Artgerecht und nachhaltig? Regensburger Mensa bietet Burger aus Insekten an

Der Beat Burger besteht zu einem Drittel aus Insektenfleisch. Daher auch der Name: Beat steht für Bug Meat. Foto: Gayer Fotografie

Am Dienstag konnten die Gäste des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz möglicherweise ein Stück Zukunft schmecken: Auf dem Speiseplan in der Mensa stand der Beat Burger, der laut Angaben des Herstellers zu 33,5 Prozent aus Buffalo-Insekten besteht.

Max Kultscher, Mitgründer der Bugfoundation GmbH, die den Burger an das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz geliefert hat, sagt zur Aktion: "Unser Beat Burger ist (...) eine nachhaltige Alternative zum konventionellen Rindfleischpatty. Insbesondere Studierende sind offen für neue und innovative Lebensmittel." Markus Bauer, Produktentwickler beim Studentenwerk, ist von der Idee des aus seiner Sicht nachhaltigeren Burgers überzeugt: "Auch in Zeiten von Corona entwickeln wir unseren Speiseplan unermüdlich weiter. Mit dem Beat Burger bieten wir erstmals einen Burger auf Insektenbasis an."

Nach Angaben seiner Entwickler ist der Beat Burger nachhaltig und artgerecht produziert, außerdem soll er ist besonders gesund sein: Reich an Calcium, Proteinen und ungesättigten Fettsäuren. Die Buffalo-Insekten seien die einzige tierische Proteinquelle in dem Burgerpatty, weshalb er eine Alternative für Ento-Veganer wie auch Flexitarier darstelle. Als Ento-Veganer werden Menschen bezeichnet, die sich nahezu ohne tierische Produkte ernähren und ausschließlich Insekten als Proteinquelle nutzen. Die Bugfoundation verzichtet nach eigenen Angaben bei der Zusammensetzung des Burgers auf Soja, was dessen Produktion nachhaltiger machen soll. Nach Herstellerauskünften sind die Buffalo-Insekten 28 Mal effizienter als Rindfleisch. Pro Kilogramm Protein verbrauchen sie drastisch weniger Futter, Wasser und Land und emittieren nur einen Bruchteil der Treibhausgasmenge. Es gibt den Burger in den Mensen des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz zum Abholen und über den Mensa-Lieferdienst.

 

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