Die ersten warmen Tage des Jahres locken ins Freie und laden zu ausgedehnten Spaziergängen in der Natur ein. Doch diese ist gerade Kinderstube für viele seltene Arten und erfordert Rücksicht.

Ende Februar sind die ersten Kiebitze im Donautal angekommen und schon ab Mitte März haben sie zum Teil ihr Brutgeschäft begonnen, berichtet Verena Rupprecht Gebietsbetreuerin "Wiesenbrüter im Donautal" des Landesbunds für Vogelschutz (LBV). Mit aufwendigen Balzflügen wird die Partnerin umworben und Nistmulden am Boden ausgescharrt, in die schließlich vier Eier gelegt werden. Diese bebrütet das Kiebitzpaar abwechselnd vier Wochen lang, bis im April die ersten Küken schlüpfen.