 Menschen wegen Corona aus Asylbewerberheim verlegt

Wegen einer Reihe von Infektionen mit dem Corona-Virus werden 58 Menschen aus einer Asylbewerberheim in Rosenheim in andere Landkreise verlegt. Nach Angaben der Regierung von Oberbayern vom Mittwoch wurden in der Unterkunft 21 Bewohner positiv getestet. Zusammen mit ihren Familien sollen sie nun in andere Unterkünfte gebracht werden, wo sie in Quarantäne kommen. Anschließend sollen sie wieder nach Rosenheim zurückkehren. Die Asylbewerberunterkunft in der oberbayerischen Stadt steht ebenfalls unter Quarantäne.

Mittwoch, 13. Mai, 7.42 Uhr: Deutsch-österreichische Grenze ab 15. Juni wieder offen

Die wegen der Corona-Pandemie geschlossene Grenze zwischen Deutschland und Österreich soll nach Informationen der österreichischen Nachrichtenagentur APA am 15. Juni wieder vollständig geöffnet werden. Schon ab diesem Freitag werde es an den Grenzen nur noch stichprobenartige Kontrollen geben, bestätigte das Kanzleramt in Wien am Mittwoch der APA. Lesen Sie hierzu Deutsch-österreichische Grenze ab 15. Juni wieder offen

Mittwoch, 13. Mai, 5.47 Uhr: Premiere trotz Corona: Theaterexperiment mit Webcam

Die Schauspieler sitzen mit großem Abstand auf der Bühne, per Videokonferenz kommunizieren sie miteinander: Trotz Corona-Zwangspause feiert in Nürnberg jetzt ein ungewöhnliches Theaterstück Premiere. Regisseurin Andrea Hintermaier nutzt Webcams und die Videokonferenz-Software Zoom, damit die Akteure trotz Distanzregeln in Kontakt treten können - und das Publikum schaut übers Internet dabei zu.

"Wir machen ein Experiment, was künstlerisch überhaupt möglich ist", sagte Hintermaier. "Experiment Tinder" heißt das Stück, das eine Adaption eines geplanten Bühnenstücks über die gleichnamige Dating-App ist. Die Uraufführung im Internet ist am Freitagabend von der Bühne der Nürnberger Tafelhalle aus geplant.

Auch die Münchner Kammerspiele haben kürzlich schon Live-Inszenierungen ins Internet gebracht. Intendant Matthias Lilienthal sieht in diesen Formaten eine Chance in der Krise. Das Ganze sei wie ein großer Workshop im Umgang mit den Internetmöglichkeiten, sagt er. An solchen Formaten müsse man auch nach Corona dranbleiben.

Mittwoch, 13. Mai, 5.01 Uhr: Gemeindetag: Vorgaben zu Schulöffnungen kaum umsetzbar

Der Bayerische Gemeindetag hält die Vorgaben der Landesregierung zur Wiederöffnung der Schulen in der Corona-Krise laut einem Medienbericht für nicht praktikabel. "Gerade kleine Schulen werden ganz schnell nicht mehr ausreichend Räume zur Verfügung haben, um Klassen zu teilen und dann noch den nötigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten", sagte Gemeindetags-Präsident Uwe Brandl (CSU) der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwochausgabe).

Insbesondere Schulen auf dem Land stellten die Pläne vor Probleme. "Wenn das Kultusministerium mehr und mehr Jahrgänge zurück an die Schulen holen will, wird man auf kurz oder lang die Vorschriften lockern müssen - zum Beispiel bei der Anzahl der Schüler, die zusammen in einem Raum lernen dürfen." Derzeit seien die Sicherheitsvorkehrungen aber noch gewährleistet.

Brandl kritisierte auch die Informationspolitik des Kultus- und des Gesundheitsministeriums: "Bevor man irgendwelche Nachrichten in den Äther bläst, wäre es nicht schlecht, sich vorher mit den Spitzenverbänden auszutauschen", sagte er der Zeitung. Viele Informationen seien den Kommunen erst nach der Beschlussfassung mitgeteilt worden. Zudem habe er den Eindruck, dass die Schulöffnung im Kultusministerium "durch die städtische Brille gesehen wurde". Die Mehrheit der Schulen sei aber auf dem Land.

