Arnschwang 110 Pferde zu Ehren des Pfarrpatrons

Eindrücke vom Martiniritt in Arnschwang. Foto: Volkmar Dimpfl

Die Arnschwanger haben ein besonders gutes Verhältnis zum heiligen Martin, dem ihre Kirche geweiht ist, und der wiederum offensichtlich zu Petrus, denn: Beim Martini-Ritt am Sonntagnachmittag wurde den Bürgern der St. Martin-Gemeinde herrliches Spätherbstwetter beschert. Rechtzeitig zum Ritt war das Grau in Grau einem blauen Himmel gewichen.

Einige hundert Menschen hatten sich schon deutlich vor Beginn der Prozession auf dem Arnschwanger Dorfplatz eingefunden. Kreuzträgerin Melanie Grüneisl führte den Zug mit rund 110 Pferden sowie acht Kutschen und Truhenwagen an. Die Pferdefreunde St. Martin, die als Motor dieser Reiterprozession gelten, ritten hinter ihrer Standartenträgerin Katrin Ruhland.

Danach folgten der Musikwagen, gefahren von Tobias Raab, und Pfarrer Joseph Kata hoch zu Ross; er führte das Allerheiligste mit. Im Truhenwagen, gefahren von Alois Schneider, folgten Bürgermeister Michael Multerer und Gemeinderäte. Die Ministranten durften bei Markus Macht in der Kutsche fahren.
Nicht nur Reiter aus der näheren Umgebung Arnschwangs, etwa die Leonhardireiter aus Furth im Wald, die auch mit ihrem Truhenwagen gekommen waren, sondern auch Reitvereine aus einem größeren Umkreis erwiesen der St. Martin-Gemeinde die Ehre. Folglich war dieser Ritt auch aufgrund der Vielfalt an Tieren – vom Shetlandpony-Gespann bis zum schweren Kaltblüter – eine Augenweide.

Bei der Pfarrkirche stieg Pfarrer Kata von seinem Pferd, um die vorbeiziehenden Pferde und Reiter zu segnen. Für jedes Pferd gab es ein geweihtes Martinsbrot.

 
 

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