Aschenbrenner-Gelände Der Mann, der den 46-Tonnen-Abbruchbagger steuert

Mit dem Greifarm des Baggers konnte der Turm erreicht werden. Foto: Reimer

"Gebaut für die Ewigkeit - na fast", lacht Andreas Feigl aus der Kabine seines Baggers. Der 29-Jährige ist "Kommandant" der grün lackierte 46-Tonnen-Abbruch-Baumaschine, die für die Sonderaufgaben am ehemaligen Aschenbrenner-Gelände eingesetzt wird.

Am Dienstag war der Abbruch des Trafohauses dran.

Die klimatisierte Fahrerkabine hat Ähnlichkeit mit einem Hubschraubercockpit. Zwei Fußpedale, Steuerhebel, zwei Joysticks mit Schaltern, digital werden alle Fahrzeugparameter angezeigt - und die Kabine ist blitzblank sauber.

Er hat sogar einen Staubbesen in der Kabine. "Jeder Maschinenführer der Metz Erdbau GmbH hat ein eigenes Fahrzeug zugewiesen bekommen", sagt Feigl, der an der Baustelle die Aufgabe des Poliers übernimmt.

"Wenn man acht bis neun Stunden im Bagger arbeitet, wollen ich und meine Kollegen nicht im Schmutz sitzen. Sie möchten doch auch nicht in einem staubigen Büro brüten", sagt er.

 

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