Arnschwang Unfall auf alter B20: Zwei verletzte Frauen

Eine 18-Jährige aus dem Gemeindebereich Arnschwang war mit ihrem VW „Beetle“ in Höhe ehemaliger Reil Säge auf die Gegenfahrbahn gekommen... Foto: Th. Linsmeier

Schlechte Sicht durch beschlagene oder vereiste Scheiben. - Das scheint nach ersten Ermittlungen der Polizei-Inspektion Furth im Wald mit der Auslöser für einen schweren Verkehrsunfall am Montagmorgen zwischen Arnschwang und Weiding gewesen sein. Dabei wurden zwei Frauen leicht beziehungsweise mittelschwer verletzt.

Wie von der Polizei zu erfahren war, befand sich eine 18-Jährige aus dem Gemeindebereich Arnschwang gegen 7 Uhr auf der Chamer Straße (alte B20) auf dem Weg von Arnschwang nach Weiding. In Höhe der Reil-Seige kam sie laut Polizei wegen vereister beziehungsweise beschlagener Scheiben und daraus resultierender schlechter Sicht auf die Gegenfahrbahn. Dabei stieß die Frau frontal mit einem entgegenkommenden Ford „Ka“, an dessen Steuer eine 31-Jährige aus Warzenried saß, zusammen.
Der nachfolgender Fahrer eines Tanklastzuges leistete sofort Erste Hilfe. Neben dem BRK-Rettungsdienst schickte die Leitstelle Regensburg auch die Feuerwehren von Arnschwang, Weiding und Furth im Wald auf den Weg; letztere wurde jedoch wieder abbestellt, nachdem keine Personen eingeklemmt waren.
„Es war zunächst von mehreren Eingeklemmten die Rede“, so Kreisbrandinspektor Mario Bierl. So beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehren unter Leitung von Ortskommandant Stefan Heitzer auf die Absperrung der Unfallstelle und die Beseitigung von auslaufenden Kraftstoffen.
Um die beiden Frauen kümmerten sich zwei Besatzungen des BRK-Rettungdienstes sowie ein Notarzt. „Ein angeforderter Rettungshubschrauber wurde wieder abbestellt“, ließ Dominik Lommer, Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Cham, wissen.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Zeitwert der beiden Pkw auf rund 15000 Euro.

 

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