Aufgriff in Furth 28 syrische Migranten unerlaubt eingereist

Die Bundespolizei registrierte am Mittwoch 28 unerlaubte Einreisen in Furth im Wald. Foto: Bundespolizei

Bundespolizisten haben am Mittwoch in Furth im Wald 28 Syrer bei der unerlaubten Einreise erwischt. Bereits im ersten Zug aus Prag kam es zu einem Großaufgriff von 14 Migranten. Zwei Syrer versuchten in einem zweiten Anlauf, zu Fuß nach Deutschland zu gelangen. Einen 22-Jährigen zeigten die Beamten wegen Einschleusens von Ausländern an.

Eine Streife entdeckte gegen 0.20 Uhr zwei Personen am ehemaligen Grenzübergang Schafberg, die zu Fuß unterwegs waren. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen die Syrer ein Einreiseverbot vorlag. Beide hatten bereits am Montag versucht, mit den grenzüberschreitenden Zügen aus Prag nach Deutschland zu gelangen. Vergeblich, denn die Beamten schoben die Männer zurück nach Tschechien. Doch auch der zweite Versuch scheiterte. Die Personen mussten abermals zurück nach Tschechien.

Gegen 8.30 Uhr griffen die Bundespolizisten im ersten Zug aus Prag 14 Syrer ohne gültige Grenzübertrittspapiere auf. Im Laufe des Tages stellten die Bundespolizisten noch weitere zwölf unerlaubte Einreisen in den grenzüberschreitenden Zügen fest.

Dabei erwischte die Grenzpolizeigruppe Furth im Wald einen in Deutschland lebenden Syrer, als er seinen illegal einreisenden Bruder im Zug begleitete. Das zuständige Bundespolizeirevier leitete gegen den 22-Jährigen Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den Mann auf freien Fuß.

Die Further Bundespolizisten zeigten die Migranten wegen unerlaubter Einreise an. Das Jugendamt Cham nahm einen Jugendlichen in Obhut. Bei den anderen Migranten wurde eine Zurückschiebung bereits durchgeführt oder sie ist geplant.

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