Bis Mitte Juni sollen in Bayern - sofern das Infektionsgeschehen es zulässt - alle Schüler wieder zeitweise in die Schulen zurückkehren. In den Schulen werden dafür die Sitzordnungen in den Klassen geändert, Tische werden auseinandergerückt und Klassen aufgeteilt. Höchstens 15 Kinder sollen pro Gruppe gleichzeitig im Raum sein. Eine Maskenpflicht gibt es im Unterricht nicht, wohl aber auf den Fluren und auf dem Schulhof.

Mittwoch, 13. Mai, 4.54 Uhr: Herrmann will Demos nur an Orten mit viel Platz

Demonstrationen von Gegnern der Maßnahmen zum Eindämmen der Corona-Epidemie sollen in Bayern künftig nur dort erlaubt sein, wo auch genügend Platz für die notwendigen Abstände ist. Darauf wies Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch hin. Derzeit entwickle sein Ministerium zusammen mit den Polizeipräsidien und den Kreisverwaltungsbehörden die Konzepte für Demonstrationen weiter, sagte Herrmann. Und: "Wenn jemand meint, aggressiv und rücksichtslos auftreten zu müssen, werden wir klare Kante zeigen. Daher werden wir die Polizeipräsenz bei Demonstrationen deutlich erhöhen, wo es notwendig ist", so Herrmann.

Und: "Besondere Sorgen bereitet mir, dass zunehmend krude Verschwörungstheoretiker und Extremisten verschiedenster Couleur die Corona-Pandemie für ihre gefährliche Propaganda nutzen. Das zeigt sich bundesweit auf bedenkliche Weise bei Demonstrationen." Vor allem für das bewusste Missachten der wichtigen Corona-Schutzmaßnahmen "unter dem Deckmantel der Meinungs- und Versammlungsfreiheit" habe er "keinerlei Verständnis, gerade wenn unbeteiligte Passanten gefährdet werden", sagte Herrmann.

Jeder Versammlungsteilnehmer könne seine Meinung kundtun, "auch wenn sie noch so abwegig ist." Dafür müsse er aber niemanden gefährden, so der Minister. Es gebe genügend legale Möglichkeiten, seinen Protest auszudrücken. "Jede einzelne Infektion mit dem Coronavirus kann schwerste Komplikationen bis hin zum Tod bedeuten. Das müssen sich die Demonstranten, die sich über die unverzichtbaren Schutzregeln hinwegsetzen, bewusst machen".

Dienstag, 12. Mai, 19.31 Uhr: Zahl der Infizierten im Landkreis Straubing-Bogen sinkt weiter

Im Landkreis Straubing-Bogen wurden bisher laut Angaben des Landratsamtes 259 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen – 194 davon allein in der Stadt Straubing. Die Anzahl der aktuell Infizierten sinkt damit weiter, liegt im Landkreis aktuell bei 149 und bleibt damit weiterhin deutlich unter der Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann.

Im Klinikum Straubing befanden sich Stand heute Morgen 21 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon drei auf der Intensivstation. Auch wurde heute der 24. Todesfall im Landkreis gemeldet – eine 79-jährige Frau, die im Krankenhaus verstorben ist. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis sechs neue Infizierungen mit dem Corona-Virus. Insgesamt gab es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 434 Infizierte – 383 davon allein in der Stadt Straubing. Drei der sechs neuen Fälle haben einen Bezug zu einer weiteren Reihentestung im BRK-Heim Mitterfels.

Dienstag, 12. Mai, 18.24 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus dem Landkreis Cham

Heute wurde ein weiterer Fall der Ansteckung mit dem Coronavirus im Landkreis Cham bestätigt, die Gesamtzahl liegt jetzt bei 417. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle liegt bei 383. In den Sana Kliniken des Landkreises Cham werden zwei Patienten stationär behandelt. Die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner liegt nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit (LGL) im Landkreis Cham bei 2,35 – bayernweit sind es 9,53.

