Drei Wochen dürfte der russische Präsident Wladimir Putin Zeit haben, um die Hintergründe des Giftanschlages auf Alexej Nawalny aufzuklären.

Zwar hat die EU bisher jeden Eindruck vermieden, ein Ultimatum zu stellen. Und außerdem will die Gemeinschaft, sagte ein Sprecher der EU-Kommission, zunächst das Ergebnis der russischen Ermittlungen abwarten, ehe man über Sanktionen diskutierte. Aber in genau drei Wochen treffen sich die EU-Staats- und Regierungschefs zu einem Sondergipfel - möglicherweise sogar physisch in Brüssel. Dass dann das Thema "Sanktionen gegen Russland" auf der Tagesordnung steht, scheint bereits klar.