Sie war Künstlerin und Kulturschaffende durch und durch, vor allem aber eine überaus gebildete, feinsinnige und sozial engagierte Frau, deren Aktivitäten im gesamten deutschen Sprachraum Beachtung und Anerkennung fanden: Schauspielerin, Autorin und Malerin Karin von Wangenheim-Schwarze, die seit 1965 auf dem Batzlhof in Anterskofen (Marktgemeinde Reisbach) zu Hause war, ist am 16. April verstorben. Heute wird sie auf dem Friedhof in Untergünzkofen bei Griesbach zur letzten Ruhe gebettet.

Karin Freiin von Wangenheim wurde am 29. Oktober 1937 als Tochter von Luise Marie Elisabeth, Prinzessin von Sachsen-Meiningen und Götz Freiherr von Wangenheim in Berlin-Dahlem geboren. Sie wuchs gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Ernst Friedrich in Thüringen als Halbwaise auf, nachdem ihr Vater 1941 im Russlandfeldzug gefallen war. Die Kindheit war nicht einfach und spiegelt das Schicksal vieler Familien und Vertriebener wider. Im Handleiterwagen mussten sie vor den heranrückenden Russen flüchten und Karin lernte in den Hungerszeiten für ihr ganzes Leben die essbaren Kräuter, Blätter, Pilze und Beeren kennen, die ihr das Landleben bot.

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