App-Tipp Der Hype um das Spiel Wordle

Verblüffend einfach und extrem süchtig machend: Das ist dasGeheimrezept des Spiels Wordle. Foto: Christoph Dernbach/dpa

Erfunden als privater Zeitvertreib, ist das Wortsuchspiel Wordle zu einem Phänomen geworden, das sogar die New York Times interessiert.

Corona kann ziemlich fies sein, vor allem, wenn es um Freizeitaktivitäten geht. Die finden seit fast zwei Jahren im Winter vor allem drinnen statt. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Dingen, die man in seinen eigenen vier Wänden machen kann. Um die Rätselsucht von sich selbst und seiner Partnerin Palak Shah zu stillen, erfand Josh Wardle deshalb das Spiel Wordle. Im Oktober 2021 veröffentlichte er es. Zu einem weltweiten Phänomen wurde es dann im Dezember, als Wardle es den Spielern möglich machte, mittels eines einfachen Klicks ihre Ergebnisse auf den sozialen Medien zu teilen.

So wird Wordle gespielt

Das Besondere an Wordle ist, dass praktisch jeder das Spiel sofort versteht. Das macht seinen Reiz aus. Jeden Tag gibt das Spiel ein neues Wort mit fünf Buchstaben heraus, das man in sechs Versuchen erraten muss. Das tut man, indem man ein beliebiges Wort mit fünf Buchstaben in die erste Zeile des Puzzles tippt. Jeder Buchstabe, der im gesuchten Wort nicht vorkommt, wird grau. Jeder Buchstabe, der enthalten ist, aber an der falschen Stelle steht, ist gelb. Richtige Buchstaben an der richtigen Stelle sind grün. Mit diesen Informationen kann man seinen nächsten Rateversuch etwas einschränken und im Idealfall am Ende das richtige Wort finden. Das Konzept des Spiels basiert auf der 1980er Jahre Spielshow „Lingo“, die in Deutschland Anfang der 1990er als „Fünf mal Fünf“ ausgestrahlt wurde.

Worlde erschien 2021 und damit genau zur Coronazeit. Seit seiner Veröffentlichung hat das Spiel immer mehr Fans gewonnen. 2022 kam dann die New York Times, die die englische Version von Wordle Anfang Februar gekauft und zu ihren Rätselspielen hinzugefügt hat. Noch müssen Wordle-Fans aber keine Panik haben. Das Spiel bleibt fürs Erste kostenlos. Außerdem gibt es mittlerweile einige Kopien. Interessant ist es aber schon, dass das Spiel, das Josh Wardle aufgrund seiner Begeisterung für die New-York-Times-Rätsel erfand, am Ende bei exakt diesem Verlag gelandet ist.

Wordle selbst ausprobieren

Das Schönste an Wordle ist, wie einfach man es ausprobieren kann. Einfach „Wordle“ als Suchbegriff in Google oder eine andere Suchmaschine eingeben und schon erscheint die Original-Wordleseite ganz vorne. Dann nur noch draufklicken und losrätseln. Gleich darunter finden sich Wordle-Klone in vielen verschiedenen Sprachen, darunter auch deutsche Versionen des Spiels.

Hier gibt es die App für Apple und hier für Andoid.

Auf YouTube: New York Times kauft Wordle.

 
 
 

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