Architektur Pinakothek der Moderne zeigt Olympia-Ausstellungen

Wie haben sich die Olympischen Sommerspiele 1972 in München auf die Architektur und das Design ausgewirkt? Dieser Frage gehen ab Donnerstag zwei Ausstellungen in der Pinakothek der Moderne nach. Die Neue Sammlung - The Design Museum präsentiert bis zum 3. Oktober bei "Design für Olympia" Sportgeräte, Maskottchen, Medaillen, Plakate und vieles mehr, was in vergangenen Jahrzehnten für Olympische und Paralympische Wettkämpfe entworfen wurde. "Die Olympiastadt München" im Architekturmuseum vollzieht die Entwicklung der Stadt rund um die Spiele vor 50 Jahren nach, deren Spuren München bis heute prägen und läuft bis zum 8. Januar 2023.

"Als größte Sportereignisse der Welt sind die Spiele seit jeher Motor und Ziel von Innovationen", heißt es in der Ankündigung der Design-Ausstellung. Trotz ihrer Ursprungsidee als Botschafter einer friedlichen, unpolitischen Völkerverständigung würden die Wettkämpfe aber auch häufig zum Vehikel politischer und gesellschaftlicher Aussagen. Zu sehen gibt es unter anderem Boxhandschuhe von 1924, historische Plakate, einen Rennrollstuhl oder besondere Kopfbekleidungen.

Im Architekturmuseum sind dagegen Filme, Fotografien und Dokumente zu sehen, aber auch Modelle des Wettbewerbs für die olympischen Anlagen in München aus dem Jahr 1967. Begleitet werde die Schau von zeitgenössischer Kritik an den Olympischen Spielen sowie aktuellen Problemen wie Wohnungsnot, Nachhaltigkeit und Gentrifizierung.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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