Der Aufschrei war groß, als die eigens gegründete Bundesgesellschaft für Endlagersuche, beziehungsweise das zuständige Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit eine Karte präsentierten, welche die geologisch denkbaren Standorte für ein deutschlandweites Atommüllendlager umfasste. Der Landkreis Dingolfing-Landau war wie der gesamte Regierungsbezirk Niederbayern nicht ausgeschlossen worden und in der Kommunalpolitik wurde eine Welle der Panik losgetreten.

Aus der breiten Öffentlichkeit verschwunden, schwelte die Endlagersuche in den vergangenen Monaten jedoch in verschiedensten Gesprächsrunden weiter und jedes denkbare Gebiet suchte eifrig nach Argumenten, die einen Ausschluss aus dem Prozess nahelegen sollten. In diesem Zuge informierte auch Landrat Werner Bumeder über den aktuellen Sachstand im Rahmen der öffentlichen Diskussionsrunden und der nichtöffentlichen Fachgespräche der niederbayerischen Kommunalpolitik.