Für den 23 Jahre alten Studenten steht viel auf dem Spiel, im schlimmsten Fall droht eine Gefängnisstrafe. Doch das Blatt hat sich am Freitag im Prozess vor dem Chamer Amtsgericht gewendet.

Den ihm angelasteten Drogenhandel musste Richterin Birgit Fischer schon einstellen, weil zwei Zeugen behaupteten, nicht der Angeklagte habe ihnen das Marihuana verkauft, sondern ein anderer Mann mit gleichem Vornamen.

Und auch im zweiten Tatkomplex, der Beleidigung und Bedrohung umfasst, ist eine Verurteilung in weite Ferne gerückt. Genauer gesagt 1.476 Kilometer.