Dienstag, 12. Mai, 18.08 Uhr: Neue Besuchsregeln am Klinikum St. Elisabeth

Das wegen der Corona-Pandemie eingeführte Besuchsverbot im Klinikum St. Elisabeth wird leicht gelockert. Ab Donnerstag, 14. Mai, darf jeder Patient nun täglich einen Besucher für maximal eine halbe Stunde empfangen. Voraussetzung hierfür ist die Einhaltung strenger Vorgaben: Jeder Besucher muss sich registrieren lassen und die Hygienemaßnahmen einhalten. Die Besuche sind täglich ausschließlich in der Zeit von 15 bis 18 Uhr möglich, um 17.30 Uhr ist Einlassende. Das Betreten des Klinikums ist nur über den Haupteingang im ersten Stock möglich. Die Besucher müssen mindestens 16 Jahre alt sein und ihren Personalausweis mitbringen. Zur Minimierung des Infektionsrisikos sollte es immer dieselbe Besuchsperson pro Patient sein. Im Eingangsbereich desinfizieren sich die Besucher die Hände und erhalten einen medizinischen Mund-Nase-Schutz.

Dienstag, 12. Mai, 18.04 Uhr: Über 166 Millionen Euro in Oberpfalz ausgezahlt

Seit dem Startschuss für die Corona-Soforthilfe Mitte März durch das Bayerische Wirtschaftsministerium konnten von der Regierung der Oberpfalz laut eigenen Angaben über 29.000 Anträge aus dem Regierungsbezirk bearbeitet und über 166 Millionen Euro an Soforthilfe zur Auszahlung angewiesen werden. Von den derzeit insgesamt circa 31.300 Anträgen sind damit über 90 Prozent bearbeitet, täglich kommen jedoch immer noch neue hinzu. Bis Ende Juni sind im Soforthilfeprogramm des Freistaats Bayern noch Antragstellungen möglich. Im Soforthilfeprogramm des Bundes mit den höheren maximalen Zuschüssen endet die Frist bereits zum Ende des Monats Mai. Eine weitere positive Entwicklung: die steigende Zahl an sogenannten Rückzahlern – also Unternehmerinnen und Unternehmer, die Corona-Soforthilfe nach einem Antrag zwar erfolgreich bezogen, die Zahlung jedoch unaufgefordert wieder zurücküberwiesen haben, unter anderem weil die Liquiditätslücke oder der erwartete finanzielle Schaden insgesamt kleiner ausfielen, als zunächst angenommen. Insgesamt wurden in über 200 Fällen bereits über 2 Millionen Euro an die Staatsoberkasse Bayern zurückgezahlt. 

Dienstag, 12. Mai, 15.20 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat auch heute aktuelle Zahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach sind in Bayern bislang 44.933 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Davon gelten laut LGL 38.400 als genesen. Die Zahl der Todesopfer liegt bei 2.202, wobei hier gleichermaßen Personen gezählt werden, die mit und an SARS-CoV-2 gestorben sind.

Dienstag, 12. Mai, 13.58 Uhr: Acht bestätigte Fälle von Sars-CoV2 bei Wiesenhof

Beim Geflügelschlachter Wiesenhof am Standort Bogen sind acht Mitarbeiter Ende der vergangenen Woche positiv auf Sars-CoV2 getestet worden. Das bestätigte das Landratsamt Straubing-Bogen am Dienstag.

Seit 13 Uhr läuft am Standort die Reihentestung der gesamten Belegschaft. Das seien rund 1.000 Mitarbeiter, schätzt der Pressesprecher des Landratsamts, Tobias Welck. Aufgrund dieser großen Zahl werden die Tests auch noch am Mittwoch stattfinden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 12. Mai, 12.45 Uhr: Ärztliches Bürgertelefon in Landshut wird stillgelegt 

Mit dem stetigen Abflachen der Corona-Infektionszahlen ist in den vergangenen Tagen und Wochen auch das Anrufer-Aufkommen des ärztlichen Bürgertelefons, das von Stadt und Landkreis Landshut organisiert worden ist, deutlich zurückgegangen. Deshalb werden die Telefonnummern ab sofort nicht mehr bedient. Bürgerinnen und Bürger, die konkrete Symptome zeigen beziehungsweise in direktem Kontakt mit einer Person standen, die sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert hat, werden gebeten, sich wieder an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 zu wenden.

