ARD- und ZDF-Mediathek Öffentlich-rechtliches TV ist nicht nur für Senioren - die Sender lernen dazu

Die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen Sender bieten einige spannende Serien: zum Beispiel die britische Comedyserie „Dead Pixels“ ... Foto: dpa/ZDF/Channel4/Beta/ZDFneo

Die Öffis drehen auf! Diese Mediathek-Inhalte begeistern auch junge Leute.

Mittlerweile hat sich auch in den Redaktionen von ARD und ZDF herumgesprochen, dass junge Leute vielleicht an den Sendern interessiert wären, wenn sie eine einfache Möglichkeit hätten, darauf zuzugreifen. Und wenn die Inhalte stimmen. Deshalb wurden die Mediatheken aufgewertet, mit tollen Dokus, Eigenproduktionen und spannenden Serien:

„Beforeigners“: Ein bisschen Science-Fiction, ein bisschen Krimi, ein bisschen Zusammenprall verschiedener Kulturen: Daraus ist „Beforeigners“ entstanden. Als auf einmal Menschen aus unterschiedlichen Epochen der Vergangenheit in Oslo auftauchen, muss sich die Gesellschaft damit arrangieren. Einige, wie die Wikingerin Alfhildr, lassen sich zu Polizisten ausbilden, um Verbrechen aufzuklären, die mit den Einwanderern aus der Vergangenheit zu tun haben. Das klingt schräg, ist aber sehenswert.

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„Dead Pixels“: Die Serie folgt dem Alltag dreier junger Briten, die ihr Leben rund um das Online-Rollenspiel „Kingdom Scrolls“ organisieren. Dabei muss das echte Leben hintenanstehen, was zu amüsanten, dramatischen und auch sehr persönlichen Szenen führt. Ein Nachteil: In „Dead Pixels“ wird schon in den ersten Minuten mehr und unanständiger geflucht als in manch anderer Serie während der gesamten Laufzeit.

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„Derby Girl“: Vor zehn Jahren war Lola ein Eiskunstlaufstar, bis sie einer Konkurrentin in einem Wutanfall einen Finger abgehackt hat. Jetzt steht sie an der Kasse eines Sportgeschäfts und träumt davon, noch einmal groß rauszukommen. Die Rettung könnte das Rollerderby-Team „Cannibal Licornes“ sein. Lola schließt sich der bunten Truppe an und lernt in dieser feministischen Comedyserie aus Frankreich sehr viel über sich selbst.

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„Schlafschafe“: Die mit etwa 15 Minuten vergleichsweise kurzen Folgen und die Aufmachung zeigen es schon: „Schlafschafe“ ist eine Serie, die vornehmlich für ein Online-Publikum gemacht ist. In der Serie muss der junge Vater Lars dabei zusehen, wie seine Frau beginnt, Verschwörungserzählungen zu glauben, die Stück für Stück seine Familie zerstören. Manchmal ist die Serie zu direkt, was auch der kurzen Laufzeit geschuldet ist. Nachdenklich macht sie trotzdem.

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„Almania“: Online-Experiment, die Zweite. Gerade einmal zwei Folgen umfasst die Comedy-Serie „Almania“, in der der Comedian und YouTuber Phil Laude einen überkorrekten Lehrer spielt, der regelbesessen und laktoseintolerant ist. Als ihm ein rassistischer Kommentar herausrutscht, wird er strafversetzt und muss sich an seiner neuen Schule den Kollegen und Schülern beweisen.

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Ein Problem mit den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen: Viele Inhalte sind nur für eine gewisse Weile abrufbar. Bei Serien und Filmen sind das in der Regel ein bis drei Monate, nachdem sie im TV ausgestrahlt wurden. Netterweise steht bei jedem Inhalt aber dabei, bis wann man ihn ansehen kann. Sperren gibt es in den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen nicht, denn keiner der Inhalte ist 18+. Serien, Filme und Dokus, die erst ab 16 empfohlen sind, sind entsprechend gekennzeichnet.

 

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