Auf der A3 bei Regensburg Mit Blüten und Gras in die Polizeikontrolle

Das sichergestellte Falschgeld. Foto: VPI Regensburg

Die Regensburger Verkehrspolizei hatte am gestrigen Donnerstag auf der Autoahn A3 den richtigen Riecher. Bei Nittendorf hatten sie ein Auto aus der Slowakei angehalten. Mit an Bord des Autos: Falschgeld und Drogen.

Am Donnerstag kontrollierten Fahnder der Verkehrspolizei Regensburg auf der A3 gegen 8 Uhr ein slowakisches Auto, das mit zwei Männern besetzt war. Das Fahrzeug war in Richtung Nürnberg unterwegs und wurde an der Anschlussstelle Nittendorf angehalten.

Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Beamten eine Tasche mit Falschgeld in mittlerer dreistelliger Höhe in 10 Euro-Noten. Dabei handelt es sich um veränderte Banknotenabbildungen, zu denen auch sogenannte „Prop Copy“ oder auch „Movie-Money“ Noten gehören. Die Noten weisen in der Regel keine Imitation der Sicherheitsmerkmale auf und können daher leicht durch die Prüfmethode „Fühlen-Sehen-Kippen“ als falsch identifiziert werden. "Die Mehrzahl solcher Stücke wird dennoch als grundsätzlich im Zahlungsverkehr verwechselbar eingestuft", erklärt ein Polizeisprecher. Veränderte Banknotenabbildungen seien daher "kein Spielgeld“. 

Zudem wurde eine geringe Menge Marihuana sichergestellt. Der Beifahrer, ein 46-jähriger Slowake, wurde festgenommen und noch am selben Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der Geldfälschung. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der Fahrer musste seine Fahrt ohne seinen Begleiter fortsetzen.

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