915 Corona-Indexfälle sind in Stadt und Landkreis Landshut seit Beginn des Infektionsgeschehens festgestellt worden – davon sind 779 Infizierte bereits wieder genesen. 35 Personen sind verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit einer Covid19-Erkrankung möglich ist. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2.611. Leicht steigende Zahlen dagegen bei den stationär behandelten Personen: Momentan werden in den regionalen Krankenhäusern 35 Patienten mit einer Corona-Infektion auf eigenen Stationen behandelt. Hinzu kommen sechs Personen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Dienstag, 12. Mai, 11.03 Uhr: Großer Informationsbedarf in Corona-Zeiten

Infografik: Großer Informationsbedarf zu COVID-19 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista 

Zum Coronavirus herrscht derzeit ein großer Informationsbedarf. Laut einer aktuellen Umfrage der Datenanalysten von statista in Deutschland, Großbritannien und den USA wünscht sich ein großer Teil der Befragten vor allem mehr Informationen zu Coronavirus-Tests. Darüber hinaus wünschen sie Verbraucher mehr Infos zu aktuellen Richtlinien fürs Reisen, zu Gesundheitsrisiken und wie man sich verhalten sollte, wenn man bei sich selber COVID-19-Symptome feststellt. 

Dienstag, 12. Mai, 10.11 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Im Landkreis Kelheim gibt es nur wenige Veränderungen: Die Zahl der positiven Corona-Fälle liegt nach wie vor bei 441, die Zahl der Todesfälle ist mit 33 ebenfalls gleichgeblieben. Dafür ist die Zahl der Personen, die wieder als genesen gelten, auf 369 angestiegen.

Dienstag, 12. Mai, 9.33 Uhr: Viele Unternehmen erwarten Umsatzrückgang

Für dieses Jahr erwarten über 83 Prozent der Unternehmen aus der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sinkende Umsätze. Das geht aus einer Umfrage der Arbeitgeberverände bayme vbw hervor. Im Schnitt befürchten die Unternehmen demnach ein Minus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Die Corona-Epidemie hat bereits jetzt drastische und nachhaltige Konsequenzen für die Geschäftstätigkeit unserer Betriebe. Deshalb nutzen sehr viele Unternehmen die Möglichkeit der Kurzarbeit sowie der flexibleren Arbeitszeitregelungen“, so bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die Kapazitätsauslastung sei so schlecht wie zuletzt während der Wirtschaftskrise 2009.

Dienstag, 12. Mai, 8.09 Uhr: Kabinett berät erneut über Corona-Krise

Das bayerische Kabinett berät heute ab 10 Uhr über die nächsten Schritte in der Corona-Krise. Ein Thema dürfte sein, wie verhindert werden kann, dass Demonstrationen gegen Anti-Corona-Maßnahmen derart aus dem Ruder laufen wie am Wochenende. Unter anderem in München und Nürnberg hatten Tausende Menschen demonstriert, Abstands- und andere Regeln zum Schutz der gesamten Bevölkerung wurden dabei nicht eingehalten.

Über die Ergebnisse der Kabinettssitzung wollen anschließend Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) informieren. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist bei der Pressekonferenz nicht mit dabei - er hatte schon vergangene Woche angekündigt, die Auftritte nun verstärkt den Ministern zu überlassen.

Montag, 11. Mai, 19.10 Uhr: Hunderte protestieren gegen Corona-Maßnahmen

Auch in Niederbayern kam es am vergangenen Wochenende zu Demonstrationen in Zusammenhang mit der Coronapandemie. Die meisten Versammlungen verliefen laut Bilanz des Polizeipräsidiums Niederbayern ohne Zwischenfälle.

In Passau fanden am Samstag und am Sonntag Versammlungen statt. Eine Versammlung am Klostergarten war für Samstag mit 50 Teilnehmern angemeldet. An der Versammlung nahmen jedoch etwa 250 Personen teil, etwa 90 Teilnehmer dieser Versammlung einen Aufzug durch. Gegen den Versammlungsleiter wurde eine Anzeige nach dem Versammlungsgesetz erstellt. Zeitgleich fand eine weitere Demonstration mit etwa 40 Teilnehmer statt, die ohne Zwischenfälle verlief. Die am Sonntag, 10.05.2020, am Domplatz durchgeführte Versammlung mit etwa 20 Teilnehmern verlief problemlos. Eine Demonstration in Landshut in der Altstadt mit etwa 50 Teilnehmern am Samstag verlief ohne Zwischenfälle, ebenso eine Demonstration in Deggendorf am Samstag am Oberen Stadtplatz mit etwa 50 Teilnehmern.

