Es steht außer Frage, dass das gesamte "Klassenzimmer unter Segeln-Projekt" etwas ganz Besonderes ist. Doch die Atlantiküberquerung war für Romy Stetter und ihre Bordkollegen sicherlich eines der unvergesslichen Glanzlichter.

"Obwohl viel sicherer, als in allen Zeiten vor uns, hier draußen könnte uns so schnell niemand helfen, darum haben wir für alle Fälle Manfred, einen Schweizer Arzt für die Etappe mit an Bord. Aber im Vergleich zu den Ersten, die diese Fahrten machten, den früheren Entdeckungsreisenden, in deren Kielwasser wir segeln, haben wir doch den Vorteil, nicht völlig blind ins Unbekannte zu segeln", merkt Romy an. Mit GPS, genauen Karten und Wetterberichten und einer ziemlich genauen Vorstellung davon, wann wieder Land in Sicht ist, machte sich die Thor-Crew auf den Weg über den Atlantik - wohlwissend, dass die Vorräte reichen und nicht nur aus brackigem Wasser, altem Fisch und feuchtem Zwieback bestehen. "Aber in der Einsamkeit hier draußen, erahnt man, warum Mannschaften meuterten und andere Schiffe nie nach Hause kommen", philosophiert die 15-Jährige.

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