Anstieg bei Corona-Zahlen Italien prüft Zwangseinweisung von Kranken

Italien musste und muss den Kampf gegen das Coronavirus mit besonderer Härte führen. (Symbolbild) Foto: Daniele Mascolo/XinHua/dpa

Italien prüft die Möglichkeit von Zwangseinweisungen ins Krankenhaus für Covid-19-Patienten, die durch falsches Verhalten neue Ansteckungen auslösen können.

Hintergrund ist der Fall eines Covid-19-Patienten in Venetien, der laut Medien trotz Fiebers und eines positiven Tests nicht ins Hospital wollte. Der Ende Juni von einer Balkanreise zurückgekehrte Unternehmer wird für einen Corona-Herd mit mehreren Positiven und Dutzenden Quarantäne-Fällen in der Stadt Vicenza verantwortlich gemacht. Der Mittsechziger wurde Anfang Juli nach einer Verschlechterung doch ins Krankenhaus gebracht und kam auf die Intensivstation. 

Weiteres hierzu sehen Sie im Video:

 

 

Wer in Italien positiv auf Sars-CoV-2 getestet ist und nicht in Isolation geht, dem drohen 3 bis 18 Monate Gefängnis sowie eine Geldstrafe bis zu 5000 Euro. Fachleute und Politiker in dem Mittelmeerland warnen regelmäßig, dass das Virus weiter kursiere und die Menschen nicht übermütig werden sollten. Der Mikrobiologie Professor Andrea Crisanti sagte am Sonntag im Sender Sky TG24, die Lage sei unter Kontrolle. Aber neue Herde müssten sofort ausgemacht und alle Kontaktpersonen schnell isoliert werden.

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