In Straubing fanden am Freitag und am Samstag Versammlungen statt. Am Freitag eine angemeldete Versammlung am Theresienplatz mit etwa 50 Teilnehmern. Am Samstag, kam es am Theresienplatz zu einer nicht angezeigte Versammlung mit etwa 15 Teilnehmern. Der Versammlungsleiter wollte seine Personalien zunächst nicht angegeben.

Montag, 11. Mai, 18.50 Uhr: Keine bestätigten Infektionen in Straubing

Laut Information des zuständigen Gesundheitsamts wurden am Montag keine neuen Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Die Zahl der bisher bestätigten Infektionen mit Sars-CoV2 liegt weiter bei 379.186 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Das Gesundheitsamt erfasst bei dieser Zahl der Genesenen lediglich die Personen, die bis einschließlich 8. Mai offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Im Klinikum Straubing befinden sich 17 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon fünf auf der Intensivstation. In der Stadt Straubing sind zwei weitere Menschen verstorben, die zuvor positiv auf Sars-CoV2 getestet worden sind. Es handelt sich um zwei Personen im Alter von 77 beziehungsweise 82 Jahren.

Montag, 11. Mai, 18.30 Uhr: Zahl der Infizierten im Landkreis Straubing-Bogen sinkt weiter

Im Landkreis wurden bisher 249 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten als gesund. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist weiter sinkend und liegt bei 154. Die Zahl der Genesenen liegt deutlich höher als die der aktuell Infizierten. 23 Bisher sind 23 Menschen aus dem Landkreis Straubing-Bogen verstorben, bei denen zuvor eine Infektion mit Sars-CoV2 bestätigt wurde.

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Landkreis sechs Menschen positiv auf das vermeintlich neuartige Virus getestet. Insgesamt gibt es im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 428 Infizierte.

Drei der sechs neuen Fälle haben einen Bezug zu einer weiteren Reihentestung im BRK-Heim Mitterfels. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 16.

Montag, 11. Mai, 17.30 Uhr: Lesen nur mit Mundschutz in der Stadtbibliothek Freising

Ab Mittwoch öffnet die Stadtbibliothek Freising wieder ihre Türen. Vorerst gelten folgende eingeschränkte Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr. Zur Medienrücknahme steht weiterhin ausschließlich die Medienrückgabeklappe rechts vom Haupteingang zur Verfügung. Das Tragen einer Mund-Nase-Maske ist Pflicht für alle Besucher, die die Bibliothek betreten möchten. Maximal dürfen sich 30 Menschen in der Bibliothek aufhalten.

Montag, 11. Mai, 17.01 Uhr: Landesamt meldet 44.714 Coronavirus-Fälle, davon 38.080 genesen

In Bayern sind inzwischen 44.714 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind 2.170 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 38.080 Menschen.

Montag, 11. Mai, 16.59 Uhr: Sozialgericht verschiebt Beitragszahlung für Betrieb in Not

Wenn die Corona-Krise und die Nachforderung von Sozialversicherungsbeiträgen ein Unternehmen bedrohen, muss sich der Staat gedulden. Entsprechende Forderungen aktuell durchzusetzen, erscheine unbillig, erklärte das Bayerische Landessozialgericht am Montag und gewährte dem betroffenen Fitnessstudio einstweiligen Rechtsschutz. Lesen Sie hierzu Sozialgericht verschiebt Beitragszahlung für Betrieb in Not

Montag, 11. Mai, 16.30 Uhr: Sportanlagen unter strengen Auflagen wieder geöffnet

Ab Montag, den 11. Mai, sind Sportanlagen in Bayern für den Trainingsbetrieb von Individualsportarten wieder geöffnet. Vereine und Einzelsportler müssen allerdings strenge Hygiene-Auflagen einhalten – von Trainings-Normalität noch keine Spur. Verschiedene Landkreise in Ostbayern haben bereits Pressemitteilungen zu der Wiedereröffnung veröffentlicht, in denen sie sich auf die Vorgaben der vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung berufen. Demnach ist Sport in den Außensportanlagen nun wieder erlaubt – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Welche das sind, lesen Sie hier: Sportanlagen in Ostbayern: Das sind die Auflagen.

