App-Tipp „Notion“ hilft nicht nur beim Organisieren

„Notion“ ist eine Notiz- und Wissensmanagement-App, erhältlich für alle gängigen Betriebssysteme. Foto: dpa/fraenk

Mit der App „Notion“ können ganze Teams zusammenarbeiten – zum Beispiel für das nächste Schulprojekt oder das Referat an der Uni.

Alles, was du dir mit Zettel und Stift aufschreiben kann, kannst du genauso in einer Notizapp verewigen. Das hat den Vorteil, dass eine App mehr kann. So wie „Notion“. Das Notizprogramm wurde vor allem in der Corona-Pandemie zu einer beliebten App für Schüler und Studenten.

Neben klassischen Notizen lassen sich auch Bilder, Videos, Links oder Dateien verwalten. Das Programm wird so zu einem interaktiven Wissensspeicher. Ein großer Vorteil von „Notion“ und der Grund, warum es in der Pandemie so beliebt wurde, ist, dass ganze Teams an einem Projekt zusammenarbeiten können. Die Teilnehmer können Datenbanken, Kalender und Projektboards zusammen bearbeiten. Die meisten Features gibt es in der kostenlosen Version. Sobald das Team aber größer und die Aufgabe komplexer wird, kostet „Notion“ einen monatlichen Beitrag. Die meisten Privatnutzer sollten aber gut mit der Gratis-Version auskommen.

Ein paar Nachteile hat „Notion“ aber auch. Wie jedes virtuelle Notizbuch wird auch das besser, je mehr man es nutzt. Ohne regelmäßige Einträge verkümmert die App und bringt so gut wie nichts. Durch seine Komplexität braucht es auch eine Weile, bis das Programm an die eigenen Ansprüche angepasst ist. Schließlich ist da noch die Privatsphäre. Alle Notizen, die der Nutzer speichert, sind auf Servern des Unternehmens zwischengelagert. Die sind zwar verschlüsselt, ob „Notion“ aber der richtige Platz für Kontodaten und ähnlich Vertrauliches ist, muss jeder selbst entscheiden.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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