Montag, 11. Mai, 15.10 Uhr: Länderbahn kehrt zum Normalbetrieb zurück

Mit der schrittweisen Lockerung kehrt auch in den Netzen der Länderbahn wieder mehr Normalität zurück. „Ab dem kommenden Montag erwarten wir mit dem dann ausgeweiteten Schulbetrieb in Sachsen und Bayern einen weiteren Anstieg der Fahrgastzahlen“, sagt Länderbahn-Geschäftsführer Wolfgang Pollety. Aus diesem Grund sollen ab dem 18. Mai wieder nahezu alle Züge des innerdeutschen Verkehrs in Sachsen und Bayern nach dem normalen Fahrplan fahren. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

Montag, 11. Mai, 14.15 Uhr: Handel wieder komplett offen: Kunden noch zurückhaltend

Menschen in Bayern dürfen wieder überall einkaufen - doch ihre Lust auf Shoppingtouren hält sich noch in Grenzen. "Wir lagen bei Umsatz und Frequenz in etwa bei 50 Prozent dessen, was an einem normalen Montag wäre", sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann am Montagmittag. Inzwischen dürfen in Bayern wieder alle Geschäfte öffnen. Am Montag waren insbesondere noch Warenhäuser, Einkaufszentren und große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche hinzugekommen.

Ohlmann zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. "Wir hatten mit einem noch verhalteneren Anlauf gerechnet", sagte er. Die Messlatte habe sehr tief gelegen. Bei einzelnen Geschäfte habe es durchaus Menschen gegeben, die auf die Eröffnung gewartet hätten, ihm sei aber nicht bekannt, dass es längere Schlangen oder einen Kundenansturm gegeben habe.

Alles in allem sei der Montag "kein Grund, vor Freude in die Luft zu springen" gewesen, sagte Ohlmann - aber immerhin ein Vitaminstoß für die Branche, die nun darauf hofft, dass sich die Stimmung der Kunden wieder normalisiere. Zu viele seien noch im Krisenmodus und die Maske tue ein übriges, dass keine große Shoppinglust aufkomme. Ohlmann hofft nun auf die Öffnung der Gastronomie als nächsten Schritt, der auch den Einzelhandel voranbringen werde. Dies sei auch nötig: "Über vielen Geschäften kreist der Pleitegeier", warnt Ohlmann. Bisher sei eine Insolvenzwelle ausgeblieben. Ob sie noch komme, würden die nächsten Monate zeigen.

Montag, 11. Mai, 13.43 Uhr: Busunternehmen demonstrieren für Hilfen und Öffnung

Die bayerischen Reisebusunternehmer wollen für Finanzhilfen und die Erlaubnis demonstrieren, den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Am Dienstagmorgen soll dazu ein Korso aus 50 Reisebussen beim bayerischen Wirtschaftsministerium vorfahren, wie der Landesverband der Branche am Montag mitteilte. Mehr seien nicht genehmigt worden, sagte Geschäftsführer Stephan Rabl. Es habe aber noch zahlreiche weitere Anmeldungen gegeben.

Die Busunternehmern beklagen, dass sie durch die Einschränkungen in der Corona-Krise "seit acht Wochen ohne jegliche Einnahmen und immer noch ohne eine Perspektive auf Lockerungen" seien. Sie fordern nun finanzielle Hilfen und eine "baldige Öffnung des Reisebusverkehrs" parallel zur Hotellerie.

Der Verband beschreibt die Lage der Unternehmen dramatisch: "Tausend familiengeführte Betriebe stehen allein in Bayern vor einem Scherbenhaufen." Die komplette Flotte stehe still, Neubuchungen blieben aus, während Kundengelder zurückgezahlt werden müssten und die Fahrzeuge weiter Kosten verursachten. Die bisher aufgelegten Hilfen reichten "bei weitem nicht aus".

Montag, 11. Mai, 13.34 Uhr: Knabenchöre: Sorgen wegen fehlender Konzerte und Probe

Große deutsche Knabenchöre fürchten in der Corona-Pandemie um den Fortbestand vieler Ensembles. Wenn Proben, Gesangsunterricht und Konzerte wegen des Corona-Shutdowns noch länger ausfielen, seien die Chöre in ihrer Existenz bedroht, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Aufruf, der von den Augsburger Domsingknaben, dem Dresdner Kreuzchor, den Regensburger Domspatzen, dem Tölzer Knabenchor und dem Windsbacher Knabenchor unterzeichnet wurde. Man brauche dringend klare Rahmenbedingungen und einen Zeitplan für die Wiederaufnahme des Probe- und Konzertbetriebs, selbstverständlich mit den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen.

"Schon in normalen Zeiten belegen die traditionsreichen Ensembles eine kleine, aber feine Nische innerhalb der Klassikbranche", heißt es in dem Schreiben weiter. Viele gehörten zu den Spitzenensembles der Klassikbranche und musizierten auf Profi-Niveau. In der Krise zeige sich aber, wie zerbrechlich dieses Kulturgut sei, dessen Tradition bis weit ins Mittelalter zurückreiche.

Viele Knabenchöre überbrückten die Zeit ohne Auftrittsmöglichkeiten mit viel Kreativität, die aber online an ihre Grenzen komme. Auch Proben übers Internet seien kein Ersatz für normale Chorproben. Zudem kämpften die Chöre mit großen finanziellen Einbußen. "Auch wenn der Schulbetrieb langsam wieder aufgenommen wird, gibt es bisher keine politische Aussage oder Entscheidung darüber, wann Proben in kleinen Gruppen und oder gar mit dem ganzen Ensemble wieder möglich sein werden", bemängelten die Chöre. Bundesweit gibt es dem Schreiben zufolge rund 30 Knabenchöre. Das Besondere: Die Buben singen auch Sopran- und Altstimmen. Nach dem Stimmbruch wechseln sie in das Tenor- und Bassfach oder scheiden aus.

Montag, 11. Mai, 12.49 Uhr: Blasmusiker: "Hälfte der Vereine hat Existenzsorgen"

Die Corona-Krise und der Ausfall von Veranstaltungen setzen den Blasmusikvereinen im Freistaat zu. "Das Geld fehlt hinten und vorne. Die Hälfte der Vereine hat Existenzsorgen", sagte Peter Winter, Präsident des Bayerischen Blasmusikverbands, dem "Main-Echo" in Aschaffenburg. Während Einnahmen durch ausgefallene Feste und Konzerte fast komplett weggebrochen seien, blieben beispielsweise Kosten für Dirigenten, Ausbilder, Technik und Instrumente bestehen.

Die Musikvereine forderten deshalb dringend Lockerungen. "Wenn die Biergärten demnächst aufmachen, dann muss auch die Musik spielen dürfen. Das lässt sich so einrichten, dass die Corona-Regeln eingehalten werden", so Winter. Proben in Kleingruppen, Einzelunterricht in Musikheimen und Standkonzerte seien auch mit eineinhalb Metern Abstand realisierbar.

Trotz aller Einschränkungen würden ausfallende Orchesterproben und Unterrichtsstunden aber nicht dafür sorgen, dass der Nachwuchs die Begeisterung für die Blasmusik verliere, sagte Winter. "Wer mit Leidenschaft Musikant ist, lässt sich auch von Corona nicht von seinem Weg abbringen."

Montag, 11. Mai, 12.45 Uhr: Zahl der Neuinfektionen pro Woche im Landkreis Deggendorf auf 7,5

Die sogenannte Sieben-Tage Inzidenz bei Sars-CoV2 liegt im Landkreis Deggendorf offenkundig weit unter dem Grenzwert. Nach dem Berechnungsschema des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 7,5. Der Grenzwert, ab dem das RKI wieder schärfere Beschränkungen empfehlen würde, liegt bei 50. Aktuell gibt es laut dem zuständigen Gesundheitsamt 67 aktive Infektionen, seit dem epidemischen Auftreten hatte es insgesamt 282 Fälle gegeben, in denen Sars-CoV2 bei Menschen nachgewiesen wurde. 205 Menschen sind zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen und gelten als gesund, zwölf Menschen, bei denen Covid-19 festgestellt worden war, sind später verstorben.

Montag, 11. Mai, 12.42 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Am Montag sind zwei weitere Coronavirus-Fälle im Landkreis Cham bestätigt worden, wie das Landratsamt Cham mitteilt. Die Gesamtzahl liegt demnach mittlerweile bei 416. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle hat sich auf 393 erhöht. In den Sana Kliniken des Landkreises Cham werden zwei Patienten stationär behandelt. Es gab keine weiteren Todesfälle mit oder an Covid-19. Die 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit im Landkreis Cham bei 1,56 (Bayern 9,2).

Montag, 11. Mai, 12.00 Uhr: 84 Prozent der Covid-19-Fälle in der Region Landshut gelten als genesen

Zwischenzeitlich zählen knapp neun von zehn Mencshen in der Region Landshut, bei denen Sars-CoV2 nachgewiesen wurde, zu den Genesenen. Der Anteil liegt bei etwa 84,5 Prozent, wie aus einer Veröffentlichung des zuständigen Gesundheitsamts hervorgeht – Tendenz steigend. Insgesamt 915 Fälle sind seit Ausbruch der Epidemie nachgewiesen worden, 773 Menschen haben die Krankheit überstanden oder hatten keine Krankheitssymptome. 35 Menschen, bei denen eine Covid-19-Erkrankung nachgewiesen worden war, verstarben später. In den Krankenhäusern der Region Landshut werden derzeit 28 Patienten behandelt, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit Sars-CoV2 besteht. Fünf weitere werden unter ähnlichen Vorzeichen auf der Intensivstation behandelt.

Montag, 11. Mai, 11.20 Uhr: ifo: Corona trifft Arbeitsmarkt in Bayern hart

Ausgerechnet die beiden Musterschüler in Sachen Arbeitslosigkeit könnten von der Corona-Krise am härtesten getroffen werden. In Bayern und Baden-Württemberg hat laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts bereits rund ein Fünftel der Unternehmen beschlossen, Jobs abzubauen. Konkret gaben 22 Prozent der befragten Betriebe in Baden-Württemberg und 20 Prozent in Bayern an, einen Beschäftigungsabbau bereits beschlossen zu haben. Mehr dazu lesen Sie hier: Ifo: Corona trifft Arbeitsmarkt in Bayern hart

Montag, 11. Mai, 9.21 Uhr: Corona-Krise könnte Impfbereitschaft fördern

Die Corona-Pandemie zeigt, was passiert, wenn wir Viren schutzlos ausgeliefert sind. Bei Protest-Demos gehen derzeit dennoch auch Impfgegner auf die Straße. Generell dürfte die Impfbereitschaft im Zuge der Krise aber zunehmen, vermuten Experten. Nach Ansicht von Bernd Harder von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften könnte die Corona-Krise Impfskeptiker aber eher dazu bewegen, künftig mehr auf Schutzimpfungen zu vertrauen. "Weil sie sehen, wie eine Welt ohne Impfen aussehen könnte." Mehr dazu lesen Sie hier: Experten: Corona-Krise könnte Impfbereitschaft fördern

Montag, 11. Mai, 8.44 Uhr: Corona-Lockerungen gehen in die nächste Runde

Mit der neuen Woche ergeben sich für die Menschen in Bayern wieder mehr Freiheiten und Möglichkeiten zum Zeitvertreib: Alle Geschäfte, Museen und Zoos dürfen nach der coronabedingten Zwangspause wieder öffnen. Sämtliche Schüler, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen oder die vierte Klasse besuchen, dürfen - oder müssen - zudem zurück an die Schulen. Hier finden Sie eine Übersicht.

Montag, 11. Mai, 08.14 Uhr: BMW fährt Produktion in Dingolfing wieder hoch

BMW fährt seine Produktion schrittweise wieder hoch. Ab dem heutigen Montag wird auch in Dingolfing wieder gearbeitet. Die Fahrzeugproduktion soll dabei zunächst einschichtig anlaufen. Mehr dazu lesen Sie hier: BMW-Werk fährt Produktion wieder hoch

 

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